DE3619785A1 - Strassenentwaesserungsvorrichtung - Google Patents
StrassenentwaesserungsvorrichtungInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C11/00—Details of pavings
- E01C11/22—Gutters; Kerbs ; Surface drainage of streets, roads or like traffic areas
- E01C11/224—Surface drainage of streets
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- E01C11/226—Coherent pavings
-
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- E01C11/00—Details of pavings
- E01C11/22—Gutters; Kerbs ; Surface drainage of streets, roads or like traffic areas
- E01C11/224—Surface drainage of streets
- E01C11/227—Gutters; Channels ; Roof drainage discharge ducts set in sidewalks
- E01C11/228—Gutters for porous pavings
Landscapes
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- Road Paving Structures (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Entwässerung für mit
wasserdurchlässigem Asphalt belegte Straßen.
Seit einiger Zeit ist ein Straßenbelag in der Erprobung,
der sich durch ein niedriges Abrollgeräusch von Fahrzeugreifen
auszeichnet. Erreicht wird diese Geräuschminderung durch
einen porösen Asphalt, bei dem die von den Reifenprofilen
verdrängte Luft von den Poren des Straßenbelags
aufgenommen wird. Die Porosität der Schwarzdecke wird durch
die Verwendung von Einkornsplit erzielt, der mit einer
geringeren Menge Asphalt gebunden und nicht dicht angewalzt
wird.
Ein Problem bei diesem neuen Straßenbelag ist die Abführung
des Oberflächenwassers. Der poröse Belag ist nach unten durch
eine undurchlässige Schicht gegen das Feinplanum abgesperrt.
Dadurch fließt das Wasser infolge des Quergefälles der
Straße zum Bordstein hin und muß dort in normale
Straßenaufsätze laufen. Da diese aber nur oberflächlich
Wasser eintreten lassen, staut sich das Wasser vor dem
Aufsatz bis über die Straßenoberfläche. Bei Starkregen ist
ferner die Durchlässigkeit des Belags nicht ausreichend,
so daß sich das Wasser auch bis zur Straßenmitte staut
und dann oberflächlich ablaufen muß. Dies führt zu
Aquaplaning-Unfällen und Vereisungen im Winter.
Die Aufgabe, hier eine Verbesserung zu erzielen, wird
gemäß der Erfindung durch mindestens teilweise unter
dem wasserdurchlässigen Belag angeordnete linienförmige
Ableitelemente gelöst, die an die Straßenabläufe
und/oder die Ablaufschächte angeschlossen sind. Das Wasser
wird jetzt schon in größerer Entfernung vom Straßenrand
von der Oberfläche abgeführt und unter der Oberfläche in
die Schächte geleitet, so daß es den porösen Belag nicht
mehr flutet. Dabei können die linienförmigen Ableitelemente
sowohl quer zur Fahrtrichtung als auch parallel zum
Straßenrand verlaufen und so ein ausreichend dichtes
Netz ergeben, das das Wasser auf dem kürzesten Weg von der
Straßenoberfläche abzieht.
Die Ableitelemente können als Rinnen mit durchlässiger
Abdeckung oder als Drainrohre ausgebildet sein. Bei Rinnen
können die normalen Einlaufroste verwendet und durch eine
poröse Matte abgedeckt werden. Es können aber auch offene
Rinnen benutzt werden, die man mindestens teilweise mit
einem Einkorngranulat entsprechend der Korngröße des
Straßenbelags gefüllt hat.
Für den Fall, daß die Sperrschicht zwischen Belag und
Feinplanum als Dichtfolie ausgebildet ist, sind die
Rinnenelemente und der Straßenaufsatz bzw. der Ablaufschacht
mit Anschlußflanschen für die Folie versehen. Auf diese
Weise bleibt das Straßenbett frei von Sickerwasser und
Frostaufbrüchen. Bei Drainrohren kann die Dichtfolie unter
den Rohren hindurch verlegt werden.
Eine zusätzliche Wasserabfuhr und die Verhinderung von
Wasserstau erreicht man, wenn auch die sich innerhalb
des wasserdurchlässigen Belags befindenden Teile des
Straßenaufsatzes oder des Schachtelements
wasserdurchlässig ausgeführt werden.
Der Anschluß der linienförmigen Ableitelemente an die
Straßenaufsätze bzw. Ablaufschächte erfolgt vorzugsweise
über Rohrstutzen und Muffen. Dies erlaubt eine gewisse
Flexibilität hinsichtlich der Ausrichtung, der Entfernung
und der Nennweite.
Wenn eine Verlegung der linienförmigen Ableitelemente
entlang dem Bordstein gewünscht wird, kann, damit Rinnen
und Straßenaufsatz bzw. Schachthals fluchten, entweder
ein abgeflachter Schachthals oder eine Übergangsplatte
mit exzentrischer Aufnahme des Straßenaufsatzes
verwendet werden. Diese Übergangsplatte wird
vorteilhafterweise in die am oberen Rand des Schachthalses
vorhandene Nut verschiebesicher eingelegt.
Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel in den
Zeichnungen ausführlich dargestellt. Dabei zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine
bevorzugte Anordnung von
linienförmigen Ableitelementen,
Fig. 2 einen Vertikalschnitt durch die
Anordnung von Fig. 1.
Fig. 1 zeigt einen durch eine Bordsteinreihe 1
eingefaßten Straßenabschnitt, der zum Bordstein hin
ein leichtes Quergefälle hat. Der Straßenaufsatz 2 ist
wie üblich auf einen Schachthals 3 aufgesetzt, wobei
eine Übergangsplatte 4 die Schachtöffnung um den Aufsatz 2
verschließt. Der Schachthals besitzt auf den drei nicht
am Bordstein 1 anliegenden Seiten je einen Muffenanschluß
5, 5′, 5′′, an die je ein Rinnenstrang 6, 6′, 6′′ mittels
Rohrstutzen 7, 7′, 7′′ angeschlossen ist. Die zwei
parallel zum Bordstein 1 verlegten Stränge haben beliebige
Länge und können insbesondere ununterbrochen bis zum
nächsten Straßenaufsatz verlaufen, während sich der quer
angeschlossene Strang höchstens bis zur Straßenmitte
erstreckt. Die Rinnenabschnitte 6, 6′, 6′′ sind wie
üblich durch Roste 8, 8′′ abgedeckt, die ihrerseits mit
porösen Matten 9 belegt sind, so daß das durch den
porösen Straßenbelag 10 eindringende Wasser ungehindert
in die Rinnen gelangt und zum Schacht hin abläuft.
Unter dem porösen Straßenbelag 10 befindet sich eine
dünne Sperrschicht 11, die an den Schachthals und die
Rinnen seitlich angeschlossen ist. Auf diese Weise wird
das Wasser unterhalb der Straßenoberfläche je nach
Gefälle zu dem nächstliegenden Rinnenstrang geleitet.
Auch der Rahmen des Straßenaufsatzes 2 kann mit
seitlichen Einlaufbohrungen 12 versehen sein, so daß
Wasser aus dem porösen Belag auch direkt in den Schacht
einlaufen kann. Anstelle der Sperrschicht kann eine
Folie verlegt werden, die an die Rinnenstränge und den
Schachthals bzw. den Straßenaufsatz dicht angeschlossen
wird, wozu diese mit geeigneten Flanschen versehen sind.
Als Drainrohre können handelsübliche Produkte verwendet
werden. Es sind aber auch Spezialanfertigungen in Form
von Sinterröhren mit ovalem oder halbrundem Querschnitt
brauchbar.
Reifenabrieb und Staub stellen kein Problem dar. Das
Regenwasser schwemmt diese Sedimente unter Zuhilfenahme
der von den Reifen erzeugten Luftstöße in die Rinnen
bzw. Drainrohre. Dort ist die Sohlengeschwindigkeit
so hoch, daß keine Ablagerung auftreten kann.
Claims (9)
1. Entwässerung für mit wasserdurchlässigem Belag
versehene Straßen, mit Ablaufschächten und ggf. auf
die Ablaufschächte aufgesetzten Straßenabläufen,
gekennzeichnet durch mindestens
teilweise unter dem wasserdurchlässigen Belag (10)
angeordnete linienförmige Ableitelemente (6), die
an die Straßenabläufe (2) und/oder die Ablaufschächte
(3) angeschlossen sind.
2. Entwässerung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ableitelemente
als Rinnen (6) ausgebildet sind.
3. Entwässerung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Rinnen ( 6)
mit einem Rost (8) und einer porösen Matte (9)
abgedeckt sind.
4. Entwässerung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Rinnen mit
Einkorngranulat gefüllt sind.
5. Entwässerung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ableitelemente
als Drainrohre ausgebildet sind.
6. Entwässerung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß mindestens der
in dem wasserdurchlässigen Straßenbelag (10)
liegende Teil des Straßenablaufs (2)
wasserdurchlässige Wände hat.
7. Entwässerung nach einem oder mehreren der
vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Rinnen (6)
bzw. Drainrohre mit Rohrstutzen (7) versehen sind,
denen im Schachtteil (3) Muffen (5) zugeordnet sind.
8. Entwässerung nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß ein genormter
Straßenaufsatz (2) verwendet wird und daß als
Übergang vom Straßenaufsatz (2) zum Schachtteil
(3) eine flache Platte (4) verwendet wird, die
in die Nut des Schachtteils (3) verschiebesicher
eingelegt wird.
9. Entwässerung nach einem oder mehreren der
vorstehenden Ansprüche, bei der der
wasserdurchlässige Belag gegen das Feinplanum
durch eine wasserdurchlässige Sperrschicht
abgedichtet ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die Sperrschicht
als Folie (11) ausgebildet ist und daß zumindest
die linienförmigen Ableitelemente mit einem
Anschlußflansch für die Folie versehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863619785 DE3619785A1 (de) | 1986-06-12 | 1986-06-12 | Strassenentwaesserungsvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863619785 DE3619785A1 (de) | 1986-06-12 | 1986-06-12 | Strassenentwaesserungsvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3619785A1 true DE3619785A1 (de) | 1987-12-17 |
Family
ID=6302863
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863619785 Ceased DE3619785A1 (de) | 1986-06-12 | 1986-06-12 | Strassenentwaesserungsvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3619785A1 (de) |
Cited By (7)
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-
1986
- 1986-06-12 DE DE19863619785 patent/DE3619785A1/de not_active Ceased
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8131 | Rejection |