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DE3688101T3 - Thermoplastisches Harz mit niedrigem Glanz. - Google Patents

Thermoplastisches Harz mit niedrigem Glanz.

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DE3688101T3
DE3688101T3 DE3688101T DE3688101T DE3688101T3 DE 3688101 T3 DE3688101 T3 DE 3688101T3 DE 3688101 T DE3688101 T DE 3688101T DE 3688101 T DE3688101 T DE 3688101T DE 3688101 T3 DE3688101 T3 DE 3688101T3
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DE
Germany
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latex
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acrylonitrile
weight
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DE3688101T
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Kazuo Kishida
Yoshiyuki Mikami
Yutaka Toyooka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mitsubishi Chemical Corp
Original Assignee
Mitsubishi Rayon Co Ltd
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Priority claimed from JP18711385A external-priority patent/JPH0689085B2/ja
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    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F236/00Copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, at least one having two or more carbon-to-carbon double bonds
    • C08F236/02Copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, at least one having two or more carbon-to-carbon double bonds the radical having only two carbon-to-carbon double bonds
    • C08F236/04Copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, at least one having two or more carbon-to-carbon double bonds the radical having only two carbon-to-carbon double bonds conjugated
    • C08F236/12Copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, at least one having two or more carbon-to-carbon double bonds the radical having only two carbon-to-carbon double bonds conjugated with nitriles
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    • C08F279/00Macromolecular compounds obtained by polymerising monomers on to polymers of monomers having two or more carbon-to-carbon double bonds as defined in group C08F36/00
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines thermoplastischen Harzes mit im Vergleich zu herkömmlichen ABS-Harzen beträchtlich geringem Glanz und darüber hinaus mit ausgezeichneter Verarbeitbarkeit und Schlag- bzw. Stoßfestigkeit. ABS-Harze wurden aufgrund ihrer ausgezeichneten Formverarbeitbarkeit, mechanischen Festigkeit, chemischen Beständigkeit und ihrem Glanz für verschiedene Anwendungen eingesetzt. Abhängig von dem besonderen Zweck könnten jedoch nicht alle diese physikalischen Eigenschaften erforderlich sein. Zum Beispiel ist es bei den Innenteilen von Kraftfahrzeugen, Kameras, Handkoffergehäusen etc. wünschenswert, den Glanz oder das Schimmern der Oberfläche eines formgepreßten Produktes, zu verringern, das heißt eine sogenannte entglänzte bzw. mattierte Oberfläche zu erhalten, ohne eine Verschlechterung anderer physikalischer Eigenschaften hervorzurufen.
  • Als Methoden für die Entglänzung thermoplastischer Harze können erwähnt werden: (i) ein Verfahren, bei dem Talk, Calciumcarbonat oder ein Oxid von Blei oder Wismut mit einem thermoplastischen Harz vermischt werden, wie in der geprüften japanischen Patentveröffentlichung Nr. 44582/1974 gezeigt, (ii) ein Verfahren, bei welchem ein Kautschukmodifiziertes thermoplastisches Harz wie in den ungeprüften japanischen Patentveröffentlichungen Nr. 383/1973, Nr. 10628/1973, Nr. 142259/1979, Nr. 133353/1981 und Nr. 161459/1984 offenbart, hinzugesetzt wird und (iii) ein Verfahren, bei dem eine Kautschukkomponente, wie in den geprüften japanischen Patentveröffentlichungen Nr. 25897/1969 und Nr. 2434/1973 und der ungeprüftenjapanischen Patentveröffentlichung Nr. 171411/1983 offenbart, nach der Polymerisation hinzugefügt wird.
  • Das oben stehende Verfahren (i) hat den Vorteil, daß das Verfahren zur Herstellung relativ einfach ist. Allerdings weist es den Nachteil auf, daß der Grad der Entglänzung bzw. Mattierung unzureichend ist, daß ein Glanz auftritt, wenn das Produkt bei einer hohen Temperatur geformt wird und die Schlagfestigkeit beträchtlich abnimmt. Das Verfahren (ii) hat die Nachteile, daß der Grad der Entglänzung von den Formbedingungen abhängt, die Gleichmäßigkeit der entglänzten Oberfläche eines geformten Produktes dazu neigt, sich zu verschlechtern und die Schlagfestigkeit beträchtlich abnimmt. Darüber hinaus zeigt das Verfahren (iii) Nachteile wie, daß der Grad der Entglänzung unzureichend ist, es schwierig ist, eine gleichmäßig entglänzte Oberfläche zu bekommen und die Starrheit bzw. Steifheit dazu neigt abzunehmen.
  • Bei der Herstellung von ABS-Harzen werden für gewöhnlich ABS-Harze mit hohem Glanz und guter Schlagfestigkeit durch Zugeben der Gesamtmenge des Polybutadiens vor dem Start der Pfropfpolymerisation mit anschließender Pfropfpolymerisation erhalten. Andererseits wurde, um entglänzte ABS-Harze zu erhalten, vorgeschlagen, einen Teil des Polybutadiens innerhalb eines Umwandlungsbereichs von 40 bis 70 Gew.-% pfropfzupolymerisieren. Allerdings weist dieses Verfahren die Schwierigkeit auf, daß die Pfropfstruktur kaum mit guter Reproduzierbarkeit gesteuert werden kann, und folglich ergibt sich eine Schwierigkeit bei der Reproduzierbarkeit des Entglänzens.
  • Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, diese Nachteile zu überwinden. Die vorliegende Erfindung konnte aufgrund der Erkenntnis bewerkstelligt werden, daß es möglich ist, durch Auswahl eines zweistufigen Polymerisationsverfahrens ausgezeichnete Entglänzungseffekte ohne Verschlechterung der oben erwähnten verschiedenen physikalischen Eigenschaften der ABS- Harze zu erhalten, wobei eine Kombination aus zwei Typen von Pfropfpolymeren hergestellt wird, das heißt durch Teilung der Pfropfpolymerisation in zwei Stufen, so daß die Pfropfpolymerisation in der ersten Stufe der Polymerisation in der gleichen Weise wie beim herkömmlichen Verfahren zur Herstellung von ABS-Harzen vervollständigt wird, um Schlagfestigkeit zu erhalten, und in der zweiten Stufe eine weitere Kautschukkomponente und der Rest der Monomere hinzugesetzt werden, um eine partielle Pfropfung an der Kautschukkomponente durchzuführen, wobei das durch die zweite Stufe der Pfropfpolymerisation erhaltene partiell gepfropfte Copolymer zu einer Agglomeration des Kautschuks bedingt durch die Erhitzung zum Zeitpunkt des Extnidierens oder Spritzgießens führen kann; aber ein derartiger agglomerierter Anteil kann zum Beispiel mittels eines Extruders angemessen dispergiert werden, um ein Harz mit im Vergleich zu herkömmlichen ABS-Harzen wesentlich reduziertem Glanz zu erhalten.
  • Die vorliegende Erfindung stellt mithin ein Verfahren zur Herstellung eines thermoplastischen Harzes mit geringem Glanz bereit, umfassend das zweistufige Emulsionspfropfpolymerisieren von 20 bis 70 Gewichtsteilen, vorzugsweise von 30 bis 60 Gewichtsteilen, eines Butadienpolymeren, das zu mindestens 70 Gew.-% aus Butadien aufgebaut ist, mit 30 bis 80 Gewichtstellen, vorzugsweise 40 bis 70 Gewichtsteilen, einer Gesamtmenge aus 15 bis 40 Gew.- % eines Vinylcyanidmonomeren und 60 bis 85 Gew.-% eines aromatischen Vinylmonomeren, wobei die zugegebenen Teile des Butadienpolymeren und Teile der Gesamtmenge Monomer gleich 100 sind, dadurch gekennzeichnet, daß für die Polymerisation der ersten Stufe das Butadienpolymer, das Vinylcyanidmonomer und das aromatische Vinylmonomer in Mengen entsprechend 20 bis 80 Gew.-%, vorzugsweise 30 bis 70 Gew.-%, des gesamten Butadienpolymeren, 20 bis 80 Gew.-%, vorzugsweise 30 bis 70 Gew.-%, des gesamten Vinylcyanidmonomeren und 20 bis 80 Gew.-%, vorzugsweise 30 bis 70 Gew.-% des gesamten aromatischen Vinylmonomeren zugegeben werden und daß nachdem die Monomerumwandlung in der ersten Stufe mindestens 83% erreicht hat, der Rest des Butadienpolymeren, des Vinylcyanidmonomeren und des aromatischen Vinylmonomeren für die Polymerisation der zweiten Stufe zugegeben werden, wobei die Latexteilchen des Butadienpolymeren eine durchschnittliche Teilchengröße von mindestens 0,05 um und einen Gelgehalt von höchstens 60 Gew.-% besitzen.
  • Die vorliegende Erfindung wird nun mit Bezug auf die bevorzugten Ausführungsformen genauer beschrieben.
  • Um physikalische Eigenschaften zu erhalten, die für den Einsatz von ABS-Harzen praktisch nützlich sind, ist es gemäß der Erfindung notwendig, die Vinylcyanidmonomeren und die aromatischen Vinylmonomeren an das Butadienpolymer pfropfzupolymerisieren. In diesem Falle beträgt die Menge des Butadienpolymeren als Basismaterial nicht mehr als 70 Gewichtsteile. Wenn die Menge 70 Gewichtsteile übersteigt, wird das Ausmaß des Pfropfens ungeeignet sein, um die für ABS-Harze geforderten grundlegenden Eigenschaften zu liefern, und die Agglomeration des Dienpolymeren wird fortschreiten, wodurch ein Formteil dazu neigt, in der Starrheit und den Oberflächeneigenschaften geringerwertig zu sein, und die Schlagfestigkeit verschlechtert sich möglicherweise. Wenn auf der anderen Seite die Menge geringer als 20 Gewichtsteile ist, wird es schwierig, eine für die Entglänzung erforderliche Pfropfstruktur zu bilden, wodurch der Grad der Entglänzung in einem Formteil ungeeignet wird.
  • Wenn das bei der vorliegenden Erfindung verwendete Vinylcyanidmonomer 40 Gew.-% übersteigt, neigen die Fließeigenschaften bei der Verarbeitung eines resultierenden ABS-Harzes zur Verschlechterung und die Verfärbung während des Wärmeverformens kann beträchtlich sein. Wenn es auf der anderen Seite in weniger als 15 Gew.-% vorliegt, neigen die Schlagfestigkeit, die Starrheit und die chemische Beständigkeit zur Verschlechterung, wodurch es für die Praxis nicht einsetzbar ist, obgleich die Fließeigenschaften zur Verarbeitung des ABS-Harzes verbessert sein können.
  • Das bei der vorliegenden Erfindung verwendete Butadienpolymer ist zu mindestens 70 Gew. -% aus Butadien aufgebaut und schließt ein Polybutadien, ein Butadien-Styrol-Copolymer, ein Butadien-Acrylonitril-Copolymer und ein Polyisopren ein. Bevorzugt sind ein Polybutadien, ein Butadien-Styrol-Copolymer und ein Butadien-Acrylonitril-Copolymer. Diese Polymere können allein oder in Kombination als Mischung angewendet werden.
  • Bei der Durchführung der vorliegenden Erfindung ist es möglich, ein thermoplastisches Harz mit noch geringerem Glanz und besserem entglänzten Zustand zu erhalten, und zwar unter Verwendung eines Butadienpolymeren, in welchem die Latexteilchen eine durchschnittliche Teilchengröße von mindestens 0,05 um und einen Gelgehalt von höchstens 60 Gew.-% besitzen.
  • Bei Verwendung eines Butadienpolymeren mit einer derartigen durchschnittlichen Teilchengröße und Gelgehalt hat der Oberflächenglanz des aus dem erhaltenen thermoplastischen Harz gebildeten Formartikels während des Formens eine geringe Temperaturabhängigkeit und dennoch ist es möglich, ein Formteil zu erhalten, das im Vergleich mit herkömmlichen ABS-Harzen einen beträchtlich reduzierten Glanz aufweist. Dabei sind die durchschnittliche Teilchengröße und der Gelgehalt durch die nachfolgenden Verfahren bestimmt worden.
  • Durchschnittliche Teilchengröße:
  • Mit einem Butadienpolymerlatex wurde eine Eichkurve aus der Beziehung zwischen der durch elektronenmikroskopische Betrachtung erhaltenen Teilchengröße und der bei einer Wellenlänge von 700 um gemessenen Absorption erstellt, und zwar in bezug auf eine verdünnte Lösung (0,5 g/l) des Latex. Anschließend wurde die durchschnittliche Teilchengröße eines Latex durch Messung der Absorption des Latex und Anwendung des gemessenen Wertes auf die Eichkurve bestimmt.
  • Gelgehalt:
  • Ein Butadienpolymerlatex wird Isopropylalkohol bei Raumtemperatur hinzugesetzt, und die Mischung wird auf 80ºC erhitzt, um das Polymer koagulieren und sich verfestigen zu lassen. Anschließend wird das verfestigte Polymer durch Filtration gesammelt, gewaschen und vakuumgetrocknet. 1,0 g (W&sub0;) des getrockneten Polymeren wird mit 100 cm Toluol versetzt, und die Mischung wird an einem kalten dunklen Platz 48 Stunden stehengelassen. Dann wird das Polymer durch Filtration mit einem 100 Mesh-Metallsieb separiert. Das Trockengewicht (Wl) wird gemessen, und der Gelgehalt wird mit folgender Formel berechnet:
  • Gelgehalt (%) = W&sub1;/W&sub0; · 100
  • Das bei der vorliegenden Erfindung zu verwendende Vinylcyanidmonomer schließt Acrylnitril, Methacrylnitril, Ethacrylnitril und Fumaronitril ein. Diese Monomere können allein oder in Kombination als Mischung verwendet werden. Unter ihnen wird Acrylnitril bevorzugt.
  • Das bei der vorliegenden Erfindung einzusetzende aromatische Vinylmonomer schließt Styrol, α- Methylstyrol, o-Methylstyrol, 1,3-Dimethylstyrol, p-Methylstyrol, p-t-Butylstyrol, halogeniertes Styrol und p-Ethylstyrol ein. Diese aromatischen Vinylmonomere können allein oder in Kombination als Mischung verwendet werden. Unter ihnen sind Styrol und α-Methylstyrol bevorzugt. Es ist besonders bevorzugt, α-Methylstyrol für die Pfropfpolymerisation in der ersten Stufe einzusetzen, da die Agglomeration des Butadienpolymers dann wahrscheinlich einheitlich auftritt, was zu einer befriedigenden Entglänzung führt.
  • Wenn in der vorliegenden Erfindung die Menge des in der ersten Stufe zugegebenen Butadienpolymeren weniger als 20 Gew.-% des gesamten Butadienpolymeren beträgt, wird es schwierig sein, ein für die Bereitstellung einer geeigneten Schlagfestigkeit erforderliches Pfropfverhältnis zu erhalten, wodurch die Schlagfestigkeit gering sein wird und die Agglomeration des Butadienpolymers dazu neigt, zu sehr fortzuschreiten, was bei Formung zu einem Formteil zu einer minderwertigen äußeren Erscheinung führt. Wenn auf der anderen Seite die Menge des in der ersten Stufe hinzugesetzten Butadienpolymers 80 Gew.-% des gesamten Butadienpolymers übersteigt, schreitet die Pfropfung des Butadienpolymers in der zweiten Polymerisationsstufe so stark voran, daß der Grad der Entglänzung unzureichend sein wird.
  • Das bei der vorliegenden Erfindung erhaltene thermoplastische Harz hat einen geringen Glanz und hohe Schlagfestigkeit. Dieses thermoplastische Harz kann in einer Mischung mit einem Acrylonitril-Styrol-Copolymer (AS-Harz), einem Acrylonitril-α-Methylstyrol-Copolymer oder einem Acrylonitril-α-Methylstyrol-Maleinsäureimid-Copolymer in der gleichen Weise wie im Falle herkömmlicher ABS-Harze verwendet werden. Darüber hinaus kann es in einer Mischung mit einem Polycarbonatharz, einem Polybutyrenterephthalatharz, einem Polymethylmethacrylatharz, einem Acrylkautschuk-modifizierten Acrylonitril-Styrol-Pfropfcopolymer (AAS- Harz) oder einem Ethylenpropylenkautschuk-modifizierten Acrylonitril-Styrol-Pfropfcopolymer (AES-Harz) verwendet werden. Ferner kann das durch das erfindungsgemäße Verfahren erhaltene thermoplastische Harz einer Glanzbehandlung unterzogen werden, wie Beschichten, Sputtern oder Heißprägen, wie im Falle von herkömmlichen ABS-Harzen. Es kann ferner durch Extrudierung zu einer Folie geformt werden mit anschließender Vakuumverformung oder Druckverformung, um ein Formteil mit einer entglänzten äußeren Erscheinung zu erhalten.
  • Bei der Erfindung wird die Pfropfpolymerisation der ersten Stufe in der gleichen Weise wie bei der Herstellung von herkömmlichen ABS-Harzen durchgeführt, um Schlagfestigkeit zu vermitteln, und die Kautschukkomponente und der Rest der Monomeren werden in der zweiten Stufe hinzugesetzt, um die partielle Pfropfung an der Kautschukkomponente durchzuführen. Durch Wahl eines derartigen Zweistufen-Polymerisationsverfahrens aus einer Kombination von zwei Pfropfpolymerisationstypen sind ausgezeichnete Entglänzungseffekte erhaltbar, ohne die verschiedenen physikalischen Eigenschaften der ABS-Harze zu verschlechtern.
  • Die vorliegende Erfindung wird nun im Detail mit Bezug auf Beispiele beschrieben. Allerdings versteht sich, daß die vorliegende Erfindung auf keinen Fall auf diese spezifischen Beispiele beschränkt ist.
  • In den nachfolgenden Beispielen und Vergleichsbeispielen bedeutet "Teile" "Gewichtsteile". Die Bestimmung der physikalischen Eigenschaften wurde gemäß folgender Verfahren durchgeführt.
  • (1) Monomerumwandlung
  • Der Emulsionspfropfpolymerlatex wurde mit Isopropylalkohol bei Raumtemperatur versetzt und die Mischung wurde auf 80ºC erhitzt, damit das Polymer koagulieren und sich verfestigen konnte. Das verfestigte Polymer wurde durch Filtration gesammelt, gewaschen und getrocknet. Der Feststoffgehalt des Pfropfpolymerlatex wurde nach folgender Gleichung berechnet.
  • Monomerumwandlung = Gesamtmenge des Pfropfpolymeren * - Menge des Dienpolymeren./Monomeren-Gesamtzugabe · 100 (%)
  • * Gesamtmenge des Pfropfpolymeren = Gesamtzugabe · Pfropfpolymerlatexkonzentration
  • (2) Pfropfverhältnis:
  • Der Emulsionspfropfpolymerlatex wurde mit Isopropylalkohol bei Raumtemperatur versetzt und die Mischung wurde auf 80ºC erhitzt, damit das Polymer koagulieren und sich verfestigen konnte. Das verfestigte Polymer wurde durch Filtration gesammelt, gewaschen und getrocknet, wodurch ein Pfropfpolymer erhalten wurde. Eine vorbestimmte Menge (a) des Polymerpulvers wurde in Aceton gegeben und 3 Stunden bei 70ºC erhitzt, um ein freies harzartiges Copolymer vollständig zu lösen. Anschließend wurde der unlösliche Gehalt (b) mit Hilfe eines Zentrifugalabscheiders von dieser Lösung getrennt. Das Pfropfverhältnis wurde nach folgender Gleichung berechnet.
  • Pfropfverhältnis = b - a · Kautschukgehalt im Pfropfpolymer/a · Kautschukgehalt im Pfropfpolymer · 100 (%)
  • (3) Reduzierte Viskosität ηsp/c):
  • Die reduzierten Viskositäten (qsp/c) des freien Vinylcyanid-aromatischen Vinylcopolymeren im Pfropfpolymer und des getrennt hinzugesetzten Vinylcyanid-aromatischen Vinylcopolymeren wurden in den jeweiligen 0,2%igen Dimethylformamidlösungen bei 25ºC mittels eines Ubbellohde-Viskometers bestimmt.
  • (4) Izod-Schlagfestigkeit (IZOD):
  • Gekerbte Teststücke einer Dicke von 1/4 Inch, ASTM-D-256 (kg.cm/cm)
  • (5) Schmelzflußindex (MI):
  • 200ºC, Belastung: 5 kg, ASTM-D-1238 (g/10 min)
  • (6) Rockwell-Härte (R):
  • ASTM-D-785 (R-Skala)
  • (7) Erweichungspunkt nach Vicat (VST):
  • ISO-306 (ºC)
  • (8) Glanz (GLOSS):
  • ASTM-D-523-62T
  • In den Tabellen 1 und 2 bedeuten 200ºC, 250ºC und 270ºC die Zylindertemperaturen der Spritzgießmaschine.
  • Formbedingungen: 1 Unzen Spritzgießmaschine
  • Formtemperatur: 60ºC
  • Einspritzdruck: Kurzschußdruck + 5 kg/cm²
  • geformte Folie: 80 mm Länge, 50 mm Breite, 3 mm Dicke
  • (9) Gelbtonindex (YI):
  • JIS K-7103
  • (10) Äußere Erscheinung, das heißt Einheitlichkeit des Entglänzens der Oberfläche (nach dem visuellen Eindruck bewertet):
  • : hoch einheitlich
  • O: einheitlich
  • X: mäßige Einheitlichkeit
  • #: schlechte Einheitlichkeit
  • Formbedingungen: 1 Unzen Spritzgießmaschine
  • Formtemperatur: 60ºC
  • Einspritzdruck: Kurzschußdruck + 5 kg/cm²
  • geformte Folie: 80 mm Länge, 50 mm Breite, 3 mm Dicke
  • Vergleichsbeispiel 1
  • 50 Teile (als Feststoffgehalt) Polybutadienlatex (durchschnittliche Teilchengröße: 0,3 um, Gelgehalt: 80 Gew.-%, Feststoffgehalt: 50%), 150 Teile destilliertes Wasser, 1,0 Teile Kaliumrosinat, 0,2 Teile DEMOL N (hergestellt von Kao Soap), 0,02 Teile (als Feststoffgehalt) einer wäßrigen Natriumhydroxidlösung, 0,35 Teile Dextrose und eine wäßrige Lösung einer aus 0,0I Teilen Eisen-II-sulfat und 0,2 Teilen Natriumpyrophösphat bestehenden Mischung wurden in einen Reaktor gefüllt. Die Mischung wurde unter Rühren auf 70ºC erhitzt, und dann wurde eine Lösung aus einer aus 15 Teilen Acrylnitril, 35 Teilen Styrol, 0,3 Teilen Cumolhydroperoxid und 0,6 Teilen tertiärem Dodecylmercaptan bestehenden Monomermischung über einen Zeitraum von 120 Minuten tropfenweise hinzugegeben, um die Polymerisation zu vervollständigen. Nach dem Abkühlen wurde der Latex mit 0,2 Teilen (bezogen auf das Polymer) 2,6-Di-tert-butyl-4- methylphenol versetzt, um ein Pfropfpolymerlatex zu erhalten. Dieser Latex wurde mit Schwefelsäure koaguliert, gewaschen, filtriert und getrocknet, wodurch ein Pfropfpolymer erhalten wurde. 30 Teile des so erhaltenen harzartigen Feststoffs wurden mit 70 Teilen eines Acrylnitril-Styrol-Copolymers (Acrylnitrilgehalt: 25 Gew.-%, ηsp/c: 0,6) schmelzgeknetet, an schließend pelletisiert und spritzgegossen. Die physikalischen Eigenschaften des spritzgegossenen Produktes wurden gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt.
  • Vergleichsbeispiel 2
  • 100 Teile eines Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymerharzes (Diapet® ABS 3001 M, hergestellt durch Mitsubishi Rayon Co., Ltd, Standard ABS-Harz für das Beschichten) wurden mit 10 Teilen Butadien-Acrylnitril-Copolymer (Acrylnitrilgehalt: 20%, nachfolgend einfach als NBR bezeichnet) mittels eines Henschel-Mischers vermischt. Dann wurde die Mischung mittels mit einer Öffnung versehenen eines Zweischneckenextruders schmelzgeknetet, anschließend pelletisiert und spritzgegossen. Die physikalischen Eigenschaften des spritzgegossenen Produktes wurden gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt.
  • Vergleichsbeispiel 3
  • 45 Teile (als Feststoffgehalt) Polybutadienlatex (durchschnittliche Teilchengröße: 0,3 um, Gelgehalt: 80 Gew.-%, Feststoffgehalt: 50%), 200 Teile destilliertes Wasser, 2,0 Teile Kaliumrosinat, 0,2 Teile DEMOL N (hergesteHt von Kao Soap), 0,02 Teile Natriumhydroxid, 0,35 Teile Dextrose, 7 Teile Acrylnitril und 18 Teile Styrol wurden in den Reaktor gefüllt, und 0,15 Teile Cumolhydroperoxid und 0,3 Teile tertiäres Dodecylmercaptan wurden unter Rühren hinzugefügt. Die Mischung wurde auf 70ºC erhitzt und dann wurde eine wäßrige Lösung einer aus 0,01 Teilen Eisen-II-sulfat und 0,2 Teilen Natriumpyrophosphat bestehenden Mischung hinzugesetzt, um die Polymerisation zu starten. Dieser Latex wurde mit 5 Teilen Polybutadienlatex (der gleiche wie oben), 7 Teilen Acrylnltril, 18 Teilen Styrol und 0,5 tertiärem Dodecylmercaptan versetzt. Die Mischung wurde auf 75ºC erhitzt, und dann wurden 0,2 Teile Cumolhydroperoxid hinzugefügt; um die Polymerisation zu vervollständigen. Nach der Polymerisation wurden dem Latex 0,2 Teile (bezogen auf das Polymer) 2,6-Di-tert-butyl-4-methylphenol hinzugegeben, und der Latex wurde mit Schwefelsäure koaguliert, anschließend filtriert und getrocknet. 35 Teile des so erhaltenen harzartigen Feststoffs wurden mit 65 Teilen Acrylnitril-Styrol-Copolymerharz (Acrylnitrilgehalt: 25 Gew.-%, ηsp/c: 0,6) schmelzgeknetet, anschließend pelletisiert und spritzgegossen. Die physikalischen Eigenschaften des spritzgegossenen Produktes wurden bestimmt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt.
  • Vergleichsbeispiel 4
  • Der in Vergleichsbeispiel 1 erhaltene Latex wurde mit 1 5 Teilen (als Feststoffgehalt) eines Butadien-Styrol-Copolymerlatex (Styrolgehalt: 20 Gew. -%) vermischt und mit Schwefelsäure koaguliert, anschließend gewaschen, filtriert und getrocknet. 30 Teile des so erhaltenen harzartigen Feststoffs wurden mit 70 Teilen eines Acrylnitril-Styrol-Copolymerharzes (Acrylnitrilgehalt: 25 Gew.-%, ηsp/c: 0,6) vermischt und mit einem Henschel-Mischer schmelzgeknetet, dann pelletisiert und spritzgegossen. Die physikalischen Eigenschaften des spritzgegossenen Produktes wurden gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt.
  • Vergleichsbeispiel 5
  • 30 Teile des in Vergleichsbeispiel 1 erhaltenen Pfropfpolymers wurden mit 30 Teilen eines im Handel erhältlichen Entglänzungsmittels bzw. Mattierungsmittels (KF-7 10, hergestellt von Rhom & Haas Co.) und 70 Teilen Acrylnitril-Styrol-Copolymerharzes (Acrylnitrilgehalt: 25 Gew.-%, ηsp/c: 0,6) vermischt und mittels eines Henschel-Mischers schmelzgeknetet, anschließend pelletisiert und spritzgegossen. Die physikalischen Eigenschaften des spritzgegossenen Produktes wurden gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt.
  • Beispiel 1
  • 30 Teile (als Feststoffgehalt) Polybutadienlatex (durchschnittliche Teilchengröße: 0,3 um, Gelgehalt: 40 Gew.-%, Feststoffgehalt: 55 Gew.-%), 150 Teile destilliertes Wasser, 2 Teile Kaliumrosinat, 0,2 DEMOL N (hergestellt von Kao Soap), 0,02 Teile Natriumhydroxid, 0,35 Teile Dextrose, 6 Teile Acrylnitril und 14 Teile Styrol werden in einen Reaktor gefüllt und mit 0,2 Teilen Cumolhydroperoxid und 0,3 Teilen tertiärem Dodecylmercaptan unter Rühren versetzt. Die Mischung wurde auf 70ºC erhitzt, und anschließend wurde eine wäßrige Lösung aus einer aus 0,01 Teilen Eisen-II-sulfat und 0,2 Natriumpyrophosphat bestehenden Mischung hinzugegeben, um die Polymerisation zu starten. Die physikalischen Eigenschaften des in der ersten Stufe erhaltenen Latex werden in Tabelle 1 gezeigt.
  • Zu diesem Latex wurden 30 Teile Polybutadienlatex (der gleiche wie oben), 6 Teile Acrylnitril, 14 Teile Styrol und 0,3 Teile tertiäres Dodecylmercaptan bei 70ºC hinzugegeben. Die Mischung wurde auf 75ºC erhitzt und anschließend mit 0,2 Teilen Cumolhydroperoxid versetzt, um die Polymerisation zu vervollständigen. Nach der Polymerisation wurde der Latex mit 0,2 Teilen (bezogen auf das Polymer) 2,6-Di-tert-butyl-4-methylphenol versetzt, und der Latex wurde mit Schwefelsäure koaguliert, anschließend filtriert und getrocknet. 25 Teile des so erhaltenen harzartigen Feststoffs wurden mit 75 Teilen eines Acrylnitril-Styrol-Copolymerharzes (Acrylnitrilgehalt: 25 Gew.-%, ηsp/c: 0,6) vermischt und mittels eines 40-mm-Einschneckenextruders schmelzgeknetet, anschließend pelletisiert und mittels einer 1-Unzen-Spritzgießmaschine spritzgegossen. Die physikalischen Eigenschaften des so hergestellten Teststücks wurden gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.
  • Beispiel 2
  • 25 Teile des in Beispiel 1 erhaltenen harzartigen Feststoffs wurden mit 75 Teilen eines Acrylnitril-α-Methylstyrol-Copolymerharzes (α:-Methylstyrolgehalt: 80 Gew.-%, ηsp/c: 0,5) schmelzgeknetet, anschließend pelletisiert und mittels einer 1-Unzen-Spritzgießmaschine geformt. Die physikalischen Eigenschaften des so geformten Teststücks wurden bestimmt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.
  • Beispiel 3
  • 22,5 Teile (als Feststoffgehalt) eines Polybutadienlatex (durchschnittliche Teilchengröße: 0,3 um, Gelgehalt: 40 Gew.-%, Feststoffgehalt: 55 Gew.-%), 150 Gewichtsteile destilliertes Wasser, 1 Teil Kaliumrosinat, 2 Teile DEMOL N (hergestellt von Kao Soap), 0,02 Teile Natriumhydroxid, 0,35 Teile Dextrose, 8 Teile Acrylonitril und 20 Teile Styrol wurden in einen Reaktor gefüllt und mit 0,1 Teilen Cumolhydroperoxid und 0,2 Teilen tertiärem Dodecylmercaptan unter Rühren versetzt. Die Mischung wurde auf 70ºC erhitzt, und anschließend wurde eine wäßrige Lösung einer aus 0,01 Teilen Eisen-II-sulfat und 0,2 Teilen Natriumpyrophosphat bestehenden Mischung hinzugegeben, um die Polymerisation zu starten. Die physikalischen Eigenschaften des in der ersten Stufe erhaltenen Latex werden in Tabelle 1 gezeigt.
  • Dieser Latex wurde mit 22,5 Teilen Polybutadienlatex (der gleiche wie oben), 8 Teilen Acrylnitril, 19 Teilen Styrol und 0,3 Teilen tertiärem Dodecylmercaptan bei 70ºC versetzt. Die Mischung wurde auf 75ºC erhitzt und dann mit 0,2 Teilen Cumolhydroperoxid versetzt, um die Polymerisation zu vervollständigen. Nach der Polymerisation wurden 0,2 Teile (bezogen auf das Polymer) 2,6-Di-tert-butyl-4-methylphenol dem Latex hinzugesetzt, und der Latex wurde mit Schwefelsäure koaguliert und anschließend filtriert und getrocknet. 35 Teile des so erhaltenen harzartigen Feststoffs wurden mit 65 Teilen eines Acrylnitril-Styrol-Copolymerharzes (Acrylnitrilgehalt: 25 Gew. -%, ηsp/c: 0,6) vermischt und mittels eines 40-mm-Einschneckenextruders schmelzgeknetet, anschließend mittels einer 1-Unzen-Spritzgießmaschine geformt. Die physikalischen Eigenschaften des so geformten Teststücks wurden bestimmt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.
  • Beispiel 4
  • 42 Teile (als Feststoffgehalt) Polybutadienlatex (durchschnittliche Teilchengröße: 0,3 um, Gelgehalt: 50 Gew.-%, Feststoffgehalt: 50 Gew.-%), 150 Teile destilliertes Wasser, 2 Teile Kaliumrosinat, 0,2 Teile DEMOL N (hergestellt von Kao Soap), 0,02 Teile Natriumhydroxid, 0,35 Teile Dextrose, 6 Teile Acrylnitril und 14 Teile Styrol wurden in einen Reaktor gefüllt und 0,2 Teile Cumolhydroperoxid und 0,3 Teile tertiäres Dodecylmercaptan wurden unter Rühren zugesetzt. Die Mischung wurde auf 70ºC erhitzt, und anschließend wurde eine wäßrige Lösung einer aus 0,01 Teilen Eisen-II-sulfat und 0,2 Teilen Natriumpyrophosphat bestehenden Mischung hinzugegeben, um die Polymerisation zu starten. Die physikalischen Eigenschaften des in der ersten Stufe erhaltenen Latex werden in Tabelle 1 gezeigt.
  • Dieser Latex wurde mit I 8 Teilen Polybutadienlatex (der gleiche wie oben), 6 Teilen Acrylnitril, 14 Teilen Styrol und 0,3 Teilen tertiärem Dodecylmercaptan bei 70ºC versetzt. Die Mischung wurde auf 75ºC erhitzt und dann mit 0,2 Teilen Cumolhydroperoxid versetzt, um die Polymerisation zu vervollständigen. Nach der Polymerisation wurden 0,2 Teile (bezogen auf das Polymer) 2,6-Di-tert-butyl-4-methylphenol dem Latex hinzugesetzt, und der Latex wurde mit Schwefelsäure koaguliert und anschließend filtriert und getrocknet. 25 Teile des so erhaltenen harzartigen Feststoffs wurden mit 7S Teilen eines Acrylnitril-Styrol-Copolymerharzes (Acrylnitrilgehalt: 25 Gew.-%, ηsp/c: 0,6) vermischt und mittels eines 40-mm-Einschneckenextruders schmelzgeknetet, anschließend mittels einer I-Unzen-Spritzgießmaschine geformt. Die physika lischen Eigenschaften des so geformten Teststücks wurden bestimmt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.
  • Beispiel 5
  • 25 Teile des in Beispiel 4 erhaltenen harzartigen Feststoffs wurden mit 75 Teilen eines Acrylnitril-α-Methylstyrol-Copolymerharzes (α-Methylstyrolgehalt: 80 Gew.-%, ηsp/c: 0,5) schmelzgeknetet, anschließend pelletisiert und mittels einer I-Unzen-Spritzgießmaschine geformt. Die physikalischen Eigenschaften des so geformten Teststücks wurden bestimmt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.
  • Beispiel 6
  • 36 Teile (als Feststoffgehalt) Polybutadienlatex (durchschnittliche Teilchengröße: 0,3 um, gelfrei, Feststoffgehalt: 50 Gew.-%), 150 Teile destilliertes Wasser, 1 Teil Kaliumrosinat, 0,2 Teile DEMOL N (hergestellt von Kao Soap), 0,02 Teile Natriumhydroxid, 0,35 Teile Dextrose, 6 Teile Acrylonitril und 14 Teile Styrol wurden in einen Reaktor gefüllt und mit 0,2 Teilen Cumolhydroperoxid und 0,3 Teilen tertiärem Dodecylmercaptan unter Rühren versetzt. Die Mischung wurde auf 70ºC erhitzt und dann mit einer wäßrigen Lösung einer aus 0,01 Teilen Eisen-II-sulfat und 0,2 Teilen Natriumpyrophosphat bestehenden Mischung versetzt, um die Polymerisation zu starten. Die physikalischen Eigenschaften des in der ersten Stufe erhaltenen Latex werden in Tabelle 1 gezeigt.
  • Dieser Latex wurde mit 24 Teilen Polybutadienlatex (der gleiche wie oben), 6 Teilen Acrylnitril, 14 Teilen Styrol und 0,3 Teilen tertiärem Dodecylmercaptan bei 70ºC versetzt. Die Mischung wurde auf 75ºC erhitzt und dann mit 0,2 Teilen Cumolhydroperoxid versetzt, um die Polymerisation zu vervollständigen. Nach der Polymerisation wurden 0,2 Teile (bezogen auf das Polymer) 2,6-Di-tert-butyl-4 methylphenol dem Latex hinzugesetzt, und der Latex wurde mit Schwefelsäure koaguliert und anschließend filtriert und getrocknet. 30 Teile des so erhaltenen harzartigen Feststoffs wurden mit 70 Teilen eines Acrylnitril-Styrol-Copolymerharzes (Acrylnitrilgehalt: 25 Gew.-%, ηsp/c: 0,6) vermischt und mittels eines 40-mm-Einschneckenextruders schmelzgeknetet, anschließend mittels einer 1-Unzen-Spritzgießmaschine geformt. Die physikalischen Eigenschaften des so geformten Teststücks wurden bestimmt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.
  • Beispiel 7
  • 40 Teile des in Beispiel 6 erhaltenen harzartigen Feststoffs werden mit 70 Teilen eines Polycarbonatharzes (Polycarbonat 7022PJ, Warenzeichen, hergestellt von Mitsubishi Chemical Industries, Ltd.) schmelzgeknetet, anschließend pelletisiert und mittels einer 1-Unzen-Spritzgießmaschine geformt. Die physikalschen Eigenschaften des so geformten Teststücks wurden bestimmt. Die Ergebnisse werden in Tabelle 1 gezeigt.
  • Beispiel 8
  • 20 Teile (als Feststoffgehalt) Polybutadienlatex (durchschnittliche Teilchengröße: 0,3 um, Gelgehalt: 40 Gew.-%, Feststoffgehalt: 55 Gew.-%), 150 Teile destilliertes Wasser, 2 Teile Kaliumrosinat, 0,2 Teile DEMOL N (hergestellt von Kao Soap), 0,02 Teile Natriumhydroxid, 0,35 Teile Dextrose, 6 Teile Acrylnitril und 14 Teile Styrol wurden in einen Reaktor gefüllt und 0,2 Teile Cumolhydroperoxid und 0,3 Teile tertiäres Dodecylmercaptan wurden unter Rühren zugesetzt. Die Mischung wurde auf 70ºC erhitzt, und anschließend wurde eine wäßrige Lösung einer aus 0,01 Teilen Eisen-II-sulfat und 0,2 Teilen Natriumpyrophosphat bestehenden Mischung hinzugegeben, um die Polymerisation zu starten. Die physikalischen Eigenschaften des in der ersten Stufe erhaltenen Latex werden in Tabelle 1 gezeigt.
  • Dieser Latex wurde mit 30 Teilen Polybutadienlatex (der gleiche wie oben), 6 Teilen Acrylnitril, 14 Teilen Styrol und 0,6 Teilen tertiärem Dodecylmercaptan bei 70ºC versetzt. Die Mischung wurde auf 75ºC erhitzt und dann mit 0,3 Teilen Cumolhydroperoxid versetzt, um die Polymerisation zu vervollständigen. Nach der Polymerisation wurden 0,2 Teile (bezogen auf das Polymer) 2,6-Di-tert-butyl-4-methylphenol dem Latex hinzugesetzt, und der Latex wurde mit Schwefelsäure koaguliert und anschließend filtriert und getrocknet. 40 Teile des so erhaltenen harzartigen Feststoffs wurden mit 60 Teilen eines Acrylnitril-Styrol-Copolymerharzes (Acrylnitrilgehalt: 25 Gew.-%, ηsp/c: 0,6) vermischt und mittels eines 40-mm-Einschneckenextruders schmelzgeknetet, anschließend mittels einer 1-Unzen-Spritzgießmaschine geformt. Die physikalischen Eigenschaften des so geformten Teststücks wurden bestimmt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt
  • Beispiel 9
  • 40 Teile des in Beispiel 8 erhaltenen harzartigen Feststoffs wurden mit 60 Teilen eines Acrylnitril-α-Methylstyrol-Copolymerharzes (α-Methylstyrolgehalt: 80 Gew. -%, ηsp/c: 0,5) schmelzgeknetet, anschließend pelletisiert und mittels einer I-Unzen-Spritzgießmaschine geformt. Die physikalischen Eigenschaften des so geformten Teststücks wurden bestimmt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.
  • Vergleichsbeispiel 6
  • 45 Teile (als Feststoffgehalt) Polybutadienlatex (durchschnittliche Teilchengröße: 0,3 um, Gelgehalt: 40 Gew.-%, Feststoffgehalt: 55 Gew.-%), 150 Teile destilliertes Wasser, 1 Teil Kaliumrosinat, 0,2 Teile DEMOL N (hergestellt von Kao Soap), 0,02 Teile Natriumhydroxid, 0,35 Teile Dextrose, 8 TeileAcrylnitril und 20 Teile Styrol wurden in einen Reaktor gefüllt und 0,2 Teile Cumolhydroperoxld und 0,2 Teile tertiäres Dodecylmercaptan wurden unter Rühren zugesetzt. Die Mischung wurde auf 70ºC erhitzt, und anschließend wurde eine wäßrige Lösung einer aus 0,0I Teilen Eisen-II-sulfat und 0,2 Teilen Natriumpyrophosphat bestehenden Mischung hinzugegeben, um die Polymerisation zu starten. Die physikalischen Eigenschaften des in der ersten Stufe erhaltenen Latex werden in Tabelle 2 gezeigt.
  • Dieser Latex wurde mit 8 Teilen Acrylnitril, 19 Teilen Styrol und 0,4 Teilen tertiärem Dodecylmercaptan bei 70ºC versetzt. Die Mischung wurde auf 75ºC erhitzt und dann mit 0,3 Teilen Cumolhydroperoxid versetzt, um die Polymerisation zu vervollständigen. Nach der Polymerisation wurden 0,2 Teile (bezogen auf das Polymer) 2,6-Di-tert-butyl-4-methylphenol dem Latex hinzugesetzt, und der Latex wurde mit Schwefelsäure koaguliert und anschließend flltriert und getrocknet. 35 Teile des so erhaltenen harzartigen Feststoffs wurden mit 65 Teilen eines Acrylnitril-Styrol-Copolymerharzes (Acrylnitrilgehalt: 25 Gew.-%, ηsp/c: 0,6) vermischt und mittels eines 40-mm-Einschneckenextruders schmelzgeknetet, anschließend mittels einer 1- Unzen-Spritzgießmaschine geformt. Die physikalischen Eigenschaften des so geformten Teststücks wurden bestimmt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt.
  • Vergleichsbeispiel 7
  • 5 Teile (als Feststoffgehalt) Polybutadienlatex (durchschnittliche Teilchengröße: 0,3 um, Gelgehalt: 40 Gew.-%, Feststoffgehalt: 55 Gew.-%), 150 Teile destilliertes Wasser, 2 Teile Kaliumrosinat, 0,2 Teile DEMOL N (hergestellt von Kao Soap), 0,02 Teile Natriumhydroxid, 0,35 Teile Dextrose, 8 Teile Acrylnitril und 20 Teile Styrol wurden in einen Reaktor gefüllt und 0,2 Teile Cumolhydroperoxid und 0,2 Teile tertiäres Dodecylmercaptan wurden unter Rühren zugesetzt. Die Mischung wurde auf 70ºC erhitzt, und anschließend wurde eine wäßrige Lösung einer aus 0,01 Teilen Eisen-II-sulfat und 0,2 Teilen Natriumpyrophosphat bestehenden Mischung hinzugegeben, um die Polymerisation zu starten. Die physikalischen Eigenschaften des in der ersten Stufe erhaltenen Latex werden in Tabelle 2 gezeigt.
  • Dieser Latex wurde mit 40 Teilen Polybutadienlatex (der gleiche wie oben), 8 Teilen Acrylnitril, 19 Teilen Styrol und 0,4 Teilen tertiärem Dodecylmercaptan bei 70ºC versetzt. Die Mischung wurde auf 75ºC erhitzt und dann mit 0,3 Teilen Cumolhydroperoxid versetzt, um die Polymerisation zu vervollständigen. Nach der Polymerisatlon wurden 0,2 Teile (bezogen auf das Polymer) 2,6-Di-tert-butyl-4-methylphenol dem Latex hinzugesetzt, und der Latex wurde mit Schwefelsäure koaguliert und anschließend filtriert und getrocknet. 35 Teile des so erhaltenen harzartigen Feststoffs wurden mit 65 Teilen eines Acrylnitril-Styrol-Copolymerharzes (Acrylnitrilgehalt: 25 Gew.-%, ηsp/c: 0,6) vermischt und mittels eines 40-mm-Einschneckenextruders schmelzgeknetet, anschließend mittels einer 1-Unzen-Spritzgießmaschine geformt. Die physikalischen Eigenschaften des so geformten Teststücks wurden bestimmt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt.
  • Vergleichsbeispiel 8
  • 35 Teile des in Vergleichsbeispiel 7 erhaltenen harzartigen Feststoffs wurden mit 65 Teilen eines Acrylnitril-α-Methylstyrol-Copolymerharzes (α-Methylstyrol gehalt: 80 Gew.-%, ηsp/c: 0,5) schmelzgeknetet, anschließend pelletisiert und mittels einer 1-Unzen-Spritzgießmaschine geformt. Die physikalischen Eigenschaften des so geformten Teststücks wurden bestimmt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt.
  • Vergleichsbeispiel 9
  • 50 Teile (als Feststoffgehalt) Polybutadienlatex (durchschnittliche Teilchengröße: 0,3 um, Gelgehalt: 85 Gew.-%, Feststoffgehalt: 50 Gew.-%), 150 Teile destilliertes Wasser, 2 Teile Kaliumrosinat, 0,2 Teile DEMOL N (hergestellt von Kao Soap), 0,02 Teile Natriumhydroxid, 0,35 Teile Dextrose und eine wäßrige Lösung einer aus 0,01 Teilen Eisen-II-sulfat und 0,2 Teilen Natriumpyrophosphat bestehenden Mischung wurden in einen Reaktor gefüllt und unter Rühren auf 75ºC erhitzt. Dann wurde eine Lösung einer aus 15 Teilen Acrylnitril, 35 Teilen a- Methylstyrol, 0,2 Teilen Cumolhydroperoxid und 0,5 Teilen tertiärem Dodecylmercaptan über eine Zeitraum von 100 Minuten tropfenweise hinzugesetzt, um die Polymerisation zu vervollständigen. Nach der Polymerisation wurde der Latex mit 0,2 Teilen (bezogen auf das Polymer) 2,6-Di-tert-butyl-4-methylphenol versetzt, und der Latex wurde mit Schwefelsäure koaguliert und anschließend filtriert und getrocknet. 35 Teile des so erhaltenen harzartigen Feststoffs wurden mit 65 Teilen eines Acrylnitril-Styrol-Copolymerharzes (Acrylnitrilgehalt: 25 Gew.-%, ηsp/c: 0,6) vermischt, anschließend mittels eines 40-mm-Einschneckenextruders schmelzgeknetet, dann pelletisiert und mittels einer 1-Unzen-Spritzgießmaschine geformt. Die physikalischen Eigenschaften des so erhaltenen Teststücks wurden bestimmt. Die Ergebnisse werden in Tabelle 2 gezeigt.
  • Vergleichsbeispiel 10
  • 35 Teile des in Vergleichsbeispiel 9 erhaltenen harzartigen Feststoffs wurden mit 65 Teilen eines Acrylnitril-α-Methylstyrol-Copolymerharzes (α-Methylstyrolgehalt: 80 Gew.-%, ηsp/c: 0,5) schmelzgeknetet, anschließend pelletisiert und mittels einer 1-Unzen-Spritzgießmaschine geformt. Die physikalischen Eigenschaften des so geformten Teststücks wurden bestimmt. Die Ergebnisse sind In Tabelle 2 gezeigt.
  • Vergleichsbeispiel 11
  • 50 Teile (Feststoffgehalt) eines Styrol-Butadien-Copolymerlatex (Styrolgehalt: 20 Gew.-%, durchschnittliche Teilchengröße: 0,3 um, gelfrei, Feststoffgehalt: 65 Gew.-%), 150 Teile destilliertes Wasser, 1 Teil Kaliumrosinat, 0,2 Teile DEMOL N (hergestellt von Kao Soap), 0,02 Teile Natriumhydroxid, 0,35 Teile Dextrose, 7 Teile Acrylnitril und 18 Teile Styrol wurden in einen Reaktor gefüllt und mit 0,2 Teilen Cumolhydroperoxid und 0,3 Teilen tertiärem Dodecylmercaptan unter Rühren versetzt. Die Mischung wurde auf 70ºC erhitzt, und dann mit einer wäßrigen Lösung einer aus 0,01 Teilen Eisen-II-sulfat und 0,2 Teilen Natriumpyrophosphat bestehenden Mischung versetzt, um die Polymerisation zu starten. Die physikalischen Eigenschaften des in der ersten Stufe erhaltenen Latex werden in Tabelle 2 gezeigt.
  • Dieser Latex wird mit 7 Teilen Acrylnitril, 18 Teilen Styrol und 0,3 Teilen tertiärem Dodecylmercaptan bei 70ºC versetzt. Die Mischung wird auf 75ºC erhitzt und mit 0,2 Teilen Cumolhydroperoxid zur Vervollständigung der Polymerisation versetzt. Nach der Polymerisation werden 0,2 Teile (bezogen auf das Polymer) 2,6-Di-tert-butyl-4-methylphenol dem Latex hinzugegeben, und der Latex wird mit Schwefelsäure koaguliert und anschließend filtriert und getrocknet. 35 Teile des so erhaltenen harzartigen Feststoffs wurden mit 65 Teilen Acrylnitril- Styrol-Copolymerharz (Acrylnitrilgehalt: 25 Gew.-%, ηsp/c: 0,6) vermischt, anschließend mittels eines 40-mm-Einschneckenextruders schmelzgeknetet, dann pelletisiert und mittels einer 1- Unzen-Spritzgießmaschine geformt. Die physikalischen Eigenschaften des so geformten Teststücks wurden bestimmt. Die Ergebnisse werden In Tabelle 2 gezeigt.
  • Vergleichsbeispiel 12
  • 35 Teile des in Verglelchsbelspiel 11 erhaltenen harzartigen Feststoffs wurden mit 65 Teilen eines Acrylnitril-α-Methylstyrol-Copolymerharzes (α-Methylstyrolgehalt: 80 Gew. -%, ηsp/c: 0,5) schmelzgeknetet, anschließend pelletisiert und mittels einer 1-Unzen-Spritzgießmaschine geformt. Die physikalischen Eigenschaften des so geformten Teststücks wurden bestimmt. Die Ergebnisse sind In Tabelle 2 gezeigt.
  • Vergleichsbeispiel 13
  • 60 Teile (als Feststoffgehalt) Polybutadienlatex (durchschnittliche Teilchengröße: 0,3 um, gelfrei, Feststoffgehalt: 50 Gew.-%), 150 Teile destilliertes Wasser, 20 Teile Kaliumrosinat, 0,2 Teile DEMOL N (hergestellt von Kao Soap), 0,02 Teile Natriumhydroxid, 0,35 Teile Dextrose, 6 Teile Acrylonitril und 14 Teile Styrol wurden in einen Reaktor gefüllt und mit 0,2 Teilen Cumolhydroperoxid und 0,3 Teilen tertiärem Dodecylmercaptan unter Rühren versetzt. Die Mischung wurde auf 70ºC erhitzt, und dann mit einer wäßrigen Lösung einer aus 0,01 Teilen Eisen-II-sulfat und 0,2 Teilen Natriumpyrophosphat bestehenden Mischung versetzt, um die Polymerisation zu starten. Die physikalischen Eigenschaften des in der ersten Stufe erhaltenen Latex werden in Tabelle 2 gezeigt.
  • Dieser Latex wird mit 6 Teilen Acrylonitril, 14 Teilen Styrol und 0,3 Teilen tertiärem Dodecylmercaptan bei 70ºC versetzt. Die Mischung wurde auf 75ºC erhitzt und mit 0,2 Teilen Cumolhydroperoxid zur Vervollständigung der Polymerisation versetzt. Nach der Polymerisation wurden 0,2 Teile (bezogen auf das Polymer) 2,6-Di-tert-butyl-4-methylphenol dem Latex hinzugegeben, und der Latex wurde mit Schwefelsäure koaguliert und anschließend filtriert und getrocknet. 40 Teile des so erhaltenen harzartigen Feststoffs wurden mit 60 Teilen Acrylnitril- Styrol-Copolymerharz (Acrylnitrilgehalt: 25 Gew.-%, ηsp/c: 0,6) vermischt, anschließend mittels eines 40-mm-Einschneckenextruders schmelzgeknetet, dann pelletisiert und mittels einer 1- Unzen-Spritzgießmaschine geformt. Die physikalischen Eigenschaften des so geformten Teststücks wurden bestimmt. Die Ergebnisse werden in Tabelle 2 gezeigt.
  • Vergleichsbeispiel 14
  • 40 Teile des in Vergleichsbeispiel 13 erhaltenen harzartigen Feststoffs wurden mit 60 Teilen eines Acrylnitril-α-Methylstyrol-Copolymerharzes (α-Methylstyrolgehalt: 80 Gew.-%, ηsp/c: 0,5) schmelzgeknetet, anschließend pelletisiert und mittels einer 1-Unzen-Spritzgießmaschine geformt. Die physikalischen Eigenschaften des so geformten Teststücks wurden bestimmt. Die Ergebnisse sind In Tabelle 2 gezeigt. Tabelle 1 Tabelle 2
  • Wie aus den vorstehenden Beschreibungen und Beispielen ersichtlich wird, zeigen die thermoplastischen Harze mit geringem Glanz gemäß des Verfahrens der vorliegenden Erfindung eine ausgezeichnete entglänzte äußere Erscheinung, ohne daß sich ihre Formverarbeitbarkeit oder mechanischen Eigenschaften verschlechtert haben, und bieten somit einen hervorragenden Nutzen, Indem sie als Formteile in den Bereichen besonders brauchbar sind, wo Schlagfestigkeit und ausgeprägte Fließeigenschaften erforderlich sind, wie bei dünnwandigen Formteilen großen Ausmaßes, wobei Teile für Automobile besonders eingeschlossen sind.

Claims (2)

1 Verfahren zur Herstellung eines thermoplastischen Harzes mit geringem Glanz, umfassend das zweistufige Emulsionspfropfpolymerisieren von 20 bis 70 Gew.-Teilchen eines Butadienpolymeren, das zu mindestens 70 Gew.-% aus Butadien aufgebaut ist, mit 30 bis 80 Gew.-Teilen einer Gesamtmenge aus 15 bis 40 Gew.-% eines Vinylcyanidmonomeren und 60 bis 85 Gew.-% eines aromatischen Vinylmonomeren, wobei die zugegebenen Teile des Butadienpolymeren und Teile der Gesamtmenge Monomer gleich 100 sind, dadurch gekennzeichnet, daß für die Polymerisation der ersten Stufe das Butadienpolymer, das Vinylcyanidmonomer und das aromatische Vinylmonomer in Mengen entsprechend 20 bis 80 Gew.-% des gesamten Butadienpolymeren, 20 bis 80 Gew.-% des gesamten Vinylcyanidmonomeren und 20 bis 80 Gew.-% des gesamten aromatischen Vinylmonomeren zugegeben werden und daß, nachdem die Monomerumwandlung der ersten Stufe mindestens 83% erreicht hat, der Rest des Butadienpolymeren, des Vinylcyanidmonomeren und des aromatischen Vinylmonomeren für die Polymerisation der zweiten Stufe zugegeben werden, wobei die Latexteilchen des Butadienpolymeren eine durchschnittliche Teilchengröße von mindestens 0,05 um und einen Gelgehalt von höchstens 60 Gew.- % besitzen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das in der ersten Stufe verwendete aromatische Vinylmonomer α-Methylstyrol ist.
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