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DE3539740A1 - Hubschrauber mit einer einrichtung zum transportieren und starten von geschossen - Google Patents

Hubschrauber mit einer einrichtung zum transportieren und starten von geschossen

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Publication number
DE3539740A1
DE3539740A1 DE19853539740 DE3539740A DE3539740A1 DE 3539740 A1 DE3539740 A1 DE 3539740A1 DE 19853539740 DE19853539740 DE 19853539740 DE 3539740 A DE3539740 A DE 3539740A DE 3539740 A1 DE3539740 A1 DE 3539740A1
Authority
DE
Germany
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projectile
helicopter
fuselage
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loading
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19853539740
Other languages
English (en)
Inventor
Roy Lewis Cowdery
James William Schofield
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Westland Group PLC
Original Assignee
Westland PLC
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Filing date
Publication date
Application filed by Westland PLC filed Critical Westland PLC
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Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D7/00Arrangement of military equipment, e.g. armaments, armament accessories or military shielding, in aircraft; Adaptations of armament mountings for aircraft
    • B64D7/08Arrangement of rocket launchers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Hubschrauber nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Die Bezeichnung "Geschoß" bezieht sich auf eine Vorrichtung, die normalerweise gespeichert, transportiert und von einem rohrförmigen Behälter aus gestartet wird.
Es ist bekannt, Hubschrauber mit einer Vorrichtung zum Transportieren und Starten von Geschossen auszurüsten. Normalerweise besitzt eine derartige Vorrichtung Ausleger, die sich von beiden Seiten des Rumpfes aus nach außen erstrecken und deren jeder eine Vielzahl von Geschossen aufnehmen kann. Derartige Außenbordbefestigungen haben den Nachteil eines hohen Luftwiderstandes und sind komplex und schwer, weil jedes Geschoß seine eigene Befestigung und eine direkte Verbindung mit einer vom Piloten gesteuerten Zündvor­ richtung haben muß. Normalerweise ist die Geschoßbefestigung in der Höhe beweglich; da jedoch alle Geschosse gemeinsam bewegt werden müssen, macht dies zwei schwere Hubmotoren und Betätigungsmechanismen, und zwar jeweils einen auf jeder Seite des Hubschraubers erforderlich. Da die Geschosse sich im Freien befinden, können ferner erhebliche Probleme aufgrund von Vibrationserscheinungen, Eisbildung usw. auftreten.
Gemäß der Erfindung wird ein Hubschrauber mit einer Trans­ port- und Startvorrichtung für Geschosse vorgeschlagen, der gekennzeichnet ist durch eine Geschoßspeichervorrichtung, in der eine Vielzahl von Geschossen seitlich innerhalb des Rumpfes speicherbar sind, eine Geschoßstartvorrichtung, die am Ende eines seitlich verlaufenden Auslegers um eine etwa vertikale Achse zwischen einer Ladeposition seitlich am Rumpf und einer Startposition etwa parallel zur Längsmittenlinie des Rumpfes schwenkbeweglich angeordnet sind, und eine Übergabevorrichtung zum Überführen eines Geschosses von der Speichervorrichtung in die Startvorrichtung, wenn letztere ihre Ladeposition eingenommen hat.
Die Startvorrichtung weist beispielsweise einen länglichen Stützträger auf, der selektiv über ein in Längsrichtung verlaufendes rohrförmiges, mit jedem Geschoß befestigtes Bauteil in Eingriff bringbar ist, und die Übergabevorrichtung besitzt z.B. zwei kraftgetriebene Vorrichtungen, die in der Lage sind, ein Geschoß aus der Speichervorrichtung selektiv zu entnehmen, derart, daß das rohrförmige Bauteil in Eingriff mit dem länglichen Stützträger kommt, um das Geschoß an der Startvorrichtung abzustützen.
Die Übergabevorrichtung kann eine Ladestange aufweisen, die gleitend parallel zum Stützträger und unterhalb desselben angeordnet ist, sowie eine selbsttätig arbeitende Vorrichtung zur Erzielung der Befestigung an dem Geschoß besitzt. Die selbsttätig arbeitende Vorrichtung ist zweckmäßigerweise mit einer seitlichen Aussparung in einer oberen Fläche der Ladestange zum Eingriff mit einem nach unten vorstehenden Steg auf dem rohrförmigen Bauteil des Geschosses versehen. Eine kraftbetätigte Seiltrommel ist mit einem ersten Seil, das sich in Vorwärtsrichtung zur Befestigung in der Nähe des vorderen Endes der Ladestange erstreckt, und einem zweiten Seil, das sich nach hinten zur Befestigung in der Nähe des rückwärtigen Endes der Ladestange erstreckt, versehen; eine Drehung der Seiltrommel bewirkt eine Gleitbewegung der Ladestange zur Übertragung eines Geschosses.
Die Geschoßspeichervorrichtung weist vorzugsweise ein Karussell auf, das drehbar um eine etwa horizontale, seitlich verlaufende Achse befestigt ist und eine Vielzahl von in Umfangsrichtung angeordneten Geschoßspeicherpositionen besitzt. An jeder Geschoßspeicherstelle ist z.B. ein längli­ cher Stützträger vorgesehen, der in Eingriff mit dem rohrför­ migen Bauteil auf dem Geschoß kommt, um das Geschoß an der Speicherstelle abzustützen.
Nachstehend wird die Erfindung in Verbindung mit der Zeich­ nung anhand eines Ausführungsbeispieles erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Vorderansicht eines Hubschraubers mit einer bekannten Vorrichtung zum Transportieren und Starten von Geschossen,
Fig. 2 eine Vorderansicht eines Hubschraubers mit einer Vorrichtung zum Transportieren und Starten eines Geschosses, wie sie Gegenstand vorliegender Erfindung ist,
Fig. 3 eine Teilseitenansicht des Hubschraubers nach Fig. 2,
Fig. 4 eine Teilaufsicht auf den Hubschrauber nach den Fig. 2 und 3,
Fig. 5 eine Teilseitenansicht eines Geschosses und eines Teiles der Vorrichtung zum Transportieren und Starten des Geschosses,
Fig. 6 eine Teilseitenansicht eines weiteren Teiles dieser Vorrichtung,
Fig. 7 eine Ansicht in Blickrichtung nach achtern der Vorrichtung in einer Geschoßladeposition, und
Fig. 8 eine Teilschnittansicht längs der Linie A-A der Fig. 7.
In Fig. 1 ist ein Hubschrauber 20 mit einer bekannten Geschoßtransport- und -startvorrichtung 21 dargestellt, die auf seitlich verlaufenden Auslegern 22 angeordnet ist, die von beiden Seiten des Hubschrauberrumpfes 23 ausgehen. Jede Vorrichtung 21 ist in der Lage, vier Geschosse 24 zu transpor­ tieren und zu starten, und ist in der Höhe durch einen (nicht dargestellten) Motor einstellbar und im Azimut festgelegt.
Fig. 2 zeigt eine Ansicht ähnlich der nach Fig. 1, und zwar eine Vorderansicht eines Hubschraubers 25, der mit einer Geschoßtransport- und -startvorrichtung nach vorliegender Erfindung ausgerüstet ist. Hierbei ist ein einziges Geschoß 26 am Ende eines Auslegers 27 abgestützt, der sich seitlich von einer Seite des Rumpfes 28 aus nach außen erstreckt.
Wie sich aus den Fig. 3 und 4 ergibt, weist die Vorrich­ tung nach vorliegender Erfindung eine Geschoßspeichervorrich­ tung auf, die innerhalb des Hubschrauberrumpfes 28 angeordnet ist. Bei der dargestellten Ausführungsform besitzt die Speichervorrichtung ein Karussell 29, das innerhalb des Rumpfes 28 drehbar um eine horizontale, seitlich verlaufende Achse 30 abgestützt ist. Das Karussell 29 ist in der Lage, acht Geschosse 26 in in Umfangsrichtung angeordneten Speicher­ positionen aufzunehmen.
Jedes der Geschosse bzw. genauer der Geschoßbehälter (bzw. Kartuschen) ist mit einem Adapter bzw. Verbindungsstück 31 (Fig. 5) versehen. Der Adapter 31 besteht aus einem in Längsrichtung verlaufenden quadratischen Rohrbauteil 32, das sich über etwa die Hälfte der Gesamtlänge des Geschosses am vorderen Ende desselben erstreckt. Das Rohrbauteil 32 ist am einen Ende durch einen Tragschlitten 33 abgestützt, der im mittleren Bereich des Geschosses durch einen Gurt 34 und am vorderen Ende des Geschosses durch einen Gurt 36 befestigt ist. Ein nach abwärts stehender, seitlich verlaufender Arm 37 ist gegen das rückwärtige Ende des Rohrbauteiles 32 angeord­ net; der Zweck dieses Armes wird nachstehend erläutert.
Ein elektrisches Gehäuse 38 und ein den Rückhaltestift aufnehmendes Gehäuse 39 sind in bekannter Weise auf dem Geschoß 26 vorgesehen.
Am Ende des Auslegers 27 ist eine Geschoßstartvorrichtung, die in den Fig. 6, 7 und 8 mit 40 bezeichnet ist, vorgese­ hen (Fig. 2, 3 und 4).
Am Ende des Auslegers 27 ist ein Gabelkopf 41 angeordnet, der über einen (nicht dargestellten) Antriebsmotor um eine etwa vertikale Achse 42 drehbar ist. Der Gabelkopf 41 nimmt eine rohrförmige Anordnung 44 und einen länglichen, in Längsrich­ tung verlaufenden Stützträger 45 mit quadratischem Quer­ schnitt zur Schwenkbewegung um eine horizontale Achse 46 auf; die rohrförmige Anordnung 44 weist einen Steuerkasten 47 zur Fernsteuerung von Waffen sowie eine Betätigungsvorrichtung 35 (Fig. 8), mit der der Rückhaltestift im Behälter 39 (Fig. 5) betätigt und eine elektrische Verbindung zum Gehäuse 38 (Fig. 5) hergestellt wird, auf.
Zwischen dem Gabelkopf 41 und dem Ende eines von dem Stütz­ träger 45 nach abwärts stehenden Tragarmes 49 ist ein elektrisch betriebener Höhenbetätiger 48 vorgesehen.
Der Stützträger 45 mit quadratischem Querschnitt kann selektiv in Eingriff mit dem Rohr 32 mit rechteckförmigem Querschnitt gebracht werden, das an dem Geschoß befestigt ist (Fig. 5), und ein Blasrohr 50 ist am rückwärtigen Ende des Stützträgers 45 angeordnet.
Die Startvorrichtung 40 weist eine Übertragungsvorrichtung auf, die eine Ladestange 51 besitzt, welche gleitend unter­ halb des Stützträgers 45 in einem Rohr 58 angeordnet ist, das von der Anordnung 44 nach abwärts steht und das durch einen Drehbetätiger (nicht dargestellt) betrieben wird, der über eine Seiltrommel 52 angetrieben wird, welche auf einem aus dem Rohr 58 sich nach vorne erstreckenden Trägerarm 59 befestigt ist. Die Seiltrommel 52 nimmt ein erstes Seil 60, das nach vorwärts zur Befestigung in der Nähe eines vorderen Endes der Ladestange 51 verlängert ist, sowie ein zweites Seil 61, das nach rückwärts zur Befestigung in der Nähe eines hinteren Endes der Ladestange 51 verlängert ist, so auf, daß eine Drehung der Seiltrommel 52 eine in Längsrichtung verlaufende Gleitbewegung der Ladestange 51 im Rohr 58 und relativ zum Stützträger 45 ergibt. Ein vorderes Ende der Ladestange 51 weist eine seitliche Aussparung 53 auf seiner oberen Fläche auf, die während bestimmter Betriebsphasen mit dem vorstehenden Steg 37 auf dem Geschoßadapter in Eingriff kommen kann (Fig. 5).
In Fig. 7 ist ein Geschoß 26 auf der Startvorrichtung 40 nach Fig. 6 angeordnet. Der Steg 37 ist in der Aussparung 53 am Ende der Ladestange 51 angeordnet, und das Rohr 32 mit quadratischem Querschnitt ist auf dem vorderen Ende des Stützträgers 45 festgelegt, so daß der Steuerkasten 47 zur Fernsteuerung der Waffen korrekt mit dem Gehäuse 39 für den Rückhaltestift und dem Gehäuse 38 auf dem Geschoß 26 ausge­ richtet ist, um eine einwandfreie Zuordnung der Teile durch den Betätiger 35 zu erzielen (Fig. 8). Das hintere Ende des Geschosses 26 ist mit dem Blasrohr 50 ausgerichtet.
In Fig. 7 ist die Startvorrichtung 40 um die vertikale Achse 42 in eine Ladeposition gedreht dargestellt, in der das Geschoß 26 sich seitlich aus dem Rumpf 28 erstreckt, so daß es mit dem Karussell 29 (Fig. 3) ausgerichtet ist. Zum besseren Verständnis ist die Begrenzung des Rumpfes 28 in Fig. 7 gezeigt; sie weist eine Öffnung 54 für den Durchgang des Geschosses 26 zwischen dem Karussell 29 und der Startvor­ richtung 40 auf, wie nachstehend beschrieben wird. Das Karussell 29 besitzt an jeder Geschoßspeicherstelle einen Geschoßstützträger 55 ähnlicher Größe und ähnlicher Gestalt des Querschnittes wie der Stützträger 45 der Startvorrichtung 40, und auf dem Kabinenboden 57 ist eine Ladestangenführung 56 vorgesehen.
Zur Erläuterung des Betriebes der Vorrichtung nach der Erfindung sei davon ausgegangen, daß ein Geschoß abgefeuert worden ist, daß die Startvorrichtung 40 mit dem Behälter des abgefeuerten Geschosses in die Ladeposition nach Fig. 7 gedreht worden ist, und daß die leere Position auf dem Karussell 29 exakt ausgerichtet ist. Durch Anschalten der motorgetriebenen Seiltrommel 52 der Übertragungsvorrichtung wird die Ladestange 51 gegen das Karussell 29 im Rumpf 28 angetrieben, so daß der Eingriff zwischen dem Steg 37 und dem Schlitz 53 dazu dient, den Adapter 31 und damit den daran befestigten Geschoßbehälter von dem Stützträger 45 der Startvorrichtung weg und auf den leeren Stützträger 55 des Karussells 29 zu drücken. Die Führung 56 übernimmt und führt die ausfahrende Ladestange 51, wenn sie in den Rumpf 28 eintritt. Wenn der Adapter 31 des leeren Behälters vollstän­ dig auf dem Träger 55 aufgenommen ist, wird das Karussell um die Achse 30 (Fig. 3) gedreht, und zwar so weit, bis das nächste Geschoß 26 mit der Startvorrichtung ausgerichtet ist; der entsprechende Steg 37 wird selbsttätig in der Aussparung 53 am Ende der Ladestange 51 positioniert. Eine Umkehr der Drehrichtung der Seiltrommel 52 dient zum Abnehmen dieses Geschosses 26 aus dem Träger 55 auf dem Karussell 29 und zum Übertragen des Geschosses auf den Stützträger 45 der Startvor­ richtung 40 und in die in Fig. 7 dargestellte Position. Der Gabelkopf 41 wird dann um die Achse 42 gedreht, wodurch die Startvorrichtung 40 und das auf ihr angeordnete Geschoß 26 in die Startposition gedreht wird, die parallel zur Längsmitten­ linie des Rumpfes verläuft, wie in den Fig. 2-4 darge­ stellt ist. Der Betätiger 35 auf dem Steuerkasten 47 wird so betätigt, daß er den Rückhaltestift und den elektrischen Kontakt miteinander verbindet.
Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Höhensteuerung, wie mit Winkel β in Fig. 3 angegeben, ergibt die Vorrichtung nach vorliegender Erfindung eine Steuerung im Azimut, wie mit Winkel β in Fig. 4 gezeigt, und zwar aufgrund der Drehbarkeit der Startvorrichtung 40 um die Achse 42.
Ein Vergleich der Fig. 1 und 2 zeigt klar einen entschei­ denden Vorteil der Vorrichtung nach der Erfindung, nämlich eine erhebliche Verkleinerung der Frontfläche der Geschoß­ transport- und -startvorrichtung, was zu einer entsprechenden Verringerung des aerodynamischen Widerstandes führt, so daß dadurch sowohl die Fluggeschwindigkeit als auch die Manöv­ rierfähigkeit und die Einsatzdauer erhöht werden können. Da nur jeweils ein Geschoß bewegt werden muß, können Änderungen in der Höhe durch einen Betätiger 48 geringen Gewichtes erzielt werden. Da ferner die Geschosse innerhalb des Hub­ schrauberrumpfes aufgenommen werden, können schädliche Beeinflussungen der Geschosse aufgrund von Witterungseinflüs­ sen vermieden werden.
Im Rahmen vorliegender Erfindung können andere Formen und Arte von Geschoßspeichervorrichtungen innerhalb des Rumpfes verwendet werden, es können Geschoßstartvorrichtungen auf beiden Seiten des Rumpfes vorgesehen werden, und die Start­ vorrichtungen können entweder von einer gemeinsamen oder von getrennten Geschoßspeichervorrichtungen gespeist werden.

Claims (9)

1. Hubschrauber mit einer Transport- und Startvorrichtung für Geschosse, gekennzeichnet durch eine Geschoßspeichervor­ richtung (29), in der eine Vielzahl von Geschossen seitlich innerhalb des Rumpfes (28) des Hubschraubers speicherbar ist, eine Geschoßstartvorrichtung (40), die am Ende eines seitlich verlaufenden Auslegers (27) um eine etwa vertika­ le Achse (42) zwischen einer Ladeposition seitlich am Rumpf (28) und einer Startposition etwa parallel zur Längsmittenlinie des Rumpfes (28) schwenkbeweglich angeordnet sind, und eine Übergabevorrichtung (51, 52, 60, 61) zum Überführen eines Geschoßes von der Speichervor­ richtung (29) in die Startvorrichtung (40), wenn die Startvorrichtung (40) ihre Ladeposition eingenommen hat.
2. Hubschrauber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Startvorrichtung (40) einen länglichen Stützträger (45) aufweist, der selektiv mit einem in Längsrichtung verlaufenden rohrförmigen, mit jedem Geschoß befestigten Bauteil (32) in Eingriff bringbar ist.
3. Hubschrauber nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Übergabevorrichtung zwei kraftgetriebene Vorrichtungen (51, 52, 60, 61) aufweist, die in der Lage sind, ein Geschoß aus der Speichervorrichtung (29) selektiv abzuneh­ men, derart, daß das rohrförmige Bauteil (32) in Eingriff mit dem länglichen Stützträger (45) kommt, um das Geschoß an der Startvorrichtung (40) abzustützen.
4. Hubschrauber nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Übergabevorrichtung (51, 52, 60, 61) eine Ladestange (51) aufweist, die gleitend parallel zu dem und unterhalb des Stützträgers (45) angeordnet ist und die eine selbst­ tätig arbeitende Vorrichtung (37, 53) zur Erzielung der Befestigung an dem Geschoß besitzt.
5. Hubschrauber nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die selbsttätig arbeitende Vorrichtung (37, 53) eine seitliche Aussparung (53) in einer oberen Fläche der Ladestange zum Eingriff mit einem nach unten vorstehenden Steg (37) auf dem rohrförmigen Bauteil des Geschosses aufweist.
6. Hubschrauber nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeich­ net, daß die Übergabevorrichtung eine kraftbetätigte Seiltrommel (52) mit einem ersten Seil (60), das sich in Vorwärtsrichtung zur Befestigung in der Nähe des vorderen Endes der Ladestange erstreckt, und einem zweiten Seil (61), das sich nach hinten zur Befestigung in der Nähe des rückwärtigen Endes der Ladestange erstreckt, aufweist.
7. Hubschrauber nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß die Geschoßspeichervorrichtung ein Karussell (29) aufweist, das drehbar um eine etwa horizon­ tale, seitlich verlaufende Achse (30) befestigt ist und eine Vielzahl von in Umfangsrichtung angeordneten Geschoß­ speicherpositionen besitzt.
8. Hubschrauber nach Anspruch 7 in Verbindung mit einem der Ansprüche 2-6, dadurch gekennzeichnet, daß das Karussell in jeder Geschoßspeicherposition einen länglichen Stütz­ träger (55) zum Eingriff mit dem rohrförmigen Bauteil an dem Geschoß aufweist, um das Geschoß in der Speicherposi­ tion abzustützen.
9. Hubschrauber mit einer Transport- und Abschußvorrichtung für Geschosse, gekennzeichnet durch eine Geschoßspeicher­ vorrichtung (29), die eine Vielzahl von Geschossen seitlich innerhalb des Rumpfes (28) speichern kann, und eine Geschoßstartvorrichtung (40), die am Ende eines seitlich verlaufenden Auslegers (27) zur Ausführung einer Schwenkbewegung um eine etwa vertikale Achse (42) zwischen einer Ladeposition seitlich des Rumpfes und einer Startpo­ sition parallel zu einer Längsmittenlinie des Rumpfes angeordnet ist, wobei die Startvorrichtung eine Überga­ bevorrichtung zum Transportieren eines Geschosses zwischen der Speichervorrichtung und der Startvorrichtung aufweist, wenn die Startvorrichtung die Ladeposition eingenommen hat.
DE19853539740 1984-03-19 1985-03-08 Hubschrauber mit einer einrichtung zum transportieren und starten von geschossen Withdrawn DE3539740A1 (de)

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