DE3623293C2 - Mehrteilige Flachelektrode, insbesondere für die HF-Chirurgie - Google Patents
Mehrteilige Flachelektrode, insbesondere für die HF-ChirurgieInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine mindestens zweiteilige
Elektrode, insbesondere eine neutrale Elektrode für ein
HF-Chirurgiegerät, bei der die Teilelektroden in einer
vorgegebenen Richtung nebeneinander angeordnet sind.
Eine neutrale Elektrode der eingangs genannten Art, die mit
zwei flächenhaften Teilelektroden arbeitet, ist beispiels
weise aus dem deutschen Gebrauchsmuster 82 05 363 bekannt.
Bei dieser neutralen Elektrode wird mittels einer Kontroll
schaltung eine Überwachung der elektrisch leitenden Verbin
dung mit dem Patienten durch einen niederfrequenten Kon
trollstrom durchgeführt. Dieser Kontrollstrom führt von der
Kontaktfläche der einen Teilelektrode durch die Haut des
Patienten zu der Kontaktfläche der anderen Teilelektrode.
Eine zweiteilige neutrale Elektrode, bei der die Kontaktflä
che zwischen dem Patienten und den beiden Kontaktelementen
der Elektrode durch Messung der Kapazität zwischen den Kon
taktelementen bestimmt wird, ist aus der DE-OS 28 49 422
bekannt.
In der DE 20 21 295 A1 wird anhand von Fig. 3 ebenfalls
eine zweiteilige Elektrode zur Verwendung an elektrochirur
gischen Geräten offenbart. Dabei sind die beiden blattförmi
gen, flexiblen Leiter, aus denen die Elektrode besteht, auf
einem flexiblen Hinterlegungsblatt angeordnet, das mit
Hilfe von Haftmaterial an dem menschlichen Körper angehef
tet wird. Dadurch soll ein inniger, formpassender Kontakt
zwischen den Leitern und dem Körper des Patienten gewährlei
stet werden.
Im Stand der Technik sind inbesondere auch einteilige
neutrale Elektroden im Einsatz. Das HF-Chirurgiegerät ist
häufig mit einer Überwachungsschaltung ausgerüstet, mit der
sich nachweisen läßt, ob die einteilige Elektrode überhaupt
vorhanden, d. h. angeschlossen, ist. Zu diesem Zweck sind
an die (einteilige) Elektrodenfläche eine erste und eine
zweite Verbindungsleitung angeschlossen. Von der ersten
Verbindungsleitung wird über die neutrale Elektrode und die
zweite Verbindungsleitung ein Kontrollstrom gesandt. Über
steigt dieser Kontrollstrom eine vorgegebene Schwelle, so
ist sichergestellt, daß die einstückige Elektrode überhaupt
vorhanden ist und nicht etwa einen defekten elektrischen
Anschluß hat und/oder ganz abgefallen ist. Die hier vorge
schlagene Ausführungsform einer neutralen Elektrode soll
insbesondere auch mit einer Überwachungsschaltung dieser
Art zusammenarbeiten können.
Es hat sich nun erwiesen, daß eine mehrstückige Ausführung
der neutralen Elektrode auch dann wünschenswert ist, wenn
mittels einer Überwachungsschaltung nachgewiesen werden
soll, ob die neutrale Elektrode mit großer Fläche und nicht
etwa nur punktförmig am Patienten bei der chirurgischen
Behandlung anliegt. Eine solche Überwachungsschaltung wird
in der älteren deutschen Patentanmeldung P 35 44 443.6
mit dem Titel "Verfahren und Schaltungs
anordnung zur Überwachung der neutralen Elektrode eines
HF-Chirurgiegeräts auf flächiges Anliegen" beschrieben.
Bei der Konstruktion einer neutralen Elektrode wird man
bestrebt sein, diese so auszubilden, daß ein gutes Anliegen
am Patienten gewährleistet ist. Bei zweiteiligen Elektroden
hat sich dabei bisher eine rechteckförmige Formgebung
durchgesetzt. So bestehen auch die mehrteiligen Elektroden,
die aus den obengenannten Druckschriften bekannt sind,
stets aus rechteckigen Teilelektroden. Sind die beiden
Teilelektroden in einer vorgegebenen Richtung dicht neben
einander angeordnet und wird das Anschlußkabel in dieser
vorgegebenen Richtung an die Elektrode herangeführt, so
ergibt sich, daß die Zuleitung für die eine Teilelektrode
länger ausgeführt sein muß als die Zuleitung für die andere
Teilelektrode. Dieses erfordert eine besondere Sorgfalt bei
der Herstellung der Elektrode, damit kein Vertauschen der
Zuleitungen auftreten kann. Überdies müssen unterschiedlich
lange Zuleitungen bereitgehalten werden.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine mindestens
zweiteilige Elektrode der eingangs genannten Art so auszuge
stalten, daß eine einfache Herstellung möglich ist. Insbe
sondere soll gewährleistet sein, daß an die Anschlußpunkte
der beiden Teilelektroden gleichlange Zuleitungen ange
schlossen werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zwei
Teilelektroden einander zugewandte, schräg zur vorgegebenen
Richtung verlaufende Kanten aufweisen und daß die Anschluß
punkte der Teilelektroden auf einer Senkrechten auf die
vorgegebene Richtung liegen.
Durch die erfindungsgemäße Konstruktion der Teilelektroden
und die entsprechende Anordnung der Anschlußpunkte ist es
möglich, an die beiden Teilelektroden gleichlange Zuleitun
gen anzuschließen. Dadurch vereinfacht sich die Herstel
lung. Aber auch die Führung der Zuleitungen wird verein
facht.
Mit besonderem Vorteil wird diese Konstruktion verwendet,
wenn es sich um eine dreiteilige Elektrode handelt. Eine
solche Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, daß drei
Teilelektroden vorgesehen sind, von denen zwei im wesentli
chen trapezförmig und eine im wesentlichen rechteckig
ausgebildet sind, daß die drei Teilelektroden in der vorge
gebenen Richtung nebeneinander angeordnet sind und dabei
eine im wesentlichen rechteckige Auflagefläche mit zwei
parallelen kurzen und zwei parallelen langen Seiten bilden,
und daß ein elektrischer Leitungsanschluß an derjenigen der
beiden kurzen Seiten vorgesehen ist, die benachbart zur
rechteckigen Teilelektrode liegt.
Bevorzugt können die beiden Teilelektroden, die einander zu
gewandte schräge Kanten besitzen, flächenmäßig gleichgroß
und identisch geformt sein. Dies vereinfacht die Lagerhal
tung und die Herstellung.
Bei einteiligen rechteckförmigen Elektroden hat sich ge
zeigt, daß die vier Ecken in der Regel nicht besonders
gut am Patienten anliegen. Das gilt auch für die vier
äußeren Ecken einer mehrteiligen Elektrode. Um auch in
einem solchen Fall eine ausreichende Kontaktfläche zu
gewährleisten, ist bei einer dreiteiligen Ausführungs
form vorgesehen, daß die beiden äußeren Teilelektroden
flächenmäßig um einiges größer sind als die mittlere
Teilelektrode. Insbesondere sollten sie um 10 bis 20%
größer sein, um etwa vergleichbare Meßergebnisse zu
erzielen.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind
in den Unteransprüchen angegeben.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung werden im
folgenden anhand von drei Figuren näher erläutert. Es
zeigen:
Fig. 1 eine dreiteilige neutrale Elektrode für ein HF-
Chirurgiegerät in einer Aufsicht,
Fig. 2 die Elektrode nach Fig. 1 im Querschnitt und
Fig. 3 eine Überwachungsschaltung unter Anwendung einer
dreigeteilten neutralen Elektrode.
Nach Fig. 1 und 2 umfaßt eine neutrale Elektrode 2 für
ein HF-Chirurgiegerät drei flächenhafte Teilelektroden
4, 6 und 8, von denen je zwei durch einen Isolierstrei
fen oder Streifen geringerer elektrischer Leitfähigkeit
voneinander getrennt sind. Die drei Teilelektroden 4, 6,
8 sind in einer vorgegebenen Richtung x nebeneinander
angeordnet. Sie bestehen jeweils aus einer Metallfolie
oder aus einem Metallnetz und sind auf einem biegsamen
Träger 10 befestigt. Dieser Träger 10, der bevorzugt
selbstklebend ausgeführt ist, ist im wesentlichen recht
eckig ausgebildet, ist in der vorgegebenen x-Richtung
länger als in der dazu senkrechten y-Richtung und steht
am Rande über die drei Teilelektroden 4, 6 und 8 über.
Seine beiden Seiten 10a sind kürzer als die Seiten 10b,
die parallel zur x-Richtung liegen.
Die beiden links gelegenen Teilelektroden 4 und 6 sind
im wesentlichen trapezförmig und die rechts gelegene
Teilelektrode 8 ist im wesentlichen rechteckig ausge
bildet. Bemerkenswert ist, daß die Seitenlänge parallel
zur x-Richtung dieser Teilelektrode 8 um einiges kleiner
ist als die Seitenlänge parallel zur y-Richtung. Weiter
hin ist bemerkenswert, daß die beiden links gelegenen
Teilelektroden einander zugewandte, schräg zur vorgege
benen x-Richtung verlaufende Kanten 14 bzw. 16 aufwei
sen. Die Kanten 14, 16 verlaufen parallel zueinander
und bilden den einen Isolierstreifen. Es ist auch anzu
merken, daß die Kanten 14, 16 der beiden Teilelektroden
4, 6 - im Gegensatz zur zeichnerischen Darstellung - nur
wenige Grad schräg zur Senkrechten y auf der vorgegebe
nen x-Richtung verlaufen. Der diesbezügliche Winkel kann
insbesondere weniger als 10° betragen. Auch ist zu beto
nen, daß die Isolierstreifen zwischen den Teilelektroden
4 und 6 bzw. 6 und 8 in Wirklichkeit wesentlich schmäler
sind als der Übersichtlichkeit wegen eingezeichnet.
Aus den Fig. 1 und 2 ist ersichtlich, daß die Nebeneinan
deranordnung der drei Teilelektroden 4, 6 und 8 eine im
wesentlichen rechteckige leitfähige Gesamtauflagefläche
mit zwei parallelen kurzen und zwei parallelen langen
Seiten ergibt, die parallel zu den Seiten 10a bis 10b
liegen. Die beiden langen Seiten erstrecken sich also da
bei parallel zur vorgegebenen x-Richtung.
Am Träger 10 ist eine elektrischer Leitungsanschluß 20
an derjenigen der beiden kurzen Seiten des rechteckigen
Trägers 10 vorgesehen, die benachbart zur rechteckigen
Teilelektrode 8 liegt. Diese Leitungsführung oder die
ser Leitungsanschluß 20 nimmt drei Verbindungsleitungen
24, 26 und 28 für die Teilelektroden 4, 6 bzw. 8 auf.
Der Leitungsanschluß 20 ist etwa in der Mitte der besag
ten kurzen Seite 10a angeordnet. Wie ersichtlich, sind
die Zuleitungen 24, 26 für die beiden ersten Teilelektro
den 4, 6 jeweils benachbart zu einer der langen Seiten
10b geführt und dort auch an die beiden trapezförmigen
Teilelektroden 4, 6 angeschlossen. Die Anschlußpunkte
liegen auf der y-Achse. Dadurch ist es möglich, die bei
den Verbindungsleitungen 24, 26 gleichlang zu machen,
was die Herstellung vereinfacht und die Vorratskosten
senkt. Die Verbindungsleitung 28 ist kürzer als die
Verbindungsleitungen 24, 26. Sie ist am Schnittpunkt der
x-Achse mit der äußeren Kante der Teilelektrode 8 elek
trisch leitfähig mit dieser verbunden.
Wie in Fig. 1 und 2 dargestellt, kann man so vorgehen,
daß man die beiden mit den schrägen Kanten 14, 16 ver
sehenen Teilelektroden 4 bzw. 6 flächengleich ausbildet.
Dies hat den Vorteil, daß bei der Herstellung gleiche
Teilelektroden-Elemente verwendet werden können und Ver
wechslungen ausgeschlossen sind. Abweichend davon kann
auch so vorgegangen werden, daß zumindest eine der bei
den äußeren Elektroden 4, 8 flächenmäßig größer ausge
bildet ist als die dazwischenliegende mittlere Elektro
de 6. Insbesondere kann die äußere Teilelektrode 4 und/
oder 8 um 10 bis 20% größer sein als die mittlere Teil
elektrode 6. Eine solche Konstruktion hat den Vorteil,
daß die Auflagefläche derjenigen Teilelektroden, die die
vier Eckpunkte der im wesentlichen rechteckigen Auflage
bilden, vergrößert ist, so daß ein - gelegentlich nicht
vermeidbares - ablösen an diesen Eckpunkten zu keinen
nachteiligen Folgen führt.
Es wurde bereits ausgeführt, daß die Teilelektroden 4, 6,
8 jeweils aus einem Netz oder Gitter aus elektrisch gut
leitendem Material bestehen können. Diese Netze sind auf
dem Träger 10, der insbesondere aus einer Gummierung be
stehen kann, aufgebracht. Für die Überwachung der Elek
trode 2 auf flächiges Anliegen ist es von Vorteil, wenn
diese Gummierung ein elektrisch leitfähiges Gummi ist.
Der Träger 10, die Elektroden 4, 6, 8 und der Leitungs
anschluß 20 sind zweckmäßigerweise durch eine Abdeckung
30, die aufgeklebt sein kann, überdeckt.
Der elektrische Leitungsanschluß 20 kann zweckmäßiger
weise drei nebeneinanderliegende Kontakte (nicht ge
zeigt) umfassen, an die ein Greifer nach Art einer Kro
kodilklemme anschließbar ist auf diese Weise ist ein
schnelles Anlegen der Elektrode 2 an den Patienten und
eine schnelle Kontaktherstellung möglich.
In Fig. 3 ist ein Teil einer Überwachungsschaltung dar
gestellt. Mit dieser läßt sich ein Prüfstrom Ip erzeu
gen. Mit diesem Prüfstrom Ip kann das Vorhandensein der
neutralen Elektrode 2 am Patienten 32 oder gegebenen
falls das Abfallen derselben festgestellt werden. Hierzu
wird ein z. B. gesonderter HF-Generator 34 im HF-Chirur
giegerät ausgenutzt. Statt dessen kann auch der Arbeits
strom des HF-Chirurgiegeräts 2 ausgenutzt werden.
Der HF-Generator 34 ist hier zur Erzeugung des Arbeits
stroms vorgesehen. Er besitzt einen Anschluß 36 für die
aktive Elektrode 38 und einen weiteren Anschluß 40 für
die neutrale Elektrode 2. Die neutrale Elektrode 2 ist
bei einem chirurgischen Eingriff in üblicher Weise am
Patienten 32 befestigt, beispielsweise am Oberschenkel.
Der Chirurg führt beim Eingriff die aktive Elektrode 38
und nimmt gezielt Koagulationen oder Schnitte vor.
Das Vorhandensein der neutralen Elektrode 2 kann auch
mit einem niederfrequenten Prüfstrom oder, wie hier ge
zeigt, mit einem verzweigten Prüfgleichstrom Ig1, Ig3
überprüft werden. Der Prüfstrom Ig1, Ig3 wird mit einem
Niederfrequenztransformator 42 gewonnen, mit einem
Gleichrichter 44 gleichgerichtet, über die Relais 46
und 48 und über die HF-Drosseln 50 und 52 den Teilelek
troden 4 und 8 der neutralen Elektrode 2 zugeführt, über
über die Widerstände 56 und 58 zur mittleren Teilelektrode
6 der neutralen Elektrode 2 geleitet und schließlich über
eine HF-Drossel 54 zum Gleichrichter 44 zurückgeführt.
Beim Vorhandensein der neutralen Elektrode 2 werden die
Relais 46, 48 erregt. Beim Fehlen beeinflussen die Relais
46, 48 in üblicher Weise eine Alarmeinrichtung und/oder
bewirken eine Sicherheitsmaßnahme.
Die drei Verbindungsleitungen 24, 26, 28 sind unter Mit
wirkung von Kondensatoren 61, 63 mit dem Anschluß 40 ver
bunden. In den Verbindungsleitungen 24, 26, 28 liegen
Strommesser 74, 76, 78. Diese sind bevorzugt von glei
cher Bauart. Sie sind vorliegend insbesondere als Strom
wandler ausgeführt und dienen zur Messung der drei Teil
ströme I1, I2, I3. Die Auswertung dieser drei Teilströme
I1, I2, I3 kann so erfolgen, wie in der älteren deut
schen Patentanmeldung P 35 44 443.6
näher beschrieben.
Das vorliegend beschriebene Prinzip der Teilelektroden
4, 6 mit schräg zur y-Richtung verlaufenden Kanten 14,
16 läßt sich sowohl bei Standardelektroden, die in der
Regel wiederverwendbar sind, als auch bei Einwegelektro
den, die also als Wegwerfartikel konzipiert sind, ver
wenden.
Claims (13)
1. Mindestens zweiteilige Elektrode, insbesondere neutrale
Elektrode für ein HF-Chirurgiegerät, bei der die Teil
elektroden in einer vorgegebenen Richtung nebeneinander
angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwei Teilelektroden (4, 6) einander zugewandte, schräg zur vorgegebenen Richtung (x) verlaufende Kanten (14, 16) aufweisen und daß die Anschlußpunkte der Teilelektroden auf einer Senkrechten (y) auf die vorge gebene Richtung (x) liegen.
daß zwei Teilelektroden (4, 6) einander zugewandte, schräg zur vorgegebenen Richtung (x) verlaufende Kanten (14, 16) aufweisen und daß die Anschlußpunkte der Teilelektroden auf einer Senkrechten (y) auf die vorge gebene Richtung (x) liegen.
2. Elektrode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
sie in einer vorgegebenen Richtung (x) länger ist als
senkrecht dazu.
3. Elektrode nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß drei Teilelektroden (4, 6, 8) vorgesehen sind,
von denen zwei trapezförmig und eine rechteckig ausge
bildet sind, daß die drei Teilelektroden (4, 6, 8) in
der vorgegebenen Richtung (x) nebeneinander angeordnet
sind und dabei eine rechteckige Auflagefläche mit zwei
parallelen kurzen und zwei parallelen langen Seiten
(10a, 10b) bilden, und daß ein elektrischer Leitungsan
schluß (20) an derjenigen der beiden kurzen Seiten
(10a) vorgesehen ist, die benachbart zur rechteckigen
Teilelektrode (8) liegt.
4. Elektrode nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der Leitungsanschluß (20) etwa in der Mitte der besag
ten kurzen Seite (10a) angeordnet ist.
5. Elektrode nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeich
net, daß jeweils benachbart zu einer der langen Seiten
(10b) an die beiden trapezförmigen Teilelektroden (4,
6) außen eine Verbindungsleitung (24, 26) angeschlossen
ist, die zum Leitungsanschluß (20) führt.
6. Elektrode nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kanten (14, 16) der beiden
Teilelektroden (4, 6) jeweils weniger als 10° schräg
zur Senkrechten (y) auf der vorgegebenen Richtung (x)
verlaufen.
7. Elektrode nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kanten (14, 16) der beiden
Teilelektroden (4, 6) parallel zueinander verlaufen.
8. Elektrode nach einem der Ansprüche 1 bis 8, da
durch gekennzeichnet, daß die
beiden mit den schrägen Kanten (14, 16) versehenen Teil
elektroden (4, 6) flächengleich ausgebildet sind.
9. Elektrode nach einem der Ansprüche 3 bis 8, da
durch gekennzeichnet, daß zumin
dest eine der beiden äußeren Elektroden (4, 8) flächen
mäßig größer ausgebildet ist als die dazwischenliegen
de mittlere Elektrode (6).
10. Elektrode nach Anspruch 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß die äußere Teilelektro
de (4, 8) um 10 bis 20% größer ist als die mittlere
Teilelektrode (6).
11. Elektrode nach einem der Ansprüche 1 bis 10, da
durch gekennzeichnet, daß die bei
den Teilelektroden (4, 6) jeweils ein Netz aus elektrisch
gut leitendem Material umfassen, und daß die Netze ge
meinsam auf einem biegbaren Träger (10) aufgebracht sind.
12. Elektrode nach Anspruch 11, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Träger (10) ein
elektrisch leitfähiges Gummi ist.
13. Elektrode nach einem der Ansprüche 1 bis 12, da
durch gekennzeichnet, daß der
elektrische Leitungsanschluß (20) mindestens zwei ne
beneinanderliegende Kontakte umfaßt, an die ein Greifer
nach Art einer Krokodilklemme anschließbar ist.
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