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DE3518172A1 - Uhrwerk - Google Patents

Uhrwerk

Info

Publication number
DE3518172A1
DE3518172A1 DE19853518172 DE3518172A DE3518172A1 DE 3518172 A1 DE3518172 A1 DE 3518172A1 DE 19853518172 DE19853518172 DE 19853518172 DE 3518172 A DE3518172 A DE 3518172A DE 3518172 A1 DE3518172 A1 DE 3518172A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clockwork
plate
gear
axis
round plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19853518172
Other languages
English (en)
Inventor
August 7745 Schonach Kienzler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SCHWARZWAELDER UHRWERKE FABRIK
Original Assignee
SCHWARZWAELDER UHRWERKE FABRIK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SCHWARZWAELDER UHRWERKE FABRIK filed Critical SCHWARZWAELDER UHRWERKE FABRIK
Priority to DE19853518172 priority Critical patent/DE3518172A1/de
Publication of DE3518172A1 publication Critical patent/DE3518172A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B25/00Indicating the time by other means or by combined means
    • G04B25/06Indicating the time by other means or by combined means by moving figures, e.g. cuckoo clocks, trumpet clocks

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Uhrwerk
  • Die Erfindung betrifft ein Uhrwerk mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
  • Bekannte Uhrwerke dieser Art weisen ein Gehwerk und ein Schlagwerk sowie Antriebskettenräder auf, die an einer als Rahmengehäuse ausgeführten Platine gelagert sind. Die Kettenräder sind von Ketten umschlungen, an denen je ein Gewicht für den Antrieb der Werke vorgesehen ist. Die Platine wird in einem Gehäuse einer Kuckucksuhr befestigt, die außerdem ein Musikwerk und einen sich drehenden Reigenteller aufweist, auf dem Figuren angeordnet sind. Das Musikwerk und der Reigenteller werden gemeinsam über eines der Kettenräder angetrieben, während das Gehwerk und das den Kuckucksruf auslösende Schlagwerk über einzeln zugehörige Kettenräder unabhängig voneinander angetrieben werden. Die Herstellung der Uhrwerksplatine, an der sämtliche Kettenradantriebe baueinheitlich integriert gelagert sind, ist insbesondere aufgrund der komplizierten Werkzeuggestaltung aufwendig und teuer.
  • Man hat nun versucht, dem dadurch entgegenzuwirken, indem das Uhrwerk, der Reigenteller und das Musikwerk jeweils getrennt von einander im Gehäuse befestigt werden. Das Kettenrad für den Antrieb des Musikwerks und des Reigentellers ist hierbei getrennt von der Uhrwerksplatine an einem Grundplattenteil des an der einen Seitenwand des Uhrengehäuses befestigten Musikwerks gelagert. Um den Reigenteller anzutreiben, ist eine zusätzliche Ubertragungskette vorgesehen, die ein am Musikwerk gelagertes erstes Umlenkkettenrad und ein dem Reigenteller zugeordnetes zweites Umlenkkettenrad umschlingt.
  • Da das erste Umlenkkettenrad und das zweite Umlenkkettenrad in zwei gänzlich verschiedenen Ebenen zueinander liegen, sind zwischen diesen beiden Umlenkkettenrädern außerdem entsprechende Umlenkrollen im Gehäuse der Kuckucksuhr angeordnet, über die die ttbertragungskette entsprechend umgelenkt wird. Bei einer derartigen Kuckucksuhr ist es nachteilig, daß die verschiedenen Teile, also das Uhrwerk mit dem Geh- und Schlagwerk, der Reigenteller, das Musikwerk mit dem Antriebskettenrad und die über die zusätzlichen Umlenkrollen geführte zusätzliche Ubertragungskette nur von speziell angelernten Personen montiert werden können, da das Ausrichten und Montieren besonders sorgfältig durchgeführt werden muß, da sonst Funktionsstörungen auftreten können.
  • Insbesondere muß darauf geachtet werden, daß die Ubertragungskette weder zu stramm gespannt ist noch zu locker durchhängt, da sonst der Anlauf des Reigentellers blockiert oder ein ruckartig roboterhaftes Drehen des Reigentellers erfolgt.
  • Die Montage ist demnach insgesamt aufwendig und teuer, wobei insbesondere bei wechselnden klimatischen Verhältnissen (z.B. überwiegender Export der Kuckucksuhren nach Amerika) Funktionsbeeinträchtigungen dennoch nicht auszuschließen sind, da bei einem feuchtigkeits- und/oder temperaturbedingten Verzug des aus Holz hergestellten Kuckucksuhrengehäuses keine einwandfreie Justierung der Kettenübertragung zu erzielen ist.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Uhrwerk mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 dahingehend weiterzubilden, daß insgesamt eine einfache Herstellung und Montage sowie eine dauerhafte Betriebssicherheit erzielt wird.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
  • Infolge der erfindungsgemäßen Ausbildung läßt sich der Reigenteller mit dem ihn und das Musikwerk antreibenden Kettenrad als vormontierte Baueinheit an der Platine befestigen.
  • Dadurch entfällt eine gesonderte Montage; vielmehr wird der Reigenteller mit dem Zahnrad beim Einbau der Platine in das Uhrengehäuse genau gegenüber diesem ausgerichtet, so daß eine sehr einfache Montage gewährleistet ist, die selbst von ungeübten Personen und Laien ohne Schwierigkeiten in kürzester Zeit durchgeführt werden kann, was zu einer erheblichen Kosteneinsparung führt. Der mit der Platine fest verbundene Zusatzträger gewährleistet ferner eine kompakte Anordnung von Ubersetzungsstufen für die Drehbewegung des Reigentellers und einen direkten Eingriff des Zahnrades in ein Antriebsteil der Musikwalze, so daß eine einwandfreie Mitnahme des Reigentellers und der Musikwalze und damit sichere Gangeigenschaften gewährleistet sind.
  • Dies umso mehr, als infolge der konstruktionsbedingten geringen Reibungsverluste ein geringeres Gewicht zum Antrieb der Musikwalze erforderlich ist, Dieses geringere Gewicht hat ferner den Vorteil, daß dadurch die Transportkosten wesentlich verringert werden kannen. Ferner kann das erfindungsgemäße Uhrwerk raumsparend im Uhrengehäuse untergebracht und die Gewichte zum Antrieb des Geh-, Schlag-und Musikwerks gleichmäßig angeordnet werden.
  • Bevorzugt Ausgestaltungen und Weiterbildungen sowie weitere Vorteile und wesentliche Einzelheiten der Erfindung sind den Merkmalen der Unteransprüche, der nachfolgenden Beschreibung und der Zeichnung zu entnehmen, die in schematischer Darstellung bevorzugte Ausführungsformen als Beispiel zeigt. Es stellen dar: FIG. 1 eine erfindungsgemäße Kuckucksuhr mit einer Ansicht von der Rückseite in das Innere des Uhrengehäuses mit einem darin befindlichen Uhrwerk, Musikwerk und Reigenteller, FIG. 2 eine geschnittene Seitenansicht eines Teils des Uhrengehäuses der FIG. 1 mit an der Vorderwand befestigtem Uhrwerk und Reigenteller, FIG. 3 eine Draufsicht auf den Reigenteller und das Uhrwerk im vorderen geschnittenen Teil des Gehäuses.
  • Die in der Zeichnung dargestellte Kuckucksuhr 1 besitzt ein aus Holz hergestelltes Gehäuse 2, das eine Vorderwand 3, zwei Seitenwände 4,5, einen Boden 6, ein nach zwei Seiten geneigtes winkelförmiges Dach 7 und eine Rückwand 8 aufweist, deren hier nicht dargestellter unterer Teil abnehmbar ist. An der Vorderwand 3 können hier nicht gezeigte Schnitzereien ausgebildet bzw.
  • angeordnet sein. Im Gehäuse 2 sind an der einen Seitenwand 4 sogenannte Kuckuckspfeifen 9 angeordnet, denen zur Erzeugung des Kuckucksrufes je ein Blasebalg 10 zugeordnet ist.
  • An der anderen Seitenwand 5 ist im Inneren des Gehäuses 2 ein Musikwerk 11 befestigt, das zur Erzeugung einer Melodie eine Musikwalze 12 aufweist. An dem der Vorderwand 3 zugewandten Ende der ttusikwalze 12 befindet sich ein Antriebszahnrad 13.
  • Weiterhin befindet sich im Gehäuse 2 ein Uhrwerk 14, das ein hier nicht näher dargestelltes Gehwerk für die Uhrenzeiger und ein Rechenschlagwerk für die Auslösung des jeweiligen Kuckucksrufes aufweist. Das Uhrwerk 14 besitzt eine Platine 15, die zwei parallel auf Abstand zueinander angeordnete Plattenteile 16,17 besitzt, zwischen denen die Uhrwerksräder, Steuerhebel und dergleichen sich befinden und die mittels Distanzbolzen 18 schraubverbunden sind. Am unteren Teil des Uhrwerks 14 sind zwei hier nicht dargestellte Antriebskettenräder vorgesehen, die je von einer Kette 19 bzw. 20 umschlungen sind. An jeder der beiden Ketten 19,20 ist ein Gewicht 21 befestigt.
  • Die Kette 19, die außerdem über ein am Boden 6 befestigtes Führungsrad 22 geleitet ist, ist für den Antrieb des Schlagwerks vorgesehen. Die andere Kette 20 ist für den Antrieb des Gehwerks bestimmt.
  • Das Musikwerk 11 und ein über der Platine 15 befindliches Reigenwerk 23, das einen um eie Achse 24 drehbaren Reigenteller 25 aufweist, werden gemeinsam über eine Kette 26 angetrieben, die ebenfalls mit einem Gewicht 21 belastet ist.
  • Die Kette 26 umschlingt ein Kettenrad 27, das sich über dem Antriebszahnrad 13 der Musikwalze 12 schräg über der einen oberen Platinenecke 28 befindet. Der FIG. 1 ist zu entnehmen, daß die mit den Gewichten 21 belasteten Ketten 19,20,26 so angeordnet sind, daß bezüglich einer vertikalen Mittenachse 29 des Gehäuses 2 in dessen Breite eine annähernd symmetrische Aufteilung und weitgehend gleichmäßige Gewichtsverteilung gegeben ist.
  • Das Reigenwerk 23 ist gemeinsam mit dem Kettenrad 27 als an der Platine 15 befestigbare kompakte Anbaueinheit 30 ausgebildet und weist dafür einen Zusatzträger 31 auf, der beim vorliegenden Ausführungsbeispiel als L-förmiger Blechwinkel ausgeführt ist. Am Vertikalschenkel 32 des Zusatzträgers 31 sind zwei sich nach unten hin erstreckende und etwas abgekröpfte Befestigungslaschen 33 ausgebildet, die an den beiden oberen Distanzbolzen 18 der Platine 15 angeschraubt sind. Der Vertikalschenkel 32 liegt dabei etwa in der Ebene des einen Plattenteils 16 der Platine 15. Außerdem sind am Vertikalschenkel 32 zwei weitere winkelförmige Laschen 34 ausgebildet, über die das Uhrwerk 14 an der Vorderwand 3 mittels Schrauben befestigt ist. Am Plattenteil 16 sind unten an den Distanzbolzen 18 zwei weitere winkelförmige Laschenteile 35 vorgesehen, die ebenfalls mittels Schrauben an der Vorderwand 3 des Gehäuses 2 festgelegt sind.
  • An dem oberen abgewinkelten Horizontalschenkel 36 des L-förmigen Zusatzträgers 31 ist die Achse 24 des Reigentellers 25 gelagert. Der Reigenteller 25 befindet sich auf Abstand über einem Zahnkranz 37, der auf dem Horizontalschenkel 36 ortsfest angeordnet ist. Der Durchmesser des Zahnkranzes 37 ist etwas kleiner als der Durchmesser des Reigentellers 25. Am Außenumfangsbereich des Reigentellers 25 sind in gleichmäßigen Abständen über Kreuz angeordnete vertikale Zapfen 38 drehbar gelagert, die an ihren unteren Enden Zahnungen 39 aufweisen, die mit dem Zahnkranz 37 in Eingriff sind. An den den Reigenteller 25 nach oben überragenden Zapfen 38 werden hier nicht dargestellte Figuren, vorzugsweise Tanzpaare, befestigt. Wenn sich der Reigenteller 25 um seine Achse 24 dreht, drehen sich aufgrund des Eingriffs der Zahnungen 39 in den Zahnkranz 37 ebenfalls die Zapfen 38 und somit auch die daran befestigten Figuren um ihre eigene Achse.
  • Am unteren Ende der Achse 24 des Reigentellers 25 ist ein Ritzel 40 befestigt, in das ein Kronenrad 41 eingreift. Das Kronenrad 41 ist an einem Ende einer horizontalen Drehachse 42 angeordnet, die im Vertikalschenkel 32 des Zusatzträgers 31 gelagert ist und diesen durchsetzt. An der dem Ritzel 40 und Kronenrad 41 gegenüberliegenden anderen Seite des Vertikalschenkels 32 ist an dem vorstehenden Ende der Drehachse 42 ein Zwischenzahnrad 43 befestigt. In dieses Zwischenzahnrad 43 greift ein weiteres Zwischenzahnrad 44 ein, das im Durchmesser größer ausgeführt ist als das Zwischenzahnrad 43. In das größere Zwischenzahnrad 44 greift ein weiteres Zahnrad 45 ein, das wiederum einen größeren Durchmesser besitzt als das Zwischenzahnrad 44. Das Zwischenzahnrad 43, das Zwischenzahnrad 44 und das Zahnrad 45 liegen alle in einer gemeinsamen Ebene auf Abstand parallel zum Vertikalschenkel 32 und sind an diesem gelagert. Das Zahnrad 45 ist auf dem Achsbolzen 46 des Kettenrades 27 angeordnet und befindet sich unmittelbar hinter dem Kettenrad 27. Der Achsbolzen 46 ist an einem die Platine 15 in Richtung zum Musikwerk 11 hin überragenden Endteil 47 des Vertikalschenkels 32 gelagert.
  • Der FIG. 1 ist zu entnehmen, daß das Antriebszahnrad 13 der Musikwalze 12 unmittelbar in das hinter dem Kettenrad 27 auf dem Achsbolzen 46 angeordnete Zahnrad 45 eingreift. Das Musikwerk 11 und das Reigenwerk 23 sind somit ausschließlich über ein Zahnradgetriebe miteinander gekoppelt, so daß ein gleichmäßg ruhig laufender und reibungsarmer Ubersetzungstrieb gegeben ist, wodurch Betriebsstörungen, wie sie bei Kettenübertragungen aufgrund der dabei vorherrschenden großen Toleranzen auftreten können, vermieden sind.
  • Nach dem Auslösen des Schlagwerkes wird der Kuckucksruf je nach Anzahl der anzuzeigenden Stunden erzeugt, indem die Blasebälge 10 über ein mit dem Uhrwerk 14 gekoppeltes Gestänge betätigt werden. Bei erfolgtem Kuckucksruf wird durch die Drehbewegung der Fallenwelle 48, auf der ein Auslösehebel 49 befestigt ist, dieser so verschwenkt, daß das Getriebe des Musikwerkes 11 entriegelt ist, aber noch gesperrt bleibt.
  • Nach der Beendigung der Schlagfolge bzw. des Kuckucksrufes wird der Fallenhebel 50 des Schlagwerkes in die Ausgangslage gebracht und gibt den Flügel 51 des Musikgetriebes frei, das somit durch das an die Kette 26 angehängte Gewicht 21 angetrieben wird. Gleichzeitig wird während des Musikspiels über das Zahnradgetriebe der Anbaueinheit 30 der Reigenteller 25 um seine Achse 24 gedreht und es drehen sich zudem die an den Zapfen 38 befestigten Figuren um ihre Achse. Nach einer Drehung der Musikwalze 12 um 180 Grad oder 360 Grad wird das Musikwerk 11 durch eine Sperre wieder gestoppt und für den neuen Schlagrhythmus bereitgestellt.
  • Ein wesentlicher Vorteil des erfindungsgemäßen Uhrwerks besteht darin, daß aufgrund der getrennten Anfertigung der Anbaueinheit 30 eine kostengünstige Herstellung möglich ist. Da die Anbaueinheit 30 vor der Einbringung des Uhrwerks in das Gehäuse 2 der Kuckucksuhr 1 an der Platine 15 problemlos und genau fixiert befestigt werden kann, ist zudem auch eine einfache Montage gewährleistet, da sämtliche Teile von vorn herein einwandfrei zueinander ausgerichtet sind, so daß auch ungelernte Hilfskräfte diese Arbeiten ohne besondere Anleitung ausführen können und dennoch eine einwandfreie Funktionstüchtigkeit gewährleistet ist. Durch die Verwendung der erfindungsgemäßen Anbaueinheit 30 ist zudem der Vorteil gegeben, daß verschiedene Ausführungsformen bzw. Varianten sowohl beim Uhrwerk als auch bei der Anbaueinheit kombiniert werden können, so daß verschiedene Uhrwerkstypen problemlos zusammengebaut werden können. Ein weiterer wesentlicher Vorteil besteht darin, daß aufgrund des reibungsarmen Zahnradgetriebes der Anbaueinheit 30 die Betätigungskraft für den Antrieb des Musikwerks 11 und des Reigenwerks 23 erheblich reduziert werden kann, so daß das Gewicht 21 der Kette 26 wesentlich leichter als bisher ausgeführt werden kann. Dadurch wird zum einen eine deutliche Materialeinsparung erzielt, insbesondere aber auch der Vorteil einer Frachtkostensenkung erreicht, was insofern von wesentlicher Bedeutung ist, da die Kuckucksuhren zu etwa 90 Prozent nach Ubersee (überwiegend Amerika) exportiert werden, so daß bei einer Gewichtseinsparung von etwa 300 bis 1000 Gramm je Uhreneinheit eine deutliche Kostensenkung zu verzeichnen ist.
  • Das Zwischenzahnrad 44 ist wie das Zwischen zahnrad 43 mit einem Kronenrad 41' verbunden, das mit einem Ritzel 40' kämmt (Fig. 3). Das Ritzel 40' sitzt auf einer Antriebsstange S für einen (nicht dargestellten) Schieber oder Träger,auf dem weitere Musikanten darstellende Figuren der Kuckucksuhr in einer zugehörigen Gehäuseöffnung verschiebbar sind.
  • - L e e r s e i t e -

Claims (11)

  1. Uhrwerk Ansprüche Uhrwerk mit einer ein Gehwerk, ein Schlagwerk und Antriebskettenräder tragenden Platine, die in einem Gehäuse einer Kuckucksuhr befestigbar ist, und mit einem Musikwerk und einem Figuren tragenden Reigenteller, die über eines der Kettenräder gemeinsam antreibbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß das das Musikwerk (11) antreibende Kettenrad (27) und der von diesem mit angetriebene Reigenteller (25) an einem getrennt hergestellten Zusatzträger (31) gelagert und mit diesem als kompakte Anbaueinheit (30) ausgeführt sind, die an der Uhrwerksplatine (15) befestigt ist.
  2. 2. Uhrwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zusatzträger (31) als in etwa L-förmiger Blechwinkel ausgebildet ist, an dessen einem an der Uhrwerksplatine (15) in deren Ebene befestigtem Vertikalschenkel (32) das Kettenrad (27) und an dessen anderem rechtwinklig abstrebenden Horizontalschenkel (36) der Reigenteller (25) gelagert ist.
  3. 3. Uhrwerk nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anbaueinheit (30) über am Vertikalschenkel (32) des Zusatzträgers (31) ausgebildete Befestigungslaschen (33) bevorzugt an Distanzbolzen (18) der Uhrwerksplatine (15) festgeschraubt ist.
  4. 4. Uhrwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Kettenrad (27) in der Nähe einer Platinenecke (28) neben und über der Uhrwerksplatine (15) an einem überragenden Endteil (47) des Vertikalschenkels (32) angeordnet ist.
  5. 5. Uhrwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einem Zahnrad (45) des Kettenrades (27) und einem an einer Achse (24) des Reigentellers (25) angeordneten Ritzel (40) mindestens ein am Vertikalschenkel (32) des Zusatzträgers (31) gelagertes Zwischenzahnrad (44) vorgesehen ist.
  6. 6. Uhrwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Kettenrad (27) mit dem Zahnrad (45) und zwei Zwischenzahnrädern (43,44) an der einen Seite und die Achse (24) des Reigentellers (25) mit dem Ritzel (40) an der anderen, der Vorderwand (3) des Uhrengehäuses (2) zugewandten Seite des L-förmigen Zusatzträgers (31) angeordnet ist.
  7. 7. Uhrwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Drehachse (42) des einen Zwischenzahnrades (43) ein in das Ritzel (40) der Achse (24) des Reigentellers (25) eingreifendes Kronenrad (41) vorgesehen ist.
  8. 8. Uhrwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Horizontalschenkel (36) des L-förmigen Zusatzträgers (31) in einer Ebene unter dem Reigenteller (25) ein Zahnkranz (37) ortsfest angeordnet ist, in dem Zahnungen (39) vertikaler Zapfen (38) in Eingriff sind, die am Außenumfangsbereich des Reigentellers (25) drehbar gelagert und zur Befestigung von Figuren vorgesehen sind.
  9. 9. Uhrwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein Antriebszahnrad (13) des Musikwerks (11) in der Nähe der Platinenecke (28) der Uhrwerksplatine (15) mit dem Zahnrad (45) des Kettenrades (27) in Eingriff ist.
  10. 10. Uhrwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zur Befestigung der Uhrwerksplatine (15) an der Vorderwand (3) des Uhrwerksgehäuses (2) bevorzugt winkelförmige Laschen (34) am Vertikalschenkel (32) des Zusatzträgers (31) angeordnet sind.
  11. 11. Uhrwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Drehachse des zweiten Zwischenzahnrades (44) ein Kronenrad (41') sitzt, das mit einem Ritzel (40') einer Antriebsstange (S) für einen verschiebbaren Musikantenträger kämmt.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0869412A3 (de) * 1997-04-04 1999-12-29 Kelek S.A. Uhr mit wasserdichtem Schieber
DE10157093A1 (de) * 2001-11-21 2003-06-05 Kathinka Dapper Multifunktionsuhr

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1739985U (de) * 1956-12-18 1957-02-14 Otto Schneider Uhrenfabrikatio Kuckuchsuhr mit halbem und vollem stundenruf, mit musikspielwerk und beweglichem figurenspiel.
DE1993899U (de) * 1968-07-16 1968-09-12 Otto Hrastnig Uhr mit beweglichen figuren.

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