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DE3537354A1 - Anordnung zur drehung der polarisationsebene elektromagnetischer wellen - Google Patents

Anordnung zur drehung der polarisationsebene elektromagnetischer wellen

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DE3537354A1
DE3537354A1 DE19853537354 DE3537354A DE3537354A1 DE 3537354 A1 DE3537354 A1 DE 3537354A1 DE 19853537354 DE19853537354 DE 19853537354 DE 3537354 A DE3537354 A DE 3537354A DE 3537354 A1 DE3537354 A1 DE 3537354A1
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DE
Germany
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waveguide
arrangement according
diaphragm
polarization
polarizing
Prior art date
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Ceased
Application number
DE19853537354
Other languages
English (en)
Inventor
Stefan Dipl Ing Rust
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Airbus Defence and Space GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Publication of DE3537354A1 publication Critical patent/DE3537354A1/de
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01PWAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
    • H01P1/00Auxiliary devices
    • H01P1/02Bends; Corners; Twists
    • H01P1/022Bends; Corners; Twists in waveguides of polygonal cross-section
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01PWAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
    • H01P1/00Auxiliary devices
    • H01P1/165Auxiliary devices for rotating the plane of polarisation

Landscapes

  • Waveguide Aerials (AREA)
  • Waveguide Connection Structure (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Anordnung gemäß dem Oberbe­ griff des Patentanspruchs 1.
Will man die Polarisationsebene beim Rechteckhohlleiter beispielsweise der H₁₀-Welle drehen, so kann man bekannt­ lich den gesamten Hohlleiter stetig um seine Längsachse verbiegen (Twistform) und bekommt dann im wesentlichen keine Stoßstelle, wenn die Länge der verdrehten Strecke ein Vielfaches von der halben Betriebswellenlänge λ beträgt oder wesentlich größer als einige λ ist.
Die Verdrehung der Polarisationsebene ist bei der Kombina­ tion von verschiedenen Arten von Signalleitungen, insbeson­ dere im Mikrowellenbereich, oft unvermeidlich.
Aus Kopplungsgründen muß die Polarisationsebene der Welle vom einen Hohlleiter, beispielsweise um 90° gedreht wer­ den, damit zum einen eine Signalübertragung vom einen Hohlleiter zu einer Mikrostripleitung und zum anderen gleichzeitig zu einem weiteren beispielsweise einen Zirku­ lator enthaltenden Hohlleiter stattfinden kann.
Jedoch bei der heutigen in der Herstellung relativ einfa chen und kostengünstigen koplanaren Hohlleitertechnik ist eine solche Twistanordnung, wie sie oben beschrieben ist, ungeeignet.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine kostengünstige innerhalb der Hohlleitertechnik kompatible Anordnung zur Drehung der Polarisationsebene von sich im Hohlleiter ausbreitenden elektromagnetischer Wellen zu schaffen.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 in vorteilhafter Weise gelöst.
Weitere vorteilhafte Anordnungen und Weiterbildungen sind aus den Unteransprüchen entnehmbar. Die Erfindung wird nachstehend anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsformen erläutert.
In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1A Prinzipielle Anordnung (räumlich)
Fig. 1B Lage zweier Hohlleiter zueinander
Fig. 1C, 1D Verteilung der Feldwellenvektoren in den Hohlleitern 2 und 3 einer H₁₀-Welle;
Fig. 2A Kopplung zweier um ihre gemeinsame Längsachse Z um 90° gedrehten Rechteckhohlleitern (schema­ tisch);
Fig. 2B Lage der Feldwellenvektoren in den Hohlleitern von H10-Wellen (Momentanbild);
Fig. 2C Polarisationsblende - prinzipielle Funktion;
Fig. 3 Polarisationsblende
Fig. 3A in Form einer Metallblende
Fig. 3B aus teilweise metallisiertem dielektrischem Substrat;
Fig. 4 Dopplersensor in koplanarer Technik (schema­ tisch, Draufsicht).
In den Fig. 1A und 1B ist die prinzipielle Anordnung der erfindungsgemäßen Lösung dargestellt.
Zwischen den beiden Hohlleitern 2, 3 liegt vorzugsweise eine Polarisationsblende 1, innerhalb der die im Hohllei­ ter 2 beispielsweise vorgegebene Polarisationsebene der elektromagnetischen Welle derart gedreht wird, daß eine Fortführung dieser elektromagnetischen Welle im benachbar­ ten aber um die gemeinsame Hohlleiterachse Z gedrehten Hohlleiter 3 mit möglichst geringen Störmodeanregungen erfolgt.
In den Fig. 1C und 1D sind beispielsweise die elektrischen Feldwellenvektoren ξ₁, ξ₂ einer H₁₀-Welle für die beiden um den Winkel α gedreht zueinander liegenden Hohlleiter 2, 3 schematisch dargestellt.
Vorzugsweise ist dann erfindungsgemäß die durch die Pola­ risationsblende 1 verursachte Drehung ϕ der Polarisations­ ebene so zu wählen, daß eine entsprechend vorgegebene Transmission T des Signals vom einen Hohlleiter 2 zum anderen 3 möglich ist. Damit eine möglichst große Trans­ mission T sich ergibt, ist vorzugsweise der elektrische Vektor ξ des an der Polarisationsblende austretenden elektromagnetischen Signals so gewählt, daß er zwischen den beiden Feldwellenvektoren ξ₁, ξ₂ der beiden in den Hohlleitern 2, 3 auftretenden H₁₀-Wellen liegt.
In Fig. 2A ist der Fall einer mit der Polarisationsblende 1 B versehene Hohlleiterverbindung dargestellt, in der die Hohlleiter 2 A 3 A senkrecht zueinander stehen, d. h. die Hohlleiterbreite B und die Hohlleiterschmalseite H sind miteinander vertauscht. In einer solchen Hohlleiterkonfi­ guration ist jedoch die direkte Einkopplung der elektroma­ gnetischen Energie beispielsweise von H₁₀-Wellen vom Hohlleiter 2 A zum Hohlleiter 3 A ohne Polarisationsblende 1 B bekanntlich nicht möglich, da die elektrischen Feld­ wellenvektoren ξ₁, ξ₂ der H₁₀-Wellen in den beiden Hohl­ leitern 2 A, 3 A senkrecht zueinander stehen.
Um auch hier eine Einkopplung zu ermöglichen, wird vor­ zugsweise eine Polarisationsblende 1 B quer zum Signalweg, bzw. zur Hohlleiterlängsachse Z, wie in Fig. 2 gezeigt, zwischen die beiden Hohlleiter 2 A, 3 A eingefügt.
Vorzugsweise besteht die Polarisationsblende 1 B aus einer Metallfolie F, die so geformt ist, daß sie die eine Hälfte der Dreiecksfläche des rechteckigen Querschnitts des Hohlleiters 2 A einnimmt (siehe Fig. 2C und 3A).
Dadurch, daß die Kontur der Blende zu keiner der Seiten der beiden Hohlleiter 2 A, 3 A parallel verläuft, liegt der aus dem HF-Strom i in der schrägen Blendenkontur resultie­ rende magnetische Dipol ebenfalls entsprechend in den beiden Hohlleitern gemeinsamen Fläche, woraus sich Kompo­ nenten der elektrischen und magnetischen Feldstärke ablei­ ten lassen, welche in beiden Hohlleitern Wellen anregen (siehe Fig. 2C).
In Fig. 2C ist die Entstehung der Induzierung dieses HF- Stromes i aus dem momentan wirksamen elektrischen Feld ξ₁ der H10-Welle innerhalb eines als Sekundärstrahler wirken­ den Elements in der schrägen Blendenkontur schematisch dargestellt.
Aus U = ∫ ξ(s) ds entlang einer parallel zur Höhe des Hohlleiters 2 A verlaufenden Linie ergibt sich die dazuge­ hörige Spannungsdifferenz U(A) - U(B) = Δ U entlang der schräg zur Kante (Sekundärstrahler) der Rechteckhohlleiter 2 A, 3 A auftretenden Kontur, die die Ursache für den HF- Strom i in der Blendenkontur ist. Der parallel dazu lie­ gende elektrische Vektor besitzt eine für die Anregung der H10-Welle im Hohlleiter 3 A notwendige Komponente. Dieser Anteil kann dann eine H10-Welle mit dem Feldwellenvektor ξ₂ im Hohlleiter 3 A anregen (siehe Fig. 2B, 2C).
Da im offenen Bereich des Hohlleiters 2 A die elektromagne­ tische Welle die Richtung ihres Feldwellenvektors ξ₁ beibehält, kann dieser Anteil der Welle nicht in den um 90° gedrehten anderen Hohlleiter 3 A eingekoppelt werden.
Annähernd 50% der Gesamtenergie kann mit der erfindungsge­ mäßen Anordnung in die im Hohlleiter 3 A sich ausbreitenden Welle umgewandelt werden.
Die Stärke der Blende sollte möglichst kleiner sein als 1/10 der Wellenlänge λ in Luft, damit möglicherweise auftretende Phasengänge vernachlässigbar werden. Damit der Einsatz dieser erfindungsgemäßen Anordnungen sich auch für hohe Frequenzen »20 GHz eignet, wird vor­ zugsweise die Blende auf ein dielektrisches Substrat 1 C mit geringem Verlustfaktor in Form eines dünnen Metallbe­ lags M aufgebracht (siehe Fig. 3B). Das Substrat 1 C ist beispielsweise so groß gewählt, daß die Querschnittsflä­ che des einen Hohlleiters 2 A abgedeckt ist, mindestens aber so groß, daß der Metallbelag M eine dem vorgegebenen Transmissionsfaktor T entsprechende Substratfläche einneh­ men kann.
Vorzugsweise wird die gewünschte Blendenkontur und die Größe der Blendenfläche nach Maßgabe des gewünschten Transmissionsfaktors T beispeilsweise mittels bekannter Ätzverfahren erzeugt.
Damit im wesentlichen keine Störmodenanregung stattfinden kann, sowie durch das Substrat 1 C eine Einengung der Bandbreite verursacht wird, ist ein Substratmaterial mit geringer Dispersion sowie möglichst kleiner Dielektrizi­ tätskonstante einzusetzen, beispielsweise auf Quarz oder Materialien auf Teflon- oder Keramikbasis.
Fig. 4 zeigt eine praktische Anwendung der Erfindung, bei der die Impedanz-Anpassung an einen Verbraucher inner­ halb eines Dopplersensors in sehr einfacher Weise ohne Schwierigkeiten möglich ist und mit der mit Hilfe der gängigen Frästechnik Hohlleitersysteme in Kombination mit den in der mm-Wellentechnik bekannten Leitungsarten in Planar-Technik eine kostengünstige und raumsparende Her­ stellung gelingt.
Der Dopplersensor, bestehend aus einer Sende- und Emp­ fangseinheit, enthält einen Sendeoszillator mit Sende- bzw. Empfangsantenne Ao und einen Mischer 11.
Das Sendesignal S der Sendeeinheit wird vorzugsweise über einen in Hohlleitertechnik ausgebildeten Zirkulator 10 über die Antenne Ao abgestrahlt. Ein Teil des Sendesignals S des Sendeoszillators (in Fig. 4 ist der Oszillator nicht dargestellt) wird über die in den Hohlleiter 2 B eintau­ chende Empfangssonde A 1 an den Eingang eines Gegentakt­ mischers 11 gegeben.
Am anderen Eingang des Gegentaktmischers 11 liegt das über die Antenne Ao (Empfangsbetrieb) und Zirkulator 10 im Hohlleiter 4 A zugeführte Eingangssignal.
Der Mischer 11, bevorzugt ein Gegentaktmischer in koplana­ rer Technik, ist quer im Hohlleiter 4 A integriert. Um die Signalleistung vom Hohlleiter 2 B in den anderen bevorzugt den Zirkulator 10 enthaltenden Hohlleiter 3 B, der um 90° dazu gedreht angeordnet ist, einkoppeln zu können, wird vorzugsweise eine Polarisationsblende 1 C zwischen diesen beiden Hohlleitern 2 B, 3 B eingefügt.
Die in den einen Hohlleitern 2 B eintauchende Empfangssonde A 1 ist vorzugsweise in einem solchen Abstand 1 anzuordnen, daß die von der Polarisationsblende 1 C reflektierte Lei­ stung zur Kompensation der am Ort des Verbrauchers (Emp­ fangssonde A 1) auftretenden Blindleistung dient.
Von dieser um 90° gedrehten Rechteckhohlleiter-Anordnung (2 B, 3 B) kann gleichzeitig zum einen sehr einfach über eine auf einem dielektrischen Substrat aufgebauten Emp­ fangssonde A 1 ein Teil der Leistung für die Mischung ohne Impedanzprobleme aus dem Hohlleiter 2 B entnommen werden und zum anderen der andere Leistungsteil über die Polari­ sationsblende 1 C in den anderen um 90° um die Hohlleiter­ achse Z gedrehten Hohlleiter 3 B mit dem darin integrierten Zirkulator 10 beispielsweise eingekoppelt werden.
In Fig. 4 ist diese Anordnung in Draufsicht dargestellt.
Vom Sendeoszillator (nur angedeutet) wird innerhalb des Hohlleiters 2 B mit der Höhe H (liegt in der Ebene) eine H10-Welle in Richtung der Hohlleiterachse Z fortgeleitet. Innerhalb der gemeinsamen Kontaktfläche der Hohlleiter 2 B, 3 B liegt die erfindungsgemäße Polarisationsblende 1 C, die die Polarisationsebene der elektromagnetischen Wellen im einen Hohlleiter 2 B (in der Figur ist der elektrische Feldwellenvektor ξ₁ für den Hohlleiter 2 B eingezeichnet) dreht und dadurch die Einkopplung eines gewissen Energie­ anteils der elektromagnetischen Welle mit dem Vektor ξ₁ in den anderen um 90° gedrehten Hohlleiter 3 B möglich macht (elektrischer Feldwellenvektor der im Hohlleiter 3 B sich ausbreitenden H10-Welle mit ξ₂ gekennzeichnet).
Gleichzeitig taucht eine vorzugsweise in Planar-Technik aufgebaute Empfangssonde A 1 in den Hohlleiter 2 B ein, die vorzugsweise in einem Abstand 1 zur Polarisationsblende 1 C angeordnet ist, die ungefähr einem Viertel der Betriebs­ wellenlänge im Hohlleiter entspricht.
Der Anteil des im anderen Hohlleiter 3 B sich fortpflanzen den Signals wird über den Zirkulator 10 einem Verbraucher, beispielsweise der Antenne Ao (Sendebetrieb), zugeführt.
Die über diese Antenne Ao empfangenen Echosignale werden über den Zirkulator 10 dann vorzugsweise innerhalb eines Hohlleiters 4 A ebenfalls dem Mischer 11 zugeführt.
Vorzugsweise ist der Mischer 11 auf einem dielektrischen Substrat in Koplanar-Technik als Gegentaktmischer 11 ausgeführt.
Der Gegentakt-Mischer liegt in einer Querschnittsebene des Hohlleiters 4 A, so daß die elektrische Feldwellenvektoren ξ₃ beispielsweise der H10-Wellen parallel zur Substrat- Oberfläche und zur Längsrichtung der Mischerdioden liegen.
Das ZF-Signal ZF vom Sende und Echosignal kann dann über die auf einem dielektrischen Substrat 12 aufgebrachte Streifenleitung 13, vorzugsweise am gegenüberliegenden Ende der Empfangssonde A 1, abgegriffen werden.
Obwohl in einer solchen schematisch angedeuteten Sende- Empfangseinheit (siehe Fig. 4) eine 90°-Drehung der Pola­ risationsebene notwendig ist, ist mit Hilfe der erfin­ dungsgemäßen Anordnung und eine technisch einfache Lösung möglich.

Claims (12)

1. Anordnung zur Drehung der Polarisationsebene von innerhalb von Hohlleitern sich ausbreitenden elektromagne­ tischen Wellen, dadurch gekennzeichnet,
  • - daß eine Polarisationsblende (1) zwischen zwei um einen vorgegebenen Winkel α um ihre gemeinsame Hohl­ leiterachse (Z) gedrehten rechteckigen Hohlleitern (2, 3) eingefügt ist,
  • - daß die Polarisationsblende (1) zwischen den End­ flächen der beiden Hohlleitern (2, 3) quer zur Hohl­ leiterachse (Z) liegt,
  • - daß die Polarisationsblende (1) die Polarisationsebe­ ne eines vorgegebenen Leistungsanteils der im einen Hohlleiter (2) in Z-Richtung sich ausbreitenden Welle um einen vorgegebenen Winkelwert ϕ dreht,
  • - daß die Öffnung der Polarisationsblende (1) nach Maßgabe des Transmissionsfaktors T der vom einen Hohlleiter (2) zum anderen Hohlleiter (3) sich ausbreiten­ den Welle gewählt ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontur der Polarisationsblende (1) in Abhängigkeit der gewünschten Drehung ϕ der Polarisationsebene der ein­ fallenden elektromagnetischen Welle gewählt ist.
3. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Polarisationsblende (1) eine gegenüber der in Luft auftretenden Wellenlänge wesentlich kleinere Dicke (d) besitzt.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Polarisationsblende (1) in Form einer metallischen Blende (1 B) ausgebildet ist.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Polarisationsblende (1, 1 B) in Form eines dielektrischen einseitig oder beidseitig mit einem Metallbelag (M) versehenen Substrats (1 C) realisiert ist.
6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Substrat (1 C) zumindest für den Betriebsfrequenzbe­ reich im wesentlichen einen vernachlässigbaren Verlustfak­ tor besitzt.
7. Anordnung nach einem der Ansprüche 5 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das dielektrische Substrat (1 C) der Polarisationsblende (1, 1 B) die gesamte von beiden Hohl­ leitern (2, 3) gemeinsame Fläche einnimmt.
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur 90°-Drehung der Polarisationsebene der elektromagnetischen Wellen zwischen zwei um 90° zur gemeinsamen Hohlleiterachse (Z) gedrehte rechteckige Hohlleiter (2 A, 3 A) die Polarisationsblende (1, 1 B) einge­ fügt ist,
daß die die elektromagnetische Welle beeinflussende Kontur des Metallbelags (M) nach Maßgabe des Transmissionsfaktors T des von einem Hohlleiter (2 A) zum anderen Hohlleiter (3 A) oder umgekehrt überführten Leistung gewählt ist.
9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontur des aufgebrachten Metallbelags (M) durch die eine Diagonale der Querschnittsfläche des Hohlleiters (2 A) sowie der Breit- und Höhenseite (B, H) dieses Hohl­ leiters (2 A) vorgegeben ist.
10. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der nicht zu den Hohlleiterseiten parallele Teil der Kontur des Metallbelages (M) mit der Breite (B) des einen Hohlleiters (2 A) einen nach Maßgabe des Transmissionsfak­ tors T der von dem einen Hohlleiter (2 A) zum anderen Hohlleiter (3 A) überführten Leistung gewählten Winkel ϕ einnimmt.
11. Anordnung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Polarisationsblende (1 C) in einer Sende-Empfangseinheit, die einen koplanaren Mischer (11), Zirkulator (10) und eine Sende- bzw. Empfangsantenne (Ao) enthält, integriert ist,
daß vor der Polarisationsblende (1 C) in einem vorgegebenen Abstand 1 eine Empfangssonde (A 1) in einen rechteckigen Hohlleiter (2 B) eingefügt ist,
daß nach der Polarisationsblende (1 C) sich ein anderer um 90° zur gemeinsamen Hohlleiterachse (Z) gedrehter Hohl­ leiter (3 B) anschließt,
daß über den Zirkulator (10) die weitere Fortleitung der im anderen Hohlleiter (3 B) sich ausbreitenden Welle er­ folgt.
12. Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Empfangssonde (A 1) in planarer Technik ausgebildet ist und mit dem koplanaren Mischer (11) elektrisch ver­ bunden ist, und daß die weitere am Ausgang des Zirkulators (10) angeordne­ te Sende- bzw. Empfangsantenne (Ao) das Empfangssignal über den Zirkulator (10) dem Mischer (11) zuführt.
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