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DE3587608T2 - Fehlerkorrektur im wege eines roboters. - Google Patents

Fehlerkorrektur im wege eines roboters.

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DE3587608T2
DE3587608T2 DE86900281T DE3587608T DE3587608T2 DE 3587608 T2 DE3587608 T2 DE 3587608T2 DE 86900281 T DE86900281 T DE 86900281T DE 3587608 T DE3587608 T DE 3587608T DE 3587608 T2 DE3587608 T2 DE 3587608T2
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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Roboter-Antriebssteuersystem zum Steuern des Weges der Bewegung eines angetriebenen Elements, z. B. des bewegbaren Elements einer Werkzeugmaschine oder des Greifteils eines Roboters, dessen Beschleunigung und Verzögerung gesteuert wird.
  • In einem Steuersystem zum Steuern der axialen Bewegung einer Werkzeugmaschine oder eines Roboters ist die herkömmliche Praxis im allgemeinen so, daß die Beschleunigung und Verzögerung in einer Weise bewirkt werden, daß das Steuersystem keiner Erschütterung oder Schwingung am Beginn einer axialen Bewegung und bei einer Verzögerung ausgesetzt wird. Ein Beispiel für ein derartiges Beschleunigungs-/Verzögerungs-Steuerverfahren besteht darin, die Zuführungsrate von Impulsen, die erzeugt werden, um sie der axial zurückgelegten Distanz entsprechen zu las sen, exponential zu erhöhen oder herabzusetzen.
  • Fig. 5(a), Fig. 5(b), Fig. 5(c) zeigen Darstellungen, die Antriebszustände für einen Fall angeben, in dem zwei unterschiedliche Geschwindigkeitsbefehle aufeinanderfolgend programmiert sind. Die Zeit ist längs der horizontalen Achse aufgetragen, und die Geschwindigkeit ist längs der vertikalen Achse aufgetragen. Fig. 5(a) zeigt eine befohlene Geschwindigkeit F1 von einem Zeitpunkt t&sub1; bis zu einem Zeitpunkt t&sub2; für die Bewegung von einem Koordinatenpunkt P1 zu einer befohlenen Position P2 und eine befohlene Geschwindigkeit F2 von einem Zeitpunkt t&sub2; bis zu einem Zeitpunkt t&sub3; für die Bewegung zu einem nächsten befohlenen Punkt P3. Tatsächlich ist indes sen, wenn eine Bewegung zu der befohlenen Position P3 über die befohlene Position P2 bewirkt wird, eine Verzögerung 2T eingeschaltet, wie dies in Fig. 5(b) gezeigt ist, wobei T die Zeit ist, die für die Beschleunigung und die Verzögerung benötigt wird.
  • Der Grund dafür besteht darin, die Geschwindigkeitsteuerung in einer Art und Weise auszuführen, daß das Steuersystem keiner Erschütterung oder Schwingung beim Starten und Stoppen der Bewegung in einem Fall ausgesetzt wird, in dem die axiale Bewegung einer Werkzeugmaschine oder eines Roboters gesteuert wird.
  • Ein Verfahren, das benutzt wird, um diese Verzögerungszeit zu verringern, besteht darin, das Positionieren bei der befohlenen Zwischenposition P2 nicht zu beachten und eine Beschleunigung bis zu der nächsten befohlenen Geschwindigkeit F2 ohne Durchführen einer Verzögerung bei dem Zeitpunkt t&sub2; zu bewirken. Wie in Fig. 5(c) gezeigt, zieht dies das Durchführen einer Impulsverteilungsberechnung längs jeder Achse, die der befohlenen Position P3 entspricht, auf der Grundlage eines Geschwindigkeitsbefehlsimpulses zum Erhöhen einer Zuführungsrate bis zu der befohlenen Geschwindigkeit F2 zu dem Zeitpunkt t&sub2;, welcher der Startpunkt der Verzögerung ist, und ein graduelles Antreiben des bewegbaren Elements in der angegebenen Richtung nach sich. Gemäß diesem Verfahren beträgt die sich ergebende Verzögerungszeit T. Darüber hinaus kann der Roboter-Bewegungsweg so durch Ändern der befohlenen Geschwindigkeit gestaltet werden, daß er sich einem gewünschten Weg annähert.
  • Codes, die diese Steuerfunktionen kennzeichnen, sind als G11 u. G12 bezeichnet und werden sowohl in einer automatischen Beschleunigungs-/Verzögerungsfunktion, einer Interpolationsfunktion und dgl. als auch in dem Antrieb und der Steuerung von Werkzeugmaschinen benutzt. Indessen benötigt ein System, welches den Weg des bewegbaren Elements durch derartige Steuercodes steuert, da sich die Größe eines Bogens, der durch den Bewegungsweg des bewegbaren Elements beschrieben wird, ändert, wann immer sich die befohlene Geschwindigkeit ändert, das Erzeugen eines komplizierten Programms, um den Wegfehler des Roboters zu verringern.
  • Beispiele aus dem Stand der Technik für Antriebssteuersysteme zum Steuern des Weges der Bewegung eines angetriebenen Elements zwischen einer Vielzahl von befohlenen Positionen sind durch die Druckschriften GB-A-1 189 959 und US-A-4 348 731 gegeben. Jede dieser Druckschriften offenbart, daß das angetriebene Element präzise durch alle der befohlenen Positionen läuft, während das Antriebssteuersystem gemäß der vorliegenden Erfindung ein solches ist, bei dem eine befohlene Zwischenposition geringfügig umgangen werden kann, um die Verzögerungszeit zu verringern.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein Roboter-Antriebssteuersystem zum Steuern des Weges der Bewegung eines angetriebenen Elements zwischen einer Vielzahl von befohlenen Positionen vorgesehen, wobei das Antriebssteuersystem betreibbar ist, um eine Antriebsimpulsverteilungs-Berechnung längs jeder Achse der Bewegung des angetriebenen Elements in Abhängigkeit von Geschwindigkeitsbefehlsimpulsen durchzuführen, die durch eine Beschleunigungs/Verzögerungs-Schaltung zum Beschleunigen und Verzögern der Antriebsimpulse verarbeitet worden sind, um dadurch eine befohlene Geschwindigkeit für das angetriebene Element innerhalb einer vorbestimmten Zeit zu erzielen, gekennzeichnet durch
  • (a) ein Impulserfassungsmittel zum Erfassen der Anzahl von Befehlsimpulsen, die verbleiben, um das angetriebene Element bis zum Erreichen seiner nächsten befohlenen Position zu verzögern, und zwar zu einem Zeitpunkt, zu dem das angetriebene Element beginnt, sich in Richtung auf diese nächste befohlene Position zu verzögern,
  • (b) ein Zeitbestimmungsmittel zum Angeben des Zeitpunkts des Beginns einer Impulsverteilungs-Berechnung, um eine Bewegung des angetriebenen Elements in Richtung auf die befohlene Position zu erzeugen, die der nächsten befohlenen Position folgt, wobei dieser Beginn-Zeitpunkt durch das Zeitbestimmungsmittel in Abhängigkeit von der Anzahl von Befehlsimpulsen bestimmt wird, die zu dem Verzögerungsbeginn-Zeitpunkt verbleibt, und
  • (c) ein Addiermittel zum Addieren von dem Beginn-Zeitpunkt aus die Anzahl der Befehlsimpulse, die von dem Beginn-Zeitpunkt aus verbleibt, zum Erreichen der nächsten befohlenen Position, und die Anzahl der Befehlsimpulse, die zum Beschleunigen des angetriebenen Elements in Richtung auf die befohlene Position dienen, welche der nächsten befohlenen Position folgt,
  • wobei das Zeitbestimmungsmittel betreibbar ist, um den Zeitpunkt als den Augenblick zu bestimmen, zu dem noch ein vorherbestimmbares Verhältnis aus der Anzahl von befohlenen Impulsen verbleibt, die bei dem Verzögerungsbeginn-Zeitpunkt verbleiben.
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Antriebssteuersystem zum Steuern des Weges der Bewegung eines angetriebenen Elements zwischen einer Vielzahl von befohlenen Positionen zu schaffen, das die Verzögerungszeit bei der Beschleunigung und der Verzögerung verringert, wenn die axiale Bewegung einer Werkzeugmaschine oder eines Roboters gesteuert wird, und das es gestattet, daß sich ein Roboter-Bewegungsweg einem gewünschten Weg mit Leichtigkeit ohne Rücksicht auf die bestimmte Geschwindigkeit annähert.
  • Das Antriebssteuersystem gemäß der vorliegenden Erfindung bestimmt eine Zeitsteuerung für den Übergang auf eine Beschleunigungssteuerung auf der Grundlage eines Geschwindigkeitsbefehls bis zu der nächsten befohlenen Position in Abhängigkeit von der Anzahl von Impulsen, die für die Verzögerung der Zuführungsrate verbleiben, und gestaltet den Übergang zur Beschleunigungssteuerung durch eine geeignete Beschneidung der Verzögerungszeit. Als Ergebnis kann die Verzögerungszeit auf einen kleinen Wert gesetzt werden, und der Roboter-Bewegungsweg kann so bestimmt werden, daß er sich einem gewünschten Weg mit Leichtigkeit ohne Rücksicht auf die befohlene Geschwindigkeit annähert.
  • Fig. 1 zeigt ein Blockschaltbild, das ein Ausführungsbeispiel des Systems gemäß der vorliegenden Erfindung darstellt.
  • Fig. 2 zeigt ein Flußdiagramin, das die Arbeitsweise einer Interpolations-Schaltung darstellt, die in dem System gemäß
  • Fig. 1 benutzt wird.
  • Fig. 3 zeigt eine erklärende Darstellung von Charakteristika, die ein Ausführungsbeispiel eines Geschwindigkeits-Steuersystems gemäß der vorliegenden Erfindung betreffen.
  • Fig. 4 zeigt eine Darstellung, die Bewegungswege in diesem Ausführungsbeispiel angibt.
  • Fig. 5 zeigt eine erklärende Darstellung von Charakteristika gemäß einem herkömmlichen Geschwindigkeits-Steuersystem.
  • Die vorliegende Erfindung wird im folgenden im einzelnen anhand eines Ausführungsbeispiels beschrieben, das in den Figuren gezeigt ist.
  • Fig. 1 zeigt ein Blockschaltbild, das ein Ausführungsbeispiel des Systems gemäß der vorliegenden Erfindung darstellt, bei dem eingegebene Treibimpulse F in Treibimpulse Xp, Yp umgesetzt werden. In dieser Figur bezeichnet das Bezugszeichen 1 eine Beschleunigungs/Verzögerungs-Schaltung zum Beschleunigen und Verzögern der Zuführungsrate bis hin zu einer befohlenen Geschwindigkeit innerhalb einer vorbestimmten Zeit, und diese Schaltung besteht aus einem Register, einem Akkumulator, einem Addierer und dgl . . Die Beschleunigungs/Verzögerungs-Schaltung 1 beginnt eine Verzögerung, wenn eine Verzögerungs-Distanz abhängig von der Zuführungsrate gleich einem Betrag der Bewegung wird, der aus zuführen verbleibt, welcher Betrag von einer Interpolationsschaltung rückgekoppelt wird, die im folgenden beschrieben wird. Die Interpolationsschaltung erzeugt verteilte Impulse Xp, Yp durch Ausführen einer Impulsverteilungsberechnung, die auf Daten beruht, welche für den Betrag der Bewegung kennzeichnend sind, wann immer die Beschleunigungs/Verzögerungs-Schaltung 1 einen Ausgangsimpuls Fj erzeugt. Die verteilten Impulse Xp, Yp treiben betreffende Servomotoren 4&sub1;, 4&sub2; über Servoschaltungen 3&sub1;, 3&sub2; Die Interpolationsschaltung 2 erfaßt eine verbleibende Anzahl von akkumulierten Befehlsimpulsen bei dem Beginn der Verzögerung, bestimmt den Beginnzeitpunkt einer Impulsverteilungsberechnung längs des nächsten Bewegungsweges aus der erfaßten Anzahl von Befehlsimpulsen, die verbleibt, und einem Parameter a, der ein Verhältnis der verbleibenden und akkumulierten Anzahl bestimmt, und addiert Befehlsimpulse, welche die Zuführungsrate beschleunigen, und Befehlsimpulse für die Verzögerung in Übereinstimmung mit einer befohlenen Geschwindigkeit F und einer befohlenen Position.
  • Fig. 2 zeigt ein Flußdiagramm, das die Prozedur der Impulsverteilungsberechnung angibt, die in der Interpolationsschaltung 2 durchgeführt wird.
  • Als nächstes wird ein Ausführungsbeispiel der Beschleunigungs/ Verzögerungs-Steuerung in Übereinstimmung mit dem System gemäß der vorliegenden Erfindung anhand von Fig. 3 u. Fig. 4 beschrieben.
  • Fig. 3(a), Fig. 3(b) zeigen Beispiele einer linearen Beschleunigungs/Verzögerungs-Steuerung, wobei die Rate, bei der ein Treibimpulssignal zugeführt wird, längs der vertikalen Achse und die Zeit längs der horizontalen Achse aufgetragen ist.
  • In Fig. 3(a), gemäß welcher zwei unterschiedliche Geschwindigkeitsbefehle aufeinanderfolgend programmiert sind, bezeichnet F1 eine befohlene Geschwindigkeit von einem Zeitpunkt t&sub1; zu-einem Zeitpunkt t&sub2; für die Bewegung von einem Koordinatenpunkt P1 zu einer befohlenen Position P2, und F2 bezeichnet eine befohlene Geschwindigkeit von dem Zeitpunkt t&sub2; zu einem Zeitpunkt t&sub3; für die Bewegung zu einem nächsten befohlenen Punkt P3. Die Interpolationsschaltung 2 bestimmt den Impulsverteilungs-Beginnzeitpunkt durch Festlegen z. B. von 40% als einen Parameter a zum Multiplizieren einer akkumulierten Anzahl von Befehlsimpulsen bei dem Beginn der Verzögerung aus einer Geschwindigkeit F1 heraus. Der tatsächliche Bewegungsweg für die Bewegung hin zu der befohlenen Position P3, wo die Beschleunigungs- und Verzögerungs-Zeitperiode T ist, stellt sich graduell in der Richtung der befohlenen Position P3 kurz vor der befohlenen Position P2 ohne Überqueren dieses Punkts ein, wie dies z. B. in Fig. 4 gezeigt ist.
  • Fig. 3(b) zeigt den Zustand der Änderung der Geschwindigkeit in einem Abschnitt, wo sich die Verzögerungszeit T und die Beschleunigungszeit T überlappen. Insbesondere beginnt sich das bewegbare Element zu dem Zeitpunkt t&sub2; zu verzögern. Zu einem Zeitpunkt t&sub4;, welcher gegeben ist, wenn die Anzahl von verbleibenden Befehlimpulsen 40% der Anzahl von akkumulierten Befehlsimpulsen bei dem Verzögerungs-Startzeitpunkt t&sub2; wird, wird die nächste Impulsverteilungsberechnung gestartet, es werden die befohlenen Impulse für die Beschleunigung auf der Grundlage der befohlenen Geschwindigkeit F2 addiert, und das bewegbare Element wird beschleunigt.
  • Obgleich der Impulsverteilungsberechnungs-Beginnzeitpunkt längs des nächsten Bewegungsweges auf die Einstellung der Anzahl von akkumulierten Impulsen S des schraffierten Teils in Fig. 3(b) hin nach der Gleichung
  • S = (½)aVT (wobei V die axiale Geschwindigkeit ist)
  • bestimmt wird, kann dieser für jede Achse berechnet werden.
  • Fig. 4 zeigt Bewegungswege in Form von Positions-Vektoren für jede Abtastzeit der Interpolationsschaltung 2 in einem Fall, in dem zwei bestimmte Parameter a, nämlich ein großer und ein kleiner, vorliegen.
  • Insbesondere dann, wenn der Parameter a groß ist, beginnt sich das bewegbare Element auf einem Weg von dem Koordinatenpunkt P1 zu der befohlenen Position P2 zu dem Zeitpunkt t&sub2; zu verzögern, und es wird ein Zeitpunkt, der durch den Parameter a von z. B. 80% bestimmt ist, welcher die Anzahl von Impulsen festlegt, die zu einem Zeitpunkt t&sub4; verbleiben, erfaßt. Von diesem Zeitpunkt an wird der Positionsvektor von dem Koordinatenpunkt P2 zu der befohlenen Position P3 aufeinanderfolgend zu dem Positionsvektor addiert, der in Richtung auf die befohlene Position P2 weist, während die Verzögerung durchgeführt wird. Zu einem Zeitpunkt t&sub5; erreicht dieser Weg eine Gerade, welche P2 u. P3 verbindet. In einem Fall, in dem der bestimmte Parameter a kleiner als der vorstehend genannte ist (ungefähr 30%), findet die Addition der Positionsvektoren zwischen Zeitpunkten t&sub4;' u. t&sub5;' statt, und der Bewegungsweg bildet eine Bogenform nahe der befohlenen Position P2.
  • Falls der festgelegte Parameter a auf Null gesetzt ist, kann der Bewegungsweg so bestimmt werden, daß er mit dem Bewegungsweg G11 zusammenfällt, wie dies in Fig. 5(b) gezeigt ist, welcher durch die befohlene Position P2 verläuft. Falls der Parameter a auf 100 gesetzt ist, kann der Bewegungsweg so bestimmt werden, daß er mit dem Bewegungsweg zusammenfällt, welcher durch G12 in Fig. 5(c) beschrieben ist.
  • Demzufolge wird bei dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel der Betrag der verbleibenden Verzögerungsbefehlsimpulse am Ende der Verzögerung als ein Prozentsatz desjenigen am Beginn der Verzögerung bestimmt, so daß die Größe des Kreisbogens des Bewegungswegs nach Belieben bestimmt werden kann. Dies ermöglicht es, einen Wegfehler auf einfache Art und Weise zu korrigieren.
  • Obwohl die vorliegende Erfindung auf der Grundlage eines Ausführungsbeispiels beschrieben worden ist, ist die Erfindung nicht auf dieses Ausführungsbeispiel beschränkt. Die Größe eines Kreisbogens kann durch verschiedene Verfahren in Abhängigkeit von der erfaßten Anzahl von verbleibenden Befehlsimpulsen bestimmt werden, und es kann ein Übergang zu der Beschleunigungssteuerung durch Beschneiden der Verzögerungszeit des bewegbaren Elements gleitend gemacht werden.
  • Die vorliegende Erfindung ist wirksam, wenn sie auf einen industriellen Roboter angewendet wird, und ist nützlich, wenn sie auf einen Roboter angewendet wird, der zahlreiche Gelenke hat. Die Erfindung ist nicht auf Roboter beschränkt, sondern ist ebenfalls nützlich, wenn sie auf die Servoschaltungen von Werkzeugmaschinen angewendet wird, die durch eine numerische Steuereinheit gesteuert werden.

Claims (1)

1. Roboter-Antriebssteuersystem zum Steuern des Weges der Bewegung eines angetriebenen Elements zwischen einer Vielzahl von befohlenen Positionen (P1, P2, P3), wobei das Antriebssteuersystem betreibbar ist, um eine Antriebsimpulsverteilungs-Berechnung längs jeder Achse der Bewegung des angetriebenen Elements in Abhängigkeit von Geschwindigkeitsbefehlsimpulsen (Fj), die durch eine Beschleunigungs/Verzögerungs-Schaltung (1) zum Beschleunigen und Verzögern der Antriebsimpulse verarbeitet worden sind, um dadurch eine befohlene Geschwindigkeit für das angetriebene Element innerhalb einer vorbestimmten Zeit (T) zu erzielen, gekennzeichnet durch
(a) ein Impulserfassungsmittel (2) zum Erfassen der Anzahl von Befehlsimpulsen, die verbleiben, um das angetriebene Element bis zum Erreichen seiner nächsten befohlenen Position (P2) zu verzögern, und zwar zu einem Zeitpunkt (t&sub2;), zu dem das angetriebene Element beginnt, sich in Richtung auf diese nächste befohlene Position (P2) zu verzögern,
(b) ein Zeitbestimmungsmittel (2) zum Angeben des Zeitpunkts (t&sub4;) des Beginns einer Impulsverteilungs-Berechnung, um eine Bewegung des angetriebenen Elements in Richtung auf die befohlene Position (P3) zu erzeugen, die der nächsten befohlenen Position (P2) folgt, wobei dieser Beginn-Zeitpunkt (t&sub4;) durch das Zeitbestimmungsmittel (2) in Abhängigkeit von der Anzahl von Befehlsimpulsen bestimmt wird, die zu dem Verzögerungsbeginn-Zeitpunkt (t&sub2;) verbleibt, und
(c) ein Addiermittel (2) zum Addieren von dem Beginn-Zeitpunkt (t&sub4;) aus die Anzahl der Befehlsimpulse, die von dem Beginn-Zeitpunkt (t&sub4;) aus verbleibt, zum Erreichen der nächsten befohlenen Position (P2), und die Anzahl der Befehlsimpulse, die zum Beschleunigen des angetriebenen Elements in Richtung auf die befohlene Position (P3) dienen, welche der nächsten befohlenen Position (P2) folgt,
wobei das Zeitbestimmungsmittel (2) betreibbar ist, um den Zeitpunkt (t&sub4;) als den Augenblick zu bestimmen, zu dem noch ein vorherbestimmbares Verhältnis (a) aus der Anzahl von befohlenen Impulsen verbleibt, die bei dem verzögerungsbeginn-Zeitpunkt (t&sub2;) verbleiben.
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