DE3506980A1 - Amino-diaryl-sulfoxid-derivate, verfahren zu deren herstellung und diese enthaltende mittel - Google Patents
Amino-diaryl-sulfoxid-derivate, verfahren zu deren herstellung und diese enthaltende mittelInfo
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Description
HOFFMANN · EFFLH & PARTNER" —' O E η fi Q Q Π
PATENTANWÄLTE CHPL-INa. W. EITLE . DR. RER. NAT. K. HOFFMANN · DIPL.-ING. W. LEHN
DIPU-ΙΝΘ. K. FDCHSLE · DR. RER. NAT. B. HANSEN . DR. RER. NAT. H-A. BRAUNS . DIPL.-ING. K. GDRG
DIPL.-INQ. K. KOHLMANN · RECHTSANWALT A. NETTE
- S-
41 575 u/wa
RICHTER GEDEON VEGYESZETI GYÄR RT., BUDAPEST/UNGARN
Amino-diaryl-sulfoxid-derivate, Verfahren zu deren
Herstellung und diese enthaltende Mittel
Amino-diaryl-sulfoxid-derivate, Verfahren zu deren
Herstellung und diese enthaltende Mittel
Die Srfindung betrifft ein neues Verfahren zur Herstellung
von teils neuen, teils bekannten Anino-diarylsulfoxyden
der allgemeinen Porael (I)
(D
worin
für Halogen, Alkoxygruppe mit 1-6 Kohlenstoffatomen
oder eine Gruppe der allgemeinen Formel -NRR steht, in der R und R Wasserstoff oder Alkylgruppe mit 1-6
Kohlenstoffatomen bedeuten, und
R2 für Wasserstoff, Halogen, Alkyl- oder Alkoxygruppe
mit je 1-6 Kohlenstoffatomen oder eine Phenyl- oder
Phenylthiogruppe steht, die gegebenenfalls durch Halogen
und/oder Amino ein- oder nehrfaoh substituiert sein kann«
Die Erfindung betrifft auch die Herstellung der Säureadditionssalze
dieser Verbindungen.
Die Verbindungen der allgeaeinen Formel (I) werden erfindungsgenäß
hergestellt, indem man Nitrq-diaryl-sulfoxydt
der allgeaeinen Formel (II)
SO
γ—f- H Ii ι
(II)
worin die Bedeutung von X die gleiche wie oben ist und R für Wasserstoff, Halogen, Alkyl- oder Alkoxygruppen
mit je 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder eine Phenyl- oder Phenylthiogruppe steht, die gegebenenfalls
durch Halogen und/oder Nitro ein- oder mehrfach substituiert sein kann,
mit Sulfiden der allgemeinen Formel (III) 25
n . (in)
1 2
worin M und Ά gleich oder verschieden sind und
Ii für Alkaliaetallien oder Ammoniumion,
2
Ii für Wasserstoff, Alkalimetallion oder Acnoniuaion
Ii für Wasserstoff, Alkalimetallion oder Acnoniuaion
steht, während
η eine Zahl von 1 bis 9 ist,
η eine Zahl von 1 bis 9 ist,
BAD ORIGINAL
reduziert und aus dsm erhaltenen Amino-diaryl-sulfoxyd der
2 allgemeinen Formel (I), worin die Bedeutung von X und R
die gleiche nie oben ist, gewünschtenfalls ein Säureadditionssalz
bildet.
Stehen X und R in der allgemeinen Formel (I) für Halogen, so kommen Fluor, Chlor, Brom oder Jod in Frage;
Chlor ist bevorzugt. Als Alkoxygruppe mit 1-6 Kohlenetoffatomen kann jede beliebige, gerade oder verzweigte Alkoxygruppe
mit 1-6 Kohlenstoffatomen vorliegen. Als Beispiele seien die Methoxy-, Athoxy-, n-Propoxy-, i-Propoxj-,
n-3utoxy-, sec.-Butoxj-, tert.-Butoxy-, i-Butoxy-, n-Pentoxy-,
i-Pentoxj-, n-Hexoxy- und 1-Hexoxygruppe genannt;
die Methoxygruppe ist bevorzugt.
oder verzweigte Alkylgruppen mit 1-6 Kohlenstoffatomen sein. Beispielhaft seien die Methyl-, Äthyl-, n-Propyl-,
i-Propyl-, η-Butyl-, seo.-Butyl-, tert.-Butyl-, i-Butyl-,
n-Pentyl-, i-Pentyl-, n-Hexyl- und i-Hexylgruppe genannt.
Stehen VT und/oder U für Alkalimetallatom, so kommen insbesondere
Kalium- oder Natriumatome in Frage.
Die Verbindungen der allgeceinen Formel (I) verfügen
je über pharmazeutische Wirkungen. Für die Humanmedizin sind
vor allem die auf das Zentralnervensystem ausgeübten Wirkungen und die antimikrobielle Wirkung von Bedeutung, während
in der Veterinärmedizin vor allea eine Verwendung als
Antlhelmintikum in Frage kommt. Darüber hinaus zeigen die
3Q Verbindungen der allgenelnen Foroel (I) pestizide, insbesondere
insektizide, akarizide, fungizide und herbizide Wirkungen.
bad
Schließlich sind die Verbindungen der allgemeinen Formel (I) wertvolle Internediäre in der Herstellung sonstiger,
neuer und bekannter bioaktiver aromatischer SuIfoxjdderivate.
Als solche seien antihelointisch und fungizid wirksame Benziaidazol- und sonstige substituierte Diaainosulfoxyde
genannt (DT-OS 2 406 584- und 2 739 215 sowie US-PS 4 011 320). Derartige Derivate können aus
den erfindungsgemäß herstellbaren Verbindungen durch Kupplung mit einem Carbaminsäureester-Derivat hergestellt
werden.
Diejenigen von den Verbindungen der allgemeinen Forcel
(I)«- in denen Ϊ eine zur Sulfoxydgruppe paraständige
Gruppe der allgemeinen Formel -KRH bedeutet (R » R ■ H)
ρ
und R für Wasserstoff, Halogen, Alkyl- oder Alkoxygruppe steht, 3ind bekannt, die übrigen sind neu. Über eine bioaktive Wirkung der bekannten Verbindungen ist jedooh bisher nichts berichtet worden.
und R für Wasserstoff, Halogen, Alkyl- oder Alkoxygruppe steht, 3ind bekannt, die übrigen sind neu. Über eine bioaktive Wirkung der bekannten Verbindungen ist jedooh bisher nichts berichtet worden.
2
Die als R Wasserstoff enthaltende bekannte Verbindung
Die als R Wasserstoff enthaltende bekannte Verbindung
der allgemeinen Formel (I) wurde nach J. Ked. Chem. 1975.
(18), 1164 zum Beispiel dadurch hergestellt, daß man
BAD ORIGINAL
5-Chlor-2-nitroanilin mit Thiophenol umsetzte, das entstandene
Phenyl-(3-aDino-4-nitro-phenyl)-su£Ld mit einer Persäure oxydierte, oder (gemäß DT-OS 2 438 120)
5-Chlor-2-nitroanilin mit Natriumbenzolsulfinat umsetzte,
und dann in beiden Pellen das erhaltene Phenyl-O-Amino-4-nitrophenyl)-sulfoxyd
(in dem die Kitrogruppe paraständig zur Sulfoxydgruppe ist, nicht - wie im Falle der erfindungsgemäß
verwendeten Ausgangsstoffe der allgemeinen Formel (II) - metaständig) in Gegenwart von Palladiumaktivkohle
kataljtisch hydrierte.
Das Verfahren hat folgende Nachteile. Es enthält einen
Hydrierschritt, bei dem mit einem Katalysator gearbeitet wird· Da das Molekül jedoch ein Schwefelatom mit einem
freien Elektronenpaar enthält, welches den Katalysator desaktiviert, nuß eine bedeutende Hange Edelmetallkatalysator
eingesetzt werden. Dies ist jedoch auch im ?alle sorgfältigster
Katalysatorregenerierung mit erhöhten Kosten verbunden. Hinzu kommen nooh die Kosten für die aufwendigen
Sicherheitsvorrichtungen, die ebenfalls dazu beitragen, daß derartige Verfahren in industriellem Kaßstab
nicht rentabel sind. Nachteilig ist ferner, daß unter den
Druck- und Temperaturbedingungen der katalytischen Hydrierung
die Sulfoxyde zu Sulfiden reduziert werden und daß auch bis-Nitroverbindungen entstehen. In dem ?all, daß in
der Ausgangsverbindung der allgemeinen Formel (II) X für Halogen steht, ist als Nebenreaktion in der Hydrierung der
Nitro-aryl-verbindungen mit einer Dehalogenierung zu reohnen.
Das beim Hydrieren erhaltene Produkt muß weiter gereinigt werden.
Aminogruppe auch mit einem chemischen Reduktionsmittel vorgenommen werden. Als chemisches Reduktionsmittel kommt zu»
Beispiel das Natriumdithionit in Präge, bei dessen Verwendung
als Hebenreaktion Sulfonierung auftreten kann, waa elaesteile
die Ausbeute verschlechtert, zum anderen ein verunreinigte»
Produkt ergibt. Zinn(II)Chlorid wäre als
BAD
Industrielles Reduktionsmittel zu teuer, und die Reduktion
mit Slaenpulver in Gegenwart eines Perrosalzes und einer
Säure laßt sich industriell βohm er ausführen. Moleküle, ■
die eine zur Sulfoxydgruppe paraständige Nitrogruppe enthalten,
sind im allgemeinen hochgradig stabil, d.h. ihre Nitrogruppe ist mit chemischen Reduktionsmitteln schwer
reduzierbar· Bei Anwendung energisoherer Reaktionsbedingungen
laufen jedoch auch die Bindungen des Schwefelatoms berührende Nebenreaktionen ab, die die Ausbeute verringern
und zu einen verunreinigten Endprodukt führen. Über die Reduktion von Verbindungen der allgemeinen Formel (II),
die eine zur Sulfoxydgruppe metaständige Nitrogruppe enthalten,
ist bisher noch nicht berichtet worden.
Es wurde nun überraschenderweise gefunden, daß, wenn man zur Reduktion der meta-Nitrophenyl-sulfoxydo der allgemeinen
Formel (II) als Reduktionsmittel eine Verbindung der allgemeinen Foroel (III) verwendet (Alkalimetallsulfide,
Acmoniumsulfid, Alkalicetallhydrcgensulfide, Alkalimetallpolysulfide),
die Reduktion mit hoher Ausbeute und ohne Nebenreaktionen verläuft, das Produkt reiner ist als das
durch in Gegenwart von Falladiucaktivkohle vorgenommene
Hydrierung erhaltene, und die Reaktionsbedingungen schonend und günstig sind.
Die erfindungsgemt£e Umsetzung wird in einem Gemisch
aus Wasser und einem aliphatischen Alkohol, zum Beispiel
If
Methanol, Äthanol, n-Propanol, Isopropanol, n-Butanol,
sec.-Bufanol, tert.-Butanol usw. vorgenoamen, in dem das
Verhältnis zwischen Wasser und Alkohol 70:30 bis 5:95 betrügt. Reaktionstemperatur und Reaktionsdauer hängen
von den Ausgangsverbindungen ab· Vorzugsweise wird bei
60-100 0C 30 Minuten bia 6 Stunden lang reduziert.
Das Reaktionsgeaisch wird in an eich bekannter Weise
aufgearbeitet, zum Beispiel durch Verdünnen mit Wasser, wodurch das Produkt in reinem Zustand aus dem Reaktionsgemisch
ausfällt.
BAD OR1GlMAL
Kit den erfindungsgemäßen Verfahren können die
Acdno-diaryl-aulfoxyde nit höherer Ausbeute und in
besserer Qualität hergestellt werden als durch katalytisohe Hydrierung. Ein Sdelmetallkatalysator wird nicht
benötigt, desgleichen sind keine teuren Sicherheitsvorrichtungen erforderlich. Das verwendete einfache chemisohe
Reduktionsmittel ist ein preisgünstiges, leicht beschaffbares Handelsprodukt. Das Verfahren ermöglicht auch den
Einsatz von leichter zugänglichen und billiger herstellbaren Ausgangsstoffen. Tie Reduktion kann unter schonenden
Bedingungen, bei atmosphärischem Druck innerhalb verhältnismäßig
kurzer Zeit vorgenommen werden. Das Verfahren verursacht praktisch keine Korrosion und ist auch industriell
leicht ausführbar.
Die Ausgangsverbindungen der allgemeinen Formel (II) und ihre Herstellung sind in der parallel am
selben Tag eingereichten deutschen Anmeldung der Anmelderin (Titel: Nitro-diaryl-sulfoxid-derivate,
Verfahren zu ihrer Herstellung und diese enthaltende Mittel", Nummer der ursprünglichen ungarischen Anmeldung
813/84) beschrieben.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel (II) können zuu 3eispiel hergestellt werden, indea man Arylsulfonylhalogenide
reduziert, das erhaltene Aryl3ulfinat ext einen Halogenierungsmittel behandelt und das entstandene
Arylsulfinylhalogenid in Gegenwart eines Priedel-Crafts-Katalysators
dt einen Benzolderivat umsetzt. ' BAD ORIGINAL
- 13 -
Zur 3ildung der Säureadditionssalze der Verbindungen
der allgemeinen Pormel (I) können zum Eeispiel folgende
Säuren verwendet werden: anorganische Säuren, zum Baispiel Kalogemta3serstoffsäuren wie Salzsäure oder Bromwasserstoff,
Schwefelsäure, Phosphorsäure, PerhalogensSuren wie Perchlorsäure
usw., ferner organische Säuren, zum Beispiel Ameisensäure, Essigsäure, Propionsäure, Glycolsäure, Maleinsäure,
Hydroxymaleinsäure, Fumarsäure, Bernsteinsäure,
Weinsäure, Ascorbinsäure, Citronensäure, Apfelsäure, SeIioylsäure,
Uilohaaure, Zimtsäure, Benzoesäure, Phenylessigsäure,
p-Aminobenzoesäure, p-Hydroxybenzoesäure, p-Aminoaalicyleäure
usw., ferner Alkylsulfonsäuren wie Hethansulfonsäure,
Athansulfonsäure, oyoloaliphatische Sulfonsäuren,
BAD
zum Beispiel Cjclohexylaulfonsäure, Aryl3ulfonaäuren,
wie p-Toluolsulfonsäure, Ilaphthylsulfonsäure, Sulfanil- .
säure, sohlieÖlich Aminosäuren, zum Beispiel Asparaginsäure,
Glutaminsäure, N-Acetyl-asparaginsüure, N-Acetylglutarsäure
usw.
Die Salzbildung wird in einem inerten organischen Lösungsmittel, zum Beispiel einem aliphatischen Alkohol
mit 1-6 Kohlenstoffatomen Torgenocamen, indem man die Verbindung
der allgemeinen Formel (I) in diesem Lösungsmittel 0 auflöst und dann die betreffende Säure oder deren mit dem
gleichen Lösungscittel bereitete Lösung so lange zusetzt,
bis das Gemisch schwach sauer (pH 5-6) reagiert. Dann wird das ausgefallene Säureadditionssalz auf eine geeignete Weise,
zum Beispiel durch Filtrieren, abgetrennt«
5 Die erfindungsgemäß hergestellten Verbindungen der allgemeinen
Formel (I) können gewünschtenfalla weiter gereinigt, zum Beispiel ucskriätallisiert werden. Das zua Umkristallisieren
verwendete Lösungsmittel wird auf Grund der Löslichkeit und des Kristallisationsverhaltens der zu krigtallisierenden
Verbindung gewählt.
Die Verbindungen der allgemeinen Fornel (I) können mit den in der Arzneimittelherstellung üblichen, zur parenteralen
oder enteralen Applikation geeigneten, niohttozischen festen oder flüssigen Tragerstoffen und/oder Hilfsstoffen
vermischt und zu Arzneiaittelpräparaten formuliert werden.
Als Trägerstoffe finden zum Beispiel Wasser, Gelatine, Lactose, Stärke, Pektin, Magneslumstearat, Stearinsäure,
TaIkUB, Pflanzenöle (Srdnußöl, Olivenöl usw.) Verwendung.
Die Wirkstoffe werden zu den üblichen Darreichungsformen
formuliert, zum Beispiel feste Präparate (abgerundete oder eckige Tabletten, Drageea, Kapseln, z.B. Hartgelatinekapseln,
Pillen, Zäpfohen us*.) oder flüssige Präparate (mit Öl oder
Wasser bereitet· Lösungen, Suspensionen, Snulsionen, Sirup, Weiohgelatinekapaeln, mit öl oder Wasser bereitete injizierbare
Lösungen oder Suspensionen usw.). Die Menge des festen
Trägerstoffes kann in einem weiten Bereioh variieren,
eine Dosiereinheit enthält vorzugsweise 25 ag - 1 g
Trägerstoff· Die Präparate können gegebenenfalls die üblichen Hilfsstoffe, zum Beispiel Konservierungs-, Stabilisierungs-,
Nets- und Emulgiermittel, Salze zum Einstellen des osnsotischen Druokes, Puffer, Geruchs- und
Gesohmaoksstoffe usw. enthalten. Die Präparate können ferner weitere pharmazeutisch wertvolle, bekannte Verbindungen
enthalten, ohne daß dadurch eine synergiatlsche Wirkung einträte. Die Präparate werden vorzugsweise in
Darrelchungseinheiten formuliert, die der gewünschten
Applikationsweise entsprechen· Die Arzneimittelpräparate werden mittels der dafür üblichen Verfahren hergestellt,
zum Beispiel durch Sieben, Mlsohen, Granulieren und Pres-5
sen der Komponenten oder durch Auflösen. Die Präparate können ferner weiteren, in der Arzneimittelindustrie üblichen
Arbeitsgängen unterzogen, zum Beispiel sterilisiert werden.
Die pestizid wirksamen Verbindungen der allgemeinen
Formel (I) können zu den üblichen pestiziden Mitteln formuliert
werden, zum Beispiel Lösungen, Emulsionen, lösliche Pulver, Suspensionen, Stäubemittel, Schauopräparata, Pasten,
Granulate, Aerosole, Suspensions- und Sfculsionskonzentrate, zur Behandlung von Saatgut geeignete Beizmittel. Hit den
Wirkstoffen können natürliche und synthetische Stoffe imprägniert werden, sie können zusammen mit als Eüllnasse
für Saatgut geeigneten Stoffen mikroverkapselt werden,
ferner können sie zu mit Brenn3ätzen versehenen Formulierungen, wie Rauohpatronen, -dosen und -Spiralen sowie zu
im ULV-Verfahren ausbringbaren, warm oder kalt vernebelbaren Präparaten formuliert werden.
Die pestiziden Formulierungen werden in an sich bekannter
Weise hergestellt, zum Beispiel, indem man die Wirkstoffe mit Trägeretoffen, d.h. mit flüssigen Lösungsmitteln,
unter Druok stehenden verflüssigten Gasen und/oder festen Trägerstoffen vercdsoht und den Gemisch gegebenenfalls noch
BAD
oberflächenaktive Stoffe, d.h. Emulgiermittel und/oder Diapergiermittel und/oder Sohaunbildner zusetzt. Falls als Streckmittel
Wasser verwendet wird, können als Hilfslösungsmittel auch organische Lösungsmittel verwendet werden. Als Lösungsmittel
kommen im wesentlichen in Frage: aromatische Verbindungen, wie lylol, Toluol oder Alky!naphthaline, chlorierte
aromatische oder chlorierte aliphatische Kohlenwasserstoffe, zum Beispiel Chlorbenzol, Chloräthylen oder üethylenchlorid,
aliphatisohe Kohlenwasserstoffe, wie Cyclohexan oder Paraffine, zum Beispiel Srdölfraktionen, ferner Alkohole, wie Butanol oder
Glyool sowie deren Äther und Ester, Ketone, zum Beispiel
Aceton, Methyläthylketon, Methylisobutylketon oder Cyclohexanon,
stark polare Lösungsmittel, wie Dimethylformamid, Dimethylsulfoxyd und tfa3ser. Unter gasförmigen Tragerstoffen werden
hier durch Druck verflüssigte, unter Kormalbedingungen gasförmige Stoffe verstanden, zum Beispiel Aerosoltreibgaee wie halogenierte
Kohlenwasserstoffe, Butan, Propan, Stickstoff und Kohlendioxyd. Als feste Tregerstoffe finden natürliche Geeteinsnehle,
wie Kaolin, Tonerden, Talkum, Kreide, Quarz, Attapulgit, Montmorillonit oder Diatoneenerde sowie synthetische Gesteinsraohle,
zum Beispiel hochdisperse Kieselsäure, Alusiniunoxyd, Silikate Verwendung. Als feste Trägerstoffe für Granulate
können gebrochene und fraktionierte natürliche Gesteine, z.B. Calcit, Marmor, Bims, Sepiolith, Doloait, ferner aus anorganisohen
und organischen Kehlen bereitete Granulate sowie aus organischen Materialien, wie Sägespäne, Kukusnußschalen, Maiskolben
und Tabekstengeln hergestellte Granulate verwendet werden. Als anulgiernittel und/oder Sohauabildner können nichtionische
und anionische Eöulgatoren, zua Beispiel Polyoxyäthylen-fettsäureäther,
Poyoxyäthylen-fettalkoholäther, wie Alkylarylpolyglycoläther,
Alkylsulfonate, Alkyleulfate, Arylsulfonate und Siweißhydrolysate, als Dispergiermittel Lignin, Sulfitablaugen
und Uethyloellulose verwendet werden.
Die erfindungsgemäßen pestlziden Uittel können Haftmittel,
zua Beispiel Carboxymethylcellulose, natürliche oder synthetische, pulverförmige, körnige oder latexartige Polymere,
zum Beispiel Gummi arabioua, Polyvinylalkohol, Polyvinylacetat
enthalten.
BAD
Die erfindungsgemäßen pestiziden Mittel können ferner
Farbstoffe, zum Beispiel anorganische Pigmente wie Bisenoxyd, Titandioxyd, Ferrooyanblau und organische Farbstoffe, wie
Alisarin-, Azometellphthalooyaninfarbstoffe, ferner Spurenelemente,
zua Beispiel die Salze von Eisen, Mangan, Bor, Kupfer, Kobalt, Molybdän und Zink enthalten.
Die peetiziden Kittel enthalten in allgemeinen 0,1-95
Gew.-?6, vorzugsweise 0,5-90 Gew.-^, Wirkatoff.
Formulierungen oder in Form der aus diesen bereiteten Anwendungsformen
verwendet werden. Der Wirkstoffgehalt der gebrauchsfertigen
Anwendungsforraen kann innerhalb eines weiten Bereiches variieren. Die Anwendungsfornen enthalten 0,000 000
bis 95 Gew.-%, vorzugsweise 0,01-10 Gew.-#, Wirkstoff. Die
Anwendung erfolgt in einer dem jeweiligen Jditteltyp angemessenen
Weise.
Die Erfindung wird an Hand der folgenden AusfUhrungsbeispiele
näher erläutert, ist jedoch nicht auf diese Beispiele beschränkt.
Zu der kochenden Suspension von 20 g (0,076 Mol) Phenyl-(4-anino-3-nitrophenyl)-sulfox3rd
in 80 ml Methanol wird innerhalb etwa einer Stunde die Lösung von 22 g (0,17 Mol)
60 tigern Hatrlumsulfid in 25 ml Wasser gegeben. Das Reaktionsgemisch
wird drei Stunden lang gekocht. Das Voranschreiten der Reaktion kann dUnnsohichtohromatographisoh verfolgt werden
(Merck Kieselgel 60 F--. auf Alufolie, Benzol«Methanol -5:1,
Detektieren mit UV-Licht). Das Reaktionsgemisch wird mit 1 g Celit oder 1 g Aktivkohle geklärt, heiß filtriert und das
Filtrat langsam, unter Rühren auf Raumtemperatur gekühlt. Die ausgefallene Substanz wird abfiltriert, auf dem Filter
mit Wasser laugefrei gewasohen und bei 50-60 C getrocknet.
Man erhält 16 g grau-sandfarbenea Ihenyl-(3»4-diaminophenjl)-
BAD
sulfoxyd, das bei 149-150 0C schmilzt.
Aus der Mutterlauge werden im Vakuum etwa 20 ml Lösungsmittel
abdestilliert. Der Destillationsrückstand wird mit 30 ml Wasser verdünnt, der ausgeschiedene Niedereohlag
wird abfiltriert, und die Substanz (1,2 g) wird aus 6 ml 80 tigern Methanol uokristallisiert. Auf diese Weise
erhält can ein weiteres Gramm der Titelverbindung, mit dem gleichen Schmelzpunkt wie angegeben. Die Gesantausbeute
0 betrögt 95 %.
(3,4-Diaminophenyl)-(4-methylpheriyl)-sulfoxyd
Zu der kochenden Suspension von 21,2 g (0,076 KoI) (4-Auino-3-nitrophenyl)-(4-methylphenyl)-sulfoxyd in 80 ml
5 Methanol wird innerhalb etwa einer Stunde die Lösung von 22 g (0,17 Mol) 60 %igem Natriuasulfid in 25 ml Wasser gegeben.
Das Reaktionsgemisch wird 3 Stunden lang an Rückfluß gekocht, der Ablauf der Reaktion wird auf die im Beispiel 1
beschriebene Weise kontrolliert. Dann wird das Reaktionsgemisch mit 1 g Celit versetzt und heiß filtriert. Da3
7iltra* v?:rd mit 50 ml Wasser verdünnt und langsam auf
Raumtemperatur gekühlt. Der Niederschlag wird abfiltriert und auf dem Filter mit 200-300 ml Wasser laugefrei gewaschen,
dann bei 50-60 0C getrocknet. Man erhält 17 g (91 #) der
Titelverbindung, die bei 131-132 0C schmilzt.
üan arbeitet auf die im Beispiel 2 beschriebene Weise
mit dem Unterschied, daß man von der entsprechenden Menge Phenyl-(4-dimethylamino-3-nitrophenyl)-sulfoxyd ausgeht.
in 90 ,tiger Ausbeute.
(3,4-Diaminophenyl)-(4-ohlorphenyl)-sulfoxyd
Man arbeitet auf die im Beispiel 2 beschriebene Weise,
BAD ORJGSNAL
geht jedoch von der entsprechenden Menge (4-Amino-3-nitrophenyl)-(4-ohlorphenyl)~sulfoxyd
aus. Man. erhält die-Titelverbindung, die bei 152-153 0C schmilzt, in einer
Ausbeute von 92 %.
4-(3,4-Diaminophenyl-3ulfinyl)-blphenyl Man arbeitet auf die im Beispiel 2 beschriebene Weise,
geht Jedoch von der entsprechenden Menge 4-(4-Aiaino-3-nitrophenyl-sulfinyl)-biphenyl
aus. Man erhält die Titelverbiadung, die bei 199-201 0C schmilzt, in einer Ausbeute
von 95 %.
[4-(4-Chlor-3-aainophenylthio)-phenyl]-(3,4-diaminopheny1)-sulfoxyd
Han arbeitet auf die ia Beispiel 2 beschriebene Weise,
geht jedoch von der entsprechenden Henge [4-(4-Chlor-3-nitrophenylthio)-phenylJ-(4-eiaino-3-nitrcphenyl)-sulfoxyd
aus.
Beispiel 7
Phenyl-(3-amino-4-chlorphenyl)-sulfoxyd
Phenyl-(3-amino-4-chlorphenyl)-sulfoxyd
Man arbeitet auf die im 3eispiel 2 beschriebene Weise, verwendet jedoch als Ausgangsstoff Phenyl-(4-ohlor-3-nitrophenyl)-sulfoxyd.
'lan erhält die Titelverbindung,, die bei 89-90 C schmilzt, in 90 iiger Ausbeute.
(3,4-Diaminophenyl)-(4-Bethoxyphenyl)-8Ulfoxyd
Man arbeitet auf die im Beispiel 2 beschriebene Weise, verwendet jedoch als Ausgangastoff die entsprechende Menge
(4-Acino-3-nitrophenyl)-(4-methoxyphenyl)-sulfoxyd. Man erhält
die Titelyerbindung, die bei 145-147 0C schmilzt, in
90 £iger Ausbeute.
• BAD ORIGINAL
(3,4-Diaminophenyl)-(4-fluorphenyl)-sulfoxyd
geht jedoch von der entsprechenden Menge (4-Amino-3-nitrophenyl)-(4-fluorphenyl)-sulfoxyd
aus. Man erhält die
Ausbeute·
(4-Bromphenyl)-( 3,4-diaraino phenyl^sulfoxyd
Man arbeitet auf die im Beispiel 2 beschriebene Weise,
geht jedoch von der entsprechenden Menge (4-Bromphenyl)-(4-atnino-3-nitrophenyl)-sulfoxyd
aus.
(3-Amino-4-nethcxy phenyl )-phenyl-sulf oxyd
geht jedoch von der entsprechenden Menge (4-Methoxy-3-nitrophenyl)-phenyl-sulfoxyd
aus. Man erhalt die Titelverbindung,
die bei 113-115 0C schmilzt, in 89 £lger Ausbeute.
Beispiel 12
(3-Aaino-4-äthylasiinophenyl)-phenyl-3ulfoxyd
(3-Aaino-4-äthylasiinophenyl)-phenyl-3ulfoxyd
geht jedoch von der entsprechenden Menge (4-Athylanino-3-nitrophenyl)-phenyl-sulfoxyd
aus. Kan erhält die Titelverbindung, die bei 140-142 0C schraüt, in 93 #iger Ausbeute.
l-(4-Bronphenyl)-4-(3,4-diaminophenyl-sulf±nyl)-benzol
Man arbeitet auf die in Beispiel 2 beschriebene Weise, geht jedoch von der entsprechenden Menge l-(4-Brocphenyl)-4-(4-amino-3-nitrophenjl-8ulfinyl)-benzol
aus. Schmelzpunkt: 161-164UC
Beispiel 14
Beispiel 14
(3,4-Diaminophenyl)-(4-methylthiophenjl)-sulfoxyd
Man arbeitet auf die im Beispiel 2 beschriebene Weise, geht jedoch von der entsprechenden Menge (4-Amino-3-nitrophenjl)-(4-methylthiophenjl)-aulfoxjd
aus.
BAD QWGN^
Beiapiel 15
(3-Aniino-4-ohlorphenyl)-(4-fluorphenyl)-sulfoxyd
Man arbeitet auf die im Beispiel 2 beschriebene
Weise, geht jedoch von der entsprechenden Menge (4-Fluorphenyl)-(4-chlor-3-nitrophenyl)-sulfoxyd
aus. Ausbeute:
90 #. Schmelzpunkt: 82-85°C
(3-Amino-4-chlorphenyl)-(4-methjlphenyl)-eulfox^d
ο lien arbeitet auf die im Beispiel 2 beschriebene
Weise, geht jedoch von der entsprechenden Menge (4-Chlor-3-nitrophenyl)-(4-ajethylphenyl)-sulfcxyd
aus. Ausbeute: 88 #. Schmelzpunkt: 119-121°C
Beiapiel 17
5 (3-Ainino-4-chlorphenyl)--(4-bromphenyl)-sulf oxyd
5 (3-Ainino-4-chlorphenyl)--(4-bromphenyl)-sulf oxyd
iüan arbeitet euf die Iq Beispiel 2 beschriebene Weise,
geht jedoch von der entsprechenden ilenge (4-3romphenyl)-(4-chlor-3-nitrophenyl)~sulfoxyd
aus. Ausbeute: 87 %·
Schmelzpunkt:119-122°C
Beispiel 18
Beispiel 18
(5-Ai3ino-2-chlorphenyl)-Fhar1yl-sulfoxyd
üan arbeitet auf di3 ia Beispiel 2 beschriebene
V/eise, gaht jedoch von der entsprechenden Uenge (2-Chlcr-5-nitrophenyl)-phenyl-sulfoxyd
aus. Ausbeute: 89 P*
Schmelzpunkt: 152-155°C
Beispiel 19
Beispiel 19
(5-Anino-2-chlorphenyl)-(4-chlorph3nyl)-sulfoxyd
Vjsxx arbeitet auf die ia Beispiel 2 beschriebene Weise,
geht jedoch von der entsprechenden Menge (4-Chlorphenyl)-(2-chlor-5-nitrophenyl)-3ulfoxyd
aus. Ausbeute: 87 %· Schmelzpunkt: 156-159°C
(3-Amino-4-chlorphenyl)-(4-methozyphenyl)-sulfoxyd
Ijan arbeitet auf die ia Beispiel 2 beschriebene Weise, geht jedoch von der entsprechenden Menge (4-Chlor-3-nitrophenyl)-(4-oethoxyphenyl)-sulfoxyd
aus. Ausbeute: 66 0>. Schemlzpunkt: 103-1050C
BAD
4-(3-Amino-4-chlorphenyl-3uliirLyl)-biphenyl
Kan arbeitet auf die in Beispiel 2 beschriebene
Weise, geht jedoch vcn der entsprechenden Menge 4-(4-Chlor-5
3-nitrophenyl-3ulfinyl)-biphenyl aus. Ausbeute: 85 ,S.
Schmelzpunkt: 134-137°C
Beispiel
l-(4-3rczphenyl) -4- (3-amino-4-chlorphenyl-sulfinyl) -benzol
LCan arbeitet auf die ic Beispiel 2 beschriebene Weise,
geht jedoch von der entsprechenden lienge l-(4-Bromphenyl)-10
4-(4-chlor-3-nitrophenyl-sulfinyl)-benzol aus. Ausbeute:
88 #.
BAD 25
Claims (6)
1. Verfahren zur Herstellung von Amino-diaryl-sulf- ·
oxyden der allgemeinen Formel (I)
(D
worin
X für Halogen, Alkoxygruppe mit 1-6 Kohlenstoffatomen
oder eine Gruppe der allgemeinen Porael -NRR steht, in der R und R Wasserstoff oder Alkylgrupps ciit 1-6
Kohlenstoffatomen bedeuten, und
2
R für Wasserstoff, Halogen, Alkyl- oder Alkoxygruppe cit je 1-6 Kohlenstoffatocen oder eine Phenyl- cder Phenylthiogruppe steht, die gegebenenfalls durch Kalogen und/oder Aaino ein- cder cehrfach substituiert' sein kann
R für Wasserstoff, Halogen, Alkyl- oder Alkoxygruppe cit je 1-6 Kohlenstoffatocen oder eine Phenyl- cder Phenylthiogruppe steht, die gegebenenfalls durch Kalogen und/oder Aaino ein- cder cehrfach substituiert' sein kann
sowie der Säureadditionssalze dieser Verbindungen, dadurch
gekennzeichnet, daß can Nitro-diaryl-3ulfoxyde der allgemeinen
Forael (II)
50
(II)
BAD ORIGINAL
worin die Bedeutung von X die gleiche wie oben ist und R für Wasserstoff, Halogen-, Alkyl- oder Alkoxygruppen
mit je 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder eine Phenyl- oder Phenylthiogruppe steht, die gegebenenfalls
durch Halogen und/oder Nitro ein- oder mehrfach substituiert sein kann,
mit Sulfiden der allgemeinen Formel (III)
M1 Sn
M2
(III)
vforin κ und VT gleich oder verschieden sind und
Li für Alkalinetallion oder Aamoniumion,
H2 für Wasserstoff, Alkalicetallion odor Amnoniunion
steht, während
η eine Zahl von 1 bis 9 ist»
η eine Zahl von 1 bis 9 ist»
reduziert und ge*üaschtenfalls aus dea erhaltenen Aminodiaryl-sulfoxyd
der allgemeinen Formel (I), worin die Bedeutung von 1 und R die gleiche T?ie oben ist, ein Säuroadditionssalz
bildet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Reduktion in einem Getaisoh aus Wasser und einea
aliphatischen Alkohol nit 1-6 Kohlenstoffatomen vorninmt.
BÄD 30
3.Amino-diaryl-sulfo3CTde der allgemeinen Formel (I)
worin
X für Halogen« Alkoxygruppe mit 1-6 Kohlenstoffatomen
oder eine Gruppe der allgemeinen Formel -NRR steht, in der R und R Wasserstoff oder Alkylgruppe mit 1-6
Kohlenstoffatomen bedeuten, und 2
R für Wasserstoff, Halogen, Alkyl- oder Alkoxygruppe
R für Wasserstoff, Halogen, Alkyl- oder Alkoxygruppe
mit je 1-6 Kohlenstoffatomen oder eine Phenyl- oder
Phenylthiogruppe steht, die gegebenenfalls durch Halogen
und/oder Amino ein- oder mehrfach substituiert sein kann,
alt der Einschränkung, daß in Falle daß X eine zur SuIfonylgruppe parastcndige Gruppe der allgemeinen Formel -KRR
alt der Einschränkung, daß in Falle daß X eine zur SuIfonylgruppe parastcndige Gruppe der allgemeinen Formel -KRR
1 2
cit R » R * H bedeutet, R eine andere Bedeutung als Wasserstoff,
Halogen, Alkyl- oder Alkoxygruppe mit 1-6 Kohlenstoffatomen hat, sowie die Säureadditionssalze dieser Verbindungen·
4. Sin Amino-diaryl-sulfoxyd, ausgewählt aus der
Gruppe, enthaltend
Phenyl-(3-8Eino-4-diaethylaminophenyl)-sulfoxyd,
4-(3,4-Diaoinophenyl-sulfinyl)-biphenyl,
Phenyl-(3-amino-4-chlorphenyl)-sulfoxyd,
( 3-Aminc-4-n:ethoxy phenyl )-phenyl-aulf oxy d,
(3-Aaino-4-äthylaminophenyl)-phenyl-sulfoxyd.
5. Arzneimittelpräparate, gekennzeichnet durch einen Gehalt an Amino-diaryl-sulfoxyden der allgemeinen Formel (I)
BAD ORiG^AL ξ
(I)
worin
X für Halogen, Alkoxygruppe alt 1-6 Kohlenstoffatomen
oder eine Gruppe der allgemeinen Formel -IiRR steht, 0 la der R und R Wasserstoff oder Alkylgruppe mit 1-6
Kohlenstoffatomen bedeuten, und
2
R für Wasserstoff, Halogen, Alkyl- oder Alkoxygruppe alt je 1-6 Kohlenstoffatomen oder eine Phenyl- oder Phenylthiogruppe steht, die gegebenenfalls durch HaIo-5 gen und/oder Amino ein- oder mehrfach substituiert
2
R für Wasserstoff, Halogen, Alkyl- oder Alkoxygruppe alt je 1-6 Kohlenstoffatomen oder eine Phenyl- oder Phenylthiogruppe steht, die gegebenenfalls durch HaIo-5 gen und/oder Amino ein- oder mehrfach substituiert
sein kann,
cder den Säureadditionssalzen dieser Verbindungen.
cder den Säureadditionssalzen dieser Verbindungen.
6. Pestizide Mittel, gekennzeichnet durch einen Gehalt an Aaino-diaryl-sulfoxyden der allgemeinen Formel (I)
worin
X für Halogen, Alkoxygruppe uit 1-6 Kohlenstoffatomen
oder eine Gruppe der allgemeinen Formel -NRR steht, in der R und R Wasserstoff oder Alkylgruppe nit 1-6
Kohlenstoffetonen bedeuten, und
R für Wasserstoff, Halogen, Alkyl- oder Alkoxygruppe
mit je 1-6 Kohlenstoffatomen oder eine Phenyl- oder
Fhenylthiogruppe steht, die gegebenenfalls durch Halogen und/oder Amino ein- oder mehrfach substituiert
sein kann,
oder den Säureadditionssalzen dieser Verbindungen.
BAD
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|---|---|---|---|
| HU84815A HU195951B (en) | 1984-02-29 | 1984-02-29 | Process for producing amino-diaryl-sulfoxide derivatives and pharmaceutics comprising such compounds |
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