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DE3509371A1 - Unter druck kuppelbare hydraulik-kupplung - Google Patents

Unter druck kuppelbare hydraulik-kupplung

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Publication number
DE3509371A1
DE3509371A1 DE19853509371 DE3509371A DE3509371A1 DE 3509371 A1 DE3509371 A1 DE 3509371A1 DE 19853509371 DE19853509371 DE 19853509371 DE 3509371 A DE3509371 A DE 3509371A DE 3509371 A1 DE3509371 A1 DE 3509371A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve stem
valve
hydraulic coupling
locking lever
coupling according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19853509371
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Georg Ing.(grad.) 5882 Meinerzhagen Weiland
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Voswinkel KG
Original Assignee
Voswinkel KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Voswinkel KG filed Critical Voswinkel KG
Priority to DE19853509371 priority Critical patent/DE3509371A1/de
Publication of DE3509371A1 publication Critical patent/DE3509371A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L37/00Couplings of the quick-acting type
    • F16L37/22Couplings of the quick-acting type in which the connection is maintained by means of balls, rollers or helical springs under radial pressure between the parts
    • F16L37/23Couplings of the quick-acting type in which the connection is maintained by means of balls, rollers or helical springs under radial pressure between the parts by means of balls
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L37/00Couplings of the quick-acting type
    • F16L37/28Couplings of the quick-acting type with fluid cut-off means
    • F16L37/30Couplings of the quick-acting type with fluid cut-off means with fluid cut-off means in each of two pipe-end fittings
    • F16L37/32Couplings of the quick-acting type with fluid cut-off means with fluid cut-off means in each of two pipe-end fittings at least one of two lift valves being opened automatically when the coupling is applied

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)

Description

  • Beschreibung
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine unter Druck kuppelbare Hydraulik-Kupplung, bestehend aus einem nehmerseitigen und einem geberseitigen Kupplungsteil, wie sie im Oberbegriff des Patentanspruches 1 beschrieben ist. Dabei bezeichnet der Begriff "Geberseite" die Seite der Hydraulikpumpe und "Nehmerseite" die Seite des Zusatzaggregates.
  • Bei Kupplungen der bekannten Art (z.B. DE-PS 30 15 485l die beidseitig nur einfachen Ventilhub aufweisen, würden bereits durch das Kuppeln der beiden Kupplungsteile beide Ventile geöffnet. Da jedoch häufig bereits vor dem Kuppeln nehmerseitig hoher Druck vorliegt, z.B. bei einem abgestellten Fahrzeuganhänger, muß bei derartigen Kupplungen gegen den vollen Strömungsmitteldruck gekuppelt werden, wozu hohe Kraft erforderlich ist.
  • Die erfindungsgemäße Hydraulik-Kupplung ist dagegen zur Ermöglichung des Kuppelns unter nehmerseitigem Druck auf der Geberseite mit doppeltem Ventilhub ausgestattet, wodurch während des Kuppelns das unter Druck stehende nehmerseitige Ventil geschlossen bleibt und somit lediglich die Federkraft der geberseitigen Ventilschließfeder überwunden werden muß. Erst nachdem geberseitig durch eine Hydraulikpumpe ebenfalls Druck aufgebaut wurde, öffnet sich das nehmerseitige Ventil, so daß beide Ventile die Stellung des einfachen Hubes einnehmen und so den Strömungsweg freigeben.
  • Jedoch könnte hierbei durch schnelles Rückströmen des Hydraulikmediums, z.B. bei schnellem Senken von Lasten, ein sogenannter Rückschlageffekt auftreten, d.h. das Ventil der Nehmerseite schließt ungewollt und blockiert so die Hydraulikströmung.
  • Um diesen Effekt zu verhindern, ist bei einer weiteren aus dem Stand der Technik bekannten Hydraulik-Kupplung eine Sperre vorgesehen, die den für das Kuppeln unter Druck erforderlichen doppelten Ventilhub im Betriebszustand der Kupplungsverbindung begrenzt. Diese Sperre ist in der Form eines Sperrstiftes senkrecht zu dem zu sperrenden Ventilschaft angeordnet und greift in eine Nut des Ventilschaftes ein. Um die Bewegung des Ventils in Schließrichtung zu jeder Zeit zu garantieren, z.b. zum Trennen der Kupplung, weist dieser Sperrstift auf der dem Ventilsitz gegenüberliegenden Seite eine Schräge auf, so daß der Rand der Ventilschaftnut den Sperrstift durch die Schließbewegung des Ventils aus der Nut drücken kann. Um bei einem nachfolgenden Wiedereinkuppeln des Steckers in die Muffe den doppelten Ventilhub zu erreichen, befindet sich am Ende des Ventilschaftes eine in axialer Richtung verschiebbare Hülse, auf der in diesem beschriebenen Zustand der Muffe der Sperrstift aufliegt. Das Kuppeln der Kupplungshälften bewirkt die Bewegung des Muffenventils in Richtung des doppelten Hubes, so daß die Hülse, die durch Reibung von der Spitze des Sperrstiftes festgehalten wird, die Ventilschaftnut verschließt und verhindert wird, daß der Sperrstift in die Nut eingreift. Erst wenn nach dem Einkuppeln der Kupplungshälften geberseitig Druck aufgebaut wird, bewegt sich das Muffenventil in Schließrichtung, wodurch der Sperrstift die Hülse festhält, die ihrerseits dadurch die Ventilschaftnut wieder freigibt und so der Sperrstift wieder in die Nut einrasten kann. In diesem Zustand ist die Betriebsstellung der beiden Ventile wieder garantiert, bis die Kupplungsverbindung getrennt wird.
  • Ein Nachteil dieser beschriebenen Sperreinrichtung ist jedoch, daß ein Einrasten des Sperrstiftes in die Ventilschaftnut nicht immer sicher gewährleistet ist. Sollte sich nämlich bei bestimmten Druckverhältnissen das nehmerseitige Ventil nicht vollständig öffnen, würde demzufolge auch die Sperrnut des geberseitigen Ventils nicht in den Bereich des Sperrstiftes gelangen können, wodurch die Spitze des Sperrstiftes vor der Nut auf dem Ventilschaft aufliegen und somit die Schließbewegung des nehmerseitigen Ventils nicht sperren würde. Somit kann es unter bestimmten Bedingungen nach wie vor zu ungewolltem Blockieren der Hydraulikströmung kommen.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ausgehend von der unter Druck kuppelbaren Hydraulik-Kupplung der beschriebenen Art diese derart zu verbessern, daß es unter allen im Betriebszustand auftretenden Bedingungen zu keinem ungewollten Blockieren der Hydraulik-Strömung kommen kann.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Sperrmittel innerhalb des geberseitigen Kupplungsteils abhängig vom Druck der Geberseite arbeitend und insbesondere derart untergebracht sind, daß sie vom Druck der Geberseite direkt beaufschlagbar sind. Dazu ist es vorteilhaft, wenn der Ventilschaft des geberseitigen Ventils hohl ausgeführt ist, und die Sperrmittel innerhalb dieses hohlen geberseitigen Ventilschaftes untergebracht sind. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungsmerkmale sind in den Unteransprüchen und der folgenden Beschreibung enthalten.
  • Kennzeichnend für die erfindungsgemäß ausgebildete Hydraulik-Kupplung ist demnach das Vorhandensein von Sperrmitteln, die in Abhängigkeit vom geberseitigen Druck arbeiten, so daß die Sperrung des doppelten Ventilhubes nicht dem Zufall überlassen bleibt, wie es bei der o.a. bekannten Hydraulik-Kupplung der Fall ist Durch die innerhalb des in Richtung der Geberseite stirnseitig geöffneten Ventilschafts untergebrachten Sperrmittel wird die Sperrung durch den geberseitigen Druck gesteuert, und der Betriebszustand bis zum Trennen der Kupplungsverbindung sicher aufrechterhalten.
  • Anhand der Zeichnungen soll im folgenden die Erfindung näher erläutert werden. Bei der beschriebenen Hydraulik-Kupplung handelt es sich um ein geberseitiges Muffenventil und ein nehmerseitiges Steckerventil, jedoch liegt es durchaus im Rahmen der Erfindung, dies auch umgekehrt vorsehen zu können. Hierbei sind selbstverständlich auch feste Einbaulagen der Kupp- lungsteile, z.B. in Fahrzeugwänden, möglich. In schematischen Längsschnittdarstellungen zeigt Fig. 1 die beiden Kupplungsteile der erfindungsgemäßen Hydraulik-Kupplung in lagerichtiger Zuordnung zueinander vor dem Kuppeln bzw. nach dem Entkuppein, Fig.2 die Hydraulik-Kupplung mit ineinandergesteckten und in dieser Kupplungslage verriegelten Kupplungsteilen, jedoch mit noch steckerseitig geschlossenem Strömungsweg, und Fig. 3 die Hydraulik-Kupplung nach Fig. 2,jedoch mit geöffnetem Strömungsweg. wobei diese Ventilstellung von der erfindungsgemäßen Sperre in dieser Lage gehalten wird.
  • Fig. 1 zeigt einen mit Strömungsmitteldruck P beaufschlagten nehmerseitigen Hydraulikstecker 1 vor dem Kuppeln bzw. nach dem Entkuppeln in lagerichtiger Zuordnung zu einer drucklosen Hydraulikmuffe 2. Die jeweils der Verbindungsseite der beiden Kupplungsteile axial gegenüberliegenden Seiten dienen zum Anschluß von nicht dargestellten Strömungsmittelleitungen.
  • Innerhalb der Gehäuse des Steckers 1 und der Muffe 2 befinden sich je ein Ventil 3, 4, die jeweils aus einem zylindrischen Ventilschaft 5, 6 und einem Ventilkegel 7, 8 bestehen, wobei diese Ventilkegel 7 , 8 stirnseitige Ansätze 9, 10 aufweisen. Inwendig sind die Gehäuse des Steckers 1 und der Muffe 2 kupplungsseitig als konische Ventilsitzflächen 13, 14 ausgebildet, mit denen zusammen die Ventilkegel 7,8 als Verschlußstücke wirken. Die Ventile 3, 4 werden durch Ventilschaft-Führungshülsen 15, 16 innerhalb des Steckers bzw. der Muffe axial geführt. Diese Ventilschaft-Führungshülsen 15, 16 weisen mehrere Radialstege 17, 18 auf, die an den Innenwandungen der Gehäuse abgestützt sind und so die Ventilschaft-Führungshülsen 15, 16 axialfest lagern. Zwischen den Radialstegen 17, 18 und den Rückseiten der Ventilkegel 7, 8 befindet sich je eine die Ventilschäfte 5, 6 konzentrisch umschließende Schließfeder 19, 20, wodurch bei entkuppelten Kupplungsteilen die Ventile 3,4 in ihrer Schließlage gehalten werden, d.h. die Ventilkegel 7,8 sorgen durch den Druck der Schließfedern 19,20 für eine Abdichtung der Ventilsitzflächen 13, 14. in der dargestellten Lage von Stecker 1 und Muffe 2 befinden sich die Ventile 3, 4 im ständigen Kontakt miteinander, und zwar über die stirnseitigen Ansätze 9, 10 der Ventilkegel 7, 8. Daraus folgt, daß während des Kuppelvorganges das unter Druck A stehende steckerseitige Ventil 3 das drucklose muffenseitige Ventil 4 in axialer Richtung verschiebt, d.h. öffnet, und zwar in die Stellung des doppelten Ventilhubes.
  • In Fig. 2 ist die Kupplungsverbindung in dem Zustand dargestellt, daß der Stecker 1 nach wie vor unter Druck Pr steht und die Muffe 2 noch drucklos ist. Stecker 1 und Muffe 2 sind durch eine bekannte Verriegelungsvorrichtung mit in eine umlaufende Ringnut 22 des Steckers 1 eingreifenden Sperrkugeln 23 sowie mit einer Verschiebehülse 24 gegenseitig in der Kupplungslage verriegelt.
  • Die Einzelheiten dieser Verriegelung sind Stand der Technik und bedürfen daher keiner weiteren Erläuterung. Das geschlossene, unter Druck P stehende Ventil des Steckers 1 hat das Ventil 4 der Muffe 2 gegen den Druck der Schließfeder 20 geöffnet und in die Stellung des doppelten Ventilhubes bewegt. In diesem Zustand wird von einer Hydraulikpumpe auf der Muffenseite ein Gegendruck P2 aufgebaut, was der gestrichelte Pfeil darstellen soll. Dadurch wird sich bei Druckgleichgewicht P = P2 das Steckerventil 3 öffnen, wodurch sich das Muffenventil 4 in die Stellung des einfachen Hubes bewegt. In dieser Stellung soll nun jegliche Ventilbewegung verhindert werden, was sonst ungewolltes Blockieren der Hydraulik-Strömung zur Folge hätte.
  • Der Sperrzustand ist in Fig. 3 dargestellt, beidseitig ist die Kupplungsverbindung mit Strömungsmitteldruck PI. P2 beaufschlagt. Erfindungsgemäß ist nun vorgesehen, daß Sperrmittel derart innerhalb der geberseitigen Muffe untergebracht sind, daß die Sperrung der Ventile abhängig vom geberseitigen Druck erfolgt. Dazu ist es vorteilhaft, daß der muffenseitige Ventilschaft 6 hohl ausgeführt ist, damit hier die Sperrmittel vom Druck der Geberseite direkt beaufschlagbar sind. Weiterhin ist es vorteilhaft, daß die Ventilschaft-Führungshülse 16 in ihrer Innenwandung eine ringförmige Nut 25 aufweist, deren der Ventilsitzfläche 14 zugekehrte Kante 26 über ihren ganzen Umfang in einem Winkel von etwa 450 gegen die Kupplungs-Mittelachse abgeschrägt ist, und deren andere Kante 27 über ihren ganzen Umfang einen rechten Winkel mit der Mittelachse einschließt. Der hohle muffenseitige Ventilschaft 6 weist erfindungsgemäß an seiner dem Ventilkegel 8 gegenüberliegenden Stirnseite eine kreisförmige Öffnung 28 auf, deren Durchmesser geringfügig kleiner ist als der Innendurchmesser des Ventilschaftes 6. Außerdem ist vorteilhafterweise eine Öffnung 29 in der Wandung des Ventilschaftes 6 vorgesehen. Diese Öffnung 29 ist so gestaltet, daß sie zur Aufnahme eines erfindungsgemäßen T-förmigen Sperrhebels 30 geeignet ist, und zwar insbesondere derart, daß der Sperrhebel 30 mit seinem den waagerechten T-Schenkel bildenden zylinderförmigen Querstück 31 in der Ventilschaftöffnung 29 senkrecht zur Ventilachse derart gelagert ist, daß sein den anderen T-Schenkel bildendes Längsstück 32, das längs der Ventilachse in Richtung der stirnseitigen Ventilschaftöffnung 28 angeordnet ist, in radialer Richtung aus dem Ventilschaft 6 heraus schwenkbar ist, um in die Nut 25 der Ventilschaft-Führungshülse 16 eingreifen zu können, gerade wenn der in Fig. 3 dargestellte Kupplungszustand vorliegt. Die Kippbewegung des Sperrhebels 30 wird dabei vorteilhafterweise durch eine Kugel 33 gesteuert, die sich ebenfalls innerhalb des hohlen Ventilschaftes 6 befindet, und zwar zwischen seinem offenen Ende 28 und dem Ende des Sperrhebel-Längsstückes 32. Das Ende des Sperrhebel- Längsstückes 32 liegt dabei vorteilhafterweise tangential an der Kugeloberfläche an, und zwar auf der dem Ventilschaft-Wandungsöffnung 29 zugekehrten Hälfte der Kugel 33. Der Durchmesser der Kugel 33 ist dabei geringfügig kleiner als der Innendurchmesser des Ventilschaftes 6, um eine eine axiale Beweglichkeit der Kugel zu gewährleisten . Die Kugel 33 kann den Ventilschaft 6 an dessen offener Stirnseite 28 nicht verlassen, da der Durchmesser der Öffnung 28 kleiner ist als der Durchmesser der Kugel. Durch diese erfindungsgemäße Anordnung ist die Kugel 33 durch geberseitige Druckbeaufschlagung P2 bestrebt, sich innerhalb des Ventilschaftes 6 auf den Sperrhebel 30 zuzubewegen und dessen Längsstück 32 in radialer Richtung aus der Ventilschaft-Öffnung 29 hinaus zu kippen.
  • Der Sperrhebel 30, die Ventilschaft-Wandungsöffnung 29 und die Nut 25 in der Innenwandung der Ventilschaft-Führungshülse 16 sind dabei erfindungsgemäß derart zueinander angeordnet, daß das Sperrhebel-Längsstück 32 gerade dann in die Nut 25 eingreifen kann, wenn die Ventile die in Fig. 3 dargestellte Stellung einnehmen, also wenn der Betriebszustand der Kupplungsverbindung vorliegt. Dabei weist das Ende des in die Nut 25 eingreifenden Sperrhebel-Längsstückes 32 erfindungsgemäß eine Fläche 34 auf, die derart gestaltet ist, daß sie in der geschwenkten Sperrstellung des Sperrhebels 30 eine Anlage an die zur Kupplungs-Mittelachse rechtwinkligen Nutkante 27 bildet. Dadurch ist gewährleistet, daß sich bei Strömungsmittelrückfluß in Richtung der Geberseite das Sperrhebel-Längsstück 32 mit seiner Fläche 34 an der Nutkante 27 abstützen und dadurch nicht aus der Nut herauskippen kann. Befindet sich diese Sperrvorrichtung der erfindungsgemäßen Hydraulik-Kupplung einmal in diesem Sperrzustand, kann es nicht mehr zu einem ungewollten Blockieren der Hydraulik-Strömung kommen, da jegliche Ventilbewegung unterbunden ist. Erst durch Entkuppeln von Stecker 1 und Muffe 2 schließen beide Ventile 3,4 wieder, bedingt durch die Schließfedern 19,20. In der Muffe 2 sorgt dazu die schräge Nutkante 26 in der Ventilschaft-Führungshülse 16 dafür, daß durch die Bewegung des Ventils 4 in Schließrichtung das Sperrhebel-Längsstück 32 in den hohlen Ventilschaft 6 zurückgedrückt wird, wodurch auch die Kugel zurück in Richtung der stirnseitigen Ventilschaftöffnung bewegt wird.
  • Es ist jetzt wieder der in Fig. 1 dargestellte Kupplungszustand erreicht. Damit nun nicht beim Kuppeln bereits ein Sperren des doppelten Ventilhubes auftritt, was je nach Einbaulage der Kupplung durch schwerkraftbedingtes "Herabfallen" des Sperrhebel- Längsstückes 32 in die Nut 25 erfolgen könnte, ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß beide Schenkel des zylinderförmigen Sperrhebel-Querstückes 31, das in der dafür vorgesehenen Ventilschaft-Wandungsöffnung 29 gelagert ist, im Bereich dieser Lagerung, und zwar auf der Seite des Längstückes 32 je zwei ebene Anlageflächen 35, 36 aufweisen. Diese Anlageflächenpaare 35,36 sind vorteilhafterweise derart ausgebildet, daß ein Anlageflächenpaar 35 im versenkten Zustand des Sperrhebels 30 senkrecht zur Ventilachse sowie parallel zu den ebenfalls zur Ventilachse senkrechten Wandungen der Ventilschaftöffnung 29 steht, und daß das andere Anlageflächenpaar 36 diese Lage in der Sperrstellung des Sperrhebels 30 einnimmt. Weiterhin ist nach der Erfindung eine Spiralfeder 37 innerhalb des Ventilschaftes 6 vorgesehen, die mit Vorspannung zwischen dem Ventilkegel 8 und dem Sperrhebel 30 sitzt. Durch diese Spiralfeder 37 wird der Sperrhebel 30 sowohl im versenkten Zustand als auch im gekippten Sperrzustand mit je einem seiner Anlageflächenpaare 35,36 gegen die zur Ventilachse senkrechte Wandung der Ventilschaftöffnung 29 gedrückt. Dadurch wird erreicht, daß ein bestimmter Widerstand überwunden werden muß, um den Sperrhebel 30 zu kippen. Dieser Widerstand wird erfindungsgemäß erst durch die druckbeaufschlagte Kugel 33 in der o.a. beschriebenen Weise überwunden, wodurch gewährleistet ist, daß beim Kuppeln der erfindungsgemäßen Hydraulik-Kupplung kein Sperren des für das Kuppeln unter Druck notwendigen doppelten Ventilhubes auftreten kann.
  • Genausowenig kann aber auch der Sperrhebel 30 aus seiner Sperrlage in den Ventilschaft 6 "herabfallen", weil hier die an die Ventilschaftwandung gepreßte Fläche 36 dies verhindert. Außerdem treten bei Rückströmung des Hydraulikmediums in Richtung der Geberseite hinter der Kugel 33 Verwirbelungen auf, wodurch sie ihre in Fig. 3 gezeigte Lage beibehält und die Sperrstellung des Sperrhebels 30 unterstützt.
  • In dem Fall, daß vor dem Kuppeln der Kupplungsverbindung beide Seiten drucklos sind, wird die Betriebsstellung nach Fig. 3 sofort durch das Kuppeln erreicht, d.h. beide Ventile öffnen ohne vorhergehende Stellung des doppelten geberseitigen Ventilhubes. Der Sperrhebei befindet sich demnach auch noch nicht in Sperrstellung, jedoch wird durch geberseitigen Druckaufbau P2 die Kugel 33 sofort diese Sperrstellung des Sperrhebels 30 bewirken.
  • Die Abkapselung des Verriegelungsmechanismus durch einerseits die Kugel 33 und andererseits den Sperrhebel 30 sowie die Abschirmung durch die Ventilführungshülse 16 machen den gesamten Mechanismus in vorteilhafter Weise unempfindlich gegen Verschmutzungen im Hydraulikmedium im Gegensatz zu bekannten Hydraulikkupplungen, bei denen die Sperrvorrichtungen vom Medium umspült werden.
  • Die erfindungsgemäße Hydraulik-Kupplung vereinigt demnach in sich die Vorteile der leichten Kuppelbarkeit auch unter hohem nehmerseitigen Strömungsmitteldruck und der hohen Betriebssicherheit bei allen auftretenden Druckverhältnissen, wie z.B. bei schnellem Rückströmen des Hydraulikmediums.

Claims (21)

  1. Patentansprüche 1. Unter Druck kuppelbare Hydraulik-Kupplung, bestehend aus einem nehmerseitigen und einem geberseitigen Kupplungsteil,die als Stecker und Muffe ausgebildet sind, wobei die beiden Kupplungsteile gegeneinander durch eine Verriegelungseinrichtung in der Kupplungslage verriegelt sind,und die je ein axial beweglich gelagertes Ventil mit durch Federkraft erzeugter Schließlage aufweisen, die jeweils aus einem Ventilschaft und einem Ventilkegel bestehen, wobei sich die Ventile gegenüberliegen und sich in direktem Kontakt miteinander befinden, und das geberseitige Ventil innerhalb des Kupplungsteils den doppelten Hub des nehmerseitigen Ventils aufweist, und Sperrmittel vorgesehen sind, die im Betriebszustand der Kupplungsverbindung diesen doppelten Ventilhub begrenzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrmittel (30, 33, 37) innerhalb des geberseitigen Kupplungsteils (2) abhängig vom Druck der Geberseite arbeitend untergebracht sind.
  2. 2. Hydraulik-Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrmittel (30, 33, 37) derart innerhalb des geberseitigen Kupplungsteils (2) angeordnet sind, daß sie vom Druck der Geberseite direkt beaufschlagbar sind.
  3. 3. Hydraulik-Kupplung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilschaft (6) des geberseitigen Ventils (4) hohl ausgeführt ist, und die Sperrmittel (30,33,37) innerhalb dieses hohlen geberseitigen Ventilschafts (6) untergebracht sind.
  4. 4. Hydraulik-Kupplung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der geberseitige Ventilschaft (6) in einer Ventilschaft-Führungshülse (16) innerhalb des geberseitigen Kupplungsteils (2) axial geführt wird.
  5. 5. Hydraulik-Kupplung nach einem oder mehreren der Ansprüche l bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilschaft-Führungshülse (16) über ihre an der Innenwand des geberseitigen Kupplungsteils (2) abgestützten Radialstege (18) axialfest gelagert ist.
  6. 6. Hydraulik-Kupplung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilschaft-Führungshülse (16) des geberseitigen Kupplungsteils (2) in ihrer Innenwandung eine ringförmige Nut (25) aufweist.
  7. 7. Hydraulik-Kupplung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Ventilkegel (8) in axialer Richtung zugekehrte Kante (26) der Nut (25) über ihren ganzen Umfang in einem Winkel von ca. 450 gegen die Kupplungs-Mittelachse abgeschrägt ist.
  8. 8. Hydraulik-Kupplung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die der abgeschrägten Nutkante (26) gegenüberliegende Nutkante (27) über ihren ganzen Umfang einen rechten Winkel mit der Kupplungs-Mittelachse einschließt.
  9. 9. Hydraulik-Kupplung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der hohle geberseitige Ventilschaft (6) auf der dem Ventilkegel (8) gegenüberliegenden Stirnseite eine kreisförmige oeffnung (28) aufweist, deren Öffnungsdurchmesser geringfügig kleiner ist als der Innendurchmesser des Ventilschafts (6).
  10. 10. Hydraulik-Kupplung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der hohle geberseitige Ventilschaft (6) eine Wandungsöffnung (29) aufweist.
  11. 11. Hydraulik-Kupplung nach einem oder mehreren der Ansprüche l bis 10, gekennzeichnet durch einen T-förmigen Sperrhebel (30), der mit seinem den waagerechten T-Schenkel bildenden zylinderförmigen Querstück (31) in der Wandungsöffnung (29) des Ventilschafts (6) senkrecht zur Ventilachse derart gelagert ist, daß dessen den anderen T-Schenkel bildendes Längsstück (32) in radialer Richtung aus dem Ventilschaft (6) heraus schwenkbar ist, wobei dieses Längsstück (32) in Richtung der stirnseitigen Öffnung (28) des Ventilschafts (6) längs der Ventilsachse angeordnet ist.
  12. 12. Hydraulik-Kupplung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrhebel (30) im Ruhezustand völlig versenkt innerhalb des Ventilschafts (6) liegt.
  13. 13. Hydraulik-Kupplung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, gekennzeichnet durch eine Kugel (33), die innerhalb des Ventilschafts (6), und zwar zwischen seiner stirnseitigen Öffnung (28) und dem Längsstück (32) des Sperrhebels (30) angeordnet ist, und deren Durchmesser kleiner als der Innendurchmesser des Ventilschafts (6), aber größer als der Durchmesser der stirnseitigen Ventilschaftöffnung (28) ist.
  14. 14. Hydraulik-Kupplung nach einem oder mehreren der Ansprüche l bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende des Sperrhebel-Längsstückes (32) tangential an der Oberfläche der Kugel (33) anliegt, und zwar auf der der Ventilschaft-Wandungsöffnung(29) zugekehrten Hälfte der Kugel (33).
  15. 15. Hydraulik-Kupplung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende des Sperrhebel-Längsstückes (32) eine Fläche (34) aufweist, die derart gestaltet ist, daß sie in der geschwenkten Sperrstellung des Sperrhebels (30) eine Anlage an die zur Kupplungs-Mittelachse rechtwinklige Nutkante (27) der Ventilschaft-Führungshülse (16) bildet.
  16. 16. Hydraulik-Kupplung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß beide Schenkel des zylinderförmigen Querstückes (31) des Sperrhebels (30) im Bereich der Lagerung in der Ventilschaft-Wandungsöffnung (29), und zwar auf der Seite des Sperrhebel-Längsstückes (32), je zwei ebene Anlageflächen (35, 36) aufweisen.
  17. 17. Hydraulik-Kupplung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlageflächenpaare (35,36) derart ausgebildet sind, daß ein Anlageflächenpaar (35) im versenkten Zustand des Sperrhebels (30) senkrecht zur Ventilachse sowie parallel zu den ebenfalls zur Ventilachse senkrechten Wandungen der Ventilschaft-Öffnung (29) steht, und daß das andere Anlageflächenpaar (36) diese Lage in der Sperrstellung des Sperrhebels (30) einnimmt.
  18. 18. Hydraulik-Kupplung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 17, gekennzeichnet durch eine innerhalb des Ventilschafts (6), und zwar zwischen dem Ventilkegel (8) und dem Sperrhebel (30) angeordnete und unter Vorspannung stehende Spiralfeder (37).
  19. 19. Hydraulik-Kupplung nach einem oder mehre- ren der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrhebel-Längsstück (32), die Ventilschaft-Wandungsöffnung (29) und die Nut (25) in der Innenwandung der Ventilschaft-Führungshülse (16) derart zueinander angeordnet sind, daß das Sperrhebel-Längsstück (32) in die Nut (25) eingreift, wenn beidseitig die Ventile (3, 4) geöffnet sind.
  20. 20. Hydraulik-Kupplung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugel (33) derart in den Ventilschaft (6) eingepaßt ist, daß sowohl ihre Längsbeweglichkeit, als auch eine Abdichtung zwischen der Kugel (33) und der Innenwandung des Ventilschaftes (6) gegen das Hydraulikmedium gewährleistet ist.
  21. 21. Hydraulik-Kupplung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrhebel (30) derart in der Ventilschaft-Wandungsöffnung (29) gelagert ist, daß der Innenraum des Ventilschaftes (6) gegen das Hydraulikmedium abgedichtet ist.
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