[go: up one dir, main page]

DE3606113A1 - Hilfsvorrichtung fuer den bausektor - Google Patents

Hilfsvorrichtung fuer den bausektor

Info

Publication number
DE3606113A1
DE3606113A1 DE19863606113 DE3606113A DE3606113A1 DE 3606113 A1 DE3606113 A1 DE 3606113A1 DE 19863606113 DE19863606113 DE 19863606113 DE 3606113 A DE3606113 A DE 3606113A DE 3606113 A1 DE3606113 A1 DE 3606113A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
auxiliary device
mushroom head
channel
tool
edge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19863606113
Other languages
English (en)
Other versions
DE3606113C2 (de
Inventor
Norman Boegle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wilhelm Boegle KG
Original Assignee
Wilhelm Boegle KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wilhelm Boegle KG filed Critical Wilhelm Boegle KG
Priority to DE19863606113 priority Critical patent/DE3606113C2/de
Publication of DE3606113A1 publication Critical patent/DE3606113A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3606113C2 publication Critical patent/DE3606113C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B33/00Hand tools not covered by any other group in this subclass
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B31/00Hand tools for applying fasteners
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25CHAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
    • B25C1/00Hand-held nailing tools; Nail feeding devices
    • B25C1/02Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by manual power

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Hilfsvorrichtung für den Bau­ sektor, mit einem Körper mit einer durch ein verstellbares Anschlagteil in ihrer Tiefe begrenzten Ausnehmung zur Auf­ nahme eines Werkzeugschaftes.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Hilfsvor­ richtung der oben genannten Art zu schaffen, die sich mit verschiedenen, im Bausektor verwendeten Werkzeugen ein­ setzen läßt, um die Handhabung dieser Werkzeuge zu er­ leichtern und/oder deren Einsatzgebiet zu erweitern.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Hilfsvorrichtung aus einem einseitig in einem Pilzkopf endenden zylindrischen Körper mit einem konzen­ trischen Durchgangskanal besteht, der mindestens teilweise einen runden Querschnitt hat und mit einem Innengewinde versehen ist, daß das Anschlagteil aus einem im Innenge­ windebereich des Durchgangkanals verankerbaren Schraubbol­ zen besteht und daß der Pilzkopf mindestens einen spalt­ förmigen Randeinschnitt aufweist.
Die erfindungsgemäß ausgebildete Hilfsvorrichtung ist ins­ besondere für den Heimwerker ein Hilfsgerät, das ihm die Arbeit mit verschiedenen Werkzeugen erleichtert und das außerdem Zusatzfunktionen erfüllen kann. Ein bevorzugtes Anwendungsgebiet ist seine Verwendung in Verbindung mit einer Nagelvorrichtung, wo sie auf den Schlagbolzen der Nagelvorrichtung aufsetzbar ist und eine Betätigung der Nagelvorrichtung von Hand mit am Pilzkopf der Hilfsvor­ richtung angreifendem Handballen erlaubt. Dabei kann die Eintreibtiefe für den Nagel durch eine entsprechende Ein­ stellung des Anschlagteiles im Durchgangskanal der Hilfs­ vorrichtung vorgegeben werden, weil das Anschlagteil die Einstecktiefe des Schlagbolzens in die Hilfsvorrichtung bestimmt und das einsteckseitige Ende des Massivkörpers der Hilfsvorrichtung einen den Verstellweg des Schlagbol­ zens der Nagelvorrichtung begrenzenden Anschlag mit dem Gehäuse der Nagelvorrichtung bildet. Gleichzeitig lassen sich mit der Hilfsvorrichtung nicht vollständig in einen Gegenstand eingetriebene Nägel, Drahtstifte oder Steckna­ deln wieder ausziehen, indem der Pilzkopf mit einem seiner vorzugsweise mehreren spaltförmigen Randeinschnitte an dem auszuziehenden Nagel o. dgl. angesetzt wird und durch Kip­ pen der Hilfsvorrichtung um den abgestützten Pilzkopf der Nagel herausgezogen wird.
Ein weiteres bevorzugtes Anwendungsgebiet der Hilfsvor­ richtung gemäß der Erfindung liegt auf dem Gebiet der Ver­ kleidung von Gebäudewandungen mit Brettern oder Paneelen. Hier kann eine Hilfsvorrichtung mit einem in den pilzkopf­ fernen Endbereich des Durchgangskanales eingesetzten Schaft eines Pfriemes zur Markierung von Meßstellen auf einer Lattenunterkonstruktion o. dgl. dienen. Der Massiv­ körper mit seinem Pilzkopf bildet hierbei einen leicht faßbaren und mit der Hand drückbaren Griffteil, wobei der eingesteckte Werkzeugschaft zweckmäßig mittels eines Klemmringes reibungsschlüssig und auswechselbar gehalten ist, der im pilzkopffernen Endbereich der Hilfsvorrichtung in einer Umfangsnut des Durchgangskanals angeordnet ist. Auch hier läßt sich die Einstecktiefe des Werkzeugschaftes und damit die Länge des Pfriems oder die Entfernung der Pfriemspitze vom Pilzkopf durch eine entsprechende Ein­ stellung des durch Schrauben verstellbaren Anschlagteiles der Hilfsvorrichtung feststellen. Vorteilhafterweise kann der eingesetzte Pfriemschaft in seinem freiliegenden Bereich mit einem Gewinde versehen sein, auf welchem ein Mutterkörper als auf dem Pfriemschaft verstellbarer Anschlag- oder Führungsteil angeordnet werden kann. Die Form des Anschlag- oder Führungsteiles kann an verschiedene Einsatzzwecke angepaßt sein. Beispielsweise kann auf dem Mutterkörper eine Führungsöse oder ein Führungshaken frei drehbar angeordnet sein, durch welchen eine Meßschnur geführt werden kann, deren Abstand von der Einstichstelle der Hilfsvorrichtung mittels des Mutterkörpers genau ein­ stellbar ist, beispielsweise auf den gewünschten Wandab­ stand einer Holzverkleidung der Wand.
Vorteilhafterweise kann der zylindrische Massivkörper der Hilfsvorrichtung als Lagerzapfen für eine auf ihn auf­ schiebbare Schnurspule dienen, die auf ihrer dem Pilzkopf abgewandten Stirnseite mindestens einen Arretierungsdorn aufweisen kann. Nach dem Spannen einer von der Schnurspule abgezogenen Schnur läßt sich die Schnurspule durch ein weiteres Eindrücken der Hilfsvorrichtung in einen Holz­ untergrund o. dgl. und ein dabei erfolgendes Eindringen des Arretierungsdornes in diesen Holzträger in der Spann­ lage fixieren.
Die erfindungsgemäß ausgebildete Hilfsvorrichtung bildet also wahlweise ein vielseitig einsetzbares Zusatzteil für vorhandene Werkzeuge oder aber ein eigenes Hilfswerkzeug, und ist in erster Linie für eine Handbetätigung ausgelegt. Sie läßt sich gewichtsarm, beispielsweise aus Kunststoff herstellen, wobei der Pilzkopf auf seiner Unterseite Aus­ nehmungen aufweisen kann, die im Bereich seiner Rand­ einschnitte durch radialgerichtete und die Randeinschnitte begrenzende Stege voneinander getrennt sind, wobei die Stege insgesamt eine Stabilisierung des Pilzkopfes der Hilfsvorrichtung bewirken. Es können die Schäfte von allen möglichen Handwerkzeugen eingesetzt werden, die verschie­ dene Funktionen erfüllen können und deren Schäfte hohl sein und einen runden oder einen eckigen Querschnitt haben können. Bei eckigen Schaftquerschnitten ist der Durch­ gangskanal im Bereich seines pilzkopffernen Endes mit einem entsprechend eckigen Querschnitt versehen.
Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Hilfsvorrichtung anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert. Im einzelnen zeigen:
Fig. 1 eine Hilfsvorrichtung im zentralen Längs­ schnitt, aufgesetzt auf eine Nagelvorrich­ tung;
Fig. 2 ein Bild, das die Handhabung der mit der Hilfsvorrichtung versehenen Nagelvorrichtung zeigt;
Fig. 3 und 4 die Hilfsvorrichtung und das arbeitsseitige Ende der Nagelvorrichtung bei unterschiedli­ cher Einstellung des Anschlagteiles der Hilfsvorrichtung;
Fig. 5 eine Unteransicht der Hilfsvorrichtung in Richtung des Pfeiles V in Fig. 1;
Fig. 6 die Hilfsvorrichtung im Einsatz als Nagel­ ausziehvorrichtung;
Fig. 7a-7g verschiedene Ausführungsformen von in die Hilfsvorrichtung auswechselbar einsteck­ baren Schaftwerkzeugen;
Fig. 8 einen zentralen Längsschnitt durch eine mit einer Schnurspule versehene Hilfsvorrich­ tung;
Fig. 9 eine schematische Darstellung einer der zahlreichen Einsatzmöglichkeiten der Hilfs­ vorrichtung.
Gemäß den Fig. 1 bis 6 besteht die Hilfsvorrichtung 10 aus einem kreiszylindrischen, aus Kunststoff bestehenden Mas­ sivkörper 11, an dessen einem Ende ein Pilzkopf 12 ange­ formt ist. Der Körper 11 weist einen zentralen Durchgangs; kanal 13 mit rundem Querschnitt auf, der von dem pilzkopf­ seitigen Ende 14 aus über etwa 2/3 seiner Länge mit einem Innengewinde 15 versehen ist. In dem mit dem Innengewinde versehenen Teil des zentralen Durchgangskanals 13 ist ein Schraubbolzen 16 als verstellbares Anschlagteil für einen in das andere Ende des Durchgangskanals einsteckbaren Werkzeugschaft 17 angeordnet. In dem innengewindefreien Teil des Durchgangskanals 13 ist im Körper 11 der Hilfs­ vorrichtung eine Ringnut ausgebildet, in welche ein Gummi­ ring 18 zur Reibungshalterung des eingesteckten Werkzeug­ schaftes 17 eingelegt ist.
Der Pilzkopf 12 weist auf seiner Unterseite Ausnehmungen 19 auf und ist mit mehreren über seinen Umfang verteilten spaltförmigen Randeinschnitten 20, 21 und 22 unterschied­ licher Breite versehen. Die Zahl der Randeinschnitte muß nicht auf drei beschränkt sein, wie dies beim dargestell­ ten Ausführungsbeispiel der Fall ist. Wie aus Fig. 5 er­ sichtlich ist, ist der Pilzkopf entlang der Randeinschnit­ te 20-21 mit radial vom Körper 11 aus verlaufenden Ver­ steifungsstegen 23 versehen, deren freier Rand 24 gekerbt ist. In den Fig. 1, 3, 6 und 8 sind einzelne Kerben 25 der Stegränder 24 dargestellt. Die Radialstege 23 trennen die einzelnen Ausnehmungen 19 des Pilzkopfes 12 voneinander.
Die Fig. 1 bis 4 zeigen die Hilfsvorrichtung 10 in Verbin­ dung mit einer Nagelvorrichtung 30. Diese Nagelvorrichtung 30 weist ein zylindrisches Gehäuse 31 auf, in welchem kon­ zentrisch der Werkzeugschaft 17 angeordnet ist, dessen aus dem einen Gehäuseende herausragender Teil in die Durch­ gangsbohrung 13 des Körpers 11 der Hilfsvorrichtung 10 eingesteckt ist. Der Werkzeugschaft 17 ist an seinem ent­ gegengesetzten Ende zu einem Stößel 27 verjüngt, der in einem permanentmagnetischen Teil 28 endet und in einem auf ein Ende des Gehäuses 31 aufgeschraubten Vorsatzteil 32 geführt ist. Das Vorsatzteil 32 weist einen rohrförmigen Fortsatz 33 auf, in dessen Ende 34 ein Nagel 35 einge­ bracht werden kann, so daß sein Kopf vom Permanentmagnet­ teil 28 des Stößels 27 gehalten wird. Der Werkzeugschaft 17 mit dem Stößel 27 kann gegen die Rückstellkraft einer Druckfeder 36 längsverschoben werden. Bei aufgesetzer Hilfsvorrichtung 10 kann diese Längsverschiebung von Hand bewirkt werden, wie in Fig. 2 dargestellt ist. Der Ver­ schiebeweg ist durch die pilzkopfferne Stirnseite 26 des Körpers 11 der Hilfsvorrichtung begrenzt, die zur Anlage gegen die ihr zugewandte Stirnseite 37 des Gehäuse 31 der Nagelvorrichtung 30 gelangt.
Die Tiefe des Einschubs des Werkzeugschaftes 17 in die Durchgangsbohrung 13 der Hilfsvorrichtung 10 und damit der Abstand A der Stirnseite 26 der Hilfsvorrichtung 10 von der Stirnseite 37 der Nagelvorrichtung 30 wird durch die Stellung des als Anschlagteil wirksamen Schraubbolzens 16 im Durchgangskanal 13 bestimmt. Die hier mögliche Ver­ stellbreite ist in den Fig. 3 und 4 demonstriert. In Fig. 3 ist der Schraubbolzen 16 am pilzkopfseitigen Ende des Durchgangskanals 13 angeordnet und dadurch der Werk­ zeugschaft 17 so weit in die Hilfsvorrichtung eingescho­ ben, daß nur noch ein kleiner Verstellweg A 1 für den Werk­ zeugschaft 17 besteht. Dies bedeutet, daß ein in den röh­ renförmigen Fortsatz 33 der Nagelvorrichtung 30 einge­ setzter Nagel 35 vom Stößel 27 nur noch teilweise in ein Brett 38 o. dgl. eingetrieben werden kann, also ein über­ stehender Nagel 35 bleibt.
In Fig. 4 ist der als Anschlagteil wirkende Schraubbolzen 16 dagegen bis zum inneren Ende des Gewindeteiles des Durchgangskanals 13 eingeschraubt, so daß der Werkzeug­ schaft 17 - wie auch bei der Einstellung nach Fig. 1 - nur über eine kurze Länge in die Hilfsvorrichtung 10 ein­ schiebbar ist und somit ein relativ großer Verstellweg A 2 für den Werkzeugschaft 17 gegeben ist. Dieser große Ver­ stellweg A 2 erlaubt es, einen Nagel 35 mittels des Stößels 27 der Nagelvorrichtung 30 so weit in ein Brett 38 einzu­ drücken, daß der Nagelkopf im Brett 38 versenkt ist.
Fig. 6 zeigt die Funktion der Randeinschnitte 20-22 im Pilzkopf 12 der Hilfsvorrichtung 10. Mit ihnen lassen sich vorstehende Nägel 35, insbesondere mittels der Nagelvor­ richtung 30 nur teilweise eingetriebene Nägel, Stifte oder Nadeln, wieder entfernen. Entsprechend der Stärke des zu entfernenden Nagels 35 wird einer der unterschiedlich breiten Randeinschnitte 20, 21 oder 22 gewählt, die Hilfs­ vorrichtung mit dem Pilzkopf 12 auf das Brett o. dgl. so aufgesetzt, daß der Nagel 35 in den gewählten spaltförmi­ gen Randeinschnitt 20-22 eintaucht. Dann wird die Hilfs­ vorrichtung - auf die Nagelvorrichtung 30 aufgesteckt oder von ihr vorher abgezogen - in Richtung des in Fig. 6 ein­ getragenen Pfeiles 39 verschwenkt und dadurch der Nagel 35, dessen Kopf in eine der Kerben 25 der den Randein­ schnitt begrenzenden Stege 23 einrastet, aus dem Brett 38 ausgezogen.
In den Durchgangskanal 13 der Hilfsvorrichtung können unterschiedliche Werkzeugschäfte 17 auswechselbar einge­ steckt werden. Die Fig. 7a-7g zeigen verschiedene Aus­ führungsbeispiele solcher Werkzeugschäfte.
Fig. 7a zeigt einen Werkzeugschaft 17.1, der als Pfriem ausgebildet ist und in einer Spitze 40 endet. Auf den Werkzeugschaft 17.1 kann ein Anschlag- oder Halteschlitten 41 aufgeschoben sein.
Fig. 7b zeigt einen Werkzeugschaft 17.2, der ebenfalls in einer Spitze 40 endet und oberhalb der Spitze 40 mit einem Gewindeabschnitt 42 versehen ist, auf welchen ein Mutter­ körper 43 als verstellbarer Anschlag o. dgl. aufgeschraubt ist.
Fig. 7c zeigt den Werkzeugschaft 17.2 mit einem aufge­ schraubten Mutterkörper 44, auf welchem ein mit einer seitlich abstehenden Öse 46 versehener Drahtring 45 frei drehbar gelagert ist. Anstelle einer geschlossenen Öse kann auch ein seitlich offener Haken vorgesehen sein.
Die Fig. 7d und 7e zeigen einen Werkzeugschaft 17.3 in zwei um 90° gegeneinander verdrehten Stellungen, der von seinem unteren Ende her mit einer Blindbohrung 47 versehen ist und dessen unteres Ende eine Abschrägung 48 und einen Randeinschnitt 49 aufweist. Mit einem solchen Werkzeug­ schaft 17.3 können auch die Köpfe voll eingetriebener Nägel am Einschnitt 49 erfaßt werden.
Fig. 7f zeigt einen Werkzeugschaft 17.4, der einen eckigen Querschnitt aufweist, ansonsten den gleichen Aufbau wie der Werkzeugschaft 17.3 nach Fig. 7d und 7e hat. Für einen solchen Werkzeugschaft ist der gewindefreie Bereich des Durchgangskanals 13 der Hilfsvorrichtung 10 mit einem da­ zu passenden eckigen Querschnitt ausgebildet.
Auch der in Fig. 7g dargestellte Werkzeugschaft 17.5 weist einen eckigen Querschnitt auf. Sein unterer und in der Ab­ schrägung 48 endender, mit der Blindbohrung 47 versehener Abschnitt ist abgewinkelt.
Fig. 8 zeigt eine Hilfsvorrichtung 10, auf deren kreis­ zylindrischen Körper 11 eine passend bemessene Schnurspule 50 aufgeschoben ist. Der eine stirnseitige Begrenzungsrand 51 der Schnurspule 50 kommt bis zur Anlage gegen den Pilz­ kopf 12. Der Körper 11 der Schnurspule 50 weist einen zen­ tralen gestuften Durchgangskanal 53 auf, der in seinem in Fig. 8 oberen Teil an den Außendurchmesser des Körpers 11 angepaßt ist, auf welchem die Schnurspule 50 gelagert ist, während der Durchgangskanal im in Fig. 8 unteren Endbe; reich soweit verjüngt ist, daß er nur noch einen Durchlaß für einen in die Hilfsvorrichtung 10 eingesetzten, in einer Spitze 40 endenden Werkzeugschaft 17.1 bildet. In den Körper der Schnurspule 50 sind außerdem zwei Arretier­ stifte 54 so eingesetzt, daß sie parallel zu dem Durch­ gangskanal 53 verlaufen und mit ihren Spitzen 55 über den unteren stirnseitigen Begrenzungsrand 52 der Schnurspule 50 vorstehen. Die Hilfsvorrichtung 10 mit der Schnurspule 50 kann zunächst soweit in ein Brett o. dgl. eingedrückt werden, daß der als Pfriem ausgebildeten Werkzeugschaft 17.1 mit seiner Spitze 40 im Brett steckt, die Spitzen 55 der Arretierstifte 54 bei gegen den Pilzkopf 12 gehaltenem Begrenzungsrand 51 jedoch das Brett noch nicht berühren, so daß die Schnurspule 50 auf dem Körper 11 der Hilfsvor­ richtung 10 gedreht werden kann. Wird die Hilfsvorrichtung 10 weiter in das Brett eingedrückt, dringen auch die Spitzen 55 der Arretierstifte 54 in das Brett ein und hin­ dern die Schnurspule 50 an einer weiteren Drehung.
Fig. 9 zeigt einen praktischen Anwendungsfall für eine Hilfsvorrichtung. Es ist dort eine Zimmerwand 56 perspek­ tivisch dargestellt, die mit nicht dargestellten Paneelen verkleidet werden soll, deren Wandabstand mittels einer gespannten Schnur 57 angezeigt werden soll. Hier werden zunächst mit einer Hilfsvorrichtung 10 Werkzeugschäfte 17.2 in Latten einer auf der Wand 56 angebrachten, nicht dargestellten Tragkonstruktion eingedrückt. Diese Werk­ zeugschäfte 17.2 sind gemäß Fig. 7c mit einem Mutterkörper 44 versehen, der zur Einstellung des gewünschten oder er­ forderlichen Wandabstandes auf dem Gewindeabschnitt 42 des Werkzeugschaftes 17.2 verstellt werden kann und der eine Öse 46 oder einen Haken zum Hindurchführen der Schnur 57 aufweist. Die Schnur 57 wird von einer auf die Hilfsvor­ richtung 10 gemäß Fig. 8 aufgesetzten Schnurspule 50 abge­ rollt und nach dem Einziehen durch die Ösen 46 der vier gesteckten Werkzeugschäfte 17.2 durch Rückspulen der Schnurspule 50 gespannt. Anschließend durch ein weiteres Eindrücken der Hilfsvorrichtung 10 die Schnurspule 50 durch Eindringen der Arretierstifte 54 gegen eine weitere Drehung gesichert. Die Paneele können nun entsprechend der gezogenen Schnur 57 ausgerichtet auf die Tragkonstruktion der Wandung 56 aufgebracht werden.

Claims (12)

1. Hilfsvorrichtung für den Bausektor, mit einem Körper mit einer durch ein verstellbares Anschlagteil in ihrer Tiefe begrenzten Ausnehmung zur Aufnahme eines Werkzeugschaftes, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem einseitig in einem Pilzkopf (12) endenden zylin­ drischen Körper (11) mit einem konzentrischen Durch­ gangskanal (13) besteht, der mindestens teilweise einen runden Querschnitt hat und mit einem Innengewin­ de (13) versehen ist, daß das Anschlagteil aus einem im Innengewindebereich des Durchgangskanals (13) ver­ ankerbaren Schraubbolzen (16) besteht und daß der Pilzkopf (12) mindestens einen spaltförmigen Randein­ schnitt (20-22) aufweist.
2. Hilfsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß der Pilzkopf (12) an seinem Umfang mit mehre­ ren spaltförmigen Randeinschnitten (20-22) versehen ist, die eine unterschiedliche Spaltbreite haben.
3. Hilfsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Durchgangskanal (13) in seinem pilzkopffernen Endbereich mit einer Umfangsnut zur Aufnahme eines Klemmringes (18) versehen ist.
4. Hilfsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da­ durch gekennzeichnet, daß in den pilzkopffernen End­ bereich des Durchgangskanals (13) der Werkzeugschaft (17.1, 17.2) eines Pfriems lösbar eingesteckt ist.
5. Hilfsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da­ durch gekennzeichnet, daß sie mit ihrem Durchgangs­ kanal (13) auf den in einem Stößel (27) endenden Werk­ zeugschaft (17) einer Nagelvorrichtung (30) lösbar aufgesteckt ist.
6. Hilfsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Pilzkopf (12) auf seiner Unterseite Ausnehmungen (19) aufweist, die im Bereich seiner Randeinschnitte (20-22) durch radial­ gerichtete und die Randeinschnitte begrenzende Stege (23) voneinander getrennt sind.
7. Hilfsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich­ net, daß die Stege (23) in einem mit Kerben (25) ver­ sehenen Rand (24) enden.
8. Hilfsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da­ durch gekennzeichnet, daß ihr zylindrischer Körper (11) als Lagerzapfen für eine auf ihn aufschiebbare Schnurspule (50) dient, die auf ihrer den Pilzkopf (12) abgewandten Stirnseite (Begrenzungsrand 52) min­ destens einen Arretierungsdorn (54/55) aufweist.
9. Hilfsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, da­ durch gekennzeichnet, daß der in ihren Durchgangskanal (13) eingesetzte Pfriemschaft (17.2) in seinem frei­ liegenden Bereich mit einem Gewinde (42) versehen ist, auf welchem ein Mutterkörper (43, 44) als auf dem Pfriemschaft (17.2) verstellbarer Anschlag- oder Füh­ rungsteil gelagert ist.
10. Hilfsvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich­ net, daß auf dem Mutterkörper (44) eine Führungsöse (46) oder ein Führungshaken frei drehbar angeordnet ist.
11. Hilfsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß in das pilzkopfferne Ende des Durchgangskanales (13) ein Rohrkörper als Werk­ zeugschaft (17.3, 17.4, 17.5) eingesteckt ist.
12. Hilfsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchgangskanal (13) im Bereich seines pilzkopffernen Endes einen eckigen Querschnitt zur Aufnahme eines eckigen und in seinem freien Bereich abgewinkelten Werkzeugschaftes (17.5) aufweist.
DE19863606113 1986-02-26 1986-02-26 Hilfsvorrichtung für den Bausektor Expired - Fee Related DE3606113C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19863606113 DE3606113C2 (de) 1986-02-26 1986-02-26 Hilfsvorrichtung für den Bausektor

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19863606113 DE3606113C2 (de) 1986-02-26 1986-02-26 Hilfsvorrichtung für den Bausektor

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3606113A1 true DE3606113A1 (de) 1987-08-27
DE3606113C2 DE3606113C2 (de) 1997-07-03

Family

ID=6294934

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19863606113 Expired - Fee Related DE3606113C2 (de) 1986-02-26 1986-02-26 Hilfsvorrichtung für den Bausektor

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3606113C2 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0513579A1 (de) * 1991-05-15 1992-11-19 Panduit Corporation Werkzeug zum Installieren von Halterungen, die auf deren Rückseite mit Klebstoff versehen sind
US6585456B2 (en) * 2001-03-21 2003-07-01 Johnston-Morehouse-Dickey, Co. Combination anchoring pin and insertion apparatus
GB2388334A (en) * 2002-05-09 2003-11-12 Ken Watson A cable clip tool

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5884829A (en) * 1996-10-23 1999-03-23 Arrow Fastener Co., Inc. Dual purpose staple gun tacker
DE19938923C2 (de) * 1999-08-17 2001-07-12 Hubert Chrometz Vorrichtung zum Einschlagen von Nägeln
DE102011050671A1 (de) 2011-05-27 2012-11-29 Wohn-t-räume UG (haftungsbeschränkt) Hilfswerkzeug zum Einschlagen von Nägeln
US11345006B2 (en) 2020-03-17 2022-05-31 Honda Motor Co., Ltd. Apparatus and method for installing grommets in a vehicle

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE495292C (de) * 1928-05-20 1930-04-04 Walter Edward Gaby Dosenartiger Reissnagelzieher
US2990739A (en) * 1959-06-08 1961-07-04 Us Expansion Bolt Company Axial-impact tool with reversible chuck
US4299021A (en) * 1979-11-19 1981-11-10 Williams Luther M Axial impact tool
DE8309271U1 (de) * 1983-03-29 1983-11-03 Adolf Ullmann Automaten-Dreherei, 7321 Dürnau Durchschlaeger bzw. splintentreiber mit auswechselbaren einsaetzen

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE495292C (de) * 1928-05-20 1930-04-04 Walter Edward Gaby Dosenartiger Reissnagelzieher
US2990739A (en) * 1959-06-08 1961-07-04 Us Expansion Bolt Company Axial-impact tool with reversible chuck
US4299021A (en) * 1979-11-19 1981-11-10 Williams Luther M Axial impact tool
DE8309271U1 (de) * 1983-03-29 1983-11-03 Adolf Ullmann Automaten-Dreherei, 7321 Dürnau Durchschlaeger bzw. splintentreiber mit auswechselbaren einsaetzen

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0513579A1 (de) * 1991-05-15 1992-11-19 Panduit Corporation Werkzeug zum Installieren von Halterungen, die auf deren Rückseite mit Klebstoff versehen sind
US6585456B2 (en) * 2001-03-21 2003-07-01 Johnston-Morehouse-Dickey, Co. Combination anchoring pin and insertion apparatus
GB2388334A (en) * 2002-05-09 2003-11-12 Ken Watson A cable clip tool

Also Published As

Publication number Publication date
DE3606113C2 (de) 1997-07-03

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3024075C2 (de) Haareinpflanzeinrichtung
CH625315A5 (de)
DE69814553T2 (de) Verbesserter Skistock für Ski und Trekking
DE69627508T2 (de) Stützelement und vorrichtung zum aufhängen und positionieren von gemälden oder dergleichen
DE3606113C2 (de) Hilfsvorrichtung für den Bausektor
DE2249772C2 (de) Kniehebelbolzeneinheit
DE19600132A1 (de) Verfahren zum Setzen von Befestigungselementen sowie Befestigungselemente für die Verwendung in diesem Verfahren
DE2750868C2 (de) Hilfsgerät zum Bohren von Dübellöchern in stirn-flachseitig miteinander zu verdübelnde Bretter o.dgl.
EP0882391A2 (de) Vorrichtung zum Ausrichten von Pflanzen
DE69707544T2 (de) Fugenabdeckung für Oberflächenbeschichtung
DE2511319C3 (de) Nasenplatte für ein Eintreibgerät
DE10236715A1 (de) Bohrhilfsgerät
DE112008000516T5 (de) Gespaltener Verankerungsdübel für brüchiges Material
DE2505914C3 (de) Vorrichtung zum paßgenauen Fräsen eines Schlitzes in einem Kieferknochen sowie Schablone zur Herstellung eines zylindrischen Loches im Bereich eines solchen Schlitzes
DE29512662U1 (de) Höhenverstellbarer Fuß für Küchengeräte oder Möbel
DE4122260C2 (de) Schablone zum Befestigen von Latten
DE9401887U1 (de) Halteelement zur Befestigung eines Bespannungselementes eines Sitz- oder Liegemöbels
EP0366917A1 (de) Befestigungseinrichtung
EP0828084B1 (de) Einschlaghülse oder -dübel
DE102018117806A1 (de) Befestigungssystem zum Befestigen eines Gegenstands an einem Träger
EP0319714B1 (de) Backen für Skibindungen
DE19715628C1 (de) Vorrichtung zum Abschneiden von Teilstücken einer zu einer Rolle augewickelten Gewebebahn, insbesondere Putzarmierungs-Gewebebahn
DE1959512C (de) Handarbeitsnadel zum Herstellen von getufteten Teppichen
DE102017007725B3 (de) Umlenkaufsatz für ein Bohrgerät, Bohrvorrichtung und Umrüstset sowie Verfahren zur Durchführung von Bohrungen an schwer zugänglichen Stellen
DE102006034298B4 (de) Halter zum Befestigen einer Verschattungsanlage sowie Verschattungsanlage mit einem solchen Halter

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee