DE3537354A1 - Anordnung zur drehung der polarisationsebene elektromagnetischer wellen - Google Patents
Anordnung zur drehung der polarisationsebene elektromagnetischer wellenInfo
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Landscapes
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Description
Die Erfindung betrifft eine Anordnung gemäß dem Oberbe
griff des Patentanspruchs 1.
Will man die Polarisationsebene beim Rechteckhohlleiter
beispielsweise der H₁₀-Welle drehen, so kann man bekannt
lich den gesamten Hohlleiter stetig um seine Längsachse
verbiegen (Twistform) und bekommt dann im wesentlichen
keine Stoßstelle, wenn die Länge der verdrehten Strecke
ein Vielfaches von der halben Betriebswellenlänge λ beträgt
oder wesentlich größer als einige λ ist.
Die Verdrehung der Polarisationsebene ist bei der Kombina
tion von verschiedenen Arten von Signalleitungen, insbeson
dere im Mikrowellenbereich, oft unvermeidlich.
Aus Kopplungsgründen muß die Polarisationsebene der Welle
vom einen Hohlleiter, beispielsweise um 90° gedreht wer
den, damit zum einen eine Signalübertragung vom einen
Hohlleiter zu einer Mikrostripleitung und zum anderen
gleichzeitig zu einem weiteren beispielsweise einen Zirku
lator enthaltenden Hohlleiter stattfinden kann.
Jedoch bei der heutigen in der Herstellung relativ einfa
chen und kostengünstigen koplanaren Hohlleitertechnik ist
eine solche Twistanordnung, wie sie oben beschrieben ist,
ungeeignet.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine
kostengünstige innerhalb der Hohlleitertechnik kompatible
Anordnung zur Drehung der Polarisationsebene von sich im
Hohlleiter ausbreitenden elektromagnetischer Wellen zu
schaffen.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des
Anspruchs 1 in vorteilhafter Weise gelöst.
Weitere vorteilhafte Anordnungen und Weiterbildungen sind
aus den Unteransprüchen entnehmbar. Die Erfindung wird
nachstehend anhand der in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsformen erläutert.
In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1A Prinzipielle Anordnung (räumlich)
Fig. 1B Lage zweier Hohlleiter zueinander
Fig. 1C, 1D Verteilung der Feldwellenvektoren in den
Hohlleitern 2 und 3 einer H₁₀-Welle;
Fig. 2A Kopplung zweier um ihre gemeinsame Längsachse Z
um 90° gedrehten Rechteckhohlleitern (schema
tisch);
Fig. 2B Lage der Feldwellenvektoren in den Hohlleitern
von H10-Wellen (Momentanbild);
Fig. 2C Polarisationsblende - prinzipielle Funktion;
Fig. 3 Polarisationsblende
Fig. 3A in Form einer Metallblende
Fig. 3B aus teilweise metallisiertem dielektrischem
Substrat;
Fig. 4 Dopplersensor in koplanarer Technik (schema
tisch, Draufsicht).
In den Fig. 1A und 1B ist die prinzipielle Anordnung der
erfindungsgemäßen Lösung dargestellt.
Zwischen den beiden Hohlleitern 2, 3 liegt vorzugsweise
eine Polarisationsblende 1, innerhalb der die im Hohllei
ter 2 beispielsweise vorgegebene Polarisationsebene der
elektromagnetischen Welle derart gedreht wird, daß eine
Fortführung dieser elektromagnetischen Welle im benachbar
ten aber um die gemeinsame Hohlleiterachse Z gedrehten
Hohlleiter 3 mit möglichst geringen Störmodeanregungen
erfolgt.
In den Fig. 1C und 1D sind beispielsweise die elektrischen
Feldwellenvektoren ξ₁, ξ₂ einer H₁₀-Welle für die beiden
um den Winkel α gedreht zueinander liegenden Hohlleiter 2,
3 schematisch dargestellt.
Vorzugsweise ist dann erfindungsgemäß die durch die Pola
risationsblende 1 verursachte Drehung ϕ der Polarisations
ebene so zu wählen, daß eine entsprechend vorgegebene
Transmission T des Signals vom einen Hohlleiter 2 zum
anderen 3 möglich ist. Damit eine möglichst große Trans
mission T sich ergibt, ist vorzugsweise der elektrische
Vektor ξ des an der Polarisationsblende austretenden
elektromagnetischen Signals so gewählt, daß er zwischen
den beiden Feldwellenvektoren ξ₁, ξ₂ der beiden in den
Hohlleitern 2, 3 auftretenden H₁₀-Wellen liegt.
In Fig. 2A ist der Fall einer mit der Polarisationsblende
1 B versehene Hohlleiterverbindung dargestellt, in der die
Hohlleiter 2 A 3 A senkrecht zueinander stehen, d. h. die
Hohlleiterbreite B und die Hohlleiterschmalseite H sind
miteinander vertauscht. In einer solchen Hohlleiterkonfi
guration ist jedoch die direkte Einkopplung der elektroma
gnetischen Energie beispielsweise von H₁₀-Wellen vom
Hohlleiter 2 A zum Hohlleiter 3 A ohne Polarisationsblende
1 B bekanntlich nicht möglich, da die elektrischen Feld
wellenvektoren ξ₁, ξ₂ der H₁₀-Wellen in den beiden Hohl
leitern 2 A, 3 A senkrecht zueinander stehen.
Um auch hier eine Einkopplung zu ermöglichen, wird vor
zugsweise eine Polarisationsblende 1 B quer zum Signalweg,
bzw. zur Hohlleiterlängsachse Z, wie in Fig. 2 gezeigt,
zwischen die beiden Hohlleiter 2 A, 3 A eingefügt.
Vorzugsweise besteht die Polarisationsblende 1 B aus einer
Metallfolie F, die so geformt ist, daß sie die eine Hälfte
der Dreiecksfläche des rechteckigen Querschnitts des
Hohlleiters 2 A einnimmt (siehe Fig. 2C und 3A).
Dadurch, daß die Kontur der Blende zu keiner der Seiten
der beiden Hohlleiter 2 A, 3 A parallel verläuft, liegt der
aus dem HF-Strom i in der schrägen Blendenkontur resultie
rende magnetische Dipol ebenfalls entsprechend in den
beiden Hohlleitern gemeinsamen Fläche, woraus sich Kompo
nenten der elektrischen und magnetischen Feldstärke ablei
ten lassen, welche in beiden Hohlleitern Wellen anregen
(siehe Fig. 2C).
In Fig. 2C ist die Entstehung der Induzierung dieses HF-
Stromes i aus dem momentan wirksamen elektrischen Feld ξ₁
der H10-Welle innerhalb eines als Sekundärstrahler wirken
den Elements in der schrägen Blendenkontur schematisch
dargestellt.
Aus U = ∫ ξ₁ (s) ds entlang einer parallel zur Höhe des
Hohlleiters 2 A verlaufenden Linie ergibt sich die dazuge
hörige Spannungsdifferenz U(A) - U(B) = Δ U entlang der
schräg zur Kante (Sekundärstrahler) der Rechteckhohlleiter
2 A, 3 A auftretenden Kontur, die die Ursache für den HF-
Strom i in der Blendenkontur ist. Der parallel dazu lie
gende elektrische Vektor besitzt eine für die Anregung der
H10-Welle im Hohlleiter 3 A notwendige Komponente. Dieser
Anteil kann dann eine H10-Welle mit dem Feldwellenvektor
ξ₂ im Hohlleiter 3 A anregen (siehe Fig. 2B, 2C).
Da im offenen Bereich des Hohlleiters 2 A die elektromagne
tische Welle die Richtung ihres Feldwellenvektors ξ₁
beibehält, kann dieser Anteil der Welle nicht in den um
90° gedrehten anderen Hohlleiter 3 A eingekoppelt werden.
Annähernd 50% der Gesamtenergie kann mit der erfindungsge
mäßen Anordnung in die im Hohlleiter 3 A sich ausbreitenden
Welle umgewandelt werden.
Die Stärke der Blende sollte möglichst kleiner sein als
1/10 der Wellenlänge λ in Luft, damit möglicherweise
auftretende Phasengänge vernachlässigbar werden.
Damit der Einsatz dieser erfindungsgemäßen Anordnungen
sich auch für hohe Frequenzen »20 GHz eignet, wird vor
zugsweise die Blende auf ein dielektrisches Substrat 1 C
mit geringem Verlustfaktor in Form eines dünnen Metallbe
lags M aufgebracht (siehe Fig. 3B). Das Substrat 1 C ist
beispielsweise so groß gewählt, daß die Querschnittsflä
che des einen Hohlleiters 2 A abgedeckt ist, mindestens
aber so groß, daß der Metallbelag M eine dem vorgegebenen
Transmissionsfaktor T entsprechende Substratfläche einneh
men kann.
Vorzugsweise wird die gewünschte Blendenkontur und die
Größe der Blendenfläche nach Maßgabe des gewünschten
Transmissionsfaktors T beispeilsweise mittels bekannter
Ätzverfahren erzeugt.
Damit im wesentlichen keine Störmodenanregung stattfinden
kann, sowie durch das Substrat 1 C eine Einengung der
Bandbreite verursacht wird, ist ein Substratmaterial mit
geringer Dispersion sowie möglichst kleiner Dielektrizi
tätskonstante einzusetzen, beispielsweise auf Quarz oder
Materialien auf Teflon- oder Keramikbasis.
Fig. 4 zeigt eine praktische Anwendung der Erfindung,
bei der die Impedanz-Anpassung an einen Verbraucher inner
halb eines Dopplersensors in sehr einfacher Weise ohne
Schwierigkeiten möglich ist und mit der mit Hilfe der
gängigen Frästechnik Hohlleitersysteme in Kombination mit
den in der mm-Wellentechnik bekannten Leitungsarten in
Planar-Technik eine kostengünstige und raumsparende Her
stellung gelingt.
Der Dopplersensor, bestehend aus einer Sende- und Emp
fangseinheit, enthält einen Sendeoszillator mit Sende-
bzw. Empfangsantenne Ao und einen Mischer 11.
Das Sendesignal S der Sendeeinheit wird vorzugsweise über
einen in Hohlleitertechnik ausgebildeten Zirkulator 10
über die Antenne Ao abgestrahlt. Ein Teil des Sendesignals
S des Sendeoszillators (in Fig. 4 ist der Oszillator nicht
dargestellt) wird über die in den Hohlleiter 2 B eintau
chende Empfangssonde A 1 an den Eingang eines Gegentakt
mischers 11 gegeben.
Am anderen Eingang des Gegentaktmischers 11 liegt das über
die Antenne Ao (Empfangsbetrieb) und Zirkulator 10 im
Hohlleiter 4 A zugeführte Eingangssignal.
Der Mischer 11, bevorzugt ein Gegentaktmischer in koplana
rer Technik, ist quer im Hohlleiter 4 A integriert. Um die
Signalleistung vom Hohlleiter 2 B in den anderen bevorzugt
den Zirkulator 10 enthaltenden Hohlleiter 3 B, der um 90°
dazu gedreht angeordnet ist, einkoppeln zu können, wird
vorzugsweise eine Polarisationsblende 1 C zwischen diesen
beiden Hohlleitern 2 B, 3 B eingefügt.
Die in den einen Hohlleitern 2 B eintauchende Empfangssonde
A 1 ist vorzugsweise in einem solchen Abstand 1 anzuordnen,
daß die von der Polarisationsblende 1 C reflektierte Lei
stung zur Kompensation der am Ort des Verbrauchers (Emp
fangssonde A 1) auftretenden Blindleistung dient.
Von dieser um 90° gedrehten Rechteckhohlleiter-Anordnung
(2 B, 3 B) kann gleichzeitig zum einen sehr einfach über
eine auf einem dielektrischen Substrat aufgebauten Emp
fangssonde A 1 ein Teil der Leistung für die Mischung ohne
Impedanzprobleme aus dem Hohlleiter 2 B entnommen werden
und zum anderen der andere Leistungsteil über die Polari
sationsblende 1 C in den anderen um 90° um die Hohlleiter
achse Z gedrehten Hohlleiter 3 B mit dem darin integrierten
Zirkulator 10 beispielsweise eingekoppelt werden.
In Fig. 4 ist diese Anordnung in Draufsicht dargestellt.
Vom Sendeoszillator (nur angedeutet) wird innerhalb des
Hohlleiters 2 B mit der Höhe H (liegt in der Ebene) eine
H10-Welle in Richtung der Hohlleiterachse Z fortgeleitet.
Innerhalb der gemeinsamen Kontaktfläche der Hohlleiter 2 B,
3 B liegt die erfindungsgemäße Polarisationsblende 1 C, die
die Polarisationsebene der elektromagnetischen Wellen im
einen Hohlleiter 2 B (in der Figur ist der elektrische
Feldwellenvektor ξ₁ für den Hohlleiter 2 B eingezeichnet)
dreht und dadurch die Einkopplung eines gewissen Energie
anteils der elektromagnetischen Welle mit dem Vektor ξ₁ in
den anderen um 90° gedrehten Hohlleiter 3 B möglich macht
(elektrischer Feldwellenvektor der im Hohlleiter 3 B sich
ausbreitenden H10-Welle mit ξ₂ gekennzeichnet).
Gleichzeitig taucht eine vorzugsweise in Planar-Technik
aufgebaute Empfangssonde A 1 in den Hohlleiter 2 B ein, die
vorzugsweise in einem Abstand 1 zur Polarisationsblende 1 C
angeordnet ist, die ungefähr einem Viertel der Betriebs
wellenlänge im Hohlleiter entspricht.
Der Anteil des im anderen Hohlleiter 3 B sich fortpflanzen
den Signals wird über den Zirkulator 10 einem Verbraucher,
beispielsweise der Antenne Ao (Sendebetrieb), zugeführt.
Die über diese Antenne Ao empfangenen Echosignale werden
über den Zirkulator 10 dann vorzugsweise innerhalb eines
Hohlleiters 4 A ebenfalls dem Mischer 11 zugeführt.
Vorzugsweise ist der Mischer 11 auf einem dielektrischen
Substrat in Koplanar-Technik als Gegentaktmischer 11
ausgeführt.
Der Gegentakt-Mischer liegt in einer Querschnittsebene des
Hohlleiters 4 A, so daß die elektrische Feldwellenvektoren
ξ₃ beispielsweise der H10-Wellen parallel zur Substrat-
Oberfläche und zur Längsrichtung der Mischerdioden liegen.
Das ZF-Signal ZF vom Sende und Echosignal kann dann über
die auf einem dielektrischen Substrat 12 aufgebrachte
Streifenleitung 13, vorzugsweise am gegenüberliegenden
Ende der Empfangssonde A 1, abgegriffen werden.
Obwohl in einer solchen schematisch angedeuteten Sende-
Empfangseinheit (siehe Fig. 4) eine 90°-Drehung der Pola
risationsebene notwendig ist, ist mit Hilfe der erfin
dungsgemäßen Anordnung und eine technisch einfache Lösung
möglich.
Claims (12)
1. Anordnung zur Drehung der Polarisationsebene von
innerhalb von Hohlleitern sich ausbreitenden elektromagne
tischen Wellen, dadurch gekennzeichnet,
- - daß eine Polarisationsblende (1) zwischen zwei um einen vorgegebenen Winkel α um ihre gemeinsame Hohl leiterachse (Z) gedrehten rechteckigen Hohlleitern (2, 3) eingefügt ist,
- - daß die Polarisationsblende (1) zwischen den End flächen der beiden Hohlleitern (2, 3) quer zur Hohl leiterachse (Z) liegt,
- - daß die Polarisationsblende (1) die Polarisationsebe ne eines vorgegebenen Leistungsanteils der im einen Hohlleiter (2) in Z-Richtung sich ausbreitenden Welle um einen vorgegebenen Winkelwert ϕ dreht,
- - daß die Öffnung der Polarisationsblende (1) nach Maßgabe des Transmissionsfaktors T der vom einen Hohlleiter (2) zum anderen Hohlleiter (3) sich ausbreiten den Welle gewählt ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kontur der Polarisationsblende (1) in Abhängigkeit der
gewünschten Drehung ϕ der Polarisationsebene der ein
fallenden elektromagnetischen Welle gewählt ist.
3. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Polarisationsblende (1) eine
gegenüber der in Luft auftretenden Wellenlänge wesentlich
kleinere Dicke (d) besitzt.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Polarisationsblende (1) in Form
einer metallischen Blende (1 B) ausgebildet ist.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Polarisationsblende (1, 1 B) in
Form eines dielektrischen einseitig oder beidseitig mit
einem Metallbelag (M) versehenen Substrats (1 C) realisiert
ist.
6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
das Substrat (1 C) zumindest für den Betriebsfrequenzbe
reich im wesentlichen einen vernachlässigbaren Verlustfak
tor besitzt.
7. Anordnung nach einem der Ansprüche 5 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß das dielektrische Substrat (1 C) der
Polarisationsblende (1, 1 B) die gesamte von beiden Hohl
leitern (2, 3) gemeinsame Fläche einnimmt.
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß zur 90°-Drehung der Polarisationsebene
der elektromagnetischen Wellen zwischen zwei um 90° zur
gemeinsamen Hohlleiterachse (Z) gedrehte rechteckige
Hohlleiter (2 A, 3 A) die Polarisationsblende (1, 1 B) einge
fügt ist,
daß die die elektromagnetische Welle beeinflussende Kontur des Metallbelags (M) nach Maßgabe des Transmissionsfaktors T des von einem Hohlleiter (2 A) zum anderen Hohlleiter (3 A) oder umgekehrt überführten Leistung gewählt ist.
daß die die elektromagnetische Welle beeinflussende Kontur des Metallbelags (M) nach Maßgabe des Transmissionsfaktors T des von einem Hohlleiter (2 A) zum anderen Hohlleiter (3 A) oder umgekehrt überführten Leistung gewählt ist.
9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontur des aufgebrachten Metallbelags (M) durch
die eine Diagonale der Querschnittsfläche des Hohlleiters
(2 A) sowie der Breit- und Höhenseite (B, H) dieses Hohl
leiters (2 A) vorgegeben ist.
10. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der nicht zu den Hohlleiterseiten parallele Teil der
Kontur des Metallbelages (M) mit der Breite (B) des einen
Hohlleiters (2 A) einen nach Maßgabe des Transmissionsfak
tors T der von dem einen Hohlleiter (2 A) zum anderen
Hohlleiter (3 A) überführten Leistung gewählten Winkel ϕ
einnimmt.
11. Anordnung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Polarisationsblende (1 C) in einer
Sende-Empfangseinheit, die einen koplanaren Mischer (11),
Zirkulator (10) und eine Sende- bzw. Empfangsantenne (Ao)
enthält, integriert ist,
daß vor der Polarisationsblende (1 C) in einem vorgegebenen Abstand 1 eine Empfangssonde (A 1) in einen rechteckigen Hohlleiter (2 B) eingefügt ist,
daß nach der Polarisationsblende (1 C) sich ein anderer um 90° zur gemeinsamen Hohlleiterachse (Z) gedrehter Hohl leiter (3 B) anschließt,
daß über den Zirkulator (10) die weitere Fortleitung der im anderen Hohlleiter (3 B) sich ausbreitenden Welle er folgt.
daß vor der Polarisationsblende (1 C) in einem vorgegebenen Abstand 1 eine Empfangssonde (A 1) in einen rechteckigen Hohlleiter (2 B) eingefügt ist,
daß nach der Polarisationsblende (1 C) sich ein anderer um 90° zur gemeinsamen Hohlleiterachse (Z) gedrehter Hohl leiter (3 B) anschließt,
daß über den Zirkulator (10) die weitere Fortleitung der im anderen Hohlleiter (3 B) sich ausbreitenden Welle er folgt.
12. Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Empfangssonde (A 1) in planarer Technik ausgebildet
ist und mit dem koplanaren Mischer (11) elektrisch ver
bunden ist, und
daß die weitere am Ausgang des Zirkulators (10) angeordne
te Sende- bzw. Empfangsantenne (Ao) das Empfangssignal
über den Zirkulator (10) dem Mischer (11) zuführt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853537354 DE3537354A1 (de) | 1985-10-19 | 1985-10-19 | Anordnung zur drehung der polarisationsebene elektromagnetischer wellen |
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Publications (1)
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| DE19853537354 Ceased DE3537354A1 (de) | 1985-10-19 | 1985-10-19 | Anordnung zur drehung der polarisationsebene elektromagnetischer wellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3537354A1 (de) |
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1985
- 1985-10-19 DE DE19853537354 patent/DE3537354A1/de not_active Ceased
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: TELEFUNKEN SYSTEMTECHNIK GMBH, 7900 ULM, DE |
|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: DEUTSCHE AEROSPACE AG, 8000 MUENCHEN, DE |
|
| 8120 | Willingness to grant licenses paragraph 23 | ||
| 8131 | Rejection |