DE3590278T1 - Regelung der Viskosität von Aufschlämmungen - Google Patents
Regelung der Viskosität von AufschlämmungenInfo
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Description
Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein verbessertes Verfahren zur Regelung der Viskosität von Aufschlämmungen oder Dispersionen.
\a/ Feststoffdispersionen in Flüssigkeiten, bei denen die Feststoffteilchen
gewöhnlich kolloidale Abmessungen überschreiten, werden als Suspensionskonzentrate bezeichnet und sind Gegenstand einer
ausführlichen Übersicht (Kadros Th.F. "Physical Stability of
Suspension Concentrates", Advanced Colloid Interfaced Science, Vol. 12, S. 141 , (1980) ).
In dieser Übersicht behandelt der Verfasser hauptsächlich pharmazeutische
Präparate und Schädlingsbekämpfungsmittel, erwähnt aber auch eine Anzahl von anderen industriellen Anwendungen, wie
Anstrichmittel, Farbstoffe, Pigmente, Papierbeschichtungsmassen und Druckfarben. Der Hauptunterschied zwischen Suspensionskonzentraten
und kolloidalen Dispersionen besteht darin, daß die Teilchen in den Suspensionskonzentraten die Neigung haben, sich
am Boden eines Behälters abzusetzen, während die Teilchen bei kolloidalen Dispersionen infolge einer gewissen Vermischung, die
durch Schwankungen der Umgebungstemperatur und/oder durch die
Brown'sche Molekularbewegung verursacht wird, dispergiert bleiben.
Diese Neigung zum Absitzen zusammen mit den allgemeinen Fließeigenschaften, bereitet allen, die mit derartigen grobteiligen
Suspensionskonzentraten befaßt sind, insbesondere bei höheren Konzentrationen, Schwierigkeiten.
Eine andere größere industrielle Anwendung der Technik von Suspensionskonzentraten liegt im Bergbau, wozu auch die Beseitigung
von Abfallprodukten oder Abraum gehört. Bei diesen
Verfahren werden häufig Aufschlämmungen oder Dispersionen von
feinen Pulvern verarbeitet, die in der Hauptsache aus Kieselsäure und anderen Bestandteilen bestehen. Diese anderen Bestandteile
hängen von dem jeweiligen Abbauverfahren ab, enthalten jedoch gewöhnlich Ferrioxid, Aluminiumoxid (Tonerde) und in
geringerem Umfang andere Metalloxide. Die Verarbeitung dieser Produkte, insbesondere von Abfallprodukten, erfolgt gewöhnlich
durch mechanisches Pumpen der mit Wasser vermischten Substanzen in Form einer dicken Aufschlämmung, die durch eine Leitung zu
der Verarbeitungsanlage, zu Absitzbecken oder auf Abraumhalden gepumpt wird. Die Wirksamkeit der Beseitigung hängt in diesem
Fall von der erforderlichen Pumpleistung ab, die ihrerseits wieder von der Konzentration, der Viskosität und der Fließspannung
der Aufschlämmung abhängen.
Es ist bekannt, daß das Fließverhalten von Material in Form von
geeigneten feinen Feststoffen (im allgemeinen als "Feinstoffe" bezeichnet) durch Vermischen der Feinstoffe mit Wasser bzw.
durch Einstellung des Feinstoff/Wasser-Verhältnisses und durch Zugabe eines anorganischen Dispergiermittels verbessert werden
kann, wobei eine fließfähige Aufschlämmung erhalten wird. Es
wurde festgestellt, daß fließfähige Aufschlämmungen in einem
Wasser/Feinstoff-Gemisch, das 55 bis 70 Gew.-/6 Feinstoffe und
0,1 bis 0,25 Gew.-% anorganisches Dispergiermittel, wie Natriumphosphat
(Orthophosphat, Pyrophosphat, Hexametaphosphat oder
Tripolyphosphat) enthält, erhalten werden können.
Erhält man eine fließfähige Aufschlämmung, so kann dies die
Verarbeitung von Feinstoffen bei vielen Anwendungen sehr erleichtern, z.B., wie schon gesagt, bei der technischen Verarbeitung
von Mineralien. Der Energiebedarf für das Pumpen von Aufschlämmungen
durch Rohrleitungen ist jedoch kritisch im Hinblick auf die Pumpleistung und, was noch wichtiger ist, im Hinblick
auf Kosten-Nutzen-Überlegungen insgesamt. In vielen Fällen, insbesondere bei der Beseitigung von Bergwerksabraum, ist die
Wirtschaftlichkeit kaum gegeben, und ein wirtschaftlicher Betrieb
ist nur möglich, wenn die Energiekosten und die Kosten für
das Dispergiermittel möglichst niedrig gehalten werden können.;
Das heißt also, daß die Menge des Dispergiermittels, die für die Erzeugung einer fließfähigen Aufschlämmung verwendet wird, so
sein muß, daß die Fließeigenschaften der Aufschlämmung ein wirksames
Pumpen bei wirtschaftlich vertretbaren Kosten für Energie und Dispergiermittel ermöglichen. Auch mit Mengen von 0,1 bis
0,25 Gew.-% eines Natriumphosphat-Dispergiermittels, von dem die Tonne 1500 bis 2000 Australische Dollar kostet, kann das
Verfahren unwirtschaftlich sein.
Es wurde nun bei rheologischen Messungen an konzentrierten kieselsäurehaltigen
Aufschlämmungen, die größere Mengen an anorganischen Oxiden (nachstehend als "Verunreinigung" oder "Verunreinigungen"
bezeichnet) enthalten, gefunden, daß sich die Viskosität merklich erhöht, wenn nur geringe Mengen an gewissen
Verunreinigungen (bis zu 10 Gew.-% der gesamten Kieselsäure) in
der Aufschlämmung enthalten sind. Zusätzlich zu dieser Viskositätserhöhung
beobachtet man auch eine stärkere Abweichung vom Newton'schen Fließverhalten, während reine kieselsäurehaltige
Aufschlämmungen praktisch Newton'sches Fließverhalten zeigen.
Weiterhin nimmt die Absitzgeschwindigkeit der aufgeschlämmten
Teilchen ab, wenn der Gehalt an Verunreinigungen zunimmt. Gewisse lösliche anorganische und organische Zusätze können die
Wirkungen dieser Verunreinigungen aufheben, wodurch eine praktisch sofortige Abnahme der Fließspannung (yield stress) und der
Viskosität der Aufschlämmung bewirkt wird, wodurch wiederum eine
Annäherung an das Newton'sche Fließverhalten erfolgt.
Es wurde gefunden, daß bei kieselsäurehaltigen Aufschlämmungen
die Zunahme der Viskosität und die Abweichung vom Newton'schen ■Fließverhalten bei Oxiden, Carbonaten und Sulfiden des Eisens,
insbesondere bei Ferrioxid, am staksten sind, wobei Verunreinigungen,
die Oxide, Carbonate und Sulfide des Nickels, Mangans und Zirkons enthalten, ebenfalls eine merkliche Wirkung haben.
Im geringeren Umfang haben auch Verunreinigungen, die Aluminiumoxid und die Oxide, Carbonate und Sulfide des Titans und des
Chroms enthalten, eine Wirkung. Weiterhin wurde gefunden, daß
man, wenn man den Gehalt an Verunreinigungen für eine bestimmte Aufschlämmung bestimmt, ein anorganisches oder organisches Dispergiermittel
in einer Menge, die etwa der Menge der Verunreinigung oder der Verunreinigungen entspricht, zusetzen kann. Die
erhaltene Aufschlämmung kann wirksam bei wirtschaftlich vertretbaren Gesamtkosten für Energie und Dispergiermittel gepumpt
werden.
Als Dispergiermittel kann Natriumphosphat verwendet werden. Natriumtripolyphosphat und Natriumhexametaphosphat werden bevorzugt
verwendet, doch können auch Natriumorthophosphat und Natriumpyrophosphat verwendet werden. Als Dispergiermittel kann
aber auch ein organisches Dispergiermittel verwendet werden, wobei Naphthalinsulfonat-Aminoplast-Polymere besonders bevorzugt
werden. In jedem Fall erhält man mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens eine fließfähige Aufschlämmung, die mit geringerer
Energie wirksam gepumpt werden kann, wenn man das Dispergiermittel in Mengen von etwa 0,01 bis 0,05 Gew.-%, bezogen auf die
gesamten Feststoffe der Aufschlämmung, verwendet. Das bedeutet also, daß der Verbrauch an Dispergiermittel um einen Faktor von
etwa 10 vermindert werden kann, verglichen mit dem, was man bisher als erforderlich angesehen hat.
Die Erfindung ist anwendbar auf kieselsäurehaltige Mineralienauf schlämmungen, die eine solche Verunreinigung oder Verunreinigungen
enthalten. Es wurde ferner gefunden, daß die Erfindung auch auf Aufschlämmungen von teilchenförmiger Kohle anwendbar
ist. Die Aufschlämmungen von hochwertiger Anthrazitkohle mit niedrigem Aschegehalt zeigen ein ähnliches, annähernd Newton'sches
Fließverhalten wie reine kieselsäurehaltige Aufschlämmungen. Wenn jedoch der Aschegehalt der Aufschlämmungen zunimmt,
so stellt man eine Abweichung von diesem Verhalten und eine deutliche Zunahme der Viskosität der Aufschlämmung fest. Die
Asche bei Kohleaufschlämmungen ist mit den Metallverunreinigungen
in kieselsäurehaltigen Aufschlämmungen vergleichbar,
wobei aber in beiden Fällen die negativen Auswirkungen durch
Verwendungen der vorstehend erwähnten löslichen anorganischen und organischen Zusätze aufgehoben werden können. Diese Ausführungsform
der Erfindung kann auf Aufschlämmungen von geringwertigerer Kohle, bis auf bituminöse Kohle und Braunkohle,
ausgedehnt werden.
Für Anthrazitkohle können Phosphat-Dispergiermittel verwendet werden, obwohl organische Dispergiermittel, wie Naphthalinsulf
onat-Aminoplast-Polymere, bevorzugt werden. Für geringwertigere
Kohle ist die Verwendung dieser organischen Dispergiermittel noch günstiger, da die Phosphat-Dispergiermittel
durch organische Bestandteile der Kohle unwirksam gemacht werden können.
Es wurde gefunden, daß bei Verwendung von organischen Phosphaten als Dispergiermittel für kieselsäurehaltige Aufschlämmungen Calcium-
und Magnesiumionen in der Aufschlämmung die Wirkung des
Dispergiermittels beeinträchtigen. Man nimmt an, daß diese Ionen als Phosphat-Fällungsmittel (scavengers) wirken, wie nachstehend
erläutert ist. Diese Ionen verhindern also, daß das Dispergiermittel seine gewünschte Wirkung ausübt. Es wurde jedoch gefunden,
daß durch eine Behandlung der Aufschlämmung zum Ausfällen der Calcium- und Magnesiumionen als unlösliche Salze vor der
Zugabe eines anorganischen Phosphat-Dispergiermittels dieses Problem gelöst wird. Das Dispergiermittel kann dann mit Erfolg
verwendet werden, wie es vorstehend erläutert ist.
Die vorstehend angegebenen Gesichtspunkte der Erfindung haben wichtige Anwendungsmöglichkeiten bei der Verarbeitung oder
Beseitigung von Produkten oder Rückständen, wie sie beispielsweise
bei verschiedenen bergmännischen Verfahren auftreten. Diese Produkte und Rückstände, die im allgemeinen als "Abraum"
(tailings) bezeichnet werden, sind hauptsächlich aus Kieselsäure mit wechselnden Mengen an anderen Substanzen zusammengesetzt,
wobei es sich um verschiedene Metalloxide, -carbonate und
-sulfide, insbesondere um Ferrioxid und Aluminiumoxid, handelt.
Es kommen aber auch die Oxide, Carbonate und Sulfide des Zinks, Zinns, Mangans, Zirkons, Titans, Kobalts, Nickels, Chroms,
Kupfers und Cadmiums vor. Andere Verunreinigungen sind Tone in
Form von Aluminosilicaten.
Die Produkte oder Abfallsubstanzen müssen häufig in Form von
dicken Aufschlämmungen vorliegen, damit sie durch Rohrleitungen
gefördert werden können. Der Energiebedarf zum Pumpen dieser Aufschlämmungen hängt, wie schon gesagt, von der chemischen Zusammensetzung
der Aufschlämmung, und in einem geringeren Grad von der Korngrößeverteilung der Feststoffe ab. Der Energiebedarf
nimmt jedoch im allgemeinen mit der Menge der Verunreinigung, insbesondere Ferrioxid, zu. Die Eigenschaften der Aufschlämmung
können zweckmäßig durch Zugabe geeigneter Substanzen, insbesondere von Natriumphosphaten oder Naphthalinsulfonat-Aminoplast-Polymeren
verändert werden.
Die Bestimmung des Energiebedarfs für das Pumpen von kieselsäurehaltigen Aufschlämmungen mit Verunreinigungen erfolgte
durch rheologische Messungen an konzentrierten kieselsäurehaltigen Aufschlämmungen . Es wurde gefunden, daß
diese Verhältnisse unmittelbar auf das Pumpen von kieselsäurehaltigen Aufschlämmungen mit ähnlichen Verunreinigungen anwendbar
sind, die aber auf bergmännische Produkte oder Abraum, wie vorstehend beschrieben, basieren. Ähnliche Ergebnisse können mit
anderen Aufschlämmungen auf Kieselsäurebasis erhalten werden
, beispielsweise von Schlick, Meeres- und Flußsanden und
Zement/Kieselsäure-Gemischen. Weiterhin wurde gefunden, daß diese Bedingungen unmittelbar auf Kohle-Aufschlämmungen anwendbar
sind, obwohl die Verunreinigungen in diesem Fall hauptsächlich Asche statt Metalloxiden, -carbonaten und -sulfiden enthalten.
Die Erfindung betrifft also ein Verfahren zum Erleichtern des Fließens von feinteiligem Material, wobei die feinen Teilchen
aus kieselsäurehaltigem Material und Kohle ausgewählt sind; das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß der Gehalt an Verunreinigungen
in den feinen Teilchen, d.h. der Gehalt an Metalloxiden, -carbonaten und -sulfiden bei kieselsäurehaltigen Materialien,
bzw. der Gehalt an Kohleasche bei Kohle, bestimmt wird, daß eine dicke Aufschlämmung oder Dispersion der feinen Teilchen
in Wasser hergestellt wird und daß ein Dispergiermittel in einer Menge, die proportional dem bestimmten Gehalt an Verunreinigungen
ist, der Aufschlämmung zugesetzt wird, um eine pumpfähige
Aufschlämmung zu bilden.
Bei den Dispergiermitteln handelt es sich vorzugsweise um anorganische Phosphate und/oder organische Naphtalinsulfonat-Aminoplast-Polymere.
Besonders bevorzugt wird das Dispergiermittel in einer Menge von 0,01 bis 0,05 Gew.-%, bezogen auf die
Feinstoffe in der Aufschlämmung, zugesetzt. Im Falle von Feinstoffen
auf Kieselsäurebasis wird besonders bevorzugt Natriumtripolyphosphat,
Natriumhexametaphosphat oder das organische Naphthalinsulfonat-Aminoplast-Polymer verwendet. Bei Kohle-Feinstoffen
wird besonders bevorzugt dieses Polymer verwendet.
Die dicke Aufschlämmung kann dadurch hergestellt werden, daß man
den Feinstoffen Wasser zusetzt. Sie kann aber auch dadurch hergestellt
werden, daß man die Wassermenge eines Feinstoff/Wasser-Gemisches
einstellt. Im letzteren Fall kann auch eine Entwässerung erfolgen, wenn das Gemisch mehr Wasser als nötig enthält.
Die dicke Aufschlämmung kann, je nach ihrer Zusammensetzung und
der Korngrößenverteilung der Feinstoffe, 55 bis 80 Gew.-% Feinstoffe
enthalten. Vorzugsweise enthält die Aufschlämmung 65 bis 80 Gew.-%, insbesondere 70 bis 75 Gew.-% Feinstoffe.
Bei Feinstoffen auf Kieselsäurebasis sind die Metalloxide, -carbonate und -sulfide, deren Gehalt zu bestimmen ist, die
entsprechenden Verbindungen des Eisens, Aluminiums, Nickels, Mangans, Zirkons, Titans und Chroms. Wenn diese Feinstoffe auch
lösliche Salze des Calciums und des Magnesiums enthalten und ein
anorganisches Phosphat-Dispergiermittel verwendet werden soll,
so ist es auch erforderlich, den Gehalt an diesen Salzen zu bestimmen und vor der Zugabe des Dispergiermittels ein Reagens
zuzusetzen, das Calcium und Magnesium in Form von unlöslichen Salzen ausfällt. Natriumcarbonat ist ein billiges Reagens, das
für diesen Zweck geeignet ist. Es wurde auch gefunden, daß das Natriumcarbonat einen synergistischen Effekt hat, wodurch die
Wirkung des Phosphat-Dispergiermittels verbessert wird, so daß der Gehalt an diesem Dispergiermittel um bis zu 50 % der sonst
erforderlichen Menge vermindert werden kann. Dieser Synergismus äußert sich darin, daß, auch wenn kein Natriumcarbonat zugesetzt
zu werden braucht, um Calcium- und Magnesiumionen aus der Lösung in der Aufschlämmung zu entfernen, ein Zusatz davon günstig ist,
da es bedeutend weniger kostet als das anorganische Phosphat.
Bei Metallverunreinigungen in Feinstoffen auf Kieselsäurebasis in Mengen von bis zu 10 Gew.-% der Feinstoffe kann die erforderliche
Menge an Dispergiermittel 0,01 bis 0,05 Gew.-%, bezogen
auf die Feinstoffe, betragen. Durch Zugabe von Natriumcarbonat in Mengen, welche die zur Entfernung der Calcium- und Magnesiumionen
erforderlichen Menge überschreiten, kann die Menge eines anorganischen Dispergiermittels in einer im wesentlichen
stöchiometrischen Beziehung vermindert werden.
Π Die Erfindung wird nachstehend unter besonderer Berücksichtigung
der Änderungen im Verhalten von reinen kieselsaurehaltigen Aufschlämmungen
bei Zusatz von Ferrioxid beschrieben, obwohl die Erfindung, wie vorstehend ausgeführt, natürliche weitergehende
Anwendungen besitzt. Obwohl die Teilchengröße und die Feststoffkonzentration die Grundlage für die rheologischen Eigenschaften
einer Aufschlämmung bilden, hat die vorliegende Erfindung gezeigt,
daß auch die chemische Zusammensetzung eine kritische Rolle bei der Bestimmung von Parametern, wie der Fließspannung
und der Viskosität, spielt. Es wurden verschieden Zusätze beschrieben, die die Fließspannung und die Viskosität von kieselsäurehaltigen
Aufschlämmungen, wie dem Abraum von Goldbergwer-
ken, herabsetzen (vgl. z.B. australische Patentanmeldung 90210/82). Es ist nun offenkundig, daß diese Erscheinung ausschließlich
von anderen Komponenten als Kieselsäure abhängt, die in diesen Abfallaufschlämmungen vorhanden sind, während bei
Kohleaufschlämmungen der Aschegehalt der bestimmende Faktor für diese Erscheinung ist. Nachstehend wird eine chemische Erläuterung
dieser Verhaltensänderungen angegeben. Diese kann für die Vorhersage eine beträchtliche wirtschaftliche Bedeutung haben.
Es wurden reine Kieselsäure, Typen 100G, 200G und 300G (ACI-Tennant
Pty. Ltd.) und Ferrioxid (Selbys Scientific Ltd.) ohne weiter Reinigung verwendet. Aluminiumoxid (mit hohem Reinheitsgrad
von Alcoa) wurde gesiebt, wobei die Fraktion mit einer Maschenweite von kleiner als 43μπι verwendet wurde. Es wurden mit
destilliertem Wasser mit neutralem pH-Wert Aufschlämmungen mit
einer Feststoffkonzentration von 74 Gew.-% hergestellt, wobei
die Feststoffe aus Kieselsäure-Ferrioxid- oder Kieselsäure-Aluminiumoxid-Gemischen
bestanden. Der Eisen- oder Aluminiumoxidgehalt wurde zwischen 2 und 23 % der gesamten Feststoffmasse
variiert, wobei der Rest aus reiner Kieselsäure bestand.
Ähnliche Aufschlämmungen wurden mit Kieselsäure und Titandioxid,
Chromoxid, Stannioxid und Zinkoxid hergestellt.
Alle anderen verwendeten Chemikalien waren handelsübliche
Chemikalien von Labor-Reagensqualität, falls nichts anderes angegeben ist.
Ferner wurden Versuche mit 100, 200 und 300G-Kieselsäure mit und ohne Zusatz von Natriumtripolyphosphat (technische Qualität ;
Hersteller Ajax Chemicals) durchgeführt. Die Viskositätsmessungen wurden mit Hilfe eines Haake-Rotovisco-RV2-Viskosimeters,
mit einem MK 50- oder MK 500-Meßkopf durchgeführt. Als Sensorsystem
wurde ein Standard-MV2P-Rotor verwendet, wobei jedoch die Hülse und der Drehbecher modifiziert wurden, damit die Viskosität
von sich absetzenden Aufschlämmungen gemessen werden konnte.
Diese Entwicklung ist Gegenstand der australischen Patentanmeldung 34156/84. Die Schergeschwindigkeit (shear rate) wurde
gleichmäßig erhöht und herabgesetzt, wobei eine elektronische Programmiereinheit verwendet wurde; die Scherspannung/Schergeschwindigkeit-Rheogramme
wurden automatisch mit einem X-Y-Schreiber aufgezeichnet. Alle Messungen wurden bei Raumtemperatur
(21,0 _+ 0,5 0C) durchgeführt. Als Fließspannung wurde
der Schnittpunkt auf der Scherspannungsachse bei abnehmender Schergeschwindigkeit ermittelt, wobei die üblichen rheologischen
Methoden angewendet wurden.
Die Teilchengrößeanalyse wurde unter Verwendung eines Hiac-Teilchenanalysators
durchgefürt und in einem Zyklonklassierer (cyclosizer) verifiziert.
Die Messungen des Zeta-Potentials wurden mit Hilfe eines Rank
Brothers Particle Microelectrophoresis Apparatus Mark II durchgeführt. Die Proben wurden durch Abzentrifugieren einer 5 gew.-/6-igen
Suspension von Ferrioxid in destilliertem Wasser bei neutralem pH-Wert Und Verwendung der überstehenden Flüssigkeit für
die elektrophoretischen Messungen durchgeführt. Die Messungen wurden nach Zusatz von Natriumtripolyphosphat in zunehmenden
Anteilen von 0,1 Gew.-% bis zu 0,5 % des gesamten Ferrioxids
wiederholt.
Die Fotografien wurden mit Hilfe eines optischen Mikroskops von Olympus auf Standard-Schwarz-Weiß-Film (Polaroid) aufgenommen.
Für die Anfertigung der Fotografien wurden Proben der Aufschlämmung vor und nach Zusatz der Additive mit etwa der zehnfachen
Menge an destilliertem Wasser verdünnt, so daß die festen Teilchen besser gesehen werden konnten.
Es zeigen:
Fig. 1 und 2 Rheogramme der getesteten Aufschlämmungen;
Fig. 3 ein Diagramm der Fließspannung gegen
Dispergiermittelzusätze für bestimmte Aufschlämmungen;
Fig. 4 ein Diagramm des Zeta-Potentials gegen
Dispergiermittelzusätze für eine bestimmte Aufschlämmung und
Fig. 5 bis 8 Rheogramme für Aufschlämmungen mit verschiedenen
Verunreinigungen.
Die Rheogramme von Ferrioxid-Kieselsäure-Aufschlämmungen mit
einer Feststoffkonzentration von 74 Gew.-% sind in Fig. 1
dargestellt. Jede Kurve zeigt durchschnittlich mindestens vier nach oben und nach unten durchgeführte Meßreihen. Das rheologische
Verhalten ist typisch für eine Nicht-Newton'sehe
pseudopiastische Flüssigkeit mit einem wohldefinierten Fließpunkt,
der bei höheren Schergeschwindigkeiten zu einem Newton'schen Verhalten tendiert. Zunehmende Mengen an Ferrioxid im
Gemisch ergeben eine stärker pseudoplastische Aufschlämmung und eine höhere Fließspannung, d.h. eine stärkere Abweichung vom
Newton'schen Fließverhalten.
Bei Zusatz von Natriumtripolyphosphat tritt ein starker Abfall
der Fließspannung und eine Verminderung der Viskosität bei geringeren Schergeschwindigkeiten auf, obwohl die scheinbare
Viskosität bei hohen Schergeschwindigkeiten unverändert ist. Ein Beispiel hierfür ist in Fig. 2 für 12 % Ferrioxid dargestellt.
Proben mit niedrigeren Ferrioxid-Konzentrationen verhalten sich ähnlich.
Fig. 3 zeigt die Änderung der Fließspannung mit dem Ferrioxid-
Gehalt, wenn zunehmende Mengen an Natriumtripolyphosphat zugesetzt
werden.
Die Zeta-Potentiale der Ferrioxid-Teilchen in wäßriger Suspension nahmen zu, wenn die Menge des Natriumtripolyphosphats
erhöht wurde; dies ist in Fig. 4 dargestellt. Dagegen änderten sich die Zeta-Potentiale von reinen Kieselsäureteilchen nicht
wesentlich, wenn Natriumtripolyphosphyt zugesetzt wurde.
Die Figg. 5, 6, 7 und 8 zeigen den Einfluß von Titandioxid,
Chromoxid, Zinkoxid und Stannioxid auf die Rheologie von Aufschlämmungen auf Kieselsäurebasis. Die Wirkung dieser Oxide mit
zunehmenden Mengen an Natriumtripolyphosphat ist ebenfalls ersichtlich.
Der Zusatz von kleinen Mengen an Metalloxiden zu wäßrigen Kieselsäure-Auf
schlämmungen hat einen ausgeprägten Effekt auf die Fließeigenschaften, wobei eine zunehmende Pseudoplastizität und
Fließspannung beobachtet werden; ähnliche Effekte erhält man mit Metallcarbonaten und -sulfiden anstatt von Oxiden. Man erkennt
aus den Figg. 1, 5, 6, 7 und 8, daß die Rheogramme bei sehr hohen Schergeschwindigkeiten in Geraden übergehen, wenn die Aufschlämmung
annähernd Newton'sches Verhalten zeigt. Die scheinbare Viskosität bei hohen Schergeschwindigkeiten nimmt zu, wenn
die Menge der Metalloxide im Gemisch abnimmt. Andererseits nimmt die Fließspannung des Gemisches ab, wenn die Menge des Eisenoxids
abnimmt, und geht schließlich gegen Null für eine Kieselsäureaufschlämmung ohne Eisenoxid (Fig.3).
Die Zugabe von Natriumtripolyphosphat zu der Aufschlämmung führt
zu einer drastischen Abnahme der Fließspannung und der scheinbaren Viskosität bei niedrigen Schergeschwindigkeiten. Bei hohen
Schergeschwindigkeiten nähert sich die Steigung des Rheogramms der des Rheogramms vor dem Zusatz des Additivs, und die Rheogramme
verlaufen praktisch parallel (Fig. 2). Es braucht jedoch mehr Kraft, um die Aufschlämmung vor dem Zusatz des Additivs zu
bewegen, was sich aus der höheren Fließspannung ergibt. Dieser
Effekt wird mit abnehmenden Ferrioxidgehalt der Aufschlämmung
weniger ausgeprägt und verschwindet fast vollständig bei 2 % Ferrioxid (Fig.1). Die Bahandlung mit Natriumtripolyphosphat
führt dazu, daß die Aufschlämmung zu Newton'schem Fließverhalten
tendiert, wobei sich die Viskosität der einer reinen Kieselsäure-Auf schlämmung annähert, die dieselbe Menge Kieselsäure,
jedoch kein Ferrioxid enthält, d.h. eine reine Kieselsäure-Aufschlämmung
mit niedriger Konzentration, wenn hohe Schergeschwindigkeiten angewendet werden. Weiterhin zeigt die mit PoIyphosphat
behandelte Aufschlämmung beim Stehen eine ausgeprägte Neigung zum Absitzen, wobei ein harter "Kuchen" von festen
Teilchen am Boden des Behälters gebildet wird. Das für diese Versuche verwendete modifizierte Viskosimeter ist wichtig, um
sinnvolle und reproduzierbare Ergebnisse mit sich absetzenden Aufschlämmungen zu erhalten.
Diese Erscheinung kann tatsächlich auch mit einem optischen Mikroskop beobachtet werden, wobei Aufschlämmungen mit einer
geeigneten Verdünnung verwendet werden, da sie sonst zu opak wären. Bei einer Vergrößerung von 400 χ erschien die ausgeflockte
Aufschlämmung (kein Polyphosphate als dichte Klumpen
von kleinen, roten Eisenoxidteilchen und größeren Kieselsäureteilchen. Diese Flocken schienen sich träge zu bewegen, wenn
das Deckglas relativ zum Objekthalter bewegt wurde. Dagegen erschien die flockenfreie Aufschlämmung (nach Zusatz von PoIyphosphat)
als kleine, getrennte Teilchen, wobei die kleineren Teilchen in stetiger, schneller Bewegung waren und keine
Aggregation sichtbar war. Wenn das Deckglas in diesem Fall bewegt wurde, so bewegten sich die Teilchen sehr leicht
übereinander, und die Aufschlämmung machte einen flüssigeren Eindruck.
Ähnliche Wirkungen wurden mit anderen Komponenten, nämlich den vorstehend genannten Sulfiden, Metalloxiden und Tonen, zusammen
mit gewissen löslichen Salzen erzielt.
-Γ·-' ;-;. 3S90278
IS
Weiterhin wurde festgestellt, daß gewisse Bergwerksabfälle, z.B.
solche mit hohen Anteilen an löslichen Calcium- und Magnesiumverbindungen, einer Vorbehandlung mit Natriumcarbonat oder anderen
Natriumverbindungen bedürfen, bevor Dispergiermittel (Entflockungsmittel),
wie die vorstehend erwähnten Natriumphosphate, wirksam werden. Bei dieser Vorbehandlung werden die Calcium- und
Magnesiumionen als unlösliche Verbindungen ausgefällt, wodurch sie als "Phosphatfänger" (phosphate scavengers) unwirksam
werden. Organische Polysulfonate, die gewöhnlich durch Calcium- und Magnesiumionen nicht beeinflußt werden, sind in denjenigen
Fällen wirkwam, in denen die Phosphate im praktischen unwirksam
sind.
Die vorstehend angegebenen Versuchswerte, wie sie in den Figg.
bis 8 erläutert sind, beziehen sich auf synthetische Aufschlämmungen;
auf diese Weise konnte der zu berücksichtigende Parameterbereich vereinfacht werden. Die synthetischen Aufschlämmungen
sind ferner einfach auf Kieselsäurebasis mit Metalloxid-Verunreinigungen;
das Natriumtripolyphosphat ist das einzige erläuterte Dispergiermittel. Es wurde jedoch gefunden, daß diese
Versuche in guter Übereinstimmung mit ähnlichen Versuchen stehen, die mit Aufschlämmungen auf Kieselsäurebasis aus kommerziellen
bergmännischen Verfahren durchgeführt wurden. Die Ergebnisse sind im wesentlichen die gleichen, wenn die Verunreinigungen
Metalloxide, -carbonate und/oder -sulfide sind. Weiterhin kann das Natriumtripolyphosphat durch ein anderes
Natriumphosphat oder ein Naphthalinsulfonat-Aminoplast-Polymer in etwa den gleichen Mengen ersetzt werden, um vergleichbare
Ergebnisse zu erhalten. Die angegebenen Versuchswerte stehen auch in guter Übereinstimmung mit Versuchen mit Kohle-Aufschlämmungen,
bei denen die relevante Verunreinigung Kohleasche statt Metalloxid, -carbonat und/oder -sulfid ist und als
Dispergiermittel ein Naphtalinsulfonat-Aminoplast-Polymer verwendet wird.
Erfindungsgemäß können also die Fließeigenschaften einer Aufschlämmung
leicht beeinflußt werden, indem die Menge eines Dispergiermittels bestimmt wird, das erforderlich ist, um eine
besondere Viskosität zu erzeugen, die auf der Menge und dem Typ der anorganischen Komponenten in der Aufschlämmung beruht. Es
kann eine Reihe von Rheogrammen, in denen die Scherspannung gegen die Schergeschwindigkeit aufgetragen ist, vorgelegt werden.
Diese Rheogramme zeigen eine Reihe von Kurven, aus denen die Wirkung hervorgeht, die wechselnde Mengen und Arten von
anorganischen Verbindungen auf die Basiskomponente der Aufschlämmung, z.B. Kieselsäure, haben; ferner zeigen die Kurven
den Einfluß wechselnder Konzentrationen an Flockungsmitteln auf die Aufschlämmung.
In der Praxis wird eine unbekannte Aufschlämmung chemisch
analysiert, und es wird die Menge und der Typ des Entflokkungsmittels
bestimmt, das notwendig ist, um eine pumpfähige Viskosität zu ergeben, die direkt von den vorbereiteten
Rheogrammen abgelesen wird.
Es können zahlreiche Abwandlungen, Modifizierungen und/oder
Zusätze vorgenommen werden, ohne daß der Rahmen der Erfindung verlassen wird.
Claims (11)
- Patentansprüche1 . Verfahren zu><iErleichtern des Fließens von feinteiligem Material, wobei die feinen Teilchen aus kieselsäurehaltigem Material und Kohle ausgewählt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehalt an Verunreinigunen in den feinen Teilchen, d.h. der Gehalt an Metalloxiden, -carbonaten und -sulfiden bei kieselsäurehaltigen Materialien, bzw. der Gehalt an Kohleasche bei Kohle, bestimmt wird, daß eine dicke Aufschlämmung oder Dispersion der feinen Teilchen in Wasser hergestellt wird und daß ein Dispergiermittel in einer Menge, die proportional dem bestimmten Gehalt an Verunreinigungen ist, der Aufschlämmung zugesetzt wird, um eine pumpfähige Aufschlämmung zu bilden.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, worin das Dispergiermittel aus der Gruppe der anorganischen Natriumphosphate und der Naphthalinsulfonat-Aminoplast-Polymeren ausgewählt ist.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Dispergiermittel in einer Menge von 0,01 bis 0,05 Gew.-/6, bezogen auf die Feinstoffe, zugesetzt wird.
- 4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Dispergiermittel in einer Menge von 0,01 bis 0,05 Gew.-%, bezogen auf die Feinstoffe, bei einem Gehalt an Verunreinigungen von bis zu 10 Gew.-%, bezogen auf die Feinstoffe, zugesetzt wird.
- 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Feinstoffe ein kieselsäurehaltiges Material darstellen, das wasserlösliche Salze des Calciums und/oder Magnesiums enthält, daß vor der Zugabe des Dispergiermittels ein Fällungsmittel für Calcium- und Magnesiumionen der Aufschlämmung zugesetzt wird, um diese Ionen als unlösliche Verbindungen auszufällen.
- 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Fällungsmittel Natriumcarbonat darstellt.
- 7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Fällungsmittel in einem Überschuß über die zur Fällung dieser Ionen ausreichenden Menge verwendet wird und die Menge des Dispergiermittels in einer stöchiometrischen Beziehung zu diesem Überschuß um bis zu etwa 50 Gew.-?£ vermindert wird.
- 8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Feinstoffe ein kieselsäurehaltiges Material darstellen, daß der Aufschlämmung Natriumcarbonat zugesetzt wird und daß die Menge des der Aufschlämmung zugesetzten Dispergiermittels um bis zu etwa 50 Gew.-% der stöchiometrischen Menge eines Überschusses des Natriumcarbonats über den Wert, der zur Ausfällung von Calcium- und/oder Magnesiumionen erforderlich ist, vermindert wird.
- 9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Feinstoffe Kohlefeinstoffe und das Dispergiermittel ein Naphthalinsulfonat-Aminoplast-Polymer darstellen.
- 10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine dicke Aufschlämmung mit einem Feinstoffgehalt von 55 bis 80 Gew.-% hergestellt wird.
- 11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß eine dicke Aufschlämmung mit einem Feinstoffgehalt von 65 bis 80 Gew.-%, insbesondere von 70 bis 75 Gew.-%, hergestellt wird.
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