DE3622655A1 - Dekantierzentrifuge - Google Patents
DekantierzentrifugeInfo
- Publication number
- DE3622655A1 DE3622655A1 DE19863622655 DE3622655A DE3622655A1 DE 3622655 A1 DE3622655 A1 DE 3622655A1 DE 19863622655 DE19863622655 DE 19863622655 DE 3622655 A DE3622655 A DE 3622655A DE 3622655 A1 DE3622655 A1 DE 3622655A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- drum
- decanter
- decanting
- post
- centrifuge according
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 239000007787 solid Substances 0.000 claims abstract description 30
- 238000005406 washing Methods 0.000 claims abstract description 10
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 16
- 239000000706 filtrate Substances 0.000 claims description 4
- 238000007654 immersion Methods 0.000 claims description 2
- 239000000203 mixture Substances 0.000 claims description 2
- 239000011343 solid material Substances 0.000 claims description 2
- 230000007704 transition Effects 0.000 claims description 2
- 239000000725 suspension Substances 0.000 abstract description 3
- 239000012530 fluid Substances 0.000 abstract 1
- 238000007873 sieving Methods 0.000 abstract 1
- 238000010908 decantation Methods 0.000 description 5
- 238000001035 drying Methods 0.000 description 5
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
- 239000010802 sludge Substances 0.000 description 3
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 239000000047 product Substances 0.000 description 2
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 description 2
- 241000237074 Centris Species 0.000 description 1
- 206010010774 Constipation Diseases 0.000 description 1
- 230000001133 acceleration Effects 0.000 description 1
- 230000009286 beneficial effect Effects 0.000 description 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 1
- 210000001061 forehead Anatomy 0.000 description 1
- 230000007257 malfunction Effects 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 230000001737 promoting effect Effects 0.000 description 1
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 description 1
- 230000000979 retarding effect Effects 0.000 description 1
- 238000012216 screening Methods 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
- 238000004062 sedimentation Methods 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
- 239000002002 slurry Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B1/00—Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles
- B04B1/20—Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles discharging solid particles from the bowl by a conveying screw coaxial with the bowl axis and rotating relatively to the bowl
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B3/00—Centrifuges with rotary bowls in which solid particles or bodies become separated by centrifugal force and simultaneous sifting or filtering
- B04B3/04—Centrifuges with rotary bowls in which solid particles or bodies become separated by centrifugal force and simultaneous sifting or filtering discharging solid particles from the bowl by a conveying screw coaxial with the bowl axis and rotating relatively to the bowl
Landscapes
- Centrifugal Separators (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ine Dekantierzentrifuge von
der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Art.
Eine derartige Dekantierzentrifuge, deren Nachent
wässerungstrommel als Siebtrommel ausgebildet ist,
ist aus DE-OS 31 32 740 bekannt. Eine ähnliche Zentrifuge,
deren Nachentwässerungstrommel als eine zweite Dekantier
trommel ausgebildet ist, ist aus DE-OS 27 18 673 bekannt.
Solche Dekantierzentrifugen haben den Vorteil, daß der
in der Dekantiertrommel vom Hauptteil der Flüssigkeit
abgetrennte Feststoff in der Nachentwässerungstrommel
auf einen relativ hohen Feststoffgehalt weiter eingedickt
werden kann, wobei durch die konzentrische Ineinander
schachtelung der Dekantier- und Nachentwässerungstrommel
eine solche zweistufige Behandlung des Feststoffes
ohne wesentliche Vergrößerung der Baulänge der Zentri
fuge ermöglicht wird.
Bei den bekannten Dekantierzentrifugen dieser Art sind
die verschiedenen Trommel beidseitig gelagert. Hierdurch
ergeben sich erhebliche Nachteile nicht nur konstruktiver
Art, z.B. wegen der Notwendigkeit mehrfacher Gleitring
dichtungen, sondern vor allem auch betriebsmäßiger Art,
insb. wegen der schlechten Zugänglichkeit des Behandlungs
raums, wodurch die Möglichkeit der Einwirkung auf das Be
handlungsgut sowohl während des laufenden Betriebes, z.B.
wenn ein zusätzliches Waschen des Feststoffes erwünscht
ist, als auch in Störfällen stark eingeschränkt ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Dekantier
zentrifuge der eingangs genannten Art so auszugestalten,
daß mit geringem Bauaufwand eine gute Zugänglichkeit zu
den verschiedenen Trommeln und dem darin befindlichen
Behandlungsgut sowohl während des laufenden Betriebs
als auch in Störfällen gewährleistet ist.
Die Lösung der Aufgabe ist im Anspruch 1 angegeben. Die
Unteransprüche beziehen sich auf vorteilhafte weitere
Ausgestaltungen.
Durch die fliegende Lagerung der Trommeln wird er
reicht, daß die Trommeln und der von ihnen gebildete
Behandlungsraum von der der Lagerseite gegenüberliegen
den freien Stirnseite her optimal zugänglich ist bzw.
gestaltet werden kann. Von dieser freien Stirnseite her
kann das zu behandelnde Gemisch mittels eines einfachen
stationären Zulaufrohres in die Innentrommel eingeführt
werden, ohne daß hier eine Rohrdurchführung mit einer
drehbaren Abdichtung erforderlich ist. Im Störfall sind
die Trommeln von der freien Stirnseite her leicht zu
gänglich bzw. können leicht demontiert werden. Wegen der
guten Zugänglichkeit des Behandlungsraums ist es auch
problemlos möglich, zusätzliche Anordnungen zur Ein
wirkung auf das Behandlungsgut vorzusehen, z.B. die Zu
führung einer Waschflüssigkeit zu dem die Dekantier
trommel verlassenden und in die Nachentwässerungstrommel
übertretenden Feststoff.
Es ist zwar aus DE-PS 10 82 192 eine Schneckenzentrifuge
bekannt, bei der mehrere, konzentrisch ineinander ge
ordnete Dekantiertrommeln von einer fliegend gelagerten
Welle bzw. Hohlwelle getragen sind. Die Welle durchsetzt
jedoch die Trommeln auf fast dem gesamten Teil ihrer Länge,
und die zweitäußerste Trommel ist mittels einer die offenen
Stirnseiten der inneren Trommel abdeckenden Stirnscheibe
auf der Welle abgestützt. Außerdem handelt es sich hier
bei um eine Zentrifuge anderer Gattung, bei der keine
Nachentwässerung des Feststoffes stattfindet, sondern
die Dekantiertrommeln mit Flüssigkeitsleitungen derart
hintereinander geschaltet sind, daß jeweils das Filtrat
aus einer Dekantiertrommel in der nächsten Dekantiertrommel
nachgeklärt wird. Die oben genannten Vorteile werden bei
dieser bekannten Zentrifuge nicht erreicht.
Ausführungsformen der Erfindung werden anhand der Zeichnun
gen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen Axialschnitt durch eine erste Ausführungs
form der erfindungsgemäßen Dekantierzentrifuge
mit als Siebtrommel ausgebildeter Nachentwässerungs
trommel;
Fig. 2 einen Axialschnitt durch eine zweite Ausführungs
form der erfindungsgemäßen Dekantiertrommel, eben
falls mit Siebtrommel zur Nachentwässerung;
Fig. 3 einen Axialschnitt durch eine dritte Ausführungs
form der erfindungsgemäßen Dekantierzentrifuge,
deren Nachentwässerungstrommel eine Dekantier
trommel ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 ist in einem Lager
bock 1 über Lager 3 eine Hohlwelle 5 und in dieser über
Lager 7 eine Welle 9 gelagert. Die Welle 9 trägt an ihrem
in Fig. 1 rechten Ende eine teils zylindrische, teils
sich konisch verengende Innentrommel 11, die abgesehen
von Durchtrittsöffnungen 27 eine Vollmanteltrommel ist.
Sie ist an ihrem Außenumfang mit einer Schnecke 13 versehen
und an ihrem freien Ende über eine Ringscheibe 15 mit
einer äußeren Siebtrommel 17 fest verbunden. Die Hohl
welle 5 trägt eine in den Zwischenraum zwischen Innen
trommel 11 und Siebtrommel 17 hineinragende Dekantiertrom
mel 19, die als Vollmanteltrommel ausgebildet ist und an
ihrem Außenumfang eine Schnecke 21 trägt. Die Trommel be
findet sich in einem Gehäuse 23, welches den Behandlungs
raum bildet. Ein stationäres Zulaufrohr 25 ragt durch das
Gehäuse und durch eine große Mittelöffnung an der freien
Stirnseite der Innentrommel 11 in diese hinein.
Im Betrieb rotiert die Welle 9 mit Innentrommel 11 und
Siebtrommel 17 mit einer ersten Drehzahl N 1 und die Hohl
welle 5 mit der Dekantiertrommel 19 mit einer zweiten,
größeren oder kleineren Drehzahl N 2. Die zu trennende
Feststoff-Suspension wird über das Zulaufrohr 25 in die
eine Einlaufkammer bildende Innentrommel 11 eingeführt, dort
auf die Drehzahl N 1 beschleunigt und gelangt durch Durch
trittsöffnungen 27 auf die Innenseite der Dekantiertrom
mel 19. Hier findet durch die Zentrifugalwirkung eine
Sedimentation des Feststoffes statt, wobei der Feststoff
durch die Schnecke 13 in Fig. 1 nach rechts in Richtung
auf den sich konisch verengenden Abschnitt der Dekantier
trommel 19 befördert und schließlich über die freie rechte
Stirnkante der Dekantiertrommel 19 abgeschleudert wird.
Die über dem Schlamm anstehende Flüssigkeit wird durch
Abzugsöffnungen 29 in der linken Stirnwand der Dekantier
trommel 19 abgezogen und gelangt in eine Ringtasse 31, aus
der sie mittels eines in die Ringtasse tauchenden Abzugs
rohres 33 mit gegen die Drehrichtung angestelltem Eintritts
ende, d.h. eines sogenannten Schälrohres, abgezogen werden
kann. Die Dicke der an der Innenwandung der Dekantiertrom
mel 19 verbleibenden Flüssigkeitsschicht kann durch ein
den Öffnungen 29 vorgelagertes ringförmiges Wehr (nicht
dargestellt) bestimmt werden und sehr klein bemessen wer
den, da sie lediglich ausreichen muß, um das Abziehen von
sedimentiertem Schlamm zu verhindern. Besonders vorteilhaft
ist es aber, die Dicke der Flüssigkeitsschicht durch die
Eintauchtiefe des Abzugsrohres 33 zu steuern. Hierzu kann
dieses in dem Lagerbock 1 drehbar gelagert sein, so daß
durch Drehen die Lage seines Eintrittsendes in der Ring
tasse veränderbar ist.
Der über die freie Stirnkante der Dekantiertrommel 19
abgeschleuderte Feststoff gelangt auf die Innenseite der
Entwässerungstrommel 17 und wird hier mittels der
Schnecke 21 in Fig. 1 nach links gefördert, also in ent
gegengesetzter Richtung wie in der Dekantiertrommel 19.
Restflüssigkeit kann hierbei durch die Sieböffnungen der
Siebtrommel 17 ablaufen. Die Siebtrommel 17 hat eine
sich in Förderrichtung des Schlamms konisch erweiternde
Form. Diese Durchmesservergrößerung wirkt sich in zwei
facher Hinsicht vorteilhaft auf die Trocknung des Fest
stoffes aus, nämlich einerseits durch die stetige Zunahme
der Zentrifugalbeschleunigung und andererseits durch die
gleichzeitige Abnahme der Dicke der Schlammschicht, da
sich diese über eine größere Fläche verteilen kann. Je
nach Wahl des Konuswinkels der Siebtrommel 17 und der
Steigung der Schnecke 21 wirkt die Schnecke 21 in Abhängig
keit vom Feststoffgleitwinkel fördernd oder bremsend.
Die durch die Sieböffnungen der Siebtrommel 17 tretende
Flüssigkeit gelangt in den Gehäuseteil 35 und verläßt die
Zentrifuge über die Öffnung 36. Der über die freie Stirn
kante der Siebtrommel 17 abgeschleuderte getrocknete Fest
stoff gelangt in den durch eine Wand 37 abgeteilten Gehäuse
teil 38 und kann über die Öffnung 39 abgeführt werden.
Da die Dekantiertrommel 19 lediglich die verfahrenstechni
sche Aufgabe des Dekantierens übernimmt, ist ihre geometri
sche Ausgestaltung in weiten Grenzen frei wählbar. Sie braucht
keinen an den Dekantierabschnitt anschließenden Trocknungs
abschnitt aufzuweisen, so daß sie eine sehr kurze Baulänge
haben kann.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist die von der Welle 9
getragene Innentrommel 11 an ihrem freien Ende über eine
Ringscheibe 15 mit der Dekantiertrommel 19 verbunden. Die
Hohlwelle 5 trägt die äußere Siebtrommel 17 und außerdem
eine die Innentrommel 11 mit engem Abstand umgebende Zwischen
trommel 40, welche die mit der Dekantiertrommel 19 zusammen
wirkende Schnecke 13 trägt. Die Förderrichtungen des
Feststoffes sind umgekehrt wie bei der Ausführungsform
nach Fig. 2, d.h. in der Dekantiertrommel 19 wird der
Feststoff in Fig. 2 nach links und dann nach Abwurf über
die freie Kante der Dekantiertrommel 19 in der Siebtrom
mel 17 nach rechts gefördert. Davon abgesehen ist die
Betriebsweise der Vorrichtung und die Behandlung des Gutes
bei den Ausführungsformen nach Fig. 1 und 2 die gleiche.
Die Filtratabzugsöffnungen 29 mit Ringtasse 31 und
vorzugsweise einstellbarem Schälrohr 33 befinden sich auf
der von der Hohlwelle 5 abgewandten Seite der Dekantier
trommel 19.
Um den auf der Siebtrommel 17 zu trocknenden Feststoff noch
zusätzlich zu waschen, kann es vorteilhaft sein, an der
Übergangsstelle von der Dekantiertrommel 19 zur Sieb
trommel 17 eine Waschflüssigkeit zuzuführen. Bei der
Ausführungsform nach Fig. 1 ist zu diesem Zweck ein Zufüh
rungsrohr 41 für Waschflüssigkeit in die Öffnung der Innen
trommel 11 eingeführt und mündet in einem durch einen Ring
flansch 43 abgetrennten Teil der Innentrommel 11, von wo
die Waschflüssigkeit durch Öffnungen 45 in den Raum zwischen
Innentrommel 11 und Siebtrommel 17 eintreten und auf den
über die freie Kante der Dekantiertrommel abgeworfenen
Feststoff einwirken kann. Bei der Ausführungsform nach Fig. 2
kann die Zuführung von Waschflüssigkeit über Öffnungen 47
in der linken Stirnwand der Siebtrommel 17 erfolgen, und
zwar mittels einer diesen Öffnungen vorgelagerten Ring
tasse 49, in die ein (nicht dargestelltes) Zuführungsrohr
für Waschflüssigkeit tauchen kann.
Die Ausführungsform nach Fig. 3 unterscheidet sich
von der nach Fig. 2 im wesentlichen nur dadurch, daß
anstelle der äußeren Siebtrommel 17 eine als Vollmantel
trommel ausgebildete äußere Dekantiertrommel 18 für das
Nachentwässern des Feststoffes vorgesehen ist. Der von
der freien linken Kante der Dekantiertrommel 19 abge
schleuderte Feststoff wird auf der Innenseite der äußeren
Dekantiertrommel 18 erneut zentrifugiert und dekantiert,
wobei aufgrund des größeren Durchmessers der Dekantier
trommel 18 eine noch größere Zentrifugalkraft wirkt. Die
abgetrennte Flüssigkeit gelangt durch Abzugsöffnungen 41
in der Stirnwand der äußeren Dekantiertrommel 18 in einen
entsprechenden Abschnitt 43 des Gehäuses 23, während der
Feststoff an der sich nach rechts konisch verengenden
äußeren Dekantiertrommel 18 durch die Schnecke 21 aufgrund
der Drehzahldifferenz zwischen den Trommeln 18 und 19 ge
fördert wird, bis er über die freie rechte Kante der
äußeren Dekantiertrommel 18 in einen Gehäuseabschnitt 45
abgeworfen wird.
Die Länge dieser zum Nachtrocknen dienenden äußeren
Dekantiertrommel 18 ist nur geringfügig kleiner als die
der Dekantiertrommel 19, und der Konuswinkel der äußeren
Dekantiertrommel 18 ist relativ klein, wobei der kleinste
Durchmesser der Trommel 18 vorzugsweise 75% oder mehr
des größten Durchmessers beträgt. Die Ausführungsform nach
Fig. 3 ist besonders vorteilhaft, wenn der abzutrennende
Feststoff ein Produkt ist, welcher leicht zu einer Ver
stopfung einer bei den Ausführungsformen nach Fig. 1
und 2 verwendeten Siebtrommel führen würde.
Bei allen Ausführungsformen ist eine strikte
Trennung zwischen dem Lager- und Antriebsteil der Maschi
ne und dem Verfahrensraum (Dekantier- und Trocknerteil)
eingehalten. Die Antriebseinrichtungen zum Antreiben der
Trommeln mit unterschiedlichen Drehzahlen sind in den
Zeichnungen nicht dargestellt; man erkennt aber aus den
Zeichnungen, daß die die Trommeln tragenden Wellen bzw.
Hohlwellen jeweils an ihren vom Verfahrensraum abge
wandten Ende für die Ankopplung von Antriebseinheiten
gut zugänglich sind.
Die beschriebenen Ausführungsformen bieten eine leichte
Montage bzw. Demontage im Störfall, da der Verfahrensraum
und der Antriebs- bzw. Lagerteil voneinander getrennt
sind, so daß der Verfahrensraum leicht zugänglich ist,
ohne Lager , Getriebe- oder Antriebsaggregate demontieren
zu müssen. Andererseits sind auch die Lager und Dichtungen
gut zugänglich. Wegen der fliegenden Lagerung entsteht
auch kein Problem durch Wärmedehnungen der Trommeln bei
Betrieb mit erhöhter Temperatur, wie dies bei beidseitig
gelagerten Zentrifugen der Fall sein kann. Die geometrische
Gestaltung der Trommeln kann frei ohne Rücksicht auf die
Konstruktion der übrigen Bauteile gewählt werden. Das
Suspensionszulaufrohr und gegebenenfalls eine zusätzliche
Zuführung für Waschflüssigkeit können problemlos, und ohne
abdichtende Rohrdurchführungen od.dgl. angeordnet werden.
Bei Verwendung der Zentrifuge für gasdichten Betrieb
sind maximal zwei hoch belastbare Lagerdichtungen mög
lich, während bei beidseitig gelagerten Trommeln eine
wesentlich größere Anzahl von Dichtungen erforderlich ist.
Vorteilhaft ist, daß sowohl die Dekantiertrommel als
auch die äußere Nachentwässerungstrommel (Siebtrommel
oder zweite Dekantiertrommel) jeweils eine freie Stirn
kante für den ungehinderten Abwurf des Feststoffes auf
weisen. Die erfindungsgemäße Zentrifuge ist deshalb be
sonders unempfindlich gegenüber Verstopfungen.
Ein weiterer besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen
Zentrifuge ist die Möglichkeit, sie mit geringem Aufwand
für geänderte Einsatzbereiche bzw. Produktbedingungen
umzurüsten oder nachzurüsten. Die Zentrifuge kann im
Baukastensystem konzipiert werden, wobei je nach den
Einsatzbedingungen Außentrommeln verschiedener Form,
Größe, Länge usw. für die Nachtrocknung des Feststoffes
verwendet werden können, ohne daß die restliche Kon
struktion der Zentrifuge verändert werden muß.
Claims (11)
1. Dekantierzentrifuge mit einer eine Einlaufkammer
bildenden Innentrommel, einer mindestens teilweise
konisch verlaufenden Dekantiertrommel und einer Nach
entwässerungstrommel, die einander konzentrisch umge
bend in einem Gehäuse angeordnet und mittels Wellen bzw.
Hohlwellen in außerhalb des Gehäuses angeordneten Lagern
drehbar gelagert sind, wobei die Dekantiertrommel an
ihrem engeren Konusende eine Abwurfstelle für den Abwurf
des Feststoffes in die Nachentwässerungstrommel aufweist,
die Dekantiertrommel und Nachentwässerungstrommel mit
einer Drehzahldifferenz gegenüber je einer in ihrem Inneren
angeordneten Förderschnecke antreibbar sind und der Fest
stoff die Dekantiertrommel und Nachentwässerungstrommel
in entgegengesetzter Richtung durchläuft,
dadurch gekennzeichnet, daß die Trommeln
(11, 17, 18, 19) fliegend nur auf einer Seite des Ge
häuses (23) gelagert sind, und daß die Innentrommel an
ihrer der Lagerseite gegenüberliegende Ende offen ist
und ein stationäres Zulaufrohr (25) für das zu zentri
fugierende Gemisch von der offenen Seite her in die
Innentrommel eingeführt ist.
2. Dekantierzentrifuge nach Anspruch 1 , dadurch
gekennzeichnet, daß die Innentrommel (11)
mittels einer Welle (9) und die Dekantiertrommel (19)
mittels einer Hohlwelle (5) fliegend gelagert ist, während
die Nachentwässerungstrommel (17) von der Innentrommel (11)
an deren freien Ende getragen wird, wobei die Dekantier
trommel ihre freie Abwurfkante an dem der Lagerseite gegen
überliegenden Ende aufweist.
3. Dekantierzentrifuge nach Anspruch 2 , dadurch
gekennzeichnet, daß die Innentrommel (11)
die mit der Dekantiertrommel (19) zusammenwirkende Förder
schnecke (13) und die Dekantiertrommel (19) die mit der
Nachentwässerungstrommel (17) zusammenwirkende Förder
schnecke (21) trägt.
4. Dekantierzentrifuge nach Anspruch 1 , dadurch
gekennzeichnet, daß die Innentrommel (11)
mittels einer Welle (9) und die Nachentwässerungstrom
mel (17) mittels einer Hohlwelle (5) fliegend gelagert
ist, während die Dekantiertrommel (19) von der Innen
trommel (11) an deren freien Ende getragen wird, wo
bei die Dekantiertrommel (19) ihre freie Abwurfkante
an dem der Lagerseite zugewandten Ende aufweist.
5. Dekantierzentrifuge nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Dekantiertrom
mel (19) die mit der Nachentwässerungstrommel (17) zu
sammenwirkende Förderschnecke (21) trägt, während die
mit der Dekantiertrommel (19) zusammenwirkende Förder
schnecke (13) auf einer die Innentrommel (11) konzentrisch
umgebenden, mit der Nachentwässerungstrommel (17) ver
bundenen Zwischentrommel (40) angeordnet ist.
6. Dekantierzentrifuge nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß in einer die
Dekantiertrommel (19) mit der Hohlwelle (5) oder mit der
Innentrommel (11) verbindenden Stirnscheibe Durchtritts
öffnungen (29) für das Filtrat angeordnet sind, die in
einer an der Außenseite der Stirnscheibe angeordneten
Ringtasse (31) münden, in welche ein mit der Mündung
entgegen der Drehrichtung anstellbares Ablaufrohr ragt.
7. Dekantierzentrifuge nach einem der Ansprüche 1-6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Nachent
wässerungstrommel eine freie Abwurfkante für den nachent
wässerten Feststoff sowie Abzugsöffnungen für das Nach
filtrat aufweist, denen voneinander getrennte Aufnahme
kammern (35, 38) des Gehäuses (23) zugeordnet sind.
8. Dekantierzentrifuge nach einem der Ansprüche 1-7,
dadurch gekennzeichnet, daß im Übergangs
bereich von der Dekantiertrommel (19) zur Nachentwässerungs
trommel (17) eine Zuführung (41, 45; 47, 49) für Wasch
flüssigkeit angeordnet ist.
9. Dekantierzentrifuge nach einem der Ansprüche 1-8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Nachent
wässerungstrommel (17) als eine sich in Förderrichtung des
Feststoffes konisch erweiternde Siebtrommel ausgebildet ist.
10. Dekantierzentrifuge nach einem der Ansprüche 1-8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Nachent
wässerungstrommel (17) als eine sich in Förderrichtung
des Feststoffes konisch verengende Dekantiertrommel aus
gebildet ist.
11. Dekantierzentrifuge nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Eintauchtiefe
des Ablaufrohres in die Ringtasse veränderbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863622655 DE3622655A1 (de) | 1986-07-05 | 1986-07-05 | Dekantierzentrifuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863622655 DE3622655A1 (de) | 1986-07-05 | 1986-07-05 | Dekantierzentrifuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3622655A1 true DE3622655A1 (de) | 1988-01-14 |
Family
ID=6304491
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863622655 Withdrawn DE3622655A1 (de) | 1986-07-05 | 1986-07-05 | Dekantierzentrifuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3622655A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4339581A1 (de) * | 1993-11-19 | 1995-05-24 | Siteg Siebtech Gmbh | Zentrifuge zur Flüssigkeitsabtrennung aus einer Feststoff-Flüssigkeits-Suspension |
| WO1999062639A1 (en) * | 1998-06-03 | 1999-12-09 | Baker Hughes Incorporated | Cantilever centrifuge with outwardly tapered second conical bowl section |
| WO2012114985A1 (ja) * | 2011-02-25 | 2012-08-30 | 寿工業株式会社 | 遠心脱水方法及び遠心脱水装置 |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2511585A (en) * | 1946-01-10 | 1950-06-13 | Centrifugal & Mechanical Ind I | Centrifuge |
| US2670131A (en) * | 1951-05-23 | 1954-02-23 | Knowles Associates | Centrifuge with interstage washing |
| DE976357C (de) * | 1952-12-12 | 1963-07-18 | Krauss Maffei Ag | Waagerecht gelagerte Vollmantelzentrifuge |
| DE1942490U (de) * | 1966-03-08 | 1966-07-14 | Flottweg Motoren Werk Dr Georg | Vollmantelzentrifuge mit einer schaelscheibe. |
| CH464081A (de) * | 1967-02-01 | 1968-10-15 | Baker Perkins Inc | Zentrifugalfilter |
-
1986
- 1986-07-05 DE DE19863622655 patent/DE3622655A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2511585A (en) * | 1946-01-10 | 1950-06-13 | Centrifugal & Mechanical Ind I | Centrifuge |
| US2670131A (en) * | 1951-05-23 | 1954-02-23 | Knowles Associates | Centrifuge with interstage washing |
| DE976357C (de) * | 1952-12-12 | 1963-07-18 | Krauss Maffei Ag | Waagerecht gelagerte Vollmantelzentrifuge |
| DE1942490U (de) * | 1966-03-08 | 1966-07-14 | Flottweg Motoren Werk Dr Georg | Vollmantelzentrifuge mit einer schaelscheibe. |
| CH464081A (de) * | 1967-02-01 | 1968-10-15 | Baker Perkins Inc | Zentrifugalfilter |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4339581A1 (de) * | 1993-11-19 | 1995-05-24 | Siteg Siebtech Gmbh | Zentrifuge zur Flüssigkeitsabtrennung aus einer Feststoff-Flüssigkeits-Suspension |
| WO1999062639A1 (en) * | 1998-06-03 | 1999-12-09 | Baker Hughes Incorporated | Cantilever centrifuge with outwardly tapered second conical bowl section |
| US6241901B1 (en) | 1998-06-03 | 2001-06-05 | Baker Hughes Incorporated | Centrifuge with thickened-feed accelerator between inner and outer bowl sections |
| RU2223151C2 (ru) * | 1998-06-03 | 2004-02-10 | Бейкер Хьюз Инкорпорейтед | Центрифуга с дополнительной секцией ротора |
| WO2012114985A1 (ja) * | 2011-02-25 | 2012-08-30 | 寿工業株式会社 | 遠心脱水方法及び遠心脱水装置 |
| JP2012187570A (ja) * | 2011-02-25 | 2012-10-04 | Kotobuki Kogyo Kk | 遠心脱水方法及び遠心脱水装置 |
| US9364837B2 (en) | 2011-02-25 | 2016-06-14 | Kotobuki Industries Co., Ltd. | Centrifugal dehydration method and centrifugal dehydration device |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3202294C1 (de) | Kontinuierlich arbeitender Vollmantel-Gegenstrom-Zentrifugalextraktor | |
| DE1815199A1 (de) | Zentrifuge | |
| DE2549314A1 (de) | Dekantier-zentrifuge | |
| DE2930581A1 (de) | Zentrifuge zum sortieren und trennen von feststoffen | |
| DE69522587T2 (de) | Verfahren zur behandlung eines papierzellstoffes und vorrichtung dafür | |
| EP3426405B1 (de) | Separator | |
| DE69405051T2 (de) | Decantierzentrifuge zur Behandlung von nuklearen Produkten | |
| EP4037839B1 (de) | Vollmantel-schneckenzentrifuge | |
| DE3301099C2 (de) | ||
| EP3833486B1 (de) | Vollmantel-schneckenzentrifuge | |
| DE2834491C2 (de) | Siebzentrifuge mit gekrümmten Siebtaschen | |
| EP0421188A1 (de) | Schubzentrifuge | |
| EP0331924B1 (de) | Schubzentrifuge | |
| CH656326A5 (de) | Doppel-schubzentrifuge mit einer rotierbaren schubeinrichtung. | |
| DE3622655A1 (de) | Dekantierzentrifuge | |
| DE1632291B1 (de) | Kontinuierlich arbeitende Siebzentrifuge | |
| DE3132740A1 (de) | Vollmantelzentrifuge mit siebteil | |
| DE2701763C3 (de) | Kontinuierlich arbeitender Vollmantel-Gegenstrom-Zentrifugalextraktor | |
| DE10331732A1 (de) | Zentrifuge | |
| DE2617179A1 (de) | Zentrifuge zum entwaessern von abschlamm | |
| DE102019110996A1 (de) | Vollmantel-Schneckenzentrifuge | |
| DE2637968A1 (de) | Dekantierzentrifuge | |
| DE2930312A1 (de) | Siebzentrifuge | |
| DE1482710A1 (de) | Zentrifuge | |
| DE102023116565A1 (de) | Vollmantel-Schneckenzentrifuge |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |