DE3607007A1 - Vorrichtung zur thermischen spaltungsaufbereitung fluessiger brennstoffe fuer brennkraftmaschinen und betriebsverfahren fuer diese - Google Patents
Vorrichtung zur thermischen spaltungsaufbereitung fluessiger brennstoffe fuer brennkraftmaschinen und betriebsverfahren fuer dieseInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf den Betrieb
von Brennkraftmaschinen mit aus niedrigoktanzahligen
bleifreien entschwefelten paraffinischen und/oder aro
matischen Kohlenwasserstoffen und/oder Alkoholen durch
thermische Spaltung gewonnenen Spaltgasen. Ebenso be
zieht sie sich auf ein Verfahren zum Betreiben einer
solchen Vorrichtung. Durch eine Spaltungsaufbereitung
der genannten Art können auch hochverdichtete Otto
motore mit niedrigoktanzahligen Brennstoffen bei
niedrigem Schadstoffausstoß betrieben werden.
Das Interesse in der Patentliteratur gilt vorwiegend
den katalytischen Spaltverfahren, bei denen einem
katalytischen Spaltreaktor Brennstoffdämpfe und Luft
als Reaktionsteilnehmer zugeführt werden. Unbefrie
digend ist bei diesen Verfahren jedoch die Empfind
lichkeit gegenüber der Bildung von Crackruß und ge
genüber eventuell vorhandenen Katalysatorgiften; auch
läßt sich trotz günstiger Abgaswerte in bestimmten
Betriebsbereichen nicht ein über den gesamten Lastbe
reich des Motors vorteilhaftes Emissionsverhalten er
zielen.
Diese Nachteile gelten auch für eine aus der DE-OS
26 10 688 bekannte Vorrichtung zur Spaltgasaufberei
tung von Brennstoffen für Brennkraftmaschinen, von
der die vorliegende Erfindung ausgeht. Bei dieser be
kannten Vorrichtung geschieht eine dreistufige Aufbe
reitung von Brennstoff, ggfs. unter Zugabe von Wasser,
deren erste im wesentlichen zum Verdampfen des Brenn
stoffs bzw. der Reaktionsteilnehmer dient, während
diese in der zweiten Stufe einer maximalen Erhitzung
unterworfen werden, indem sie einen Reaktorteil in
Form einer Rohrschlange durchströmen, die im Auspuff
stutzen bis in die Nähe der Auslaßventile des Motors
herangeführt ist. An diese beiden thermischen Stufen
schließt sich eine katalytische Stufe an, in der der
Brennstoff bei maximal 200°C reformiert wird.
Trotz der recht aufwendigen Behandlung des Brennstoffs
in den drei Stufen führt die niedrige Temperatur in
der katalytischen Stufe nur zu einer unvollständigen
Umsetzung der Kohlenwasserstoffe in kurzkettige gas
förmige Verbindungen. Dies führt dazu, daß länger
kettige, höhersiedende Kohlenwasserstoffe lediglich
verdampft und nicht gecrackt werden und durch Konden
sation auf dem Weg in den Verbrennungsraum des Motors
zu Störungen führen können. Außerdem ist der Anwen
dungsbereich der Vorrichtung auf niedrigsiedende
Brennstoffe beschränkt, und auch für diese ist nicht
sichergestellt, daß die für einen umweltfreundlichen
Gasmotorbetrieb notwendigen Anteile an kurzkettigen
Kohlenwasserstoffen und Wasserstoff erreicht werden
können.
Aus der DE-OS 25 26 617 ist eine auch thermisch, also
katalysatorfrei zu betreibende Spaltungsaufbereitung
von Brennstoffen bekannt, bei der diese zusammen mit
Luft und Wasser als Reaktionsteilnehmer einen Reaktor
durchströmen, der von den Abgasen des Motors umspült
ist. Hier geht es jedoch nur um Alkohole oder alkohol
haltige Mischungen von Brennstoffen.
Üblicherweise müssen bei Verfahren zur thermischen
Spaltung von Brennstoffen, z. B. gemäß den DE-OSen
25 42 681 und 29 04 333, in denen Brennstoff mit Luft
lediglich partiell verbrannt wird, wegen einer fehlen
den Wasserzugabe sehr hohe Temperaturen von über
800°C bzw. 1000-1300°C eingehalten werden, um ein
den motorischen Anforderungen hinsichtlich Emissions
minderung brauchbares Spaltgas zu erzeugen. Zwar wird
die Abwärme des Spaltgases zum Aufheizen des für die
Spaltung eingesetzten Anteils der Verbren
nungsluft verwendet, doch ist hierfür ein großes Aus
tauscheraggregat erforderlich. Die Einhaltung der
Spalttemperatur erfordert eine sehr genaue Kontrolle
der Luftzufuhr, um ein Durchgehen der Temperatur des
Spaltreaktors zu vermeiden. Die hohen Temperaturen
erzwingen auch die Verwendung hochwertiger Werkstoffe.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung
einer Vorrichtung zur thermischen Spaltungsaufberei
tung von minderwertigen, insbesondere niedrigoktani
gen flüssigen Brennstoffen für Brennkraftmaschinen,
mit der aus einem breiten Brennstoffband blei- und
schwefelfreier flüssiger paraffinischer oder aroma
tischer Kohlenwasserstoffe und/oder Alkohole ein
klopffestes und im Motor umweltfreundlich verbrennen
des Spaltgas erzeugt werden kann, sowie das Aufzeigen
von zum Betrieb derselben geeigneten Verfahrenspara
metern zur Erreichung dieser Ziele.
Ausgehend von der gattungsgemäß vorausgesetzten Bau
art einer Spaltungsaufbereitungsstufe ist zur Lösung
der gestellten Aufgabe der Spaltreaktor erfindungs
gemäß ein etwa mittig im Auspuffstutzen längsverlau
fendes Blindrohr, dessen geschlossenes Ende zum Aus
laßventil weist, und diesem werden als Reaktionsteil
nehmer Brennstoff, Wasser und Luft durch Zuleitungs
einrichtungen in der Weise zugeführt, daß sie in der
Nähe des Reaktorendes mit einer Geschwindigkeits
komponente zu diesem Ende hin in den Reaktor eintre
ten.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung gelangt der
Brennstoff unvermittelt an die heißeste Stelle des
Reaktors und wird schlagartig bei hoher Turbulenz
verdampft und gespalten; ebenso findet hier die
Initialzündung für die partielle Oxydation mit der
Luftkomponente statt. Dadurch wird aus einem breiten
Brennstoffspektrum blei- und schwefelfreier flüssiger
paraffinischer oder aromatischer Kohlenwasserstoffe
und/oder Alkohole mit Wasserstoff/Kohlenstoff-Ge
wichtsverhältnissen von bis herab zu H/C 0,1 und
maximalen Siedetemperaturen im Bereich unter 400°C
ein für den Motorbetrieb geeignetes Spaltgas erzeugt.
Hierzu gehören z. B. Methanol, Ethyl- und höhere
Alkohole, Benzin (auch in sog. straight
run qualität), Petroleum, Gasöl, Heizöl EL und L,
Braunkohlen- und Steinkohlenteeröl.
Je nach den Spaltbedingungen lassen sich bei der in
sehr kurzen Zeiträumen ablaufenden Reaktionen, die
kaum Gleichgewichtseinstellung erwarten lassen, Spalt
gase mit unterschiedlichsten Anteilen an kurzkettigen
Kohlenwasserstoffen (CH4, C2 H4, etc), CO, CO2, H2,
H2O, N2 und auch OH-Radikalen erzeugen, die bei der
Verbrennung im Motor ein ausgezeichnetes Klopfver
halten aufweisen und damit einen Betrieb mit hohem
Verdichtungsverhältnis und verbesserten Wirkungsgra
den ermöglichen. Gleichzeitig erlauben solche Spalt
gase eine Stickoxid-arme Betriebsweise der Verbren
nungsmotoren, die sowohl oxidierend als auch redu
zierend sein kann, wobei NO x -Gehalte von bis herab
zu kleiner 100 vppm NO x im Abgas möglich sind.
Die erfindungsgemäße Spaltung erlaubt die Einstellung
von Spaltgasqualitäten, die ihrerseits den Betrieb
eines mit Fremdzündung betriebenen Motors mit hohen
Verdichtungsverhältnissen ermöglichen. Verdichtungs
verhältnisse von bis zu 15 sind möglich. Diese Ver
dichtungsverhältnisse gehen weit über die üblicher
Ottomotoren hinaus und erreichen bzw. überschreiten
die bei Dieselmotoren als optimal angesehenen Werte.
Noch höhere Verdichtungsverhältnisse sind bei be
stimmten Spaltgaszusammensetzungen nicht ausgeschlos
sen.
Die mit den erfindungsgemäß gewonnenen Spaltgasen
möglichen hohen Verdichtungsverhältnisse sind ins
besondere in Kombination mit einer "Magerfahrweise"
des Motors interessant, bei der der Motor mit einem
hohen Luftüberschuß von λ größer 1,3 bei höheren Ver
dichtungsverhältnissen betrieben werden muß, um nied
rige Schadstoffemissionen zu erreichen. Höhere C m H n
Kohlenwasserstoffkonzentrationen aufgrund des soge
nannten Quencheffektes können wegen des Einsatzes des
Spaltgases bei dieser Fahrweise verhindert werden, da
langkettige Kohlenwasserstoffe bereits vor Eintritt
in den Verbrennungsraum umgewandelt wurden.
Der erfindungsgemäße Spaltbetrieb kann jedoch auch
in Kombination mit einer reduzierenden Fahrweise des
Motors für die Schadstoffemissionsminderung vorteil
haft sein, wenn nur eine unterstöchiometrische Ver
brennungsluftmenge, bezogen auf den zugeführten Brenn
stoff, durch die Ansaugleitung dem Motor zugeführt
wird. Dieses sauerstoffarme Verbrennungsgemisch brennt
im Motor unter Sauerstoffmangel nur unvollständig.
Dabei wird die NO x -Bildung vom Sauerstoffpartialdruck
her im Sinne niedriger Emissionen günstig beeinflußt.
Verbleibende Restgehalte an CO, H2 und kurzkettigen
Kohlenwasserstoffen werden durch eine Nachverbrennung
mittels in die Motorabgase stromaufwärts vom Spalt
reaktor zugeführter Sekundärluft unter Temperatur
steigerung auf etwa 900°C nachverbrannt, wobei diese
heißen Abgase für den Spaltvorgang im Spaltreaktor 21
ausgenutzt werden. Hierdurch wird unter Nutzung we
sentlicher Teile des Wärmeinhalts der Abgase der Ver
brennungsmaschine ein umweltfreundlicher Betrieb mit
geringen Wirkungsgradverlusten ermöglicht.
Insgesamt ist die erfindungsgemäße Vorrichtung rela
tiv einfach im Aufbau und leicht auf verschiedene
Brennstoffe einstellbar. Die Gaszusammensetzung des
Verbrennungsgemisches zum Motor kann leicht und zu
verlässig vorgegeben werden, wobei ein Betrieb mit
definierter Luftzahl möglich ist, die sowohl im oxi
dierenden als auch im reduzierenden Bereich liegen
kann.
Die Abgaswärme der Verbrennungsmaschine wird weit
gehend für den Spaltprozeß ausgenützt. Es besteht weder
eine Katalysatorvergiftungsgefahr noch die Gefahr des
Zugehens durch Ruß. Trotz hoher Verdichtungsverhält
nisse bleibt der Betrieb klopffrei.
Ein besonders gewichtiger Vorteil ist, daß ohne nach
geschaltete empfindliche Katalysatoren zusätzlich zur
NO x -Verminderung die betriebssichere Begrenzung heute
noch nicht gesetzlich reglementierter Emissionen von
Schadstoffen, wie Benzo-(a) pyren, Geruchsstoffe,
Aldehyde, Phenole und anderer aromatischer Kohlenwas
serstoffe gelingt und eine gleichbleibend niedrige
Abgasemission über die ganze Betriebsperiode des Mo
tors erzielt wird.
Zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich
aus den weiteren Patentansprüchen.
Die Maßnahmen gemäß Ansprüchen 2 bis 5 sind gerichtet
auf die Erzielung einer konzentrierten und stark ver
wirbelten Einleitung der Reaktionsteilnehmer in den
heißesten Bereich des Spaltreaktors.
Anspruch 6 zielt auf den vorstehend betrachteten re
duzierenden Betrieb des Motors, bei dem ein besonders
niedriger NO x -Ausstoß erzielt wird.
Mittels der Drosselblende gemäß Anspruch 7 kann ein
gewünschter Überdruck im Spaltreaktor eingestellt
werden, so daß das Spaltgas mit hoher Geschwindigkeit
in die Ansaugleitung des Motors eintritt und es da
durch zu einer intensiven Mischung mit der Ansaugluft
kommt.
Die Spaltgase werden in der Regel dem Motor ungekühlt
zugeführt. Bei hohen Spalttemperaturen, bei denen die
Spaltgase bis zu 25% des Ansauggasvolumens des Motors
ausmachen können und die Temperaturen des angesaugten
Gasgemisches bis 200°C im ungekühlten Betrieb betra
gen würden, kann zur Verbesserung der Motorfüllung
eine Aufladung des Motors oder gemäß Anspruch 8 eine
Kühlung der Spaltgase durch direkte Wassereinspritzung
zweckmäßig sein. Eine solche Kühlung wird jedoch
zweckmäßig nur bei Motoren größeren Hubraums eingesetzt.
Die in Anspruch 9 vorgeschlagene Vorerhitzung des
Wassers und der Luft bietet sich besonders bei hohen
Wasser- und Luftanteilen und hohen Spalttemperaturen
an. Es werden dann die Luft und das Wasser im Gegen
strom zu den heißen Abgasen weitestgehend vorgewärmt,
so daß lediglich die Verdampfungs- und Überhitzungs
wärme des Brennstoffs im Spaltreaktor bei hoher Tempe
ratur aufgebracht werden.
Wenn gemäß Anspruch 10 für jeden Zylinder eines mehr
zylindrigen Kolbenmotors ein in der Auspufföffnung
angeordneter Spaltreaktor vorgesehen wird, kann jeder
derselben für sich mit Brennstoff, Wasser und Luft in
auf den jeweiligen Brennstoff abgestimmtem, optimalem
Verhältnis kontinuierlich versorgt werden. Vorteil
hafterweise werden dessen Spaltgase der Ansaugöffnung
des gleichen Zylinders in einer kleinvolumigen Lei
tung mit hoher Geschwindigkeit zugeführt und intensiv
mit der Verbrennungsluft vor dem Eintrittsventil ver
mischt, sofern der Motor z. B. im Magerbetrieb mit
hohem Luftüberschuß betrieben wird.
Durch die Dosiereinrichtungen gemäß Ansprüchen 11
und 12 ist es möglich, das Verhältnis der Reaktions
teilnehmer Brennstoff, Wasser und Luft zueinander und
dadurch auch die Reaktionstemperatur im Spaltreaktor
dem jeweiligen Brennstofftyp und seinem Gehalt an
höhersiedenden Kohlenwasserstoffen anzupassen.
Die exakte Zudosierung des Brennstoffes und damit des
Spaltgases pro Zylinder gestattet eine für einen um
weltfreundlichen Motorbetrieb eindeutige Einstell
möglichkeit der Verbrennungsbedingungen. Für einen
gewählten Brennstoff erfolgt die Zufuhr der Ausgangs
komponenten der Spaltung Brennstoff/Wasser/Luft vor
zugsweise durch separate, über eine Verhältnisregelung
verbundene Dosieraggregate. Dadurch wird auch bei ver
änderlichen Motorlastzuständen die Zusammensetzung
der Spaltgase, welche für das Emissionsverhalten des
Motors von großer Bedeutung ist, bei gegebener Spalt
temperatur möglichst nicht verändert.
Durch die vorstehend betrachteten Dosiermöglichkeiten
sind die im Zusammenhang mit der Erfindung wesentli
chen Verfahrensparameter beeinflußbar. Deren Grenzen
sind in Anspruch 13 angegeben. Die sich aus den vor
genannten konstruktiven Besonderheiten ergebenden Be
dingungen für den Ablauf des Spaltvorgangs, insbe
sondere bezüglich der Wirbelzustände und der Aufheiz
geschwindigkeit des Brennstoffs, ergeben ihr vorteil
haften Wirkungen insbesondere in Verbindung mit diesen
Parametern.
Bei niedrigsiedenden Brennstoffen genügen Spalttempe
raturen an der unteren Grenze, Wasserzugaben von
0,1-0,2 kg/kg Brennstoff und geringste Luftzugaben
zur partiellen Oxidation. Die Spaltwärme der endother
men Reaktion wird weitgehendst durch indirekten Wärmeaustausch mit
den heißen Verbrennungsgasen aus der Abwärme des Mo
tors gedeckt. Die den Spaltreaktor verlassenden Gase
haben einen höheren Heizwert als die eingesetzten
Brennstoffe. Die thermische Energie der Abwärme wird
in chemische Energie des Brennstoffes umgewandelt.
Bei höhersiedenden Einsatzstoffen, wie z. B. Dieselöl
oder Heizöl EL sind Spalttemperaturen an der Obergrenze
des Bereichs von etwa 800°C, Wasserzugaben von
0,3-0,4 kg/kg Brennstoff und Luftzugaben vom bis zu
0,15fachen der stöchiometrischen Verbrennungsluft des
Brennstoffes für eine umweltwirksame Spaltung des
Brennstoffes erforderlich. Die Spalttemperatur im
Reaktor liegt dann in der Größenordnung der Auspuff
temperaturen des Motors oder leicht darüber, so daß
die Abwärme des Motors lediglich der Kompensation der
Verluste des Spaltreaktors dient. Die partielle Oxi
dation durch den Luftsauerstoff läßt die Spaltung
exotherm verlaufen, wodurch die Reaktortemperatur
auf dem gewünschten Niveau gehalten werden kann.
Wenn gemäß Anspruch 14 die im normalen Betriebszustand
750°C heißen Auspuffgase den Reaktor mit hoher Ge
schwindigkeit von 30 bis 400 m/sec umströmen, kommt
es zu einem intensiven Wärmeübergang. Der Wärmeüber
gang kann z. B. durch Wärmeübertragungsrippen ge
steigert werden.
Eine Strömungsgeschwindigkeit der Spaltgase von
50-100 m/sec bewirkt, daß die Spaltreaktionen bei
hoher Turbulenz in Zeiträumen von unter 1/100
Sekunde ablaufen.
Bei der Wahl der auch die genannten Geschwindigkeiten
bestimmenden Strömungsquerschnitte soll in jedem Falle
das Volumen des Reaktors und der Zufuhrleitungen des
Spaltgases zum Motor klein gehalten werden, um mög
liche Verschiebungen durch Lastwechsel gering zu
halten.
Die Erfindung wird nachfolgend durch die Beschreibung
von Ausführungsbeispielen anhand der beigegebenen
Zeichnungen weiter erläutert. Es zeigt
Fig. 1 schematisch einen Vierzylindermotor mit einer
Brennstoffaufbereitungsvorrichtung in der Drauf
sicht;
Fig. 2 die schematische Seitenansicht des Motors ge
mäß Fig. 1;
Fig. 3 einen Spaltreaktor im schematischen Schnitt;
Fig. 4 eine abgewandelte Ausführungsform eines Spalt
reaktors;
Fig. 5 schematisch einen für eine reduzierende Be
triebsweise vorgesehenen Einzylindermotor;
Fig. 6 schematisch einen Motor mit Vorheizung von
Luft und Wasser vor deren Eintritt in den
Spaltreaktor;
Fig. 7 schematisch einen Vierzylindermotor mit einer
Verdampfungs- und Überhitzungsstufe für Luft
und Wasser sowie mit das Mischungsverhältnis
der Reaktionsteilnehmer aufrechterhaltenden
Dosiereinrichtungen.
Der Vierzylindermotor 1 gemäß Fig. 1 und 2 hat für
jeden Zylinder einen Auspuffstutzen 2, die in ein
gemeinsames Abgassammelrohr 11 münden. In jeden Aus
puffstutzen 2 ist ein Spaltreaktor 4 eingebaut, der
ein leeres Blindrohr aus hochhitzebeständigem Stahl
darstellt, welches koaxial im Auspuffstutzen 2 ange
ordnet ist und mit seinem geschlossenen vorderen Ende
bis nahe an das Auslaßventil 3 des Zylinders heran
reicht. Das hintere Austrittsende 6 des Spaltreaktors
hat über eine Drosselblende 14 Verbindung mit dem An
saugrohr 7 des Zylinders, das von einer Ansaugsammel
leitung 10 kommt, welcher ein Startvergaser 9 und
ein Luftfilter 8 vorgeschaltet sind. Der Auspuff
stutzen 2 ist auf der den Spaltreaktor 4 umgebenden
Länge außen mit einer Wärmeisolierung 13 versehen.
In jedem Spaltreaktor 4 ist in der Nähe des vorderen
Endes eine Mehrstoffdüse 12 eingebaut, die über Zu
fuhrleitungen 5 von einer Dosiereinrichtung 5 a mit
Brennstoff, Wasser und Luft in einem festen Verhältnis
und einer von der gewünschten Motorleistung abhängigen
Gesamtmenge gespeist wird. Wie insbesondere aus Fig. 3
ersichtlich, ist die Mehrstoffdüse 12 derart schräg
eingebaut, daß ihr Strahl mit einer zum geschlossenen
Vorderende des Spaltreaktors gerichteten Geschwindig
keitskomponente austritt und dort, also im heißesten
Bereich des Spaltreaktors, auf dessen Innenwand auf
trifft.
Beim Betrieb des Motors ist der Spaltreaktor 4 all
seitig von den seinen Zylinder verlassenden heißen
Auspuffgasen umströmt. Die auf seine heißeste Stelle
auftreffenden Reaktionsteilnehmer Brennstoff, Wasser
und Luft werden stark verwirbelt, erhitzen sich
schlagartig und werden bei hoher Temperatur gespalten.
Die Spaltgase strömen mit hoher Geschwindigkeit zum
Austrittsende 6. Die dort vorgesehene, ggfs. regel
bare Drosselblende 14 hat zur Folge, daß der Druck im
Spaltreaktor höher als der Druck im Ansaugrohr 7 liegt,
und zwar normalerweise um etwa 1 bar.
Durch den Überdruck im Spaltreaktor treten die Spalt
gase mit hoher Geschwindigkeit in den Ansaugluftstrom
ein und werden mit diesem intensiv vermischt. Das so
entstandene Verbrennungsgemisch strömt zum Ansaugven
til des zugehörigen Zylinders.
Die Ansaugluft des Motors wird im dargestellten Bei
spiel kalt zugeführt. Vorzugsweise im Teillastbereich
oder auch bei reduzierender Betriebsweise des Motors
kann auch eine Vorwärmung der Motoransaugluft in be
grenztem Maße unter Ausnutzung der Abwärme der im Ab
gassammelrohr 11 abströmenden heißen Motorabgase
zweckmäßig sein.
Die Abmessungen der betrachteten Bauteile bzw. die
von ihnen gebildeten Strömungsquerschnitte sind so
gewählt, daß beim Nennleistungsbetrieb des Motors
die etwa 750°C heißen Auspuffgase den den Spaltreak
tor 4 umgebenden Ringkanal mit Spitzengeschwindigkei
ten von 30 bis 400 m/sec durchströmen und daß die Ge
schwindigkeit der Spaltgase im Inneren des Spaltreak
tors zwischen 50 und 100 m/sec liegt. Auf diese Weise
kommt ein wirksamer Wärmeübergang zustande, und die
Verweilzeit der Reaktionsteilnehmer im Spaltreaktor
bleibt unter ca. 1/100 sec.
Soweit das Wasser in flüssiger Form eingesetzt wird,
ist es zur Vermeidung von Verkrustungen im Spaltreak
tor in vollentsalzter Qualität zu verwenden. Die Was
serkomponente kann jedoch auch durch Verdampfung von
üblichen Wasserqualitäten mit der Abwärme des Motors
oder aber durch Kühlung auch als Kondensat aus dem
Motorabgas gewonnen werden. Bei wasserhaltigen Brenn
stoffen, z. B. Alkoholen, bei denen Wasser im festen
vorgegebenen Verhältnis zu den Kohlenwasserstoffen
steht, erübrigt sich eine separate Wasserdosierung
und -aufbereitung.
Fig. 4 zeigt eine abgewandelte Ausbildung eines Spalt
reaktors 47. In diesem werden die Reaktionsteilnehmer,
Brennstoff einerseits und Luft und Wasser andererseits,
getrennt voneinander durch zwei koaxial ineinander
liegende Rohre, die sich vom hinteren Ende des Reak
tors bis in die Nähe von dessen vorderem Ende er
strecken, eingeleitet. Dabei durchströmt der Brenn
stoff das zentrale Brennstoffrohr 45 und ein Wasser
dampf-Luft-Gemisch ein dieses umgebendes Wasserdampf-
Luft-Rohr 46 in dem zwischen diesem und dem Brenn
stoffrohr 45 verbleibenden Ringkanal 48. Auch hier
treffen also die Reaktionsteilnehmer unter starker
Verwirbelung vorwärts auf die heißeste Stelle des
Reaktors.
Die sich bildenden Spaltgase durchströmen den zwi
schen dem Wasserdampf-Luft-Rohr 46 und dem Reaktor
rohr gebildeten Ringkanal im Gleichstrom mit den Aus
puffgasen und verlassen den Reaktor bei 49, um in die
Luftansaugleitung eingeleitet zu werden.
Diese Ausbildung des Spaltreaktors ist insbesondere
für den Betrieb mit niedrigsiedenden Brennstoffen vor
gesehen, wobei Luft und Wasser gemeinsam unter Ab
wärmeausnutzung für alle vier Zylinder vorgewärmt
werden. Der Brennstoff kann ebenfalls für alle vier
Zylinder gemeinsam in einem abgasbeheizten Verdampfer
verdampft werden. So können alle Komponenten vorge
wärmt und gasförmig der Hochtemperaturspaltstufe zu
geführt werden.
Fig. 5 zeigt das Beispiel eines Motors 15 für eine
reduzierende Betriebsweise mit Spaltungsaufbereitung
des Brennstoffs. In die Ansaugleitung 16 gelangen nur
90 bis 95% der stöchiometrischen Verbrennungsluft
menge, und dieser wird in einer Mischvorrichtung 17
das Spaltgas beigemischt. Dadurch entsteht ein brenn
stoffreiches, sauerstoffarmes Verbrennungsgemisch,
welches im Motor unter Sauerstoffmangel nur unvoll
ständig verbrennt, was die Entstehung von NO x -Schad
stoffen weitgehend unterdrückt.
In die mit etwa 750°C den Motor durch einen Auspuff
stutzen 18 verlassenden, noch unverbrannten Bestand
teile, insbesondere CO, H2 und kurzkettige Kohlenwas
serstoffe enthaltenden Auspuffgase wird in einer
Mischvorrichtung 19 Sekundärluft in einer Menge von
etwa 10 bis 20% der stöchiometrischen Verbrennungs
luftmenge beigemischt, so daß es zu einer Nachver
brennung kommt, die die Temperatur der Abgase auf ca.
900°C hochtreibt. Mit dieser Temperatur umströmen
die Abgase den Spaltreaktor 21.
Der Spaltreaktor 21 ist von der bereits betrachteten
Bauart gemäß Fig. 3; die über die Zufuhrleitungen 20
eingeleiteten Reaktionsteilnehmer werden unter Aus
nutzung des gegenüber dem überstöchiometrischen Be
trieb höheren Wärmeinhalts der Abgase in bereits be
schriebener Weise umgesetzt und der Mischvorrichtung
17 zugeleitet. Die in die Auspuffleitung 22 eintre
tenden Abgase können ggfs. noch zur Vorwärmung der
Verbrennungsluft dienen.
Fig. 6 zeigt einen Motor, in dessen Brennstoffspal
tungsaufbereitungsvorrichtung eine Vorheizung der
Reaktionsteilnehmer Wasser und Luft stattfindet, so
daß im Spaltreaktor lediglich die Verdampfungs- und
Überhitzungswärme für den Brennstoff aufzubringen ist.
Der Spaltreaktor 22 hat sowohl eine schräg zum ge
schlossenen heißen Ende hin gerichtete Brennstoffdüse
28, als auch ein längsverlaufendes, ebenfalls zum
geschlossenen heißen Ende hin gerichtetes Zentralrohr
27 für die Einleitung von Luft und Wasserdampf. Die
diesem zugeführten Reaktionsteilnehmer Luft und Was
ser kommen von Dosiereinrichtungen 23 und 24 und ge
langen aus diesen in eine Zweistoffdüse 25, die in
einen Wärmetauscher 26 eingebaut ist, welcher strom
abwärts vom Spaltreaktor 22 im Auspuffstutzen unter
gebracht ist. In diesem Wärmetauscher 26 wird das
Wasser verdampft und das Gemisch aus Wasserdampf und
Luft überhitzt. Dieses durchströmt mit hoher Geschwin
digkeit das Zentralrohr 27 und wird beim Verlassen
desselben vor seinem Auftreffen auf das heiße ge
schlossene Ende des Spaltreaktors 22 durch den schräg
mit ihm zusammentreffenden Brennstoffstrahl aus der
Düse 28 intensiv mit diesem durchmischt und verwirbelt.
Der Brennstoff wird durch eine Brennstoffpumpe 29 zu
dosiert und durch eine Leitung 30 herangeführt. Die
vom Spaltreaktor 22 kommenden Spaltgase gelangen über
eine Spaltgasleitung 31 zu einer im Ansaugluftstutzen
eingebauten Mischvorrichtung 32, durch die sie inten
siv in die Ansaugluft eingemischt werden.
Die betrachtete Anordnung ist für einen Einzylinder
motor gezeigt; bei einem mehrzylindrigen Motor hat
jeder Auspuffauslaß vorteilhaft separat einen Spalt
reaktor und einen sich anschließenden Wärmetauscher,
wobei jedem Zylinderstrang Brennstoff, Wasser und Luft
im vorgegebenen Verhältnis zugeteilt werden.
Fig. 7 zeigt schließlich einen Vierzylindermotor 33
mit vier nur noch schematisch angedeuteten Spaltreak
toren 34, die etwa von der in Fig. 6 gezeigten Bauart
sind. Die Reaktionsteilnehmer Wasser und Luft werden
von einer Wasserdosierpumpe 40 und einem Luftdosier
verdichter 41 in einen Wasserverdampfer 35 gefördert.
Anschließend erfolgt eine Überhitzung des aus 35 aus
tretenden Wasserdampf-Luft-Gemisches in einem Über
hitzer 36 gemeinsam im Gegenstrom zu den von den vier
Spaltreaktoren 34 kommenden heißen Abgasen in der Ab
gassammelleitung 44. Über die Leitung 37 wird das
überhitzte Wasserdampf-Luftgemisch auf die vier Spalt
reaktoren 34 aufgeteilt, die über die Brennstoffdo
sierpumpe 38 mit je vier gleichen Brennstoffströmen
39 beschickt werden. Die Erzeugung des Spaltgases
und die Zuführung desselben durch Spaltgasleitungen
42 zu den Luftansaugstutzen jedes Zylinders, die von
einer gemeinsamen Verbrennungsluftleitung 43 aus
gehen, geschehen in der beschriebenen Weise.
Die Dosierung der Reaktionsteilnehmer erfolgt dadurch
verhältnisgleich, daß die Brennstoffdosierpumpe 38,
die Wasserdosierpumpe 40 und der Luftdosierverdichter
41 auf einer gemeinsamen Welle sitzen, so daß die Ge
samtmenge der Reaktionsteilnehmer durch Steuerung der
Wellendrehzahl geregelt werden kann, das Verhältnis
der Komponenten untereinander jedoch bei vorgewählten
Werten gleichbleibt.
Claims (15)
1. Vorrichtung zur thermischen Spaltungsaufbereitung
flüssiger Brennstoffe für Brennkraft
maschinen
mit einem von den Reaktionsteilnehmern durchströmten
Spaltreaktor, der im Auspuffstutzen der Brennkraft
maschine angeordnet und bis nahe an die Auslaßventile
herangebaut ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Spaltreaktor (4, 47,
21, 22, 34) ein etwa mittig im Auspuffstutzen (2)
längsverlaufendes Blindrohr ist, dessen geschlossenes
Ende zum Auslaßventil (3) weist,
und
daß als Reaktionsteilnehmer Brennstoff, Wasser und Luft durch Zuleitungseinrichtungen (12, 45/46, 28/27) in der Nähe des Reaktorendes mit einer Geschwin digkeitskomponente zu diesem Ende hin in den Reaktor eintreten.
daß als Reaktionsteilnehmer Brennstoff, Wasser und Luft durch Zuleitungseinrichtungen (12, 45/46, 28/27) in der Nähe des Reaktorendes mit einer Geschwin digkeitskomponente zu diesem Ende hin in den Reaktor eintreten.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitungseinrichtung
eine schräg zum Reaktorende hin gerichtete Mehrstoff
düse (12) ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitungseinrichtung
in Gestalt von wenigstens zwei im Reaktor längsver
laufenden Rohren (45, 46) ausgeführt ist, durch deren
eines (45) Brennstoff und durch deren anderes (46)
Wasserdampf und Luft eingeleitet werden.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
gekennzeichnet durch zwei koaxial ineinanderliegende
Zuführungsrohre (45, 46 in Fig. 4).
5. Vorrichtung nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch eine schräg zum Reaktorende ge
richtete Brennstoffdüse (28) und ein längsverlaufen
des Zuleitungsrohr (27) für Luft und Wasserdampf der
art, daß die Strahlen der austretenden Reaktionsteil
nehmer sich kreuzen.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehen
den Ansprüche,
gekennzeichnet durch die Einleitung von Nachverbren
nungs-Sekundärluft in den Auspuffstutzen (18 in Fig. 5)
stromaufwärts vom Reaktorende.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehen
den Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das im Reaktor (4) ent
stehende Spaltgas über eine Drosselblende (14) in den
Ansaugluftstrom eingemischt wird.
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehen
den Ansprüche,
gekennzeichnet durch eine Kühlung der Spaltgase durch
direkte Wassereinspritzung vor deren Einmischung in
den Ansaugluftstrom.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehen
den Ansprüche,
gekennzeichnet durch einen dem Spaltreaktor (22) vor
geschalteten, im Gegenstrom durchströmten Wärmetau
scher (26) zur Erhitzung der Reaktionsteilnehmer Was
ser und Luft.
10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehen
den Ansprüche für einen mehrzylindrigen Motor,
dadurch gekennzeichnet, daß jedem Zylinder ein Spalt
reaktor (4, 34) zugeordnet ist.
11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehen
den Ansprüche,
gekennzeichnet durch Dosiereinrichtungen für die
Reaktionsteilnehmer zur Änderung von deren Verhältnis
zueinander.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11,
gekennzeichnet durch je eine Dosierpumpe (29, 23, 24)
für jeden der Reaktionsteilnehmer, wobei diese durch
eine Verhältnisregelung miteinander verbunden sind.
13. Betriebsverfahren für eine Vorrichtung nach einem
oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Temperatur im geschlossenen Ende des Reaktors auf 400 bis 800°C eingestellt wird,
das Wasser flüssig oder dampfförmig in einem Verhält nis von 0,1 bis 0,4 kg/kg Brennstoff eingesetzt wird und
die Luft in einer Menge von weniger als dem 0,15fa chen der zur stöchiometrischen Verbrennung erforder lichen Luftmenge zugegeben wird.
die Temperatur im geschlossenen Ende des Reaktors auf 400 bis 800°C eingestellt wird,
das Wasser flüssig oder dampfförmig in einem Verhält nis von 0,1 bis 0,4 kg/kg Brennstoff eingesetzt wird und
die Luft in einer Menge von weniger als dem 0,15fa chen der zur stöchiometrischen Verbrennung erforder lichen Luftmenge zugegeben wird.
14. Betriebsverfahren nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, daß die Spitzenströmungsge
schwindigkeit der Motorabgase im Ringkanal zwischen
Spaltreaktor und Auspuffstutzen auf 30 bis 400 m/s
eingestellt wird.
15. Betriebsverfahren nach Anspruch 13 oder 14,
dadurch gekennzeichnet, daß die Strömungsgeschwindig
keit der Spaltgase im Spaltreaktor auf 50 bis 100 m/s
eingestellt wird.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863607007 DE3607007A1 (de) | 1986-03-04 | 1986-03-04 | Vorrichtung zur thermischen spaltungsaufbereitung fluessiger brennstoffe fuer brennkraftmaschinen und betriebsverfahren fuer diese |
| JP87501579A JPH01501885A (ja) | 1986-03-04 | 1987-02-27 | 内燃機関の液体燃料を熱分解する装置とその運転方法 |
| PCT/DE1987/000074 WO1987005363A1 (fr) | 1986-03-04 | 1987-02-27 | Dispositif de clivage thermique de carburants liquides pour moteurs a combustion interne et son procede d'exploitation |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863607007 DE3607007A1 (de) | 1986-03-04 | 1986-03-04 | Vorrichtung zur thermischen spaltungsaufbereitung fluessiger brennstoffe fuer brennkraftmaschinen und betriebsverfahren fuer diese |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3607007A1 true DE3607007A1 (de) | 1987-09-10 |
Family
ID=6295442
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863607007 Withdrawn DE3607007A1 (de) | 1986-03-04 | 1986-03-04 | Vorrichtung zur thermischen spaltungsaufbereitung fluessiger brennstoffe fuer brennkraftmaschinen und betriebsverfahren fuer diese |
Country Status (3)
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|---|---|
| JP (1) | JPH01501885A (de) |
| DE (1) | DE3607007A1 (de) |
| WO (1) | WO1987005363A1 (de) |
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