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DE3534295A1 - Vorrichtung zum verteilen von gemischen auf verkehrsflaechen - Google Patents

Vorrichtung zum verteilen von gemischen auf verkehrsflaechen

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DE3534295A1
DE3534295A1 DE19853534295 DE3534295A DE3534295A1 DE 3534295 A1 DE3534295 A1 DE 3534295A1 DE 19853534295 DE19853534295 DE 19853534295 DE 3534295 A DE3534295 A DE 3534295A DE 3534295 A1 DE3534295 A1 DE 3534295A1
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DE
Germany
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box
distribution
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DE19853534295
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English (en)
Inventor
Peter-Max Dipl Ing Pietsch
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Pietsch Max KG & Co GmbH
Original Assignee
Pietsch Max KG & Co GmbH
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Publication date
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    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
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    • E01C19/00Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving
    • E01C19/12Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for distributing granular or liquid materials
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    • E01C19/42Machines for imparting a smooth finish to freshly-laid paving courses other than by rolling, tamping or vibrating
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    • E01C2301/00Machine characteristics, parts or accessories not otherwise provided for
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Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Paving Machines (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verteilen von Gemischen zur Herstellung dünner Schichten auf Verkehrs­ flächen, bestehend aus einem rahmenförmigen, auf Gleitku­ fen über die zu beschichtende Fläche ziehbaren, von oben füllbaren Kasten mit darin quer zur Schlepprichtung ange­ ordneten Verteilerelementen für das zu verteilende Gemisch und mit Höhenverstellelementen zum Einstellen des Austrag­ spaltes zwischen dem Verteilerkasten und der Bodenoberfläche für wählbare Schichtdicken des Belages.
Als Gemische, z. B. bituminöse Gemische zur Herstellung von Kaltasphaltbelägen auf Bodenflächen für Straßendecken und dergleichen werden Schlämmen mit einer sehr kurzen Aushärte­ zeit verwendet. Das Austragen und Verteilen geschieht mit hinter einem Fahrzeug schleppbaren Verteilerkästen. Sie ver­ teilen das aus der vom Schleppfahrzeug getragenen Mischma­ schine austretende Mineral-Bitumen-Wassergemisch zur Bildung eines tragfähigen Belages von mehreren Millimetern Dicke auf der Straßenoberfläche. Innerhalb eines Kastens sind Schnecken­ wellen zur Verteilung der während des Betriebes laufend einge­ füllten Schlämme. Es hat sich gezeigt, daß nicht nur die Verteilung der Schlämme in dem Verteilerkasten, sondern ihre ständige Bewegung von großer Wichtigkeit ist, um die Aushärtezeit zu verzögern. Gerade das rasche Aushärten führt zu großen Schwierigkeiten bei der Verteilung, da sich Ma­ terial in Ruhezonen absetzt, aushärtet und den weiteren Ar­ beitsvorgang behindert. Nachträgliches Reinigen der Vertei­ lerkästen ist sehr schwierig und mit einem großen Arbeits­ aufwand verbunden. An Kastenwänden haftendes und ausgehär­ tetes Material kann nur mit Hammer und Meißel oder nach dem Erhitzen und Verflüssigen mit Hilfe eines Brenners entfernt werden. Um diese Arbeiten nicht zu erschweren, sind Vertei­ lerkästen so einfach wie möglich zu gestalten. Sie ruhen auf Schlittenkufen, auf welchen sie über die Straßenoberfläche gezogen werden. An der Austragseite ist ein Austragspalt zwischen der Unterkante der Kastenwand und der Straßenober­ fläche vorgesehen. Der Austragspalt ist durch Handräder oder dergleichen verstellbar. Durch die Handräder wird ein Vertei­ lerkasten an seiner Austragseite gegenüber den Gleitkufen an­ gehoben bzw. abgesenkt. Deshalb sind die Kufen einseitig ge­ lenkig am Verteilerkasten befestigt. Die Längsseiten der Kästen sind mit streifenförmigen, gummielastischen Abstreifelementen besetzt. An der in Zugrichtung weisenden Längsseite dient das Abstreifelement lediglich zur Abdichtung, um zu verhindern, daß Schlämme in Zugrichtung unter den Kasten hindurch austritt. An der Austragseite dient das Abstreifelement zum Glätten der Oberfläche der in einigen Millimeter Stärke aufgetrage­ nen Schlämme.
Die zu beschichtenden Straßen und Wege haben insbesondere an Einmündungen und Verzweigungen vielfach unterschiedliche Brei­ ten im Zuge eines Verlaufes. Beim Übergang auf eine andere Breite während eines Arbeitsvorganges war es bisher lediglich möglich, den Verteilerkasten gegen einen mit breiteren oder schmaleren Maßen auszutauschen oder ein Zwischenteil ein­ zusetzen. Insbesondere das Einsetzen eines Zwischenteils ist durch nicht ganz zu vermeidende ausgehärtete Schlämmen­ reste mit einem erheblichen Arbeitsaufwand verbunden. Vor dem Entfernen des ausgehärteten Schlämmenmaterials ist das Einfügen eines Zwischenteils nicht möglich. Mit der Ände­ rung der Breite eines Kastens durch das Einfügen oder Her­ ausnehmen eines Zwischenteils müssen auch die Abstreifele­ mente ausgewechselt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Verteiler­ kasten der eingangs genannten Art so auszubilden, daß er in der Lage ist, beim Verteilen von Schlämme auf Straßen­ decken unterschiedliche Breiten zu erfassen.
Die Erfindung zur Lösung dieser Aufgabe zeichnet sich da­ durch aus, daß der Verteilerkasten aus einem Mittelteil mit zwei seitlich stufenlos ausfahrbaren Seitenteilen be­ steht, wobei die Seitenteile mit eigenen,parallel zu den Verteilerelementen des Mittelteils verlaufenden Verteiler­ elementen ausgerüstet sind.
Vorzugsweise ist das Mittelteil noch einmal in zwei Hälften unterteilt. Beide Mittelteilhälften sind gelenkig mitein­ ander verbunden, um eine bessere Anpassung an die Straßen­ wölbung zu erreichen, was insbesondere bei voll ausgefah­ renen Seitenteilen von Bedeutung ist. In den Seitenteilen angeordnete Schneckenwellen verlaufen im eingefahrenen Zu­ stand parallel zu stationären Schneckenwellen des Mittel­ teils und sind in Zugrichtung vor diesen angeordnet. Die Verstellung ist mit Hilfe von Hydraulikzylindern möglich. Die Schubstangen erhalten keine üblichen Manschettendich­ tungen, da diese durch Aushärten des Schlämmenmaterials ihre Funktion verlieren würden. Aus diesem Grunde sind spezielle Abstreifer zur Reinhaltung der Schubstangen vor­ gesehen. Um zu verhindern, daß Schlämme zwischen die teles­ kopartig ineinandergreifenden Kastenelemente gelangt, sind die beiden Mittelteile mit vertikal verlaufenden Dichtlei­ sten aus gummielastischem Material vorgesehen. Von beson­ derer Bedeutung ist die Möglichkeit der raschen Höhenver­ stellung zur Veränderung des Austragspaltes während des Betriebes. Hierfür sind Handräder vorgesehen, in deren Na­ ben Meßstäbe konzentrisch angeordnet sind, an welchen die eingestellte Höhe unmittelbar ablesbar ist.
Weitere, den Erfindungsgegenstand vorteilhaft gestaltende Merkmale sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
Die Bevorratung von Verteilerkästen unterschiedlicher Brei­ ten wird grundsätzlich auf ein Minimum reduziert, da Ver­ teilen von Schlämme auf unterschiedliche Breiten im Bereich einer Baustelle mit nur einem Verteilerkasten vorgenommen werden kann. Der zusätzliche Transport von Verteilerkästen entfällt. Durch den Fortfall eines Verteilerkastenwechsels bzw. eines Zwischenteils wird Arbeitszeit eingespart. Bei Fahrten auf öffentlichen Straßen, beispielsweise beim Bau­ stellenwechsel, kann der Verteilerkasten montiert bleiben, da er im zusammengefahrenen Zustand die seitlichen Fahrzeug­ abmessungen nicht überragt. Durch das zentrale Gelenk, mit welchem die beiden Mittelteilhälften verbunden sind, ist eine optimale Anpassung des Verteilerkastens an das Profil der Straßenoberfläche möglich. Mit Hilfe der Handradver­ stellung in Verbindung mit den zentralen Meßstäben ist eine exakte und zeitsparende Einstellung der aufzutragenden Schlämmenschichtdicke möglich. Die in den Seitenteilen des Verteilerkastens vorgesehenen Schneckenwellen ermöglichen neben dem Quertransport der Schlämme eine ununterbrochene Fortsetzung des Mischvorganges. Dadurch wird die Homogeni­ tät der Schlämme erhöht. Durch die separate Verstellbarkeit der Schneckendrehzahl kann der Brechvorgang der Schlämme op­ timal in den einzelnen Kastenbereichen gesteuert werden. Da­ durch wird die Qualität der Schlämmenoberfläche verbessert und ein gleichmäßiges Verteilen über die gesamte Breite im ausgefahrenen Zustand ermöglicht. Mit Hilfe der getrennten Drehzahlregulierung der Schneckenwellen ist auch dann ein problemloses Verteilen der Asphaltschlämme gegeben, wenn die Straße eine einseitige Neigung aufweist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt und Nachstehend erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 die Draufsicht auf einen Verteilerkasten mit einem ausgefahrenen Seitenteil,
Fig. 2 die Ansicht auf die hintere Längsseite (Austragseite),
Fig. 3 eine Schmalseite des Verteilerkastens gemäß Fig. 1 und 2,
Fig. 4 die Ansicht auf einen Teil der hinteren Längsseite (Austragseite) mit der Klemmleiste für den Glättungs­ gummi,
Fig. 5 eine Spannvorrichtung für die Klemmleiste in größerem Maßstab und
Fig. 6 einen Glättungsgummi mit Langlöchern zum Aufstecken auf Haltebolzen.
Der gesamte Verteilerkasten 1 besteht aus dem Mittelteil 2 a, 2 b und den ausfahrbaren Seitenteilen 3 a, 3 b. Er wird in Rich­ tung des Pfeiles 4 von einem nicht dargestellten Schleppfahr­ zeug gezogen, welches gleichzeitig den Mischer für die Her­ stellung des Minaral-Bitumen-Wassergemisches trägt und von welchem während des Betriebes kontinuierlich eine bestimmte Menge von oben in den Verteilerkasten 1 gegeben wird.
Die teleskopartig ineinanderschiebbaren Seitenteile und das Mittelteil werden von Gleitkufen 5, 6 und 7 getragen. Mit dem in Zugrichtung vorderen Ende sind die Elemente des Verteilerkastens mit Hilfe von Drehzapfen 8 drehbeweg­ lich mit den Kufen verbunden. Im Bereich der gegenüberlie­ genden Enden der Gleitkufen sind Gewindespindeln 9 und Handräder 10 vorgesehen, mit deren Hilfe die Kastenteile mehr oder weniger weit von den Gleitkufen abgehoben wer­ den können, um dadurch den Austragspalt für die Asphalt­ schlämme einzustellen. Die Gewindespindeln 9 sind über Stützbleche 11 auf den Gleitkufen abgestützt. Durch Ver­ stellen des Handrades 10 kann eine mit den entsprechenden Kastenteilen fest verbundene Nabenhülse 12 mit Innengewin­ de nach oben bzw. unten verstellt und somit das hintere Ende des Verteilerkastens zur Einstellung des Austragspal­ tes justiert werden. Ein mit den höhenverstellbaren Rahmen­ teilen verbundener Meßstab 13 greift konzentrisch durch die Handradnabe 14 und ermöglicht das unmittelbare Ablesen der eingestellten Größe des Austragspaltes.
Die seitlichen Kastenteile 3 a und 3 b sind über Hydraulikzy­ linder 15 a, 15 b und Schubstangen 16 a, 16 b seitlich aus- und wieder einfahrbar. Im gezeigten Beispiel sind die Hydraulik­ zylinder 15 a und 15 b an den Mittelteilhälften 2 a bzw. 2 b und die Schubstangen 16 a, 16 b an den ausfahrbaren Kastenteilen 3 a bzw. 3 b gelenkig befestigt. Diese Anordnung ist nicht Voraussetzung für das Funktionieren der Breitenverstellung es ist ebenso denkbar, die Zylinder an den ausfahrbaren Tei­ len und die Schubstangen an den Mittelteilen zu befestigen.
Unmittelbar vor dem austragseitigen Ende der mittleren Ka­ stenteile 2 a und 2 b sind mit propellerartigen Förderflächen 17 bestückte Wellen 18 angeordnet. Da die Förderflächen 17 im wesentlichen Teilflächen einer Förderschnecke sind, wer­ den die Wellen 18 der Einfachheit halber als Schneckenwellen bezeichnet. Parallel zu den Schneckenwellen 18 des Mittel­ teils sind weitere Schneckenwellen 19 der ausfahrbaren Sei­ tenteile 3 a und 3 b angeordnet. Im eingefahrenen Zustand be­ finden sich die Schneckenwellen 19 in Zugrichtung gesehen vor den Schneckenwellen 18. Jede Schneckenwelle wird sepa­ rat durch einen Hydraulikmotor 20 bzw. 21 angetrieben. Zum Erhalt einer besseren Übersicht sind die Schneckenwellen 19 nicht mit Förderflächen bestückt gezeichnet. Zur Lagerung der Schneckenwellen 18, 19 dienen Querprofile bzw. Traver­ sen 22, 23, 24, 25 bzw. 26 und 27. Die Hydraulikmotoren 21 der Schneckenwelle 19 sind in den äußeren, nicht näher be­ zeichneten Seitenblechen der aus- und einfahrbaren Kasten­ teile 3 a und 3 b gelagert.
Zum Glätten der verteilten Schlämme dient ein an der Aus­ tragseite des Kastenmittelteils befestigter streifenförmiger Glättungsgummi 28, unter welchen weitere streifenförmige Glättungsgummis 29 und 30 der ausfahrbaren Seitenteile grei­ fen. Die Glättungsgummis sitzen oberhalb des Austragspaltes an den nicht bezeichneten Längsblechen der Kastenteile und werden unter Bildung einer entsprechenden Kehle an den Boden gepreßt. Das auszutragende Material gleitet also unter den Gummileisten hindurch und wird von deren Unterseiten geglät­ tet.
Über einen Gelenkzapfen 31 und ein Verbindungsblech 32 sind die beiden Hälften 2 a, 2 b des Kastenmittelteils gelenkig miteinander verbunden. Der zwischen diesen beiden Teilen befindliche Spalt 33 ermöglicht zusammen mit der Gelenk­ verbindung 31, 32 eine Anpassung des Austragspaltes an das Straßenprofil.
Zum Anheben des Kastens von der Bodenfläche sind die Traver­ sen 22 und 23 mit Ösen 34 versehen. Um beim Anheben ein Durchhängen der Kastenhälften 2 a und 2 b zu verhindern, ist ein schwenkbarer Riegel 35 vorgesehen, der in ein Aufnahmeblech 36 mit einer U-förmigen Aufnahmeöffnung 36 a geschwenkt werden kann. Der Riegel 35 wird beim Anheben des Kastens auf Druck beansprucht und wirkt dadurch ei­ ner Änderung des Spaltes 33 entgegen.
In Fig. 3 ist der für einen ungestörten Quertransport der Schlämme vorgesehene Ausschnitt 38 in den Querblechen 24 und 25 der mittleren Kastenteile 2 a und 2 b dargestellt. Diese Darstellung läßt auch den Antrieb der Schneckenwel­ len 19 durch die Hydraulikmotoren 21 mit Hilfe von Antriebs­ ketten oder Antriebsriemen 37 erkennen. Hierdurch wird eine nach innen weisende Anordnung der Hydraulikmotoren 21 und damit eine Verringerung der Gesamtbreite des Verteilerka­ stens ermöglicht.
Der Glättungsgummi kann nach dem Auftragen der Schlämme schnell gelöst und gewendet werden. Nach dem Wenden ist der Gummi von der Oberseite einfach zu säubern. Um das rasche Wenden zu ermöglichen ist der Gummi 28 mit Hilfe von Lang­ löchern 44 auf Steckbolzen 39 an der Rückseite des Vertei­ lermittelteils 2 a bzw. 2 b steckbar (Fig. 4 bis 6). Durch eine Klemmleiste 40 kann anschließend der Glättungsgummi gegen Herabrutschen von den Bolzen 39 gesichert werden. Die Klemmleiste wird vorzugsweise durch ein U-Profil gebildet und ist mit Hilfe von Stellschrauben 41 an einem Parallel­ spannhebel 42 befestigt. Beim Herunterklappen des Handgriffs 43 löst sich der Spannhebel 42 mit der daran befindlichen Klemmleiste 40 von dem Glättungsgummi 28. Dabei führt die Klemmleiste keine Schwenk-, sondern eine waagerechte Bewegung aus. Über Schrauben 44 ist der Spannhebel 42 an der Rückwand des Verteilerkastens befestigt. Es ist vorgesehen, für jede Klemmleiste an einem Mittelteil des Verteilerkastens vorzugs­ weise drei Spannhebel anzuordnen.
Die Ausbildung des Glättungsgummis 28 zum Aufstecken und raschen Festklemmen durch Betätigung der Spannhebel dient wie alle übrigen Elemente der raschen Handhabung und damit Zeiteinsparung bei notwendigen Veränderungen am Verteiler­ kasten, was im Hinblick auf die schnell aushärtende Asphalt­ schlämme von besonderem Vorteil ist.

Claims (13)

1. Vorrichtung zum Verteilen von Gemischen zur Herstellung dünner Schichten auf Verkehrsflächen, bestehend aus einem rahmenförmigen, auf Gleitkufen über die zu beschichtende Fläche ziehbaren, von oben füllbaren Kasten mit darin quer zur Schlepprichtung angeordneten Verteilerelementen für das zu verteilende Gemisch und mit Höhenverstellelementen zum Einstellen des Austragspaltes zwischen dem Verteilerkasten und der Bodenoberfläche für wählbare Schichtdicken des Be­ lages, dadurch gekennzeichnet, daß der Verteilerkasten aus einem Mittelteil (2 a, 2 b) und zwei seitlich stufenlos ausfahrbaren Seitenteilen (3 a, 3 b) besteht, wobei die Sei­ tenteile mit eigenen, parallel zu den Verteilerelementen (18) des Mittelteils verbundenen Schneckenwellen (19) ausgerüstet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittelteil aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Hälf­ ten (2 a, 2 b) besteht.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Seitenteilen und dem Mit­ telteil vertikale Dichtleisten aus gummielastischem Mate­ rial angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenteile hydrau­ lisch ein- und ausfahrbar gestaltet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubstangen (16 a, 16 b) der Hydraulikzylinder (15 a, 15 b) mit Abstreifern ausgerüstet sind.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittelteil über sei­ ne gesamte Breite mit einem auf der zu beschichtenden Boden­ fläche aufliegenden Glättungsgummi (28) für das ausgetrage­ ne Gemisch versehen ist, unter welchen schmalere Glättungs­ gummis (29, 30) der ausfahrbaren Seitenteile greifen.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenteile an ihren seitlichen äußeren Enden mit eigenen Gleitkufen (5, 7) und Höhenverstellelementen (9, 10) versehen sind.
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß Ausschnitte in den pa­ rallelen Wandblechen (24, 25) beider Mittelteilhälften ein Querfließen des Gemisches im Bereich des austragseitigen Endes des Verteilerkastens ermöglichen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzahlen der Schneckenwellen getrennt voneinander steuerbar sind.
10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe des Austrag­ spaltes durch eine Höhenveränderung des Verteilerkastens über den Gleitkufen mit Hilfe von Handrädern (10) einstell­ bar und an einem zentralen, die Handradnabe (14) konzen­ trisch durchsetzenden Meßstab (13) unmittelbar ablesbar ist.
11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Glättungsgummi (28) des Mittelteils (2, 2 b) auf am Verteilerkasten angeordnete Bolzen (39) gesteckt und durch Klemmleisten (40) gesichert ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß als Klemmleiste ein an einem Waagerechtspanner (41, 42, 43) befestigtes U-Profil (42) dient.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmleiste (40) zur Klemmstärkenregulierung über Stellschrauben (41) am Spanner (42) befestigt ist.
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