[go: up one dir, main page]

DE3507002A1 - Streckschiene - Google Patents

Streckschiene

Info

Publication number
DE3507002A1
DE3507002A1 DE19853507002 DE3507002A DE3507002A1 DE 3507002 A1 DE3507002 A1 DE 3507002A1 DE 19853507002 DE19853507002 DE 19853507002 DE 3507002 A DE3507002 A DE 3507002A DE 3507002 A1 DE3507002 A1 DE 3507002A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stretching
rail according
arm
frame
stretching rail
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19853507002
Other languages
English (en)
Inventor
Graham Duell
Donald Alfred Victoria Jordon
David Whitehead
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Australian Biomedical Co Pty Ltd
Original Assignee
Australian Biomedical Co Pty Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Australian Biomedical Co Pty Ltd filed Critical Australian Biomedical Co Pty Ltd
Publication of DE3507002A1 publication Critical patent/DE3507002A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F5/00Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
    • A61F5/01Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces
    • A61F5/04Devices for stretching or reducing fractured limbs; Devices for distractions; Splints
    • A61F5/05Devices for stretching or reducing fractured limbs; Devices for distractions; Splints for immobilising
    • A61F5/058Splints
    • A61F5/05841Splints for the limbs
    • A61F5/0585Splints for the limbs for the legs

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Orthopedic Medicine & Surgery (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

35Ö7002
Die Erfindung bezieht sich auf eine Streckschiene wie sie benutzt wird, um den gebrochenen Knochen eines menschlichen Gliedes auszurichten und gleichzeitig das Glied unter einer genügend hohen Zugspannung zu halten, um den durch den Knochenbruch verursachten Schmerz zu lindern.
Eine Streckschiene dieser Gattung ist in der US-PS 42 65 230 beschrieben. Diese bekannte Streckschiene hat sich jedoch aus verschiedenen Gründen nicht als vollständig zufriedenstellend erwiesen. Beispielsweise hat das Verfahren der Befestigung des Streckschienenrahmens am Schenkelring nicht die optimale Wirkung und eignet sich nicht zu einem schnellen Anlegen der Streckschiene. Außerdem ist das Verfahren zum Strecken der Streckschiene und zur Ausübung einer Zugspannung auf das gebrochene Glied in hohem Maße abhängig von der Erfahrung der Bedienungsperson, um Unannehmlichkeiten für das Unfallopfer zu vermeiden, weil eine plötzliche Zuganwendung und/oder eine Anwendung von übermäßigem Zug sehr schmerzhaft sein können.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Streckschiene der beschriebenen Bauart derart zu verbessern, daß ein verbessertes Verfahren zur Befestigung der miteinander zusammenwirkenden Teile gewährleistet wird, wobei die Streckschiene in der Anwendung einfacher und bequemer ist. Weitere Ziele und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung von Einzelheiten .
35Ό7002
Gemäß einem Merkmal der Erfindung ist eine Streckschiene vorgesehen, die einen Streckschienenrahmen mit zwei seitlich im Abstand zueinander liegenden Armen aufweist, von denen jeder einstellbar ist, um die Länge zu verändern, wobei Verriegelungsmittel lösbar jeden Arm gegen eine Längenänderung schützen und Befestigungsmittel an dem Rahmen benachbart einem ersten Ende angeordnet sind, die am Glied einer Person festlegbar sind, während ein Verankerungsglied an dem dem ersten Ende gegenüberliegenden Ende des Rahmens angeordnet ist, um lösbar am Glied befestigt werden zu können, und wobei schließlich lösbare Verbindungsmittel das Verankerungsglied und den Rahmen verbinden und eine Trennung des Verankerungsgliedes von dem Rahmen entweder zulassen oder verhindern, wobei die Anordnung derart getroffen ist, daß die Einstellung der Länge des Rahmens eine Veränderung des Abstandes zwischen den Befestigungsmitteln und den Verankerungsmitteln bewirkt.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist eine Streckschiene mit einem Streckschienenrahmen vorgesehen, der zwei im seitlichen Abstand zueinander verlaufende Arme aufweist, von denen jeder zwei miteinander verbundene Abschnitte besitzt, die relativ zueinander einstellbar sind, um die Länge des Armes verändern zu können, wobei Befestigungsmittel an einem ersten Teil des Armes angeordnet und am Glied des Patienten festlegbar sind, während ein Verankerungsglied an dem anderen Teil des Armes angeordnet und lösbar am Glied des Patienten befestigt werden kann, wobei ein Druckerzeuger
INSPECTED
einen Strömungsmitteldruck wenigstens einem der
Teile der Arme derart zuführt, daß eine Streckung der Länge der Arme bewirkt wird.
Es ist zweckmäßig, daß die Streckung der Streckschiene eine Kraftunterstützung aufweist, beispielsweise durch pneumatische, hydraulische,
elektrische oder mechanische Mittel, um eine feinfühlige Aufbringung der Spannung zu gewährleisten. Es können einstellbare Spannungsbegrenzungsmittel vorgesehen werden, um eine übermäßige Spannung in dem gebrochenen Glied zu vermeiden.
Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben- In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäß ausgebildeten Streckschiene ;
Fig. 2 eine Seitenansicht der Streckschiene nach Figur 1, mit einem daran festgelegten menschlichen Bein;
Fig. 3 eine Grundrißansicht der Streckschiene gemäß Fig . 1 ;
Fig. 4 in größerem Maßstab einen Schnitt längs der Linie IV-IV gemäß Figur 3, wobei einige Teile der Übersichtlichkeit wegen weggelassen sind;
Fig. 5 eine Stirnansicht der Schiene gemäß Fig. 4;
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht des Fußhalters der Streckschiene gemäß Fig. 1;
Fig. 7 eine Grundrißansicht des Schenkelrings gemäß Fig. 1;
Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie VIII-VIII gemäß Fig . 1 ;
Fig. 9 eine Seitenansicht der Verbindungsmittel zwischen Schenkelring und dem Streckschienenrahmen in getrenntem Zustand ;
Fig. 10 eine Ansicht in Richtung der Pfeile X-X gemäß Fig. 9;
Fig. 11 eine Ansicht in Richtung der Pfeile XI-XI gemäß Fig. 9;
Fig. 12 einen Schnitt nach der Linie XII-XII gemäß Fig. 9;
Fig. 13 eine Grundrißansicht eines Teils der Streckschiene gemäß Fig. 1 mit einem daran befestigten Hilfsrahmen;
Fig. 14 einen Schnitt nach der Linie XIV-XIV gemäß Fig. 13.
Die Streckschiene 1 hat vorzugsweise die Gestalt eines U-förmigen Rahmens mit zwei im seitlichen Abstand zueinander angeordneten Armen 2, die an einem Ende über ein gekrümmtes Kniestück 3 miteinander verbunden sind. Die Arme 2 und das Kniestück 3 können aus Aluminiumrohr oder anderem, geeignetem Material hergestellt sein und es sind Mittel vorgesehen, wodurch die Länge eines jeden Arms 2 eingestellt werden kann, um die Gesamtlänge der Streckschiene 1 einstellen zu können.
Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel weist jeder Arm 2 einen Hauptrohrabschnitt 4 und einen Gleitabschnitt 5 auf, der teleskopartig innerhalb des Hauptrohrabschnitts 4 gleitbar ist. Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist jeder Hauptrohrabschnitt 4 integral mit dem Kniestück bzw. übergangsbogenstück 3 ausgebildet, und der Gleitabschnitt 5 ist entfernt von jenem Bogenabschnitt 3 angeordnet.
Eine Einstellung der Länge der Streckschiene wird bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel durch eine pneumatische Vorrichtung 6 bewirkt, jedoch können wie oben erwähnt - auch andere Mittel für diesen Zweck benutzt werden. Wie am besten aus Fig.4 ersichtlich, kann der innerste Endabschnitt 7 eines jeden Gleitabschnitts 5 als Kolben ausgebildet und innerhalb des Hauptabschnitts 4 größeren Durchmessers des Arms 2 gleitbar sein. Da der Gleitabschnitt 5 rohrförmig ausgebildet ist, wird bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel der Kolben von einem zylindrischen Körper 8 gebildet, der am Endteil 7 jenes Abschnitts 5 befestigt ist, und es ist ein elastischer Dichtungsring 9 um jenes zylindrische Glied 8 gelegt, welcher gleitbar an der inneren oberfläche des Hauptabschnitts 4 angreift. Das Strecken und Zusammenziehen der Streckschiene wird durch Einblasen von Luft in den Raum 10 (Fig. 4) zwischen den beiden Kolben 8 und 9 bewirkt, bzw. durch Ablassen von Luft aus diesem Raum.
Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird Druckluft in den Luftraum 10 mittels einer kleinen Handpumpe
11 eingeblasen, die ähnlich wie eine Fahrradluftpumpe aufgebaut sein kann. Vorzugsweise ist die Pumpe an einem Arm 2 der Streckschiene 1 so festgelegt daß sie leicht zugänglich ist,und ein flexibler Schlauch 12 geeigneter Form verbindet den Pumpenauslaß mit einer Einlaßöffnung 13 des Luftraumes 10. Die Einlaßöffnung 13 liegt innerhalb des Bogenabschnitts 3, und der Pumpenschlauch 12 verbindet jenes Anschlußnippel 13 über einen Adapter 80, der einen Druckmesser 81 trägt. Gemäß einer abgewandelten Ausführungsform können jedoch Adapter 80 und Druckmesser 81 wegfallen, so daß der Schlauch 12 direkt eine Verbindung mit dem bogenförmigen Abschnitt 3 herstellt. Es können geeignete Klemmvorrichtungen 14 vorgesehen sein, um die Pumpe 11 teilweise von der Streckschiene 1 abnehmen zu können, damit die Pumpe 11 bequem bedient werden kann.
Zweckmäßigerweise wird der Druckmesser 81 so geeicht, daß er genau die tatsächliche Spannung anzeigt, die auf das Bein des Patienten ausgeübt wird, d.h. in Pfund Kraft oder Kilogramm Kraft. Das heißt, die Eichung wird derart vorgenommen, daß Reibungskräfte und andere Kräfte, die das Strecken der Streckschiene hemmen, wenn diese Streckschiene 1 nicht am Bein eines Patienten befestigt ist, berücksichtigt werden, und dann zeigt das Meßgerät 81 die Kraft an, die tatsächlich durch die Streckschiene 1 bei einem bestimmten Druck ausgeübt ^
wird, der innerhalb des Luftraumes 10 zu diesem Zeitpunkt :
aufgebaut ist.
Es kann außerdem ein Überdruckventil 15 an der Streckschiene 1 vorgesehen werden, um zu verhindern, daß sich ein übermäßiger Druck innerhalb des Raumes 10 zwischen den Kolben 8 und 9 aufbaut. Vorzugsweise ist das Ventil einstellbar, um den maximalen Druck verändern zu können. Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist ein solches Ventil 15 in jedem Kolben 8 vorgesehen, und die Luft kann aus jedem Gleitabschnitt 5, der dem Kolben 8, 9 entfernt liegt, entweichen oder in diesen eintreten. Ein solches Überdruckventil 15 ist jedoch nicht wesentlich, da die Pumpe 11 und die Streckschiene 1 so ausgebildet werden können, daß der Druck, der zwischen den beiden Kolben 8, 9 ausgeübt wird, in geeigneter Weise begrenzt wird. Außerdem können die Kolbendichtungen 9 so ausgebildet sein, daß Luft entweichen kann, wenn der aufgebaute Druck übermäßig groß wird.
Um die Streckschiene 1 zusammenschieben zu können, kann der Druck über ein geeignetes manuell bedienbares Ablaßventil 16 abgelassen werden. Falls erforderlich, kann jenes Ventil 16 so konstruiert sein, daß es auch als überdruckventil in der oben beschriebenen Weise dient. Gemäß einer Ausführungsform ist das Ventil 16 so konstruiert, daß es so eingestellt werden kann, daß es automatisch öffnet wenn der Druck innerhalb des Raumes 10 einen vorbestimmten Wert erreicht, und eine nicht dargestellte Skala kann dem Ventil 16 zugeordnet sein, um einen bestimmten zweckmäßigen Ablaßdruck einstellen zu können. Ein solches Ventil 16 ist für manuelle Betätigung bestimmt, so daß jederzeit der Druck innerhalb des Raumes 10 abgelassen werden kann,
35Ü7002
und dies kann dadurch geschehen, daß die Kappe 17 niedergedrückt wird, die federbelastet sein kann, um automatisch in eine Ventilschließstellung zurückzugehen .
Um die Arme 2 der Streckschiene in einer gewählten Streckstellung oder in der eingefahrenen Stellung zu halten, sind Verriegelungsmittel 25 vorgesehen. Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel weisen die Verriegelungsmittel für jeden Arm eine Klemmhülse 18 auf, die am Hauptabschnitt 4 des Armes 2 befestigt ist und mit einer Rohrmutter 19 zusammenwirkt, die auf dem Gleitabschnitt 5 festgeklemmt oder von diesem freigegeben werden kann.
Die Klemmhülse 18 kann aus Plastikmaterial oder anderem elastischem Material bestehen und ein Lagerabschnitt 20, der an einem Endabschnitt 21 "des Hauptteils 4 des jeweiligen Streckschienenarmes 2 befestigt ist, nimmt diesen Endabschnitt 21 auf. Die Klemmhülse 18 weist außerdem einen Klemmabschnitt 22, der über den Endabschnitt 21 vorsteht und in Längsrichtung geschlitzt ist, auf, um eine radiale Ausdehnung bzw. Zusammendrückung zu ermöglichen. Eine äußere Oberfläche 23 des Klemmabschnitts 22 ist verjüngt und arbeitet mit einer entsprechenden inneren Verjüngung 24 der Rohrmutter 19 derart zusammen, daß eine Axialeinstellung der Mutter 19 die Ausdehnung bzw. Zusammenziehung des Klemmabschnitts 22 steuert. Eine solche axiale Einstellung kann durch Zusammenwirken zwischen Mutter 19 und einem Außengewinde bewerkstelligt werden, welches am Lagerabschnitt 20 der
Klemmhülse 18 vorgesehen ist. Aus dem Vorstehenden ergibt sich, daß ein Lösen der Verriegelungsmittel 25 erforderlich ist, bevor die Streckschiene 1 gestreckt oder zusammengeschoben werden kann. Es können irgendwelche geeigneten Verriegelungsmittel vorgesehen sein, jedoch haben die beschriebenen Klemmhülsen den Vorteil eines einfachen Aufbaus und einer zuverlässigen Funktion.
Die Benutzung pneumatischer Mittel 6 zur Steuerung der Streckung ist zweckmäßig im Hinblick auf Einfachheit und Zuverlässigkeit, jedoch können auch andere Kraftunterstützungen vorgesehen werden, beispielsweise hydraulische, elektrische oder mechanische Mittel könnten anstelle der pneumatischen Mittel das Aus- und Einfahren bewirken.
Es sind Haltemittel 26 an der Streckschiene 1 vorgesehen, und gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Einrichtung 26 so ausgebildet, daß sie am Fuß des Patienten befestigt werden kann, und diese Befestigungsvorrichtung liegt in der Nähe des Bogenabschnitts 3. Bei der dargestellten Ausführungsform weisen die Befestigungsmittel 26 eine Fußplatte 27 auf, die schwenkbar an der Streckschiene 1 derart angeordnet ist, daß sie zwischen einer Ruhestellung gemäß Fig. 1 und einer Wirkstellung gemäß Fig. 2 verschwenkbar ist. An der Streckschiene 1 ist eine Lagerplatte 28 so befestigt, daß sie sich zwischen den Armen 2 erstreckt und die Fußplatte 27 ist bei 29 schwenkbar an jener Lagerplatte angelenkt.
Die Befestigungsmittel 26 weisen außerdem Befestigungsbänder 30 auf, die an der Fußplatte 27 (Fig. 6) befestigt sind- Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel weist das Band 30 oder der Riemen einen Trägerabschnitt 31 auf, der gegen den Fußknöchel bzw. den hinteren Abschnitt des Fußes zu liegen kommt. Außerdem ist ein Halteband 32 vorgesehen, welches das Trägerband mit der Fußplatte 27 verbindet und zwei Haltebänder 33 können in Schleifen um den Spann des Fußes geschlungen werden. Velcro-(Warenzeichen)-Befestigungsmittel oder andere Mittel können benutzt werden, um das Band 32 am Band 31 so festzulegen, daß die wirksame Länge des Bandes 32 verändert werden kann. Bei dem speziellen Ausführungsbeispiel 30 sind außerdem Fortsätze der Bänder 33 vorgesehen, die um die Arme 2 der Streckschiene geschlungen und beispielsweise mittels eines Klettverschlusses oder anderer Befestigungsmittel festgelegt werden können, um den Fuß gegen seitliche Bewegung zu sichern. Diese Unterstützungsmittel können sich als überflüssig erweisen, weil der Fuß des Patienten an der Platte 27 festgelegt ist und diese Platte 27 sich seitlich nicht gegenüber den Streckschienenarmen 2 bewegen kann.
Es ist außerdem zweckmäßig, eine Stütze 34 am Fußende der Streckschiene 1 vorzusehen, die aus einer Staustellung gemäß Fig. 1 in eine Arbeitsstellung gemäß Fig. 2 geklappt werden kann. Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht die Stütze 34 aus einem U-förmigen Glied, das schwenkbar an den Armen 2 bei angelenkt ist und eine Schnappvorrichtung 36 (Fig. 3)
aufweist, die die Stütze 34 in der Staustellung lösbar haltert.
Es kann außerdem wenigstens ein weiteres Trägerband 37 oder eine Tragplatte an der Streckschiene 1 vorgesehen werden. Eine solche Platte 37 oder ein solches Band kann irgendeine Form besitzen. Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist ein flexibles Band vorgesehen, welches mit einem Endabschnitt 38 an einem Arm 2 der Streckschiene angeordnet ist, während ein weiterer Abschnitt 39 um den anderen Arm 2 herumgelegt wird. Der Abschnitt 39 kann lösbar durch irgendwelche Mittel, beispielsweise durch Stifte 40 am Endabschnitt 38 festgelegt werden, indem eines von einer Reihe von Löchern 41 des Bandes über den Stift 40 geschoben wird.
Ein Schenkelring 42 (Fig. 1 und 2) ist an der Streckschiene 1 mittels lösbarer Verbindungen festlegbar. Wie aus Figur 1 und 7 ersichtlich, besitzt der Schenkelring 42 eine offene Mündung 52 an einer Seite, damit der Ring 42 über den Schenkel des Patienten seitlich geschoben werden kann. Am Schenkelring 42 sind Befestigungsmittel vorgesehen, damit dieser Schenkelring 42 lösbar am Bein des Patienten befestigt werden kann.
Gemäß der dargestellten Ausführungsform ist der Schenkelring 42 relativ starr, insofern als der Körper 46 des Rings die U-Form, wie sie in Fig. 1 dargestellt ist, beibehält. Der Körper 46 kann aber bis zu einem gewissen Grade elastisch sein, damit der seitliche Abstand der Mündung 52 vergrößert oder verkleinert werden kann, aber
ansonsten ist der Körper 46 formstabil ausgebildet. Der Körper 46 kann in irgendeiner geeigneten Form ausgebildet sein, jedoch besteht er gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel nach Fig. 7, 8 und 9 aus einem langgestreckten Kern 43 aus stabilem Material, beispielsweise aus einer Aluminiumstange, einem Kissen 44 aus Schwammgummi beispielsweise, das den Kern 43 umgibt und einem äußeren Überzug 45 aus Gewebe oder anderem Material, welche das Kissen 44 umschließt. Hiermit zusammenwirkende Befestigungsmittel 47 sind an jedem Ende des Körpers 46 angebracht, um den Ring 42 lösbar an einem gebrochenen Schenkel festlegen zu können. Das Gewebe oder das andere Material für den Überzug 45 ist vorzugsweise so gewählt, daß es den Patienten nicht irritiert.
Die Befestigungsmittel 47 können in beliebiger Form ausgebildet sein. Es ist jedoch zu bevorzugen, ein Band 48 zu benutzen, welches an jedem Ende des Körpers 46 befestigt ist, wobei ein Verschlußelement 49 an einem Band 48 angeordnet ist. Der Verschluß 49 wirkt mit einem Endabschnitt 50 des anderen Bandes 48 zusammen, um die beiden Bänder 48 lösbar miteinander zu verbinden. Jedes Band 48 kann am Endabschnitt 51 des Überzuges 45 festgenäht sein, um eine Verbindung mit dem Körper 46 herzustellen und jene Endabschnitte können sich über die jeweils benachbarten Enden des Kernabschnitts 43 erstrecken, um einen flachen und relativ flexiblen Übergang zwischen den Bändern 48 und dem Kernabschnitt 43 zu gewährleisten. Die wirksame Länge des Schenkelrings 42 kann durch Einstellung der
Lage des Verschlusses längs des jeweiligen Bandes 48 eingestellt werden.
Es ist zweckmäßig, daß der Ring 42 so ausgebildet ist, daß er so dicht als möglich der Form des Schenkels angepaßt ist, dem er anliegt. Wenn der obere Teil des Beines zur Anlage kommt, dann ist die Anlagefläche relativ flach, wenn die verletzte Person hingestreckt liegt. Infolgedessen hat der Ring 42, wie dargestellt, einen relativ flachen und langen Basisabschnitt 82, der unter der rückwärtigen Oberfläche des Beins zu liegen kommt. Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel hat der Basisabschnitt 82 eine kleine Krümmung, so daß er nach oben nach dem Ende vorsteht und außerdem nach dem Fußbereich der Streckschiene 1 (Fig. 1 und 7).
Die Festlegung der Streckschiene und des Schenkelrings 42 wird über lösbare Befestigungsmittel bewerkstelligt, die formschlüssig einen Endabschnitt eines jeden Streck schienenarmes 2 an einem benachbarten Teil des Schenkelrings 42 festlegen. Gemäß dem dargestellten Ausführungs· beispiel weisen die Festlegemittel zwe*Stifte 53 auf, die am Schenkelring 42 befestigt sind und mit Stiften der Streckschienenarme 2 zusammenwirken.
Die Figuren 4 und 5 zeigen die Stifte 53 getrennt vom Schenkelringkörper 46, während die Figuren 1 und 3 die Stifte festgelegt am Schenkelringkörper 46 zeigen. Diese letztgenannte Ausbildung ist jene, die sich in der praxis bewährt hat.
Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel besitzt jeder Stift 53 einen Kragen 54 an einem Ende, der gleitbar über einen Kernabschnitt 53 des Schenkelrings 42 paßt. Der Stift 43 wird dadurch gegen Trennung vom Schenkelring 42 gesichert und steht, wie aus Figur 7 und 9 ersichtlich, vom Kernabschnitt 43 über einen Schlitz 55 in einer Seite des Ringkörpers 46 so vor, daß er über jenen Körper 46 in Eingriff mit der Streckschiene 1 verläuft. Jeder Schlitz 55 kann eine solche Länge besitzen, daß eine seitliche Bewegung des jeweiligen Stiftes 53 möglich ist, so daß der seitliche Abstand der Stifte 53 geändert werden kann, um eine Anpassung an besondere Umstände zu ermöglichen. Wie am besten aus Figur 4 ersichtlich, hat jeder Stift einen relativ flachen Halsabschnitt 56, der innerhalb des jeweiligen Schlitzes 55 zu liegen kommt.
Jeder Stift 53 weist einen vorspringenden Schaftabschnitt 57 auf, der gleitbar innerhalb des Endabschnitts des Gleitteils 5 des jeweiligen Streckschienenarms 2 eingreift, wie dies aus Figur 4 hervorgeht. Es können irgendwelche geeigneten Halterungen vorgesehen werden, um den Stift 53 lösbar gegen Herausziehen aus dem Streckschienenarm 2 zu sichern. Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist zu diesem Zweck eine Bajonettverbindung vorgesehen. Zu diesem Zweck hat jeder Gleitabschnitt 5 einen Kragen 58, der an seinem Endabschnitt gegen relative Bewegung gesichert ist, und die Bohrung 59 jenes Kragens 58 ist mit mehreren Vorsprüngen 60 (Fig. 10) versehen. Der vorspringende
Schaftabschnitt 57 jedes Stiftes 53 besitzt mehrere, in Längsrichtung verlaufende Nuten 61 (Fig. 9 und 11), von denen jede gleitbar einen Vorsprung 60 aufnimmt, und es ist eine Erweiterung 62 am Stift 53 vorgesehen, so daß das Eindringen in einen Gleitabschnitt 5 begrenzt wird. Eine Hinterdrehung 64 (Fig. 9) ist benachbart zu der Erweiterung 62 vorgesehen, um Anschlagschultern 65 zwischen benachbarten Nuten 61 zu schaffen und es ist zweckmäßig, daß ein konischer Festlegeabschnitt 66 zwischen jenen Schultern 65 und der Erweiterung 62 vorgesehen ist.
Wenn ein Stift 53 voll in einen Gleitabschnitt 5, wie in Fig. 4 dargestellt, eingesteckt wird, dann sitzt der konische Abschnitt 66 des Stiftes 53 innerhalb eines komplementär konisch gestalteten Hohlraums 67 (Fig. 12) des Kragens 58 und erfaßt reibungsschlüssig die Oberfläche jenes Hohlraums 67. Wenn der Kragen 58 und der jeweilige Gleitabschnitt 5 dann relativ zu dem Stift 53 gedreht werden, kann jeder der Vorsprünge 60 hinter einer entsprechenden Schulter 65 zu liegen kommen, wodurch ein Herausziehen des Stiftes 53 aus dem Gleitabschnitt 5 verhindert wird. Eine zusätzliche Drehung nach rückwärts gibt natürlich den Stift 53 frei, indem jeder Vorsprung 60 auf die jeweilige Nut 61 ausgerichtet wird.
Bei der beschriebenen Konstruktion sind die Stifte am Schenkelring 42 angeordnet, so daß sie gegen Drehung um ihre jeweilige Längsachse gesichert sind, und dies trägt zu einer zweckmäßigen Arbeitsweise der erwähnten
35Ü7002
Verbindungsmittel bei.
Die Streckschiene 1 kann Mittel aufweisen, um einen Hilfsrahmen 68 (Fig. 13 und 14) zu befestigen, der bei Benutzung im Krankenhaus die Möglichkeit schafft, die Streckschiene für Zwecke von Beinübungen zu benutzen. Der Hilfsrahmen 68 kann schwenkbar an den Streckschienenarmen 2 an einer von mehreren möglichen Stellungen benachbart zum Schenkelring 42 befestigt werden, und er erstreckt sich von diesem Befestigungspunkt allgemein nach dem Fußende. Wie dargestellt, kann die Schwenkbefestigung einen Stift 69 aufweisen, der an jedem Arm 2 festgelegt ist, und der in einen Schlitz 70 in einem Ende 71 des jeweiligen Abschnitts 72 des Hilfsrahmens 68 eingesteckt werden kann. Es sind nicht dargestellte Mittel am Hilfsrahmen 68 vorgesehen, um den Fuß und den unteren Teil des Beins des Patienten abzustützen. Im Gebrauch liegt der Schwenkzapfen 69 des Hilfsrahmens vorzugsweise direkt unter dem Knie des Patienten, so daß das Bein des Patienten durch eine Schwingbewegung des Hilfsrahmens 68 nach oben und unten trainiert werden kann. Eine solche Bewegung kann durch eine nicht dargestellte Schnur bewerkstelligt werden, die am Hilfsrahmen 68 befestigt ist und über eine oder mehrere Rollen läuft (nicht dargestellt), die an der Streckschiene 1 oder einem anderen Träger befestigt sind.
In gewisser Hinsicht ist die Streckschiene, wie sie vorstehend beschrieben wurde, der Streckschiene gemäß der US-PS 42 65 230 ähnlich, aber es ergeben sich
Vorteile, die aus gewissen Änderungen gegenüber der bekannten Konstruktion resultieren. Beispielsweise ermöglicht die Benutzung von Trägerbändern anstelle der bei früheren Konstruktionen benutzten Platten eine zweckmäßige Bewegung des Trägers in die Arbeitsstellung und aus dieser heraus, ohne daß eine vollständige Trennung von der Streckschiene erforderlich wäre.
Außerdem hat das Fußband bei der bekannten Konstruktion den Nachteil, daß es keinen Widerstand gegenüber Drehung des unteren Teils des Beines der verletzten Person entgegensetzt. Dieser Fehler wird durch die beschriebene Anordnung beseitigt, indem eine Fußplatte mit den zugeordneten Bändern vorgesehen wird.
Ein wesentlicher Vorteil der Streckschienenkonstruktion, wie sie oben beschrieben wurde besteht darin, daß eine im wesentlichen gleiche Spannung über jeden Arm der Streckschiene ausgeübt wird, wenn die Streckschiene in Gebrauch befindlich ist. Das heißt, daß die Verbindung mit dem Inneren der beiden Arme und die Benutzung von Strömungsmitteldrücken innerhalb jener Verbindung gewährleisten, daß die Kräfte, die durch die beiden Arme ausgeübt werden, automatisch ausgeglichen werden. Infolgedessen wird die Anbringung der Streckschiene am Schenkel vereinfacht und der Spannungsausgleich zwischen den beiden Seiten der Streckschiene vermindert die Gefahr, daß bei dem Anlegen der Streckschiene die verletzte Person
Unannehmlichkeiten erleidet.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Streckschiene besteht darin, daß sie für einen weiten Bereich von Altersgruppen und Körpergrößen Anwendung finden kann.
Es können zahlreiche Abwandlungen vorgenommen werden, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen

Claims (1)

  1. Patentanwälte ' ; * DTprl.-tng. Curt WaI lach
    Europäische Patentvertreter DipL-Ing. Günther Koch
    European Patent Attorneys Dipl.-Phys. Dr.Tino Haibach
    Dipl.-lng. Rainer Feldkamp
    D-8000 München 2 · Kaufingerstraße 8 · Telefon (0 89) 2 60 80 78 · Telex 5 29 513 wakai d
    Datum: 27 · Februar 1985
    AUSTRALIAN BIOM ED ICAL Unser Zeichen: 18 111 - K/Ap
    CORPORATION LIMITED
    Northbourne Avenue
    Australian Capital Territory , Canberra
    Australia
    Streckschiene
    Patentansprüche:
    1. Streckschiene mit einem Streckschienenrahmen, der zwei seitlich im Abstand zueinander angeordnete Arme aufweist, von denen jeder so einstellbar ist, daß die Gesamtlänge verändert wird, mit Verriege- ·* lungsmitteln, um lösbar jeden Arm gegenüber der Längenveränderung festzulegen, mit Haltemitteln am Rahmen in der Nähe eines Endes, die am Schenkel eines Patienten angreifen und mit einem Verankerungsglied an einem Ende des Rahmens, das dem genannten ersten Ende gegenüberliegt und lösbar am Schenkel befestigt ist, wobei die Anordnung derart getroffen ist, daß die Einstellung der Länge der Rahmenarme eine Veränderung des Abstandes zwischen den Haltemitteln und den Verankerungsmitteln bewirkt,
    dadurch gekennzeichnet, daß lösbare Verbindungsmittel (53, 58) das Verankerungsglied (42) und den Rahmen (1) verbinden und entweder eine Trennung von Verankerungsglied (42) und Rahmen (1) zulassen oder verhindern.
    Streckschiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsmittel (53, 58) Festlegemittel (53) am Verankerungsglied (42) aufweisen, die mit den Rahmenarmen (2) zusammenwirken, um das Verankerungsglied (42) relativ zu den Armen (2) zu positionieren, und daß Rückhaltemittel (58) an jedem Arm (2) lösbar das Verankerungsglied (42) gegen Trennung vom Arm (1) sichern .
    Streckschiene nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lokalisierungsmittel (53) einen Stift (53) aufweisen, der an dem Verankerungsglied (42) seitlich im Abstand zu dem anderen Stift (53) angeordnet sind und die in ein Ende des jeweiligen Arms (2) einfügbar sind, wobei jedes Haltemittel (58) mit dem Stift (53) des jeweiligen Arms (2) so zusammenwirkt, daß das Verankerungsglied (42) gegen Trennung vom Rahmen (1) gesichert ist.
    Streckschiene nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Anschlagschulter (65) an jedem Stift (53) vorgesehen und so angeordnet ist, daß sie nach dem Verankerungsglied (42) weist, daß jedes Haltemittel einen Kragen (58) aufweist, der an dem jeweiligen Arm (2) angeordnet ist und einen Vorsprung (60) besitzt, der mit
    einer entsprechenden Anschlagschulter (65) zusammenwirkt, und daß jeder Stift (53) in die Bohrung (59) des jeweiligen Kragens (58) einsteckbar ist und gegen wieder herausziehen gesichert bleibt, wenn die relative Drehstellung des Stiftes (53) gegenüber dem Kragen (58) derart ist, daß der Vorsprung (60) an die Schulter (65) anschlägt.
    5. Streckschiene nach Anspruch 4,
    dadurch gekennzeichnet, daß jeder Stift (53) an dem Verankerungsglied (42) derart angeordnet ist, daß es gegen Drehung um seine Längsachse relativ zu dem Verankerungsglied (42) gesichert ist und jeder Kragen (58) drehbar gegenüber dem zugeordneten Arm (2) gelagert ist.
    6. Streckschiene nach Anspruch 5,
    dadurch gekennzeichnet, daß jeder Arm (2) als Teleskoparm ausgebildet ist und einen rohrförmigen Abschnitt (4) sowie einen Gleitabschnitt (5) besitzt, der axial innerhalb des Rohrabschnitts (4) gleitbar ist und über das Ende vorsteht, daß jeder Kragen (58) an dem jeweiligen Gleitabschnitt (5) befestigt ist, daß der Gleitabschnitt (5) drehbar um seine Längsachse relativ zu dem jeweiligen rohrförmigen Abschnitt (4) ist, und daß die Verriegelungsmittel (25) bewirken,
    daß der jeweilige Gleitabschnitt (5) sowohl gegen eine Längsbewegung als auch gegen eine Drehbewegung relativ zu dem jeweiligen rohrförmigen Abschnitt (4) gesichert sind.
    7. Streckschiene nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, daß das Verankerungsglied (42) einen Körperabschnitt (46) aufweist, der aus einem starren langgestreckten Kern (43) und einem elastischen Kissen (44) besteht, welches um den Kern (43) herum angeordnet ist, daß der Körperabschnitt (46) im wesentlichen U-förmig gestaltet ist und dadurch eine offene Mündung (52) auf einer Seite aufweist, daß lösbare Befestigungsmittel (47) vorgesehen sind, die zwei zusammenwirkende Teile (48, 49) aufweisen, von denen jedes an dem Körperabschnitt (46) an gegenüberliegenden Seiten der offenen Mündung (52) befestigt sind, und daß die Befestigungsmittel (48, 49) das Verankerungsglied (42) in Ringform um den Schenkel einer Person herum halten
    8. Streckschiene nach Anspruch 7,
    dadurch gekennzeichnet, daß die wirksame Länge der Befestigungsmittel (47) variabel ist.
    9. Streckschiene nach Anspruch 7 oder 8
    in Verbindung mit den Ansprüchen 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Stift (53) einen offenen Kragen (54) an einem Ende aufweist, wobei der Kragen (54) mit seiner Achse quer zur Längsachse des Stiftes (53) verläuft, daß der Kernabschnitt (43) durch jeden Kragen (54) so hindurchtritt, daß der jeweilige Stift (53) gegen Drehung um seine Längsachse relativ zu dem Verankerungsglied (42) gehaltert wird.
    10. Streckschiene nach Anspruch 9,
    dadurch gekennzeichnet, daß jeder Stift (53) durch eine Öffnung (55) in dem Kissen (44) hindurchsteht, und daß wenigstens eine dieser Öffnungen (55) so angeordnet ist, daß der jeweilige Stift (53) begrenzt beweglich längs des Kernabschnitts (43) ist, wodurch der seitliche Abstand zwischen den Stiften (53) geändert werden kann.
    11. Streckschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Arm (2) als Teleskoparm ausgebildet ist und einen rohrförmigen Abschnitt (4) und einen Gleitabschnitt (5) aufweist, der axial innerhalb des rohrförmigen Abschnitts (4) beweglich ist und über dessen Ende vorsteht, daß die rohrförmigen Abschnitte (4) an jenen Enden miteinander verbunden sind, die den erwähnten ersten Enden
    abgewandt sind, und daß die Verbindungsmittel (53, 58) jedem Gleitabschnitt (5) zugeordnet sind.
    12. Streckschiene nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Streckvorrichtung (6) ein gleichzeitiges Strecken der beiden Arme (2) bewirkt.
    13. Streckschiene nach Anspruch 12 in Verbindung mit Anspruch 11,
    dadurch gekennzeichnet, daß ein Kanal (10) die Innenräume der rohrförmigen Abschnitte (4) verbindet, daß die Streckvorrichtung (6) eine Pumpe (11) aufweist, die unter Druck stehendes Strömungsmittel nach den rohrförmigen Abschnitten (4) liefert, daß eine Dichtung (9) zwischen dem Gleitabschnitt (5) und dem jeweiligen rohrförmigen Abschnitt (4) vorgesehen ist, um ein Entweichen des Strömungs mittels zu verhindern, und daß eine Entlüftungs· vorrichtung (16) vorgesehen ist, durch die das Strömungsmittel aus den rohrförmigen Abschnitten (4) entweichen kann.
    14. Streckschiene nach Anspruch 13,
    dadurch gekennzeichnet, daß ein Überdruckventil (15,16) an die rohrförmigen Abschnitte (4) angeschlossen ist, um zu verhindern, daß der Druck innerhalb der rohrförmigen Abschnitte (4) einen vorbestimmten Druck überschreitet.
    15. Streckschiene nach Anspruch 14,
    dadurch gekennzeichnet, daß das Überdruckventil (15,16) einstellbar ist, um den vorbestimmten Druck ändern zu können.
    16. Streckschiene nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (9) das Überdruckventil bildet oder enthält.
    17. Streckschiene mit einem Schienenrahmen, der zwei seitlich im Abstand zueinander liegende Arme aufweist, von denen jeder zwei miteinander verbundene Abschnitte besitzt, die relativ zueinander einstellbar sind, um die Länge des Arms verändern zu können, mit Festlegemitteln, die an einem ersten Teil des Armes angeordnet sind und an einem Glied eines Patienten befestigbar sind, und mit einem Verankerungsglied, das an dem anderen Teil des Arms angeordnet ist und lösbar am Glied des Patienten festlegbar ist,
    dadurch gekennzeichnet, daß ein Druckerzeuger (6) vorgesehen ist, um ein unter Druck stehendes Strömungsmittel wenigstens dem einen Teil (4,5) des Armes (2) zuzuführen, um eine Streckung der Länge des Arms (2) zu bewirken.
    18. Streckschiene nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß ein Druckmesser (81) vorgesehen ist, der so geeicht ist, daß Reibungskräfte und andere Kräfte, die der
    Streckung der Arme (2) entgegenwirken wenn die Schiene (1) nicht am Glied des Patienten angebracht ist, kompensiert werden.
    19. Streckschiene nach Anspruch 18,
    dadurch gekennzeichnet, daß der Druckmesser (81) so geeicht ist, daß eine direkte Anzeige der tatsächlichen Kraft geliefert wird, mit der die Arme (2) bei einem bestimmten Druck auseinandergefahren werden, der durch den Druckerzeuger (6) ausgeübt wird.
    20. Streckschiene nach den Ansprüchen 17, 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme (2) derart miteinander verbunden sind, daß der Druckerzeuger (6) eine gleichzeitige Streckung der Arme (2) bewirkt.
    21. Streckschiene nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Haltemittel (26) am Fuß des Patienten angreifen und Bänder (31, 32, 33) aufweisen, die am Streckschienenrahmen (1) derart festgelegt sind, daß sie zwischen den Armen (2) an einer Stelle verlaufen, die dem Verankerungsglied (42) entgegengesetzt ist.
    22. Streckschiene nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Bänder (31, 32, 33) Seitenbänder (33) aufweisen, von denen jedes mit einem Arm (2) derart zusammenwirkt, daß die Haltemittel (26) den Fuß des Patienten gegen eine Drehbewegung nach dem anderen Arm (2) hin schützen.
    23. Streckschiene nach den Ansprüchen 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel (26) eine Platte (27) aufweisen, die schwenkbar am Streckschienenrahmen (1) angelenkt ist und sich relativ zu dem Rahmen zwischen einer Ruhestellung und einer Aufnahmestellung bewegen kann.
    24. Streckschiene nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, daß ein Ständer (34) am Rahmen (1) angeordnet ist, der relativ hierzu so beweglich ist, daß er in einer Gebrauchsstellung an einer Tragoberfläche angreift und hierdurch das Ende des Rahmens (1), welches dem Verankerungsglied (42) entgegengesetzt liegt, in erhöhter Lage hält.
    : : : 3St)7O02
    25. Streckschiene nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, daß ein Hilfsrahmen (68) schwenkbar am Streckschienenrahmen (1) angelenkt ist, der Mittel aufweist, um einen Fuß und den unteren Teil des Beins eines Patienten abzustützen.
    26. Streckschiene nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein flexibles Beinträgerband (27) am Streckschienenrahmen (1) an einer Stelle zwischen den Enden befestigt ist und sich zwischen den Armen (2) erstreckt.
DE19853507002 1984-02-29 1985-02-27 Streckschiene Withdrawn DE3507002A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AUPG384584 1984-02-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3507002A1 true DE3507002A1 (de) 1985-08-29

Family

ID=3770519

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19853507002 Withdrawn DE3507002A1 (de) 1984-02-29 1985-02-27 Streckschiene

Country Status (5)

Country Link
US (1) US4649907A (de)
JP (1) JPS60227757A (de)
DE (1) DE3507002A1 (de)
FR (1) FR2560040B1 (de)
GB (1) GB2154885B (de)

Families Citing this family (24)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5101815A (en) * 1987-07-02 1992-04-07 Langdon Orr Cheryl R Splinting method, splint and strap
US4890605A (en) * 1987-12-04 1990-01-02 Rosendale Robert W Cervical traction device
US4964400A (en) * 1988-04-19 1990-10-23 Lincoln Mills, Inc. Surgical limb supporting apparatus with tension measuring device
DE3911780A1 (de) * 1989-04-11 1990-10-18 Hessabi Iradj Vorrichtung zur unterstuetzung von bewegungen
US5018534A (en) * 1989-06-26 1991-05-28 Grant Michael L Intravenous catheter shield and retainer
US5312323A (en) * 1992-02-13 1994-05-17 Detroit Receiving Hospital & University Health Center Disposable thigh support ring
US5316544A (en) * 1992-02-13 1994-05-31 Detroit Receiving Hospital & University Health Center Splint pad
US6506174B1 (en) 1994-11-03 2003-01-14 The Saunders Group, Inc. Portable traction device
US6059548A (en) * 1998-06-05 2000-05-09 The Saunders Group, Inc. Hand pump system for a traction device
USD415254S (en) * 1998-06-05 1999-10-12 The Saunders Group, Inc. Hand pump
US6171273B1 (en) 1999-08-06 2001-01-09 The Saunders Group, Inc. Self-seating occiput wedge system for applying a therapeutic traction force
US6394972B1 (en) 1999-11-30 2002-05-28 Science And Technology Corporation @ Unm Traction splint
US7189214B1 (en) 2002-01-22 2007-03-13 The Saunders Group, Inc. Multi-axis cervical and lumbar traction table
US7243572B1 (en) * 2002-12-03 2007-07-17 Deka Products Limited Partnership Transporter shaft coupling and uncoupling
WO2004066869A2 (en) * 2003-01-24 2004-08-12 Damage Control Surgical Technologies, Inc. Splint system and method of use
US7507216B2 (en) 2004-01-24 2009-03-24 Damage Control Surgical Technologies, Inc. Splint system and method of use
US8852134B2 (en) * 2005-07-21 2014-10-07 Gerald Cotton Portable splint system
EP1901055B1 (de) * 2006-09-15 2017-10-18 Abbott Laboratories Vascular Enterprises Limited Verfahren zur Haltekraftmessung eines Implantats
KR100954440B1 (ko) 2008-01-16 2010-04-27 양태경 무릎 보호대
DE102008022952A1 (de) 2008-05-09 2009-11-12 Ludwig-Maximilians-Universität München Extensions-,Repositions-bzw. Retentionsvorrichtung und-verfahren
TWI391120B (zh) * 2010-04-06 2013-04-01 Univ Chang Gung Supine elbow joint surgery auxiliary equipment
US11324624B2 (en) 2014-12-02 2022-05-10 Tri-Tech Forensics, Inc. Traction splints and methods of using traction splints
US10517750B2 (en) 2014-12-02 2019-12-31 Tri-Tech Forensics, Inc. Traction splints and methods of using traction splints
USD912256S1 (en) 2019-05-28 2021-03-02 Comfortrac Inc. Lumbar traction device

Family Cites Families (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB451206A (en) * 1936-02-04 1936-07-31 Edward Frankland Masters Improvements in or relating to splints for limbs, also applicable as a limb support or cradle
US2319609A (en) * 1941-07-28 1943-05-18 Crosse Arthur H La Traction splint
US2301534A (en) * 1941-08-01 1942-11-10 Leon E Goodwin Traction splint
GB950098A (en) * 1961-03-27 1964-02-19 Vivian Day Improvements relating to splints
ZA705686B (en) * 1969-08-29 1971-04-28 Fisher & Paykel Improvements in or relating to splints
US3906942A (en) * 1974-03-27 1975-09-23 Jr Henry Oliver Lumb Portable traction splint
US3942521A (en) * 1974-08-06 1976-03-09 Rescue Products, Inc. Extension splint
GB1449554A (en) * 1974-11-01 1976-09-15 Konvalin R Adjustable leg brace
AU4858779A (en) * 1978-07-11 1980-01-17 Jordon, D.A. Limb traction splint
CH637821A5 (en) * 1979-07-09 1983-08-31 Adolf Schnydrig Device for splinting fractured legs

Also Published As

Publication number Publication date
JPS60227757A (ja) 1985-11-13
US4649907A (en) 1987-03-17
FR2560040B1 (fr) 1992-04-03
FR2560040A1 (fr) 1985-08-30
GB2154885A (en) 1985-09-18
GB8505172D0 (en) 1985-04-03
GB2154885B (en) 1988-03-09

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3507002A1 (de) Streckschiene
DE2605225C3 (de) Hyperbarische Druckvorrichtung zur Behandlung eines Teils des menschlichen Körpers mit Sauerstoff
EP1480586B1 (de) Vorrichtung zur dauerhaften verlängerung langgestreckter körperteile
DE2705978C2 (de) Knieorthese
DE10143067A1 (de) Kniegelenkorthese
DE2733205A1 (de) Orthopaedische apparate, um gelaehmten das aufrechte stehen zu ermoeglichen
DE2724586A1 (de) Orthopaedische schiene zur stuetzung des kniegelenkes
DE2211015A1 (de) Tragbahre zum Transport von Personen, insbesondere mit'Wirbelsäulenverletzungen oder Brüchen des Oberschenkelhalsknochens
DE1147711B (de) Abduktionsschiene
WO2005039466A2 (de) Bandagen-einlagen/passteil-verbund
DE2839283C2 (de) Vorrichtung für medizinische Behandlungen, Untersuchungen oder Tests
DE2743996C3 (de) Rumpforthese
EP0628297B1 (de) Kniegelenksbandage
DE29913670U1 (de) Massagetisch mit Armhalteschlaufen
EP1878410A1 (de) Streckgerät zur Penisverlängerung
DE2423202C2 (de) Vorrichtung zur Kühlung von Pferdebeinen
DE661462C (de) Zur Schienung und Streckung von Armen und Beinen dienendes Geraet
AT414088B (de) Fussgelenksschutz
DE1766399B1 (de) Tragbares Streckgeraet fuer den menschlichen Koerper
DE102006051889B4 (de) Penisextensionsgerät
AT152417B (de) Transport- und Lagerungsschiene für Arme und Beine.
DE646246C (de) Aus Druckgurten bestehende Bandage zur Erzeugung eines auf die Rippenresektionsstelle begrenzten Brustkorbkollapses mittels eines Druckkissens
DE19523672A1 (de) Doppelter Schultergürtel
DE4316047A1 (de) Schultersubluxations-Orthese
DE183874C (de)

Legal Events

Date Code Title Description
8141 Disposal/no request for examination