[go: up one dir, main page]

DE3523843C2 - - Google Patents

Info

Publication number
DE3523843C2
DE3523843C2 DE3523843A DE3523843A DE3523843C2 DE 3523843 C2 DE3523843 C2 DE 3523843C2 DE 3523843 A DE3523843 A DE 3523843A DE 3523843 A DE3523843 A DE 3523843A DE 3523843 C2 DE3523843 C2 DE 3523843C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chamber
suction device
suction
pump
secretion
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE3523843A
Other languages
English (en)
Other versions
DE3523843A1 (de
Inventor
Des Erfinders Auf Nennung Verzicht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Omni Medical Ltd Egham Surrey Gb
Original Assignee
Cytomed Medizintechnik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Cytomed Medizintechnik GmbH filed Critical Cytomed Medizintechnik GmbH
Priority to DE19853523843 priority Critical patent/DE3523843A1/de
Priority to DE8519327U priority patent/DE8519327U1/de
Publication of DE3523843A1 publication Critical patent/DE3523843A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3523843C2 publication Critical patent/DE3523843C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M1/00Suction or pumping devices for medical purposes; Devices for carrying-off, for treatment of, or for carrying-over, body-liquids; Drainage systems
    • A61M1/71Suction drainage systems
    • A61M1/73Suction drainage systems comprising sensors or indicators for physical values
    • A61M1/732Visual indicating means for vacuum pressure
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M1/00Suction or pumping devices for medical purposes; Devices for carrying-off, for treatment of, or for carrying-over, body-liquids; Drainage systems
    • A61M1/64Containers with integrated suction means
    • A61M1/67Containers incorporating a piston-type member to create suction, e.g. syringes
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M1/00Suction or pumping devices for medical purposes; Devices for carrying-off, for treatment of, or for carrying-over, body-liquids; Drainage systems
    • A61M1/71Suction drainage systems
    • A61M1/78Means for preventing overflow or contamination of the pumping systems
    • A61M1/784Means for preventing overflow or contamination of the pumping systems by filtering, sterilising or disinfecting the exhaust air, e.g. swellable filter valves
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M1/00Suction or pumping devices for medical purposes; Devices for carrying-off, for treatment of, or for carrying-over, body-liquids; Drainage systems
    • A61M1/80Suction pumps
    • A61M1/81Piston pumps, e.g. syringes

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Anesthesiology (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Hematology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • External Artificial Organs (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Saug­ vorrichtung, insbesondere zum Absaugen von Sekreten aus Wundhöhlen, mit einer von starren transparenten Wandungen umgebenen Kammer für die Aufnahme der über einen Absaug­ schlauch aussaugbaren Sekretflüssigkeit sowie einer unmit­ telbar angesetzten hin- und herbewegbaren Saugpumpe zum Erzeugen eines Unterdrucks in der Kammer mit einer Pumpen­ kammer und entsprechenden Rückschlagventilen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Allgemein bekannt sind Saugflaschen zum Absaugen von Sekreten aus Wundhöhlen, die heutzutage vor allem aus Sterili­ sationsgründen nur jeweils einmal verwendet werden. Diese Saugflaschen werden vom Hersteller bereits mit dem für eine Unterdruckdrainage erforderlichen Unterdruck ge­ liefert.
Im Hinblick auf die Tatsache, daß bei längerer Lagerung bereits vorevakuierte Saugflaschen die Größe des inner­ halb der Saugflaschen herrschenden Unterdrucks aufgrund von Undichtigkeitsstellen nachlassen kann, sind bereits verschiedene Saugflaschenkonstruktionen bekannt, bei welchen der zur Unterdruckdrainage erforderliche Unterdruck nachträglich durch Herstellung einer Verbindung mit einer Unterdruckquelle erzeugt werden kann. Eine der­ artige Vorrichtung ist z. B. aus der US-PS 30 18 779 bekannt. Diese Saugvorrichtung weist eine Pumpenkammer auf, deren Außenwandungen ständerartig ausgebildet sind. An dieser Pumpenkammer ist die zur Aufnahme von Sekretflüssigkeit dienende Kammer in Form einer Flasche angebracht, wobei die beiden Kammern durch einen flexiblen Schlauch mitein­ ander verbunden sind. Die Flasche ist dabei leicht abnehm­ bar angebracht, so daß sie bei Bedarf rasch gegen eine leere Flasche ausgetauscht werden kann. Die bekannte Ab­ saugvorrichtung dient somit zum vorübergehenden Einsatz, ist jedoch wenig dazu geeignet, langzeitig eingesetzt zu werden. Insbesondere bei Patienten mit schlecht heilenden Wundnarben und demzufolge länger andauerndem Heilungspro­ zeß muß bei Verwendung der bekannten Anordnung ein häufiger Flaschenwechsel vorgenommen werdden, was zu einer erhöhten Kontaminationsgefahr führt. Darüber hinaus ist die bekannte Anordnung sehr sperrig, so daß die Mobilität des Patienten stark eingeschränkt ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Saugflasche, insbesondere zum Absaugen von Sekreten aus Wundhöhlen, gemäß der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß die Saugflasche praktisch die gesamte Drainliegezeit des Patienten mit möglichst geringer Kontaminationsgefahr am Patienten verbleiben kann, ohne daß ein Flaschenwechsel erforderlich wäre, wobei die Saugflasche eine einfache Sekretentnahme ohne Lageveränderung der Saugflasche ermög­ lichen kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Anspruch 1 gekennzeichnete Saugvorrichtung gelöst.
Die erfindungsgemäße Saugvorrichtung stellt ein steriles, geschlossenes System dar, in dem der Unterdruck variabel einstellbar, erzeugbar und reproduzierbar ist. Ein Nach­ lassen des Unterdrucks bei längerer Lagerung bereits vor­ evakuierter Saugvorrichtungen kann durch Betätigung der Saugpumpe ausgeglichen werden. Da die Sekretflüssigkeit auf einfache Weise aus der Kammer ausgelassen werden kann, ist es möglich, die erfindungsgemäße Saugvorrichtung über die gesamte Drainliegezeit am Patienten zu lassen, wodurch praktisch keine Kontaminationsgefahr besteht. Durch das Vorsehen des Antirefluxventils und der Tropfkammer wird verhindert, daß bereits abgesaugte Sekretflüssigkeit zu­ rückfließt bzw. Keime entlang des Absaugschlauches in Richtung der zu drainierenden Wundhöhle gelangen können.
Hierdurch wird der Langzeiteinsatz der Saugvorrichtung weiter verbessert.
Durch die integrierte Ausbildung der Pumpenkammer und der Kammer zur Sekretaufnahme wird erreicht, daß die erfin­ dungsgemäße Saugvorrichtung ein abgeschlossenes System bildet, so daß auch keine Gefahr besteht, daß über die Pumpenkammer Keime aus dem Außenraum in die zur Sekret­ aufnahme dienende Kammer gelangen können. Hinzu kommt, daß der Raumbedarf der Saugvorrichtung insgesamt geringer wird und sich ihre Handhabungseigenschaften wesentlich verbessern. Durch diese integrierte Ausbildung ist zudem die Möglichkeit der Abkopplung der Ansaugkammer von der Pumpenkammer weiterhin gegeben. Die Saugvorrichtung kann auch für die reine Schwerkraftsdrainage eingesetzt werden.
Die kompakte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Saugvor­ richtung ermöglicht es weiter, daß sie direkt am Körper getragen werden kann, so daß dem Patienten eine gewisse Mobilität möglich ist.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Um eine möglichst einfache Sekretentnahme ohne Lageverän­ derung der Saugflasche durchführen zu können, erweist es sich als vorteilhaft, wenn im Bereich des Sekretablauf­ stutzens eine der Probeentnahme dienende kontaminations­ geschützte Membran vorgesehen ist, durch welche eine Hohl­ nadel gestochen werden kann.
Im Hinblick auf eine möglichst einfache Bauweise erweist es sich als vorteilhaft, wenn die Saugpumpe in Form einer Kolbenpumpe ausgebildet ist, welche seitlich neben der der Aufnahme der Sekretflüssigkeit dienenden Kammer angeordnet ist.
Die Kolbenpumpe ist vorzugsweise mit einem scheibenför­ migen Kolben versehen, welcher mit Hilfe einer nach oben führenden Kolbenstange und eines am oberen Ende derselben angeordneten Betätigungsgriffes innerhalb einer zylindri­ schen Pumpenkammer auf- und abbewegbar ist.
Aus der DE-OS 29 34 915 ist weiter eine Vorrichtung zum Absaugen von Körpersekret bekannt, die für den Einmalge­ brauch vorgesehen ist. Diese Vorrichtung umfaßt einen druckfesten Sekretauffangbehälter, an den ein Sekretsammel­ beutel aus Kunststoffolie angeschlossen ist. Der Sekret­ auffangbehälter weist eine senkrecht verlaufende Trennwand auf, die so ausgebildet ist, daß er im untersten Drittel in zwei frei miteinander kommunizierende Kammern unter­ teilt ist. Die eine Kammer dient zur Aufnahme des abge­ saugten Sekrets, während die andere Kammer an die Saugpumpe angeschlossen ist. Der Absaugvorgang erfolgt bei laufender Absaugpumpe, nach deren Abschalten das Absaugsekret aus dem Auffangbehälter in den tiefer liegenden Sekretsammel­ beutel abfließt. Es ist somit nicht vorgesehen, daß die zur Aufnahme der Sekretflüssigkeit dienende Kammer über längere Zeit ohne Arbeiten der Pumpe einen Unterdruck auf­ weist. Entsprechend der Anwendung bei künstlicher Beatmung und insbesondere zum Sammeln des Schleims aus Trachea und Bronchen, bei denen in kurzer Zeit bakterienreicher Schleim anfällt, ist ein Belüftungs- und Saugsystem mit stationärem Unterdruck ohne Abpumpen während des Absaugens nicht erfor­ derlich.
Aus der FR-PS 25 27 451 sowie aus der US-PS 38 66 608 sind Saugvorrichtungen bekannt, die ebenfalls Sammelgefäße um­ fassen, an die tiefer angebrachte Auffangbehälter ange­ schlossen sind. Im Falle der US-PS 38 66 608 ist der Auf­ fangbehälter zur Aufnahme von reinfudierbarem Blut bestimmt. Bei beiden bekannten Vorrichtungen, wie auch im Fall der DE-OS 29 34 915, ist die Pumpenkammer mit Pumpe separat ausgebildet. Ein Entleeren des Sammelgefäßes unabhängig vom Absaugen bzw. Auffangen der Sekretflüssigkeit, wie dies erfindungsgemäß vorgesehen ist, erfolgt nicht. Auch bei der Vorrichtung gemäß der US-PS 38 66 608 wird zusam­ men mit der Sekretflüssigkeit Luft angesaugt, was bei der erfindungsgemäßen Saugvorrichtung auf keinen Fall erfolgen soll.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, die schematisch eine seitliche Ansicht der erfindungsgemäßen Saugvorrichtung zeigt, und wird im fol­ genden näher beschrieben.
Die in der Figur dargestellte erfindungsgemäße Saug­ vorrichtung besitzt eine in etwa quaderförmige Form und ist aus einem transparenten Kunststoffmaterial gefertigt, so daß die Menge der innerhalb einer Kammer 1 sich an­ sammelnden Sekretflüssigkeit anhand von Skalenmarkie­ rungen 2 und 3 sehr leicht abgelesen werden kann, welche an der Vorderwand der Saugvorrichtung angebracht sind.
Um innerhalb der Kammer 1 der Saugvorrichtung einen Unter­ druck erzeugen zu können, ist neben der eigentlichen Kammer 1 eine etwa zylindrische Pumpenkammer 4 vorge­ sehen, welche durch eine vertikal verlaufende Zwischen­ wand 5 gegenüber der Kammer 1 abgetrennt ist. Inner­ halb dieser zylindrischen Pumpenkammer 4 ist ein in vertikaler Richtung verschiebbarer, scheibenförmiger Kolben 6 vorgesehen, welcher mit Hilfe einer Kolben­ stange 7 und eines am unteren Ende der Kolbenstange 7 vorgesehenen Betätigungsgriffes 8 in vertikaler Rich­ tung hin- und herbewegt werden kann. Um mit Hilfe des innerhalb der Pumpenkammer 4 hin- und herbewegbaren Kolbens 6 die der Aufnahme der Sekretflüssigkeit dienende Kammer 1 evakuieren zu können, sind zusätz­ lich zwei Rückschlagventile 9 und 10 vorgesehen, wo­ bei das eine Rückschlagventil 9 am oberen Ende der Zwischenwand 5 angeordnet ist, während das andere Rückschlagventil 10 innerhalb der Deckwandung 18 am oberen Ende der Pumpenkammer 4 angeordnet ist. Dieses letztere Rückschlagventil 10 kann dabei zusätzlich mit einem bakteriendichten, hydrophoben Filter 12 ver­ sehen sein, um das Eindringen von Bakterien in die Pum­ penkammer 4 und das Ausblasen von Bakterien zu verhindern.
Die Bodenwandung 11 der Saugvorrichtung ist im Bereich der Kammer 1 mit einer Ablaufschräge 13 versehen, an deren tiefster Stelle ein Sekretablaufstutzen 14 vorgesehen ist. Dieser Sekretablaufstutzen 14 ist dabei mit einer kontaminationsgeschützten Membrane 15 versehen, durch welche eine entsprechende Hohlnadel eingestochen werden kann, um eine Probenentnahme vornehmen zu können. Auf das untere Ende des Sekretablaufstutzens 14 ist ein An­ schlußstück 16 aufgeschoben, welches mit Hilfe einer Schlauchklemme 17 abgeklemmt werden kann.
Die Deckwandung 18 der erfindungsgemäßen Saugvorrichtung ist, wie dargestellt, flach ausgebildet. Die Pumpenkammer 4 ist an der unteren Bodenfläche 11 mit einer Öffnung aus­ gerüstet, durch welche die Kolbenstange 7 mit dem am Ende angeordneten Griff 8 hindurchgeführt ist. Im mittleren Bereich führt durch die Deckwandung 18 ein einstückig an­ geformtes Rohrstück 19, welches nach unten hin, d. h., in­ nerhalb der Kammer 1, mit einem Antirefluxventil 20 ver­ sehen ist, das in Form eines Rückschlagventils der Vermei­ dung eines Flüssigkeitsrefluxes dient. Nach oben hin trägt dieses Rohrstück 19 einen zylindrischen Behälter 21, in­ nerhalb welchem eine Tropfkammer mit integriertem Pasteur'­ schem Weg zur Vermeidung einer retrograden Keimwanderung angeordnet ist. Am oberen Ende weist der Behälter 21 einen Anschlußstutzen 22 auf, auf welchem ein der Wunddrainage dienender Absaugschlauch 23 anschließbar ist. Diese Ab­ saugschlauch 23 kann mit Hilfe einer weiteren Schlauch­ klemme 24, falls erforderlich, abgeklemmt werden. Zwischen Deckwandung 18 und dem nach außen führenden Bereich des Rohrstückes 19 ist schließlich noch eine Lasche 25 mit einer entsprechenden Bohrung 25 a vorgesehen, an welcher die betreffende Saugflasche unter Einsatz von z. B. Kunst­ stoffklemmelementen aufgehängt werden kann.
Seitlich von dem einstückig angeformten Rohrstück 19 ist ein weiteres nach oben offenes Rohrstück 26 vorgesehen, welches nach unten hin einstückig an der Deckwandung 18 angeformt ist. Dieses Rohrstück 26 größeren Durchmessers dient dabei der Aufnahme bzw. dem Schutz einer innerhalb des Rohrstückes 26 angeordneten Vakuumanzeige 27, welche über eine, nicht dargestellte, Bohrung mit der Kammer 1 in Verbindung steht, so daß auf diese Weise der innerhalb der Kammer 1 herrschende Unterdruck angezeigt werden kann. Das Vakuumanzeigeelement besteht z. B. aus einem Balgelement, das sich mit nachlassendem Vakuum in sei­ ner Längsrichtung ausdehnt.
Die Deckwandung 18 ist schließlich noch seitlich neben dem Rohrstück 26 mit einem, nicht dargestellten, Anschluß­ stutzen versehen, auf welchen ein Anschlußstück 28 auf­ geschoben ist. Dieses Schlauchstück 28, welches mit Hil­ fe einer weiteren Schlauchklemme 29 abgeklemmt werden kann, trägt an seinem oberen Ende ein bakteriendichtes Belüftungsfilter 30, durch welches bei Entfernung der Schlauchklemme 29 keimfreie Luft in das Innere der Kam­ mer 1 eingeleitet werden kann.
Die Funktionsweise der erfindungsgemäßen Saugvorrichtung ist die folgende: Nachdem die betreffende Saugvorrichtung mit Hilfe der eine Bohrung 25a aufweisenden Lasche 25 in der geeigneten Weise aufgehängt worden ist, kann durch Hoch­ ziehen und Herunterdrücken des Betätigungsgriffes 8 in­ nerhalb der Kammer 1 ein Unterdruck hervorgerufen werden, indem beim Ziehen des Kolbens 6 Luft über das Rückschlag­ ventil 9 aus der Kammer 1 herausgezogen wird, welche dann beim Herausdrücken des Kolbens 6 über das Rückschlagven­ til 10 und das Filter 12 nach außen gedrückt wird. Die Größe des innerhalb der Kammer 1 erzeugten Unterdruckes kann dabei mit Hilfe der Vakuumanzeige 27 abgelesen wer­ den.
Sobald ein Unterdruck gewünschter Größe innerhalb der Kammer 1 erzeugt worden ist, kann der Absaugschlauch 23 in die zu drainierende Wundhöhle eingebracht werden, worauf die Schlauchklemme 24 geöffnet wird, so daß die innerhalb der Wundhöhle vorhandene Sekretflüssigkeit über den Absaugschlauch 23 in das Innere der Kammer 1 geleitet wird. Die Sekretflüssigkeit strömt dabei über die innerhalb des zylindrischen Behälters 21 vorhan­ dene Tropfkammer mit ihrem integrierten Pasteuer'schen Weg, wodurch verhindert wird, daß Keime entlang des Absaugschlauches 23 in Richtung der zu drainierenden Wundhöhle gelangen können. Die durch den Absaugschlauch abgesaugte Sekretflüssigkeit wird dabei zusätzlich noch über das Antirefluxventil 20 geleitet, welches der Ver­ meidung eines Refluxes der bereits abgesaugten Sekret­ menge dient.
Sollte während des Betriebes derSaugvorrichtung aufgrund einer Zunahme des Volumens von Sekretflüssigkeit inner­ halb der Kammer 1 der darin herrschende Unterdruck zu stark abfallen, was anhand der Vakuumanzeige 27 sehr leicht festgestellt werden kann, dann besteht im Rahmen der vorliegenden Erfindung durchaus die Möglichkeit, die aus den Elementen 4 bis 12 bestehende Kolbenpumpe erneut zu betätigen, um auf diese Weise den innerhalb der Kammer 1 herrschenden Unterdruck auf die gewünschte Größe erneut einzustellen.
Sobald die Kammer 1 hinreichend mit abgesaugter Sekret­ flüssigkeit gefüllt ist, kann im Rahmen der vorliegenden Erfindung eine Entleerung der Saugvorrichtung vorgenommen werden, ohne daß dabei dieselbe gekippt werden muß. Für die Durchführung des Entleerungsvorgangs muß zuerst die Schlauchklemme 24 auf den Absaugschlauch 23 aufgeklemmt werden, worauf die Schlauchklemme 29 von dem Schlauchstück 28 geöffnet wird, so daß über den Belüftungsfilter 30 Außenluft in das Innere der Kammer 1 gelangen kann und dieselbe somit drucklos wird. In der Folge kann dann ebenfalls die Schlauchklemme 17 von dem Schlauch 16 ge­ öffnet werden, so daß die innerhalb der Kammer 1 vor­ handene Sekretflüssigkeit über den Schlauch 16 in ge­ wünschter Weise abfließen kann. Wegen der vorhandenen Ablaufschräge 13 entlang der Bodenwandung 11 der Saug­ vorrichtung ergibt sich eine vollkommene Entleerung der Kam­ mer 1, ohne daß dabei die Saugvorrichtung in seitlicher Rich­ tung gekippt werden müßte.
Nachdem die Sekretflüssigkeit aus der Kammer 1 entfernt worden ist, werden die beiden Schlauchklemmen 17 und 29 auf dem Schlauch 16 bzw. dem Schlauchstück 28 geschlossen, wodurch die Kammer 1 nach außen hin erneut verschlossen wird. Durch Betätigung der aus den Elementen 4 bis 12 bestehenden Kolbenpumpe kann dann erneut innerhalb der Kammer 1 ein Unterdruck gewünschter Größe hervorgerufen werden, so daß die Saugvorrichtung in unveränderter Form weiter die erforderliche Wunddrainage durchführen kann, nachdem die Schlauchklemme 24 erneut geöffnet wird.
Anschließend sei noch erwähnt, daß mit Hilfe der kon­ taminationsgeschützten Membrane 15 jederzeit, d, h., auch während des Vorhandenseins eines Unterdrucks innerhalb der Kammer 1, eine Probenentnahme möglich ist, so daß anhand der auf diese Weise entnommenen Proben entspre­ chende Laboruntersuchungen durchgeführt werden können.
Es erscheint einleuchtend, daß die erfindungsgemäße Saugvorrichtung ebenfalls alternativ zur Schwerkraftdrai­ nage eingesetzt werden kann bzw. ein Wechsel von Unter­ druck- auf Schwerkraftdrainage und umgekehrt erfolgen kann.

Claims (6)

1. Saugvorrichtung, insbesondere zum Absaugen von Sekreten aus Wundhöhlen, mit einer von starren transparenten Wandun­ gen umgebenen Kammer für die Aufnahme der über einen Absaug­ schlauch absaugbaren Sekretflüssigkeit sowie einer unmittel­ bar angesetzten hin- und herbewegbaren Saugpumpe zum Erzeugen eines Unterdrucks in der Kammer mit einer Pumpenkammer und entsprechenden Rückschlagventilen, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugvorrichtung im Inneren eine vertikale Zwischen­ wand (5) aufweist, die die zur Aufnahme von Sekretflüssigkeit dienende Kammer (1) von der Pumpenkammer (4) trennt, daß im oberen Ende der Zwischenwand (5) und in der die Saugvorrich­ tung nach oben begrenzenden Deckenwandung (18) oberhalb der Pumpenkammer (4) je ein Rückschlagventil (9, 10) vorgesehen ist, daß die Bodenwandung (11) eine Ablaufschräge (13) in Richtung eines am tiefsten Punkt der zur Aufnahme von Sekret­ flüssigkeit dienenden Kammer (1) angeordneten Sekretablauf­ stutzens (14) aufweist, an den ein mit einer Klemme (17) versehenes Anschlußstück (16) anschließbar ist, daß an der Deckenwandung (18) oberhalb der Kammer (1) zur Aufnahme von Sekretflüssigkeit ein zu einem bakteriendichten Lüftungs­ filter (30) führendes, mit einer Schlauchklemme (29) verse­ henes weiteres Anschlußstück (28) vorgesehen ist, daß die obere Deckenwandung (18) eine mit der Kammer (1) in Verbindung stehende, durch ein offenes Rohrstück (26) gestützte Vakuum­ anzeige (27) aufweist, und daß zwischen dem Absaugschlauch (23) zur Drainage und der Kammer (1) zur Aufnahme von Sekretflüssigkeit ein Behälter (21) mit einer einen inte­ grierten Pasteur'schen Weg aufweisenden Tropfkammer sowie ein in der Kammer (1) angeordnetes Antirefluxventil (20) vorgesehen ist.
2. Saugvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß im Bereich des Sekretablaufstutzens (14) eine der Probeentnahme dienende kontaminationsgeschützte Membran (15) vorgesehen ist.
3. Saugvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Saugpumpe eine Kolbenpumpe (4 bis 12) ist, welche seitlich neben der der Aufnahme der Sekretflüs­ sigkeit dienenden Kammer (1) angeordnet ist.
4. Saugvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich­ net, daß die Kolbenpumpe mit einem scheibenförmigen Kolben (6) versehen ist, welcher mit Hilfe einer nach unten führen­ den Kolbenstange (7) und eines am oberen Ende derselben angeordneten Betätigungsgriffes (8) innerhalb einer zylin­ drischen Pumpenkammer (4) auf- und abbewegbar ist.
5. Saugvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da­ durch gekennzeichnet, daß das zur Atmosphäre öffnende Rückschlagventil (10) mit einem Filter (12) kombiniert ist.
6. Saugvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da­ durch gekennzeichnet, daß die Anschlußstücke (16, 28) aus Schlauchstücken bestehen.
DE19853523843 1985-07-03 1985-07-03 Saugflasche, insbesondere zum absaugen von sekreten aus wundhoehlen Granted DE3523843A1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19853523843 DE3523843A1 (de) 1985-07-03 1985-07-03 Saugflasche, insbesondere zum absaugen von sekreten aus wundhoehlen
DE8519327U DE8519327U1 (de) 1985-07-03 1985-07-03 Saugflasche, insbesondere zum Absaugen von Sekreten aus Wundhöhlen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19853523843 DE3523843A1 (de) 1985-07-03 1985-07-03 Saugflasche, insbesondere zum absaugen von sekreten aus wundhoehlen

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3523843A1 DE3523843A1 (de) 1987-01-15
DE3523843C2 true DE3523843C2 (de) 1988-06-16

Family

ID=6274883

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE8519327U Expired DE8519327U1 (de) 1985-07-03 1985-07-03 Saugflasche, insbesondere zum Absaugen von Sekreten aus Wundhöhlen
DE19853523843 Granted DE3523843A1 (de) 1985-07-03 1985-07-03 Saugflasche, insbesondere zum absaugen von sekreten aus wundhoehlen

Family Applications Before (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE8519327U Expired DE8519327U1 (de) 1985-07-03 1985-07-03 Saugflasche, insbesondere zum Absaugen von Sekreten aus Wundhöhlen

Country Status (1)

Country Link
DE (2) DE8519327U1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4102419A1 (de) * 1991-01-28 1992-08-06 Medinorm Ag Verteilerkopf und seine verwendung fuer eine vakuum-saugflasche
DE19517699A1 (de) * 1995-05-13 1996-11-14 Wilhelm Dr Med Fleischmann Vorrichtung zur Vakuumversiegelung einer Wunde

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5002529A (en) * 1987-07-10 1991-03-26 Solco Basle, Inc. Postoperative wound drainage
DE8901009U1 (de) * 1989-01-30 1990-06-07 Baker, Susan, Egham, Surrey Anzeigevorrichtung zur Anzeige eines in einem Hohlraum vorhandenen Druckes
US6261276B1 (en) * 1995-03-13 2001-07-17 I.S.I. International, Inc. Apparatus for draining surgical wounds

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3018779A (en) * 1959-07-28 1962-01-30 Tracy B Tyler Body cavity evacuating apparatus
US3866608A (en) * 1973-10-23 1975-02-18 Sorenson Research Co Aseptic suction collection system and method
DE2934915C2 (de) * 1979-08-29 1986-12-04 Volker O. Prof. Dr.Med. 8012 Ottobrunn Lang Sekret-Auffangvorrichtung für den Einmalgebrauch
FR2527451B1 (fr) * 1982-05-28 1986-04-11 Materiels Annexes Dialyse Dispositif pour l'aspiration en discontinu et le recueil de liquides biologiques

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4102419A1 (de) * 1991-01-28 1992-08-06 Medinorm Ag Verteilerkopf und seine verwendung fuer eine vakuum-saugflasche
DE19517699A1 (de) * 1995-05-13 1996-11-14 Wilhelm Dr Med Fleischmann Vorrichtung zur Vakuumversiegelung einer Wunde
DE19517699C2 (de) * 1995-05-13 1999-11-04 Wilhelm Fleischmann Vorrichtung zur Vakuumversiegelung einer Wunde

Also Published As

Publication number Publication date
DE3523843A1 (de) 1987-01-15
DE8519327U1 (de) 1986-07-17

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3441891C2 (de)
DE3852603T2 (de) Autotransfusionsvorrichtung mit zwei Kammern.
DE69003970T2 (de) System zur Blutkonservierung.
DE69529278T2 (de) Filtrationsvorrichtung zur entfernung von leukozyten
EP0825844B1 (de) Vorrichtung zur vakuumversiegelung einer wunde
DE69321264T2 (de) Ventilanordnung für eine chirurgische Kassette
DE68928524T2 (de) Vakuum/Peristaltikpumpensystem mit Einwegkassette
DE68914353T2 (de) System zur Aufbereitung von Blut.
DE2439392C2 (de) Flüssigkeitsabsaug- und Sammelvorrichtung
DE2103187C3 (de) Medizinische Wegwerfvorrichtung zum Absaugen von Flüssigkeiten
DE3410648C2 (de)
WO1985003773A1 (fr) Installation de prise d'echantillons
DE2009425B2 (de) Medizinisch-chirurgische Absaugvorrichtung
DE2326178A1 (de) Medizinischer saugapparat
EP0367752A1 (de) Vorrichtung zur Bestimmung der Konzentration von zumindest einer in organischem Gewebe vorliegenden Substanz
DE2106631B2 (de) Sekretflasche
DE102013205794A1 (de) Filtrationssystem für biologische Proben und Verfahren zur Filtration biologischer Proben
DE3932112C2 (de) Blutentnahmevorrichtung
DE3523843C2 (de)
DE2652155A1 (de) Vorrichtung zum fuellen und absaugenden entleeren von hohlorganen des menschlichen und tierischen koerpers
DE2654725A1 (de) Universeller separations-blutbeutel zur sterilen zubereitung von blutserum fuer einmalige benuetzung
EP0332090A2 (de) Vorrichtung zur Absaugung und Abführung einer Schadstoffe enthaltenden Flüssigkeit, insbesondere von Schmutzwasser
EP1740096B1 (de) Blutentnahmevorrichtung, insbesondere für neugeborene und kleinkinder oder kleintiere
DE69631767T2 (de) Drainageeinheit mit geregeltem unterdruck
WO1984002078A1 (fr) Dispositif pour aspirer et degager des liquides medicaux

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8363 Opposition against the patent
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: OMNI MEDICAL LTD., LONDON, GB

8328 Change in the person/name/address of the agent

Free format text: SOLF, A., DR.-ING., 8000 MUENCHEN ZAPF, C., DIPL.-ING., PAT.-ANWAELTE, 5600 WUPPERTAL

8365 Fully valid after opposition proceedings
8380 Miscellaneous part iii

Free format text: SPALTE 2, ZEILEN 43, 44, 46, 50 UND 51 "SAUGFLASCHE" AENDERN IN "SAUGVORRICHTUNG"

8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: OMNI MEDICAL LTD., EGHAM, SURREY, GB

8339 Ceased/non-payment of the annual fee