DE3508340A1 - Mehrwegeventil - Google Patents
MehrwegeventilInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F15—FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
- F15B—SYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F15B13/00—Details of servomotor systems ; Valves for servomotor systems
- F15B13/02—Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors
- F15B13/04—Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors for use with a single servomotor
- F15B13/0401—Valve members; Fluid interconnections therefor
- F15B13/0402—Valve members; Fluid interconnections therefor for linearly sliding valves, e.g. spool valves
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Description
-
- BESCHREIBUNG
- Die Erfindung betrifft ein Mehrwegeventil mit den im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angeführten Merkmalen.
- Solche Mehrwegeventile dienen insbesondere zur Betätigung von hydraulischen Zylindern, deren Kolben ein- bzw. ausgefahren werden, um beispielsweise eine Last zu senken oder zu heben. Dabei ist das Ventilglied über eine Feder an einem hydraulischen Gegenhaltekolben abgestützt, der mit Druckmittel und der Kraft einer Feder beaufschlagt wird und damit in einer bestimmten Lage gehalten ist.
- Soll das Ventil in die Schwimmstellung geschaltet werden, in der die beiden Zylinderräume des Arbeitszylinders miteinander verbunden werden, so wird der Gegenhaltekolben druckentlastet und gelangt damit durch Überwinden der Federkraft in eine Ausweichlage, so daß nun durch erhöhte Druckbeaufschlagung des gegenüberliegenden Endes des Ventilgliedes dieses in die Schwimmstellung umgeschaltet werden kann. Bei dem bekannten Ventil (Rexroth M 1 Steuerblock) erfolgt die Druckbeaufschlagung und Druckentlastung des Gegenhaltekolbens durch ein eigenes Dreiwegeventil, das in der Ruhestellung den Steuerdruck auf den Kolben durchschaltet und das durch einen elektrischen Impuls umgeschaltet wird und damit den Gegenhaltekolben zum Tank druckentlastet.
- Ausgehend von dem bekannten Ventil liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Mittel zum Umschalten des Ventils in die Schwimmstellung zu vereinfachen.
- Die genannte Aufgabe ist durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs angeführten Merkmale gelöst.
- Erfindungsgemäß entfällt das bisher vorgesehene Ventil für die Drucksteuerung des Gegenhaltekolbens. Vielmehr ist im Kolben selbst ein Ventil vorgesehen, das von dem Ventilglied bei Erhöhung des Schaltdrucks betätigt wird und damit öffnet, so daß die Druckentlastung des Kolbens über das Ventil in die benachbarte, in dieser Schaltstellung mit dem Tank verbundene Steuerkammer erfolgt.
- Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
- So läßt sich erfindungsgemäß das Ventil in dem Kolben verhältnismäßig einfach ausbilden. Ferner bedarf es nurmehr einer Drossel in der Leitung zwischen der Steuerdruckquelle und dem Kolbenraum des Gegenhaltekolbens, um bei geöffnetem Sitzventil eine Druckentlastung des Gegenhaltekolbens zu erzielen.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert, in der ein Schnitt durch das dem Gegenhaltekolben zugekehrte Ende eines Mehrwegeventils dargestellt ist, das im übrigen nur schematisch angedeutet ist.
- In der Zeichnung ist ein Ventilglied 10 in einem Gehäuse 11 eines Mehrwegeventils 30 verschiebbar und trägt an seinem Ende einen Stößel 12 mit geringerem Durchmesser, so daß eine Ringfläche 14 gebildet ist, an dem ein Federteller 15 anliegt. Am Ende des Stößels 12 ist ein Ring 16 befestigt, an dem ein Federteller 17 anliegt.
- Zwischen den Federtellern 15 und 17 sind zwei Druckfedern 18 und 19 angeordnet.
- In der dargestellten Lage des Ventilgliedes 10 stützt sich der Federteller 15 an einem Anschlag 21 des Gehäuses 11 und der Federteller 17 an einem Gegenhaltekolben 22 ab, der in einem Gehäuse 23 verschiebbar angeordnet ist.
- Der Gegenhaltekolben 22 begrenzt eine Steuerkammer 24, die einen Anschluß 25 aufweist, der mit einem Druckregelventil 26 verbunden ist, das an eine Steuerdruckmittelquelle 28 angeschlossen ist.
- Das Mehrwegeventil 30 zur Steuerung der Druckmittelwege zu einem Verbraucher, insbesondere einem hydraulischen Zylinder, ist in der Zeichnung nur schematisch dargestellt und weist die üblichen Verbindungen A und B zum Verbraucher, T zum Tank und P zu einer Druckmittelquelle auf. In bekannter Weise wird ausgehend von der Mittelstellung, in der die Verbraucherleitung A und B abgesperrt sind, durch Verschieben des als Schieber ausgebildeten Ventilgliedes 10 nach links oder rechts die Verbraucherleitungen an die Druckmittelquelle bzw.
- den Tank angeschlossen, um den Arbeitszylinder in der einen oder entgegengesetzten Richtung zu betätigen.
- Insbesondere erfolgt bei einer Verschiebung des Ventilschiebers 10 nach links ein Heben der Last und bei Verschieben nach rechts ein Senken der Last.
- Die Betätigung des Ventilschiebers 10 erfolgt durch Druckbeaufschlagen der Steuerkammer 24, indem über das Druckregelventil 26 die Verbindung zur Steuerdruckmittelquelle 28 hergestellt wird, so daß der Druck in der Steuerkammer 24 auf die Stirnseite des Stößels 12 bzw. des Ventilschiebers 10 wirkt und diesen entgegen der Kraft der Federn 18,19 nach links verschiebt. Dabei ist ein Steuerraum 47 auf der entgegengesetzten Seite des Ventilschiebers 10 über ein weiteres Druckregelventil 32 mit dem Tank verbunden und damit druckentlastet.
- Der Gegenhaltekolben 22 ist in einer Gehäusebohrung 33 verschiebbar, die einen Steuerraum 34 abteilt, der über einen Anschluß 35 und eine Drossel 36 mit der Druckmittelquelle 28 verbunden ist. Es kann sich somit der maximale Steuerdruck in dem Steuerraum 34 aufbauen, so daß der Gegenhaltekolben 22 in der dargestellten Lage gehalten ist. Zusätzlich wird der Gegenhaltekolben 22 noch von einer Feder 46 in die dargestellte Lage vorgespannt, in der der Kolben gegen einen Anschlag 45 des Gehäuses gedrückt ist.
- Soll das Ventilglied 10 nach rechts verschoben werden, um das Mehrwegeventil in die Senkstellung zu bringen, so wird über das Druckregelventil 32 die gegenüberliegende Steuerkammer 47 des Ventilschiebers 10 mit dem Steuerdruck beaufschlagt, während die Steuerkammer 24 über das Druckregelventil 26 mit dem Tank verbunden und damit druckentlastet ist.
- Zum Heben und Senken wird somit über die Ventile 26 bzw.
- 32 ein Druck in der jeweiligen Steuerkammer eingesteuert, so daß das Mehrwegeventil kontinuierlich verschiebbar ist und eine entsprechende Durchfluß steuerung zum Arbeitszylinder erfolgt. In der Zeichnung sind die Druckregelventile 26 und 32 getrennt dargestellt. Sie können miteinander verbunden sein oder vorzugsweise in einem einzigen Ventil vereinigt sein.
- Soll ausgehend von der Senkstellung des Mehrwegeventils 30 in die Schwimmstellung umgeschaltet werden, so wird das Druckregelventil 32 voll geöffnet, so daß auf die Stirnseite des Ventilschiebers 10 in der Steuerkammer 47 der volle Steuerdruck einwirkt, der um einen vorbestimmten Wert über dem Druck liegt, der zum Verschieben des Ventilschiebers in die Senkstellung erforderlich ist. Dieser erhöhte Steuerdruck, der auch als Schaltdruck bezeichnet wird, hat zur Folge, daß der Ventilschieber 10 gegen die Kraft der Federn 18 und 19 so weit nach rechts verschoben wird, daß die Stirnseite 38 des Stößels 12 auf das vorragende Ende 39 des Ventilgliedes 40 auftrifft und dieses gegen die Kraft der Schließfeder 48 und dem in dem Steuerraum 34 wirkenden Steuerdruck in Öffnungsrichtung verschiebt, wodurch die Verbindung von dem Steuerraum 34 über die Bohrung 41 in die Steuerkammer 24 freigegeben wird. Dadurch kann das im Steuerraum 34 befindliche Druckmittel in die Steuerkammer 24 und über das Druckregelventil 26 zum Tank abfließen. Der Steuerraum 34 wird somit druckentlastet, so daß der Gegenhaltekolben 22 über den Stößel 12 gemeinsam mit dem Ventilschieber nach rechts verschoben werden kann, bis der Kolbenflansch 42 am Anschlag 43 des Gehäuses 23 zur Anlage kommt. Der Ventilschieber 10 befindet sich in dieser Stellung in der Schwimmstellung.
- Da der Querschnitt der Drossel 36 kleiner ist als der Öffnungsquerschnitt der Bohrung 41 des Ventils 40, kann im geöffneten Zustand des Ventiles 40 kein Druck aufgebaut werden. Sobald jedoch der für das Erreichen der Schwimmstellung erforderliche erhöhte Schaltdruck am Ventil 32 durch Androsseln um einen bestimmten Wert verringert wird, verschiebt die Schließfeder 48 das Ventilglied 40 in Schließstellung, wobei der Stößel 12 gemeinsam mit dem Ventilschieber um den gleichen Verschiebeweg in die gleiche Richtung verschoben werden. Da sich nunmehr im Steuerraum 34 wieder der volle Steuerdruck aufbaut, verschiebt der Gegenhaltekolben den Ventilschieber 10 über das vorragende Ende 39 des Ventilgliedes 40 und Stößel 12 in seine Senkstellung, in der der Gegenhaltekolben 22 an der Anschlagfläche 45 am Gehäuse 49 anliegt. Damit befindet sich der Gegenhaltekolben 22 wieder in der dargestellten Lage und der Ventilschieber 10 kann sich durch entsprechende Betätigung des Ventils 32 weiter in die Mittelstellung zurückverschieben.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE 1. Mehrwegeventil zur Steuerung der Druckmittelwege zwischen einem Verbraucher und einer Druckmittelquelle bzw. einem Tank, mit je einer auf je einer Stirnseite des Ventilschiebers angeordneten Steuerkammer, die mit einer Steuerdruckquelle verbindbar ist, mit einem die eine Steuerkammer begrenzenden Kolben, dessen der Steuerkammer abgekehrte Stirnseite mittels einer Ventileinrichtung mit Steuerdruck beaufschlagbar oder druckentlastet ist, wodurch der Kolben zwischen einer Haltestellung und einer Ausweichstellung umschaltbar ist, mit mindestens einer in dem Steuerraum angeordneten, sich auf dem Ventilschieber und dem Kolben abstützenden Feder und mit einer Ventileinrichtung zum Einstellen von Steuerdruck in die Steuerkammern, wobei ausgehend von einer Mittelstellung, in der die Druckmittelwege zum Verbraucher abgesperrt sind und der Kolben mit Steuerdruck beaufschlagt in der Haltestellung ist, der Ventilschieber gegen die Federkraft in beiden Richtungen in je eine Arbeitsstellung verschiebbar ist, und wobei ausgehend von der Arbeitsstellung, in der die an den Kolben angrenzende Steuerkammer druckentlastet ist, der Kolben durch Druckentlastung in die Ausweichstellung geschaltet wird, in der der über die Federmittel an dem Kolben abgestützte Ventilschieber von dem den Kolben im abgekehrten Steuerraum beaufschlagenden Steuerdruck in eine Schwimmstellung verschiebbar ist, in der die Zylinder räume des Verbrauchers miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventileinrichtung zum Umschalten des Kolbens (22) ein in dem Kolben angeordnetes Ventil 40 ist, das eine Druckmittelverbindung zwischen der Steuerkammer (24) und dem der Steuerkammer abgekehrten Kolbenraum (34) steuert, und daß das Ventil von dem Ventilschieber (10) durch Erhöhen des dem dem Kolben abgekehrten Steuerraum zugeführten Steuerdrucks auf einen Umschaltdruck betätigbar ist, wodurch die Druckmittelverbindung zwischen dem Kolbenraum (34) zu dem druckentlasteten Steuerraum (24) geöffnet wird.
- 2. Mehrwegeventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil 40 in dem Kolben (22) ein Sitzventil ist, dessen Stößel in die Steuerkammer (24) ragt.
- 3. Mehrwegeventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolbenraum (34) über eine Drossel (36) ständig mit der Steuerdruckquelle (28) verbunden ist.
- 4. Mehrwegeventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerkammern des Mehrwegeventils (30) über Ventile (26,32) an die Steuerdruckquelle (28) angeschlossen sind und daß die Ventile alsDruckregelventile ausgebildet sind, wobei durch eine entsprechende Druckerhöhung oder Druckabsenkung eine kontinuierliche Hubverstellung des Ventilschiebers (10) erfolgt.
- 5. Mehrwegeventil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Schalten in die Schwimmstellung das zugehörige Ventil (32) in eine Stellung umgeschaltet wird, in der der volle Steuerdruck den Ventilschieber beaufschlagt.
- 6. Mehrwegeventil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Verstellen des Ventilschiebers in die Arbeitsstellungen zum Betätigen des Verbrauchers erforderlichen Drücke um einen vorbestimmten Wert geringer sind als der zum Einstellen der Schwimmstellung erforderliche Schaltdruck.
- 7. Mehrwegeventil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder(18,19) beidseitig zwischen Federtellern (15,17) gehalten sind, die jeweils in der einen Verschieberichtung des Ventilschiebers (10) an diesem und einem Gehäuseanschlag (21) und in der entgegengesetzten Verschieberichtung an dem Ventilschieber und dem Kolben (22) abgestützt sind, der seinerseits von einer Feder (46) an einem Gehäuseanschlag (45) gedrückt ist.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DE3508340A DE3508340C2 (de) | 1985-03-08 | 1985-03-08 | Mehrwegeventil |
| IT03351/86A IT1204122B (it) | 1985-03-08 | 1986-03-07 | Valvola a piu' vie |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (2)
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| DE3508340C2 DE3508340C2 (de) | 1987-04-30 |
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ID=6264654
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Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3508340C2 (de) |
| IT (1) | IT1204122B (de) |
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| WO2005116457A1 (de) | 2004-05-18 | 2005-12-08 | Bosch Rexroth Ag | Wegeventilanordnung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| IT1204122B (it) | 1989-03-01 |
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