DE3528189A1 - Testgeraet fuer halbleitereinrichtungen - Google Patents
Testgeraet fuer halbleitereinrichtungenInfo
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Description
TER MEER · MÜLLER · Sl El Λ MElS-TKR
-3-
Testgerät für Halbleitereinrichtungen
BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft ein Testgerät für eine Halbleitereinrichtung
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Ein derartiges Testgerät gehört bereits zum Stand der Technik und wird nachfolgend anhand der Figur 1 näher
beschrieben.
Die Figur 1 zeigt eine Halbleitereinrichtung 1, die mit Hilfe eines Testgerätes 2 getestet wird, welches eine
Konstant-Spannungsquelle 7 und eine Konstant-Stromquelle 8 besitzt. Konstant-Spannungsquelle 7 und Konstant-Stromquelle
8 werden nachfolgend jeweils als Präzisionsmeßeinheit PMU bezeichnet. Die zu testende Halbleitereinrichtung
1, die auch als DUT (device under test) bezeichnet werden kann, besitzt Eingangs/Ausgangsanschlüsse
la, Ib, Ic, ..., Ig, ..., 11. Die PMUs 7 und 8 sind
solche, die sich normalerweise innerhalb eines Testgerätes für Gleichstrommessungen (DC-Messungen) an einer
Halbleitereinrichtung befinden. Die zu testende HaIbleitereinrichtung
1 ist gemäß Figur 2 so aufgebaut, daß der Eingangs/Ausgangsanschluß la mit einem Bondkissen 4,
welches auf einem Halbleiterchip 3 befestigt ist, über einen leitfähigen Draht la1, beispielsweise einem dünnen
Gold- oder Aluminiumdraht, verbunden ist. Halbleiterchip 3, Bondkissen 4 und dünner Draht la1 befinden sich
innerhalb eines Gehäuses 5, in das der Eingangs/Ausgangsanschluß la hineinragt. Er ist beispielsweise mit der
Wand des Gehäuses 5 fest verbunden.
0 Die Überprüfung bzw. Bestätigung einer elektrischen
Verbindung zwischen der zu testenden Halbleitereinrichtung 1 und dem Testgerät 2 wird durch Anlegen einer Spannung
TER MEER · MÜLLER
-4-
odor eines Stromes an die Anschlüsse la bis 11 der zu
testenden Halbleitereinrichtung 1 durchgeführt. Spannung bzw. Strom werden von der Konstant-Spannungsquelle 7 oder
der Konstant-Stromquelle 8 innerhalb des Testgerätes 2
geliefert und gemessen.
Die Figur 3 zeigt eine elektrische Schaltung im Innern der zu testenden Halbleitereinrichtung 1, und zwar vom
Bondkissen 4 aus gesehen. Der Schaltungsteil rechts neben der gestrichelten Linie in Figur 3 liegt dabei
innerhalb des Halbleiterchips 3 nach Figur 2.
Normalerweise ist mit dem Eingangs/Ausgangsanschluß der Halbleitereinrichtung eine Schutzschaltung verbunden, die
eine Diode 5 und einen Widerstand 6 besitzt. Die elektrische Verbindung zwischen der zu testenden Halbleitereinrichtung
und dem Testgerät 2 wird dadurch überprüft bzw. bestätigt, daß der Vorwärtsstrom der Diode 5 gemessen wird,
so daß entschieden werden kann, ob der Leitungsdraht zwischen dem Testgerät 2 und der zu testenden Halbleitereinrichtung
1 gebrochen bzw. unterbrochen ist. Darüber hinaus kann überprüft werden, ob ein Bruch des sehr dünn
hergestellten Drahtes zwischen einem der Anschlüsse la bis 11 und dem zugehörigen Bondkissen 4 der zu
testenden Halbleitereinrichtung 1, beispielsweise ein Bruch innerhalb des Aluminiumdrahtes, vorliegt.
Im Nachfolgenden wird anhan- der Figuren 4 und 5 genauer
beschrieben, wie ein Bruch innerhalb eines Drahtes festgestellt wird. Wird eine Konstant-Stromquelle 8 mit
einem Strom IO (μΑ) mit einem Anschluß 4 verbunden (Bondkissen) , so stellt sich eine Spannung VO ein, die durch
die Vorwärtsspannung der Diode 5 und den Widerstand 6 bestimmt ist. Diese Spannung ergibt sich zu
VO = 10 (μΑ) χ RO (Q.) .
TER MEER · MÜLLER · S"<~ENa4p:IST"€R
-5-
Ist zwischen dem Erdanschluß GD der Halbleitereinrichtung
und dem Erdanschluß Gt des Testgerätes 2 ein Draht gebrochen, so schwankt der oben genannte Spannungswert VO
in großem Umfang. Wird somit ein Spannungswert detektiert, der außerhalb eines erwarteten Bereichs (VO . bis VO )
mxn max
liegt, kann entschieden werden, daß die elektrische Verbindung zwischen der zu testenden Halbleitereinrichtung 1 und dem
Testgerät 2 unterbrochen oder in einem schlechten Zustand ist. Die gleiche Entscheidung kann getroffen werden,
wenn eine Konstant-Spannungsquelle 7 mit der Anschlußklemme
4 verbunden wird, wie die Figur 5 zeigt.
Bei der herkömmlichen Testmethode ist es also erforderlich, eine Konstant-Stromquelle 8 oder eine Konstant-Spannungsquelle
7 zu verwenden. Darüber hinaus dauert es eine bestimmte Zeit, üblicherweise mehrere m-Sekunden, bis sich
ein exakt vorherbestimmter Spannungs- oder Stromwert einstellt. Konstant-Spannungs- oder Konstant-Stromquellen,
wie sie für derartige Messungen verwendet werden müssen, sind ferner relativ teuer, so daß ihre Anzahl in einem
Testgerät möglichst gering gehalten wird. Das bedeutet andererseits , daß eine relative große Zeit erforderlich
ist, um die elektrischen Verbindungen bei einer zu testenden Halbleitereinrichtung zu überprüfen bzw. zu
bestätigen, die eine Vielzahl von Eingangs/Ausgangsanschlüssen besitzt. Die Testzeit wird dabei umso größer,
je höher die Anzahl der Eingangs/Ausgangsanschlüsse ist. Befinden sich andererseits innerhalb des Testgerätes zur
Verkürzung der Testzeit so viele PMUs, wie zu überprüfende Eingangs/Ausgangsanschlüsse an der Halbleitereinrichtung
vorhanden sind, so ist es unvorteilhaft, das Testgerät aufgrund der sehr teueren PMUs für andere
Testzwecke zu verwenden.
Ein weiteres zum Stand der Technik gehörendes Testverfahren
für Halbleiterspeichereinrichtungen ist in der
TER MEER ■ MÜLLER · S^'EINVE!STER
3528Ί83
-6-
offengelegten japanischen Patentanmeldung 57-18593 beschrieben.
Ausgehend von dem genannten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Testgerät für eine
Halbleitereinrichtung zu schaffen, mit dessen Hilfe der Betrieb der Halbleitereinrichtung in kurzer Zeit und immer
mit der höchstmöglichen Geschwindigkeit des Testgerätes unabhängig von der Anzahl der zu messenden Anschlüsse der
Halbleitereinrichtung überprüft werden kann. Das Testgerät soll darüber hinaus einfach aufgebaut und billiger herstellbar
sein, als die zum Stand der Technik gehörenden Testgeräte.
Die Lösung der gestellten Aufgabe ist im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegeben.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
Das Testgerät nach der Erfindung ist in der Lage, sehr schnell eine Vielzahl von elektrischen Verbindungen
zwischen ihm und einer zu überprüfenden Halbleitereinrichtung daraufhin zu testen, ob die elektrischen Verbindungen
unterbrochen bzw. sich in einem schlechten Leitungszustand befinden.
Das Testgerät für eine Halbleitereinrichtung mit einer Vielzahl von Eingangs-/Ausgangsanschlüssen besitzt eine
0 dynamische Lastschaltung für jeweils einen Eingangs-/ Ausgangsanschluß der Halbleitereinrichtung sowie eine
Vergleichsschaltung für jeweils einen Eingangs-/Ausgangsanschluß der Halbleitereinrichtung zum Vergleichen einer
Spannung am Eingang-/Ausgangsanschluß mit einem vorbestimmten Viert, um zu detektieren, ob der interne Zustand
der Halbleitereinrichtung ein Hochimpedanzzustand ist
TER MEER · MÜLLER ■ S
— 7 —
oder nicht, so daß die Überprüfung bzw. Bestätigung einer elektrischen Verbindung zwischen der Halbleitereinrichtung
und dem Testgerät mit Hilfe der dynamischen Lastschaltung und der Vergleichsschaltung durchführbar ist.
Die Vergleichsschaltung ist mit einem Eingangs-/Ausgangsanschluß
direkt verbindbar und liegt parallel zur dynamischen Lastschaltung. Die Vergleichsschaltung vergleicht
eine Spannung an einer Eingangs-/Ausgangsklemme der Halbleitereinrichtung mit einem oberen und unteren
vorgegebenen Grenzwert, wobei der obere Grenzwert etwas höher und der untere Grenzwert etwas niedrieger als
diejenige Spannung an der Eingangs-/Ausgangsklemme im stationären Zustand liegen.
Die dynamische Lastschaltung enthält eine Diodenbrückenschaltung mit vier Dioden, wobei zwei gegenüberliegende
Brückenzweige jeweils mit einer Konstantstromquelle verbunden sind, und wobei von den beiden anderen Brückenzweigen
einer mit einer Referenzspannungsquelle und der
andere mit einer Eingangs-/Ausgangsklemme der Halbleitereinrichtung
verbunden ist.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar. Es zeigen:
Fig. 1 ein mit einer zu überprüfenden Halbleitereinrichtung verbundenes herkömmliches Testgerät
zur Überprüfung der elektrischen Verbindung zwischen dem Testgerät und der Halbleiterein
richtung,
Fig. 2 einen Querschnitt durch die zu überprüfende halbleitereinrichtung
nach Figur 1,
Fig. 3 ein Schaltdiagramm einer Schutzschaltung innerhalb
der zu überprüfenden Halbleitereinrichtung,
Fig. 4 eine Schaltung, bei der eine Konstantstromquelle des Testgeräts mit der zu überprüfenden
TER MEER · MÜLLER · SVEIMMEISTER . . ' . .
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Halbleitereinrichtung verbunden ist,
i'iq. C5 eine Schaltung, hoi dor eine Konstantspannunqsquelle
des Testgerätes mit der zu überprüfenden Halbleiterschaltung verbunden ist, und
Fig. 6 ein Schaltdiagramm eines Testgerätes gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Das Testgerät nach der Erfindung wird nachfolgend anhand der Figur 6 näher beschrieben. Es besitzt eine dynamische
^-0 Lastschaltung A, die auch eine programmierbare Schaltung
sein kann, um eine Impedanzmessung durchzuführen, bei der bestimmt wird, ob der interne Zustand der Halbleitereinrichtung
ein Hochimpedanzzustand ist oder nicht. Die dynamische Lastschaltung ist innerhalb des Testgerätes
so oft vorhanden, wie zu messende Eingangs-/Ausgangsanschlüsse an der zu überprüfenden Halbleitereinrichtung
vorhanden sind. Die Messung erfolgt in Kombination mit einer Vergleichsschaltung, die später genauer beschrieben wird, und
wird bei der höchsten Betriebsfrequenz des Testgerätes 2 (Üblicherweise 20 bis 100 MHz) durchgeführt. Die dynamische
Lastschaltung A enthält Konstantstromquellen 9a und 9b, Dioden 11a bis lld, die in Form einer Brücken zusammengeschaltet
sind, um an den Anschlüssen 10a und 4 erscheinende Spannungen auf gleiche Werte zu halten, derart,
daß ein Strom von der Anschlußklemme 12 zur Anschlußklemme 13 fließt, sowie einen Referenzspannungsgenerator 10,
dessen einer Ausgang mit der Anschlußklemme 10a verbunden ist. Durch den Referenzspannungsgenerator 10 wird die
Spannungsdifferenz zwischen den Anschlußklemmen 12, 13 0 und der Anschlußklemme 4 der zu testenden Halbleitereinrichtung
vermindert, und zwar durch Änderung der Richtung des Stromes zwischen den Anschlußklemmen 12 und 13. Eine
Vergleichsschaltung 14 vergleicht die an der Anschlußklemme 4 erzeugte Spannung einerseits mit einem Wert
5 innerhalb eines oberern Grenzwertregisters 15 und andererseits mit einem Wert innerhalb eines unteren Grenzwertregisters
16. Ein Speicher- bzw. Register 17 speichert
BAD ORIGINAL
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einen Kennzeichenwert und dient zur Ausgabe eines Ausgangssignals in Abhängigkeit des Vergleichs durch die
Vergleichsschaltung 14. Das Kennzeichenwerteregister 17 liefert ein Ausgangssignal "1" oder "0".
Der rechts neben der gestrichelten Linie in Figur 6 liegende Schaltungsteil entspricht dem Schutz schaltungsteil,
der bereits anhand der Figuren 3 bis 5 beschrieben worden
ist.
10
10
Im Nachfolgenden wird der Betrieb des Testgerätes nach Figur 6 näher erläutert. Zuerst wird eine dynamische
Lastschaltung A mit jedem Eingangs-/Ausgangsanschluß 4 der Halbleitereinrichtung 1 verbunden. Die durch die
Konstantstromquellen 9a und 9b zu erzeugenden Stromwerte werden in geeigneter Weise eingestellt, während ein
Spannungswert, niedriger oder höher als derjenige Spannungswert, welcher aufgrund der Stromwerte an der
Anschlußklemme 4 der Halbleitereinrichtung 1 erwartet wird,mit Hilfe der Referenz- bzw. Konstantspannungsquelle 10 an die
Anschlußklemme 10a angelegt wird. Ist die Spannung an der Anschlußklemme 10a höher als diejenige an der Anschlußklemme
4, so fließt im wesentlichen ein Strom von der Konstantstromquelle 9a über die Diode lld und die Diode
lic zur Konstantstromquelle 9d. Ist dagegen die Spannung
an der Anschlußklemme 10a geringer als diejenige an der Anschlußklemme 4, so fließt im wesentlichen ein Strom von
der Diode 5 der zu untersuchenden Halbleitereinrichtung 1 über den Widerstand 6 durch die Diode lic des Testgerätes
2 und anschließend zur Konstantstromquelle 9b. Unabhängig davon, ob die Spannung an der Anschlußklemme 10a höher
oder niedriger als die Spannung an der Anschlußklemme 4 ist, nehmen beide Spannungen ungefähr gleiche Werte an, und
zwar aufgrund der Funktion der Diodenbruckenschaltung.
oie fjbergangszc; Lt zur Einnahme des stationären Zustandes
bestimmt sich in Abhängigkeit der Stromwerte der Konstantstromquellen
9a und 9b. Der Spannungswert an der Anschluß-
TER MEER · MÜLLER · STEINMHISTKR ." . .. "
-ΙΟ-
klemme 4 im stationären Zustand wird durch den Strom der Konstantstromquelle 9b bestimmt, wobei dieser Strom von der
Diode 5 durch den Widerstand 6 der zu testenden Halbleitereinrichtung und durch die Diode lic des Testgerätes
zu der Konstantstromquelle 9b fließt. Demzufolge werden wenig niedrigere und höhere Werte als derjenige, der an
der Anschlußklemme 4 erscheint, zuvor im oberen und unteren Grenzwertregister 15 und 16 gespeichert, die mit
der Spannung verglichen werden, die an der Anschlußklemme 4 erschent. Die Spannung an der Anschlußklemme 4 wird
mit dem vorgegebenen oberen und unteren Grenzwert im oberen und unteren Grenzwertregister 15, 16 mit Hilfe der
Vergleichsschaltung 14 verglichen. Diese liefert eine "!"(Durchgang), wenn die Spannung innerhalb des Bereichs
zwischen den beiden vorgegebenen Werten liegt, und eine "0" (Fehler) zum Signalprozessor des Testgerätes, so
daß auf diese Weise die Güte der Verbindung zwischen dem Testgerät und der Halbleitereinrichtung festgestellt
werden kann.
Im beschriebenen Ausführungsbeispiel wird die Überprüfung bzw. Bestätigung einer elektrischen Verbindung zwischen dem
Testgerät und der zu überprüfenden Halbleitereinrichtung
mit Hilfe einer dynamischen Last-bzw. Ladeschaltung und einer Vergleichsschaltung vorgenommen, wobei die Schaltungen
bei der höchsten Arbeitsfrequenz des Testgerätes betrieben werden. Demzufolge kann die Prüfung der elektrichen Leitungsverbindung
zwischen dem Testgerät und der Halbleitereinrichtung mit hoher Geschwindigkeit ausgeführt werden,
wobei sich die Testzeit nicht erhöht, unabhängig von der Anzahl der zu testenden Eingangs-Musgangsanschlüsse der
Halbleitereinrichtung. Die Herstellungskosten des Testgerätes sind darüber hinaus relativ gering.
Beim beschriebenen Ausführungsbeispiel gemäß Figur 6 wurde nur ein Verbindungstest mit der zu untersuchenden
Halbleitereinrichtung (DUT) ausgeführt. Es können jedoch
TER MEER · MÜLLER · STEINMEIS.TCR
allgemein statische elektrische Eigenschaften, die
konventionell mit Hilfe von PMUs gemessen werden, durch die Elemente 10, 11a, 11b, lic, lld, 9a und 9b erfaßt
werden, die eine Brückenschaltung innerhalb des Testgerätes nach Fig. 6 bilden. Durch diese Elemente wird ebenfalls
eine hohe Präzision und gute Auflösung bei der Messung erreicht. Zwar besitzen konventionelle PMUs eine außerorderntlich
hohe Meßgenauigkeit, jedoch ist es auch beim vorliegenden Testgerät möglich, eine ähnlich hohe Meßgenauigkeit
wie bei konventionellen PMUs in kurzer Zeit zu erreichen, indem eine hochgenaue Brückenschaltung verwendet wird, so
daß der Meßbereich wenigstens annäherungsweise gleich demjenigen einer PMU ist.
Bei dem Testgerät nach der Erfindung zur Überprüfung von Verbindungen zwischen dem Testgerät und der zu überprüfenden
Halbleitereinrichtung mit einer Vielzahl von Eingangs-/Ausgangsklemmen werden eine Vergleichsschaltung
und eine dynamische Lastschaltung zur Durchführung des Verbindungstests verwendet. Diese Schaltungen sind
in einem übergeordneten Testgerät enthalten. Durch die genannten Schaltungen kann ein Verbindungstest in kurzer
Zeit durchgeführt werden. Das Testgerät ist einfach aufgebaut und billig herstellbar und besitzt eine hohe
Arbeitsgeschwindigkeit.
It
- Leerseite
Claims (4)
1. Testgerät für eine Halbleitereinrichtung mit einer Vielzahl von Eingangs-/Ausgangsanschlüssen, gekennzeichnet durch,
- eine dynamische Lastschaltung (A) für jeweils einen Eingangs-/Ausgangsanschluß
(la - 11) der Halbleitereinrichtung (1), und durch
- eine Vergleichsschaltung (14) für jeweils einen Eingangs-/ Ausgangsanschluß (la - 11) der Halbleitereinrichtung (1)
zum Vergleichen einer Spannung am Eingangs-/Ausgangsanschluß mit einem vorbestimmten Wert, um zu detektieren,
ob der interne Zustand der Halbleitereinrichtung (1) ein Hochimpedanzzustand ist oder nicht, so
daß die Überprüfung bzw. Bestätigung einer elektrischen Verbindung zwischen der Halbleitereinrichtung (1) und
TER MEER · MÜLLER · S~'"EINVEIST£R. . "
— 2 —
und dem Testgerät (2) mit Hilfe der dynamischen Lastschaltung (A) und der Vergleichsschaltung (14) durchführbar
ist.
2. Testgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichsschaltung (14) mit einem Eingangs-/Ausgangsanschluß
verbunden ist und parallel zur dynamischen Lastschaltung (A) liegt.
3. Testgerät nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichsschaltung (14) eine Spannung an einer Eingangs-/Ausgangsklemme
(la - 11) der Halbleitereinrichtung (1) mit einem oberen und unteren vorgegebenen Grenzwert vergleicht,
wobei der obere Grenzwert etwas höher und der untere Grenzwert etwas niedriger als diejenige Spannung an der
Eingangs-/Ausgangsklemme im stationären Zustand liegen.
4. Testgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
dynamische Lastschaltung (A) eine Diodenbruckenschaltung mit vier Dioden (11a - lld) enthält, zwei gegenüberliegende
Brückenzweige jeweils mit einer Konstantstromquelle (9a, 9b) verbunden sind, und daß von den beiden anderen Brückenzweigen
einer mit einer Referenzspannungsquelle (10) und der andere mit einer Eingangs- /Aus gangs klemme der Halbleitereinrichtung
(1) verbunden ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8320 | Willingness to grant licences declared (paragraph 23) |