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DE3529259A1 - Verfahren zur herstellung von halogensubstituierten benzoylacetonitrilen, 1-chlor-2-(2,4-dichlor-5-fluorphenyl)-ethan-2-on und seine herstellung - Google Patents

Verfahren zur herstellung von halogensubstituierten benzoylacetonitrilen, 1-chlor-2-(2,4-dichlor-5-fluorphenyl)-ethan-2-on und seine herstellung

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DE3529259A1
DE3529259A1 DE19853529259 DE3529259A DE3529259A1 DE 3529259 A1 DE3529259 A1 DE 3529259A1 DE 19853529259 DE19853529259 DE 19853529259 DE 3529259 A DE3529259 A DE 3529259A DE 3529259 A1 DE3529259 A1 DE 3529259A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
formula
halogen
preparation
dichloro
chloro
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19853529259
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Dr Maurer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayer AG filed Critical Bayer AG
Priority to DE19853529259 priority Critical patent/DE3529259A1/de
Publication of DE3529259A1 publication Critical patent/DE3529259A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C255/00Carboxylic acid nitriles
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C45/00Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds
    • C07C45/45Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds by condensation
    • C07C45/46Friedel-Crafts reactions
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C49/00Ketones; Ketenes; Dimeric ketenes; Ketonic chelates
    • C07C49/76Ketones containing a keto group bound to a six-membered aromatic ring
    • C07C49/80Ketones containing a keto group bound to a six-membered aromatic ring containing halogen

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein neues Verfahren zur Herstellung von halogensubstituierten Benzoylacetonitrilen sowie ein neues Zwischenprodukt zur Durchführung dieses Verfahrens.
Es ist bereits bekannt, daß man halogensubstituierte Benzoylacetonitrile herstellen kann, wenn man wasserfreies Acetonitril mit Benzoesäureestern in Gegenwart von starken Basen wie beispielsweise Alkalihydride oder Alkalialkoholate und in Gegenwart von wasserfreien inerten Lösungsmitteln wie z. B. Tetrahydrofuran oder entsprechenden niederen Alkoholen wie Methanol, Ethanol oder tert.-Butanol, bei der Siedetemperatur des Lösungsmittels umsetzt und mehrere Stunden unter Rückfluß erhitzt (vergl. z. B. EP-OS 1 29 407 und DE-OS 24 09 562). Nachteilig bei diesem Verfahren sind die relativ hohen Reaktionstemperaturen, lange Verweilzeiten und die Verwendung von wasserfreiem Acetonitril und wasserfreien Lösungsmitteln. Außerdem nimmt die Ausbeute bei steigender Halogensubstitution am Benzolkern ab.
Außerdem ist bekannt, daß man durch Umsetzung von Phenol-Derivaten mit Acetylchlorid, in Gegenwart von Friedel Crafts-Katalysatoren wie z. B. Aluminiumchlorid, anschließende Bromierung der entstehenden Acetophenon- Derivate und Umsetzung mit Alkalicyaniden, die Enolate der halogensubstituierten Benzoylacetonitril-Derivate erhalten kann, die gegebenenfalls durch Ansäuern in die halogensubstituierten Benzoylacetonitril-Derivate überführt werden können (vergl. DE-OS 24 09 562 und DE-OS 23 02 273). Diese Herstellungsmethode ist sehr aufwendig und erfolgt in mehreren Stufen.
Die vorliegende Erfindung betrifft:
1. Ein Verfahren zur Herstellung von halogensubstituierten Benzoylacetonitrilen der Formel (I) in welcher
X1 und X2 gleich oder verschieden sind und für Wasserstoff oder Halogen stehen und
X3 für Halogen steht,
das dadurch gekennzeichnet ist, daß man 1-Chlor- acetophenon der Formel (II) in welcher
X1, X2 und X3 die oben angegebenen Bedeutungen haben,
mit wasserlöslichen Alkalicyaniden, in Gegenwart von Verdünnungsmitteln umsetzt und anschließend mit einer Mineralsäure ansäuert.
2. 1-Chlor-2-(2,4-dichlor-5-fluorphenyl)-ethan-2-on der Formel (IIa)
3. Ein Verfahren zur Herstellung von 1-Chlor-2-(2,4- dichlor-5-fluorphenyl)-ethan-2-on der Formel (IIa), das dadurch gekennzeichnet ist, daß man 2,4-Dichlor-fluorbenzol der Formel (III) mit Alcylierungsmitteln der Formel (IV)
in welcher
W für Halogen oder für den Rest ClCH2COO- steht,
in Gegenwart von Acylierungskatalysatoren und gegebenenfalls in Gegenwart von Verdünnungsmitteln umsetzt.
Überraschenderweise können mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens 1 (oben) halogensubstituierte Benzoylacrylnitrile unter milden Bedingungen in guter Ausbeute und sehr hoher Reinheit erhalten werden. Weitere Vorteile des Verfahrens bestehen darin, daß keine wasserfreien Reagenzien oder wasserfreien Lösungsmittel verwendet werden, wie aus dem Stand der Technik bekannt ist (vergl. EP-OS 1 29 407 und DE-OS 24 09 562). Außerdem sind für die Herstellung der Verbindungen der Formel (I) nur wenige Stufen erforderlich, wodurch der Herstellungsaufwand stark verringert wird (vergl. DE-OS 24 09 562 und DE-OS 23 02 273). Somit können die halogensubstituierten Benzoylacetonitrile der Formel (I) mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens 1 (oben) auf einfachere Weise und kostengünstiger hergestellt werden als aus dem Stand der Technik bekannt geworden ist.
Bevorzugt werden mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens 1 (oben) die Verbindungen der Formel (I) hergestellt, in welcher
X1 und X2 gleich oder verschieden sind und für Wasserstoff, Fluor, Chlor oder Brom stehen und
X3 für Fluor, Chlor oder Brom steht.
Besonders bevorzugt werden die Verbindungen der Formel (I) hergestellt, in welcher
X1 für Wasserstoff, Fluor oder Chlor steht,
X2 für Fluor oder Chlor steht und
X3 für Fluor oder Chlor steht.
Als Beispiel für die Verbindungen der Formel (I), die mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens 1 (oben) hergestellt werden können, seien genannt:
Tabelle 1
Tabelle 1 - Fortsetzung
Verwendet man beispielsweise für das erfindungsgemäße Verfahren (1) 1-Chlor-2-(2,4-dichlor-phenyl)-ethan-2-on und Natriumcyanid als Ausgangsstoffe, so kann die Reaktion durch das folgende Formelschema wiedergegeben werden:
Die als Ausgangsstoffe für das erfindungsgemäße Verfahren (1) zu verwendenden 1-Chlor-acetophenone sind durch die Formel (II) allgemein definiert. In dieser Formel stehen X1, X2 und X3 bevorzugt bzw. besonders bevorzugt für diejenigen Reste, welche oben für Formel (I) angegeben sind.
Die Verbindungen der Formel (II) sind zum Teil bekannt und/oder lassen sich nach bekannten Verfahren herstellen. Neu ist die Verbindung der Formel (IIa) 1-Chlor-2- (2,4-dichlor-5-fluorphenyl)-ethan-2-on. Die Verbindung läßt sich gemäß 3 (oben herstellen (genaue Beschreibung siehe weiter unten).
In Wasser lösliche Alkalicyanide, welche beim erfindungsgemäßen Verfahren (1) verwendet werden können, sind beispielsweise Alkalicyanide wie Natriumcyanid und Kaliumcyanid; Natriumcyanid wird bevorzugt verwendet.
Das erfindungsgemäße Verfahren (1) wird bevorzugt in Gegenwart von Verdünnungsmitteln durchgeführt. Hierzu gehören neben Wasser vor allem organische Lösungsmittel, insbesondere Kohlenwasserstoffe wie z. B. Benzol, Toluol oder Xylol, Ether wie z. B. Diethyl- und Dibutylether, Glycoldimethylether, Diglycoldimethylether, Tetrahydrofuran und Dioxan, Ketone wie z. B. Aceton, Methyl-ethyl- keton, Methyl-isopropylketon und Methyl-isobutylketon, Carbonsäuren und deren Ester wie z. B. Essigsäure und deren Methyl- und Ethylester, Carbonsäureamide wie z. B. Dimethylformamid und Dimethylacetamid sowie Alkohole wie z. B. Methanol, Ethanol, Propanole und Butanole. Bevorzugt werden Wasser und Alkohole als Lösungsmittel eingesetzt.
Als Mineralsäuren kommen für das erfindungsgemäße Verfahren vorzugsweise in Frage: Salzsäure, Essigsäure, Phosphorsäure oder Schwefelsäure.
Die Reaktionstemperatur wird beim erfindungsgemäßen Verfahren (1) zwischen 0 und 80°C, vorzugsweise zwischen 0 und 40°C gehalten. Das Verfahren wird vorzugsweise bei Normaldruck durchgeführt.
Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens (1) setzt man im allgemeinen auf 1 Mol 1-Chlor-acetophenon der Formel (II) zwischen 2,0 und 3,0 Mol, vorzugsweise 2,0 bis 2,5 Mol Alkalicyanid ein.
Man geht im allgemeinen in der Weise vor, daß man eine wässrige oder wässrig-alkoholische Alkalicyanidlösung mit einer Lösung der Verbindung der Formel (II) in einem geeigneten Lösungsmittel vereinigt und das Reaktionsgemisch nach Reaktionsende aufarbeitet. Zur Aufarbeitung wird das Lösungsmittel entfernt, der Rückstand mit Wasser versetzt und vom Ungelösten abgetrennt. Das Filtrat wird anschließend mit einer Mineralsäure wie z. B. Salzsäure angesäuert und das Reaktionsprodukt fällt aus.
Verwendet man beispielsweise für das erfindungsgemäße Verfahren (3) 2,4-Dichlor-fluorbenzol und 2-Chlor-acetylchlorid als Ausgangsstoffe, so kann die Reaktion durch das folgende Formelschema wiedergegeben werden:
Für das erfindungsgemäße Verfahren (3) wird die Verbindung 2,4-Dichlor-fluorbenzol der Formel (III) als Ausgangsverbindung eingesetzt.
2,4-Dichlor-fluorbenzol ist eine allgemein bekannte Verbindung der organischen Chemie.
Die für das erfindungsgemäße Verfahren (3) als Ausgangsstoffe zur verwendenden Acylierungsmittel sind durch die Formel (IV) allgemein definiert. In dieser Formel steht W für Halogen wie insbesondere Fluor, Chlor oder Brom sowie für den Rest ClCH2COO-.
Die Verbindungen der Formel (IV) sind allgemein bekannte Verbindungen der organischen Chemie.
Als Beispiele für die Verbindungen der Formel (IV) seien genannt:
2-Chlor-acetylchlorid, -acetylfluorid, -acetylbromid und Bis-(chloressigsäure)anhydrid.
Die Acylierung wird in Gegenwart bekannter Acylierungskatalysatoren durchgeführt. Als Acylierungskatalysatoren kommen für das Verfahren (3) bevorzugt Friedel-Crafts- Katalysatoren in Frage. Hierzu gehören Aluminiumhalogenide wie Aluminiumtrichlorid sowie Bortrifluorid.
Das erfindungsgemäße Verfahren (3) wird bevorzugt ohne Verdünnungsmittel durchgeführt.
Das erfindungsgemäße Verfahren (3) wird im allgemeinen bei Temperaturen zwischen 0°C und 120°C durchgeführt.
Bevorzugt wird der Bereich zwischen 20°C und 100°C. Die Umsetzungen werden im allgemeinen bei Normaldruck durchgeführt.
Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens (3) setzt man auf 1 Mol 2,4-Dichlor-fluorbenzol der Formel (III), 1 bis 2,2 Mol, vorzugsweise 1 bis 1,8 Mol, Acylierungsmittel der Formel (IV) und 1 bis 3,5 Mol, vorzugsweise 1 bis 2,8 Mol, Acylierungskatalysatoren ein.
Die Aufarbeitung erfolgt in üblicher Weise, z. B. durch Zugabe von Eis oder Eiswasser zum Reaktionsgemisch nach beendeter Reaktion und durch Absaugen des erkalteten Produkt.
Die Verbindungen der Formel (I) können als Zwischenprodukte für die Herstellung von Pestiziden wie Herbiziden (vergl. z. B. EP-OS 1 29 407) und Insektiziden (vergl. z. B. DE-OS 30 01 519, DE-OS 24 09 562 und DE-OS 23 02 273) eingesetzt werden.
Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Verbindungen der Formel (I) können weiterhin als Zwischenprodukte für die Synthese von Oxochinolincarbonsäure- Derivaten verwendet werden, die eine hervorragende bakterizide Wirksamkeit besitzen (vergl. z. B. EP-OS 78 362 und eine noch nicht vorveröffentlichte Anmeldung der Anmelderin DE-A 34 26 483). So entsteht z. B. bei der Umsetzung von 2,4-Dichlor-5-fluor-benzoylacetonitril mit o-Ameisensäuremethylester und anschließende Umsetzung mit Cyclopropylamin, 2-(2,4-Dichlor-5-fluor-benzoyl)- 3-Cyclopropylamino-acrylnitril der Formel (VI). Danach erfolgt ein Ringschluß in Gegenwart von Säureakzeptoren wie z. B. Kaliumcarbonat und in Gegenwart eines Lösungsmittels wie z. B. Dimethylformamid bei 150°C bis 160°C zu dem entsprechenden Oxochinolincarbonsäurenitril der Formel (VII), welches anschließend im sauren oder im alkalischen Medium, z. B. mit Schwefelsäure, verseift wird (Formel (VIII)) und dann zu den Verbindungen der Formel (IX) umgesetzt werden kann. Diese Verbindungen der Formel (IX) sind bereits beschrieben worden (vergl. z. B. EP-OS 78 362): Y = H, Alkyl
Herstellungsbeispiele Beispiel 1
Zu einer Lösung von 5,4 g (0,11 Mol) Natriumcyanid in 10 ml Wasser gibt man unter Rühren bei 20°C auf einmal eine Lösung von 14,2 g rohem 1-Chlor-2-(2,4-dichlor-5- fluorphenyl)-ethan-2-on (0,05 Mol) in 50 ml Ethanol. Das Reaktionsgemisch erwärmt sich auf ca. 35°C. Nach 2 Stunden wird das Lösungsmittel im Vakuum abgewogen; den Rückstand verrührt man mit 100 ml Wasser und filtriert vom Ungelösten ab. Das Filtrat wird mit konzentrierter Salzsäure auf pH 3 gebracht, dann saugt man das ausgefallene Produkt aus.
Man erhält so 10,75 g (90% der Theorie; GC-Gehalt = 97%) 2,4-Dichlor-5-fluor-benzoylacetonitril als gelbes Pulver mit einem Schmelzpunkt von 103°C.
Beispiel 2
Zu einer Lösung von 160 g (0,715 Mol) 1-Chlor-2-(2,4-dichlorphenyl)- ethan-2-on in 215 ml Ethanol gibt man innerhalb von 10 Minuten eine Lösung von 77,2 g (1,57 Mol) Natriumcyanid in 140 ml Wasser und 140 ml Ethanol. Die Temperatur des Reaktionsgemisches steigt dabei bis ca. 60°C an. Nach Ende der exothermen Reaktion läßt man die Mischung auf 20°C abkühlen, destilliert das Lösungsmittel im Vakuum ab und löst den Rückstand in 300 ml Wasser. Durch Zugabe von konzentrierter Salzsäure wird auf pH 3 eingestellt, das ausgefallene Produkt wird abgesaugt und mit Wasser nachgewaschen.
Man erhält so 128,5 g (84% der Theorie) 2,4-Dichlorbenzoylacetonitril als beiges Pulver mit dem Schmelzpunkt 64°C.
Ausgangsverbindung der Formel (II)
Zu einer Mischung aus 20 g (0,12 Mol) 2,4-Dichlorfluorbenzol und 40,5 g (0,3 Mol) Aluminiumchlorid tropft man bei Raumtemperatur 20,6 g (0,18 Mol) Chloracytylchlorid. Das Reaktionsgemisch wird 15 Stunden bei 60°C gerührt und dann auf 200 g Eis gegeben. Nach Kristallisation saugt man das Reaktionsgemisch ab und wäscht mit Wasser nach.
Man erhält 30,3 g (88% der Theorie; Gehalt = 85%) rohes 1-Chlor-2-(2,4-dichlor-5-fluorphenyl)-ethan-2-on und kann das Rohprodukt sofort zur Herstellung von Beispiel 1 einsetzen.
Die reine Verbindung hat einen Schmelzpunkt von 68°C.

Claims (3)

1. Verfahren zur Herstellung von halogensubstituierten Benzoylacetonitrilen der Formel (I) in welcher
X1 und X2 gleich oder verschieden sind und für Wasserstoff oder Halogen stehen und
X3 für Halogen steht,
dadurch gekennzeichnet, daß man 1-Chlor-acetophenon der Formel (II) in welcher
X1, X2 und X3 die oben angegebenen Bedeutungen haben,
mit wasserlöslichen Alkalicyaniden, in Gegenwart von Verdünnungsmitteln umsetzt und anschließend mit einer Mineralsäure ansäuert.
2. 1-Chlor-2-(2,4-dichlor-5-fluorphenyl)-ethan-2-on der Formel (IIa)
3. Verfahren zur Herstellung von 1-Chlor-2-(2,4- dichlor-5-fluorphenyl)-ethan-2-on der Formel (IIa), dadurch gekennzeichnet, daß man 2,4-Dichlor-fluorbenzol der Formel (III) mit Acylierungsmitteln der Formel (IV) in welcher
W für Halogen oder für den Rest ClCH2COO- steht,
in Gegenwart von Acylierungskatalysatoren und gegebenenfalls in Gegenwart von Verdünnungsmitteln umsetzt.
DE19853529259 1985-08-16 1985-08-16 Verfahren zur herstellung von halogensubstituierten benzoylacetonitrilen, 1-chlor-2-(2,4-dichlor-5-fluorphenyl)-ethan-2-on und seine herstellung Withdrawn DE3529259A1 (de)

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