DE3526111A1 - Federkraftspeicher zur lastabhaengigen und fernbedienbaren entsperrung von lastaufnahmemitteln mit dorn - Google Patents
Federkraftspeicher zur lastabhaengigen und fernbedienbaren entsperrung von lastaufnahmemitteln mit dornInfo
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Description
Federkraftspeicher zur last abhangigen und fernbedienbaren
Entsperrung von Lastaufnahmemitteln mit Dorn
Die Erfindung betrifft einen Federkraftspeicher als Vorrichtung zur last abhängigen und fernbedienbaren Entsperrung
von lastaufnahmemitteln mit Dorn für den Umschlag von
Betonelementen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Die bekannten Lastaufnahmemittel sind Einrichtungen für das \ funktionssichere Aufnehmen von Lasten und deren horizontalen
oder vertikalen Umschlag je nach Abmessung und Art der Last. Beim Transport von Betonelementen erfolgt die Verbindung
zwischen der Last und dem Lastaufnahmemittel ausschließlich durch Formschluß. Der Formschluß wird erzeugt durch Einhaken
der Ösenhaken in die am Element befindlichen Tragösen, Über
sogenannte Falltaschen, oder durch Einstecken der Dorne in die an den Stirnseiten der Betonelemente vorhandenen Löcher.
Die Weiterleitung der vertikal wirkenden Last aus den Aufhängedornen
in den Lasthaken des Hebezeuges erfolgt über ein Seilgehänge.
Als weitere Lastaufnahmemittel sind Zangen und Montagebügel gebräuchlich.
Das gemeinsame Merkmal der letztgenannten Lastaufnahmemittel ist, daß die Last durch Reibung gehalten wird, dabei müssen
die Klemm- bzw. Spreizkräfte so groß sein, daß die Last unter Einbeziehung einer ausreichenden Sicherheit nicht heraus-
BAD
rutscht. Sie sind deshalb nur für spezielle Verwendungszwecke
geeignet.
Ferner ist eine hammerkopfarti.ge Lasttrageinrichtung nach WP 209 167 bekannt, welche mit einer federnden Vorrichtung
ausgestattet ist, durch welche eine Lagefixierung eines Tragstahles während und nach dem Transporzprozeß gewährleistet
-wird.
Bekannt ist auch eine Sperr- und Auslösevorrichtung nach WP 209 610 für eine Zange, um Fertigteile, die größere Maßtoleranzen
aufweisen, anzuschlagen, zu sichern und zu bewegen. Dabei wird der Klemmbereich als auch der Sperrbereich der
Montagezange erweitert. Dies wird erreicht durch einen Klemmhebelsatz,
welcher mit unterschiedlichen langen Klemmhebeln bestückt ist, die einen gemeinsamen, aber voneinander unabhängigen
Drehpunkt besitzen. Je nach dem beanspruchten Klemmbereich der Zange wird ein Klemmhebel mit der gewünschten
Hebellänge automatisch in Klemmstellung gebracht und sperrt die Zange.
Weiterhin ist eine fernbedienbare Sperr- und Auslösevorrichtung
für Lastaufnahmemittel nach WP 208 492 bekannt, welche bei der Montage von Bauelementen, insbesondere Winkelwand- 1L
elementen, verwendet wird. Mit dieser Vorrichtung wird eine ^
Fernbedienbarkeit des Lastaufnahmemittels beim Anschlagen und Auslösen der Last erreicht. Die Vorrichtung besteht aus einen
zweiarmigen Arretierhebel, einem einarmigen Schwenkhebel und einem Sperrbolzen, die über Verbindungselemente miteinander in
kraftschlüssiger Wirkverbindung stehen.
Mit einer weiterhin bekannten Vorrichtung lassen sich FaIltaschen
nach dem Umschlag von Lasten automatisch und lastabhängig entsperren.
Lastaufnahmemittel werden ,jeweils für den speziellen Verwendungszweck
eingesetzt, wobei diejenigen mit direkter Kraftwirkung überwiegend in der Bauindustrie verwendet werden.
Sie haben zum Teil den Nachteil, daß die Verbindung zwischen dem Betonelement und Lastaufnahmemittel manuell gelöst werden
muß, waB einen hohen Arboi trsfioi.t aufwand bei. einem großen Gefahr
dungsgr ad erfordert und da.'3 die automatisch entsperr baren Vorrichtungen nur für senkrecht anzuschlagende Betonelemente,
bei denen der Kraftschluß durch Tragösen am Element erfolgt, geeignet sind.
Dach- und Deckenelemente, die mittels Dorn waagerecht angeschlagen
werden, sind nach wie vor nach Absetzen der Last manuell vom Anschlagmittel su lösen. Das erfordert einen
hohen Arbeitszeitaufwand bei einem großen Gefährdungsgrad.
Ziel der Erfindung ist es, die bestehenden Nachteile zu beseitigen und ohne Verringerung der Sicherheit bei Lastaufnahmemitteln
den Dorn mittels des Federkraftspeichers nach dem Umschlag aus dem Betonelement lastabhängig und
fernbedienbar zu lösen.
Wesen der Erfindung,
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mittels Federkraftspeicher
und einem einfachen Mechanismus den Dorn lastabhängig
und fernbedienbar aus dem Betonelement zu lösen, ohne die für Lastaufnahmemittel geforderte Sicherheit zu
verringern.
3rfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß am Lastarm, in der Achse des Dorns, das eine Ende eines Kniehebels fest
gelagert ist und das andere Ende des Kniehebels verschiebbar in einer waagerechten Führungsnut der Grundplatte liegt und
durch Zugfedern mit dem Lastarm, oberhalb und unterhalb des
Dorns, beweglich verbunden ist und daß das Gelenk des Kniehebels über ein Gestänge mit dem am oberen Ende des Lastarmes
gelagerten Exzenterstück zur Kraftübertragung verbunden ist. An der Grundplatte am hinteren Ende der Führungsnut,
ist ein Entsperrhebel zur Aufnahme des mit den Zugfedern verbundenen anderen Endes des Kniehebels gelagert, welcher zusätzlich
in den Schenkel eines drehbaren Sperrhebels zur Erfassung des mit dem Lastarm verbundenen einen Endes des Kniehebels
eingreift. Durch eine waagerecht verschiebbare, in seiner Endstellung durch Federkraft gehaltene Raste,
welche über einen Gelenkhebel mit einem Elektromagnet gekoppelt ist, wird die gestreckte Haltung des Kniehebels
durch Einrasten des am Gelenk des Kniehebels befindlichen Arretiersteges gespeichert.
Der Lastarai mit dem Dorn ist ouf Führungsbolzen, welche mit
der Grundplatte verbunden sind, waagerecht verschiebbar gelagert.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden·
Die zugehörigen Seichnungen zeigen:
Figur 1 Saitenansicht der Vorrichtung im Schnitt Figur 2 Schematische Darstellung im entsperrten Zustand Figur 3 Schematische Darstellung im angeschlagenen Zustand Figur 4 Schematische Darstellung im belasteten, verriegelten Zustand
Figur 1 Saitenansicht der Vorrichtung im Schnitt Figur 2 Schematische Darstellung im entsperrten Zustand Figur 3 Schematische Darstellung im angeschlagenen Zustand Figur 4 Schematische Darstellung im belasteten, verriegelten Zustand
Figur 5 Schematische Darstellung nach lastabhangiger und
fernbedienter Entsperrung und gelösten Dorn
Gemäß der schematischen Darstellung nach Figur 2 befindet sich das Exzenterstück 2 im unbelasteten Zustand in der dargestellten
Lage. Die am Lastarxn 17 befindlichen Zugfedern 7 halten den Kniehebel 4 in seiner Ausgangslage. ν
Beim Anschlagen nach Figur 3 wird mittels Griff 11 der '
Lastarm 17 mit seinen Dorn 1 an das Betonelement 18 geschoben,
wobei der Dorn 1 in die Bohrung des Betonelementes 18 geführt wird. Die Führungsbolzan 6 mit der Grundplatte 5
drücken dabei auf das Betonelement 18 und bilden so das Widerlager. Bei Belastung des Laatarmes 17 nimmt das
Exzenterstück 2 die in Figur 4 dargestellte Lage ein. Dabei wirkt das Gestänge 3 so auf das Gelenk des Kniehebels
4, daß dieser gespreizt wird und mit seinem, zur Grundplatte stehenden Schenkel entlang der Führungsnut 12 in den Entsperrhebel
14 einrastet. Die Zugfedern 7 werden dabei gespannt und der am Gelenk des Kniehebels 4 befindliche
Arretiersteg 15 legt sich unter die waagerecht verschiebbare Raste 10, welche durch Federkraft in ihrer Endstellung gehalten
wird. Damit ist diese Stellung des Lastarmes 17 mechanisch und elektrisch verriegelt.
LIi t Entlastung des ExzenterStückes 2 am Lastarm 17 bleibt
der Kniehebel 4 so lange gespreizt, und damit der Dorn 1 in der Bohrung des Bet one lenient es 18, bis d,urch Fernbedienung
der Magnet 9 erregt wird und mit seinem Gelenkhebel 8 die Raste 10 gegen die Federkraft surückzieht. Dadurch wird der
Arretiersteg 15 freigegeben und durch die Federkraft der Zugfedern 7 nach Figur 5 der Lastarm 17 Mt seinem Dorn 1
über die Führungsbolzen 6 in Richtung Grundplatte 5 gezogen.
Damit wird Last arm 17 und Dorn 1 vom Betonelement 18 gelöst. Beim Zurückziehen des Lastarmes 17 Mt Dorn 1 rastet
der am Lastarm 17 gelagerte Schenkel des Kniehebels 4 in den Sperrhebel 17 ein. Die Speicherung dieser Stellung nach
Figur 5 ist erforderlich, damit beim Abheben der Vorrichtung durch ihr Eigengewicht der Lastarm 17 Mt Dorn 1 nicht gegen
das Betonelement 18 gedruckt und der Dorn 1 nicht in der Bohrung des Betonelementes 18 verhakt.
Vor dem erneuten Anschläger einer Last wird die Entsperrtaste
14 gedruckt, welche auf den Schenkel des Sperrhebels 16 wirkt. Damit werden beide Enden der Schenkel des Kniehebels
4 entsperrt und Lastarm 17 mit Dorn 1 werden mittels Griff 11 in Führung der Bolzen 6 in Richtung des Betonelementes
18 gemäß Figur 2 geschoben.
ßAD
| Aufstellung der verwendeten Bezugszeichen | Dorn |
| 1 | - Exzenterstück |
| 2 | - Gestänge |
| 3 | Kniehebel |
| 4 | Grundplatte |
| 5 | Führungsbolzen |
| β | Zugfeder |
| 7 | Gelenkhebel |
| 8 | Elektromagnet |
| 9 | Raste |
| 10 | Griff |
| 11 | Führungsnut |
| 12 | Steg für den Eingriff der Raste |
| 13 | Entsperrhebel |
| 14 | Arretiersteg |
| 15 | Sperrhebel |
| 16 | last arm |
| 17 | Betonelement mit Aufnahmebohrung |
| 18 | Vorrichtung entsperrt |
| E | - Vorrichtung manuell ansreschlasren |
| A |
und elektrisch verriegelt
B - Vorrichtung belastet und elektrisch und mechanisch verriegelt
Claims (1)
1. Federkraftspeicher zur lastabhängigen und fernbedienbaren
Entsperrung von Lastaufnahmemitteln mit Dorn, dadurch gekennzeichnet, daß am Lastarm (17), in der
Achse des Dorns (1) das eine Ende des Kniehebels (4) fest gelagert ist und das andere Ende des Kniehebels
(4) verschiebbar in der waagerechten Führungsnut (12) der Grundplatte (5) liegt und durch Zugfedern (7) mit
dem Lastarm (17) oberhalb und unterhalb des Dornes (1) beweglich verbunden ist, und daß das Gelenk des Kniehebels
(4) über ein Gestänge (3) mit dem am oberen Ende des Lastarmes (17) gelagerten Exzenterstück (2) zur
Kraftübertragung verbunden ist.
2· Federkraftspeicher nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Grundplatte (5) am hinteren Ende der Führungsnut
(12) ein Entsperrhebel (14) zur Aufnahme des mit den Zugfedern (7) verbundenen anderen Endes des
Kniehebels (4) gelagert ist, welcher zusätzlich in den Schenkel eines drehbaren Sperrhebels (16) zur Erfassung
des mit dem Lastarm (17) verbundenen einen Endes des |
Kniehebels (4) eingreift.
3· Federkraftspeicher nach Punkt 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine waagerecht verschiebbare, in seiner Endstellung
durch Federkraft gehaltene Raste (10) über einen Gelenkhebel (8) mit einem Elektromagnet (9) gekoppelt
ist, welche die gestreckte Stellung des Kniehebels (4) durch Einrasten des am Gelenk des Kniehebels
(4) befindlichen Arretiersteges (15) speichert·
4· Federkraftspeicher nach Punkt 1-3, dadurch gekannzeichnet,
daß der Lastarm (17) auf Führungsbolzen (6), welche mit der Grundplatte (5) verbunden sind, waagerecht
verschiebbar gelagert ist.
- eee -
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|
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|---|---|---|---|
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| SU (1) | SU1512915A1 (de) |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |