DE3534822A1 - Glasrohrwaermetauscher - Google Patents
GlasrohrwaermetauscherInfo
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Description
Die Erfindung richtet sich auf einen Glasrohrwärmetauscher
zur Kühlung von heißen Rauchgasen mit aggressiven Bestandteilen
gemäß den Merkmalen im Oberbegriff des Anspruchs 1.
Im Umfang der DE-PS 31 42 485 ist ein Glasrohrwärmetauscher
bekannt geworden, bei dem auch über eine längere Betriebszeit
hinweg Korrosionsschäden an den Seitenbereichen des
Reingaskanals dadurch vermieden werden, daß die Seitenbereiche
doppelwandig und zur Führung des heißen Rauchgases ausgebildet
sind. Auf diese Weise kann das Temperaturniveau an den Begrenzungswänden
des Reingaskanals so hoch gehalten werden, daß es
an keiner Stelle zu Taupunktunterschreitungen kommt. Korrosionsschäden
werden wirksam verhindert.
Bei dem Glasrohrwärmetauscher der DE-PS 33 33 057, bei
welchem vom heißen Rauchgas durchströmte Glasrohre innerhalb von
mit der Atmosphäre verbundenen doppelwandigen Seitenbereichen
angeordnet sind, besteht permanent die Gefahr, daß bei einem
Glasrohrbruch das dann in die Seitenbereiche austretende Rauchgas
auch in die Umgebung gelangt. Diese Gefahr wird noch dadurch
erhöht, daß die Luftumwälzung innerhalb der Seitenbereiche mit
Hilfe eines Ventilators durchgeführt wird. Das einen hohen Schadstoffgehalt
aufweisende Rauchgas wird sich mithin an irgendeiner
Stelle außerhalb des Glasrohrwärmetauschers abkühlen und zwar
vorwiegend an Trägern, Außenwänden und Dächern, so daß es dort
zu Taupunktunterschreitungen und folglich zu Korrosionen kommen
kann.
Aus der GB-AS 20 17 288 ist ein gas- oder flüssigkeitsbeaufschlagter
Brenner mit Wärmetauscherrohren bekannt, die
doppelwandig ausgebildet sind. Hierdurch werden Isolationsspalte
geschaffen, die verhindern sollen, daß die Temperatur des Verbrennungsgases
unter den Taupunkt fällt. Diese Maßnahmen sind
materialmäßig und herstellungstechnisch aufwendig. Ihre Anwendung
bei einem Glasrohrwärmetauscher ist nicht angebracht.
Obwohl sich die eingangs geschilderte Bauart eines Glasrohrwärmetauschers
in der Praxis grundsätzlich bewährt hat, hat
es sich gezeigt, daß es insbesondere beim Anlaufen eines Wärmetauschprozesses
zwischen einem Rauchgas mit aggressiven Bestandteilen
und einem Reingas oder auch bei Beendigung eines solchen
Prozesses, z. B. bei einer Müllverbrennungsanlage, evtl. doch zu
Korrosionsschäden kommen kann. Hiervon sind in erster Linie die
Seitenbereiche des Reingaskanals betroffen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den im Oberbegriff
des Anspruchs 1 beschriebenen Glasrohrwärmetauscher so
weiter auszugestalten, daß auch am Anfang sowie gegebenenfalls
am Ende eines Wärmetauschprozesses zwischen einem Rauchgas und
einem Reingas keine Schäden an den korrosionsgefährdeten Stellen
auftreten können, die evtl. sogar Stillstände zur Folge haben.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Erfindung
in den im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 aufgeführten Merkmalen.
Danach bildet es Kern der Erfindung, die besonders korrosionsgefährdeten
Seitenwandbereiche zumindest in der Nähe des
Eintritts des relativ kühlen Reingases mit einem durch eine
Wärmequelle aufgeheizten flüssigen Wärmeträger so zu temperieren,
daß es nicht zu Taupunktunterschreitungen und damit zu Korrosionen
kommen kann. Der flüssige Wärmeträger kann im Prinzip aus allen
geeigneten strömungsfähigen Medien bestehen. Bevorzugt gelangt
jedoch Öl zum Einsatz, weil im Hinblick auf die Eintrittstemperaturen
des Rauchgases Öl bezüglich der Siedetemperatur das geeignete
Wärmeträgermedium ist. Ein flüssiger Wärmeträger hat darüberhinaus
den Vorteil, daß bei einem durch gleich welche Ursachen
auch immer hervorgerufenen Schaden an den Seitenbereichen des
Reingaskanals der Wärmeträger dann aus den Wärmeträger-Kreislauf
tritt und dem Betreiber des Glasrohrwärmetauschers sofort den
Schaden anzeigt, ohne daß es zu nicht erkannten Spätfolgen kommen
kann. Die Wärmequelle kann im Glasrohrwärmetauscher liegen
oder extern angeordnet sein. Für jeden Seitenwandbereich kann ein
gesonderter Wärmeträgerkreislauf vorgesehen sein. Vorteilhafter
dürfte aber ein gemeinsamer Kreislauf für beide Seitenwandbereiche
sein.
Der Wärmeträger kann in dem Wärmeträger-Kreislauf ausschließlich
aufgrund von Konvektion strömen. Eine demgegenüber
wirkungsvollere Lösung wird erfindungsgemäß unter Verwendung der
Merkmale des Anspruchs 2 gesehen.
Die Wärmequelle für den Wärmeträger kann verschiedenartig
ausgebildet sein. Eine vorteilhafte Ausführungsform kennzeichnet
sich in den Merkmalen des Anspruchs 3. Die den Wärmeträger also
direkt temperierende Heizvorrichtung kann beispielsweise mit Dampf,
Wasser, Öl, Gas oder elektrischer Energie betrieben werden.
Die Ausführungsform gemäß den Merkmalen des Anspruchs 4
sieht gewissermaßen zwei ineinander geschachtelte Kreisläufe vor,
und zwar einmal den Wärmeträger-Kreislauf und einmal den Heizkreislauf.
Hierbei sind in den Seitenbereichen des Reingaskanals von
dem Heizmedium durchströmte Heizrohre angeordnet, welche den Wärmeträger
in den Seitenbereichen so temperieren, daß es nicht zu
Taupunktunterschreitungen und damit zu Korrosionen an den den Reingaskanal
begrenzenden Wänden kommen kann. Die Konfiguration
der Heizrohre in den Seitenbereichen kann beliebig gestaltet
sein. Es sind z. B. schleifenförmige oder gitterartige Strukturen
besonders zweckmäßig. Als Heizmedium kann z. B. Wasser, Öl oder
Dampf verwendet werden. Die Heizquelle ist bevorzugt ebenfalls
extern vorgesehen.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform besteht in den
Merkmalen des Anspruchs 5. Diese Ausführungsform wird zweckmäßig
mit einer externen Heizvorrichtung kombiniert. Hiermit ist der
Vorteil verbunden, daß mit Hilfe der externen Heizvorrichtung der
Wärmeträger nur am Anfang und am Ende eines Wärmetauschprozesses auf die
notwendige Temperatur gebracht wird. Ansonsten hält das heiße
Rauchgas die schützende Temperatur aufrecht.
Wenn im vorstehenden von in den Seitenbereichen angeordneten
Rohren die Rede ist, so kann es sich hierbei um mehrere
Rohre oder auch um Einzelrohre handeln, welche dann einen entsprechenden
Querschnitt aufweisen. Auch Plattenwärmetauscher können in
die Seitenbereiche eingegliedert werden.
Die Aktivierung jeder Heizvorrichtung zur Erwärmung des
Wärmeträgers kann mit Hilfe der Merkmale des Anspruchs 6 erfolgen.
Wird z. B. über einen Temperaturfühler festgestellt, daß der
Wärmeträger ein zu niedriges Temperaturniveau hat, veranlaßt der
Temperaturregler den Start der Heizvorrichtung und damit die Wiedererwärmung
des Wärmeträgers. Hat der Wärmeträger die erforderliche
Temperatur erreicht, wird die Heizvorrichtung automatisch
durch den Temperaturregler abgeschaltet. Der Temperaturfühler
befindet sich zweckmäßig an einer Stelle der Seitenwandbereiche,
die in der Nähe des Rauchgasaustritts liegt.
Schließlich besteht eine vorteilhafte Weiterbildung des
erfindungsgemäßen Grundgedankens noch darin, daß entsprechend den
Merkmalen des Anspruchs 7 auch mindestens der Rohrboden am
Rauchgasaustritt doppelwandig gestaltet und an den Wärmeträger-
Kreislauf angeschlossen ist. Dadurch kann auch derjenige Rohrboden
noch zusätzlich geschützt werden, welcher jeweils am
Rauchgasaustritt liegt, weil dort das Rauchgas bereits abgekühlt
ist und es evtl. zu Taupunktunterschreitungen kommen könnte.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den Zeichnungen
dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Glasrohrwärmetauscher im vertikalen Querschnitt
entlang der Linie I-I der Fig. 2 in zwei
verschiedenen Ausführungsformen;
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Glasrohrwärmetauscher der
Fig. 1;
Fig. 3 in der Draufsicht eine weitere Ausführungsform
eines Glasrohrwärmetauschers und
Fig. 4 einen vertikalen Querschnitt durch den Glasrohrwärmetauscher
der Fig. 3 entlang der Linie IV-IV.
In den Fig. 1 und 2 ist mit 1 ein Glasrohrwärmetauscher
zur Kühlung von heißen Rauchgasen mit aggressiven Bestandteilen
bezeichnet. Das Rauchgas tritt hierbei gemäß den Pfeilen 2 von
oben in den Wärmetauscher 1 ein, strömt durch in Rohrböden 3, 4
befestigte Glasrohre 5 und tritt gemäß den Pfeilen 6 am unteren
Ende des Wärmetauschers 1 wieder aus.
Zur Kühlung des heißen Rauchgases wird kaltes Reingas
entsprechend den Pfeilen 7 in Fig. 2 quer zu den Glasrohren 5
durch einen Reingaskanal 8 des Wärmetauschers 1 geführt. Es erfolgt
mithin ein indirekter Wärmeaustausch durch Wärmeübergang
von dem Rauchgas auf das Reingas im Bereich der Glasrohre 5.
Die Rohrböden 3, 4 bestehen aus hochkorrosionsfesten Blechen.
Sie können doppelwandig ausgeführt sein, wie es in Fig. 1 bezüglich
des unteren Rohrbodens 4 dargestellt ist. Auch der obere Rohrboden
3 kann - wie die strichpunktierte Linienführung 9 andeutet - gegebenenfalls
doppelwandig ausgebildet sein.
Die Seitenbereiche 10 des Wärmetauschers 1 sind ebenfalls
doppelwandig ausgebildet. Die doppelwandige Gestaltung der Seitenbereiche
10 und des Rohrbodens 4 ist vorgesehen, um in diesen Bereichen
10, 4 einen flüssigen Wärmeträger strömen zu lassen, welcher
die Begrenzungswände 11 des Reingaskanals 8 so temperieren
soll, daß es nicht zu Taupunktunterschreitungen und damit zu
Korrosionen an den Begrenzungswänden 11 kommen kann. Als Wärmeträger
gelangt Öl zur Anwendung.
Wie die Ausführungsform auf der linken Seite der Mittellinie
M-M in den Fig. 1 und 2 zeigt, sind die Seitenbereiche 10
und der untere Rohrboden 4 Bestandteile eines geschlossenen Ölkreislaufs
12. Das Öl wird im Kreislauf 12 mit Hilfe einer externen
Pumpe 13 umgewälzt. Die Erwärmung des Öls erfolgt in einer
ebenfalls extern angeordneten Heizvorrichtung 14, die über eine
Steuerleitung 15 mit einem Temperaturregler 16 verbunden ist. Der
Temperaturregler 16 ist seinerseits über eine Steuerleitung 17
mit einem Temperaturfühler 18 verbunden, der in der Nähe des
unteren Rohrbodens 4, d. h. also in der Nähe der bereits abgekühlten Rauchgase liegt.
In der bezüglich der Mittellinie M-M rechten Bildhälfte der
Fig. 1 und 2 ist eine Ausführungsform dargestellt, in welcher
die in den geschlossenen Öl-Kreislauf 12 integrierten Seitenbereiche
10 des Reingaskanals 8 von Rohren 19 durchsetzt sind, die
parallel zu den Glasrohren 5 verlaufen und ebenfalls in den Rohrböden
3, 4 festgelegt sind. Diese Rohre 19, welche aus Metall,
Kunststoff, Graphit oder Glas bestehen können, werden ebenfalls
mit Rauchgas beaufschlagt. Bei dieser Ausführungsform ist es
im Prinzip nur zu Beginn eines Wärmeaustauschprozesses, gegebenenfalls
aber auch am Ende, erforderlich, das Öl im Kreislauf 12
mit Hilfe der externen Heizvorrichtung 14 zu temperieren. Während
der überwiegenden Zeit des Wärmeaustauschprozesses übernimmt
das die Rohre 19 durchströmende Rauchgas die Erwärmung des Öls.
Die beiden Seitenbereiche 10 des Reingaskanals 8 können
- gegebenenfalls unter Einschluß zumindest eines Teils eines
Rohrbodens, z. B. 4 oder beider Rohrböden 3, 4 - in voneinander
getrennte Öl-Kreisläufe 12 eingegliedert sein. Selbstverständlich
ist dann auch in jedem Kreislauf 12 eine Pumpe 13, eine Heizvorrichtung
14 sowie eine Temperatursteuerung 15 bis 18 vorhanden.
Es kann aber auch für beide Seitenbereiche 10 und den doppelwandig
gestalteten Rohrboden 4 ein gemeinsamer Öl-Kreislauf 12 eingerichtet sein.
In den Fig. 3 und 4 ist eine Ausführungsform eines Glasrohrwärmetauschers
1′ dargestellt, bei welcher die Erwärmung des
Öls im Kreislauf 20 durch einen besonderen Heizkreislauf 21 erfolgt.
Der Heizkreislauf 21 besitzt eine externe Heizvorrichtung
22 sowie in den Seitenbereichen 23 des Reingaskanals 24 angeordnete
horizontale und vertikale Heizrohre 25, 26, an denen der
Wärmetausch zwischen dem Heizmedium und dem Öl im Kreislauf 20
stattfindet. Eine Pumpe 27 im Kreislauf 20 sorgt für den Umlauf
des Öls.
Auch bei der Ausführungsform der Fig. 3 und 4 können
für beide Seitenwandbereiche 23 getrennte Öl-Kreisläufe 20 und
Heizkreisläufe 21 vorgesehen sein. Denkbar ist jedoch auch ein
gemeinsamer Öl-Kreislauf bzw. Heizkreislauf für beide Seitenbereiche
23.
Die Heizvorrichtungen 22 sind wiederum über Steuerleitungen
28 an Temperaturregler 29 angeschlossen, welche ihrerseits über
Steuerleitungen 30 mit Temperaturfühlern 31 an den Öl-Kreisläufen
20 im Bereich des unteren Rohrbodens 32 verbunden sind. Der
Rohrboden 32 ist doppelwandig ausgebildet. Er bildet Bestandteil
wenigstens eines Kreislaufs 20. Gegebenenfalls ist auch der
Rohrboden 33 auf der Rauchgaseintrittsseite doppelwandig gestaltet
und an mindestens einen Kreislauf 20 angeschlossen.
Die Fig. 3 zeigt einen Glasrohrwärmetauscher 1′ mit insgesamt
zwei in Längsrichtung des Reingaskanals 24 hintereinander
angeordneten Längenabschnitten A, B. Während der näher zur
Reingaseintrittsseite liegende Abschnitt A des Reingaskanals 24
Seitenbereiche 23 aufweist, die von einem erwärmten Öl durchströmt
werden, besitzt der näher zur Austrittsseite des Reingases
liegende Kanalabschnitt B doppelwandige Seitenbereiche 34,
die ausschließlich vom Rauchgas durchströmt werden. Während also
im Bereich des eintretenden kalten Reingases ein flüssiger Wärmeträger
zur Temperierung der den Reingaskanal 24 begrenzenden
Wände 35 dient, wird im Bereich B des bereits erwärmten Reingases
die Temperierung der den Reingaskanal 24 begrenzenden Wände 36 ausschließlich
durch das heiße Rauchgas durchgeführt. Die Seitenbereiche
34 von B können kanalisiert sein.
Statt der vorgenannten Glasrohre können bei Bedarf auch
Rohre aus Kohlenstoff zum Einsatz gelangen.
Ferner ist es unter Umständen denkbar, daß Reingas durch
die Rohre geleitet wird, während Rauchgas die Rohre quer anströmt.
- Bezugszeichenaufstellung
1 Glasrohrwärmetauscher
2 Pfeile für Rauchgas
3 oberer Rohrboden
4 unterer Rohrboden
5 Glasrohre
6 Pfeile für Rauchgas
7 Pfeile für Reingas
8 Reingaskanal
9 Linienführung
10 Seitenbereiche von 1
11 Begrenzungswände von 8
12 Wärmeträgerkreislauf
13 Pumpe
14 Heizvorrichtung
15 Steuerleitung
16 Temperaturregler
17 Steuerleitung
18 Temperaturfühler
19 Rohre in 10
20 Wärmeträgerkreislauf
21 Heizkreislauf
22 Heizvorrichtung
23 Seitenbereiche von A
24 Reingaskanal
25 Heizrohre
26 Heizrohre
27 Pumpe
28 Steuerleitungen
28 Temperaturregler
30 Steuerleitungen
31 Temperaturfühler
32 Rohrboden
33 Rohrboden
34 Seitenbereiche von B
35 Wände von 24 in A
36 Wände von 24 in B
M-M Mittellinie
1′ Glaswärmetauscher
A Längenabschnitt von 24
B Längenabschnitt von 24
Claims (7)
1. Glasrohrwärmetauscher zur Kühlung von heißen Rauchgasen
mit aggressiven Bestandteilen, bei welchem das Rauchgas durch die
in Rohrböden aus hochkorrosionsfesten Blechen gelagerten Glasrohre
und ein zu erwärmendes Reingas quer zu den Glasrohren strömt, wobei
die ebenfalls aus hochkorrosionsfesten Blechen bestehenden Seitenbereiche
des Reingaskanals doppelwandig und mindestens abschnittsweise
zur Führung eines erwärmten Fluids ausgebildet sind, dadurch
gekennzeichnet, daß zumindest die dem Reingaseintritt
benachbarten doppelwandigen Seitenbereiche (10, 23) in einen geschlossenen
Wärmeträger-Kreislauf (12, 20) mit einem flüssigen Wärmeträger
integriert sind und der Wärmeträger-Kreislauf (12, 20)
über wenigstens eine Wärmequelle (14, 19, 25, 26, 22) geführt ist.
2. Glasrohrwärmetauscher nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß in den Wärmeträger-Kreislauf
(12, 20) eine Pumpe (13, 27) integriert ist.
3. Glasrohrwärmetauscher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Wärmequelle durch eine extern
des Reingaskanals (8) in den Wärmeträger-Kreislauf (12) eingegliederte
Heizvorrichtung (14) gebildet ist.
4. Glasrohrwärmetauscher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Wärmequelle aus einem geschlossenen
Heizkreislauf (21) mit die Seitenbereiche (23) zumindest
teilweise durchsetzenden Heizrohren (25, 26) und einer externen
Heizvorrichtung (22) im Heizkreislauf (21) besteht.
5. Glasrohrwärmetauscher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Wärmequelle
durch die Seitenbereiche (10) parallel zu den Glasrohren (5)
durchsetzende Rauchgasrohre (19) gebildet ist.
6. Glasrohrwärmetauscher nach Anspruch 3 oder 4, dadurch
gekennzeichnet, daß jede Heizvorrichtung
(14, 22) über an den Seitenbereichen (10, 23) in der Nähe des
Rauchgasaustritts angeordnete Temperaturfühler (18, 31) sowie
Temperaturregler (16, 29) steuerbar ist.
7. Glasrohrwärmetauscher nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens der
Rohrboden (4) am Rauchgasaustritt doppelwandig gestaltet und an
den Wärmeträger-Kreislauf (12, 20) angeschlossen ist.
Priority Applications (1)
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Publications (2)
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Country Status (1)
| Country | Link |
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1985
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| Date | Code | Title | Description |
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
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Owner name: LANGBEIN & ENGELBRACHT GMBH, 44879 BOCHUM, DE |
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