DE3527265A1 - Bandschleifmaschine - Google Patents
BandschleifmaschineInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
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- B24B21/04—Machines or devices using grinding or polishing belts; Accessories therefor for grinding plane surfaces
- B24B21/06—Machines or devices using grinding or polishing belts; Accessories therefor for grinding plane surfaces involving members with limited contact area pressing the belt against the work, e.g. shoes sweeping across the whole area to be ground
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft eine Bandschleifmaschine, umfas
send eine Werkstückauflage und mindestens ein Schleif
aggregat mit einem umlaufenden endlosen Schleifband und
einem zum Andrücken desselben an die Werkstückoberfläche
bestimmten Druckbalken, der einen im wesentlichen paral
lel zur Werkstückauflage gerichteten Träger aufweist, an
dem eine Mehrzahl von Druckgliedern senkrecht zur Werk
stückauflage verstellbar gehalten ist.
Die Erfindung befaßt sich ganz allgemein mit dem Problem,
an Schnittlinien von Blechen gebildete Grate abzuschlei
fen. Es kann sich dabei sowohl um Grate handeln, die bei
spielsweise beim Stanzen von Blechen entstehen, als auch
um Schmelzgrate, wie sie sich beispielsweise beim Plasma
schneiden von Blechen aus geschmolzenem Material entlang
der Schnittlinien aufbauen. Zum Entgraten dieser Bleche
verwendet man bisher Schleifmaschinen mit einer großen
Schleifwalze. Dabei ergibt sich die Schwierigkeit, die
Höhe der Grate richtig zu erfassen, um die Schleifwalze
entsprechend relativ zur Werkstückoberfläche einstellen
zu können. Die abzuschleifenden Ränder oder Grate werden
meist mit Kontaktwalzen abgetastet, die eine mehr oder
weniger weiche Umfangsfläche aufweisen und zu einer ent
sprechend ungenauen Einstellung der Schleifwalze führen.
Eine weitere Schwierigkeit ergibt sich dadurch, daß die
Ränder oder Grate nicht an allen Stellen des Werkstückes
gleich hoch sein müssen und daß das Werkstück selber
häufig nicht vollständig eben ist, sondern sich durch
Erwärmung verzogen hat. Dies führt häufig dazu, daß die
Grate nicht vollständig abgeschliffen werden und/oder
daß die Oberfläche des Werkstückes deutlich angeschliffen
wird.
Auf der anderen Seite sind Bandschleifmaschinen der ein
gangs genannten Art bekannt, die vor allem zum Schleifen
von Holzplatten dienen. Dabei sind die Druckglieder in
einer quer zur Vorschubrichtung des Werkstückes gerich
teten Reihe nebeneinander angeordnet und können einzeln
mit Hilfe entsprechender Betätigungsvorrichtungen in
Richtung auf das Werkstück verstellt werden, um nur einen
der Breite des Werkstückes entsprechenden Abschnitt des
Schleifbandes mit der Werkstückoberfläche in Eingriff zu
bringen und zu verhindern, daß die Kanten des Werkstückes
angeschliffen oder gar durchgeschliffen werden. Bei der
Verwendung derartiger Schleifmaschinen zum Entgraten von
Blechen würden im wesentlichen die gleichen Schwierig
keiten auftreten, wie sie oben in Verbindung mit einer
Walzenschleifmaschine bereits geschildert wurden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Bandschleif
maschine anzugeben, die es ermöglicht, an jeder Stelle des
zu bearbeitenden Werkstückes den gleichen definierten
Schleifzustand zu schaffen und zwar unabhängig davon, ob
das Werkstück eben oder auch leicht verzogen ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
die Druckglieder stiftförmig ausgebildet, an dem Träger
frei beweglich gelagert und in Richtung auf die Werk
stückauflage elastisch auslenkbar vorgespannt sind. Dabei
sind die Druckglieder vorzugsweise matrixförmig in mehre
ren Reihen und Spalten über die gesamte Fläche des Trägers
angeordnet.
Bei dem erfindungsgemäßen Druckbalken werden die Druck
glieder nicht in Abhängigkeit von Tastorganen in Richtung
auf die Werkstückoberfläche zugestellt. Vielmehr wird der
gesamte Druckbalken auf eine Höhe eingestellt, in der das
Schleifband durch die Summe der Druckglieder auf einer
Höhe unterhalb der Werkstückfläche gehalten wird. Wird nun das
Werkstück in die Bandschleifmaschine eingeschoben, so
drückt das Werkstück die Druckglieder gegen die elastische
Vorspannkraft nach oben, während außerhalb der Außenränder
des Werkstückes die Druckglieder in ihrer unteren Stellung
verharren oder in innerhalb der Werkstückaußenränder lie
gende Aussparungen eintauchen können. Durch diese Anord
nung wird das Schleifband über die Werkstückkanten und
-ränder gezogen und schleift bevorzugt an diesen Stellen
die dort vorhandenen Grate und Schmelzränder ab. Der
wesentliche Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung besteht
dabei darin, daß die Druckglieder mit einem relativ klei
nen Querschnitt ausgebildet werden können, da sie nicht
über Betätigungseinrichtungen verstellt werden müssen,
die aufgrund ihres großen Platzbedarfs eine feingliedrige
Unterteilung des Druckbalkens nicht zulassen würden. Die
Anzahl der Druckglieder pro Flächeneinheit wird bei der
erfindungsgemäßen Lösung im wesentlichen nur durch die
Verformbarkeit des Schleifbandes begrenzt.
Ein weiterer Vorzug der erfindungsgemäßen Lösung besteht
darin, daß der sonst übliche Aufwand für das Abtasten der
Konturen der Werkstücke und die Steuerung der Betätigungs
einrichtungen der einzelnen Druckglieder entfällt.
Bei einer matrixförmigen Anordnung der Druckglieder
können diese in den Reihen und Spalten so angeordnet
sein, daß sie miteinander fluchten. Vorzuziehen ist je
doch eine Lösung, bei der die Druckglieder einander be
nachbarter Reihen oder Spalten jeweils in Reihen- oder
Spaltenrichtung gegeneinander versetzt angeordnet sind.
Mit dieser Anordnung lassen sich auch unregelmäßige
Konturen der Werkstückränder besser erfassen.
Bei einer besonders einfachen Ausführungsform des erfin
dungsgemäßen Druckbalkens sind die Druckglieder von Bol
zen gebildet, die durch Bohrungen des Trägers gesteckt
sind. Sie werden beispielsweise durch ihren Bolzenkopf
am Herausfallen aus den Bohrungen gehindert. Prinzipiell
wäre es möglich, jeden Bolzen mittels einer eigenen
Feder in Richtung auf die Werkstückauflage vorzuspannen.
Einfacher und preiswerter ist jedoch eine Lösung, bei
der der Träger von einem Hohlkörper, beispielsweise einem
Kastenprofil gebildet ist, an dessen der Werkstückauflage
zugekehrten Wand die Druckglieder gehalten sind und durch
das sich ein mit einem Druckmittel füllbarer Schlauch er
streckt, der an den in den Hohlkörper hineinragenden
Enden der Druckglieder anliegt. Durch Konstanthalten des
Druckes in dem Schlauch wird auf einfache Weise sicher
gestellt, daß auf sämtliche Druckglieder die gleiche
Kraft wirkt.
Um den Verschleiß des Schleifbandes und der an ihm anlie
genden Enden der Druckglieder gering zu halten, können die
dem Schleifband zugekehrten Enden der Druckglieder mit ei
nem verschleißarmen Belag versehen sein. Beispielsweise
ist es möglich, an den Enden der Druckglieder einen Kera
mikbelag vorzusehen.
Die folgende Beschreibung erläutert in Verbindung mit den
beigefügten Zeichnungen die Erfindung anhand eines Aus
führungsbeispiels. Es zeigen:
Fig. 1 einen schematischen Teilschnitt durch eine er
findungsgemäße Bandschleifmaschine senkrecht
zur Durchlaufrichtung des Werkstückes und
Fig. 2 eine schematische Draufsicht auf die Unterseite
des erfindungsgemäßen Druckbalkens.
In der Fig. 1 erkennt man einen Werkstückauflagetisch
10 sowie ein oberhalb desselben angeordnetes Schleif
aggregat 12. Dieses umfaßt ein endloses umlaufendes
Schleifband 14, das über zwei Umlenkrollen 16 beiderseits
des Werkstückauflagetisches 10 und eine nicht dargestellte
Antriebswalze geführt ist. Zum Andrücken des Schleifbandes
14 an ein auf dem Werkstückauflagetisch 10 durch die Band
schleifmaschine hindurch bewegtes Werkstück 18 dient ein
Druckbalken 20, der in nicht dargestellter Weise an dem
Gestell der Bandschleifmaschine gehalten und beispiels
weise mittels einer Kolben-Zylinder-Anordnung 22 in Rich
tung des Doppelpfeiles A senkrecht zur Oberfläche des
Werkstückauflagetisches 10 verstellbar ist.
Der Druckbalken 20 besteht im wesentlichen aus einem
Kastenprofil 24, dessen dem Werkstückauflagetisch 10 zu
gewandte untere Wand 26 mit einer Vielzahl von matrix
förmig in Reihen und Spalten angeordneten Bohrungen 28
versehen ist, in denen jeweils ein Bolzen 30 frei ver
schieblich steckt. Die Bolzen 30 besitzen jeweils einen
Kopf 32, der sie am Herausfallen aus den Bohrungen 28
hindert. Innerhalb des Kastenprofiles 24 befindet sich
ein beispielsweise mit Druckluft gefüllter Druckschlauch
34, der die Bolzen 30 mit ihren Bolzenköpfen 32 gegen
die untere Wand 26 des Kastenprofils 24 spannt. Der
Druckschlauch 34 kann über einen Anschlußstutzen 36 und
ein Ventil 38 mit einer geeigneten Druckluftquelle 40
versehen sein. Die Druckluftquelle kann dabei so aufge
baut sein, daß es möglich ist, den Druck innerhalb des
Druckschlauches 34 konstant zu halten.
Im Betrieb wird der Druckbalken 20 relativ zum Werkstück
auflagetisch 10 so eingestellt, daß der Abstand des
Schleifbandes 14 von der Tischoberfläche geringer als
die Stärke des zu bearbeitenden Materials ist. Wird das
Werkstück 18 nun in die Schleifmaschine eingeschoben,
so hebt das Werkstück die Bolzen 30 an. An den Werkstück
rändern dagegen bleiben die Bolzen 30 in ihrer unteren
Stellung und ziehen das Schleifband über den Werkstück
rand nach unten in Richtung auf den Werkstückauflagetisch
10. Dies gilt sowohl für den Bereich der Außenränder des
Werkstückes als auch für beliebig ausgeschnittene Kontu
ren innerhalb des Werkstückes. Wie man erkennt, werden
auf diese Weise bevorzugt die Ränder des Werkstückes ge
schliffen, so daß dort vorhandene Schmelzränder und Grate
abgeschliffen und die entsprechenden Kanten gerundet
werden. Auf diese Weise lassen sich ohne den geringsten
Steuerungsaufwand Bleche mit beliebigen Konturen auch
dann entgraten, wenn diese Bleche nicht vollständig eben
auf dem Werkstückauflagetisch 10 aufliegen. Denn im Ge
gensatz zu der bekannten Walzenschleifmaschine, bei der
die Schleifwalze nur als Ganzes verstellt werden kann,
passen sich die als Druckglieder dienenden Bolzen 30 der
Werkstückoberseite in einem großen Bereich an, so daß
an jeder Stelle des Werkstückes das Schleifband über den
Werkstückrand gezogen werden und damit einen dort vor
handenen Grat abschleifen kann. Dabei wird die bei den
herkömmlichen Maschinen bestehende Gefahr vermieden, daß
auf der einen Seite das Werkstück dünn geschliffen wird,
während auf der anderen Seite der eigentlich abzuschlei
fende Grat immer noch vorhanden ist. Es herrschen an
jeder Stelle des Werkstückes annähernd gleiche Schleif
zustände mit einer definierten Arbeitstiefe und einer
definierten Eingriffslänge. Dieses Ziel wird zudem mit
äußerst einfachen Mitteln erreicht.
Claims (6)
1. Bandschleifmaschine, umfassend eine Werkstückauflage
und mindestens ein Schleifaggregat mit einem umlau
fenden endlosen Schleifband und einem zum Andrücken
desselben an die Werkstückoberfläche bestimmten Druck
balken, der einen im wesentlichen parallel zur Werk
stückauflage gerichteten Träger aufweist, an dem eine
Mehrzahl von Druckgliedern senkrecht zur Werkstück
auflage verstellbar gehalten ist, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Druckglieder (30)
stiftförmig ausgebildet, an dem Träger (24) frei be
weglich gelagert und in Richtung auf die Werkstück
auflage (10) elastisch auslenkbar vorgespannt sind.
2. Bandschleifmaschine nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Druckglieder (30)
matrixförmig in mehreren Reihen und Spalten über die
gesamte Druckfläche des Druckbalkens (20) angeordnet
sind.
3. Bandschleifmaschine nach Anspruch 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Druckglieder (30)
einander benachbarter Reihen oder Spalten jeweils
in Reihen- oder Spaltenrichtung gegeneinander versetzt
angeordnet sind.
4. Bandschleifmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Druck
glieder von Bolzen (30) gebildet sind, die in Bohrun
gen (28) des Trägers (24) gelagert sind.
5. Bandschleifmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der Träger
(24) von einem kastenförmigen Hohlkörper gebildet ist,
an dessen der Werkstückauflage (10) zugekehrten Wand
(26) die Druckglieder (30) gehalten sind und durch das
sich ein mit einem Druckmittel füllbarer Schlauch (34)
erstreckt, der an den in den Hohlkörper hineinragenden
Enden (32) der Druckglieder (30) anliegt.
6. Bandschleifmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die dem
Schleifband (14) zugekehrten Enden der Druckglieder
(30) mit einem verschleißarmen Belag versehen sind.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853527265 DE3527265A1 (de) | 1985-07-30 | 1985-07-30 | Bandschleifmaschine |
| AT86110529T ATE62169T1 (de) | 1985-07-30 | 1986-07-30 | Bandschleifmaschine. |
| EP86110529A EP0210654B1 (de) | 1985-07-30 | 1986-07-30 | Bandschleifmaschine |
| DE8686110529T DE3678503D1 (de) | 1985-07-30 | 1986-07-30 | Bandschleifmaschine. |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19853527265 DE3527265A1 (de) | 1985-07-30 | 1985-07-30 | Bandschleifmaschine |
Publications (1)
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| DE3527265A1 true DE3527265A1 (de) | 1987-02-12 |
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ID=6277168
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| DE19853527265 Withdrawn DE3527265A1 (de) | 1985-07-30 | 1985-07-30 | Bandschleifmaschine |
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Family Applications After (1)
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|---|---|---|---|
| DE8686110529T Expired - Lifetime DE3678503D1 (de) | 1985-07-30 | 1986-07-30 | Bandschleifmaschine. |
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| AT (1) | ATE62169T1 (de) |
| DE (2) | DE3527265A1 (de) |
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Legal Events
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| 8130 | Withdrawal |