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DE3511349C2 - Überzugszusammensetzungen und Verfahren zur Verhinderung der Vereisung - Google Patents

Überzugszusammensetzungen und Verfahren zur Verhinderung der Vereisung

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DE3511349C2
DE3511349C2 DE3511349A DE3511349A DE3511349C2 DE 3511349 C2 DE3511349 C2 DE 3511349C2 DE 3511349 A DE3511349 A DE 3511349A DE 3511349 A DE3511349 A DE 3511349A DE 3511349 C2 DE3511349 C2 DE 3511349C2
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icing
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DE3511349A
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DE3511349A1 (de
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Heihachi Kanagawa Murase
Kiyoshi Hiratsuka Kanagawa Nanishi
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Kansai Paint Co Ltd
Original Assignee
Kansai Paint Co Ltd
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Priority claimed from JP8264084A external-priority patent/JPS60225672A/ja
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Zusammensetzung oder Masse zur Verwendung bei der Verhinderung von Eisbildung, welche (A) Organopolysiloxan, (B) eine Alkalimetallverbindung und (C) flüssiges oder festes Paraffin umfaßt. Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Verhinderung von Eisbildung, bei welchem die Zusammensetzung auf die Oberfläche eines Gegenstandes aufgebracht wird. Weiterhin betrifft sie ein Verfahren zur Verhinderung von Eisbildung durch Auftragen einer ein Silankupplermittler enthaltenden Grundierschicht oder Primer auf die Oberfläche eines Gegenstandes und Auftragen der Zusammensetzung auf den gebildeten Grundier- oder Primerüberzug.

Description

  • Die Erfindung betrifft Überzugszusammensetzungen, die verwendet werden können, um eine unerwünschte Eisbildung zu verhindern, sowie Verfahren zur Verhinderung der Vereisung.
  • Man hat bereits versucht, die Eisbildung zu verhindern durch Aufbringen einer Überzugszusammensetzung auf die Oberfläche eines Gegenstandes, um diesen mit einem Überzug zu versehen, der eine geringe Anfälligkeit gegen Vereisung aufweist. Zu bekannten Überzugszusammensetzungen, die zu diesem Zweck eingesetzt werden, gehören solche, die Acrylharze, Kautschuk, Fluorharze und Siliconharze enthalten. Häufig werden zu diesem Zweck Organopolysiloxanharze verwendet. Aus der SU-PS 7 89 080 ist eine Überzugszusammensetzung vom Silicontyp zur Verhinderung der Vereisung bekannt, die in zwei Schichten aufgebracht wird. Aus der US-PS 42 71 215 ist eine Überzugszusammensetzung zur Entfernung oder Ablösung von Eis bekannt, die eine spezielle Art eines Siliconharzes mit funktionellen Carboxylgruppen und eine Tetraalkoxytitanverbindung als Katalysator enthält. Die unter Verwendung dieser Überzugszusammensetzungen hergestellten Überzüge weisen eine mehr oder weniger geringere Anfälligkeit für Vereisung auf, mit ihnen ist es jedoch nicht möglich, eine unerwünschte Eisbildung mit hoher Adhäsion als Folge einer Wasserstoffbindung vollständig auszuschließen.
  • Es sind auch bereits Studien über den Mechanismus der Vereisung durchgeführt worden, wobei das Phänomen der Vereisung aus dem Blickwinkel von drei Faktoren untersucht wurde, nämlich dem oberflächenwissenschaftlichen, dem physikalischen und dem thermodynamischen Faktor, wobei bekannte Antivereisungsmittel (US-PS 44 48 919) berücksichtigt wurden, die eine Alkalimetallverbindung, die in der Lage ist, Wasserstoffbindungen aufzubrechen, sowie Organosiloxanharze enthalten und die wirksamer sind in bezug auf die Verhinderung einer unerwünschten Eisbildung als die bisher üblichen Antivereisungsmittel. Aber auch bei diesen neueren Antivereisungsmitteln tritt das Problem auf, daß die Vereisungsfestigkeit gegenüber der Scherkraft hoch ist, auch wenn sie gegenüber einer vertikalen Zugkraft im allgemeinen ausreichend niedrig ist. Solche Überzugszusammensetzungen versagen immer dann, wenn eine Eisbildung mit Adhäsion aufgrund von Wasserstoffbindungen auftritt, da diese nicht vollständig verhindert werden kann.
  • Aufgabe der Erfindung war es daher, Antivereisungsmittel zu finden, die den Überzügen eine geringere Vereisungsstärke gegenüber der Schwerkraft verleihen, die nachstehend als "Vereisungsscherfestigkeit" bezeichnet wird.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst mit einer Überzugszusammensetzung zur Verwendung bei der Verhinderung von Eisbildung, die bestimmte Organopolysiloxanharze, Alkalimetallverbindungen, festes und/oder flüssiges Paraffin sowie Lösungsmittel und gegebenenfalls übliche Zusatzstoffe enthält und zur Verhinderung von unerwünschter Eisbildung verwendet werden kann.
  • Gegenstand der Erfindung sind Überzugszusammensetzungen zur Verwendung bei der Verhinderung von Eisbildung nach den Ansprüchen 1 bis 6 sowie Verfahren zur Verhinderung der Eisbildung nach den Ansprüchen 7 bis 12.
  • Die Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung näher erläutert. Die beiliegende Zeichnung zeigt in Form einer Seitenansicht, teilweise im Schnitt, eine Vorrichtung, die zur Untersuchung der Überzugszusammensetzung zur Bestimmung ihrer Anfälligkeit zur Vereisung verwendet werden kann.
  • Mit den erfindungsgemäßen Überzugszusammensetzungen ist es möglich, nicht nur die Vereisungsscherfestigkeit deutlich herabzusetzen, sondern darüber hinaus auch den Vereisungsverhinderungseffekt über einen längeren Zeitraum hinweg beizubehalten.
  • Entsprechende Versuche haben nämlich gezeigt, daß dann, wenn ein Primer (D), der einen Silankuppler enthält, auf die Oberfläche eines gegen Vereisung zu schützenden Gegenstandes aufgebracht wird, bevor die erfindungsgemäße Überzugszusammensetzung aufgebracht worden ist, Überzüge entstehen, die eine verbesserte Kohäsion zwischen der Oberfläche des Gegenstandes und dem die Vereisung verhindernden Überzug aufweisen und die darüber hinaus den Vereisungsverhinderungseffekt über einen längeren Zeitraum hinweg beibehalten.
  • Erfindungsgemäß ist es möglich, eine unerwünschte Eisbildung zu verhindern durch Aufbringen des Silankupplers (D) auf die Oberfläche des zu überziehenden Gegenstandes und anschließendes Aufbringen der Antivereisungs- Überzugszusammensetzung auf den Primer-Überzug, die das Organopolysiloxanharz (A), die Alkalimetallverbindung (B) und das flüssige und/oder feste Paraffin (C) enthält.
  • Mit der erfindungsgemäßen Überzugszusammensetzung ist es möglich, durch Zusammenwirken von drei Komponenten eine unerwünschte Eisbildung vollständig zu verhindern, nämlich durch das Zusammenwirken dieser Komponenten als Folge der Grenzflächen- und physikalischen Eigenschaften des Organopolysiloxanharzes (A), der thermodynamischen Eigenschaften der Alkalimetallverbindung (B) und der Oberflächenorientierungscharakteristik des Paraffins (C).
  • Das Organopolysiloxanharz weist eine Kette aus Kohlenwasserstoffatomen auf, die an seiner Oberfläche angeordnet sind, und demzufolge ist die Oberflächenenergie gering. Weiterhin weist dieses Harz einen so geringen Anteil an polarem Bestandteil auf, der zur Bildung von Wasserstoffbindungen fähig ist, daß das Harz eine wasserabstoßende Oberfläche bilden kann. Die Fähigkeit des Harzes (A), die Anfälligkeit gegenüber Vereisung zu verringern, wird weitgehend von den physikalischen Charakteristiken des Harzes erhalten, insbesondere bei niedrigen Temperaturen, und ist zusätzlich bedingt durch seine niedrige Oberflächenenergie. Das Harz (A) hat eine geringe Steifheit und hat eine niedrige Glasübergangstemperatur. Demzufolge ist die Beweglichkeit der Harzmoleküle sogar bei außergewöhnlich niedrigen Temperaturen, d. h. beispielsweise -30°C, nicht beeinträchtigt, so daß dieser Faktor zusammen mit seiner geringen Steifheit dazu führt, daß eine geringere Wahrscheinlichkeit besteht, daß Harzmoleküle durch Wassermoleküle eingefangen werden, um Wasserstoffbindungen zu bilden.
  • Die Wirkung der Alkalimetallverbindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf den Einsatz beispielsweise einer Lithiumverbindung beschrieben. Das Li⊕-Ion hat einen kleinen Radius (6 nm), so daß die Hydrierungsenergie die Größe von 523 Joule g/Ion hat (der entsprechende Wert von Na⊕ ist 396 Joule g/Ion). Fünf Wassermoleküle werden an dem Ion des Li⊕ adsorbiert und 10 Wassermoleküle werden an der Oberfläche der fünf Wassermoleküle adsorbiert. Diese Wassermoleküle tragen nicht zur Bildung von Wasserstoffbindungen bei, weil die Moleküle zu nah an dem Lithiumion angeordnet sind und durch größere Energie als die der Wasserstoffverbindungen adsorbiert werden. Die Lithiumverbindung, die in der Matrix des Organopolysiloxanharzes eingefangen ist, erlaubt nicht, daß die Wassermoleküle, die an der Oberfläche des Überzugs adsorbiert sind, einfrieren, was zur Folge hat, daß keine Eisbildung zugelassen wird. Entsprechende Wirkungen werden im Fall des Na⊕-Ions und des K⊕-Ions erhalten, jedoch nicht so wirkungsvoll, wie im Zusammenhang mit dem Li⊕-Ion, welches daher für den Einsatz geeigneter ist.
  • Das Paraffin (C), welches in der Zusammensetzung gemäß der Erfindung verwendet wird, ergibt eine Oberflächenorientierung. Speziell hat das Paraffin (C) Ketten mit nichtpolaren Kohlenwasserstoffatomen, die auf seiner Oberfläche angeordnet sind, und demzufolge hat es eine niedrige Oberflächenenergie. Weiterhin dient das Paraffin (C) dazu, die Oberfläche der Überzüge zu schmieren, wodurch zur Verringerung der Vereisungsscherfestigkeit beigetragen wird.
  • Das Organopolysiloxan (A), welches im Zusammenhang mit der Erfindung verwendet wird, ist durch die Struktureinheit dargestellt: &udf53;np30&udf54;&udf53;vu10&udf54;&udf53;vz2&udf54; &udf53;vu10&udf54;
  • Es kann in Wasser oder einem organischen Lösungsmittel dispergiert und/oder gelöst werden, so daß es dadurch eine flüssige Form annimmt. R in dieser Formel stellt das Wasserstoffatom oder eine monovalente organische Gruppe dar, die an dem Siliciumatom durch eine Kohlenstoff- Silicium-Bindung gebunden ist. Beispiele für diese organischen Gruppen sind Alkylgruppen wie Methyl, Ethyl, Propyl und Hexyl; Cycloalkylgruppen wie Cyclohexyl, Cyclobutyl und Cyclopentyl; Arylgruppen wie Phenyl, Tolyl, Xylyl und Naphthyl; Aralkylgruppen wie Benzyl, Phenylethyl, Methylbenzyl und Naphthylbenzyl; Alkenylgruppen wie Vinyl, Allyl und Oleyl; Alkenylarylgruppen wie Vinylphenyl. Von diesen Gruppen sind niedere Alkylgruppen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen wirksamer zur Verhinderung der Eisbildung. R&min; in der Struktureinheit stellt das Wasserstoffatom und Gruppen wie Methyl, Ethyl, Propyl, Butyl, Amyl, Hexyl, Octyl und entsprechende Alkylgruppen mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen; Arylgruppen; Acetyl, Propionyl, Butyryl und entsprechende Acylgruppen mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen; Oximreste, welche durch die nachfolgende Formel °=c:70&udf54;&udf53;vu10&udf54;&udf53;vz6&udf54; &udf53;vu10&udf54;dargestellt ist, wobei R&sub1; und R&sub2;, die gleich oder verschieden sein können, jeweils Alkylgruppen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen sind, dar.
  • Das Organopolysiloxanharz gemäß der vorliegenden Erfindung ist ohne Einschränkung im Hinblick auf das Molekulargewicht insoweit verwendbar, als es dispergierbar und/oder in Wasser oder einem organischen Lösungsmittel löslich ist, so wie dies oben beschrieben worden ist.
  • Im allgemeinen werden solche Harze verwendet, die ein mittleres Molekulargewicht von etwa 300 bis etwa 1 000 000, vorzugsweise etwa 1000 bis etwa 500 000 haben. Es wird vorzugsweise das Organopolysiloxanharz verwendet, welches reaktive Gruppen hat wie z. B. Hydroxylgruppen oder Alkoxygruppen.
  • Das Organopolysiloxanharz wird in einer Menge von 40 bis 99,6 Gew.-%, vorzugsweise 75 bis 99,0 Gew.-%, bezogen auf die Überzugszusammensetzung basierend, eingesetzt. Die Anfälligkeit des Überzugs gegenüber der Vereisung ist bemerkenswert erhöht, wenn die erf.-gemäße Überzugszusammensetzung das Organopolysiloxanharz in einem Anteil von mehr als 99,6 Gew.-% oder weniger als 40 Gew.-% enthält.
  • M in der Formel M a X, welche die Alkalimetallverbindung (B) darstellt, ist ein Alkalimetall, welches aus Li, Na und K ausgewählt wird, unter welchen Li das am besten zur Verwendung geeignete ist. X in der Formel ist eine anorganische oder organische Säuregruppe oder eine Hydroxylgruppe. Die anorganische Säuregruppe bedeutet einen Anteil, welcher verbleibt, nachdem wenigstens ein Wasserstoffatom entfernt worden ist, welches durch Metall aus dem Molekül einer anorganischen Säuregruppe substituierbar ist. Der verbleibende Teil weist Einzelatome auf wie F⊖, Cl⊖, Br⊖ und J⊖, und atomare Gruppen wie NO&sub3;⊖, CO&sub3;2⊖, PO&sub4;3⊖, HOP&sub4;2⊖, SO&sub4;2⊖, HSO&sub4;⊖, MnO&sub4;⊖, Cr&sub2;O&sub7;2⊖, SiO&sub4;4⊖, SiO&sub3;2⊖, BO&sub2;⊖, VO&sub4;3⊖, WO&sub4;2⊖.
  • Die organische Säuregruppe bedeutet einen Anteil, welcher verbleibt, nachdem wenigstens eines der Wasserstoffatome entfernt worden ist, welches mit Metall von dem Molekül einer gesättigten oder nichtgesättigten Monocarbonsäure oder Polycarbonsäuregruppen der Formel HCOO⊖ oder CH&sub3;- (CH&sub2;) n COO⊖, worin n 0 oder eine ganze Zahl zwischen 1 und 20 ist, einer gesättigten Dicarbonsäuregruppe der Formel &udf53;np70&udf54;&udf53;vu10&udf54;&udf53;vz6&udf54; &udf53;vu10&udf54;worin n 0 oder eine ganze Zahl von 1 bis 10 ist, Maleinsäure, Oleinsäure, Linolensäure und ähnliche ungesättigte Säuregruppen; und Polycarbonsäuregruppen wie die Weinsäuregruppe der Formel ⊖OOC-(CHOH)&sub2;-COO⊖, Citronensäuregruppe der Formel &udf53;np70&udf54;&udf53;vu10&udf54;&udf53;vz6&udf54; &udf53;vu10&udf54;Trimellitsäuregruppe der Formel &udf53;np90&udf54;&udf53;vu10&udf54;&udf53;vz8&udf54; &udf53;vu10&udf54;Pyromellitsäuregruppe der Formel &udf53;np90&udf54;&udf53;vu10&udf54;&udf53;vz8&udf54; &udf53;vu10&udf54;substituierbar ist.
  • Der Wert a der Formel verändert sich je nach der Art der organischen oder anorganischen Säuregruppen und ist im allgemeinen eine ganze Zahl von 1 bis 4.
  • Beispiele von Alkalimetallverbindungen, welche die obengenannte Formel haben, sind LiF, LiCl, LiBr, LiJ, NaF, NaCl, NaBr, NaJ, KF, KCl, KBr, KJ, LiNO&sub3;, NaNO&sub3;, KNO&sub3;, Li&sub2;CO&sub3;, Na&sub2;CO&sub3;, K&sub2;NO&sub3;, Li&sub3;PO&sub4;, Na&sub3;PO&sub4;, KPO&sub4;, Li&sub2;SO&sub4;, Na&sub2;SO&sub4;, K&sub2;SO&sub4;; LiMnO&sub4;; NaMnO&sub4;, KMnO&sub4;, Li&sub2;Cr&sub2;O&sub7;, Na&sub2;Cr&sub2;O&sub7;, K&sub2;Cr&sub2;O&sub7;, Li&sub4;SiO&sub4;, Li&sub2;SiO&sub3;, Na&sub4;SiO&sub4;, Na&sub2;SiO&sub3;, K&sub4;SiO&sub4;, K&sub2;SiO&sub3;, LiBO&sub2;, NaBO&sub2;, KBO&sub2;, Li&sub3;VO&sub4;, Na&sub3;VO&sub4;, K&sub3;VO&sub4;, Li&sub2;WO&sub4;, Na&sub2;WO&sub4;, K&sub2;WO&sub4;; HCOOLi, HCOONa, HCOOK, Li&sub2;C&sub2;O&sub4;, Na&sub2;C&sub2;O&sub4;, K&sub2;C&sub2;O&sub4;, CH&sub3;COOLi, CH&sub3;COONa, CH&sub3;COOK, C&sub2;H&sub5;COOLi, LiOOC-CH&sub2;-COOLi, Lithiumcitrat, Natriumcitrat, Kaliumcitrat, Lithiumtartrat, Lithiumsalz von Trimellitsäure, Lithiumsalz von Pyromellitsäure.
  • Von diesen Alkalimetallverbindungen sind Chloride diejenigen, die beim Verhindern der Eisbildung am wirkungsvollsten sind. Es muß jedoch bei Verwendung von Salzen starker Säuren beachtet werden, daß diese zur Rostbildung auf metallischen Substraten neigen. Carbonate, Silicate und Acetate folgen Chlorid in ihrer Wirksamkeit, die Eisbildung zu verhindern und sind zweckmäßiger, weil sie die Verhinderungswirkung für eine längere Zeitspanne beibehalten und die Wahrscheinlichkeit der Rostbildung geringer ist. Von diesen Alkalimetallverbindungen sind Lithiumverbindungen den Natriumverbindungen und den Kaliumverbindungen überlegen, wenn es um das Verhindern der Eisbildung geht, und sie sind demzufolge besser zur Verwendung geeignet.
  • Diese Alkalimetallverbindungen sind entweder einzeln oder wenigstens zu zweit in einer Zusammenmischung verwendbar. Die Alkalimetallverbindung wird in einer Menge von 0,2 bis 30 Gew.-%, vorzugsweise 0,5 bis 10 Gew.-%, basierend auf der vorliegenden Zusammensetzung, verwendet. Bei weniger als 0,2 Gew.-% der Verbindung ergibt sich ein verringerter Antivereisungseffekt, wohingegen, wenn die Menge der verwendeten Verbindung mehr als 30 Gew.-% beträgt, die physikalischen Eigenschaften und die Lebensdauer der Überzüge beeinträchtigt werden.
  • Paraffine (C), die im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung verwendet werden, schließen flüssige und feste Paraffine ein, die bislang in der Technik verwendet wurden. Nützliche flüssige Paraffine sind diejenigen mit 10 bis 24 Kohlenstoffatomen, die ein mittleres Molekulargewicht von etwa 150 bis 250 haben, und bei gewöhnlichen Temperaturen eine flüssige Form haben und im allgemeinen als weiße Öle bezeichnet werden. Brauchbare feste Paraffine mit etwa 18 bis 30 Kohlenstoffatomen als Hauptkomponente, die eine mittlere Zahl des Molekulargewichts von etwa 250 bis etwa 350 und einen Schmelzpunkt von 50°C oder niedriger, vorzugsweise 40°C oder niedriger, haben, nehmen die feste Form bei den üblichen Temperaturen an und sind in einem üblichen organischen Lösungsmittel lösbar oder dispergierbar. Flüssige Paraffine, insbesondere solche mit einem Gießpunkt von -5°C oder niedriger, sind sehr wirksam beim Absenken der Vereisungsscherfestigkeit, weil sie ihre Fließfähigkeit sogar bei einer Temperatur unterhalb des Gefrierpunktes beibehalten können, und sie sind daher zur Verwendung geeignet. Beispiele für geeignete Paraffine sind flüssige Paraffine, und feste Paraffine wie Paraffinwachse, die im Handel erhältlich sind.
  • Das Paraffin (C) wird in einer Menge von 0,2 bis 30 Gew.-%, vorzugsweise 0,5 bis 15 Gew.-%, bezogen auf die erfindungsgemäße Überzugszusammensetzung, verwendet. Falls weniger als 0,2 Gew.-% Paraffin vorhanden ist, führt dies zu einer verringerten Vereisungsscherfestigkeit, wohingegen die physikalischen Eigenschaften und die Haltbarkeit der Überzüge verschlechtert werden, wenn mehr als 30 Gew.-% Paraffin verwendet wird.
  • Bei der Herstellung der erfindungsgemäßen Überzugszusammensetzung werden das Organopolysiloxanharz, die Alkalimetallverbindung und das Paraffin durch die üblichen Methoden miteinander vermischt, wobei eine Stahlkugelmühle, eine Kugelmühle oder eine Schleifmühle usw. verwendet werden können. Ein geeignetes Lösungsmittel wird zugefügt, um die erfindungsgemäße Zusammensetzung für das Auftragen geeignet zu machen. Verwendbar sind Lösungsmittel, welche Organopolysiloxan als Basisharz lösen können. Eine weite Vielfalt von Lösungsmitteln, die für gewöhnlich bei der Zubereitung von Überzugszusammensetzungen verwendet werden, können eingesetzt werden und schließen mit ein:
    lineare oder cyclische Kohlenwasserstoffe, Lösungsmittel vom Ketontyp, Estertyp und Alkoholtyp. Wasser wird als Lösungsmittel bei der Herstellung von wasserdispergierbaren Überzugszusammensetzungen verwendet.
  • Das auf diese Art und Weise hergestellte Überzugsmaterial kann direkt auf die Oberfläche von Materialien aufgetragen werden, beispielsweise auf Metalle, Kunststoffe, Glas, Holz. Die Überzugszusammensetzung ist zu Filmstreifen formbar, welche auf die Oberfläche eines Gegenstandes geschichtet werden, und können, wenn dies erforderlich ist, ein Farbpigment, Extenderpigment oder einen Farbstoff in einer Menge von bis zu 120 Teilen je 100 Teile berechnet als kombinierte Menge der Komponenten (A), (B) und (C), enthalten. Ein oberflächenaktives Mittel und andere Zusatzstoffe können in die vorliegende Überzugszusammensetzung eingebracht werden.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung kann die Bildung von Eis dadurch verhindert werden, daß eine Schicht durch Auftragen der vorliegenden Überzugszusammensetzung auf die Oberfläche eines Gegenstandes gebildet wird oder, wenn dies erforderlich ist, daß die Schicht mit einem Überzug aus Siliciumöl versehen wird. Da die Kohäsion zwischen der Oberfläche des Gegenstandes und der Schicht für gewöhnlich so niedrig ist, daß Blasen entstehen und sich Abschälungen ergeben können, ist es möglich, daß die gewünschte Verhinderung der Eisbildung nicht mit einer Schicht erreicht werden kann, die derartige Fehler aufweist, obwohl der Vereisungsverhinderungseffekt in Abhängigkeit von der Art des Materials für die Oberfläche des Gegenstandes, der Oberflächenrauheit, der Oberflächengestalt schwankt. Versuche ergaben, daß, wenn eine Lösung, die das Silankupplermittel (D) enthielt, als ein Primer auf die Oberfläche des Gegenstandes aufgebracht wurde, worauf das Aufbringen der Zusammensetzung über den Primerüberzug erfolgte, die Schicht der Überzugszusammensetzung an der Oberfläche mit einer großen Festigkeit gebunden wurde, wodurch das Verhindern der Eisbildung bis zu einem bemerkenswerten Ausmaß erhalten werden konnte.
  • Silankupplermittel (D), die als Primer einsatzfähig sind, schließen die üblicherweise verwendeten mit ein, beispielsweise diejenigen, die durch die folgende Formel
    [R&sub3;(CH&sub2;) p ]3-q Si-Z q +1
    charakterisiert sind, worin R&sub3; eine Alkylgruppe mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, eine Allylgruppe, Arylgruppe, Vinylgruppe, Aminogruppe, eine Gruppe H&sub2;NCH&sub2;CH&sub2;NH, meta- Acryloxygruppe, Acryloxygruppe, Glycidoxygruppe, Mercaptogruppe, Anilinogruppe, Octadecyldimethylammoniumgruppe oder ein Halogenatom darstellt, Z eine Gruppe OR&sub4; oder ein Halogenatom darstellt, R&sub4; eine Alkylgruppe, Allylgruppe oder Arylgruppe, welche gegebenenfalls eine Alkoxygruppe enthält und 1 bis 8 Kohlenstoffatome aufweist, darstellt, p 0 oder eine ganze Zahl von 1 bis 6 und q eine ganze Zahl von 1 oder 2 ist.
  • Beispiele der Silankupplermittel sind Methyltrimethoxysilan, Methyltriethoxysilan, Aminosilan, γ-(2-Aminoethyl)- aminopropyltrimethoxysilan, γ-(2-Aminoethyl)-aminopropyl- methyldimethoxysilan, γ-Methacryloxypropyltrimethoxysilan, γ-Glycidoxypropyltrimethoxysilan, γ-Mercaptopropyltrimethoxysilan, γ-Mercaptopropylmethyldimethoxysilan, Vinyltriacetoxysilan, γ-Chlorpropyltrimethoxysilan, γ-Chlorpropylmethyldimethoxysilan, Vinyltris(methoxyethoxy)-silan, γ-Anilinpropyltrimethoxysilan, Vinyltrimethoxysilan, Methyltrichlorsilan, Dimethyldichlorsilan oder Trimethylchlorsilan.
  • Von diesen Silankupplermitteln werden Di- oder Trialkoxy- (oder Alkoxyalkoxy)silanverbindungen bevorzugt.
  • Die Lösung des Silankupplermittels, welches als Primer verwendet wird, wird durch Auflösen des Kupplermittels in dem für Überzugszusammensetzungen verwendbaren Lösungsmittel oder in Wasser hergestellt. Das Kupplermittel ist in der Lösung in einer Konzentration von 0,05 bis 30 Gew.-%, vorzugsweise 0,1 bis 10 Gew.-%, bezogen auf die vorliegende Zusammensetzung, enthalten. Bei einer Konzentration von über 30 Gew.-% nimmt das Trocknen der Überzüge eine verlängerte Zeitspanne in Anspruch, und daher führt dies zu einer geringen Adhäsion zwischen dem Primerüberzug und dem Überzug der vorliegenden Zusammensetzung, wohingegen eine Konzentration von weniger als 0,05 Gew.-% keine Überzüge mit verbesserter Adhäsion zur Oberfläche des Gegenstandes erbringen kann.
  • Das Silankupplermittel, das als Primer im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung verwendet wird, enthält im allgemeinen funktionelle Gruppen wie Amino, Vinyl, Epoxy, Mercapto, Methacryl, Methacryloxy usw., welche mit einem organischen Material reagieren, und andere funktionelle Gruppen wie Methoxy, Ethoxy, Methoxyethoxy und Chlor, welche mit einem anorganischen Material reagieren. Da diese Gruppen mit organischen Materialien und anorganischen Materialien reagieren, ist der Kuppler in der Lage, organische Materialien an anorganische Materialien zu binden, und daher die Adhäsion zwischen der Antivereisungsschicht und der Oberfläche des Gegenstandes zu erhöhen.
  • Gemäß der Erfindung wird der Primer auf die Oberfläche eines Gegenstandes durch übliche Überzugsverfahren aufgebracht, beispielsweise Bürsten, Sprühen, Eintauchen. Die Menge des Primers ist ausreichend, um eine getrocknete Schicht von etwa 0,1 bis 30 µm, vorzugsweise etwa 1 bis 10 µm, bezogen auf die Dicke, zu bilden. Der Primerüberzug, der für gewöhnlich in 2 bis 48 h bei normalen Temperaturen trocknet, kann erhitzt werden, um die Trocknungsgeschwindigkeit zu erhöhen.
  • Die erfindungsgemäße Überzugszusammensetzung wird direkt auf die Oberfläche eines zu überziehenden Gegenstandes aufgebracht oder nach der Aufbringung des Primers auf die Primerschicht. Die Menge der erfindungsgemäßen Überzugszusammensetzung ist ausreichend, um eine getrocknete Schicht von etwa 10 bis 300 µm, vorzugsweise etwa 30 bis 100 µm, bezogen auf die Dicke, zu erzeugen. Die auf diese Art und Weise aufgebrachte Schicht wird bei gewöhnlicher Temperatur oder unter Erwärmung bei etwa 50 bis 150°C getrocknet.
  • Falls erforderlich, kann ein Siliconöl auf die auf diese Art und Weise gebildete Antivereisungsschicht aufgebracht werden. Das Aufbringen der Siliconschicht auf die Antivereisungsschicht erzeugt einen synergistischen Effekt als Folge der Kombination der Fähigkeit des Siliconöls, die Anfälligkeit zur Vereisung zu verringern, mit der Antivereisungsfähigkeit der Schicht, und demzufolge ist es bemerkenswert wirksam bei der Erhöhung der Antivereisungswirkung und beim Aufrechterhalten der Wirkung für eine verlängerte Zeitperiode.
  • Das Siliconöl wird auf die Antivereisungsschicht durch herkömmliche Verfahren in einer Menge von etwa 3 bis 50 g/m², vorzugsweise etwa 5 bis 20 g/m², aufgebracht.
  • Die vorliegende Erfindung wird nachstehend anhand von Beispielen unter Angabe von Einzelheiten beschrieben, wobei die erwähnten Anteile und Prozentsätze in Gewichtsprozent angegeben sind, es sei denn, daß dies in anderer Weise festgelegt ist.
  • Beispiel 1
  • Eine Menge von 100 Teilen Organopolysiloxanharz vom Additionspolymerisations-Typ (40% nichtflüchtige Bestandteile), 2 Teile Lithiumacetat und 0,5 Teil flüssiges Paraffin (Gießpunkt -18°C) wurden zusammen mit Aluminiumsilicatkugeln von 3 mm Durchmesser in einem Farbkonditionierer gebracht und dort während 30 min dispergiert. 10 Teile eines Katalysators vom Platintyp als Härtungsmittel wurde der Dispersion zugegeben, um eine Überzugsmasse zu bilden. Die auf diese Art und Weise erhaltene Überzugsmasse wurde auf die Oberfläche einer Platte aus rostfreiem Stahl für Vereisungsversuche vermittels eines Applikators aufgebracht, welche darauf bei 100°C während 5 min gebrannt wurde. Der dabei gebildete Überzug hatte eine Dicke von 12 µm nach dem Trocknen. Die überzogene Platte wurde einem Gefrierungsvorgang bei -10°C während 2 h ausgesetzt und durch das nachstehend beschriebene Verfahren wurde die Vereisungsscherfestigkeit ermittelt.
  • Verfahren zur Ermittlung der Vereisungsscherfestigkeit
  • In der Zeichnung ist ein Ring 3 aus rostfreiem Stahl mit einer inneren Fläche von 5 cm² auf eine Schicht 2 gesetzt, die an einer Platte 1 aus rostfreiem Stahl durch Aufbringen der Überzugszusammensetzung gemäß der vorliegenden Erfindung gebildet wurde. Sodann wurde der Ring 3 auf der Schicht 2 in ein Bad mit konstanter Temperatur bei -10°C gebracht und während einer Zeit von 20 min gekühlt. Eine Menge von 2 ml Wasser, welches durch Destillation entionisiert wurde und auf 5°C gehalten wurde, wurde in die Innenseite des Ringes 3 gegossen, um ein Eisstück 4 auf der Oberfläche der Schicht 2 zu bilden, wobei diese Anordnung dann auf einer Temperatur von -10°C während 2 h belassen wurde und danach mittels einer (nicht gezeigten) Lastzelle geprüft wurde. Ein Stoß wurde auf den Ring 3 durch eine kraftgetriebene Betätigungsstange oder Achse 5 erteilt, die aus Metall bestand, um die Vereisungsscherfestigkeit in N/cm² zu messen, bei welcher sich das Eisstück 4 von der Schicht 2 trennte.
  • Zu Vergleichszwecken wurde ein weiterer Test als Vergleichsbeispiel 1 zur Bestimmung der Vereisungsscherfestigkeit unter den gleichen Bedingungen wie oben genannt durchgeführt, wobei eine Überzugszusammensetzung verwendet wurde, die in der gleichen Art und Weise wie oben beschrieben hergestellt wurde, jedoch mit der Ausnahme, daß kein flüssiges Paraffin verwendet wurde. Die nachfolgende Tabelle zeigt die Testergebnisse.
    °=c:60&udf54;&udf53;ta10,6:20,6:24,6:28,6&udf54;&udf53;sg8&udf54;&udf53;tz,5&udf54; &udf53;tw,4&udf54;\\ Beispiel¤1\ Vergleichs-&udf50;beispielÆ1&udf53;tz5,10&udf54; &udf53;tw,4&udf54;&udf53;sg9&udf54;\Vereisungsscherfestigkeit\ 1,5\ 6,0&udf53;tz&udf54; &udf53;te&udf54;&udf53;sb37,6&udf54;&udf53;el1,6&udf54;
  • Beispiel 2
  • Eine Menge von 100 Teilen Organopolysiloxanharz vom Additionspolymerisationstyp (40% nichtflüssige Bestandteile, mittleres Molekulargewicht etwa über 300 000), 0,5 Teil Lithiumchlorid und 10 Teilen flüssigem Paraffin mit einem Gießpunkt von -7°C) wurden in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 dispergiert. Es wurden 0,6 Teile eines Platinkatalysators zugegeben, um eine Überzugsmasse zu bilden. Die auf diese Weise hergestellte Überzugsmasse wurde in der gleichen Weise wie im Beispiel 1 erwähnt, auf die Stahlplatte von gleichem Aufbau aufgebracht, und die überzogene Platte wurde auf 150°C während 3 min erhitzt, um einen Überzug von 20 µm Dicke nach dem Trocknen zu bilden. Der Überzug wurde durch das vorstehend beschriebene Verfahren zur Bestimmung der Eisscherfestigkeit überprüft, nachdem sie während 2 h einer Temperatur von -10°C ausgesetzt war.
  • Zu Vergleichszwecken wurde ein Test zur Bestimmung der Vereisungsscherfestigkeit unter den gleichen Bedingungen wie in Beispiel 1 durchgeführt, indem ein Überzug verwendet wurde, der in der gleichen Weise wie im Beispiel 2 hergestellt wurde, jedoch mit der Ausnahme, daß kein flüssiges Paraffin verwendet wurde (Vergleichsbeispiel 2). Die erhaltenen Ergebnisse sind in der nachstehenden Tabelle gezeigt.
    °=c:70&udf54;&udf53;ta10,6:20,6:24,6:28,6&udf54;&udf53;sg8&udf54;&udf53;tz,5&udf54; &udf53;tw,4&udf54;\\ Beispiel¤2\ Vergleichs-&udf50;beispielÆ2&udf53;tz5,10&udf54; &udf53;tw,4&udf54;&udf53;sg9&udf54;\Vereisungsscherfestigkeit&udf50;(N/cm¥)\ 1,0\ 8,0&udf53;tz&udf54; &udf53;te&udf54;&udf53;sb37,6&udf54;&udf53;el1,6&udf54;
  • Beispiel 3
  • Eine Menge von 100 Teilen Organopolysiloxanharz vom Kondensations- Polymerisationstyp (40% nicht-flüchtiger Bestandteil), 4 Teilen Kaliumcarbonat und 20 Teilen flüssiges Paraffin der gleichen Art wie in Beispiel 1 verwendet, wurden in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 dispergiert und die so hergestellte Überzugsmasse wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 angewendet. Die beschichtete Platte wurde bei Raumtemperatur während 48 h getrocknet, um einen Überzug von 7 µm Dicke nach dem Trocknen zu bilden. Die Vereisungsscherfestigkeit wurde gemessen, nachdem der Überzug einem Gefriervorgang bei -10°C während 2 h unterworfen worden war.
  • Zu Vergleichszwecken wurde die Vereisungsscherfestigkeit eines unter den gleichen Bedingungen wie in Beispiel 3 durchgeführt, indem eine Überzugsmasse verwendet wurde, die in der gleichen Weise wie in Beispiel 3 hergestellt wurde, jedoch mit der Ausnahme, daß kein flüssiges Paraffin verwendet wurde (Vergleichsbeispiel 3). Die Testergebnisse sind in der nachstehenden Tabelle gezeigt.
    °=c:70&udf54;&udf53;ta10,6:20,6:24,6:28,6&udf54;&udf53;sg8&udf54;&udf53;tz,5&udf54; &udf53;tw,4&udf54;\\ Beispiel¤3\ Vergleichs-&udf50;beispielÆ3&udf53;tz5,10&udf54; &udf53;tw,4&udf54;&udf53;sg9&udf54;\Vereisungsscherfestigkeit&udf50;(N/cm¥)\ 0,5\ 7,0&udf53;tz&udf54; &udf53;te&udf54;&udf53;sb37,6&udf54;&udf53;el1,6&udf54;
  • Beispiel 4
  • Eine Überzugsmasse wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 hergestellt mit der Ausnahme, daß 5 Teile einer 10%igen Lösung von flüssigem Paraffin in Toluol verwendet und die Vereisungsscherfestigkeit untersucht wurde. Die Testergebnisse sind in der nachstehenden Tabelle gezeigt.
    °=c:50&udf54;&udf53;ta10,6:24,6:28,6&udf54;&udf53;sg8&udf54;&udf53;tz,5&udf54; &udf53;tw,4&udf54;\\ Beispiel 4&udf53;tz5,10&udf54; &udf53;tw,4&udf54;&udf53;sg9&udf54;\Vereisungsscherfestigkeit (N/cm¥)\ 2,0&udf53;tz&udf54; &udf53;te&udf54;&udf53;sb37,6&udf54;&udf53;el1,6&udf54;
  • Beispiel 5
  • Eine 5%ige Lösung von Methyltriethoxysilan in Toluol wurde auf eine Aluminiumplatte von 2 mm Dicke durch Aufbürsten aufgebracht und die überzogene Platte wurde bei üblicher Temperatur während 2 h getrocknet. Eine Antivereisungsmasse wurde durch Zusammenmischen von 100 Teilen Organopolysiloxanharz vom Kondensations-Polymerisationstyp, 5 Teilen Lithiumcarbonat und 8 Teilen flüssigem Paraffin (Gießpunkt -7°C) hergestellt und während 1,5 h dispergiert, indem das übliche Verfahren mit einem Farbkonditionierer angewendet wurde. Die so hergestellte Überzugsmasse wurde mittels eines Luftsprühgerätes auf eine Aluminiumplatte aufgebracht, die mit dem vorgenannten Silankupplermittel behandelt worden war, um einen getrockneten Überzug von 70 µm Dicke zu bilden.
  • Die Platte wurde in einem Winkel von 45° mit seiner nach Süden gerichteten Oberfläche montiert und über 6 Monate einer Außenraumbehandlung ausgesetzt. Danach wurde das Aussehen des Überzugs beobachtet. Zu Vergleichszwecken wurde ein weiterer Test in der gleichen Weise wie oben beschrieben durchgeführt, wobei die gleiche Art von Antivereisungsmasse verwendet wurde, jedoch mit der Ausnahme, daß die Aluminiumplatte nicht mit dem Silankupplermittel beschichtet war (Vergleichsbeispiel 4). Die Testergebnisse sind in der nachstehenden Tabelle gezeigt. °=c:70&udf54;&udf53;vu10&udf54;&udf53;vz6&udf54;
  • Beispiel 6
  • Eine Zusammensetzung wurde hergestellt, die γ-(2-Amino- ethyl)-aminopropylmethyldimethoxysilan, Organopolysiloxanharz vom Kondensations-Polymerisationstyp und ein Lösungsmittel (Toluol) in einem Verhältnis von 5 : 10 : 85 umfaßte. Die Zusammensetzung wurde durch Aufbürsten auf eine Weichstahlplatte aufgebracht, welche mit einer Grundierschicht oder Primer vom Epoxytyp zur Verhinderung von Korrosion beschichtet war. Eine Menge von 100 Teilen Organopolysiloxanharz vom Additionspolymerisationstyp, 10 Teilen Kaliumacetat und 5 Teilen flüssigem Paraffin (mit einem Gießpunkt von -18°C) wurden zusammengemischt und in der gleichen Weise wie in Beispiel 5 dispergiert. Es wurden 10 Teile eines Platinkatalysators als Härtungskatalysator zugefügt. Die so erhaltene Überzugsmasse wurde auf eine Weichstahlplatte aufgebracht, die, wie oben beschrieben, vorbehandelt worden war.
  • Die Platte wurde im Hinblick auf die Witterungsbeständigkeit und die Wasserwiderstandsfähigkeit geprüft, indem sie in geneigtem Zustand in einem Winkel von 45° mit ihrer Oberfläche nach Süden gerichtet montiert wurde. Ein weiterer Test zu Vergleichszwecken wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 6 durchgeführt, indem die gleiche Art der Antivereisungszusammensetzung, jedoch mit der Ausnahme verwendet wurde, daß die gleiche Art einer Platte verwendet wurde, welche nicht mit einem Silankupplermittel beschichtet war (Vergleichsbeispiel 5). Die Testergebnisse sind in der nachstehenden Tabelle gezeigt. °=c:120&udf54;&udf53;vu10&udf54;&udf53;vz11&udf54;
  • Beispiele 7 und 8
  • Eine 10%ige Lösung von γ-Methacryloxypropyltrimethoxysilan in Toluol wurde durch Aufbürsten auf eine 2 mm dicke Weichstahlplatte aufgebracht, und die überzogene Platte wurde bei gewöhnlicher Temperatur während 5 h getrocknet. Die Überzugsmasse wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 5 hergestellt, indem 100 Teile Organopolysiloxanharz vom Kondensations-Polymerisationstyp, 3 Teile Lithiumchlorid und 5 Teile flüssiges Paraffin (mit einem Gießpunkt von -18°C) gemischt und, wie in Beispiel 5 beschrieben, dispergiert wurden. Die so erhaltene Überzugsmasse wurde durch ein Luftsprühgerät auf die Platte aufgebracht, die mit dem Silankupplermittel behandelt worden war, um einen getrockneten Überzug von 120 µm Dicke zu bilden. Nach 16 h wurde Siliconöl (mit einer Viskosität von 0,05 Pa · s) durch Aufbürsten auf die überzogene Platte aufgebracht, um eine Deckschicht zur Verhinderung der Eisbildung zu ergeben.
  • Die so überzogene Platte wurde in einem geneigten Winkel von 45° mit der nach Süden gerichteten Oberfläche gehaltert und einem 6-Monats-Freilufttest ausgesetzt, um die Vereisungsfestigkeit festzustellen und das Aussehen des Überzugs nach 6 Monaten zu beobachten. Weitere Versuche wurden in der im Zusammenhang mit Beispiel 7 angegebenen Weise durchgeführt, indem eine Platte mit der gleichen Art, jedoch ohne einen Siliconölüberzug (Beispiel 8) und eine Platte der gleichen Art, wie oben beschrieben, jedoch ohne Behandlung mit dem Silankupplermittel verwendet wurden (Vergleichsbeispiel 6). Die Testergebnisse sind in der nachstehenden Tabelle gezeigt. &udf53;np130&udf54;&udf53;vu10&udf54;&udf53;vz12&udf54; &udf53;vu10&udf54;
  • Beispiele 9 und 10
  • Eine 15%ige Lösung von Vinyltris(methoxyethoxy)-silan in Isopropanol wurde durch Aufbürsten auf eine 10 mm dicke Platte aus rostfreiem Stahl aufgebracht, und die überzogene Platte wurde bei üblichen Temperaturen während 16 h getrocknet. Eine Überzugsmasse wurde durch Zusammenmischen von 100 Teilen Organopolysiloxanharz vom Kondensations- Polymerisationstyp, 15 Teilen Kaliumcitrat und 10 Teilen einer 10%igen Lösung von festem Paraffin in Toluol hergestellt und in der gleichen Weise wie in Beispiel 4 dispergiert. Die so hergestellte Überzugsmasse wurde mittels einer Luftsprühpistole auf eine Platte aufgebracht, die mit einem Silankupplermittel behandelt worden war, um einen getrockneten Überzug mit einer Dicke von 50 µm zu bilden. 24 h später wurde Siliconöl durch Aufbürsten auf die überzogene Platte aufgebracht. Die überzogene Platte wurde hinsichtlich der Wasserwiderstandsfähigkeit durch Überprüfung des Aussehens des Überzuges und hinsichtlich der Vereisungsfestigkeit überprüft. Ein weiterer Test wurde unter Verwendung einer Überzugsmasse der gleichen Art wie oben beschrieben und der gleichen Behandlungsweise durchgeführt, jedoch mit der Ausnahme, daß eine Platte der gleichen Art verwendet wurde, die jedoch nicht mit Siliconöl (Beispiel 10) behandelt worden war. Die erhaltenen Testergebnisse sind in der nachstehenden Tabelle gezeigt. &udf53;np80&udf54;&udf53;vu10&udf54;&udf53;vz7&udf54; &udf53;vu10&udf54;
  • Vergleichsbeispiel 7
  • Eine fette Ölfarbe vom Alkydharztyp wurde auf eine 0,8 mm dicke Weichstahlplatte aufgebracht, die mit einem Grundiermittel oder Primer vom Epoxytyp als Korrosionsschutz beschichtet war, um einen getrockneten Überzug von 70 µm Dicke zu bilden. Die überzogene Platte wurde hinsichtlich der Vereisungsfestigkeit mit dem Ergebnis geprüft, daß die Vereisungsscherfestigkeit 34,0 N/cm² betrug.

Claims (13)

1. Überzugszusammensetzung zur Verwendung bei der Verhinderung von Eisbildung aus
(A) 40 bis 99,6 Gew.-% eines Organopolysiloxanharzes, das wiederkehrende Struktureinheiten der folgenden Formel &udf53;np30&udf54;&udf53;vu10&udf54;&udf53;vz2&udf54; &udf53;vu10&udf54;aufweist, worin R ein Wasserstoffatom oder eine monovalente organische Gruppe darstellt, die an das Siliciumatom durch eine Kohlenstoff-Siliciumbindung gebunden ist, R&min; ein Wasserstoffatom, eine C&sub1;-C&sub2;&sub0;-Alkylgruppe, eine Acylgruppe, eine Arylgruppe oder einen Oximrest darstellt, n und m jeweils 0, 1, 2 oder 3 sowie n plus m eine ganze Zahl von 1 bis 3 sind,
(B) 0,2 bis 30 Gew.-% einer Alkalimetallverbindung, dargestellt durch die allgemeine Formel
M⊕X⊖,
worin M ein Alkalimetall, das aus Li, Na und K ausgewählt ist, X eine anorganische oder organische Säuregruppe oder eine Hydroxylgruppe und a eine ganze Zahl von 1 bis 4 darstellen,
(C) 0,2 bis 30 Gew.-% eines flüssigen und/oder festen Paraffins,
(D) einem Lösungsmittel sowie gegebenenfalls
(E) üblichen Zusatzstoffen,

wobei die Summe der unter (A), (B) und (C) genannten Prozentsätze 100 ist.
2. Überzugszusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß R in den wiederkehrenden Struktureinheiten eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen ist.
3. Überzugszusammensetzung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Alkalimetallverbindung wenigstens eine der Verbindungen ist, die aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus Chloriden, Carbonaten, Silikaten und Acetaten besteht.
4. Überzugszusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Alkalimetallverbindung eine Lithiumverbindung ist.
5. Überzugszusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das flüssige Paraffin einen Gießpunkt von -5°C oder niedriger hat.
6. Überzugszusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie 75 bis 99,0 Gew.-% Organopolysiloxan, 0,5 bis 10 Gew.-% Alkalimetallverbindung und 0,5 bis 15 Gew.-% flüssiges Paraffin und/oder festes Paraffin umfaßt.
7. Verfahren zur Verhinderung der Eisbildung durch Aufbringen einer Überzugszusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 6 auf die Oberfläche eines Gegenstandes.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß man auf die Oberfläche des beschichteten Gegenstandes ein Siliconöl aufbringt.
9. Verfahren zur Verhinderung von Eisbildung, dadurch gekennzeichnet, daß man auf die Oberfläche eines Gegenstandes eine Grundierschicht, die ein Silankupplermittel enthält, aufträgt und auf die Grundierschicht eine Überzugszusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 6 aufbringt.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das in der Grundierschicht vorhandene Silankupplermittel wenigstens eine Verbindung der durch die nachfolgende Formel wiedergegebenen Verbindungen
[R&sub3;(CH&sub2;) p ]3-q SiZ q +1
ist, worin R&sub3; eine Alkylgruppe mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, eine Allylgruppe, Arylgruppe, Vinylgruppe, Aminogruppe, eine Gruppe H&sub2;NCH&sub2;CH&sub2;NH, meta-Acryloxygruppe, Acryloxygruppe, Glycidoxygruppe, Mercaptogruppe, Anilinogruppe, Octadecyldimethylammoniumgruppe oder ein Halogenatom darstellt, Z eine Gruppe OR&sub4; oder ein Halogenatom darstellt, R&sub4; eine Alkylgruppe, Allylgruppe oder Arylgruppe, welche gegebenenfalls eine Alkoxygruppe enthält und 1 bis 8 Kohlenstoffatome aufweist, darstellt, p 0 oder eine ganze Zahl von1 bis 6 und q eine ganze Zahl von 1 oder 2 ist.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Silankupplermittel wenigstens eine Verbindung aus den Di- oder Trialkoxysilanverbindungen ist.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Oberfläche des beschichteten Gegenstandes ein Siliconöl aufgetragen wird.
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