DE3625593C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Filtercigarette mit einem Verhältnis
Nikotin/Kondensat von maximal 1,0 der im Oberbegriff des Anspruchs 1
angegebenen Gattung.
Eine solche Filtercigarette ist aus der Ausführungsform nach Fig. 3 der
EP-OS 01 01 173 bekannt und weist einen durch ein Cigarettenpapier umgebenen Tabakstrang, ein erstes, tabakstrangseitiges Filterelement aus
einem Fasermaterial mit geringem Einzeldenier und hohem Gesamtdenier
und mit entsprechend hoher Retentionsleistung, ein zweites, mundseitiges
Filterelement mit niedriger Retentionsleistung, eine zwischen den
beiden Filterelementen angeordnete Hohlkammer, die bei einer Gesamtlänge
des Filters von 20 mm bis 30 mm eine Länge von 2 mm bis 6 mm hat,
eine die beiden Filterelemente und die Hohlkammer umgebende Umhüllung,
ein luftundurchlässiges Belagpapier für die Befestigung der beiden Filterelemente
am Tabakstrang, sowie eine in Umfangsrichtung verlaufende,
an der fertigen Filtercigarette mechanisch oder durch Laserstrahlen
hergestellte Filterventilationszone in der Umhüllung und dem Belagpapier
auf, die sich in der Mitte der Hohlkammer befindet.
Über die Abmessungen und/oder die Eigenschaften der verschiedenen Elemente
dieses Filters und des Tabakstrangs werden keine näheren Angaben
gemacht; es wird nur darauf hingewiesen, daß das tabakstrangseitige
Filterteil den überwiegenden Teil der Filterwirkung, nämlich im Bereich
von 80 bis 90% oder mehr, bewirkt, und deshalb aus einem Tow-Material
mit kleinem Einzel-Denier und großem Gesamt-Denier besteht, während die
Filterwirkung des mundseitigen Filterelementes relativ klein ist.
Die Ventilationsluft tritt dabei durch die Ventilationszone in die
Hohlkammer ein und wird dort mit dem Rauchstrom gemischt, der durch das
tabakstrangseitige Filterelement bereits stark gefiltert worden ist.
Dieses Gemisch durchströmt dann das zweite, mundseitige Filterelement,
das nur noch eine relativ geringe Filterwirkung hat, und gelangt von
dort in den Mund des Rauchers.
Durch diesen Aufbau sollen sich verbesserte Geschmacks-Eigenschaften
ergeben, die darauf zurückgeführt werden, daß der Großteil der den Geschmack
beeinflussenden Komponenten des Rauches in den Mund des Rauchers
gelangen, während das Nikotin/Kondensat-Verhältnis relativ hoch
ist.
Eine solche Filtercigarette liefert einen bedeutend intensiveren
Geschmackseindruck als nach DIN-Werten, also in Bezug auf Kondensat und
Nikotin, gleiche Filtercigaretten mit ventiliertem Celluloseacetat-
Einfachfilter oder mit ventiliertem Doppelfilter ohne Mischkammer.
Außerdem entsteht durch die Ver- bzw. Durchmischung von Rauch und
Ventilationsluft in der Hohl- bzw. Mischkammer kein typisches Rauch-
Muster an der Mundseite des zweiten Filterelementes. Raucher-Tests
haben nämlich ergeben, daß solche Muster unerwünscht sind; dabei
handelt es sich bei konventionell ventilierten Filtern um einen "weißen
Ring", der durch die den Rauch umhüllende Ventilationsluft gebildet
wird, sowie um andere Muster bei getrennter Führung von Luft und Rauch
zum mundseitigen Filteraustrittsende sowie um "sternförmige Muster" bei
Ventilation durch wenige große Perforationslöcher. Auch andere
Rauchmuster sind beobachtet und beanstandet worden.
Mit dieser bekannten Filtercigarette kann ein Nikotin/Kondensat-Verhältnis
von 1,5 erhalten werden, und zwar berechnet aus der Formel
Nikotin-Gehalt/Kondensat × 10. Für viele Anwendungsfälle wird jedoch
angestrebt, kleinere Nikotin/Kondensat-Verhältnisse von maximal 1,0 zu
erzielen. Außerdem haben Raucher-Tests ergeben, daß bei vielen
Varianten eines solchen aus drei Filterelementen bestehenden Filters
der Geschmackseindruck noch zu wünschen übrig läßt.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Filtercigarette
der angegebenen Gattung zu schaffen, die unter Beibehaltung der Vorteile
der bekannten Filtercigarette einen besseren Geschmackseindruck
gewährleistet, ohne das Nikotin/Kondensat-Verhältnis über 1,0 zu
erhöhen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil
des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale erreicht.
Zweckmäßige Ausführungsformen werden durch die Merkmale der Unteransprüche
definiert.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile beruhen auf der Auslegung
einer speziellen Filtercigarettenkonstruktion unter Anpassung der wesentlichen
Parameter, nämlich der Retentionsleistung der beiden Filterelemente,
des Strangausbeute-Verhältnisses Nikotin/Kondensat des
Tabakstrangs, der Stopfdichte der Tabakmischung des Tabakstrangs, des
Zugwiderstandes des Tabakstrangs, der Luftdurchlässigkeit des Cigarettenpapiers
und schließlich des Filterventilationsgrades, in Richtung
einer Gesamtkonstruktion, die einerseits den Geschmackseindruck und
andererseits die Kondensat-Ausbeute optimiert. Dabei beträgt die
Nikotin/Ausbeute der Filtercigarette bis zu maximal 0,8 mg und die
Kondensatausbeute von 1 mg bis 8 mg, und zwar unter Beibehaltung des
angestrebten Nikotin/Kondensat-Verhältnisses von maximal 1,0.
Wie Rauchertests ergeben haben, liefert ein solcher Filter in Kombination
mit dem Tabakstrang einen wesentlich intensiveren Geschmackseindruck
als der Filter nach der EP-OS 1 01 173, verbunden mit den Vorteilen
der bekannten Dreifach-Konstruktion, insbesondere dem Vermeiden
der erwähnten Rauchmuster.
Bei der Luftdurchlässigkeit des Cigarettenpapiers im Bereich von 15 bis
40 Coresta-Einheiten (CU = Coresta Units = cm³/min cm² 100 mm WS)
handelt es sich um niedrige bis mittlere Werte, die sich mit den zur
Verfügung stehenden Cigarettenpapieren problemlos realisieren lassen.
Obwohl sich die angestrebte Wirkung bereits erreichen läßt, wenn die
Gesamtlänge des Filters zwischen 20 und 30 mm liegt, wird, ähnlich wie
bei üblichen Filtern, aus Gründen der Vereinfachung der Herstellung
wegen der Benutzung der vorhandenen Maschinen, eine Gesamtlänge des
Filters von 21 mm bei einem Durchmesser von 7,95 mm bevorzugt.
Der angestrebte Ventilationsgrad von 50 und 80% läßt sich durch die
entsprechende Ausgestaltung der Ventilationszone im Belagpapier und der
Umhüllung über der Hohlkammer einstellen; nach einer bevorzugten Ausführungsform
wird die Ventilationszone durch eine Loch-Reihe gebildet,
die mindestens 10 mm vom mundseitigen Ende des Filters entfernt ist;
die Löcher können entweder durch Laser-Bestrahlung oder mechanisch an
der fertigen Cigarette hergestellt und sollten möglichst groß sein. Es
können 1 bis 30 Löcher verwendet werden, wobei gute Ergebnisse mit 15
bis 25 Löchern in der Ventilationsreihe erreicht werden.
Überraschenderweise hat sich gezeigt, daß der intensivere Geschmackseindruck
nur dann zu verzeichnen ist, wenn beide übereinander angeordneten
Filterpapiere, also das luftdurch- oder luftundurchlässige Umhüllungspapier
und das luftundurchlässige Belagpapier gemeinsam
mechanisch oder mit Laserstrahlen an der fertigen Cigarette perforiert
werden, wobei die Laserperforation bevorzugt wird.
Das erste, tabakstrangseitige Filterelement sollte aus einem Celluloseacetat-Filtermaterial
mit Y-Querschnitt und möglichst niedrigem Einzeldenier
im Bereich von 1,5 bis 2,5 dpf (Denier per filament) bestehen,
um die angestrebte, hohe Retention zu erzielen; das Gesamtdenier dieses
ersten Filterelementes sollte hoch, nämlich größer als 60 000 sein.
In der Praxis läßt sich die angestrebte, extrem hohe Retentionsleistung
z. B. durch Verwendung von zwei Tows mit Y-Querschnitt, einem Einzel-
Denier von 2,1 dpf und einem Gesamt-Denier von 36 000 realisieren, so
daß sich ein effektives Gesamt-Denier von 72 000 ergibt.
Das zweite, mundseitige Filterelement enthält ebenfalls Celluloseacetat-
Filtermaterial, aber aus möglichst groben Fasern, d. h., mit
einem relativ hohen Einzel-Denier in der Größenordnung von 8 bis 12 dpf.
Die Querschnittsform spielt nur eine nebengeordnete Rolle, d. h.,
es können Fasern mit rundem, aber auch mit Y-Querschnitt verwendet
werden. Es wird ein relativ niedriges Gesamtdenier von 20 000 bis
40 000 angestrebt.
Dadurch erhält das zweite Filterelement eine Retentionsleistung zwischen
0 und 10%, wobei der Grenzwert "null" ausdrücklich ausgeschlossen
wird, d. h., das zweite Filterelement sollte in jedem Falle eine
wenn auch geringe Filterwirkung haben.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand von Ausführungsbeispielen unter
Bezugnahme auf die beiliegende, schematische Zeichnung näher erläutert,
deren einzige Figur eine perspektivische Darstellung einer Filtercigarette
mit teilweise abgehobener Abdeckung zeigt.
Die allgemein durch das Bezugszeichen 10 angedeutete Filtercigarette
weist einen durch ein Cigarettenpapier 11 umgebenen Tabakstrang 12 und
ein mit dem Tabakstrang 12 verbundenes Filter 14 auf.
Die Stopfdichte der Tabakmischung des Tabakstrangs 12 ist niedrig und
liegt zwischen 200 und 230 mg/ml. Der Zugwiderstand des Strangs ist
ebenfalls möglichst gering und liegt zwischen 45 und 65 mm WS, geschlossen
gemessen.
Das Cigarettenpapier 11 hat eine niedrige bis mittlere Luftdurchlässigkeit
im Bereich von 15 bis 40 Coresta-Einheiten.
Das Strangausbeute-Verhältnis Nikotin/Kondensat der Tabakmischung sollte
zwischen 0,5 und 0,75 liegen.
Das Filter 14 besteht aus drei getrennten Teilen, nämlich einem ersten,
tabakstrangseitigen Filterelement 16, einem zweiten, mundseitigen
Filterelement 18 und einer zwischen den beiden Filterelementen 16 und
18 ausgebildeten Hohlkammer 20. Die beiden Filterelemente 16, 18 und
die Hohlkammer 20 sind durch ein Umhüllungspapier 22 umgeben, das bei
der dargestellten Ausführungsform luftundurchlässig ist.
Die Länge des Umhüllungspapiers 22 entspricht der Gesamtlänge des Filters,
also den Längsabmessungen der beiden Filterelemente 16 und 18 und
der Hohlkammer 20.
Ein luftundurchlässiges Belagpapier 24 umgibt das Umhüllungspapier 22
und dient zur Befestigung des eigentlichen "Filter-Tips" aus den beiden
Filterelementen 16, 18 und der Hohlkammer 20 und dem Umhüllungspapier
22 an dem Tabakstrang 12, d. h., das Belagpapier 24 erstreckt
sich noch etwas über den Tabakstrang 12, wie man aus der Figur erkennt.
In der Mitte der Hohlkammer 20, in Längsrichtung des Filters 14
gesehen, sind sowohl im Umhüllungspapier 22 als auch im Belagpapier 24
Ventilationsöffnungen 26 ausgebildet, die in der Figur durch Punkte
angedeutet sind.
Diese Ventilationsöffnungen können mechanisch oder durch Laser-Perforation
hergestellt werden.
Als Alternative zu der dargestellten Ausführungsform kann das Umhüllungspapier
22 auch luftdurchlässig sein, aber in jedem Fall ist es
notwendig, daß die an der fertigen Cigarette erzeugten Ventilationsperforationen
durch beide Papiere hindurchgehen.
Die Ventilationsöffnungen 26 sind in einer Querschnittsebene der
Hohlkammer 20 angeordnet, d. h., liegen bei einer Abwicklung der beiden
Papiere 22, 24 auf einer Linie.
Beim Rauchen einer Cigarette strömt der durch den Pfeil angedeutete
Rauchstrom vom Tabakstrang 12 in das erste Filterelement 16, das eine
sehr hohe Retentionsleistung von 60 bis 80% und eine Länge von mindestens
7 mm hat.
Diese hohe Retentionsleistung kann durch Verwendung eines Celluloseacetat-
Filtermaterials mit möglichst niedrigem Einzel-Denier im Bereich
von 1,5 bis 2,5 dpf (Denier per filament) mit Y-Querschnitt erreicht
werden; das Gesamt-Denier des ersten Filterelementes 16 ist hoch und in
jedem Fall größer als 60 000.
Von dem ersten Filterelement 16 strömt der nicht retinierte Teil des
Rauchstromes in die Hohlkammer 20, in die über die Ventilationsöffnungen
26 Ventilationsluft gesaugt und dort mit dem Rauchstrom
gemischt wird. Die Hohlkammer sollte eine Länge von 2 bis 6 mm haben
und einen Ventilationsgrad von 50 bis 80% gewährleisten, der durch
eins bis dreißig Löcher, insbesondere fünfzehn bis fünfundzwanzig
Löcher erreicht wird, wobei die einzelnen Löcher 26 möglichst groß
sein sollten.
Das Gemisch Rauchstrom/Ventilationsluft strömt von der Hohlkammer 20 in
das zweite Filterelement 18, das ebenfalls Celluloseacetat-Filtermaterial,
jedoch mit möglichst groben Fasern, nämlich einem hohen Einzel-
Denier in der Größenordnung von 8 bis 12 dpf enthält. Das Gesamt-Denier
des zweiten Filterelementes 18 ist relativ gering und liegt im Bereich
von 20 000 bis 40 000. Dadurch läßt sich eine Retentionsleistung von 0
bis 10% einstellen.
Das zweite Filterelement 18 sollte mindestens 7 mm lang sein, wobei die
Aufteilung der verschiedenen Teillängen auf das erste Filterelement 16,
die Hohlkammer 20 und das zweite Filterelement 18 unter Berücksichtigung
einer Gesamtlänge des Filters 14 von 20 bis 30 mm erfolgt.
Versuche mit einem solchen Filter 14 mit den angegebenen Abmessungen
und Eigenschaften haben in Kombination mit dem spezifizierten Tabakstrang
zu einer Kondensat-Ausbeute von 1 bis 8 mg und einer Nikotin-
Ausbeute von maximal 0,8 mg geführt, wobei das Nikotin/Kondensat-
Verhältnis maximal 1,0 betrug.
Im Verhältnis zu dem Filter nach der EP-OS 1 01 173 ergab sich ein
wesentlich intensiverer Geschmackseindruck, wie durch Raucher-Tests
belegt wurde.
Im folgenden werden zwei Ausführungsbeispiele einer Filtercigarette 10
mit folgenden, gemeinsamen Spezifikationen und die zugehörigen Standard-
Abrauchwerte nach DIN beschrieben:
Die Stopfdichte der Tabakmischung des Tabakstrangs 12 betrug 225 mg/ml,
sein Strang-Zugwiderstand 55 mm WS und das Strangausbeute-Verhältnis
Nikotin/Kondensat 0,55. Die Luftdurchlässigkeit des Cigarettenpapiers
11 war 25 Coresta-Einheiten.
Die Gesamtlänge des Filters 14 betrug 21 mm und sein Durchmesser
7,95 mm, so daß dieser Filter 14 auf den üblichen Filterherstellungs-
und Ansetz-Maschinen verarbeitet werden konnte.
Das tabakstrangseitige, erste Filterelement 16 hatte eine Länge von
7 mm und bestand aus Celluloseacetat, hergestellt aus zwei Filter-Tows
mit Y-Querschnitt und einem Einzel-Denier von 2,1 dpf; jedes Tow hatte
ein Gesamt-Denier von 36 000, so daß das effektive Gesamt-Denier des
Filterelementes 16 mit 72 000 angesetzt werden kann.
Der Zugwiderstand des Filterelementes 16 betrug bei geschlossener Messung
115 mm Wassersäule; der effektive Retentionsgrad für das Kondensat
einschließlich Wasser war 65%.
Die Hohlkammer 20 hatte eine Länge von 5 mm.
Das zweite Filterelement 18 hatte eine Länge von 9 mm und bestand ebenfalls
aus Celluloseacetat mit einem Einzel-Denier von 8 dpf und einem
Gesamt-Denier von 28 000. Auch hier wurden Fasern mit Y-Querschnitt
verwendet.
Der effektive Retentionsgrad des zweiten Filterelementes 18 betrug 3%,
und sein Zugwiderstand 9 mm WS, geschlossen gemessen.
Das Umhüllungspapier 22 hatte eine Länge von 21 mm, erstreckte sich
also über die gesamte Länge des Filters 14. Es besteht aus einem luft-
und rauchundurchlässigen Material, nämlich einem beschichteten Papier
oder einer Kunstfolie.
Das Belagpapier 24 hatte eine Breite von 29 mm, gemessen vom mundseitigen
Ende des Filters 14 bis zur Begrenzungslinie des Belagpapiers
24 auf dem Tabakstrang 12. Es bestand ebenfalls aus einem luft- und
rauchundurchlässigen Material.
Die beiden Papiere 22, 24 wurden durch Laserperforation online an der
fertigen Cigarette bei der Cigarettenherstellung mit einer Reihe von
Ventilationsöffnungen 26 versehen, die in Umfangsrichtung des Filterelementes
14 verlaufen und sich in der Mitte der Hohlkammer 20 befinden.
Bei einer ersten Version eines solchen Filters 14 wurde durch entsprechende
Auslegung der Zahl und der Größe der Ventilationsöffnungen
26 im Belagpapier 24, und Umhüllungspapier 22 ein Ventilationsgrad von
64% eingestellt. Es ergaben sich folgende Standard-Abrauchwerte der
Filtercigarette nach DIN:
Kondensat: 4 mg; Nikotin: 0,3 mg,
d. h., das Nikotin/Kondensat-Verhältnis betrug 0,75.
Kondensat: 4 mg; Nikotin: 0,3 mg,
d. h., das Nikotin/Kondensat-Verhältnis betrug 0,75.
Bei einer zweiten Version wurde durch entsprechende Auslegung der Zahl
und der Größe der Ventilationsöffnungen 26 in dem Umhüllungspapier 22
und dem Belagpapier 24 ein Ventilationsgrad von 72% eingestellt.
Die Standard-Abrauchwerte der Filtercigarette nach DIN betrugen nun:
Kondensat: 2 mg; Nikotin: 0,2 mg,
d. h., das Nikotin/Kondensat-Verhältnis betrug 1,0.
Kondensat: 2 mg; Nikotin: 0,2 mg,
d. h., das Nikotin/Kondensat-Verhältnis betrug 1,0.
In Geschmackstests wurden diese Filtercigaretten positiv beurteilt. Die
oben erläuterten Rauchmuster traten nicht auf.
Claims (7)
1. Filtercigarette mit einem Verhältnis Nikotin/Kondensat von maximal 1,0
- a) mit einem durch ein Cigarettenpapier umgebenen Tabakstrang,
- b) mit einem ersten, tabakstrangseitigen Filterelement aus einem Fasermaterial mit geringem Einzeldenier und hohem Gesamtdenier und mit entsprechend hoher Retentionsleistung,
- c) mit einem zweiten, mundseitigen Filterelement mit niedriger Retentionsleistung,
- d) mit einer zwischen den beiden Filterelementen angeordneten Hohlkammer, die bei einer Gesamtlänge des Filters von 20 mm bis 30 mm eine Länge von 2 mm bis 6 mm hat,
- e) mit einer die beiden Filterelemente und die Hohlkammer umgebenden Umhüllung,
- f) mit einem luftundurchlässigen Belagpapier für die Befestigung der beiden Filterelemente am Tabakstrang, und
- g) mit einer in Umfangsrichtung verlaufenden, an der fertigen Filtercigarette mechanisch oder durch Laserstrahlen hergestellten Filterventilationszone in der Umhüllung und dem Belagpapier, die sich in der Mitte der Hohlkammer befindet,
gekennzeichnet durch die Kombination folgenden
Merkmale:
- h) das erste, tabakstrangseitige Filterelement (16) hat eine Retentionsleistung von 60 bis 80%:
- i) das zweite, mundseitige Filterelement (18) hat eine Retentionsleistung von maximal 10%;
- j) das Strangausbeute-Verhältnis Nikotin/Kondensat des Tabakstrangs (12) liegt zwischen 0,5 und 0,75;
- k) die Stopfdichte der Tabakmischung des Tabakstrangs (12) liegt zwischen 200 und 230 mg/ml;
- l) der Zugwiderstand des Tabakstrangs (12) liegt zwischen 45 und 65 mm WS, geschlossen gemessen;
- m) die Luftdurchlässigkeit des Cigarettenpapiers beträgt 15 bis 40 Coresta-Einheiten; und
- n) der Filterventilationsgrad beträgt 50 bis 80%.
2. Filtercigarette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilationszone durch eine Reihe von Ventilationsöffnungen (26) gebildet ist,
die mindestens 10 mm vom mundseitigen Ende des Filters (14) entfernt ist.
3. Filtercigarette nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Reihe
eine bis dreißig Ventilationsöffnungen (26), insbesondere fünfzehn bis
fünfundzwanzig Ventilationsöffnungen (26), aufweist.
4. Filtercigarette nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das erste, tabakstrangseitige Filterelement (16) aus einem Celluloseacetat-Filtermaterial mit einem Einzeldenier von 1,5 bis 2,5 dpf mit
Y-Querschnitt und einem Gesamtdenier von mehr als 60 000 besteht.
5. Filtercigarette nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das erste Filterelement (16) aus zwei Tows mit 1,5 bis 2,5 dpf
besteht.
6. Filtercigarette nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß zweite Filterelement (18) aus Celluloseacetat-Filtermaterial
mit einem Einzeldenier von 8 bis 12 dpf und einem Gesamtdenier von 20 000
bis 40 000 besteht.
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Owner name: BRITISH-AMERICAN TOBACCO (GERMANY) GMBH, 20354 HAM |
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