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DE3519337A1 - Waessrige dispersionen und deren verwendung zum ausruesten von textilmaterial - Google Patents

Waessrige dispersionen und deren verwendung zum ausruesten von textilmaterial

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Publication number
DE3519337A1
DE3519337A1 DE19853519337 DE3519337A DE3519337A1 DE 3519337 A1 DE3519337 A1 DE 3519337A1 DE 19853519337 DE19853519337 DE 19853519337 DE 3519337 A DE3519337 A DE 3519337A DE 3519337 A1 DE3519337 A1 DE 3519337A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wax
waxes
textile material
aqueous
finishing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19853519337
Other languages
English (en)
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DE3519337C2 (de
Inventor
Bernard Dr. Riedisheim Danner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Clariant Finance BVI Ltd
Original Assignee
Sandoz AG
Sandoz Patent GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sandoz AG, Sandoz Patent GmbH filed Critical Sandoz AG
Priority to DE19853519337 priority Critical patent/DE3519337A1/de
Publication of DE3519337A1 publication Critical patent/DE3519337A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3519337C2 publication Critical patent/DE3519337C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M13/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment
    • D06M13/02Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with hydrocarbons
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M13/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment
    • D06M13/10Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with compounds containing oxygen
    • D06M13/184Carboxylic acids; Anhydrides, halides or salts thereof

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)

Description

  • Wässrige Dispersionen und deren Verwendung zum Ausrüsten von Textilmaterial
  • Es wurde gefunden, dass unter Verwendung von bestimmten, wie unten definiert formulierten Wachsdispersionen, Textilmaterial nach Imprägnierverfahren aus wassrigem Medium gut ausgerUstet werden kann, so dass insbesondere auch in Gegenwart von optischen Aufhellern und/oder bei Kunstharzappreturen gleitendmachende Ausrüstungen erhalten werden können.
  • Die Erfindung betrifft das Ausrüstungsverfahren sowie die entsprechenden dazu geeigneten Wachsdispersionen und die behandelten Substrate.
  • Ein erster Gegenstand der Erfindung ist also das Verfahren zum Ausrüsten von Textilmaterial durch Imprägnieren mit einer wässrigen wachshaltigen Flotte und thermische Nachbehandlung, das dadurch gekennzeichnet ist, dass man als Wachs ein nicht-ionogen dispergiertes Wachsgemisch aus a) einem feinkristallinen, Carboxygruppen und Carbonsäureestergruppen enthaltenden Kohlenwasserstoffwachs und b) einem Paraffinwachs einsetzt.
  • Als "feinkristalline Kohlenwasserstoffwachse werden hier im allgemeinen solche verstanden, die auf synthetischem Wege oder aus der Erdölverarbeitung gewonnen werden können und sich durch ihre fein- bis mikrokristalline Struktur kennzeichnen. Vornehmlich handelt es sich dabei um Kohlenwasserstoffwachse, die am aliphatischen Grundgerúst mindestens teilweise verzweigt sind.
  • Die erfindungsgemäss einzusetzenden Wachse a) enthalten Carboxygruppen und Carbonsäureestergruppen und konnen auf an sich bekannte Weise auf oxydativem Wege und/oder durch besondere Auswahl von Synthesebedingungen und gegebenenfalls Teilverseifung erzeugt werden; als Vertreter dieser Gruppe von Wachsen kennen insbesondere oxydierte mikrokristalline Wachse und vor allem oxydierte und/oder teilverseifte Fischer-Tropsch-Wachse erwähnt werden.
  • Diese Wachse sind insbesondere harte Wachse und können durch Säurezahl, Verseifungszahl und Nadelpenetration definiert werden. Die Säurezahl liegt vorteilhaft im Bereich von 5-60, vorzugsweise 5-35; die Verseifungszahl liegt vorteilhaft im Bereich von 10-120, vorzugsweise 15-70; vorzugsweise ist die Verseifungszahl mindestens 10 Mal grösser als die Säurezahl. Die Nadelpenetration (nach bekannten Methoden gemessen, z.B. nach ASTM D-1321, DGF M-III 9b oder DIN 51579) ist vorteilhaft < 12, vorzugsweise ' 6. Unter den genannten carboxy- und carbonsäureestergruppenhaltigen Wachsen sind die Fischer-Tropsch-Wachse und insbesondere die teilverseiften Fischer-Tropsch-Wachse bevorzugt.
  • Die erfindungsgemäss einzusetzenden Paraffinwachse b) sind im wesentlichen reine Kohlenwasserstoffe, wie sie insbesondere aus der Erdolverarbeitung gewonnen werden können und makrokristallin kristallisieren. Sie können durch den Tropfpunkt und/oder den Erstarrungspunkt und durch die Nadelpenetration charakterisiert werden. Der Tropfpunkt der Paraffinwachse b) liegt vorteilhaft bei Werten - 30°C, vorzugsweise ' 50"C; auch der Erstarrungspunkt der Paraffinwachse b) liegt vorteilhaft bei Werten I 30"C, vorzugsweise ' 50"C; die Nadelpenetration (z.B. nach ASTM D-1321, DGF M-III 9b oder DIN 51579) der Paraffinwachse beträgt vorteilhaft Werte L 100, vorzugsweise ~ 85, wobei besonders die Hartparaffine, insbesondere solche mit Nadelpenetration ' 25, bevorzugt sind. Die erfindungsgemäss einzusetzenden Paraffinwachse b) haben gUnstigerweise einen möglichst niedrigen Oelgehalt, zweckmassig ' 5%, vorzugsweise e 1%.
  • Das Gewichtsverhältnis Wachs a)/Wachs b) liegt vorteilhaft im Bereich von 0,05-50, vorzugsweise 0,1-20.
  • Die zum dispergieren der Wachse a) und b) verwendeten Emulgatoren c) sind nicht-ionogen. Es eignen sich im allgemeinen beliebige nicht-ionogene Emulgatoren, vornehmlich Oel-in-Wasser Emulgatoren; nicht-ionogene Emulgatoren und insbesondere O/W-Emulgatoren mit nicht-ionogenem Charakter sind in der Technik zahlreich bekannt und auch in der Fachliteratur beschrieben, so z.B. in N. Schönfeld Surface active ethylene oxide adducts" (Pergamon Press, 1969) oder in M.J. Schick "Non-ionic surfactants" (Band 1 von "Surfactants Science Series", Marcel Decker Inc., New York, 1967).
  • Geeignete nicht-ionogene Oel-in-Wasser Emulgatoren sind vornehmlich Oxäthylierungsprodukte von Fettsäuren, Fettamiden, Fettalkoholen oder Mono-oder Dialkylphenolen oder von Sorbitanmono- oder -difettsäureestern, die gegebenenfalls auch Propylenoxyeinheiten enthalten können; bevorzugte Emulgatoren sind solche der folgenden durchschnittlichen Formeln worin R1 Alkyl oder Alkenyl mit 9-22 Kohlenstoffatomen oder einen Rest der Formel R2 Alkyl oder Alkenyl mit 8-21 Kohlenstoffatomen, R3 Alkyl mit 4-12 Kohlenstoffatomen, m eine Zahl von 3 bis 30, n mindestens 1, p mindestens 1, die Summe n + p 3 bis 30 und q 1 oder 2 bedeuten.
  • Die Reste R1 und R2-CO- enthalten vorteilhaft 12-20 Kohlenstoffatome, vorzugsweise 16-18 Kohlenstoffatome; R3 und der Index q werden vorteilhaft so gewahlt, dass der Rest (a) insgesamt 14-24 Kohlenstoffatome enthält, wobei besonders bevorzugte Bedeutungen des Restes (a) Dibutylphenyl, Isooktylphenyl, Mono- oder Dinonylphenyl und Monododecylphenyl sind.
  • Der Oxäthylierungsgrad der nicht-ionogenen Emulgatoren bzw. die Indices m, n und p werden so gewahlt, dass die Emulgatoren den gewunschten HLB-Wert aufweisen, vornehmlich wie es einem Oel-in-Wasser Emulgator entspricht.
  • Vorteilhaft liegt der durchschnittliche HLB-Wert der nicht-ionogenen Emulgatoren im Bereich von 6-18, vorzugsweise 7-16, insbesondere 9 bis 15, Eals nicht-ionogene Emulgatoren c) kommen sowohl einzelne nicht-ionogene tenside Verbindungen als auch Gemische von nicht-ionogenen tensiden Verbindungen in Betracht]. Das Gewichtsverhaltnis der erfindungsgemäss einzusetzenden nicht-ionogenen Emulgatoren c) zu den gesamten erfindungsgemäss einzusetzenden Wachsen (a + b) wird zweckmassig so gewählt, dass eine wässrige Dispersion der Wachse entstehen kann, vorteilhaft so, dass eine möglichst stabile Dispersion entsteht; an sich kann das Gewichtsverhältnis des Emulgators c) zum gesamten Wachs beliebig hoch sein, wird aber u.a. aus wirtschaftlichen Gründen vorteilhaft moglichst niedrig gewahlt. GUnstige Gewichtsverhältnisse der nicht-ionogenen Emulgatoren c) zu den eingesetzten Wachsen (a + b) liegen im Bereich von 0,05-1,0, vorteilhaft beträgt das Gewichtsverhältnis c/(a + b) 0,08-0,75, vorzugsweise 0,1-0,5.
  • Vorzugsweise werden bei hohleren Gewichtsverhältnissen a)/b) hohere durchschnittliche HLB-Werte fur c) und bei niedrigeren Gewichtsverhältnissen a)/b) niedrigere durchschnittliche HLB-Werte fur c) gewählt; der optimale entsprechende HLB-Wert fur eine bestimmte Wachskombination a) + b) kann durch einige Vorversuche ermittelt werden.
  • Die wassrigen Dispersionen der Wachse a) und b), die den nicht-ionogenen Emulgator zur Dispersion der Wachse enthalten, konnen auf an sich bekannte Weise hergestellt werden, z.B. durch Eingiessen von Wasser in die emulgatorhaltige Wachsschmelze oder umgekehrt durch Eingiessen der emulgatorhaltigen Wachsschmelze in Wasser; gegebenenfalls kann eine vorzugsweise nichtflUchtige Base (vornehmlich Alkalimetallhydroxyd oder -carbonat, z.B.
  • Lithium-, Natrium- oder Kaliumhydroxyd, vorzugsweise Natriumhydroxyd) zur Neutralisation der Carboxygruppen des Wachses zugegeben werden; gewünschtenfalls kann die Dispersion ein Frostschutzmittel enthalten, wie z.B.
  • Mono- oder Diathylenglykol oder ein Mono- oder Diäthylenglykol-(C1 4--aikyl)-monoather.
  • Gegebenenfalls können, z.B. nachträglich, nicht-ionogene Tenside mit HLB 15-19 als Schutzkolloide der Dispersion zusätzlich zugegeben werden, z.B.
  • in Konzentration von bis zu 30 Gew.%, vorzugsweise 2-10 Gew.%, bezogen auf die Wachse a) + b).
  • Die Konzentration der Wachse a) + b) in der wässrigen Dispersion kann an sich beliebig hoch sein, wie es ausreicht, damit das Produkt giessbar bzw.
  • rührbar ist; vorteilhaft beträgt der Wachsgehalt der wässrigen erfindungsgemäss einzusetzenden Dispersionen 5-50 Gew.%, vorzugsweise 8-35 Gew%, insbesondere 12-26 Gew.% der Wachse a) + b). Der pH-Wert der wässrigen Dispersionen ist vorteilhaft neutral bis alkalisch, vorzugsweise liegt der pH-Wert im Bereich von 7 bis 10.
  • Die definierten Dispersionen, die auch Gegenstand der Erfindung sind, sind stabil und in dieser Form gebrauchsfertig.
  • Als Substrate fUr das erfindungsgemässe Verfahren eignen sich beliebige natürliche, vollsynthetische oder halbsynthetische Materialien, z.B. aus natürlicher oder modifizierter Cellulose, aus natürlichen oder synthetischen Polyamiden, aus Polyester, Polypropylen oder Polyacrylnitril oder auch aus Gemischen solcher Materialien. Das Substrat kann in einer beliebigen Bearbeitungsform vorliegen, wie sie für Imprägnierverfahren geeignet ist, z.B. als Fäden, Stränge, Spulen, Gewebe, Gewirke, Filze, Vliese, Vliesstoffe, Teppiche, Samt oder Tuftingware. Das Imprägnierverfahren kann nach beliebigen, ueblichen Methoden erfolgen, z.B. durch Klotzen, Tauchen, Besprühen, Aufschäumen oder Aufstreichen, wobei das erfindungsgemässe Verfahren besonders vorteilhaft für Tauch- und Klotzverfahren verwendet wird.
  • Die Wahl der Applikationsmethode hängt im allgemeinen von der Beschaffenheit des Substrates, vom gewünschten Effekt und von der gewählten Apparatur ab. Die erfindungsgemässe Ausrüstung ist im allgemeinen eine Endausrüstung, die zur Verbesserung bzw. Erleichterung der maschinellen Verarbeitung und Konfektionierung und insbesondere der Vernähbarkeit der Ware dient. Die erfindungsgemässe Ausrüstung, welche an sich den Charakter einer nicht-permanenten AusrUstung hat, kann daher z.B. im Anschluss an ein Färbeverfahren und/oder optisches Aufhellverfahren oder an ein sonstiges permanentes Ausrustungsverfahren erfolgen. Nach einer besonderen AusfUhrungsform der Erfindung kann die erfindungsgemässe Ausrüstung aber auch gleichzeitig mit einer optischen Aufhellung und/oder mit einer Kunstharzappretur durchgefuhrt werden.
  • Als optische Aufheller kommen im allgemeinen beliebige in Wasser dispergierbare oder lösliche optische Aufheller in Betracht, wie sie für das optische Aufhellen entsprechender Substrate aus wassriger Flotte geeignet sind; besonders bevorzugt werden Cellulosesubstrate mit anionischen optischen Aufhellern der 4,4'-Bis(s-triazinylamino)-stilben-2,2'-disulfonsäurereihe optisch aufgehellt. Solche optischen Aufheller sind in der Fachwelt bekannt und in der Literatur auch zahlreich beschrieben, z.B. in den deutschen Patentschriften 11 06 334, 11 70 765, 17 95 047 und 19 39 521, in den deutschen Offenlegungsschriften 19 63 065, 20 56 195, 21 45 384, 22 33 429, 24 03 455, 24 06 883, 24 30 624, 26 01 749 und 2715 864 und in der belgischen Patentschrift 754 466; davon sind besonders diejenigen bevorzugt, die in der DE-OS 21 45 384 und insbesondere in der DE-OS 24 30 624 beschrieben sind und der Formel entsprechen, worin X -NH2 oder am Phenylring gegebenenfalls durch R' und/oder -S03M substituiertes Phenylamino, R' Wasserstoff, Halogen, Alkyl oder Alkoxy, R" Wasserstoff, Alkyl, Hydroxyalkyl, Alkoxyalkyl, Aralkyl, Aryloxyalkyl, gegebenenfalls durch Hydroxy oder Alkoxy substituiertes Alkylaminoalkyl, gegebenenfalls durch Alkyl substituiertes Cycloalkyl oder gegebenenfalls durch Alkyl, Alkoxy oder Halogen substituiertes Phenyl oder einen Rest der Formel R"' Wasserstoff oder Alkyl, Z -COOR4, -CO-CsH2s+l, -CN oder -CO-NR5R6, R4 gegebenenfalls durch Hydroxy, Alkoxy, Phenyl oder Phenoxy substituiertes Alkyl, R5 und R6 jeweils Wasserstoff, Alkyl oder Hydroxyalkyl oder R5 und R6 zusammen mit dem Stickstoff einen heterocyclischen Rest, M Wasserstoff, Alkalimetall oder Ammonium, r 1 oder 2 und s 1 bis 5 bedeuten und die vorkommenden Alkyl- und Alkoxyreste niedrigmolekular sind und 1 bis 5 Kohlenstoffatome enthalten.
  • X steht vorzugsweise fur
    4 worin
    7S03M)t
    t 1 oder vorzugsweise 2 ist, R' steht vorzugsweise für Wasserstoff, Z steht vorzugsweise für -CN oder -CONR5R6, R"' steht vorzugsweise für Wasserstoff, R5 und R6 stehen vorzugsweise fur Wasserstoff, R" steht vorzugsweise fUr C1,2-Alkyl, C2 3-Hydroxyalkyl, (C1,4-Alkoxy)--C2,3-alkyl, Cyclohexyl, Benzyl, Hydroxyäthoxyäthyl oder ein Alkylaminoalkyl oder Alkanolaminoalkyl wie Dimethylaminopropyl oder Aethanol ami noäthyl, Halogen steht vorzugsweise für Chlor, r bedeutet vorzugsweise 2.
  • Die Konzentration optischen Aufheller, bezogen auf das aufzuhellende Substrat, kann in den üblichen Bereichen gehalten werden.
  • FUr die Kunstharzappretur eignen sich beliebige, Ubliche Kunstharzkomponenten, wie sie für die Appretur von Textilmaterialien und insbesondere Cellulosematerialien verwendet werden konnen, insbesondere solche, die Kunstharzappreturen mit nicht-ionogenem oder basischem Charakter ergeben. Solche Kunstharzappreturen bzw. Kunstharzappreturkomponenten und -verfahren sind in der Technik bekannt und in der Literatur zahlreich beschrieben, z.B. in Dr. M.W. Ranney "Crease-proofing textiles" (Textile Processing Review, no. 2, NDC, 1970), in Chwala/Anger "Handbuch der Textilhilfsmittel" -Verlag Chemie, Weinheim, New York; 1977 - (Kapitel 3.16.4 davon fUr die Kunstharze und Kapitel 3.16.5 davon für die entsprechenden Katalysatoren) oder in den deutschen Offenlegungsschriften 31 37 404, 32 16 745, 32 16 913 und 33 30 120 und in der PCT-Offenlegungsschrift 81/02423. Bevorzugte Klassen von Kunstharzen sind (nach der Einteilung von Chwala/Anger bezeichnet): Methylolharnstoff, Bis(methoxymethyl)-harnstoff, Poly(methylol)-melamin, 1,3-Bis(hydroxymethyl)-imidazolin-2-on, Mischungen von 1,3-Bis(hydroxymethyl)-imidazolin-2-on und Poly(methylol)-melamin, 5-substituierte 1,3-Dimethylol-1,3,5-hexahydrotriazin-2-one (Triazone), Bis(methoxymethyl)--uron, Dimethylolpropylenharnstoff, cyclische 1,3-Dimethylol-4,5-dihydroxyäthylenharnstoffe und verwandte Verbindungen, und Methylolcarbamate und ausserdem Umsetzungsprodukte von Polyalkylenpolyaminen, insbesondere Triathylentriamin, mit Dicyandiamid und (in Gegenwart von Katalysatoren wie MgCl2) mit gegebenenfalls hydroxysubstituierten N-Methylol-alkylenharnstoffen, insbesondere N,N-Dimethylolathylen- oder -propylen-harnstoff oder N,N'-Dimethylol-dShydroxyathylen-harnstoff. Die Konzentration Kunstharz und Katalysator kann im Ublichen Bereich gehalten werden, wie es für die gewünschte Kunstharzappretur erforderlich ist.
  • Die Wahl einer erfindungsgemässen Wachsdispersion und die Qualität der entsprechenden erfindungsgemässen AusrUstung sind von der Wahl der Kunstharzappretur weder abhängig noch bedingt.
  • Die Konzentration Wachs fUr die erfindungsgemasse, im wesentlichen gleitendmachende AusrUstung kann in einer breiten Spanne variieren und ist von allfällig vorhandenen weiteren AusrUstungskomponenten, wie z.B. optischen Aufheller und/oder Kunstharzappreturkomponenten, weitgehend unabhängig, gute erfindungsgemässe WachsausrUstungen konnen im Konzentrationsbereich von 0,05-2 Gew.% Wachse a) + b), bezogen auf das Substrat, erreicht werden, vorzugsweise im Konzentrationsbereich von 0,1-1,5% Wachse a) + b), bezogen auf das Substrat; in den genannten Bereichen kann noch ftir ein bestimmtes Substrat je nach Art und Beschaffenheit ein optimaler Konzentrationswert ermittelt werden; im allgemeinen werden für Cellulosesubstrate etwas höhere Wachskonzentrationen bevorzugt als fur Wollfasern und Synthesefasern.
  • Die Applikation der erfindungsgemässen Ausrüstungsmittel kann im allgemeinen nach üblichen Imprägnierverfahren erfolgen, wie oben erwähnt; die anschliessende thermische Nachbehandlung kann eine einfache Trocknung sein, z.S. im Temperaturbereich von 80 bis 1800C, vorzugsweise 80-140"C oder, wenn ein Kunstfasersubstrat noch nachzufixieren ist, kann dies gleichzeitig bzw. im Anschluss an die erfindungsgemässe Ausrüstung erfolgen (je nach Substrat z.B. im Temperaturbereich von 160-220"C) oder, wenn eine Kunstharzappretur gleichzeitig mit der erfindungsgemässen Ausrüstung erfolgt, kann die thermische Nachbehandlung z.B. im Temperaturbereich von 120-220°C durchgefuhrt werden, vorteilhaft entspricht die weitere thermische Nachbehandlung dabei der Vernetzungs- bzw. Kondensationstemperatur des Harzes und liegt insbesondere im Bereich von 160-190'C; bei Baumwollkunstharzappreturen kann man vorteilhaft die imprägnierte Ware bei 120-140"C einige Sekunden vortrocknen und dann bei höheren Temperaturen, vorzugsweise bei 170-190"C kurz kondensieren. Die Applikation der erfindungsgemässen Wachse kann im allgemeinen unter beliebigen pH-Bedingungen erfolgen, zweckmässig unter solchen wie für die entsprechenden optischen Aufheller bzw. der entsprechenden Kunstharzappretur geeignet; im allgemeinen sind bei Kunstharzappreturen saure pH-Werte (insbesondere pH 3-6) bevorzugt.
  • Nach dem erfindungsgemässen Verfahren konnen ausgerüstete Substrate mit optimaler maschineller Verarbeitbarkeit, insbesondere Vernähbarkeit erhalten werden (z.B. zur Erzeugung von Nadelfilzen oder gesteppter Ware), insbesondere auch optisch aufgehellte Ware mit optimalem Weiss und besonders auch kunstharzappretierte Ware mit verbesserter Vernähbarkeit, wobei die Permanenz der Kunstharzappretur nicht beeinträchtigt ist und die Faser zu Faser Gleitfahigkeit, insbesondere die Vernähbarkeit des Materials optimal ist.
  • In den folgenden Beispielen bedeuten die Teile Gewichtsteile und die Prozente Gewichtsprozente; die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben; die Nadelpenetrationen sind in dmm angegeben.
  • Beispiele 1-7 x Teile oxydiertes mikrokristallines Wachs oder Fischer-Tropsch-Wachs (W), y Teile Paraffinwachs (P) und 45 Teile Emulgator (E) werden zusammengeschmolzen. Anschliessend setzt man der erhaltenen Mischung v Teile einer 30%igen wässrigen Natriumhydroxyd-Lösung zu und giesst die erhaltene Schmelze unter Rühren in 510 Teile kochendes Wasser. Nach dem Abkuhlen wird die erhaltene, feine Dispersion ausgeladen.
  • Beispiel W P E x y v 1 W1 P3 E1 152 8 8 2 W2 P3 E2 152 8 6 3 W1 P1 E3 60 100 3 4 W2 P2 E1 80 80 3 5 W3 P3 E1 152 8 11 6 W2 P2 E4 80 80 3 7 W2 P3 E5 152 8 6 Beispiel 8 100 Teile Paraffinwachs (P3), 60 Teile Fischer-Tropsch-Wachs (W1) sowie 20 Teile Emulgator (E1) werden bei 120O zusammengeschmolzen. Sodann werden 3 Teile einer 30%igen wässrigen Natriumhydroxydlösung zugefügt und man lässt die erhaltene leicht alkalische Schmelze in eine Lösung von 56 Teilen Aethylenglykol in 478 Teilen Wasser, die eine Temperatur von 95O aufweist, einfliessen. Es entsteht eine feine Dispersion, die man auf Raumtemperatur erkalten lässt. Vor dem Ausladen werden noch 25 Teile einer 30%igen wässrigen Losung Emulgator (E6) zugegeben.
  • Beispiel 9 Man verfährt wie im Beispiel 8, setzt aber anstelle des Wachses (P3) die gleiche Menge Wachs (P1) und anstelle des Wachses (W1) die gleiche Menge des Wachses (W2) ein.
  • Beispiele 10-12 152 Teile oxydiertes mikrokristallines Wachs oder Fischer-Tropsch-Wachs (W) sowie 8 Teile Paraffinwachs (P3) und z Teile Emulgator (E6) werden zusammengeschmolzen. Anschliessend gibt man der erhaltenen Mischung u Teile einer 30%igen wässrigen Natriumhydroxydlösung zu und lässt der erhaltenen Schmelze unter Rühren 510 Teile Wasser von 95O zutropfen. Es entsteht eine feine Dispersion, die auf Raumtemperatur abgekühlt wird.
  • Beispiel W z u 10 W1 30 4 11 W2 30 4 12 W1 40 0 Die in den Beispielen eingesetzten Wachse und Emulgatoren sind wie folgt definiert: W1 teilverseiftes Fischer-Tropsch-Wachs mit folgenden Spezifikationen Erstarrungspunkt (DGF M-III-4a) 90-93° Tropfpunkt (DGF M-III-3) 105-115° Penetrationszahl (DGF M-III-9b) 1-2 Viskosität bei 120O 25-50 mPas Säurezahl 10-14 Verseifungszahl 20-30 W2 oxydiertes Mikrowachs mit folgenden Spezifikationen Schmelzpunkt (ASTM D-127) 98" Penetrationszahl (ASTM D-1321) 2 Säurezahl 13 Verseifungszahl 30 W3 oxydiertes Fischer-Tropsch-Wachs mit folgenden Spezifikationen Erstarrungspunkt (DGF M-III-4a) 88-90° Tropfpunkt (DGF M-III-3) 98-102° Penetrationszahl (DGF M-III-9b) 3-6 Viskosität bei 1200 10-12 mPas Säurezahl 27-32 Verseifungszahl 48-60 P1 Paraffin, vollraffiniert mit folgenden Spezifikationen Erstarrungspunkt (ASTM D-87) 54-56° Tropfpunkt (DGF M-III-3) 56" Nadelpenetration (ASTM D-1321) 20 Oelgehalt (ASTM D-721) 0,5% Säurezahl O Verseifungszahl O P2 Paraffin, vollraffiniert mit folgenden Spezifikationen Erstarrungspunkt (ASTM D-87) 50-52° Tropfpunkt (DGF M-III-3) 53" Nadelpenetration (ASTM D-1321) 80 Oel gehalt 3-4% Säurezahl o Verseifungszahl O n-Paraffin-Gehalt (DGF M-V-8) 68% P3 Paraffin, vollraffiniert mit folgenden Spezifikationen Erstarrungspunkt (DIN 51556) 62-64° Penetrationszahl (DIN 51579) ca. 12,0 Oelgehalt (DIN 51571) max. 0,5% Säurezahl O Verseifungszahl O E1 C18H37-(OCH2CH2)10 OH HLB = 12,4 HLB = 10,0 E3 C18H35-(OCH2CH2)10 OH OH HLB = 12,4 r + s = 5 HLB = 14,0 HLB = 12,8 E6 C18H35-(OCH2CH2)25 OH CH2 zipOH HLB = 16,1 Applikationsbeispiele A-F Das Substrat wird bei Raumtemperatur bis zu einer 80-100%igen Trockengewichtszunahme mit einer wässrigen Flotte, die w g/l Wachsdispersion gemäss Beispiel 1, 2, 4, 5 oder 6, Kunstharzausrüstungschemikalien und optische Aufheller gemäss untenstehender Tabelle enthält, foulardiert. Dann wird das foulardierte Textilmaterial zur Trocknung einer thermischen Behandlung unterworfen und anschliessend die Nahbarkeit des behandelten Substrates geprüft.
  • S1 Baumwolltrikot, Interlock, vorgewaschen* S2 Baumwolltrikot, gebleicht, laugiert S3 Baumwolltrikot, Interlock, vorgewaschen* S4 Baumwolltrikot, Interlock, vorgewaschen* 01 optischer Aufheller der Formel (III) K1 Fixappret COC (BASF) (50%ige wässrige Lösung eines Derivats des Dimethylol-4,5-dihydroxäthylenharnstoffes) (* die Substrate S1, S3 und S4 unterscheiden sich durch die verschiedene Stärke des Materials) Nähtest Zur Prüfung der Nähbarkeit werden zwei Stücke eines gleichen Textilmaterials mit der selben Klotzflotte ausgerüstet und einzeln thermisch behandelt. Nach 24 Stunden im Normalklima (65% relative Luftfeuchtigkeit und 20°C) werden beide ausgerüsteten Stücke mit einer Pfaff-Steppstich-Nähmaschine Typ 483 bei einer Nähgeschwindigkeit von 4800 Stichen/Minute testweise zusammengenaht (d.h. ohne Nähfaden). Die Einstichkraft der Nähnadel wird durch eine sich unter dem Textilmaterial und unter der Einstichstelle befindenden Dehnungsmesstreifenbrucke aufgenommen und durch einen daran angeschlossenen UV-Schreiber registriert; die Einstichkraft wird erst abgelesen, wenn nach einer Anlaufzeit die Tourenzahl der Nähmaschine (4800 Touren/Minute) annähernd konstant geworden ist. Der O-Wert des UV-Schreibers wird beim Laufen der Maschine bei gleicher Tourenzahl, aber ohne Gewebe geeicht. Der Durchschnittswert der Einstichkraft wird auf zehn Nähten von je 100 Stichen ermittelt. Die verwendete Nähnadel ist eine SES/80 (kleine Kugelspitze) Nadel der Firma F. Schmetz GmbH (Spezialfabrik für Nähmaschinennadeln, 5120 Herzogenrath, Deutschland) (siehe Taschenbuch der Nähtechnik F. Schmetz, 1975).
    Zusammensetzung der Behandlungsflotte
    Applika-
    tions- Sub- Produkt optischer Kunstharz Katalysator thermische
    Bei- strat gemäss Menge Aufheller Behandlung
    spiel Beispiel (g/l) Typ Menge Typ Menge Typ Menge
    (w) (g/l) (oil) (gel)
    A S1 1 60 Ol 0,8 - - - - 140g/90 Sek.
    B S1 1 60 Ol 0,8 - - - - 1809/60 Sek.
    c S2 2 60 - - - - - - 140V90 Sek.
    D S3 4 60 Ol 0,8 K1 100 MgC12 20 180/60 Sek.
    E S4 5 60 Ol 0,8 - - - - 180V60 Sek.
    F s3 6 60 01 0,8 K1 100 MgC12 20 180-/60 Sek.
  • Anstelle von den in den Beispielen 1, 2, 4, 5 und 6 beschriebenen Produkten können auch die Dispersionen der Beispiele 3, 7, 8, 9, 10, 11 und 12 eingesetzt werden. Die Applikation erfolgt auch im Foulardverfahren. Sie ergeben alle eine deutliche Verbesserung der Nähbarkeit der behandelten Textilware (gegenüber der entsprechend ohne Wachsdispersion behandelten).
  • Aplikationsbeispiele G-L Das Textilmaterial wird bis zu einer 80 bis 100%igen Trockengewichtszunahme mit einer wässrigen Flotte, die w g/l der gemäss Beispiel 8 hergestellten Dispersion und gegebenenfalls weitere Chemikalien, wie angegeben, enthält, foulardiert und getrocknet. Zur Beurteilung der Nähbarkeit wird die behandelte Textilware 24 Stunden klimatisiert (65% relative Feuchtigkeit, 20°) und mit einer Nähmaschine bei einer Geschwindigkeit von 4800 Stichen/Minute, ohne Nähfaden genäht. Der Durchschnittswert der Einstichkraft wird, analog wie oben beschrieben, auf 10 Nähten von je 75 Stichen ermittelt.
  • G) Substrat: Baumwolltrikot, Interlock, gebleicht Zusammensetzung der Behandlungsflotte: w g/l Produkt gemäss Beispiel 8 0,8 g/l 01 100 g/l 50%ige Dimethylol-dihydroxy-äthylenharnstoff-Lo 20 g/l Zn(N03)2 CH3COOH (pH 3,5) Trocknen und Kondensieren: 60 Sek., 1800; Nähtest: w = 15, 30 und 60.
  • H) Substrat: Baumwolltrikot, Interlock, gebleicht Zusammensetzung der Behandlungsflotte: w g/l Produkt gemäss Beispiel 8 0,8 g/l 01 Trocknen: 90 Sek., 140C Nähtest: w = 15, 30 und 60.
  • I) Substrat: Polyester-Tricot (Dacron T 56) Zusammensetzung der Behandlungsflotte: w g/l Produkt gemäss Beispiel 8 1 g/l Netzmittel N1 Trocknen: 90 Sek., 140C Nähtest: w = 5, 10 und 20.
  • J) Substrat: Polyamid 6-Wirkware Zusammensetzung der Behandlungsflotte w g/l Produkt gemäss Beispiel 8 1 g/l Netzmittel N1 Trocknen: 90 Sek., 140C Nähtest: w = 5, 10 und 20.
  • K) Substrat: Polyacrylnitril-Tricot (Orlon 42) Zusammensetzung der Behandlungsflotte w g/l Produkt gemäss Beispiel 8 1 g/l Netzmittel N1 Trocknen: 90 Sek., 140° Nähtest: w = 5, 10 und 20.
  • L) Substrat: Wollgabardine Zusammensetzung der Behandlungsflotte w g/l Produkt gemäss Beispiel 8 1 g/l Netzmittel N1 Trocknen: 90 Sek. 140C Nähtest: w = 5, 10 und 20.
  • N1 30%ige wässrige Lösung von Ditert.butylphenoldekaäthylen-glykolMather.
  • Die so behandelten Substrate weisen gegenüber den entsprechend ohne Wachsdispersion behandelten Substraten eine deutliche Verbesserung der Nähbarkeit auf (z.B. nach dem oben-beschriebenen Nähtest gemessen).
  • Analog wie das Produkt von Beispiel 8 werden die Produkte der Beispiele 9, 10, 11 und 12 in den Applikationsbeispielen G bis L eingesetzt.

Claims (13)

  1. Wässrige Dispersionen und deren Verwendung zum Ausrüsten von Textilmaterial Patentansprüche 1. Verfahren zum Ausrüsten von Textilmaterial durch Imprägnieren mit einer wässrigen, wachshaltigen Flotte und thermische Nachbehandlung, dadurch gekennzeichnet, dass man als Wachs ein nicht-ionogen dispergiertes Wachsgemisch aus a) einem feinkristallinen, Carboxygruppen und Carbonsäureestergruppen enthaltenden Kohlenwasserstoffwachs und b) einem Paraffinwachs einsetzt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Wachs a) ein oxydiertes mikrokristallines Wachs oder ein Fischer-Tropsch-Wachs ist, das eine Säurezahl von 5-60, eine Verseifungszahl von 10-120 und eine Penetrationszahl (ASTM D-1321) c 12 aufweist.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Wachs a) ein Fischer-Tropsch-Wachs mit Säurezahl 5-35, Verseifungszahl 15-70 und Penetrationszahl n 6 einsetzt.
  4. 4. Verfahren nach Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass man als Wachs b) ein Hartparaffin mit Nadelpenetration c 25 einsetzt.
  5. 5. Verfahren nach Anspruchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewichtsverhaltnis von a) zu b) 0,05 bis 50 betrags.
  6. 6. Verfahren nach Anspruchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass das Wachsgemisch mit mindestens einem nicht-ionogenen Emulgator c) dispergiert ist.
  7. 7. Verfahren nach Ansprüchen 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass man gleichzeitig mit dem Wachs das Textilmaterial mit einem Kunstharz ausrustet und zu diesem Zweck das Textilmaterial mit einer wassrigen Flotte impragniert, die neben den entsprechenden, nicht-ionogen dispergierten Wachsen, die fur die Kunstharzausrustung erforderlichen Bestandteile enthält, und durch thermische Nachbehandlung fixiert.
  8. 8. Verfahren nach Anspruchen 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass man gleichzeitig auch optisch aufhellt.
  9. 9. Mittel zur Durchfuhrung des Verfahrens gemass Anspruchen 1-8, gekennzeichnet durch einen Gehalt an in wassrigem Medium nicht-ionogen dispergierten Wachsen, wobei die Wachse wie in Anspruch 1, 2, 3 oder 4 definiert sind.
  10. 10. Wässrige Dispersion von nicht-ionogen dispergierten Wachsen, dadurch gekennzeichnet, dass die Wachse ein Gemisch aus a) und b), wie im Anspruch 1, 2, 3 oder 4 definiert, sind und mit einem nicht-ionogenen Emulgator c) in Wasser dispergiert sind.
  11. 11. Verwendung einer wässrigen Wachsdispersion, wobei die Wachse wie im Anspruch 1, 2, 3 oder 4 definiert sind und nicht-ionogen dispergiert sind, zur Ausrüstung von Textilmaterial, gegebenenfalls zusammen mit einer Kunstharzausrustung, durch Imprägnieren und anschliessende thermische Nachbehandlung.
  12. 12. Verwendung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass man gleichzeitig optisch aufhellt.
  13. 13. Das gemäss Anspruchen 1-12 ausgerustete Textilmaterial.
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