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DE3519814A1 - Nahtbuegelplatz - Google Patents

Nahtbuegelplatz

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Publication number
DE3519814A1
DE3519814A1 DE19853519814 DE3519814A DE3519814A1 DE 3519814 A1 DE3519814 A1 DE 3519814A1 DE 19853519814 DE19853519814 DE 19853519814 DE 3519814 A DE3519814 A DE 3519814A DE 3519814 A1 DE3519814 A1 DE 3519814A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fabric
seam
bracket
conveyor belt
opening device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19853519814
Other languages
English (en)
Inventor
Manfred 8024 Oberhaching Kropf
Günter von 8082 Grafrath Stein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Veit GmbH and Co
Original Assignee
Veit GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Veit GmbH and Co filed Critical Veit GmbH and Co
Priority to DE19853519814 priority Critical patent/DE3519814A1/de
Publication of DE3519814A1 publication Critical patent/DE3519814A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F71/00Apparatus for hot-pressing clothes, linen or other textile articles, i.e. wherein there is substantially no relative movement between pressing element and article while pressure is being applied to the article; Similar machines for cold-pressing clothes, linen or other textile articles
    • D06F71/30Apparatus for hot-pressing clothes, linen or other textile articles, i.e. wherein there is substantially no relative movement between pressing element and article while pressure is being applied to the article; Similar machines for cold-pressing clothes, linen or other textile articles specially adapted for pressing seams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Nahtbügelplatz
  • Technisches Gebiet Die Erfindung bezieht sich auf einen Nahtbügelplatz für das Ausbügeln von Stoffnähten unter Dampfanwendung, bestehend aus einem Ständer mit einem daran befestigten wannenförmigen Bügelholm, der an der Oberseite einen luftdurchlässigen Abschluß mit einer ebenfalls luftdurchlässigen Bügelauflage aufweist und dessen Innenraum mittels einer Anschlußöffnung, die über eine Rohr- bzw. Schlauchleitung mit der Saugöffnung eines am Ständer angebrachten Gebläses verbunden ist, eine Absaugwanne bildet, sowie eine Dampfbügelvorrichtung.
  • Stand der Technik Wie die Praxis zeigt, wird beim Bügeln von zusammengenähten Textilien, insbesondere von Kleidungsstücken, relativ viel Bügelzeit damit verbraucht, die Stoffnähte in der erforderlichen Weise sauber auszubügeln.
  • Durch die Literaturstelle DE-G 7021975 ist es bereits bekannt, das Ausbügeln von solchen Stoffnähten in Verbindung mit einem Dampfbügelarbeitsplatz dadurch zu erleichtern, daß im Bug der Bügeleisenspitze eines Dampfbügeleisens eine Preßluftdüse angeordnet wird, die, gesteuert über ein Magnetventil, bei Bedarf einen Luftstrom abgibt, mit dessen Hilfe die freien Stoffenden einer Naht sowohl geöffnet als auch im auseinandergefalteten Zustand festgehalten werden können, so daß dann mit dem Dampfbügeleisen leicht die Stoffnaht ausgebügelt werden kann. Obwohl eine solche Anordnung das Ausbügeln von Stoffnähten wesentlich erleichtert, ist nicht zu übersehen, daß ein solcher Bügel vorgang eine hohe Konzentration der das Bügeleisen bedienenden Person während der Durchführung solcher Arbeitsgänge erfordert. Gerade dieser Sachverhalt führt dann dazu, daß die gewünschte hohe und gleichmäßige Qualität über viele Arbeitsvorgänge hinweg nicht gewährleistet werden kann.
  • Offenbarung der Erfindung Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, zum Ausbügeln von Stoffnähten eine weitere Lösung für einen Nahtbügelplatz anzugeben, der nicht nur eine weitere Verkürzung der Arbeitszeiten mit sich bringt, sondern darüber hinaus auch über viele Arbeitsvorgänge hinweg eine gleichmäßige Qualität der damit ausgebügelten Stoffnähte gewährleistet.
  • Ausgehend von einem Nahtbügelplatz der eingangs erwähnten Art, wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
  • Der Erfindung liegt die wesentliche Erkenntnis zugrunde, daß das stets gleichmäßige Ausbügeln von Stoffnähten dann erreicht werden kann, wenn es gelingt, den Stoff mit seiner geöffneten Stoffnaht gleichsam auf einem Bügelholm auszuspannen, so daß dann in einem einzigen Arbeitsgang eine Naht über eine relativ große Länge hinweg durch Pressen unter Anwendung von Heißdampf ausgebügelt werden kann. Dies wird durch das automatische Ein-und Ausfahren des in seiner Naht auszubügelnden Stoffes auf einem Förderband zwischen den Bügelholm und einen einen Formpreßkörper enthaltenden Oberholm in Verbindung mit einer dem Anfang des Förderbands vorgeordneten Stoffenden-Öffnungsvorrichtung in außerordentlich vorteilhafter Weise erreicht, die die Stoffenden der Stoffnaht öffnet, nach außen umlegt und darüber hinaus den Stoff in der Stoffnaht führt.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen des Nahtbügelplatzes nach der Erfindung sind in den weiteren Patentansprüchen 3 bis 7 angegeben.
  • In Weiterbildung der Erfindung wird eine spezielle Lösung für eine Stoffenden-Öffnungsvorrichtung angegeben, die insbesondere für einen Nahtbügelplatz der vorerwähnten Art geeignet ist und die von den im Patentanspruch 8 aufgeführten Merkmalen Gebrauch macht.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Stoffenden-Öffnungsvorrichtung nach dem Patentanspruch 8 sind in den weiteren Patentansprüchen 9 bis 11 angegeben.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnung In der Zeichnung, in der anhand eines dargestellten Ausführungsbeispiels die Erfindung noch näher erläutert wird, bedeuten Fig. 1 die Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels eines Nahtbügelplatzes Fig. 2 die Frontansicht des Nahtbügelplatzes nach Fig. 1 Fig. 3 die Darstellung des Schnitts durch den Bügelholm und den Oberholm des Nahtbügelplatzes nach Fig. 1 Fig. 4 die Seitenansicht einer beim Bügelplatz nach den Fig. 1 bis 3 verwendeten Stoffenden-Öffnungsvorrichtung Fig. 5 die Frontansicht der Stoffenden-Öffnungsvorrichtung nach Fig. 4 Fig. 6 die Aufsicht auf die Stoffenden-Öffnungsvorrichtung nach Fig. 4 Fig. 7 ein das Einführen eines Stoffs mit einer Stoffnaht in die Stoffenden-Öffnungsvorrichtung näher erläuternder Ausschnitt der Frontseite der Stoffenden-Öffnungsvorrichtung nach Fig. 5 Fig. 8 das Führen des Stoffs in seiner Stoffnaht in der Stoffenden-Öffnungsvorrichtung näher erläuternder Ausschnitt der Frontseite der Stoffenden-Öffnungsvorrichtung nach Fig. 5 Bester Weg zur Ausführung der Erfindung Der Nahtbügelplatz nach Fig. 1 weist einen Ständer 1 auf mit einem Ständerfuß 2, der über Rollen 3 und 4 ein leichtes Verschieben des Nahtbügelplatzes ermöglicht. Der Ständer 1 mündet in einen Ständerkopf 5 aus, an dem in der Höhe leicht versetzt nebeneinander jeweils ein Bügelholm 6 mit einem ihn an seinem freien Ende verlängernden Aufnahmeholm 7 und einen darüber angeordneten Oberholm 8 befestigt sind. Der Oberholm 8 geht jeweils an seinem freien Ende in eine im Zusammenhang mit den Figuren 4 bis 8 näher zubeschreibende Stoffenden-Öffnungsvorrichtung 9 über. Der Oberholm 8, der am Ständerkopf 5, wie das der Doppelpfeil andeutet, in der Höhe verstellt werden kann, ist nach unten offen und enthält einen mit einer elektrischen Heizung 10 versehenen Formpreßkörper 11, dessen nach unten offene Dampfkammer 12 mit ei- ner Dampföffnungen 13 in Form einer Lochreihe versehenen Formpreßplatte 14 abgeschlossen ist. Der beheizte Formpreßkörper 11 ist gegen den Oberholm 8 hin mit einer Wärmeisolationsschicht 15 umgeben und über die Kolbenstange 16 des am Oberholm befestigten Andruckzylinders 17 in Vertikalrichtung im Oberholm 8 verschiebbar angeordnet.
  • Der als Absaugwanne gestaltete Bügelholm 6 ist mit einem Förderband 18 ausgestattet, das über eine von einem nicht näher dargestellten Motor angetriebene Rolle 19, eine Umlaufrolle 20 und eine in Nähe der Rolle 6 angeordnete Andruckrolle 21 in Erstreckung des Bügelholms 6 umläuft und an der Oberseite des Bügelholms in Verbindung mit einer in Fig. 3 dargestellten Silikon-Kautschukauflage 18a die Bügelauflage der Oberseite des Bügelholms 6 bildet.
  • Für die Zuführung von Wasserdampf in die Dampfkammern 12 der Formpreßkörper 11 im Bereich der Oberholme 8 sind am Ständerkopf 5 in entsprechender Höhe zwei Magnetventile 22 angeor#net, die über eine Schlauchleitung 23 mit dem Dampferzeuger 24 in Verbindung stehen. Der Dampferzeuger 24 muß nicht, wie bereits in Fig. 1 angedeutet, mit dem Ständerfuß 2 des Ständers 1 fest verbunden sein. Er kann vielmehr auch frei aufgestellt sein. Mit dem Ständer 1 bzw. dessen Fuß fest verbunden ist das Gebläse 25, das wie die Frontansicht des Nahtbügelplatzes nach Fig. 2 zeigt, ebenfalls über Leitungen 26 und 27 mit der Absaugwanne der beiden Bügelholme 6 in Verbindung steht.
  • Wie die Figuren 1 und 2 ferner zeigen, ist am Ständerkopf 5, und zwar an dessen Oberseite noch ein Bügel 28 schwenkbar angeordnet, an dessen freien Ende im Bereich der Stoffenden-Öffnungsvorrichtung 9 die Steuer-Bedieneinheit 29 befestigt, über deren Bedienknöpfe 30 gewünschte Zykluszeiten für einen Nahtbügelvorgang eingestellt werden können. Die Steuer-Bedieneinheit enthält darüber hinaus die Elektronik für die Steuerung des Gebläses 25, die Magnetventile 22, die Andruckzylinger 17 die Stoffenden-Öffnungsvorrichtungen 9 sowie den Antrieb des Förderbandes 18.
  • Für den Start und die Unterbrechung eines Arbeitszykluses befindet sich am Boden neben dem Fußteil 2 des Ständers 1 noch ein Fußschalter 31, der mit der Steuer-Bedieneinheit 29 über ein im Ständer 1 und im Bügel 28 geführtes Kabel 31 verbunden ist.
  • Wie der Schnitt III - III nach Fig.1 erkennen läßt, ist die Formpreßplatte 14 nicht nur an ihrem vorderen Rand auf seiten der Stoffenden-Öffnungsvorrichtung 9 sondern auch an beiden Längskanten nach oben abgerundet. Die Dampföffnungen 13 in der Formpreßplatte 14 sind in einer Reihe in der Mitte angeordnet, da dies für das Ausbügeln einer Stoffnaht ausreichend ist und darüber hinaus auch vermieden werden soll, daß der Stoffnaht benachbarte Stoffteile unnötig dem Heißdampf ausgesetzt werden.
  • Die Absaugwanne des Bügelholms 6 ist mit 33 bezeichnet. Sie ist.nach oben mit dem Lochblech 34 abgeschlossen, auf dem das Förderband 18 gleitet. Das Förderband 18 ist, wie bereits erwähnt wurde, mit einer perforierten Silikon-Kautschukauflage 18a versehen, so daß der Stoff beim Pressen eine ausreichend weiche Unterlage vorfindet.
  • Die in Fig.4 in Seitenansicht dargestellte Stoffenden-Öffnungsvorrichtung 9 ist über einen U-förmigen Befestigungsbügel 35 mittels Schrauben 36 am freien Ende des Oberholms 8 befestigt. Sie weist den Kloben 37 auf, in dessen Stirnwand 38, wie die Vorderansicht der Stoff- enden-Öffnungsvorrichtung 9 nach Fig. 5 erkennen läßt, Führungsschlitze 39, 40 und 41 fächerförmig angeordnet sind.
  • Jedem der Führungsschlitze 39, 40 und 41 ist in seiner Erstreckung eine Bohrung 42, 43 und 44 zugeordnet, in die eine Schraubenfeder 45 eingelassen ist. Die Bohrungen 42, 43 und 44 sind jeweils mit einer Schraube 46 verschlossen. Die Schraubenfedern 45 wirken auf die in den Führungsschlitzen 39, 40 und 41 verschiebbar angeordneten Lagerhebel 46, 47 und 48 ein, die, wie die Seitenansicht der Stoffenden-Öffnungsvorrichtung 9 nach Fig.4 erkennen läßt, an ihrem hinteren, nach oben abgewinkelten Ende in einer horizontalen Achse 49 drehbar gelagert sind. In dieser Achse 49 ist ferner die Anschlagschürze 50 drehbar gelagert, an der die Lagerhebel 46, 47 und 48 mit ihren hinteren abgewinkelten Enden angreifen.
  • Die Drehstellung der Anschlagschürze 50 bestimmt somit den unteren Anschlag der Verschiebemöglichkeit der Lagerhebel innerhalb der ihnen jeweils zugeordneten Führungsschlitze 39, 40 und 41.
  • Die Drehstellung der Anschlagschürze 50 im Urzeigersinn wird begrenzt durch die Scheibe 51, die am freien Ende der in der Stirnwand 38 geführten Einstellschraube 52 befestigt ist. Die Begrenzung der Drehstellung der Anschlagschürze 50 im Urzeigersinn durch die Scheibe 51 der Einstellschraube 52 kann durch Ausfahren der Kolbenstangen 53 und 54 der Teilantriebe des steuerbaren Antriebs für die Stoffenden-Öffnungsvorrichtung darstellenden pneumatischen Zylinder 55 und 56 aufgehoben und damit verändert werden. Die pneumatischen Zylinder 55 und 56, die Preßluftanschüsse 58 sowie 57 und 57a aufweisen und in einem an der Stirnwand 38 verankerten Bolzen 59 geführt sind, können hinsichtlich ihrer Verschiebestellung in diesem Bolzen 59 jeweils durch eine in der Stirnwand geführte Stellschraube 61 und 61a in Richtung auf die Anschlagschürze 50 oder ihr entgegengesetzt verschoben werden, sodaß sich bei fest vorgegebenen Kolbenhub die Anschlagdrehstellung der Anschlagschürze 50, bezogen auf die jeweils ausgefahrene Kolbenstange 53 bzw. 54 der pneumatischen Zylinder 55 bzw. 56 beliebig einstellen läßt.
  • Die Lagerhebel 46, 47 und 48 sind an ihren aus den Führungschlitzen 39, 40 und 41 herausragenden Enden nach unten abgewinkelt und tragen an diesen Enden in horizontalen Achsen 60 drehbar gelagerte Sohlen 62, 63 und 64. Die Sohlen 62 und 64 der äußeren Lagerhebel 46 und 48 weisen ein Schwertprofil auf, und sind zur Mitte hin in gleicher Höhe gegeneinander ausgerichtet. Die Sohle 63 des mittleren Lagerhebels 47 ist über den Sohlen 62 und 64 angeordnet und weist ein Profil nach Art eines Bootskörpers mit einem vertikalen Schwertkiel auf. Die Sohlen 62, 63 und 64 sind, wie die Vorderansicht des Stoffenden-Öffnungsvorrichtung 9 nach Fig. 5 erkennen läßt, durch einen Anschlag 65 begrenzt, in den sie in etwa waagrechter Ausrichtung unter dem Druck einer in Fig. 4 sichtbaren Feder 65a anliegen.
  • Durch die fächerartige Anordnung der Führungsschlitze 39, 40 und 41 in der Stirnwand 38 wird erreicht, daß die Sohlenanordnung bei einem Verstellen des Anschlags der Anschlagschürze 50 in Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn sich aufweitet. Die Ausschnittsdarstellung nach Fig. 7 zeigt eine solche aufgeweitete Stellung der Sohlenanordnung, die für das Einführen eines Stoffes 67 im Bereich seiner Naht 68 wesentlich erleichtert. Sobald der Stoff 67 mit seiner Naht 68 gleichsam in die Sohlenanordnung eingefädelt ist, geht der diese aufgeweitete Stellung der Sohlenanordnung bewirkende pneumatische Zylinder mit seiner Kolbenstange in seine Ausgangsstellung zurück, wodurch es den nunmehr wieder zusammenrückenden Sohlen 62, 63 und 64 ermöglicht wird, den Stoff 67 in seiner Naht 68 während des Einzugs zwischen den Bügelholm 6 und die Preßformplatte 14 auf dem Förderband 18 zu führen.
  • Wie die Aufsicht auf Fig. 6 verdeutlicht, dient der kürzere pneumatische Zylinder 55 der kurzzeitigen Aufweitung der Sohlenanordnung in eine erste Öffnungsstellung entsprechend Fig. 7, die lediglich einen kurzen Hub benötigt. Beim Freigeben der Stoffnaht am Ende eines Bügelvorgangs wird eine zweite Öffnungsstellung der Sohlenanordnung erforderlich, die eine möglichst große Öffnungsweite haben soll. Hierzu ist eine größere Hubbewegung erforderlich, die dabei durch den größeren der beiden pneumatischen Zylinder 56 ausgeführt wird. Diese zweite Öffnungsstellung der Sohlenanordnung ist im Ausschnitt nach Fig. 8 dargestellt.
  • Im Anschluß an das Aufweiten der Sohlenanordnung durch den pneumatischen Zylinder 56 wird der in seiner Naht gebügelte Stoff mittels des Förderbandes 18 rasch aus seiner Bügelstellung zwischen Bügelholm und Formpreßplatte nach vorne wieder herausgeführt und anschließend mit dem pneumatischen Zylinder 55 die Sohlenanordnung wiederum in ihre erste Öffnungsstellung gebracht, in der ein weiteres hinsichtlich seiner Naht zu bearbeitendes Werkstück in die Sohlenanordnung eingefädelt werden kann.
  • Mittels der Einstellschrauben 61 und 61a sowie der Einstellschraube 52 kann die Stoffenden-Öffnungsanordnung 9 an die unterschiedlichsten Formen und Stoffstärken optimal angepaßt werden.
  • Gewerbliche Verwertbarkeit Der Nahtbügelplatz kann zum rationellen Ausbügeln von Stoffnähten bei Gewährleistung gleichbleibender Bearbei- tungsqualität insbesondere im Bereich der Kofektionsfertigung eingesetzt werden. Darüber hinaus kann die Stoffenden-Öffnungsvorrichtung im Bereich des textile Werkstoffe be- und verarbeitenden Gewerbes überall da zur Anwendung gelangen, wo im Zuge von automatischen Arbeitsvorgängen die exakte Führung von zusammengenähten Stoffteilen in ihrer Naht wünschenswert ist.
  • 11 Patentansprüche 8 Figuren - Leerseite -

Claims (11)

  1. Patentansprüche 1. Nahtbügelplatz für das Ausbügeln von Stoffnähten unter Dampfanwendung, bestehend aus einem Ständer mit einem daran befestigten wannenförmigen Bügelholm, der an der Oberseite einen luftdurchlässigen Abschluß mit einer ebenfalls luftdurchlässigen Bügelauflage aufweist und dessen Innenraum mittels einer Anschlußöffnung, die über eine Rohr- bzw. Schlauchleitung mit der Saugöffnung eines am Ständer angebrachten Gebläses verbunden ist, eine Absaugwanne bildet, sowie eine Dampfbügelvorrichtung, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die Bügelauflage ein in Erstreckung des Bügelholms (6) umlaufbares, in seiner Umlaufrichtung steuerbares über Rollen (19,20,21) angetriebenes und geführtes Förderband (18,18a) ist, daß ferner die Dampfbügelvorrichtung ein über dem Bügelholm in einem parallel zum Bügelholm am Ständer befestigten Oberholm (8) angeordneter, zum Förderband hin absenkbarer Formpreßkörper (11) mit einer beheizbaren an einem Dampferzeuger (24) anschließbaren Dampfkammer (12) ist, die nach unten mit einer Dampfaustrittsöffnungen (13) aufweisenden Formpreßplatte (14) abgeschlossen ist und daß der Oberholm an seinem freien Ende im Bereich des freien Endes des Bügelholms außerhalb seiner Förderbandes eine steuerbare Stoffenden-Öffnungsvorrichtung (9) aufweist, die zugleich zur Führung des hier zugeführten hinsichtlich seiner Naht (68) auszubügelnden Stoffes (67) längs der Naht während seines Einzugs auf dem Förderband zwischen die Formpreßplatte des Formpreßkörpers und den Bügelholm gestaltet ist.
  2. 2. Nahtbügelplatz nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß sich das Förderband (18,18a) bis zum freien Ende des Bügelholms (6) erstreckt, daß ferner der Bügelholm über sein freies Ende hinaus durch einen Aufnahmeholm (7) für den zuzuführenden Stoff (67) verlängert ist und daß die Stoffenden-Öffnungsvorrichtung (9) am freien Ende des Oberholms (8) in unmittelbarer Nähe des Endes der Förderbandstrecke oberhalb des Aufnahmeholms angeordnet ist.
  3. 3. Nahtbügelplatz nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e ke n n z e i. c h n e t , daß der Oberholm (8) am Ständer (9) in seiner Höhe verstellbar befestigt ist.
  4. 4. Nahtbügelplatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der Formpreßkörper (11) innerhalb des nach unten offenen Oberholms (8) an der Kolbenstange (96) eines mit dem Oberholm fest verbundenen Andruckzylinders (17) für eine vertikale Hubbewegung befestigt ist.
  5. 5. Nahtbügelplatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Formpreßplatte (14) des Formpreßkörpers (11) in ihrer Längserstreckung lediglich eine der Mittellinie des Förderbandes zugeordnete, die Dampfaustrittsöffnung (13) darstellende Lochreihe aufweist.
  6. 6. Nahtbügelplatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die separat in einem Gehäuse untergebrachte Steuer-Bedieneinheit (29) für den Förderbandantrieb, den Antriebszylinder (17) sowie für die Steuerung der Dampfzufuhr des Gebläses (25) und der Stoffenden-Öffnungsvorrichtung (9) am freien Ende eines an der Ständeroberseite in horizontaler Richtung schwenkbaren Bügels (28) so befestigt ist, daß sich die Steuer-Bedieneinheit in Normaldrehstellung des Bügels oberhalb des Oberholms (8) im Bereich der Stoffenden-Öffnungsvorrichtung befindet.
  7. 7. Nahtbügelplatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das luft- durchlässige Förderband (18) eine Polsterauflage (18a) aus perforiertem Silikon-Kautschuk aufweist.
  8. 8. Stoffenden-Öffnungsvorrichtung, insbesondere für einen Nahtbügelplatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h gekennzeichnet, daß in einem Kloben (37) in drei stirnwandigen Führungsschlitzen drei von einander unabhängig bewegbare Lagerhebel (46,47,48) gehaltert sind, die jeweils unter dem Druck einer Feder (45) an einem in der Höhe verstellbaren unteren Anschlag anliegen und die an ihren vorderen aus den Führungsschlitzen herausragenden nach unten abgewinkelten Enden mit einer in einer horizontalen Achse (60) drehbar gelagerten Sohle (62,63,64) verbunden sind, daß ferner die Führungsschlitze in der Stirnwand (38) nach Art eines Fächers angeordnet sind, so daß sich bei einer Verschiebung der Lagerhebel in den Führungsschlitzen nach oben der Abstand der Sohlen an den vorderen Enden der äußeren Lagerhebel (äußere Sohlen) zur Sohle am vorderen Ende des mittleren Lagerhebels (mittlere Sohle) zunehmend vergrößert und daß die äußeren Sohlen (62, 64) ein Schwertprofil aufweisen und zur Mitte hin in gleicher Höhe gegeneinander ausgerichtet sind, während die mittlere Sohle (63) über den äußeren Sohlen angeordnet ist und ein Profil nach Art eines Bootskörpers mit einem Schwertkiel aufweist.
  9. 9. Stoffenden-Öffnungsvorrichtung nach Anspruch 8, d a d u rc h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Lagerhebel (46,47,48) ausgehend von ihrem unteren Anschlag für eine kurzzeitige Verschiebung längs den Führungsschlitzen mit einem steuerbaren Antrieb in Eingriff stehen.
  10. 10. Stoffenden-Öffnungsvorrichtung nach Anspruch 8 und 9, d a d u r c h gekennzeichnet, daß der steuerbare Antrieb aus zwei von einander unabhängigen Teilantrieben (55,56) besteht, von denen die Sohlenanord- nung von einem Teilantrieb (55) kurzzeitig in eine für das Einführen eines Stoffes (67) in seiner Naht (68) geeignete einstellbare erste Öffnungsstellung und vom anderen Teilantrieb (56) kurzzeitig in eine für das Freigeben der Stoffnaht geeignete einstellbare zweite Öffnungsstellung übergeführt ist.
  11. 11. Stoffenden-Öffnungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 8, 9 oder 10, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die Sohlen (62,63,64) an den vorderen Enden des Lagerhebels (46,47,48) in ihrer Drehbewegung nach oben durch einen Anschlag (56) begrenzt sind, gegen den sie in etwa waagrechter Ausrichtung unter dem Druck einer Feder (65a) anliegen.
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US4817308A (en) * 1986-09-26 1989-04-04 Veit Gmbh & Co. Steam pressing station for pressing fabric seams
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CN103194880A (zh) * 2013-03-28 2013-07-10 际华三五零二职业装有限公司 一种服装小袢部件折叠的专用工具

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Legal Events

Date Code Title Description
8139 Disposal/non-payment of the annual fee