DE3511816A1 - Kreuzspulen herstellende textilmaschine - Google Patents
Kreuzspulen herstellende textilmaschineInfo
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Description
Schulstraße 58 351 181 R
Mönchengladbach 1 i?8s
SPT Wio/L 4 29.3.1985
Die Erfindung betrifft eine Kreuzspulen herstellende Textilmaschine
mit einem Waagerechten oder aus der Waagerechten etwas geneigten Taktförderer für fertiggestellte Kreuzspulen am
Kopfende der Textilmaschine und mindestens einem die Kreuzspulen vom Taktförderer übernehmenden fahrbaren Spulengatter, das
waagerechte oder aus der Waagerechten nach vorn etwas ansteigende Tragelemente für in einer oder mehreren Etagen reihenweise
angeordnete Kreuzspulen aufweist.
Nach dem Stand der Technik werden die durch den Taktförderer herangeschafften Kreuzspulen nacheinander durch einen mechanischen
Greifer erfaßt, gewendet und dann einzeln nacheinander auf Tragelemente des Spulengatters aufgesteckt.
Abgesehen davon, daß die Kreuzpulenübergabe recht langsam vor sich geht, geschieht dies nicht in einer die Kreuzspulen schonenden
Weise.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, daß die Kreuzspulen selbsttätig, auf eine
schonende Art und Weise und rasch an das Spulengatter übergeben werden.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Sobald ein Spulengatter mit Kreuzspulen aufgefüllt ist, kann schon das nächste Spulengatter herangefahren und gefüllt werden.
Die Spulengatter dienen als Zwischenmagazin. Sie können direkt bis zu einer Kreuzspulen benötigenden Weiterverarbeitungseinrichtung
gefahren und dort in umgekehrter Reihenfolge
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der Arbeitsgänge durch eine gleichartige Kombination mit einem Taktförderer wieder entladen werden.
Das Beschicken des Gatters mit Kreuzspulen geschieht vorteilhaft reihenweise in vertikaler Arbeitsweise. Zuerst wird die
in Fahrtrichtung vorn liegende erste Reihe beschickt, beginnend mit der oberen Etage. Das Beschicken kann völlig automatisch
erfolgen, wie später noch erläutert wird.
Die Hubvorrichtung ist vorteilhaft getaktet steuerbar. Der Hub entspricht dabei etwa den Etagenabständen.
Wenn nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung die Hubvorrichtung
mit dem Taktförderer verbunden ist, so ergibt sich für das Spulengatter einer einfachere Konstruktion, weil das
Spulengatter dann nur getaktet weiterzufahren braucht. Ist die Hubvorrichtung dagegen mit dem Spulengatter verbunden, so kann
dies auch vorteilhaft sein, weil dann der Taktförderer an der Kreuzspulen herstellenden Textilmaschine gestellfest bleibt
und dort kein Platz für eine Höhenverstellung erforderlich ist.
Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung besitzen das Spulengatter,
der Taktförderer und die Hubvorrichtung eine gemeinsame Taktsteuervorrichtung. Dies ist eine der Voraussetzungen
für vollautomatischen Betrieb.
Das Spulengatter weist vorteilhaft ein die Tragelemente tragendes Rahmengestell ans vprtikalen Trägern auf, dip Iptlip
oberhalb der oberen Spulenetage durch mindestens einen Querträger miteinander verbunden sind. Zwischen die vertikalen
Träger kann der Taktförderer eintauchen, so daß an den Taktförderer keine besonderen Anforderungen hinsichtlich einer be
SPT Wio/L 29.3.1985
sonderen Bauart gestellt werden. Es kann sich um ein einfaches, getaktetes Förderband handeln.
Das Spulengatter kann vorteilhaft als Hängewagen ausgebildet sein. Hierbei kann unter Umständen der Vorteil ausgenutzt werden,
daß die Hängewagen noch über Kopfhöhe verfahrbar sind, so daß die Bedienungsgänge frei bleiben. Die Hubvorrichtung
kann hierbei zwischen dem Fahrwerk und dem Rahmengestell des Spulengatters angeordnet sein. Nur beim Beschicken des Spulengatters
bewegt die Hubvorrichtung das Rahmengestell nach unten. Während der Fahrt ist das Rahmengestell angehoben, so daß
eine Hubvorrichtung in Verbindung mit einem Hängewagen recht günstig ist.
Wird eine stationäre Hubvorrichtung gewählt, so ist sie vorteilhaft
unterhalb des Taktförderers angeordnet. Dabei beansprucht sie wenig Platz und die zu hebenden Lasten sind günstig
verteilt.
Die getaktete Fahrstrecke des Fahrwerks des Spulengatters ist vorteilhaft gleich dem Mittenabstand zwischen benachbarten
•vertikalen Spulenreihen. Ist dies der Fall, kann von Spulenreihe zu Spulenreihe fortschreitend getaktet beschickt und gegebenenfalls
später ebenso getaktet wieder entladen werden.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den schematischen Zeichnungen dargestellt. Anhand dieser Ausführungsbeispiele
soll die Erfindung noch näher beschrieben und erläutert werden.
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Fig. 1 zeigt eine Teilansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht des Spulengatters.
In den Fig. 3 bis 7 ist die Vorrichtung in verschiedenen Arbeitsphasen
dargestellt.
Fig. 8 zeigt ausschnittsweise ein weiteres AusfUhrungsbeispiel
der Erfindung.
Fig. 9 zeigt ausschnittsweise ein drittes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Fig. 10 zeigt das Spulengatter der in Fig. 9 dargestellten Vorrichtung.
In den Fig. 11 bis 15 ist die in Fig. 9 dargestellte Vorrichtung in unterschiedlichen Arbeitsphasen dargestellt;
Bei dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung nach den Fig. 1 bis 7 ist die Kreuzspulen herstellende Textilmaschine insgesamt
mit 1 bezeichnet. Die mit Hilfe der Textilmaschine 1 fertiggestellten Kreuzspulen, wie zum Beispiel die Kreuzspule 6
gemäß Fig. I1 werden durch einen Bandförderer 19 zum Kopfende
20 der Textilmaschine 1 transportiert und dort an einen Taktförderer 21 übergeben. Der Taktförderer 21 ist in diesem Fall
waagerecht angeordnet und als endloses Transportband ausgebildet, das über Bandrollen 22 und 23 läuft. Die Bandrolle 23
sitzt am Ende einer Konsole 24. In die Bandrolle 22 ist ein elektrischer Bandrollenmotor integriert, der eine Wirkverbindung
zu einer zentralen Taktsteuervorrichtung 25 besitzt.
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SPT Wio/L 8 29.3.1985
Auch in die Bandrolle 26 des Bandförderers 19 ist ein elektrischer
Bandrollenmotor integriert, der ebenfalls eine Wirkverbindung zu der Taktsteuervorrichtung 25 besitzt.
Über dem Taktförderer 21 ist ein Spulengatter 27 angeordnet. Das Spulengatter 27 ist als Hängewagen ausgebildet und besitzt
ein paarweise angeordnete Tragelemente 28, 29 beziehungsweise 30, 31 tragendes Rahmengestell aus vertikalen Trägern 32 bis
36, die am oberen Ende durch einen Querträger 37 miteinander verbunden sind.
Gemäß Fig. 2 sind für jede im Spulengatter 27 enthaltene Kreuzspule 2 beziehungsweise 3 zwei voneinander distanzierte,
etwa auf gleicher Höhe angeordnete Tragelemente 28, 29 beziehungsweise 30, 31 vorhanden. Fig. 2 zeigt, daß der Taktförderer
21 einschließlich seiner Konsole 24 schmaler ist als der Abstand zwischen den beiden Tragelementen 28, 29 beziehungsweise
30, 31 einer Kreuszpule 2 beziehungsweise 3.
Mit dem Spulengatter 27 sind zwei Hubvorrichtungen 38 und 39 verbunden. Beide Hubvorrichtungen sind gleichartig ausgebildet
und besitzen am Beispiel der Hubvorrichtung 38 nach Fig. 1 eine am Querträger 37 befestigte vertikale Zahnstange 40, in
die ein Zahnrad 41 eingreift, das zu einem Getriebemotor 42 gehört. Durch Leitungen 43, 44 ist der Getriebemotor 42 mit
Stromabnehmerbügeln 46, 47 verbunden, die Kontakt mit unter der Decke 48 des Maschinenraumes angeordneten Stromschienen
50 und 51 haben.
Am oberen Gehäuseende der Hubvorrichtung 38 befindet sich ein Spurlager 52 für eine Tragstange 54, am oberen Gehäuseende der
Hubvorrichtung 39 ein Spurlager 53 für eine Tragstange 55. An der Tragstange 54 ist oben eine Fahrrolle 56 und unten eine
\.: ' ' : . 1285
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Führungsrolle 58 drehbar gelagert. Beide Rollen umklammern eine Fahrschiene 60, die an Konsolen 61 unter der Decke 48 des
Maschinenraums aufgehängt ist.
Die Tragstange 55 trägt am oberen Ende einen Fahrwerksmotor 62, der über Stromabnehmerbügel 45 und 46 Kontakt mit den
Stromschienen 49 und 50 hat. Auf der Welle des Fahrwerksmotors 62 sitzt eine Fahrrolle 57, die auf der Fahrschiene 60 aufliegt.
Weiter unten trägt die Tragstange 55 eine Führungsrolle 59, die von unten her an der Fahrschiene 60 anliegt. Sämtliche
Rollen sind als SpurkranzroIlen ausgebildet.
über Leitungen 63 und 64 besteht eine elektrische Parallelschaltung
zwischen dem Getriebemotor 42 der Hubvorrichtung 38 und einem Getriebemotor 42' der Hubvorrichtung 39.
Am Kopfende 20 der Textilmaschine 1 sind zwei Reflexionslichtschranken
65 und 66 angeordnet. Beide Reflexionslichtschranken haben Verbindungen zu der Taktsteuervorrichtung 25. Die optische
Achse der Reflexionslichtschranke 65 ist so gerichtet, daß sie bei der Stellung des Spulengatters 27 gemäß Fig. 2 auf
den vertikalen Träger 32 trifft. Die optische Achse der Reflexionslichtschranke 66 ist so ausgerichtet, daß sie in der
gleichen Stellung des Spulengatters 27 auf dessen vertikalen Träger 33 trifft.
Gemäß Fig. 1 und 2 trägt die Konsole 24 einen Mikroschalter 67, der eine Wirkverbindung zu der Taktsteuervorrichtung 25
besitzt. Ein Schaltstift 68 des Mikroschalters 67 erhebt sich
seitlich neben dem Taktförderer 21 bis über dessen Oberkante, so daß der Schaltstift 68 beispielsweise dann, wenn die Kreuzspule
4 in xaKcricncung by nach Ingangsetzen der Bandrolle 22
weitertransportiert wird, durch die Kreuzspule 4
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SPT Wio/L
29.3.1985
niederdrückt und erst dann wieder freigegeben wird, wenn die Kreuzspule 4 die gleiche Lage einnimmt, wie sie die Kreuzspule
2 gemäß Fig. 5 innehat. Beim Ausschwenken des Schaltstiftes 68 schaltet der Mikroschalter 67 um, beim Zurückschwenken des
Schaltstiftes 68 nach dessen Freigabe schaltet der Mikroschalter 67 wieder in den ursprünglichen Schaltzustand zurück.
Die Taktsteuervorrichtung 25 beinhaltet ein Zeitschaltwerk, das zeitlich nacheinander bestimmte Tätigkeiten auslöst, zwischendurch
stehenbleibt, um einen Startbefehl zu empfangen, dann weitere Tätigkeiten auslöst, wieder stillsteht um einen
weiteren Startbefehl zu empfangen und dann erneut in zeitlicher Reihenfolge bestimmte Tätigkeiten auslöst. Bei der nun
folgenden Funktionsbeschreibung werden hierzu noch nähere Angaben gemacht.
Bevor das Spulengatter 27 in Fahrtrichtung 70 (Fig. 2) über dem Taktförderer 21 angekommen ist, befinden sich auf dem
Taktförderer 21 bereits zwei Kreuzspulen 2 und 3, wie es Fig.
3 zeigt. Sobald nun die optische Achse der Reflexionslichtschranke
65 (Fig. 1) auf den vertikalen Träger 32 und zugleich die optische Achse der zweiten Reflexionslichtschranke 66 auf
den vertikalen Träger 33 (Fig. 2) trifft, startet die Taktsteuervorrichtung
25 und schaltet sofort die Stromschiene ab. Hierdurch bleibt der Fahrwerksmotor 62 sofort stehen und
das Spulengatter 27 verharrt in einer Stellung, wie sie in Fig. 2 dargestellt ist. Abweichend von der Darstellung nach
Fig. 2 besitzt das Spulengatter 27 dann aber noch keine Kreuzspulen. Jetzt setzt die Taktsteuervorrichtung 25 die Stromschiene
51 unter Spannung, worauf die Getriebemotoren 42 und 42' synchron sofort anlaufen, weil auch die Stromschiene 50
noch unter Spannung steht.
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Da es sich bei den Getriebemotoren 42 und 42' um Schrittmotoren
handeln soll und weil die Stromversorgung durch Wechselstrom mit bestimmter Frequenz erfolgt, ist einer bestimmten
Einschaltdauer immer ein bestimmter Fahrweg der Zahnstangen 40 zugeordnet. Die Einschaltdauer ist so bemessen, daß die
Zahnstangen 40 gemäß Fig. 4 maximal ausgefahren werden, danach veranlaßt die Taktsteuervorrichtung 25, daß die Stromschienen
50 und 51 spannungslos werden.
Das Tragelemente 28 befindet sich nun in Höhe der Oberkante des Taktförderers 21, wie es Fig. 4 zeigt, ebenso das Tragelement
29. Anschließend schaltet die Taktsteuervorrichtung 25 aus der Stellung nach Fig. 4 heraus den Bandrollenmotor der
Bandrolle 22 ein mit der Folge, daß der Taktförderer 21 in Taktrichtung 69 weiterwandert, so daß die auf dem Taktförderer
21 zuvorderst aufliegende Kreuzspule 2 bei der Weiterfahrt den Schaltstift 68 des Mikroschalters 67 niederdrückt, wodurch der
Mikroschalter umgeschaltet wird und die Taktsteuervorrichtung 25 durch das Umschalten des Mikroschalters 67 veranlaßt wird,
den Bandrollenmotor der Bandrolle 22 zunächst auf Kriechgang zu schalten. Im Kriechgang beziehungsweise Langsamgang wandert
die Kreuzspule 2 nun weiter, bis sie die in Fig. 5 dargestellte
Lage eingenommen hat. In diesem Augenblick schnellt der Schaltstift 68 wieder in seine Ausgangslage zurück und veranlaßt
dadurch das Zurückschalten des Mikroschalters 67 in die alte Schaltstellung. Hierdurch wird die Taktsteuervorrichtung
25 veranlaßt, den Bandrollenmotor der Bandrolle 22 auszuschalten.
Indem die in der Taktsteuervorrichtung 25 enthaltene Zeitschal teinrichtung beziehungsweise Zeitschaltuhr weiterläuft,
wird als nächstes das Umpolen der beiden Stromschienen 50 und 51 veranlaßt und dann werden die beiden Stromschienen 50 und
51 wieder unter Spannung gesetzt. Daraufhin laufen die beiden Getriebemotoren 42 und 42' im Rückwärtsgang wieder an, bis
ihre Einschaltzeit abgelaufen ist und dann die beiden Zahn
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stangen 40 noch nicht ganz in die Ausgangsstellung zurückgefahren sind, wie es Fig. 6 zeigt. Das Tragelement 30 befindet
sich nun in Höhe der Oberkante des Taktförderers 21, ebenso das dahinterliegende Tragelement 31. Die weiterlaufende Zeitschal tvorrichtung der Taktsteuervorrichtung 25 schaltet nun
den Bandrollenmotor der Banrolle 22 wieder ein und hält dann an, um einen neuen Startbefehl zu erwarten. Der neue Startbefehl
wird wiederum durch den Mikroschalter 67 veranlaßt, der jetzt auf das lagergerechte Einfahren der nächsten Kreuzspule
3 in das Spulengatter 27 reagiert. Sobald der Tastbügel 68 unter dem Gewicht der Kreuzspule 3 ausschwenkt, läuft die Zeitschal tvorrichtung wieder an und veranlaßt zunächst das Umstellen
des Bandrollenmotors der Bandrolle 22 auf Kriechgang. Sobald daraufhin gemäß Fig. 7 die Kreuzspule 3 lagegerecht in
das Gatter 27 eingefahren ist, schwingt der Schaltstift 68 zurück, wodurch der Mikroschalter 67 umschaltet und daraufhin
die Taktsteuervorrichtung 25 den Bandrollenmotor der Bandrolle 22 wieder ausschaltet. Anschließend veranlaßt die Taktsteuervorrichtung
25 das Wiedereinschalten der beiden Getriebemotoren 42 und 42', bis die Zahnstangen 40 wieder ihre Ausgangspositionen
gemäß Fig. 1 eingenommen haben. Gleich anschließend veranlaßt die Taktsteuervorrichtung 25 zunächst das Abschalten
der Stromschienen, dann das Umpolen der Stromschienen 50 und 51 und setzt dann die Stromschienen 49 und 50 erneut unter
Strom, um den Fahrwerksmotor 62 anfahren zu lassen.
Das Spulengatter 27 kann aber noch nicht die Textilmaschine 1 verlassen, weil die beiden Reflexionslichtschranken 65 und
66 dies verhindern. Ihre optischen Achsen treffen gleichzeitig auf die vertikalen Träger 33 und 34 auf und veranlassen dadurch
den erneuten Stillstand des Spulengatters 27.
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Bevor sich nun aber der geschilderte Ladevorgang an der nächstfolgenden vertikalen Gatterreihe wiederholt, muß zuerst
der Taktförderer 21 erneut mit zwei Kreuzspulen geladen werden.
Ausgelöst durch die gleichzeitigen Signale der Reflexionslichtschranken 65 und 66 veranlaßt die Taktsteuervorrichtung
25 daher das gleichzeitige Einschalten der Bandrollenmotoren der Bandrollen 22 und 26, und zwar solange, bis eine weitere
Reflexionslichtschranke 71, die sich am Kopfende 20 befindet, festgestellt hat, das die vordere von zwei Kreuzspulen, beispielsweise
die Kreuzspule 4 nach Fig. 7, an der Lichtschranke 71 angekommen ist, wie es Fig. 1 zeigt. Erst danach beginnt
ein neuer Gatterladezyklus.
Auf die geschilderte Art und Weise werden nacheinander die insgesamt vier vertikalen Gatterreihen gefüllt und danach ist
es nicht mehr möglich, daß beide optische Achsen der beiden Reflexionslichtschranken 65 und 66 gleichzeitig auf vertikale
Träger des Spulengatters 27 auftreffen. Das Spulengatter 27
fährt daher nach dem letzten Ladevorgang weiter bis zu einer Entladestation. Spätestens an der Entladestation übernehmen
andere Stromschienen die Stromversorgung des Spulengatters und an der Entladestation kann das Spulengatter ähnlich wie beim
Füllen auch wieder entladen werden. Das Entladen kann in der ursprünglichen Füllrichtung oder auch entgegen der ursprünglichen
Füllrichtung erfolgen.
Wegen der Anordnung der Reflexionslichtschranken 65 und 66 und
wegen der Tatsache, daß die vertikalen Träger 32 bis 36 gleiche Mittenabstände aufweisen, ergibt es sich, daß die getaktete
Fahrstrecke des Fahrwerks des Spulengatters 27 gleich dem Mittenabstand a zwischen benachbarten vertikalen Spulenreihen
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Ohne auf weitere Einzelheiten erneut einzugehen, ist in Fig. 8 dargestellt, daß das Spulengatter 27 in der Ausführung 27'
an jedem Spulenlagerplatz drei Spulen 7, 8, 9 beziehungsweise 10, 11, 12 gleichzeitig aufnehmen kann. Hierzu ist es im wesentlichen
lediglich erforderlich, die Tragelemente in der Ausführung 28', 30' entsprechend zu verlängern, ebenso den
Taktförderer in der Ausführung 21'.
Nachdem gemäß Fig. 8 die Kreuzspulen 7 bis 12 geladen sind, kämen als nächstes die Kreuzspulen 13 bis 15 zum Eintragen in
die obere Gatterreihe und dann die Kreuzspulen 16 bis 18 zum Eintragen in die untere Gatterreihe in Betracht.
Nach entsprechender Verlängerung der Tragelemente könnten unter Umständen auch mehr als drei Spulen auf einmal in einen
Lagerplatz des Gatters eingebracht werden.
Bei der Ausbildung der Erfindung nach den Fig. 9 bis 15 ist am Kopfende 20 der gleichen Kreuzspulen herstellenden Textilmaschine
1 ein anderer Taktförderer 72 vorhanden. Auch die Taktsteuervorrichtung 25· ist geringfügig anders ausgebildet.
Das Spulengatter 27" verwendet die gleiche Rahmenkonstruktion
und die gleichen Tragelemente wie das Spulengatter 27 nach den Fig. 1 und 2. Die Hubvorrichtungen 38 und 39 entfallen, so daß
die Spurlager 52 und 53 an den Querträger 37 angesetzt sind. Es werden hier nur die beiden Stromschienen 49 und 50 zur Versorgung
des Fahrwerksmotors 62 benötigt.
Der Taktförderer 72 besteht auch hier aus einem endlosen Förderband,
das über die Bandrollen 22' und 23' geleitet ist. Die
Bandrolle 22' besitzt einen Bandrollenmotor, der eine Wirkver-
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bindung zu der Taktsteuervorrichtung 25' besitzt.
Durch zwei Hubvorrichtungen 73 und 74 kann der Taktförderer
72 auf unterschiedliche Höhen angehoben werden. Bei den Hubvorrichtungen
73 und 74 handelt es sich um pneumatische Hubvorrichtungen, deren Kolbenstangen 75, 76 Gabeln 77, 78 tragen.
Die Bandrolle 22' ist an der Gabel 78, die Bandrolle 23' an der Gabel 77 drehbar gelagert. Die beiden Hubvorrichtungen
73 und 74 besitzen Wirkverbindungen zu der Taktsteuervorrichtung 25'. Sie werden stets gleichmäßig pneumatisch beaufschlagt
und entlastet, so daß der Taktförderer 72 in all seinen Stellungen etwa waagerecht bleibt.
Aus der Grundstellung gemäß Fig. 9 kann der Taktförderer 72 auf zwei Höhenlagen gebracht werden, die das Einfahren der
Kreuzspulen in das Spulengatter 27" ermöglichen. Die Höhenverstellung wird durch zwei Reflexionslichtschranken 79 und 80
gesteuert, die Wirkverbindungen zu der Taktsteuervorrichtung 25' aufweisen. Eine weitere Reflexionslichtschranke 81 befindet
sich an der Hubvorrichtung 73. Ihre optische Achse 82 ist senkrecht nach oben gerichtet.
Die mit der Vorrichtung nach den Fig. 1 bis 7 identischen Teile der Vorrichtung nach den Fig. 9 bis 15 sind mit den gleichen
Bezugsziffern versehen.
Die Vorrichtung des dritten AusfUhrungsbeispiels nach den Fig.
9 bis 15 funktioniert folgendermaßen:
Sobald die Reflexionslichtschranken 65 und 66 die vertikalen Träger 32 und 33 des einfahrenden Spulengatters 27" anvisiert
haben, veranlaßt die Taktsteuervorrichtung 25', daß die Stromschiene
49 stromlos wird. Daraufhin bleibt der Fahrwerksmotor
". -■ 1285 .■
SPT Wio/L 29.3.1985
b2 sofort stehen und das Spulengatter 27" vernuin, xu der i^
Fig. 10 dargestellten Stellung bezüglich des Taktförderers 72. Zugleich werden die beiden Hubvorrichtungen 73 und 74 pneumatisch
beaufschlagt, so daß sich der Taktförderer 72 in Richtung des Pfeils 83 aus der Stellung gemäß Fig. 11 nach oben
bewegt, bis die waagerechte optische Achse der Reflexionslichtschranke 80 auf die auf dem Taktförderer 72 aufliegende
Kreuzspule 2 auftrifft.
Das von der Reflexionslichtschranke 80 ausgehende Signal veranlaßt
daraufhin die Taktsteuervorrichtung. 25', die pneumatische Beaufschlagung der Hubvorrichtungen 73 und 74 zu beenden
und den Bandrollenmotor der Bandrolle 22' einzuschalten. Diesen Augenblick zeigt Fig. 12.
Daraufhin bewegt sich der Taktförderer 72 in Taktrichtung 69, bis die vorderste, auf dem Taktförderer 72 aufliegende Kreuzspule
2 gemäß Fig. 13 die optische Achse 82 der Reflexionslichtschranke 81 erreicht hat. In diesem Augenblick spricht
die Reflexionslichtschranke 81 an und veranlaßt über die Taktsteuervorrichtung
25' das Ausschalten des Bandrollenmotors der Bandrolle 22'. Der Taktförderer 72 hält daraufhin sofort an.
Zugleich werden die beiden Hubvorrichtungen 73 und 74 zunächst pneumatisch entlastet, bis sie die in Fig. 9 dargestellten
Grundstellungen einnehmen. Sobald das geschehen ist, wird die Reflexionslichtschranke 79 aktiviert und es werden die beiden
Hubvorrichtungen 73 und 74 erneut pneumatisch beaufschlagt, so daß der Taktförderer 72 in Richtung des Pfeils 83 erneut
angehoben wird, bis die noch auf dem Taktförderer 72 aufliegende Kreuzspule 3 gemäß Fig. 14 die waagerechte optische Achse
der Reflexionslichtschranke 79 erreicht hat. Auf das Signal der Reflexionslichtschranke 79 hin stellt die Taktsteuervorrichtung
25' das pneumatische Beaufschlagen der Hubvorrich-
ORlGINAL INSPECTED
1285
SPT Wio/L 17 29.3.1985
tungen 73 und 74 sofort ein und setzt den Bandrollenmotor der Bandrolle 22' erneut in Gang.
Aus der Stellung nach Fig. 14 heraus erreicht daraufhin die Kreuzspule .3 gemäß Fig. 15 die optische Achse 82 der Reflexionslichtschranke
81. Auf das Signal der Reflexionslichtschranke 81 hin entlastet die Taktsteuervorrichtung 25· die
beiden Hubvorrichtungen 73 und 74 wieder, die daraufhin in die in Fig. 9 dargestellte Stellung zurückfahren. Zugleich veranlaßt
die Taktsteuervorrichtung 25', daß die Stromschiene 49 erneut unter Spannung gesetzt wird. Außerdem veranlaßt die
Taktsteuervorrichtung 25' das gleichzeitige Einschalten der Bandrollenmotoren der Bandrollen 22' und 26. Diese beiden
Bandrollenmotoren laufen jetzt solange, bis die nächstfolgende Kreuzspule 4 die optische Achse der Reflexionslichtschranke
71 erreicht. Die Reflexionslichtschranke 71 veranlaßt daraufhin über die Taktsteuervorrichtung 25' das Wiederausschalten
der Bandrollenmotoren der beiden Bandrollen 22' und 26. Diesen Schaltzustand verdeutlicht Fig. 9. Hinter der Kreuzspule 4 ist
die nächstfolgende Kreuzspule 5 bereits auf den Taktförderer
72 gelangt. Auf dem Bandförderer 19 ist eine weitere Kreuzspule 6 herantransportiert worden.
Die Kreuzspule 5 befindet sich in dem erforderlichen Taktabstand hinter der Kreuzspule 4. Sollte es dem Bandförderer 19
nicht möglich sein, die Kreuzspulen in dem immer gleichen Taktabstand heranzuschaffen, so kann die Reflexionsschranke
71 auch dazu benutzt werden, vor jedem Gatterbeschickungsvorgang zunächst einmal festzustellen, ob sich eine Kreuzspule
auf dem Taktförderer 72 in der gewünschten Beschickungsposition befindet, und falls dies nicht der Fall sein sollte, das
Einschalten der Bandrollenmotoren der Bandrollen 22' und 26 zu veranlassen, bis eine Kreuzspule die optische Achse der
Reflexions-
- 1285
SPT Wio/L - 18 - 29.3.1985
lichtschranke 71 erreicht.
Dadurch, daß die Stromschiene 49 erneut Spannung erhält, fährt das Spulengatter 27" in Fahrtrichtung 70 (Fig. 10) weiter, bis
die optischen Achsen der Reflexionslichtschranken 65 und 66
gleichzeitig auf die vertikalen Träger 33 und 34 auftreffen.
gleichzeitig auf die vertikalen Träger 33 und 34 auftreffen.
Wie beim ersten Ausführungsbeispiel hält daraufhin das Spulengatter
27" erneut an und die geschilderten Gatterladevorgänge
werden jetzt in der zweiten vertikalen Gatterreihe wiederholt. Die Ladevorgänge wiederholen sich noch zweimal, bis das ganze
Spulenganze 27" mit Spulen aufgefüllt ist. Erst dann fährt das Spulengatter 27" endgültig weiter, wie das auch beim ersten
Ausführungsbeispiel der Fall war.
werden jetzt in der zweiten vertikalen Gatterreihe wiederholt. Die Ladevorgänge wiederholen sich noch zweimal, bis das ganze
Spulenganze 27" mit Spulen aufgefüllt ist. Erst dann fährt das Spulengatter 27" endgültig weiter, wie das auch beim ersten
Ausführungsbeispiel der Fall war.
- Leerseite -
Claims (10)
1. Kreuzspulen herstellende Textilmaschine mit einem waagerechten oder aus der Waagerechten etwas geneigten Taktförderer
für fertiggestellte Kreuzspulen am Kopfende der Textilmaschine und mindestens einem die Kreuspulen vom Taktförderer
übernehmenden fahrbaren Spulengatter, das waagerechte oder aus der Waagerechten nach vorn etwas ansteigende
Tragelemente für in einer oder mehreren Etagen reihen-
weise angeordnete Kreuzspulen aufweist, dadurch ,
gekennzeichnet, daß das Spulengatter (27, 27',
27") jede Kreuzspule (2, 3) oder für jeweils zwei oder mehr nebeneinanderliegende Kreuzspulen (7, 8, 9; 10, 11, 12)
zwei voneinander distanzierte, etwa auf gleicher Höhe angeordnete Tragelemente (28, 29; 30, 31) besitzt, über dem
Taktförderer (21, 72) angeordnet und quer zur Taktrichtung (69) beziehungsweise Förderrichtung des Taktförderers (21,
72) getaktet verfahrbar ist, daß der Taktförderer (21, 72) schmaler ist als der Abstand zwischen den beiden Tragelementen
(28, 29; 30, 31) einer Kreuzspule (2, 3; 7, 10), daß mindestens eine steuerbare, mit dem Spulengatter (27, 27',
27") und mit dem Taktförderer (21, 72) zusammenarbeitende, die Höhenlage des Spulengatters (27, 27', 27") relativ zum
Taktförderer (21, 72) einstellende Hubvorrichtung (38, 39; 73, 74) angeordnet ist, und daß der Gatterrahmen (32 bis
37) vertikale Öffnungen für den Durchtritt des Taktförderers (21, 72) aufweist.
SPT Wio/L 29.3.1985
2. Kreuzspulen herstellende Textilmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Hubvorrichtung (39, 39; 73, 74) getaktet steuerbar ist.
3. Kreuzspulen herstellende Textilmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubvorrichtung (73,
74) mit dem Taktförderer (72) verbunden ist.
4. Kreuzspulen herstellende Textilmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubvorrichtung (38,
39) mit dem Spulengatter (27) verbunden, ist.
5. Kreuzspulen herstellende Textilmaschine nach einem der Ansprüche
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Spulengatter (27, 271, 27"), der Taktförderer (21, 72) und die Hubvorrichtung
(38, 39; 73, 74) eine gemeinsame Taktsteuervorrichtung (25, 25') besitzen.
6. Kreuzspulen herstellende Textilmaschine nach einem der Ansprüche
1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Spulengatter (27, 27·, 27") einen die Tragelemente (28, 29; 30, 31)
tragenden Gatterrahmen aus vertikalen Trägern (32 bis 36) aufweist, die lediglich oberhalb der oberen Spulenetage
durch mindestens einen Querträger (37) miteinander verbunden sind.
7. Kreuzspulen herstellende Textilmaschine nach einem der Ansprüche
1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Spulengatter (27, 27', 27") als Hängewa2en ausgebildet ist.
8. Kreuzspulen herstellende Textilmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubvorrichtung (38, 39)
zwischen dem Fahrwerk (56, 58; 57, 59) und dem Gatterrahmen (32 bis 37) des Spulengatters (27, 27') angeordnet ist.
SFT WiO/L 29.3.1985
9. Kreuzspulen herstellende Textilmaschine nach einem der Ansprüche
1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubvorrichtung (73, 74) unterhalb des Taktförderers (72) angeordnet
ist.
10. Kreuzspulen herstellende Textilmaschine nach einem der Ansprüche
1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die getaktete Fahrstrecke des Fahrwerks (56, 58; 57, 59) des Spulengatters
(27, 27") gleich dem Mittenabstand (a) zwischen benachbarten vertikalen Spulenreihen ist.
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|---|---|---|---|
| DE3511816A DE3511816C2 (de) | 1985-03-30 | 1985-03-30 | Kreuzspulen herstellende Textilmaschine |
| CH1190/86A CH669178A5 (de) | 1985-03-30 | 1986-03-25 | Kreuzspulen herstellende textilmaschine. |
| IT19870/86A IT1204847B (it) | 1985-03-30 | 1986-03-26 | Macchina tessile,producente bobine incrociate |
| JP61071394A JPH0688738B2 (ja) | 1985-03-30 | 1986-03-31 | 綾巻きボビンを製造する繊維機械 |
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| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: W. SCHLAFHORST AG & CO, 4050 MOENCHENGLADBACH, DE |
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| D2 | Grant after examination | ||
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