DE3539740A1 - Hubschrauber mit einer einrichtung zum transportieren und starten von geschossen - Google Patents
Hubschrauber mit einer einrichtung zum transportieren und starten von geschossenInfo
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- B64D7/08—Arrangement of rocket launchers
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Hubschrauber nach dem
Oberbegriff des Anspruches 1.
Die Bezeichnung "Geschoß" bezieht sich auf eine Vorrichtung,
die normalerweise gespeichert, transportiert und von einem
rohrförmigen Behälter aus gestartet wird.
Es ist bekannt, Hubschrauber mit einer Vorrichtung zum
Transportieren und Starten von Geschossen auszurüsten.
Normalerweise besitzt eine derartige Vorrichtung Ausleger,
die sich von beiden Seiten des Rumpfes aus nach außen
erstrecken und deren jeder eine Vielzahl von Geschossen
aufnehmen kann. Derartige Außenbordbefestigungen haben den
Nachteil eines hohen Luftwiderstandes und sind komplex und
schwer, weil jedes Geschoß seine eigene Befestigung und eine
direkte Verbindung mit einer vom Piloten gesteuerten Zündvor
richtung haben muß. Normalerweise ist die Geschoßbefestigung
in der Höhe beweglich; da jedoch alle Geschosse gemeinsam
bewegt werden müssen, macht dies zwei schwere Hubmotoren und
Betätigungsmechanismen, und zwar jeweils einen auf jeder
Seite des Hubschraubers erforderlich. Da die Geschosse sich im
Freien befinden, können ferner erhebliche Probleme aufgrund
von Vibrationserscheinungen, Eisbildung usw. auftreten.
Gemäß der Erfindung wird ein Hubschrauber mit einer Trans
port- und Startvorrichtung für Geschosse vorgeschlagen, der
gekennzeichnet ist durch eine Geschoßspeichervorrichtung, in
der eine Vielzahl von Geschossen seitlich innerhalb des
Rumpfes speicherbar sind, eine Geschoßstartvorrichtung, die
am Ende eines seitlich verlaufenden Auslegers um eine etwa
vertikale Achse zwischen einer Ladeposition seitlich am Rumpf
und einer Startposition etwa parallel zur Längsmittenlinie
des Rumpfes schwenkbeweglich angeordnet sind, und eine
Übergabevorrichtung zum Überführen eines Geschosses von der
Speichervorrichtung in die Startvorrichtung, wenn letztere
ihre Ladeposition eingenommen hat.
Die Startvorrichtung weist beispielsweise einen länglichen
Stützträger auf, der selektiv über ein in Längsrichtung
verlaufendes rohrförmiges, mit jedem Geschoß befestigtes
Bauteil in Eingriff bringbar ist, und die Übergabevorrichtung
besitzt z.B. zwei kraftgetriebene Vorrichtungen, die in der
Lage sind, ein Geschoß aus der Speichervorrichtung selektiv
zu entnehmen, derart, daß das rohrförmige Bauteil in Eingriff
mit dem länglichen Stützträger kommt, um das Geschoß an der
Startvorrichtung abzustützen.
Die Übergabevorrichtung kann eine Ladestange aufweisen, die
gleitend parallel zum Stützträger und unterhalb desselben
angeordnet ist, sowie eine selbsttätig arbeitende Vorrichtung
zur Erzielung der Befestigung an dem Geschoß besitzt. Die
selbsttätig arbeitende Vorrichtung ist zweckmäßigerweise mit
einer seitlichen Aussparung in einer oberen Fläche der
Ladestange zum Eingriff mit einem nach unten vorstehenden
Steg auf dem rohrförmigen Bauteil des Geschosses versehen.
Eine kraftbetätigte Seiltrommel ist mit einem ersten Seil,
das sich in Vorwärtsrichtung zur Befestigung in der Nähe des
vorderen Endes der Ladestange erstreckt, und einem zweiten
Seil, das sich nach hinten zur Befestigung in der Nähe des
rückwärtigen Endes der Ladestange erstreckt, versehen; eine
Drehung der Seiltrommel bewirkt eine Gleitbewegung der
Ladestange zur Übertragung eines Geschosses.
Die Geschoßspeichervorrichtung weist vorzugsweise ein
Karussell auf, das drehbar um eine etwa horizontale, seitlich
verlaufende Achse befestigt ist und eine Vielzahl von in
Umfangsrichtung angeordneten Geschoßspeicherpositionen
besitzt. An jeder Geschoßspeicherstelle ist z.B. ein längli
cher Stützträger vorgesehen, der in Eingriff mit dem rohrför
migen Bauteil auf dem Geschoß kommt, um das Geschoß an der
Speicherstelle abzustützen.
Nachstehend wird die Erfindung in Verbindung mit der Zeich
nung anhand eines Ausführungsbeispieles erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Vorderansicht eines Hubschraubers mit einer
bekannten Vorrichtung zum Transportieren und Starten
von Geschossen,
Fig. 2 eine Vorderansicht eines Hubschraubers mit einer
Vorrichtung zum Transportieren und Starten eines
Geschosses, wie sie Gegenstand vorliegender Erfindung
ist,
Fig. 3 eine Teilseitenansicht des Hubschraubers nach Fig. 2,
Fig. 4 eine Teilaufsicht auf den Hubschrauber nach den
Fig. 2 und 3,
Fig. 5 eine Teilseitenansicht eines Geschosses und eines
Teiles der Vorrichtung zum Transportieren und Starten
des Geschosses,
Fig. 6 eine Teilseitenansicht eines weiteren Teiles dieser
Vorrichtung,
Fig. 7 eine Ansicht in Blickrichtung nach achtern der
Vorrichtung in einer Geschoßladeposition, und
Fig. 8 eine Teilschnittansicht längs der Linie A-A der Fig.
7.
In Fig. 1 ist ein Hubschrauber 20 mit einer bekannten
Geschoßtransport- und -startvorrichtung 21 dargestellt, die
auf seitlich verlaufenden Auslegern 22 angeordnet ist, die
von beiden Seiten des Hubschrauberrumpfes 23 ausgehen. Jede
Vorrichtung 21 ist in der Lage, vier Geschosse 24 zu transpor
tieren und zu starten, und ist in der Höhe durch einen (nicht
dargestellten) Motor einstellbar und im Azimut festgelegt.
Fig. 2 zeigt eine Ansicht ähnlich der nach Fig. 1, und zwar
eine Vorderansicht eines Hubschraubers 25, der mit einer
Geschoßtransport- und -startvorrichtung nach vorliegender
Erfindung ausgerüstet ist. Hierbei ist ein einziges Geschoß
26 am Ende eines Auslegers 27 abgestützt, der sich seitlich
von einer Seite des Rumpfes 28 aus nach außen erstreckt.
Wie sich aus den Fig. 3 und 4 ergibt, weist die Vorrich
tung nach vorliegender Erfindung eine Geschoßspeichervorrich
tung auf, die innerhalb des Hubschrauberrumpfes 28 angeordnet
ist. Bei der dargestellten Ausführungsform besitzt die
Speichervorrichtung ein Karussell 29, das innerhalb des
Rumpfes 28 drehbar um eine horizontale, seitlich verlaufende
Achse 30 abgestützt ist. Das Karussell 29 ist in der Lage,
acht Geschosse 26 in in Umfangsrichtung angeordneten Speicher
positionen aufzunehmen.
Jedes der Geschosse bzw. genauer der Geschoßbehälter (bzw.
Kartuschen) ist mit einem Adapter bzw. Verbindungsstück 31
(Fig. 5) versehen. Der Adapter 31 besteht aus einem in
Längsrichtung verlaufenden quadratischen Rohrbauteil 32, das
sich über etwa die Hälfte der Gesamtlänge des Geschosses am
vorderen Ende desselben erstreckt. Das Rohrbauteil 32 ist am
einen Ende durch einen Tragschlitten 33 abgestützt, der im
mittleren Bereich des Geschosses durch einen Gurt 34 und am
vorderen Ende des Geschosses durch einen Gurt 36 befestigt
ist. Ein nach abwärts stehender, seitlich verlaufender Arm 37
ist gegen das rückwärtige Ende des Rohrbauteiles 32 angeord
net; der Zweck dieses Armes wird nachstehend erläutert.
Ein elektrisches Gehäuse 38 und ein den Rückhaltestift
aufnehmendes Gehäuse 39 sind in bekannter Weise auf dem
Geschoß 26 vorgesehen.
Am Ende des Auslegers 27 ist eine Geschoßstartvorrichtung,
die in den Fig. 6, 7 und 8 mit 40 bezeichnet ist, vorgese
hen (Fig. 2, 3 und 4).
Am Ende des Auslegers 27 ist ein Gabelkopf 41 angeordnet, der
über einen (nicht dargestellten) Antriebsmotor um eine etwa
vertikale Achse 42 drehbar ist. Der Gabelkopf 41 nimmt eine
rohrförmige Anordnung 44 und einen länglichen, in Längsrich
tung verlaufenden Stützträger 45 mit quadratischem Quer
schnitt zur Schwenkbewegung um eine horizontale Achse 46 auf;
die rohrförmige Anordnung 44 weist einen Steuerkasten 47 zur
Fernsteuerung von Waffen sowie eine Betätigungsvorrichtung 35
(Fig. 8), mit der der Rückhaltestift im Behälter 39 (Fig. 5)
betätigt und eine elektrische Verbindung zum Gehäuse 38 (Fig.
5) hergestellt wird, auf.
Zwischen dem Gabelkopf 41 und dem Ende eines von dem Stütz
träger 45 nach abwärts stehenden Tragarmes 49 ist ein
elektrisch betriebener Höhenbetätiger 48 vorgesehen.
Der Stützträger 45 mit quadratischem Querschnitt kann
selektiv in Eingriff mit dem Rohr 32 mit rechteckförmigem
Querschnitt gebracht werden, das an dem Geschoß befestigt ist
(Fig. 5), und ein Blasrohr 50 ist am rückwärtigen Ende des
Stützträgers 45 angeordnet.
Die Startvorrichtung 40 weist eine Übertragungsvorrichtung
auf, die eine Ladestange 51 besitzt, welche gleitend unter
halb des Stützträgers 45 in einem Rohr 58 angeordnet ist, das
von der Anordnung 44 nach abwärts steht und das durch einen
Drehbetätiger (nicht dargestellt) betrieben wird, der über
eine Seiltrommel 52 angetrieben wird, welche auf einem aus
dem Rohr 58 sich nach vorne erstreckenden Trägerarm 59
befestigt ist. Die Seiltrommel 52 nimmt ein erstes Seil 60,
das nach vorwärts zur Befestigung in der Nähe eines vorderen
Endes der Ladestange 51 verlängert ist, sowie ein zweites
Seil 61, das nach rückwärts zur Befestigung in der Nähe eines
hinteren Endes der Ladestange 51 verlängert ist, so auf, daß
eine Drehung der Seiltrommel 52 eine in Längsrichtung
verlaufende Gleitbewegung der Ladestange 51 im Rohr 58 und
relativ zum Stützträger 45 ergibt. Ein vorderes Ende der
Ladestange 51 weist eine seitliche Aussparung 53 auf seiner
oberen Fläche auf, die während bestimmter Betriebsphasen mit
dem vorstehenden Steg 37 auf dem Geschoßadapter in Eingriff
kommen kann (Fig. 5).
In Fig. 7 ist ein Geschoß 26 auf der Startvorrichtung 40 nach
Fig. 6 angeordnet. Der Steg 37 ist in der Aussparung 53 am
Ende der Ladestange 51 angeordnet, und das Rohr 32 mit
quadratischem Querschnitt ist auf dem vorderen Ende des
Stützträgers 45 festgelegt, so daß der Steuerkasten 47 zur
Fernsteuerung der Waffen korrekt mit dem Gehäuse 39 für den
Rückhaltestift und dem Gehäuse 38 auf dem Geschoß 26 ausge
richtet ist, um eine einwandfreie Zuordnung der Teile durch
den Betätiger 35 zu erzielen (Fig. 8). Das hintere Ende des
Geschosses 26 ist mit dem Blasrohr 50 ausgerichtet.
In Fig. 7 ist die Startvorrichtung 40 um die vertikale Achse
42 in eine Ladeposition gedreht dargestellt, in der das
Geschoß 26 sich seitlich aus dem Rumpf 28 erstreckt, so daß
es mit dem Karussell 29 (Fig. 3) ausgerichtet ist. Zum
besseren Verständnis ist die Begrenzung des Rumpfes 28 in
Fig. 7 gezeigt; sie weist eine Öffnung 54 für den Durchgang
des Geschosses 26 zwischen dem Karussell 29 und der Startvor
richtung 40 auf, wie nachstehend beschrieben wird. Das
Karussell 29 besitzt an jeder Geschoßspeicherstelle einen
Geschoßstützträger 55 ähnlicher Größe und ähnlicher Gestalt
des Querschnittes wie der Stützträger 45 der Startvorrichtung
40, und auf dem Kabinenboden 57 ist eine Ladestangenführung
56 vorgesehen.
Zur Erläuterung des Betriebes der Vorrichtung nach der
Erfindung sei davon ausgegangen, daß ein Geschoß abgefeuert
worden ist, daß die Startvorrichtung 40 mit dem Behälter des
abgefeuerten Geschosses in die Ladeposition nach Fig. 7
gedreht worden ist, und daß die leere Position auf dem
Karussell 29 exakt ausgerichtet ist. Durch Anschalten der
motorgetriebenen Seiltrommel 52 der Übertragungsvorrichtung
wird die Ladestange 51 gegen das Karussell 29 im Rumpf 28
angetrieben, so daß der Eingriff zwischen dem Steg 37 und dem
Schlitz 53 dazu dient, den Adapter 31 und damit den daran
befestigten Geschoßbehälter von dem Stützträger 45 der
Startvorrichtung weg und auf den leeren Stützträger 55 des
Karussells 29 zu drücken. Die Führung 56 übernimmt und führt
die ausfahrende Ladestange 51, wenn sie in den Rumpf 28
eintritt. Wenn der Adapter 31 des leeren Behälters vollstän
dig auf dem Träger 55 aufgenommen ist, wird das Karussell um
die Achse 30 (Fig. 3) gedreht, und zwar so weit, bis das
nächste Geschoß 26 mit der Startvorrichtung ausgerichtet ist;
der entsprechende Steg 37 wird selbsttätig in der Aussparung
53 am Ende der Ladestange 51 positioniert. Eine Umkehr der
Drehrichtung der Seiltrommel 52 dient zum Abnehmen dieses
Geschosses 26 aus dem Träger 55 auf dem Karussell 29 und zum
Übertragen des Geschosses auf den Stützträger 45 der Startvor
richtung 40 und in die in Fig. 7 dargestellte Position. Der
Gabelkopf 41 wird dann um die Achse 42 gedreht, wodurch die
Startvorrichtung 40 und das auf ihr angeordnete Geschoß 26 in
die Startposition gedreht wird, die parallel zur Längsmitten
linie des Rumpfes verläuft, wie in den Fig. 2-4 darge
stellt ist. Der Betätiger 35 auf dem Steuerkasten 47 wird so
betätigt, daß er den Rückhaltestift und den elektrischen
Kontakt miteinander verbindet.
Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Höhensteuerung, wie mit
Winkel β in Fig. 3 angegeben, ergibt die Vorrichtung nach
vorliegender Erfindung eine Steuerung im Azimut, wie mit
Winkel β in Fig. 4 gezeigt, und zwar aufgrund der Drehbarkeit
der Startvorrichtung 40 um die Achse 42.
Ein Vergleich der Fig. 1 und 2 zeigt klar einen entschei
denden Vorteil der Vorrichtung nach der Erfindung, nämlich
eine erhebliche Verkleinerung der Frontfläche der Geschoß
transport- und -startvorrichtung, was zu einer entsprechenden
Verringerung des aerodynamischen Widerstandes führt, so daß
dadurch sowohl die Fluggeschwindigkeit als auch die Manöv
rierfähigkeit und die Einsatzdauer erhöht werden können. Da
nur jeweils ein Geschoß bewegt werden muß, können Änderungen
in der Höhe durch einen Betätiger 48 geringen Gewichtes
erzielt werden. Da ferner die Geschosse innerhalb des Hub
schrauberrumpfes aufgenommen werden, können schädliche
Beeinflussungen der Geschosse aufgrund von Witterungseinflüs
sen vermieden werden.
Im Rahmen vorliegender Erfindung können andere Formen und
Arte von Geschoßspeichervorrichtungen innerhalb des Rumpfes
verwendet werden, es können Geschoßstartvorrichtungen auf
beiden Seiten des Rumpfes vorgesehen werden, und die Start
vorrichtungen können entweder von einer gemeinsamen oder von
getrennten Geschoßspeichervorrichtungen gespeist werden.
Claims (9)
1. Hubschrauber mit einer Transport- und Startvorrichtung für
Geschosse, gekennzeichnet durch eine Geschoßspeichervor
richtung (29), in der eine Vielzahl von Geschossen seitlich
innerhalb des Rumpfes (28) des Hubschraubers speicherbar
ist, eine Geschoßstartvorrichtung (40), die am Ende eines
seitlich verlaufenden Auslegers (27) um eine etwa vertika
le Achse (42) zwischen einer Ladeposition seitlich am
Rumpf (28) und einer Startposition etwa parallel zur
Längsmittenlinie des Rumpfes (28) schwenkbeweglich
angeordnet sind, und eine Übergabevorrichtung (51, 52, 60,
61) zum Überführen eines Geschoßes von der Speichervor
richtung (29) in die Startvorrichtung (40), wenn die
Startvorrichtung (40) ihre Ladeposition eingenommen hat.
2. Hubschrauber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Startvorrichtung (40) einen länglichen Stützträger
(45) aufweist, der selektiv mit einem in Längsrichtung
verlaufenden rohrförmigen, mit jedem Geschoß befestigten
Bauteil (32) in Eingriff bringbar ist.
3. Hubschrauber nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Übergabevorrichtung zwei kraftgetriebene Vorrichtungen
(51, 52, 60, 61) aufweist, die in der Lage sind, ein
Geschoß aus der Speichervorrichtung (29) selektiv abzuneh
men, derart, daß das rohrförmige Bauteil (32) in Eingriff
mit dem länglichen Stützträger (45) kommt, um das Geschoß
an der Startvorrichtung (40) abzustützen.
4. Hubschrauber nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Übergabevorrichtung (51, 52, 60, 61) eine Ladestange
(51) aufweist, die gleitend parallel zu dem und unterhalb
des Stützträgers (45) angeordnet ist und die eine selbst
tätig arbeitende Vorrichtung (37, 53) zur Erzielung der
Befestigung an dem Geschoß besitzt.
5. Hubschrauber nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die selbsttätig arbeitende Vorrichtung (37, 53) eine
seitliche Aussparung (53) in einer oberen Fläche der
Ladestange zum Eingriff mit einem nach unten vorstehenden
Steg (37) auf dem rohrförmigen Bauteil des Geschosses
aufweist.
6. Hubschrauber nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeich
net, daß die Übergabevorrichtung eine kraftbetätigte
Seiltrommel (52) mit einem ersten Seil (60), das sich in
Vorwärtsrichtung zur Befestigung in der Nähe des vorderen
Endes der Ladestange erstreckt, und einem zweiten Seil
(61), das sich nach hinten zur Befestigung in der Nähe des
rückwärtigen Endes der Ladestange erstreckt, aufweist.
7. Hubschrauber nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Geschoßspeichervorrichtung ein
Karussell (29) aufweist, das drehbar um eine etwa horizon
tale, seitlich verlaufende Achse (30) befestigt ist und
eine Vielzahl von in Umfangsrichtung angeordneten Geschoß
speicherpositionen besitzt.
8. Hubschrauber nach Anspruch 7 in Verbindung mit einem der
Ansprüche 2-6, dadurch gekennzeichnet, daß das Karussell
in jeder Geschoßspeicherposition einen länglichen Stütz
träger (55) zum Eingriff mit dem rohrförmigen Bauteil an
dem Geschoß aufweist, um das Geschoß in der Speicherposi
tion abzustützen.
9. Hubschrauber mit einer Transport- und Abschußvorrichtung
für Geschosse, gekennzeichnet durch eine Geschoßspeicher
vorrichtung (29), die eine Vielzahl von Geschossen
seitlich innerhalb des Rumpfes (28) speichern kann, und
eine Geschoßstartvorrichtung (40), die am Ende eines
seitlich verlaufenden Auslegers (27) zur Ausführung einer
Schwenkbewegung um eine etwa vertikale Achse (42) zwischen
einer Ladeposition seitlich des Rumpfes und einer Startpo
sition parallel zu einer Längsmittenlinie des Rumpfes
angeordnet ist, wobei die Startvorrichtung eine Überga
bevorrichtung zum Transportieren eines Geschosses zwischen
der Speichervorrichtung und der Startvorrichtung aufweist,
wenn die Startvorrichtung die Ladeposition eingenommen
hat.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Legal Events
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