DE3534295A1 - Vorrichtung zum verteilen von gemischen auf verkehrsflaechen - Google Patents
Vorrichtung zum verteilen von gemischen auf verkehrsflaechenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verteilen von
Gemischen zur Herstellung dünner Schichten auf Verkehrs
flächen, bestehend aus einem rahmenförmigen, auf Gleitku
fen über die zu beschichtende Fläche ziehbaren, von oben
füllbaren Kasten mit darin quer zur Schlepprichtung ange
ordneten Verteilerelementen für das zu verteilende Gemisch
und mit Höhenverstellelementen zum Einstellen des Austrag
spaltes zwischen dem Verteilerkasten und der Bodenoberfläche
für wählbare Schichtdicken des Belages.
Als Gemische, z. B. bituminöse Gemische zur Herstellung von
Kaltasphaltbelägen auf Bodenflächen für Straßendecken und
dergleichen werden Schlämmen mit einer sehr kurzen Aushärte
zeit verwendet. Das Austragen und Verteilen geschieht mit
hinter einem Fahrzeug schleppbaren Verteilerkästen. Sie ver
teilen das aus der vom Schleppfahrzeug getragenen Mischma
schine austretende Mineral-Bitumen-Wassergemisch zur Bildung
eines tragfähigen Belages von mehreren Millimetern Dicke auf
der Straßenoberfläche. Innerhalb eines Kastens sind Schnecken
wellen zur Verteilung der während des Betriebes laufend einge
füllten Schlämme. Es hat sich gezeigt, daß nicht nur die
Verteilung der Schlämme in dem Verteilerkasten, sondern
ihre ständige Bewegung von großer Wichtigkeit ist, um die
Aushärtezeit zu verzögern. Gerade das rasche Aushärten führt
zu großen Schwierigkeiten bei der Verteilung, da sich Ma
terial in Ruhezonen absetzt, aushärtet und den weiteren Ar
beitsvorgang behindert. Nachträgliches Reinigen der Vertei
lerkästen ist sehr schwierig und mit einem großen Arbeits
aufwand verbunden. An Kastenwänden haftendes und ausgehär
tetes Material kann nur mit Hammer und Meißel oder nach dem
Erhitzen und Verflüssigen mit Hilfe eines Brenners entfernt
werden. Um diese Arbeiten nicht zu erschweren, sind Vertei
lerkästen so einfach wie möglich zu gestalten. Sie ruhen auf
Schlittenkufen, auf welchen sie über die Straßenoberfläche
gezogen werden. An der Austragseite ist ein Austragspalt
zwischen der Unterkante der Kastenwand und der Straßenober
fläche vorgesehen. Der Austragspalt ist durch Handräder oder
dergleichen verstellbar. Durch die Handräder wird ein Vertei
lerkasten an seiner Austragseite gegenüber den Gleitkufen an
gehoben bzw. abgesenkt. Deshalb sind die Kufen einseitig ge
lenkig am Verteilerkasten befestigt. Die Längsseiten der Kästen
sind mit streifenförmigen, gummielastischen Abstreifelementen
besetzt. An der in Zugrichtung weisenden Längsseite dient das
Abstreifelement lediglich zur Abdichtung, um zu verhindern,
daß Schlämme in Zugrichtung unter den Kasten hindurch austritt.
An der Austragseite dient das Abstreifelement zum Glätten
der Oberfläche der in einigen Millimeter Stärke aufgetrage
nen Schlämme.
Die zu beschichtenden Straßen und Wege haben insbesondere an
Einmündungen und Verzweigungen vielfach unterschiedliche Brei
ten im Zuge eines Verlaufes. Beim Übergang auf eine andere
Breite während eines Arbeitsvorganges war es bisher lediglich
möglich, den Verteilerkasten gegen einen mit breiteren oder
schmaleren Maßen auszutauschen oder ein Zwischenteil ein
zusetzen. Insbesondere das Einsetzen eines Zwischenteils
ist durch nicht ganz zu vermeidende ausgehärtete Schlämmen
reste mit einem erheblichen Arbeitsaufwand verbunden. Vor
dem Entfernen des ausgehärteten Schlämmenmaterials ist das
Einfügen eines Zwischenteils nicht möglich. Mit der Ände
rung der Breite eines Kastens durch das Einfügen oder Her
ausnehmen eines Zwischenteils müssen auch die Abstreifele
mente ausgewechselt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Verteiler
kasten der eingangs genannten Art so auszubilden, daß er
in der Lage ist, beim Verteilen von Schlämme auf Straßen
decken unterschiedliche Breiten zu erfassen.
Die Erfindung zur Lösung dieser Aufgabe zeichnet sich da
durch aus, daß der Verteilerkasten aus einem Mittelteil
mit zwei seitlich stufenlos ausfahrbaren Seitenteilen be
steht, wobei die Seitenteile mit eigenen,parallel zu den
Verteilerelementen des Mittelteils verlaufenden Verteiler
elementen ausgerüstet sind.
Vorzugsweise ist das Mittelteil noch einmal in zwei Hälften
unterteilt. Beide Mittelteilhälften sind gelenkig mitein
ander verbunden, um eine bessere Anpassung an die Straßen
wölbung zu erreichen, was insbesondere bei voll ausgefah
renen Seitenteilen von Bedeutung ist. In den Seitenteilen
angeordnete Schneckenwellen verlaufen im eingefahrenen Zu
stand parallel zu stationären Schneckenwellen des Mittel
teils und sind in Zugrichtung vor diesen angeordnet. Die
Verstellung ist mit Hilfe von Hydraulikzylindern möglich.
Die Schubstangen erhalten keine üblichen Manschettendich
tungen, da diese durch Aushärten des Schlämmenmaterials
ihre Funktion verlieren würden. Aus diesem Grunde sind
spezielle Abstreifer zur Reinhaltung der Schubstangen vor
gesehen. Um zu verhindern, daß Schlämme zwischen die teles
kopartig ineinandergreifenden Kastenelemente gelangt, sind
die beiden Mittelteile mit vertikal verlaufenden Dichtlei
sten aus gummielastischem Material vorgesehen. Von beson
derer Bedeutung ist die Möglichkeit der raschen Höhenver
stellung zur Veränderung des Austragspaltes während des
Betriebes. Hierfür sind Handräder vorgesehen, in deren Na
ben Meßstäbe konzentrisch angeordnet sind, an welchen die
eingestellte Höhe unmittelbar ablesbar ist.
Weitere, den Erfindungsgegenstand vorteilhaft gestaltende
Merkmale sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
Die Bevorratung von Verteilerkästen unterschiedlicher Brei
ten wird grundsätzlich auf ein Minimum reduziert, da Ver
teilen von Schlämme auf unterschiedliche Breiten im Bereich
einer Baustelle mit nur einem Verteilerkasten vorgenommen
werden kann. Der zusätzliche Transport von Verteilerkästen
entfällt. Durch den Fortfall eines Verteilerkastenwechsels
bzw. eines Zwischenteils wird Arbeitszeit eingespart. Bei
Fahrten auf öffentlichen Straßen, beispielsweise beim Bau
stellenwechsel, kann der Verteilerkasten montiert bleiben,
da er im zusammengefahrenen Zustand die seitlichen Fahrzeug
abmessungen nicht überragt. Durch das zentrale Gelenk, mit
welchem die beiden Mittelteilhälften verbunden sind, ist
eine optimale Anpassung des Verteilerkastens an das Profil
der Straßenoberfläche möglich. Mit Hilfe der Handradver
stellung in Verbindung mit den zentralen Meßstäben ist eine
exakte und zeitsparende Einstellung der aufzutragenden
Schlämmenschichtdicke möglich. Die in den Seitenteilen des
Verteilerkastens vorgesehenen Schneckenwellen ermöglichen
neben dem Quertransport der Schlämme eine ununterbrochene
Fortsetzung des Mischvorganges. Dadurch wird die Homogeni
tät der Schlämme erhöht. Durch die separate Verstellbarkeit
der Schneckendrehzahl kann der Brechvorgang der Schlämme op
timal in den einzelnen Kastenbereichen gesteuert werden. Da
durch wird die Qualität der Schlämmenoberfläche verbessert
und ein gleichmäßiges Verteilen über die gesamte Breite im
ausgefahrenen Zustand ermöglicht. Mit Hilfe der getrennten
Drehzahlregulierung der Schneckenwellen ist auch dann ein
problemloses Verteilen der Asphaltschlämme gegeben, wenn die
Straße eine einseitige Neigung aufweist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
schematisch dargestellt und Nachstehend erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 die Draufsicht auf einen Verteilerkasten mit einem
ausgefahrenen Seitenteil,
Fig. 2 die Ansicht auf die hintere Längsseite (Austragseite),
Fig. 3 eine Schmalseite des Verteilerkastens gemäß Fig. 1
und 2,
Fig. 4 die Ansicht auf einen Teil der hinteren Längsseite
(Austragseite) mit der Klemmleiste für den Glättungs
gummi,
Fig. 5 eine Spannvorrichtung für die Klemmleiste in größerem
Maßstab und
Fig. 6 einen Glättungsgummi mit Langlöchern zum Aufstecken
auf Haltebolzen.
Der gesamte Verteilerkasten 1 besteht aus dem Mittelteil 2 a,
2 b und den ausfahrbaren Seitenteilen 3 a, 3 b. Er wird in Rich
tung des Pfeiles 4 von einem nicht dargestellten Schleppfahr
zeug gezogen, welches gleichzeitig den Mischer für die Her
stellung des Minaral-Bitumen-Wassergemisches trägt und von
welchem während des Betriebes kontinuierlich eine bestimmte
Menge von oben in den Verteilerkasten 1 gegeben wird.
Die teleskopartig ineinanderschiebbaren Seitenteile und das
Mittelteil werden von Gleitkufen 5, 6 und 7 getragen.
Mit dem in Zugrichtung vorderen Ende sind die Elemente
des Verteilerkastens mit Hilfe von Drehzapfen 8 drehbeweg
lich mit den Kufen verbunden. Im Bereich der gegenüberlie
genden Enden der Gleitkufen sind Gewindespindeln 9 und
Handräder 10 vorgesehen, mit deren Hilfe die Kastenteile
mehr oder weniger weit von den Gleitkufen abgehoben wer
den können, um dadurch den Austragspalt für die Asphalt
schlämme einzustellen. Die Gewindespindeln 9 sind über
Stützbleche 11 auf den Gleitkufen abgestützt. Durch Ver
stellen des Handrades 10 kann eine mit den entsprechenden
Kastenteilen fest verbundene Nabenhülse 12 mit Innengewin
de nach oben bzw. unten verstellt und somit das hintere
Ende des Verteilerkastens zur Einstellung des Austragspal
tes justiert werden. Ein mit den höhenverstellbaren Rahmen
teilen verbundener Meßstab 13 greift konzentrisch durch
die Handradnabe 14 und ermöglicht das unmittelbare Ablesen der
eingestellten Größe des Austragspaltes.
Die seitlichen Kastenteile 3 a und 3 b sind über Hydraulikzy
linder 15 a, 15 b und Schubstangen 16 a, 16 b seitlich aus- und
wieder einfahrbar. Im gezeigten Beispiel sind die Hydraulik
zylinder 15 a und 15 b an den Mittelteilhälften 2 a bzw. 2 b und
die Schubstangen 16 a, 16 b an den ausfahrbaren Kastenteilen
3 a bzw. 3 b gelenkig befestigt. Diese Anordnung ist nicht
Voraussetzung für das Funktionieren der Breitenverstellung
es ist ebenso denkbar, die Zylinder an den ausfahrbaren Tei
len und die Schubstangen an den Mittelteilen zu befestigen.
Unmittelbar vor dem austragseitigen Ende der mittleren Ka
stenteile 2 a und 2 b sind mit propellerartigen Förderflächen
17 bestückte Wellen 18 angeordnet. Da die Förderflächen 17
im wesentlichen Teilflächen einer Förderschnecke sind, wer
den die Wellen 18 der Einfachheit halber als Schneckenwellen
bezeichnet. Parallel zu den Schneckenwellen 18 des Mittel
teils sind weitere Schneckenwellen 19 der ausfahrbaren Sei
tenteile 3 a und 3 b angeordnet. Im eingefahrenen Zustand be
finden sich die Schneckenwellen 19 in Zugrichtung gesehen
vor den Schneckenwellen 18. Jede Schneckenwelle wird sepa
rat durch einen Hydraulikmotor 20 bzw. 21 angetrieben. Zum
Erhalt einer besseren Übersicht sind die Schneckenwellen 19
nicht mit Förderflächen bestückt gezeichnet. Zur Lagerung
der Schneckenwellen 18, 19 dienen Querprofile bzw. Traver
sen 22, 23, 24, 25 bzw. 26 und 27. Die Hydraulikmotoren 21
der Schneckenwelle 19 sind in den äußeren, nicht näher be
zeichneten Seitenblechen der aus- und einfahrbaren Kasten
teile 3 a und 3 b gelagert.
Zum Glätten der verteilten Schlämme dient ein an der Aus
tragseite des Kastenmittelteils befestigter streifenförmiger
Glättungsgummi 28, unter welchen weitere streifenförmige
Glättungsgummis 29 und 30 der ausfahrbaren Seitenteile grei
fen. Die Glättungsgummis sitzen oberhalb des Austragspaltes
an den nicht bezeichneten Längsblechen der Kastenteile und
werden unter Bildung einer entsprechenden Kehle an den Boden
gepreßt. Das auszutragende Material gleitet also unter den
Gummileisten hindurch und wird von deren Unterseiten geglät
tet.
Über einen Gelenkzapfen 31 und ein Verbindungsblech 32 sind
die beiden Hälften 2 a, 2 b des Kastenmittelteils gelenkig
miteinander verbunden. Der zwischen diesen beiden Teilen
befindliche Spalt 33 ermöglicht zusammen mit der Gelenk
verbindung 31, 32 eine Anpassung des Austragspaltes an das
Straßenprofil.
Zum Anheben des Kastens von der Bodenfläche sind die Traver
sen 22 und 23 mit Ösen 34 versehen. Um beim Anheben ein
Durchhängen der Kastenhälften 2 a und 2 b zu verhindern,
ist ein schwenkbarer Riegel 35 vorgesehen, der in ein
Aufnahmeblech 36 mit einer U-förmigen Aufnahmeöffnung 36 a
geschwenkt werden kann. Der Riegel 35 wird beim Anheben
des Kastens auf Druck beansprucht und wirkt dadurch ei
ner Änderung des Spaltes 33 entgegen.
In Fig. 3 ist der für einen ungestörten Quertransport
der Schlämme vorgesehene Ausschnitt 38 in den Querblechen
24 und 25 der mittleren Kastenteile 2 a und 2 b dargestellt.
Diese Darstellung läßt auch den Antrieb der Schneckenwel
len 19 durch die Hydraulikmotoren 21 mit Hilfe von Antriebs
ketten oder Antriebsriemen 37 erkennen. Hierdurch wird eine
nach innen weisende Anordnung der Hydraulikmotoren 21 und
damit eine Verringerung der Gesamtbreite des Verteilerka
stens ermöglicht.
Der Glättungsgummi kann nach dem Auftragen der Schlämme
schnell gelöst und gewendet werden. Nach dem Wenden ist der
Gummi von der Oberseite einfach zu säubern. Um das rasche
Wenden zu ermöglichen ist der Gummi 28 mit Hilfe von Lang
löchern 44 auf Steckbolzen 39 an der Rückseite des Vertei
lermittelteils 2 a bzw. 2 b steckbar (Fig. 4 bis 6). Durch
eine Klemmleiste 40 kann anschließend der Glättungsgummi
gegen Herabrutschen von den Bolzen 39 gesichert werden. Die
Klemmleiste wird vorzugsweise durch ein U-Profil gebildet
und ist mit Hilfe von Stellschrauben 41 an einem Parallel
spannhebel 42 befestigt. Beim Herunterklappen des Handgriffs
43 löst sich der Spannhebel 42 mit der daran befindlichen
Klemmleiste 40 von dem Glättungsgummi 28. Dabei führt die
Klemmleiste keine Schwenk-, sondern eine waagerechte Bewegung
aus. Über Schrauben 44 ist der Spannhebel 42 an der Rückwand
des Verteilerkastens befestigt. Es ist vorgesehen, für jede
Klemmleiste an einem Mittelteil des Verteilerkastens vorzugs
weise drei Spannhebel anzuordnen.
Die Ausbildung des Glättungsgummis 28 zum Aufstecken und
raschen Festklemmen durch Betätigung der Spannhebel dient
wie alle übrigen Elemente der raschen Handhabung und damit
Zeiteinsparung bei notwendigen Veränderungen am Verteiler
kasten, was im Hinblick auf die schnell aushärtende Asphalt
schlämme von besonderem Vorteil ist.
Claims (13)
1. Vorrichtung zum Verteilen von Gemischen zur Herstellung
dünner Schichten auf Verkehrsflächen, bestehend aus einem
rahmenförmigen, auf Gleitkufen über die zu beschichtende
Fläche ziehbaren, von oben füllbaren Kasten mit darin quer
zur Schlepprichtung angeordneten Verteilerelementen für das
zu verteilende Gemisch und mit Höhenverstellelementen zum
Einstellen des Austragspaltes zwischen dem Verteilerkasten
und der Bodenoberfläche für wählbare Schichtdicken des Be
lages, dadurch gekennzeichnet, daß der Verteilerkasten
aus einem Mittelteil (2 a, 2 b) und zwei seitlich stufenlos
ausfahrbaren Seitenteilen (3 a, 3 b) besteht, wobei die Sei
tenteile mit eigenen, parallel zu den Verteilerelementen (18)
des Mittelteils verbundenen Schneckenwellen (19) ausgerüstet
sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Mittelteil aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Hälf
ten (2 a, 2 b) besteht.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und/oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen den Seitenteilen und dem Mit
telteil vertikale Dichtleisten aus gummielastischem Mate
rial angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenteile hydrau
lisch ein- und ausfahrbar gestaltet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schubstangen (16 a, 16 b) der Hydraulikzylinder (15 a,
15 b) mit Abstreifern ausgerüstet sind.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittelteil über sei
ne gesamte Breite mit einem auf der zu beschichtenden Boden
fläche aufliegenden Glättungsgummi (28) für das ausgetrage
ne Gemisch versehen ist, unter welchen schmalere Glättungs
gummis (29, 30) der ausfahrbaren Seitenteile greifen.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenteile an ihren
seitlichen äußeren Enden mit eigenen Gleitkufen (5, 7) und
Höhenverstellelementen (9, 10) versehen sind.
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß Ausschnitte in den pa
rallelen Wandblechen (24, 25) beider Mittelteilhälften ein
Querfließen des Gemisches im Bereich des austragseitigen
Endes des Verteilerkastens ermöglichen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Drehzahlen der Schneckenwellen getrennt voneinander
steuerbar sind.
10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe des Austrag
spaltes durch eine Höhenveränderung des Verteilerkastens
über den Gleitkufen mit Hilfe von Handrädern (10) einstell
bar und an einem zentralen, die Handradnabe (14) konzen
trisch durchsetzenden Meßstab (13) unmittelbar ablesbar ist.
11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Glättungsgummi (28)
des Mittelteils (2, 2 b) auf am Verteilerkasten angeordnete
Bolzen (39) gesteckt und durch Klemmleisten (40) gesichert
ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß als Klemmleiste ein an einem Waagerechtspanner (41, 42,
43) befestigtes U-Profil (42) dient.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Klemmleiste (40) zur Klemmstärkenregulierung über
Stellschrauben (41) am Spanner (42) befestigt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853534295 DE3534295A1 (de) | 1985-09-26 | 1985-09-26 | Vorrichtung zum verteilen von gemischen auf verkehrsflaechen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853534295 DE3534295A1 (de) | 1985-09-26 | 1985-09-26 | Vorrichtung zum verteilen von gemischen auf verkehrsflaechen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3534295A1 true DE3534295A1 (de) | 1987-04-02 |
Family
ID=6281979
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853534295 Withdrawn DE3534295A1 (de) | 1985-09-26 | 1985-09-26 | Vorrichtung zum verteilen von gemischen auf verkehrsflaechen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3534295A1 (de) |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8130 | Withdrawal | ||
| 8180 | Miscellaneous part 1 |
Free format text: ES ERFOLGT ERGAENZUNGSDRUCK DER FEHLENDEN ZEICHNUNGEN "FIG. 3 BIS 6" |