DE3507002A1 - Streckschiene - Google Patents
StreckschieneInfo
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Description
35Ö7002
Die Erfindung bezieht sich auf eine Streckschiene wie sie benutzt wird, um den gebrochenen Knochen
eines menschlichen Gliedes auszurichten und gleichzeitig das Glied unter einer genügend hohen Zugspannung
zu halten, um den durch den Knochenbruch verursachten Schmerz zu lindern.
Eine Streckschiene dieser Gattung ist in der US-PS 42 65 230 beschrieben. Diese bekannte Streckschiene
hat sich jedoch aus verschiedenen Gründen nicht als vollständig zufriedenstellend erwiesen. Beispielsweise
hat das Verfahren der Befestigung des Streckschienenrahmens am Schenkelring nicht die optimale
Wirkung und eignet sich nicht zu einem schnellen Anlegen der Streckschiene. Außerdem ist das Verfahren
zum Strecken der Streckschiene und zur Ausübung einer Zugspannung auf das gebrochene Glied in hohem Maße abhängig
von der Erfahrung der Bedienungsperson, um Unannehmlichkeiten für das Unfallopfer zu vermeiden, weil
eine plötzliche Zuganwendung und/oder eine Anwendung von übermäßigem Zug sehr schmerzhaft sein können.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Streckschiene der beschriebenen Bauart derart zu verbessern,
daß ein verbessertes Verfahren zur Befestigung der miteinander zusammenwirkenden Teile gewährleistet
wird, wobei die Streckschiene in der Anwendung einfacher und bequemer ist. Weitere Ziele und Vorteile der Erfindung
ergeben sich aus der Beschreibung von Einzelheiten .
35Ό7002
Gemäß einem Merkmal der Erfindung ist eine Streckschiene vorgesehen, die einen Streckschienenrahmen
mit zwei seitlich im Abstand zueinander liegenden Armen aufweist, von denen jeder einstellbar ist, um
die Länge zu verändern, wobei Verriegelungsmittel lösbar jeden Arm gegen eine Längenänderung schützen
und Befestigungsmittel an dem Rahmen benachbart einem ersten Ende angeordnet sind, die am Glied
einer Person festlegbar sind, während ein Verankerungsglied an dem dem ersten Ende gegenüberliegenden
Ende des Rahmens angeordnet ist, um lösbar am Glied befestigt werden zu können, und wobei schließlich
lösbare Verbindungsmittel das Verankerungsglied und den Rahmen verbinden und eine Trennung des Verankerungsgliedes
von dem Rahmen entweder zulassen oder verhindern, wobei die Anordnung derart getroffen ist,
daß die Einstellung der Länge des Rahmens eine Veränderung des Abstandes zwischen den Befestigungsmitteln
und den Verankerungsmitteln bewirkt.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist eine Streckschiene mit einem Streckschienenrahmen vorgesehen,
der zwei im seitlichen Abstand zueinander verlaufende Arme aufweist, von denen jeder zwei miteinander
verbundene Abschnitte besitzt, die relativ zueinander einstellbar sind, um die Länge des Armes verändern zu
können, wobei Befestigungsmittel an einem ersten Teil des Armes angeordnet und am Glied des Patienten festlegbar
sind, während ein Verankerungsglied an dem anderen Teil des Armes angeordnet und lösbar am Glied des
Patienten befestigt werden kann, wobei ein Druckerzeuger
INSPECTED
einen Strömungsmitteldruck wenigstens einem der
Teile der Arme derart zuführt, daß eine Streckung der Länge der Arme bewirkt wird.
Teile der Arme derart zuführt, daß eine Streckung der Länge der Arme bewirkt wird.
Es ist zweckmäßig, daß die Streckung der Streckschiene eine Kraftunterstützung aufweist, beispielsweise
durch pneumatische, hydraulische,
elektrische oder mechanische Mittel, um eine feinfühlige Aufbringung der Spannung zu gewährleisten. Es können einstellbare Spannungsbegrenzungsmittel vorgesehen werden, um eine übermäßige Spannung in dem gebrochenen Glied zu vermeiden.
elektrische oder mechanische Mittel, um eine feinfühlige Aufbringung der Spannung zu gewährleisten. Es können einstellbare Spannungsbegrenzungsmittel vorgesehen werden, um eine übermäßige Spannung in dem gebrochenen Glied zu vermeiden.
Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der
Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben- In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer
erfindungsgemäß ausgebildeten Streckschiene ;
Fig. 2 eine Seitenansicht der Streckschiene nach Figur 1, mit einem daran festgelegten
menschlichen Bein;
Fig. 3 eine Grundrißansicht der Streckschiene gemäß Fig . 1 ;
Fig. 4 in größerem Maßstab einen Schnitt längs der Linie IV-IV gemäß Figur 3, wobei
einige Teile der Übersichtlichkeit wegen weggelassen sind;
Fig. 5 eine Stirnansicht der Schiene gemäß Fig. 4;
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht des Fußhalters
der Streckschiene gemäß Fig. 1;
Fig. 7 eine Grundrißansicht des Schenkelrings gemäß Fig. 1;
Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie VIII-VIII gemäß Fig . 1 ;
Fig. 9 eine Seitenansicht der Verbindungsmittel zwischen Schenkelring und
dem Streckschienenrahmen in getrenntem Zustand ;
Fig. 10 eine Ansicht in Richtung der Pfeile X-X gemäß Fig. 9;
Fig. 11 eine Ansicht in Richtung der Pfeile XI-XI gemäß Fig. 9;
Fig. 12 einen Schnitt nach der Linie XII-XII gemäß Fig. 9;
Fig. 13 eine Grundrißansicht eines Teils der Streckschiene gemäß Fig. 1 mit einem
daran befestigten Hilfsrahmen;
Fig. 14 einen Schnitt nach der Linie XIV-XIV gemäß Fig. 13.
Die Streckschiene 1 hat vorzugsweise die Gestalt eines U-förmigen Rahmens mit zwei im seitlichen Abstand zueinander
angeordneten Armen 2, die an einem Ende über ein gekrümmtes Kniestück 3 miteinander verbunden sind.
Die Arme 2 und das Kniestück 3 können aus Aluminiumrohr oder anderem, geeignetem Material hergestellt
sein und es sind Mittel vorgesehen, wodurch die Länge eines jeden Arms 2 eingestellt werden kann, um die
Gesamtlänge der Streckschiene 1 einstellen zu können.
Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel weist
jeder Arm 2 einen Hauptrohrabschnitt 4 und einen Gleitabschnitt 5 auf, der teleskopartig innerhalb
des Hauptrohrabschnitts 4 gleitbar ist. Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist jeder Hauptrohrabschnitt
4 integral mit dem Kniestück bzw. übergangsbogenstück 3 ausgebildet, und der Gleitabschnitt
5 ist entfernt von jenem Bogenabschnitt 3 angeordnet.
Eine Einstellung der Länge der Streckschiene wird bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel durch eine
pneumatische Vorrichtung 6 bewirkt, jedoch können wie oben erwähnt - auch andere Mittel für diesen
Zweck benutzt werden. Wie am besten aus Fig.4 ersichtlich, kann der innerste Endabschnitt 7 eines jeden
Gleitabschnitts 5 als Kolben ausgebildet und innerhalb des Hauptabschnitts 4 größeren Durchmessers des
Arms 2 gleitbar sein. Da der Gleitabschnitt 5 rohrförmig ausgebildet ist, wird bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel der Kolben von einem zylindrischen
Körper 8 gebildet, der am Endteil 7 jenes Abschnitts 5 befestigt ist, und es ist ein elastischer Dichtungsring
9 um jenes zylindrische Glied 8 gelegt, welcher gleitbar an der inneren oberfläche des Hauptabschnitts
4 angreift. Das Strecken und Zusammenziehen der Streckschiene wird durch Einblasen von Luft in den Raum 10
(Fig. 4) zwischen den beiden Kolben 8 und 9 bewirkt, bzw. durch Ablassen von Luft aus diesem Raum.
Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird Druckluft
in den Luftraum 10 mittels einer kleinen Handpumpe
11 eingeblasen, die ähnlich wie eine Fahrradluftpumpe
aufgebaut sein kann. Vorzugsweise ist die Pumpe an einem Arm 2 der Streckschiene 1 so festgelegt
daß sie leicht zugänglich ist,und ein flexibler Schlauch 12 geeigneter Form verbindet den Pumpenauslaß
mit einer Einlaßöffnung 13 des Luftraumes 10. Die Einlaßöffnung 13 liegt innerhalb des Bogenabschnitts
3, und der Pumpenschlauch 12 verbindet jenes Anschlußnippel 13 über einen Adapter 80, der einen Druckmesser
81 trägt. Gemäß einer abgewandelten Ausführungsform
können jedoch Adapter 80 und Druckmesser 81 wegfallen, so daß der Schlauch 12 direkt eine Verbindung mit dem
bogenförmigen Abschnitt 3 herstellt. Es können geeignete Klemmvorrichtungen 14 vorgesehen sein, um die Pumpe 11
teilweise von der Streckschiene 1 abnehmen zu können, damit die Pumpe 11 bequem bedient werden kann.
Zweckmäßigerweise wird der Druckmesser 81 so geeicht, daß er genau die tatsächliche Spannung anzeigt, die
auf das Bein des Patienten ausgeübt wird, d.h. in Pfund Kraft oder Kilogramm Kraft. Das heißt, die
Eichung wird derart vorgenommen, daß Reibungskräfte und andere Kräfte, die das Strecken der Streckschiene
hemmen, wenn diese Streckschiene 1 nicht am Bein eines Patienten befestigt ist, berücksichtigt werden, und dann
zeigt das Meßgerät 81 die Kraft an, die tatsächlich durch die Streckschiene 1 bei einem bestimmten Druck ausgeübt ^
wird, der innerhalb des Luftraumes 10 zu diesem Zeitpunkt :
aufgebaut ist.
Es kann außerdem ein Überdruckventil 15 an der
Streckschiene 1 vorgesehen werden, um zu verhindern, daß sich ein übermäßiger Druck innerhalb des Raumes
10 zwischen den Kolben 8 und 9 aufbaut. Vorzugsweise ist das Ventil einstellbar, um den maximalen Druck
verändern zu können. Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel
ist ein solches Ventil 15 in jedem Kolben 8 vorgesehen, und die Luft kann aus jedem
Gleitabschnitt 5, der dem Kolben 8, 9 entfernt liegt, entweichen oder in diesen eintreten. Ein solches
Überdruckventil 15 ist jedoch nicht wesentlich, da die Pumpe 11 und die Streckschiene 1 so ausgebildet
werden können, daß der Druck, der zwischen den beiden Kolben 8, 9 ausgeübt wird, in geeigneter Weise begrenzt
wird. Außerdem können die Kolbendichtungen 9 so ausgebildet sein, daß Luft entweichen kann, wenn
der aufgebaute Druck übermäßig groß wird.
Um die Streckschiene 1 zusammenschieben zu können, kann der Druck über ein geeignetes manuell bedienbares
Ablaßventil 16 abgelassen werden. Falls erforderlich,
kann jenes Ventil 16 so konstruiert sein, daß es auch als überdruckventil in der oben beschriebenen Weise
dient. Gemäß einer Ausführungsform ist das Ventil 16
so konstruiert, daß es so eingestellt werden kann, daß es automatisch öffnet wenn der Druck innerhalb des
Raumes 10 einen vorbestimmten Wert erreicht, und eine nicht dargestellte Skala kann dem Ventil 16 zugeordnet
sein, um einen bestimmten zweckmäßigen Ablaßdruck einstellen zu können. Ein solches Ventil 16 ist für
manuelle Betätigung bestimmt, so daß jederzeit der Druck innerhalb des Raumes 10 abgelassen werden kann,
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und dies kann dadurch geschehen, daß die Kappe 17 niedergedrückt wird, die federbelastet sein kann,
um automatisch in eine Ventilschließstellung zurückzugehen
.
Um die Arme 2 der Streckschiene in einer gewählten Streckstellung oder in der eingefahrenen Stellung
zu halten, sind Verriegelungsmittel 25 vorgesehen. Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel weisen
die Verriegelungsmittel für jeden Arm eine Klemmhülse 18 auf, die am Hauptabschnitt 4 des Armes 2 befestigt
ist und mit einer Rohrmutter 19 zusammenwirkt, die auf dem Gleitabschnitt 5 festgeklemmt oder von diesem freigegeben
werden kann.
Die Klemmhülse 18 kann aus Plastikmaterial oder anderem elastischem Material bestehen und ein Lagerabschnitt 20,
der an einem Endabschnitt 21 "des Hauptteils 4 des jeweiligen Streckschienenarmes 2 befestigt ist, nimmt
diesen Endabschnitt 21 auf. Die Klemmhülse 18 weist außerdem einen Klemmabschnitt 22, der über den Endabschnitt
21 vorsteht und in Längsrichtung geschlitzt ist, auf, um eine radiale Ausdehnung bzw. Zusammendrückung
zu ermöglichen. Eine äußere Oberfläche 23 des Klemmabschnitts 22 ist verjüngt und arbeitet mit einer entsprechenden
inneren Verjüngung 24 der Rohrmutter 19 derart zusammen, daß eine Axialeinstellung der Mutter 19
die Ausdehnung bzw. Zusammenziehung des Klemmabschnitts 22 steuert. Eine solche axiale Einstellung kann durch
Zusammenwirken zwischen Mutter 19 und einem Außengewinde bewerkstelligt werden, welches am Lagerabschnitt 20 der
Klemmhülse 18 vorgesehen ist. Aus dem Vorstehenden ergibt sich, daß ein Lösen der Verriegelungsmittel
25 erforderlich ist, bevor die Streckschiene 1 gestreckt oder zusammengeschoben werden kann. Es
können irgendwelche geeigneten Verriegelungsmittel vorgesehen sein, jedoch haben die beschriebenen
Klemmhülsen den Vorteil eines einfachen Aufbaus und einer zuverlässigen Funktion.
Die Benutzung pneumatischer Mittel 6 zur Steuerung der Streckung ist zweckmäßig im Hinblick auf Einfachheit
und Zuverlässigkeit, jedoch können auch andere Kraftunterstützungen vorgesehen werden, beispielsweise
hydraulische, elektrische oder mechanische Mittel könnten anstelle der pneumatischen Mittel das
Aus- und Einfahren bewirken.
Es sind Haltemittel 26 an der Streckschiene 1 vorgesehen, und gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel
ist die Einrichtung 26 so ausgebildet, daß sie am Fuß des Patienten befestigt werden kann, und diese Befestigungsvorrichtung
liegt in der Nähe des Bogenabschnitts 3. Bei der dargestellten Ausführungsform weisen die Befestigungsmittel
26 eine Fußplatte 27 auf, die schwenkbar an der Streckschiene 1 derart angeordnet ist, daß
sie zwischen einer Ruhestellung gemäß Fig. 1 und einer Wirkstellung gemäß Fig. 2 verschwenkbar ist. An der
Streckschiene 1 ist eine Lagerplatte 28 so befestigt, daß sie sich zwischen den Armen 2 erstreckt und die Fußplatte
27 ist bei 29 schwenkbar an jener Lagerplatte angelenkt.
Die Befestigungsmittel 26 weisen außerdem Befestigungsbänder
30 auf, die an der Fußplatte 27 (Fig. 6) befestigt sind- Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel
weist das Band 30 oder der Riemen einen Trägerabschnitt 31 auf, der gegen den Fußknöchel
bzw. den hinteren Abschnitt des Fußes zu liegen kommt. Außerdem ist ein Halteband 32 vorgesehen,
welches das Trägerband mit der Fußplatte 27 verbindet und zwei Haltebänder 33 können in Schleifen um
den Spann des Fußes geschlungen werden. Velcro-(Warenzeichen)-Befestigungsmittel
oder andere Mittel können benutzt werden, um das Band 32 am Band 31 so festzulegen,
daß die wirksame Länge des Bandes 32 verändert werden kann. Bei dem speziellen Ausführungsbeispiel 30 sind
außerdem Fortsätze der Bänder 33 vorgesehen, die um die Arme 2 der Streckschiene geschlungen und beispielsweise
mittels eines Klettverschlusses oder anderer Befestigungsmittel
festgelegt werden können, um den Fuß gegen seitliche Bewegung zu sichern. Diese Unterstützungsmittel
können sich als überflüssig erweisen, weil der Fuß des Patienten an der Platte 27 festgelegt ist und
diese Platte 27 sich seitlich nicht gegenüber den Streckschienenarmen 2 bewegen kann.
Es ist außerdem zweckmäßig, eine Stütze 34 am Fußende der Streckschiene 1 vorzusehen, die aus einer Staustellung
gemäß Fig. 1 in eine Arbeitsstellung gemäß Fig. 2 geklappt werden kann. Gemäß dem dargestellten
Ausführungsbeispiel besteht die Stütze 34 aus einem U-förmigen Glied, das schwenkbar an den Armen 2 bei
angelenkt ist und eine Schnappvorrichtung 36 (Fig. 3)
aufweist, die die Stütze 34 in der Staustellung lösbar haltert.
Es kann außerdem wenigstens ein weiteres Trägerband 37 oder eine Tragplatte an der Streckschiene 1 vorgesehen
werden. Eine solche Platte 37 oder ein solches Band kann irgendeine Form besitzen. Gemäß dem dargestellten
Ausführungsbeispiel ist ein flexibles Band vorgesehen, welches mit einem Endabschnitt 38 an
einem Arm 2 der Streckschiene angeordnet ist, während ein weiterer Abschnitt 39 um den anderen Arm 2 herumgelegt
wird. Der Abschnitt 39 kann lösbar durch irgendwelche Mittel, beispielsweise durch Stifte 40 am Endabschnitt
38 festgelegt werden, indem eines von einer Reihe von Löchern 41 des Bandes über den Stift 40 geschoben
wird.
Ein Schenkelring 42 (Fig. 1 und 2) ist an der Streckschiene 1 mittels lösbarer Verbindungen festlegbar.
Wie aus Figur 1 und 7 ersichtlich, besitzt der Schenkelring 42 eine offene Mündung 52 an einer Seite, damit
der Ring 42 über den Schenkel des Patienten seitlich geschoben werden kann. Am Schenkelring 42 sind Befestigungsmittel
vorgesehen, damit dieser Schenkelring 42 lösbar am Bein des Patienten befestigt werden kann.
Gemäß der dargestellten Ausführungsform ist der Schenkelring
42 relativ starr, insofern als der Körper 46 des Rings die U-Form, wie sie in Fig. 1 dargestellt ist, beibehält.
Der Körper 46 kann aber bis zu einem gewissen Grade elastisch sein, damit der seitliche Abstand der
Mündung 52 vergrößert oder verkleinert werden kann, aber
ansonsten ist der Körper 46 formstabil ausgebildet. Der Körper 46 kann in irgendeiner geeigneten Form
ausgebildet sein, jedoch besteht er gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel nach Fig. 7, 8 und
9 aus einem langgestreckten Kern 43 aus stabilem Material, beispielsweise aus einer Aluminiumstange,
einem Kissen 44 aus Schwammgummi beispielsweise, das den Kern 43 umgibt und einem äußeren Überzug 45 aus
Gewebe oder anderem Material, welche das Kissen 44 umschließt. Hiermit zusammenwirkende Befestigungsmittel
47 sind an jedem Ende des Körpers 46 angebracht, um den Ring 42 lösbar an einem gebrochenen
Schenkel festlegen zu können. Das Gewebe oder das andere Material für den Überzug 45 ist vorzugsweise
so gewählt, daß es den Patienten nicht irritiert.
Die Befestigungsmittel 47 können in beliebiger Form ausgebildet sein. Es ist jedoch zu bevorzugen, ein
Band 48 zu benutzen, welches an jedem Ende des Körpers 46 befestigt ist, wobei ein Verschlußelement 49 an
einem Band 48 angeordnet ist. Der Verschluß 49 wirkt mit einem Endabschnitt 50 des anderen Bandes 48 zusammen,
um die beiden Bänder 48 lösbar miteinander zu verbinden. Jedes Band 48 kann am Endabschnitt 51 des
Überzuges 45 festgenäht sein, um eine Verbindung mit dem Körper 46 herzustellen und jene Endabschnitte
können sich über die jeweils benachbarten Enden des Kernabschnitts 43 erstrecken, um einen flachen und
relativ flexiblen Übergang zwischen den Bändern 48 und dem Kernabschnitt 43 zu gewährleisten. Die wirksame
Länge des Schenkelrings 42 kann durch Einstellung der
Lage des Verschlusses längs des jeweiligen Bandes 48 eingestellt werden.
Es ist zweckmäßig, daß der Ring 42 so ausgebildet ist, daß er so dicht als möglich der Form des
Schenkels angepaßt ist, dem er anliegt. Wenn der obere Teil des Beines zur Anlage kommt, dann ist
die Anlagefläche relativ flach, wenn die verletzte Person hingestreckt liegt. Infolgedessen hat der
Ring 42, wie dargestellt, einen relativ flachen und langen Basisabschnitt 82, der unter der rückwärtigen
Oberfläche des Beins zu liegen kommt. Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel hat der Basisabschnitt
82 eine kleine Krümmung, so daß er nach oben nach dem Ende vorsteht und außerdem nach dem
Fußbereich der Streckschiene 1 (Fig. 1 und 7).
Die Festlegung der Streckschiene und des Schenkelrings 42 wird über lösbare Befestigungsmittel bewerkstelligt,
die formschlüssig einen Endabschnitt eines jeden Streck
schienenarmes 2 an einem benachbarten Teil des Schenkelrings 42 festlegen. Gemäß dem dargestellten Ausführungs·
beispiel weisen die Festlegemittel zwe*Stifte 53 auf,
die am Schenkelring 42 befestigt sind und mit Stiften der Streckschienenarme 2 zusammenwirken.
Die Figuren 4 und 5 zeigen die Stifte 53 getrennt vom Schenkelringkörper 46, während die Figuren 1 und 3
die Stifte festgelegt am Schenkelringkörper 46 zeigen. Diese letztgenannte Ausbildung ist jene, die sich in
der praxis bewährt hat.
Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel
besitzt jeder Stift 53 einen Kragen 54 an einem Ende, der gleitbar über einen Kernabschnitt 53
des Schenkelrings 42 paßt. Der Stift 43 wird dadurch gegen Trennung vom Schenkelring 42 gesichert und
steht, wie aus Figur 7 und 9 ersichtlich, vom Kernabschnitt 43 über einen Schlitz 55 in einer Seite
des Ringkörpers 46 so vor, daß er über jenen Körper 46 in Eingriff mit der Streckschiene 1 verläuft.
Jeder Schlitz 55 kann eine solche Länge besitzen, daß eine seitliche Bewegung des jeweiligen Stiftes
53 möglich ist, so daß der seitliche Abstand der Stifte 53 geändert werden kann, um eine Anpassung
an besondere Umstände zu ermöglichen. Wie am besten aus Figur 4 ersichtlich, hat jeder Stift einen relativ
flachen Halsabschnitt 56, der innerhalb des jeweiligen
Schlitzes 55 zu liegen kommt.
Jeder Stift 53 weist einen vorspringenden Schaftabschnitt 57 auf, der gleitbar innerhalb des Endabschnitts
des Gleitteils 5 des jeweiligen Streckschienenarms 2 eingreift, wie dies aus Figur 4 hervorgeht.
Es können irgendwelche geeigneten Halterungen vorgesehen werden, um den Stift 53 lösbar gegen Herausziehen
aus dem Streckschienenarm 2 zu sichern. Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist zu diesem
Zweck eine Bajonettverbindung vorgesehen. Zu diesem Zweck hat jeder Gleitabschnitt 5 einen Kragen 58, der
an seinem Endabschnitt gegen relative Bewegung gesichert ist, und die Bohrung 59 jenes Kragens 58 ist mit mehreren
Vorsprüngen 60 (Fig. 10) versehen. Der vorspringende
Schaftabschnitt 57 jedes Stiftes 53 besitzt mehrere, in Längsrichtung verlaufende Nuten 61
(Fig. 9 und 11), von denen jede gleitbar einen Vorsprung 60 aufnimmt, und es ist eine Erweiterung
62 am Stift 53 vorgesehen, so daß das Eindringen in einen Gleitabschnitt 5 begrenzt wird. Eine Hinterdrehung
64 (Fig. 9) ist benachbart zu der Erweiterung 62 vorgesehen, um Anschlagschultern 65 zwischen benachbarten
Nuten 61 zu schaffen und es ist zweckmäßig, daß ein konischer Festlegeabschnitt 66 zwischen
jenen Schultern 65 und der Erweiterung 62 vorgesehen ist.
Wenn ein Stift 53 voll in einen Gleitabschnitt 5, wie in Fig. 4 dargestellt, eingesteckt wird, dann
sitzt der konische Abschnitt 66 des Stiftes 53 innerhalb eines komplementär konisch gestalteten Hohlraums
67 (Fig. 12) des Kragens 58 und erfaßt reibungsschlüssig
die Oberfläche jenes Hohlraums 67. Wenn der Kragen 58 und der jeweilige Gleitabschnitt 5 dann relativ
zu dem Stift 53 gedreht werden, kann jeder der Vorsprünge 60 hinter einer entsprechenden Schulter
65 zu liegen kommen, wodurch ein Herausziehen des Stiftes 53 aus dem Gleitabschnitt 5 verhindert
wird. Eine zusätzliche Drehung nach rückwärts gibt natürlich den Stift 53 frei, indem jeder Vorsprung
60 auf die jeweilige Nut 61 ausgerichtet wird.
Bei der beschriebenen Konstruktion sind die Stifte am Schenkelring 42 angeordnet, so daß sie gegen Drehung
um ihre jeweilige Längsachse gesichert sind, und dies trägt zu einer zweckmäßigen Arbeitsweise der erwähnten
35Ü7002
Verbindungsmittel bei.
Die Streckschiene 1 kann Mittel aufweisen, um einen Hilfsrahmen 68 (Fig. 13 und 14) zu befestigen,
der bei Benutzung im Krankenhaus die Möglichkeit schafft, die Streckschiene für Zwecke von Beinübungen
zu benutzen. Der Hilfsrahmen 68 kann schwenkbar an den Streckschienenarmen 2 an einer von mehreren
möglichen Stellungen benachbart zum Schenkelring 42 befestigt werden, und er erstreckt sich von diesem
Befestigungspunkt allgemein nach dem Fußende. Wie dargestellt, kann die Schwenkbefestigung einen Stift 69
aufweisen, der an jedem Arm 2 festgelegt ist, und der in einen Schlitz 70 in einem Ende 71 des jeweiligen
Abschnitts 72 des Hilfsrahmens 68 eingesteckt werden kann. Es sind nicht dargestellte Mittel am Hilfsrahmen
68 vorgesehen, um den Fuß und den unteren Teil des Beins des Patienten abzustützen. Im Gebrauch
liegt der Schwenkzapfen 69 des Hilfsrahmens vorzugsweise direkt unter dem Knie des Patienten, so daß das
Bein des Patienten durch eine Schwingbewegung des Hilfsrahmens 68 nach oben und unten trainiert werden
kann. Eine solche Bewegung kann durch eine nicht dargestellte Schnur bewerkstelligt werden, die am Hilfsrahmen
68 befestigt ist und über eine oder mehrere Rollen läuft (nicht dargestellt), die an der Streckschiene
1 oder einem anderen Träger befestigt sind.
In gewisser Hinsicht ist die Streckschiene, wie sie vorstehend beschrieben wurde, der Streckschiene gemäß
der US-PS 42 65 230 ähnlich, aber es ergeben sich
Vorteile, die aus gewissen Änderungen gegenüber der bekannten Konstruktion resultieren. Beispielsweise
ermöglicht die Benutzung von Trägerbändern anstelle der bei früheren Konstruktionen benutzten
Platten eine zweckmäßige Bewegung des Trägers in die Arbeitsstellung und aus dieser heraus, ohne daß
eine vollständige Trennung von der Streckschiene erforderlich wäre.
Außerdem hat das Fußband bei der bekannten Konstruktion den Nachteil, daß es keinen Widerstand gegenüber
Drehung des unteren Teils des Beines der verletzten Person entgegensetzt. Dieser Fehler wird
durch die beschriebene Anordnung beseitigt, indem eine Fußplatte mit den zugeordneten Bändern vorgesehen
wird.
Ein wesentlicher Vorteil der Streckschienenkonstruktion, wie sie oben beschrieben wurde besteht darin,
daß eine im wesentlichen gleiche Spannung über jeden Arm der Streckschiene ausgeübt wird, wenn die Streckschiene
in Gebrauch befindlich ist. Das heißt, daß die Verbindung mit dem Inneren der beiden Arme und
die Benutzung von Strömungsmitteldrücken innerhalb jener Verbindung gewährleisten, daß die Kräfte, die
durch die beiden Arme ausgeübt werden, automatisch ausgeglichen werden. Infolgedessen wird die Anbringung
der Streckschiene am Schenkel vereinfacht und der Spannungsausgleich zwischen den beiden Seiten der
Streckschiene vermindert die Gefahr, daß bei dem Anlegen der Streckschiene die verletzte Person
Unannehmlichkeiten erleidet.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen
Streckschiene besteht darin, daß sie für einen weiten Bereich von Altersgruppen und Körpergrößen
Anwendung finden kann.
Es können zahlreiche Abwandlungen vorgenommen werden, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen
Claims (1)
- Patentanwälte ' ; * DTprl.-tng. Curt WaI lachEuropäische Patentvertreter DipL-Ing. Günther KochEuropean Patent Attorneys Dipl.-Phys. Dr.Tino HaibachDipl.-lng. Rainer FeldkampD-8000 München 2 · Kaufingerstraße 8 · Telefon (0 89) 2 60 80 78 · Telex 5 29 513 wakai dDatum: 27 · Februar 1985AUSTRALIAN BIOM ED ICAL Unser Zeichen: 18 111 - K/ApCORPORATION LIMITEDNorthbourne AvenueAustralian Capital Territory , CanberraAustraliaStreckschienePatentansprüche:1. Streckschiene mit einem Streckschienenrahmen, der zwei seitlich im Abstand zueinander angeordnete Arme aufweist, von denen jeder so einstellbar ist, daß die Gesamtlänge verändert wird, mit Verriege- ·* lungsmitteln, um lösbar jeden Arm gegenüber der Längenveränderung festzulegen, mit Haltemitteln am Rahmen in der Nähe eines Endes, die am Schenkel eines Patienten angreifen und mit einem Verankerungsglied an einem Ende des Rahmens, das dem genannten ersten Ende gegenüberliegt und lösbar am Schenkel befestigt ist, wobei die Anordnung derart getroffen ist, daß die Einstellung der Länge der Rahmenarme eine Veränderung des Abstandes zwischen den Haltemitteln und den Verankerungsmitteln bewirkt,
dadurch gekennzeichnet, daß lösbare Verbindungsmittel (53, 58) das Verankerungsglied (42) und den Rahmen (1) verbinden und entweder eine Trennung von Verankerungsglied (42) und Rahmen (1) zulassen oder verhindern.Streckschiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsmittel (53, 58) Festlegemittel (53) am Verankerungsglied (42) aufweisen, die mit den Rahmenarmen (2) zusammenwirken, um das Verankerungsglied (42) relativ zu den Armen (2) zu positionieren, und daß Rückhaltemittel (58) an jedem Arm (2) lösbar das Verankerungsglied (42) gegen Trennung vom Arm (1) sichern .Streckschiene nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lokalisierungsmittel (53) einen Stift (53) aufweisen, der an dem Verankerungsglied (42) seitlich im Abstand zu dem anderen Stift (53) angeordnet sind und die in ein Ende des jeweiligen Arms (2) einfügbar sind, wobei jedes Haltemittel (58) mit dem Stift (53) des jeweiligen Arms (2) so zusammenwirkt, daß das Verankerungsglied (42) gegen Trennung vom Rahmen (1) gesichert ist.Streckschiene nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Anschlagschulter (65) an jedem Stift (53) vorgesehen und so angeordnet ist, daß sie nach dem Verankerungsglied (42) weist, daß jedes Haltemittel einen Kragen (58) aufweist, der an dem jeweiligen Arm (2) angeordnet ist und einen Vorsprung (60) besitzt, der miteiner entsprechenden Anschlagschulter (65) zusammenwirkt, und daß jeder Stift (53) in die Bohrung (59) des jeweiligen Kragens (58) einsteckbar ist und gegen wieder herausziehen gesichert bleibt, wenn die relative Drehstellung des Stiftes (53) gegenüber dem Kragen (58) derart ist, daß der Vorsprung (60) an die Schulter (65) anschlägt.5. Streckschiene nach Anspruch 4,dadurch gekennzeichnet, daß jeder Stift (53) an dem Verankerungsglied (42) derart angeordnet ist, daß es gegen Drehung um seine Längsachse relativ zu dem Verankerungsglied (42) gesichert ist und jeder Kragen (58) drehbar gegenüber dem zugeordneten Arm (2) gelagert ist.6. Streckschiene nach Anspruch 5,dadurch gekennzeichnet, daß jeder Arm (2) als Teleskoparm ausgebildet ist und einen rohrförmigen Abschnitt (4) sowie einen Gleitabschnitt (5) besitzt, der axial innerhalb des Rohrabschnitts (4) gleitbar ist und über das Ende vorsteht, daß jeder Kragen (58) an dem jeweiligen Gleitabschnitt (5) befestigt ist, daß der Gleitabschnitt (5) drehbar um seine Längsachse relativ zu dem jeweiligen rohrförmigen Abschnitt (4) ist, und daß die Verriegelungsmittel (25) bewirken,daß der jeweilige Gleitabschnitt (5) sowohl gegen eine Längsbewegung als auch gegen eine Drehbewegung relativ zu dem jeweiligen rohrförmigen Abschnitt (4) gesichert sind.7. Streckschiene nach einem der vorhergehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, daß das Verankerungsglied (42) einen Körperabschnitt (46) aufweist, der aus einem starren langgestreckten Kern (43) und einem elastischen Kissen (44) besteht, welches um den Kern (43) herum angeordnet ist, daß der Körperabschnitt (46) im wesentlichen U-förmig gestaltet ist und dadurch eine offene Mündung (52) auf einer Seite aufweist, daß lösbare Befestigungsmittel (47) vorgesehen sind, die zwei zusammenwirkende Teile (48, 49) aufweisen, von denen jedes an dem Körperabschnitt (46) an gegenüberliegenden Seiten der offenen Mündung (52) befestigt sind, und daß die Befestigungsmittel (48, 49) das Verankerungsglied (42) in Ringform um den Schenkel einer Person herum halten8. Streckschiene nach Anspruch 7,dadurch gekennzeichnet, daß die wirksame Länge der Befestigungsmittel (47) variabel ist.9. Streckschiene nach Anspruch 7 oder 8in Verbindung mit den Ansprüchen 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Stift (53) einen offenen Kragen (54) an einem Ende aufweist, wobei der Kragen (54) mit seiner Achse quer zur Längsachse des Stiftes (53) verläuft, daß der Kernabschnitt (43) durch jeden Kragen (54) so hindurchtritt, daß der jeweilige Stift (53) gegen Drehung um seine Längsachse relativ zu dem Verankerungsglied (42) gehaltert wird.10. Streckschiene nach Anspruch 9,dadurch gekennzeichnet, daß jeder Stift (53) durch eine Öffnung (55) in dem Kissen (44) hindurchsteht, und daß wenigstens eine dieser Öffnungen (55) so angeordnet ist, daß der jeweilige Stift (53) begrenzt beweglich längs des Kernabschnitts (43) ist, wodurch der seitliche Abstand zwischen den Stiften (53) geändert werden kann.11. Streckschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Arm (2) als Teleskoparm ausgebildet ist und einen rohrförmigen Abschnitt (4) und einen Gleitabschnitt (5) aufweist, der axial innerhalb des rohrförmigen Abschnitts (4) beweglich ist und über dessen Ende vorsteht, daß die rohrförmigen Abschnitte (4) an jenen Enden miteinander verbunden sind, die den erwähnten ersten Endenabgewandt sind, und daß die Verbindungsmittel (53, 58) jedem Gleitabschnitt (5) zugeordnet sind.12. Streckschiene nach einem der vorhergehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, daß die Streckvorrichtung (6) ein gleichzeitiges Strecken der beiden Arme (2) bewirkt.13. Streckschiene nach Anspruch 12 in Verbindung mit Anspruch 11,dadurch gekennzeichnet, daß ein Kanal (10) die Innenräume der rohrförmigen Abschnitte (4) verbindet, daß die Streckvorrichtung (6) eine Pumpe (11) aufweist, die unter Druck stehendes Strömungsmittel nach den rohrförmigen Abschnitten (4) liefert, daß eine Dichtung (9) zwischen dem Gleitabschnitt (5) und dem jeweiligen rohrförmigen Abschnitt (4) vorgesehen ist, um ein Entweichen des Strömungs mittels zu verhindern, und daß eine Entlüftungs· vorrichtung (16) vorgesehen ist, durch die das Strömungsmittel aus den rohrförmigen Abschnitten (4) entweichen kann.14. Streckschiene nach Anspruch 13,dadurch gekennzeichnet, daß ein Überdruckventil (15,16) an die rohrförmigen Abschnitte (4) angeschlossen ist, um zu verhindern, daß der Druck innerhalb der rohrförmigen Abschnitte (4) einen vorbestimmten Druck überschreitet.15. Streckschiene nach Anspruch 14,dadurch gekennzeichnet, daß das Überdruckventil (15,16) einstellbar ist, um den vorbestimmten Druck ändern zu können.16. Streckschiene nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (9) das Überdruckventil bildet oder enthält.17. Streckschiene mit einem Schienenrahmen, der zwei seitlich im Abstand zueinander liegende Arme aufweist, von denen jeder zwei miteinander verbundene Abschnitte besitzt, die relativ zueinander einstellbar sind, um die Länge des Arms verändern zu können, mit Festlegemitteln, die an einem ersten Teil des Armes angeordnet sind und an einem Glied eines Patienten befestigbar sind, und mit einem Verankerungsglied, das an dem anderen Teil des Arms angeordnet ist und lösbar am Glied des Patienten festlegbar ist,dadurch gekennzeichnet, daß ein Druckerzeuger (6) vorgesehen ist, um ein unter Druck stehendes Strömungsmittel wenigstens dem einen Teil (4,5) des Armes (2) zuzuführen, um eine Streckung der Länge des Arms (2) zu bewirken.18. Streckschiene nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß ein Druckmesser (81) vorgesehen ist, der so geeicht ist, daß Reibungskräfte und andere Kräfte, die derStreckung der Arme (2) entgegenwirken wenn die Schiene (1) nicht am Glied des Patienten angebracht ist, kompensiert werden.19. Streckschiene nach Anspruch 18,dadurch gekennzeichnet, daß der Druckmesser (81) so geeicht ist, daß eine direkte Anzeige der tatsächlichen Kraft geliefert wird, mit der die Arme (2) bei einem bestimmten Druck auseinandergefahren werden, der durch den Druckerzeuger (6) ausgeübt wird.20. Streckschiene nach den Ansprüchen 17, 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme (2) derart miteinander verbunden sind, daß der Druckerzeuger (6) eine gleichzeitige Streckung der Arme (2) bewirkt.21. Streckschiene nach einem der vorhergehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, daß die Haltemittel (26) am Fuß des Patienten angreifen und Bänder (31, 32, 33) aufweisen, die am Streckschienenrahmen (1) derart festgelegt sind, daß sie zwischen den Armen (2) an einer Stelle verlaufen, die dem Verankerungsglied (42) entgegengesetzt ist.22. Streckschiene nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Bänder (31, 32, 33) Seitenbänder (33) aufweisen, von denen jedes mit einem Arm (2) derart zusammenwirkt, daß die Haltemittel (26) den Fuß des Patienten gegen eine Drehbewegung nach dem anderen Arm (2) hin schützen.23. Streckschiene nach den Ansprüchen 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel (26) eine Platte (27) aufweisen, die schwenkbar am Streckschienenrahmen (1) angelenkt ist und sich relativ zu dem Rahmen zwischen einer Ruhestellung und einer Aufnahmestellung bewegen kann.24. Streckschiene nach einem der vorhergehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, daß ein Ständer (34) am Rahmen (1) angeordnet ist, der relativ hierzu so beweglich ist, daß er in einer Gebrauchsstellung an einer Tragoberfläche angreift und hierdurch das Ende des Rahmens (1), welches dem Verankerungsglied (42) entgegengesetzt liegt, in erhöhter Lage hält.: : : 3St)7O0225. Streckschiene nach einem der vorhergehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, daß ein Hilfsrahmen (68) schwenkbar am Streckschienenrahmen (1) angelenkt ist, der Mittel aufweist, um einen Fuß und den unteren Teil des Beins eines Patienten abzustützen.26. Streckschiene nach einem der vorhergehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein flexibles Beinträgerband (27) am Streckschienenrahmen (1) an einer Stelle zwischen den Enden befestigt ist und sich zwischen den Armen (2) erstreckt.
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