DE3511711A1 - Wiederaufbereitung hochwertiger kunststoffe aus abfaellen und ausschusswerkstuecken - Google Patents
Wiederaufbereitung hochwertiger kunststoffe aus abfaellen und ausschusswerkstueckenInfo
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Description
Polygram GmbH Mein Zeichen
D-2000 Hamburg 1
Wiederaufbereitung hochwertiger Kunststoffe aus Abfällen und Ausschußwerkstueken
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Wiederaufbereitung
von Ausgangs-Rohmaterial in Gestalt hochwertiger Kunststoffe, beispielsweise Polykarbonat,
aus Abfällen und Ausschußwerkstueken im Zusammenhang mit
der Fertigung von plattenförmigen Informationsträgern hoher Speicherdichte, beispielsweise CD.
Bei der Herstellung plattenförmiger Informationsträger hoher Speicherdichte, wie sie beispielsweise optisch
auslesbare Videoplatten und digitale Audioplatten (CD) darstellen, müssen mit Hinblick auf die hohen Anforderungen
an die Formbeständigkeit solcher Platten hochwertige Kunststoffe verarbeitet werden. Wie die Praxis,
beispielsweise bei der CD-Herstellung, zeigt, ist die Fertigungsausschußrate solcher Informationsplatten
insbesondere durch die auftretenden unvermeidbaren Fehler in der Informationsmikrostruktur sehr hoch, so
daß der Anteil der durch das Verfahren bedingten Kunststoffabfälle
und der aus dem Kunststoff hergestellten Ausschußwerkstücke ca. 50 % des eingesetzten Ausgangs-Rohmaterials
ausmacht.
Offenbarung der Erfindung
35
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Jae 1 Mai / 14.03.85
^r-
VPA 85 P 5 2 O 3 DE
Möglichkeit aufzuzeigen, die bei der erwähnten Plattenfertigung anfallenden Abfälle und Ausschußwerkstücke im
Sinne einer Rückgewinnung des Ausgangs-Rohmaterials wieder aufzubereiten.
5
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Diese Aufgabe wird ausgehend von einem Verfahren der
einleitend erwähnten Art gemäß der Erfindung durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Der Erfindung liegt die wesentliche Erkenntnis zugrunde, daß bei der Herstellung der Informationsplatten bei der
Verarbeitung der Kunststoffschmelze im Spritzgieß- bzw. Spritzpreßprozeß ein Abbau des Molekulargewichts und
damit ein Absenken der Schmelzeviskosität erfolgt. Die beim Fertigungsprozeß anfallenden Abfälle einschließlich
der entschichteten Ausschußwerkstücke können daher auch nach ihrer Reinigung, Trocknung und Granulierung nicht
wiederum als Ausgangs-Rohmaterial in den Fertigungsprozeß eingeführt werden, weil das so gewonnene Kunst-
stoffmaterial nicht die für das Ausgangs-Rohmäterial zu fordernden physikalischen Eigenschaften aufweist. Durch
die erfindungsgemäße Koextrusion des Ausschuß-Abfallgranulats zusammen mit einem den Viskositätsabfall des
Ausschuß-Abfallgranulats gegenüber dem geforderten Ausgangs-Rohmaterial
ausgleichenden Anteil eines entsprechend höher molukularen Kunststoffs gleichen molekularen
Aufbaus, läßt sich das Abfall-Ausschußgranulat in außerordentlich vorteilhafter Weise so aufbereiten, daß es
unmittelbar als Ausgangs-Rohmaterial dem Fertigungsprozeß wieder zugeführt werden kann.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Extrusionseinrichtung für die Aufbereitung des Abfall-Ausschußgranulats sind
in den Patentansprüchen 2 und 3 angegeben. 35
Für das Entschichten der Ausschußwerkstücke bestehen
grundsätzlich zwei Möglichkeiten, nämlich ein chemisches
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■*- VPA 85 P 5 2 O 3 DE
Verfahren, bei dem die zu entfernden Schichten in geeigneten
Lösungsmitteln gelöst werden oder ein Verfahren, bei dem die Schichten unter der Einwirkung eines Flüssigkeits-
und/oder Partikelstrahls oder eines abrasiven Mediums oder Werkzeugs mechanisch abgetragen werden.
Das das Entschichten auf chemischem Wege durchführende Verfahren ist im Patentanspruch 4 und zweckmäßige Ausgestaltungen
hiervon sind in den Patentansprüchen 5 bis 7 angegeben.
Ein das Entschichten auf mechanischem Wege durchführendes Verfahren ist im Patentanspruch 8 angegeben. Zweckmäßige
Ausgestaltungen dieses letztgenannten Verfahrens sind in den Patentansprüchen 9 bis 13 beschrieben.
In der Zeichnung bedeuten die der näheren Erläutung der Erfindung dienenden Figuren
Fig. 1 die schematische Darstellung des Verfahrens zum Entschichten der Ausschußwerkstücke auf
chemischem Wege,
Fig. 2 die schematische Darstellung des Verfahrens zum Entschichten der Ausschußwerkstücke durch mechanisches
Abtragen,
Fig. 3 die schematische Darstellung einer Einrichtung zur Koextrusion für die Wiederaufbereitung von
Abfall-Ausschußgranulat zu einem der Spezifikation entsprechenden Ausgangs-Rohmaterial.
Die schematische Darstellung des Verfahrens zum Entschichten von Ausschußwerkstücken auf chemischem Wege
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^4- VPA 85 P 5 2 O 3 DE
nach Fig. 1 zeigt einen Behälter 1 zur Aufnahme von Lösungs- und Reinigungsflüssigkeiten, in dem um eine
senkrechte Achse 2a drehbar ein Korb 2 angeordnet ist. Der Korb 2 hat einen sechseckigen Querschnitt und weist
als Siebe gestaltete Seitenwände mit einer Maschenweite von vorzugsweise 50 χ 50 mm auf. In seinem Innern ist er
mit Schikanen 3 in Form von Leitblechen und stangenartigen Ansätzen versehen, über einen im Ständerfuß la des
Behälters 1 vorgesehenen Antriebsmotor 4 kann der Korb 2 in Drehung versetzt werden. Oberhalb des Behälters ist
ein Fülltrichter 5 angeordnet, über den zu entschichtende Ausschußwerkstücke in den Korb 2 eingefüllt werden
können. Der Korb 2 selbst weist an der Oberseite einen verschließbaren Deckel 6 auf, der lediglich beim Füllen
oder Entleeren geöffnet wird.
Der Einlaßstutzen 7 für verschiedene Lösungsflüssigkeiten ist über ein Umschaltventil 8 mit dem jeweiligen
Auslaßventil 9 dreier Lösungsmittelbehälter verbunden, . von denen der Lösungsmittelbehälter 10 ein Ätzmittel zum
Entfernen der Metallschicht, z.B. Natronlauge (NL), der Lösungsmittelbehälter 11 Methanollösung (ML) und der
Lösungsmittelbehälter 12 Salzsäure (SS) enthält. Der Ablaufstutzen 13 im Bereich des Ständerfußes la des
Behälters 1 ist ebenfalls mit einem Auslaßventil 9 versehen und weist hinter diesem Auslaßventil 9 eine
Pumpe P auf, die beim Entleeren des Behälters den Inhalt über eine Ablaufleitung AL abpumpt.
Weiterhin weist die schematische Darstellung nach Fig. 1 an der Oberseite eine Wasser-Zulaufleitung ZL-W auf, die
ebenfalls über ein Auslaßventil 9 mit zwei von oben in den Behälter 1 hineinragenden Sprühdüsen 14 verbunden
sind.
VPA es ρ 5 2 ο 3 DE
Zu Beginn eines Entschichtungsvorgangs werden über den Einfülltrichter 5 Ausschußwerkstücke in den geöffneten
Korb 2 eingefüllt, anschließend der Deckel 6 verschlossen und der Behälter über den Einfüllstutzen 7, das
Umschaltventil 8 und das Auslaßventil 9 des Lösungsmittelbehälters 11 mit Methanol angefüllt. Dann wird der
Korb 2 über den Antrieb 4 in eine Drehbewegung versetzt, wobei durch die im Korbinnern vorgesehenen Schikanen die
eingefüllten Ausschußwerkstücke ständig in Bewegung gehalten werden. Nachdem das Methanol auf diese Weise
eine vorgegebene Zeit auf die Ausschußwerkstücke eingewirkt hat, wird der Antrieb 4 stillgesetzt und das
Methanol über den Ablaufstutzen 13, das Auslaßventil 9 durch die Pumpe P abgepumpt. Anschließend wird der
gleiche Vorgang wiederholt. Als dritter Schritt erfolgt dann eine Wasserreinigung, bei der das Auslaßventil 9
der Wasser-Zulaufleitung ZL-W geöffnet wird.
Die Methanollösung dient zur Entfernung der üblicherweise
auf solchen Ausschußwerkstücken vorhandenen Lackschicht. Die im allgemeinen unter dieser Lackschicht
vorhandene Metallschicht in Form einer Reflexionsschicht wird nun durch Einfüllen von Ätzmittel, z.B. Natronlauge
aus dem Lösungsmittelbehälter 10 in den Behälter 1 herbeigeführt. Wie bei der Einwirkung der Methanollösung
wird auch während der Einwirkungszeit der Natronlauge der Korb 2 in eine Drehbewegung versetzt. Nach Abpumpen
des Ätzmittels aus dem Behälter 1 wird über den Lösungsmittelbehälter 12 verdünnte Salzsäure in den Behälter 1
eingelassen, um die Ätzmittelreste zu neutralisieren. Nachdem auch die Salzsäure wieder abgepumpt ist, werden
die nunmehr entschichteten Ausschußwerkstücke gründlich mit Wasser aus der Wasser-Zulaufleitung ZL-W gespült.
Der Spülvorgang wird dabei durch die Sprühdüsen 14 intensiviert.
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VPA 85 P 5 2 O 3 DE
Anschließend werden die so entschichteten und gereinigten Ausschußwerkstücke über den Einfülltrichter 15 einer ·
Förderband-Trockenstrecke 16 zugeführt. Die Ausschußwerkstücke werden dabei auf dem Förderband 17 durch eine
Heizzone 18 hindurchgeführt, die auf beiden Seiten des Förderbandes 17 eine Strahlerheizung 19 aufweist.
Das in Fig. 2 dargestellte alternative mechanische Entschichtungsverfahren für die Ausschußwerkstücke weist
vier hintereinander angeordnete Arbeitsstationen I, II, III und IV auf, durch die hindurch die zu bearbeitenden
Ausschußwerkstücke auf einer Transportstrecke 20 geführt werden.
Auf der Eingangsseite der ersten Arbeitsstation I befindet sich ein die Ausschußwerkstücke aufnehmender
Sammelbehälter 21 der mit dem Anfang der Transportstrecke 20 über einen als Vereinzelner wirksamen
Förderer 22 verbunden ist. Der Förderer 22 fördert die zu bearbeitenden Ausschußwerkstücke nacheinander auf die
Transportstrecke 20, wo sie dann in der ersten Arbeitsstation I von oben beispielsweise einem Hockdruckflüssigkeits-und/oder
Partikelstrahl ausgesetzt werden. Der Hochdruckflüssigkeits- und/oder Partikelstrahl kann
entweder ein Hochdruckwasserstrahl, ein Hochdruckwasserstrahl mit abrasivem Material, beispielsweise Sand oder
Glaskugeln, oder aber ein Sandstrahl sein. Die Einwirkungszeit des Hochdruckflüssigkeits- und/oder Partikelstrahls
ist so bemessen, daß die unerwünschten Schichten auf der gegen den Hochdruckstrahl ausgerichteten Oberfläche
der Ausschußwerkstücke vollständig beseitigt werden. Anschließend werden im übergang der Transport- strecke
20 vom Ausgang der ersten Arbeitsstation I zur zweiten Arbeitsstation II durch einen hier vorgegebenen
Höhenversatz H die Ausschußwerkstücke gewendet. In der
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zweiten Arbeitsstation II wird auf die gleiche Weise wie in der Arbeitsstation I die zweite Seite der Ausschußwerkstücke
von gegebenenfalls hier vorhandenen unerwünschten Schichten befreit. Anschließend erfolgt in der
dritten Arbeitsstation III eine gründliche Wasserreinigung. In der vierten und letzten Arbeitsstation IV
werden dann die entschichteten Ausschußwerkstücke durch eine an der Ober- Unterseite der Transportstrecke 20
vorgesehenen Strahlerheizung 19 getrocknet. .
In einer Variante der oben beschriebenen Einrichtung
wird statt des Hochdruckflüssigkeits- und/oder Partikelstrahls ein abrasives wirkendes Werkzeug, beispielsweise
eine Walze oder Bürste benutzt.
Die entweder nach dem Verfahren entsprechend Fig. 1 oder der Fig. 2 entschichteten, gereinigten, getrockneten und
gemahlenen Ausschußwerkstücke werden nunmehr zusammen mit den ebenfalls gereinigten und gemahlenen Abfällen
der in Fig. 3 schematisch dargestellten Einrichtung zur Koextrusion zugeführt.
Zunächst wird das Abfall-Ausschußgranulat in den Einfülltrichter 23 gegeben. Es durchläuft dann nochmals
einen Trockner 24 und wird dann über die Dosierrinne 25 dem Einfülltrichter 26 auf der Eingangsseite eines
Einschneckenextruders 27 zugeführt. Gleichzeitig wird diesem Einfülltrichter 26 über eine weitere Dosiereinrichtung
28 mit Einfülltrichter 29 ein vorgegebener Anteil eines höher molekularen Granulats aus Kunststoff
gleichen Aufbaus zugeführt, um bei der nun durchzuführenden Koextrusion den Viskositätsabfall des Abfall-Ausschußgranulats
auszugleichen, d.h. über diesen Koextrusionsprozeß hinweg einen Kunststoff zu erhalten,
der die physikalischen Eigenschaften des ursprünglichen Ausgangs-Rohmaterials aufweist.
-Ϊ- -Jl* 85 P 5 20 3DE
Auf der Ausgangsseite des Einschneckenextruders ist eine Schmelzefiltrationseinrichtung mit einer Siebwechselvorrichtung
vorgesehen, deren Siebmaschenweite 0,06 mm aufweist und gegebenenfalls noch vorhandene Verunreinigungsrückstände
zurückhält.
Das so extrudierte Material wird über den Strangkopf 31, der beispielsweise einen 90° Umlenkwinkel aufweist und
eine größere Anzahl Bohrungen von beispielsweise 3 mm Durchmesser besitzt, in ein Wasserbad 32 geleitet.
Anschließend wird der so aufbereitete Kunststoff, der durch seine Eigenwärme sich im Anschluß an das Wasserbad
weitgehend selbst trocknet, in einer Mühle 33 zu einem Granulat gewünschter Korngröße vermählen.
Das Verfahren nach der Erfindung kann mit Vorteil in Fertigungsstätten
für die Herstellung von plattenförmigen, optisch auslesbaren Informationsträgern hoher Speicherdichte,
wie Videoplatten, optische Datenspeicher und CDs zum Einsatz kommen, da es sich dafür eignet, den hohen
Anfall an Kunststoffmaterial in Form von Abfällen und Ausschußwerkstücken unmittelbar für seine Wiederverwendung
als Ausgangs-Rohmaterial für den Fertigungsprozeß aufzubereiten.
13 Patentansprüche
3 Figuren
30
30
- Leerseite -
Claims (13)
1. Verfahren zur Wiederaufbereitung von Ausgangs-Rohmaterial in Gestalt hochwertiger Kunststoffe, beispielsweise
Polykarbonat, aus Abfällen und Ausschußwerkstücken im Zusammenhang mit der Fertigung von plattenförmigen
Informationsträgern hoher Speicherdichte, beispielsweise CD, dadurch gekennzeichnet,
daß die gegebenenfalls von aufgebrachten Schichten befreiten Ausschußwerkstücke zusammen mit den Abfällen
nach dem Reinigen und Trocknen in granulierter Form (Ausschuß-Abfallgranulat) zusammen mit einem den
Viskositätsabfall des Ausschuß-Abfallgranulats gegenüber dem Ausgangs-Rohmaterial ausgleichenden Anteil eines
entsprechend höher molekularen Kunststoffes gleichen Aufbaus in granulierter Form über einen eine Schmelzefiltrationseinrichtung
(30) aufweisenden Extruder mit ausgangsseitigem Strangkopf (31) hinweg in ein Wasserbad
(32) geleitet werden und daß das so wieder aufbereitete Kunststoffmaterial mit vorgegebener Viskosität nach
erneuter Granulation und Trocknung dem Fertigungsprozeß zusätzlich als Ausgangs-Rohmaterial zur Verfugung
gestellt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
, daß die Schmelzefiltrationseinrichtung (30) des Extruders (27) eine Siebwechselvorrichtung
aufweist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß der Anteil des höher
molekularen Kunststoffs gleichen Aufbaus 1 bis 15 Gewichtsprozent des Ausschuß-Abfallgranulats beträgt.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
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dadurch gekennzeichnet, daß die Ausschußwerkstücke zum Entschichten zunächst in
einem zweistufigen Methanolbad mit anschließender Wasserreinigung von eventuell vorhandenen Lackschichten
befreit werden und anschließend zum Entfernen von Metallschichten einem weiteren mehrstufigen Naßprozeß
unterzogen werden, in dem die Ausschußwerkstücke zunächst einem Ätzmittel, anschließend einem Neutralisationsmittel
ausgesetzt und schließlich mehrfach mit Wasser gespült werden und daß die entschichteten Ausschußwerkstücke
nach ihrer Trocknung durch Zerkleinern in Mahlgut übergegeführt werden.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ausschußwerkstücke zur Durchführung der Naßprozesse in einem einen mehreckigen
Querschnitt, beispielsweise sechseckiger Querschnitt, aufweisenden Korb (2) aus nichtrostendem Material
mit als Siebe gestalteten Seitenwänden eingelegt werden, der im Innern mit Schikanen (3) versehen und
drehbar um seine Längsachse in einem die Bearbeitungsflüssigkeiten aufnehmenden Behälter (1) angeordnet ist.
6. Verfahren nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die als Siebe gestalteten
Seitenwände des Korbs (2) eine Maschenweite von 50 χ 50 mm aufweisen.
7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Korb (2) verschließbar
ausgeführt ist.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d adurch gekennzeichnet, daß die
Ausschußwerkstücke über eine als Vereinzelner wirk-
-A*
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same Förderstrecke (22) nacheinander einer durch mehrere Arbeitsstationen (I, II, III, IV) hindurchführenden
Transportstrecke (20) zugeführt werden, von denen die ersten beiden Arbeitsstationen (I, II) der Entschichtung
der Ausschußwerkstücke auf mechanischem Wege, die dritte Arbeitsstation (III) der Wasserreinigung der entschichteten
Ausschußwerkstücke und die vierte und letzte Arbeitsstation (IV) ihrer Trocknung dienen, daß ferner
die mechanische Bearbeitung der Ausschußwerkstücke auf der Transportstrecke in der ersten und zweiten Arbeitsstation jeweils von oben erfolgt und daß die Ausschußwerkstücke
bei der überführung von der ersten Arbeitsstation in die zweite Arbeitsstation hinsichtlich ihrer
Auflage auf der Transportstrecke gewendet werden.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet
, daß das Wenden der Ausschußwerkstücke über einen Höhenversatz (H) der Transportstrecke
(20) im Ubergangsbereich zwischen der ersten und der zweiten Arbeitsstation (I, II) herbeigeführt
wird.
10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet , daß das Entschichten der
Ausschußwerkstücke durch Hochdruckwasserstrahlen erfolgt.
11. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet , daß das Entschichten der
Ausschußwerkstücke durch Hockdruckwasserstsrahlen, denen ein abrasives Material, beispielsweise Sand oder Glaskugeln,
beigefügt ist, erfolgt.
12. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Entschichten
-}<- VPA 85 P 5 2 O 3 DE
der Ausschußwerkstücke durch einen vorzugsweise trockenen Sandstrahl erfolgt.
13. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch
gekennzeichnet, daß das Entschichten der Ausschußwerkstücke durch abrasiv wirkende mechanische
Einrichtungen, beispielsweise Walzen und/oder Bürsten erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853511711 DE3511711C2 (de) | 1985-03-29 | 1985-03-29 | Wiederaufbereitung hochwertiger Kunststoffe aus Abfällen und Ausschußwerkstücken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853511711 DE3511711C2 (de) | 1985-03-29 | 1985-03-29 | Wiederaufbereitung hochwertiger Kunststoffe aus Abfällen und Ausschußwerkstücken |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3511711A1 true DE3511711A1 (de) | 1986-10-02 |
| DE3511711C2 DE3511711C2 (de) | 1993-12-09 |
Family
ID=6266874
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853511711 Expired - Fee Related DE3511711C2 (de) | 1985-03-29 | 1985-03-29 | Wiederaufbereitung hochwertiger Kunststoffe aus Abfällen und Ausschußwerkstücken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3511711C2 (de) |
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