DE3545166A1 - Schreibgeraet, wie kugelschreiber u.dgl. - Google Patents
Schreibgeraet, wie kugelschreiber u.dgl.Info
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- Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft ein Schreibgerät, wie Kugelschreiber
u.dgl. mit einer in einem Schaft durch eine Verstelleinrich
tung in axialer Richtung verschiebbar angeordneten Schreibmi
ne, wobei die Minenspitze zum Schreiben aus einer vorderen
Öffnung des Schaftes herausragt und in Ruhestellung wenig
stens annähernd in das Innere des Schaftes zurückgeschoben
ist.
Damit es bei Nichtgebrauch eines Kugelschreibers nicht zu
Verschmierungen und Verschmutzungen von Gegenständen und
Kleidern kommt, läßt sich die Schreibmine in Ruhestellung in
das Innere des Schaftes zurückschieben. Gleiches gilt auch
für andere Schreibgeräte, wie z.B. Filz-, Tinten- und sonsti
ge Schreiber, sofern wegen der Gefahr eines Eintrocknens das
vordere Ende nicht mit einer Kappe luftdicht abgedeckt wird.
Das Ein- und Ausschieben der Schreibmine wird durch eine Ver
stelleinrichtung erreicht. Bekannt hierfür ist z.B. ein von
Hand betätigter Druckknopf, der ein Druckrohr mit der darin
befindlichen Mine nach vorne schiebt. Die Führungen des
Druckrohres sind dabei vollständig in im Schaftoberteil fest
stehenden Steuerschlitzen, Herzkurven oder sonstigen Schalt
elementen eingeführt. Bei der Entlastung des Druckknopfes
zieht sich die Schreibmine durch die Wirkung einer Feder wie
der zurück. Die Lösung der Schreibfedern erfolgt ebenfalls
durch Niederdrücken des Druckknopfes.
Der Druckknopf befindet sich bei allen bekannten Kugelschrei
bern am hinteren bzw. oberen Ende des Kugelschreibers. Im
allgemeinen wird er durch den Daumen des Benutzers betätigt.
Dies bedeutet, daß zum Schreiben und nach Beendigen des
Schreibens jedesmal eine gesonderte Bewegung notwendig ist.
Aus der DE-PS 23 35 331 ist ein mechanischer Schreibstift
für Bleistiftminen bekannt, wobei der Vorschub der Bleistift
mine durch einen von einer Batterie aus angetriebenen Elek
tromotor erfolgt. Auf diese Weise muß zum Nachführen der
sich beim Schreiben - oder Zeichnen abnutzenden Mine nicht
der Schreib- oder Zeichenvorgang unterbrochen werden. Diese
Unterbrechung wird insbesondere als nachteilig beim Anferti
gen von Zeichnungen empfunden, da sich häufig die Stelle, an
der die Minenspitze erneut angesetzt werden muß, nicht so
leicht finden läßt. Die Antriebsmittel zum Verdrehen von Zu
führwalzen lassen sich dabei mit dem Daumen der rechten Hand
betätigen, wobei sich das Schaltglied im unteren Bereich des
Schaftes befindet und zwar in einer Position, die der Daumen
normalerweise beim Schreib- oder Zeichenvorgang einnimmt.
Auf diese Weise ist keine Unterbrechung notwendig.
Ein derartiger Schreibstift ist jedoch mit Schreibgeräten
mit ein- und ausfahrbaren Minen, wie z.B. Kugelschreibern,
nicht vergleichbar, da ein laufendes Nachstellen in einer
Richtung nicht beabsichtigt ist. Nachteilig ist weiterhin,
daß bei dem vorbekannten Schreibstift eine gesonderte Ener
giequelle, nämlich Batterien, für den Elektromotor notwendig
sind. Neben einem relativ hohen Aufwand hierfür liegt ein
weiterer Nachteil darin, daß eine derartige Batterie auch
nach Verbrauch ausgetauscht werden muß.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
ein Schreibgerät der eingangs erwähnten Art zu schaffen, bei
dem die Verschiebung der Schreibmine ohne eine gesonderte Be
wegung bzw. Betätigung durch den Benutzer erfolgt, wobei die
Verstelleinrichtung einfach und weitgehend störungsfrei auf
gebaut sein soll.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die
Verstelleinrichtung eine im Inneren des Schaftes angeordnete
elektrische Antriebseinheit aufweist, mit der ein Gesperre
oder ein Getriebe in Antriebsverbindung steht, das an der
Schreibmine zu dessen axialen Verschiebung angreift, und daß
zur Stromversorgung der Antriebseinheit an der Außenseite
des Schaftes wenigstens eine Solarzelle angeordnet ist.
Durch die erfindungsgemäße Verstelleinrichtung läßt sich nun
auf einfache Weise zum Schreiben die Schreibmine aus dem
Schaft ausfahren, wozu es nicht mehr erforderlich ist, eine
gesonderte Bewegung durchzuführen. Die Betätigung der Ver
stelleinrichtung kann dabei auf beliebige Weise erfolgen.
Insbesondere kann hierzu eine Einrichtung verwendet werden,
die keine gesonderte Bewegung notwendig macht. So kann z.B.
im vorderen Bereich des Schaftes ein Tastschalter angeordnet
sein. Dies bedeutet, wenn man den Kugelschreiber in Schreib
stellung in die Hand nimmt, kann gleichzeitig damit auch der
Tastschalter oder auch eine andere Einrichtung zum Bewegen
der Verstelleinrichtung betätigt werden.
Ebenso ist zur Betätigung der Antriebseinheit an dem Schaft
auch ein Sensor möglich.
Eine sehr einfache Betätigung der Antriebseinheit ergibt
sich, wenn in dem Schaft ein Kipp- oder Rüttelschalter ange
ordnet ist. Auf diese Weise kann die Schreibmine praktisch
automatisch ausgefahren werden.
Durch die erfindungsgemäße Verwendung einer Solarzelle zur
Stromversorgung der Antriebseinheit ist für die Energiever
sorgung der elektrischen Antriebseinheit kein besonderer Auf
wand erforderlich. Insbesondere ist es nicht notwendig, Bat
terien nach Verbrauch auszuwechseln. Auf diese Weise besitzt
der Kugelschreiber eine lange Lebensdauer. Da Schreibarbei
ten stets bei Licht vorgenommen werden, ist die zur Aktivie
rung einer Solarzelle erforderliche Lichtmenge im allgemei
nen vorhanden.
Falls die von der Solarzelle gelieferte Stromstärke für die
elektrische Antriebseinheit nicht ausreichen sollte, kann
vorgesehen sein, daß im Inneren des Schaftes ein Akkumulator
angeordnet ist, der eingangsseitig mit der Solarzelle und
ausgangsseitig mit der Antriebseinheit verbunden ist. Auf
diese Weise kann der Antriebseinheit eine höhere Stromstärke
zugeführt werden.
Die Solarzelle kann auf beliebige Weise mit dem Schreibgerät
verbunden bzw. an diesem angeordnet sein, so können z.B. meh
rere kleine Solarzellen polygonförmig angeordnet sein.
Eine einfache und nicht störende Anordnung ist gegeben, wenn
die Solarzelle in Form einer Hülse an der Außenseite des
Schaftes angeordnet ist. Hierzu ist es lediglich erforder
lich, daß eine Solarzelle verwendet wird, die entsprechend
gekrümmt ist. Ggf. kann hierzu auch eine Solarzelle verwen
det werden, die flexibel genug ist, daß sie um den Schaft ge
wickelt werden kann. Durch eine derartige Ausgestaltung wird
auch eine hohe Fläche zur Aufnahme von Lichtenergie geschaf
fen.
Die Antriebseinheit zur Erzeugung einer Axialbewegung für
die Verstelleinrichtung kann auf beliebige Weise aufgebaut
sein. Hierzu kann z.B. ein Elektromotor verwendet werden,
der mit einem Untersetzungsgetriebe verbunden ist, welche
die Rotationsbewegung des Elektromotores in eine Linearbewe
gung umwandelt.
Die Antriebseinheit für die Verstelleinrichtung kann auch
aus einem Elektromagneten mit einem Gesperre bestehen. Durch
eine entsprechende Aktivierung des Elektromagneten kann über
das Gesperre in einfacher Weise die Schreibmine in der ge
wünschten axialen Richtung verschoben werden.
Eine sehr vorteilhafte und einfache Lösung ist ein Elektroma
gnet, dessen Anker aus einem Dauermagnet besteht. Dabei be
wegt sich der Anker, wenn der Elektromagnet unter Strom ge
setzt wird und die Polung des Jochs des Elektromagneten
gleich der Polung der dem Joch zugewandten Seite des Dauerma
gneten ist, z.B. Nordpol gegen Nordpol. Beim Ausschalten des
Stromes wird der Dauermagnet gegen das Joch zurückgezogen.
Mit der Axialbewegung des Dauermagneten kann dann ein Gesper
re bekannter Bauart wie oben beschrieben betätigt werden.
Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung am Bei
spiel einer Kugelschreibers anhand der Zeichnung prinzipmä
ßig beschrieben.
Es zeigt:
Fig. 1: einen Längsschnitt durch einen Kugelschreiber,
Fig. 2: eine Ausschnittvergrößerung der Verstellein
richtung.
Der Kugelschreiber besteht in üblicher Weise aus einem zwei
teiligen Schaft 1, dessen beide Teile durch ein Gewinde 2
miteinander verbunden sind. Auf diese Weise kann eine im In
neren des Schaftes 1 angeordnete Mine 3, welche bei dem dar
gestellten Ausführungsbeispiel eine sogenannte Großraummine
ist, nach Verbrauch ausgewechselt werden. Gleiches gilt auch
für die nachfolgend noch zu beschreibenden Teile der erfin
dungsgemäßen Vorrichtung.
Im Inneren des Schaftes ist eine in der Fig. 1 nicht näher
dargestellte Antriebseinheit 4 mit einer Verstelleinrichtung
5 angeordnet. Die Antriebseinheit 4 kann z.B. ein Elektromo
tor oder ein Elektromagnet sein. Die Verstelleinrichtung
wird bei einem Elektromotor ein Untersetzungsgetriebe und
bei einem Elektromagnet ein Gesperre sein. Uber die Verstell
einrichtung 5 wird die Schreibmine 3 in axialer Richtung ver
schoben, wobei in Schreibstellung die Minenspitze 6 aus der
vorderen Öffnung 7 des Schaftes 1 herausragt.
Im hinteren Bereich des Schaftes 1 sind um diesen Solarzel
len 8 in Form einer Hülse oder eines Polygons über die Außen
seite des Schaftes geschoben. Zwischen der Solarzelle 8 und
der Antriebseinheit 4 ist ein Akkumulator 9 angeordnet, der
z.B. eine bekannte Knopfzelle sein kann.
Am Schaft 1 befindet sich ein Tastschalter 10 oder ein Sen
sor, bei dessen kurzzeitiger Betätigung die Antriebseinheit
4 und damit die Verstelleinrichtung 5 eine Stellbewegung aus
führen. Für die Stellbewegung "Ein" oder "Aus" ist nur ein
kurzzeitiger Impuls notwendig. Die jeweilige Stellung kann
durch das Gesperre ohne Stromverbrauch gehalten werden.
Nach Beendigung des Schreibvorganges kann durch einen erneu
ten Druck auf den Tastschalter 10 durch Aktivierung der An
triebseinheit 4 die Schreibmine 3 wieder in Ruhestellung so
in das Innere des Schaftes 1 zurückgezogen werden, daß die
Schreibspitze ebenfalls sicher im Inneren des Schaftes zum
Liegen kommt. Ggf. kann hierzu eine Rückholfeder verwendet
werden, welche üblicherweise im vorderen, dünneren Bereich
der Schreibmine 3 angeordnet ist und sich auf der Schrägflä
che des Schaftes 1 und der Verdickung der Schreibmine 3 ab
stützt. Insbesondere bei Verwendung eines Elektromagneten
mit Dauermagnetanker als Antriebseinheit 4 kann ggf. auch ei
ne derartige Rückholfeder entfallen.
Bei Verwendung eines Elektromotors entfallen Gesperre und
Rückholfeder.
In der Fig. 2 ist eine Ausschnittsvergrößerung der Verstell
einrichtung mit einem Elektromagneten und einem Gesperre dar
gestellt. Der Elektromagnet weist eine stromdurchflossene
Spule 11 auf, in deren Innerem ein Eisenkern 12 als Joch an
geordnet ist. An der der offenen Seite des Schaftes 1 des Ku
gelschreibers zugeordneten Seite grenzt an den Eisenkern 12
ein Dauermagnet 13. Der Dauermagnet 13 ist über ein Druck
rohr 14 selbst mit der Schreibmine 3 verbunden. Das Druck
rohr 14 arbeitet mit einem Gesperre 15 zusammen, das in der
Fig. 2 nicht näher dargestellt ist. Ein derartiges Gesperre
15 kann von bekannter Bauart sein, wie es z.B. bei einem Ku
gelschreiber mit einem Druckknopf auf der Rückseite verwen
det wird. Das Druckrohr weist dabei Führungen auf, die mit
im Schaft feststehenden Steuerschlitzen zusammenarbeiten.
Entsprechend der Betätigung durch den Elektromagneten rasten
die Führungen des mit der Schreibmine 3 verbundenen Druckroh
res 14 in den Steuerschlitzen ein, wobei gleichzeitig eine
leichte Drehung erfolgt.
Die axiale Verschiebung des Druckrohres 14 und damit der
Schreibmine 3 übernimmt bei dieser Ausgestaltung der Elektro
magnet. Die Polungen des Eisenkernes 12 und des Dauermagne
ten 13 sind dabei so gewählt, daß sich gleiche Pole gegen
überliegen. In der Fig. 2 bedeutet dies: Nordpol gegen Nord
pol. Wird nun der Elektromagnet unter Strom gesetzt, so wird
der Dauermagnet 13 aufgrund der angegebenen Polung von dem
Eisenkern 12 abgestoßen, wodurch sich das Druckrohr 14 nach
unten, d.h. in Richtung auf ein Ausschieben der Schreibmine
3 aus der vorderen Öffnung 7 des Schaftes 1 bewegt. Dabei
ist nur ein kurzer Schaltimpuls notwendig. Beim Ausschalten
des Stromes wird der Dauermagnet 13 wieder gegen den Eisen
kern 12 zurückgezogen, da dieser ja bei Stromentfernung sei
ne Eigenschaft als Magnet verliert. Aufgrund der bekannten
Wirkung des Gesperres 15 rastet dabei jedoch die Schreibmine
3 in ihre Schreibstellung ein.
Zum Wiedereinfahren der Schreibmine 3 in das Innere des
Schaftes 1 ist ebenfalls lediglich ein kurzer Stromstoß aus
reichend. In diesem Falle wird wiederum der Dauermagnet 13
aufgrund der Magnetwirkung des als Joch wirkenden Eisenker
nes 12 kurzzeitig abgestoßen, wobei das Gesperre 15 in eine
Schaltstellung übergeht, in der die Schreibmine 3 in der zu
rückgezogenen Lage verbleibt. Wie ersichtlich übernimmt prak
tisch der Elektromagnet zusammen mit dem Dauermagneten 13
die Wirkung des bekannten Druckknopfes auf der Rückseite ei
nes Kugelschreibers.
Eine feste Verbindung zwischen der Schreibmine 3, dem Druck
rohr 14 und dem Dauermagneten 13 kann ggf. bei Anordnung ei
ner Rückholfeder im unteren Bereich des Schaftes, welche die
Schreibmine 3 gegen das Druckrohr 14 und den Dauermagneten
13 anpreßt, entfallen. In diesem Falle werden die genannten
Teile durch den Druck der Feder zusammengehalten.
Claims (10)
1. Schreibgerät, wie Kugelschreiber u.dgl., mit einer in ei
nem Schaft durch eine Verstelleinrichtung in axialer Rich
tung verschiebbar angeordneten Schreibmine, wobei die Minen
spitze zum Schreiben aus einer vorderen Öffnung des Schaftes
herausragt und in Ruhestellung wenigstens annähernd in das
Innere des Schaftes zurückgeschoben ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Verstelleinrichtung eine im Inneren des Schaftes (1) an
geordnete elektrische Antriebseinheit (4) aufweist, mit der
ein Gesperre oder ein Getriebe (5), in Antriebsverbindung
steht, das an der Schreibmine (3) zu dessen axialen Ver
schiebung angreift, und daß zur Stromversorgung der Antriebs
einheit (4) an der Außenseite des Schaftes (1) wenigstens ei
ne Solarzelle (8) angeordnet ist.
2. Schreibgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
im Inneren des Schaftes (1) ein Akkumulator (10) angeordnet
ist, der eingangsseitig mit der Solarzelle (8) und ausgangs
seitig mit der Antriebseinheit (4) verbunden ist.
3. Schreibgerät nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Solarzelle (8) in Form einer Hülse an der Außenseite des
Schaftes (1) angeordnet ist.
4. Schreibgerät nach einem der Ansprüche 1-3,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Antriebseinheit (4) einen Elektromotor aufweist, der mit
einem Untersetzungsgetriebe (5) verbunden ist.
5. Schreibgerät nach einem der Ansprüche 1-3,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Antriebseinheit (4) einen Elektromagneten mit einem Ge
sperre (5, 15) aufweist.
6. Schreibgerät nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Elektromagnet eine Spule (11) mit einem Eisenkern (12)
als Joch aufweist, wobei der Eisenkern (12) auf einen Dauer
magneten (13) wirkt, der über ein Gesperre (15) mit der
Schreibmine (3) verbunden ist.
7. Schreibgerät nach einem der Ansprüche 1-6,
dadurch gekennzeichnet, daß
zur Betätigung der Antriebseinheit (4) an dem Schaft (1) ein
Tastschalter (11) angeordnet ist.
8. Schreibgerät nach einem der Ansprüche 1-6,
dadurch gekennzeichnet, daß
zur Betätigung der Antriebseinheit (4) an dem Schaft (1) ein
Sensor angeordnet ist.
9. Schreibgerät nach einem der Ansprüche 1-6,
dadurch gekennzeichnet, daß
zur Betätigung der Antriebseinheit (4) in den Schaft (1) ein
Kipp- oder Rüttelschalter angeordnet ist.
10. Schreibgerät nach einem der Ansprüche 1-9,
dadurch gekennzeichnet, daß
mehrere Solarzellen polygonförmig um den Schaft angeordnet
sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853545166 DE3545166A1 (de) | 1985-12-20 | 1985-12-20 | Schreibgeraet, wie kugelschreiber u.dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853545166 DE3545166A1 (de) | 1985-12-20 | 1985-12-20 | Schreibgeraet, wie kugelschreiber u.dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3545166A1 true DE3545166A1 (de) | 1987-06-25 |
Family
ID=6288982
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853545166 Withdrawn DE3545166A1 (de) | 1985-12-20 | 1985-12-20 | Schreibgeraet, wie kugelschreiber u.dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3545166A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4201479A1 (de) * | 1992-01-21 | 1993-07-22 | Schmidt Feinmech | Schreibgeraet mit zwischen ruhestellung und schreibstellung verschiebbarer mine |
| DE29506668U1 (de) * | 1995-04-11 | 1995-06-14 | Rotring International Gmbh & Co Kg, 22525 Hamburg | Schreibgerät mit integrierter Funksignaleinrichtung |
| DE10300664B3 (de) * | 2003-01-02 | 2004-06-03 | Hilmar Nicolay | Schreibgerät |
-
1985
- 1985-12-20 DE DE19853545166 patent/DE3545166A1/de not_active Withdrawn
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4201479A1 (de) * | 1992-01-21 | 1993-07-22 | Schmidt Feinmech | Schreibgeraet mit zwischen ruhestellung und schreibstellung verschiebbarer mine |
| DE29506668U1 (de) * | 1995-04-11 | 1995-06-14 | Rotring International Gmbh & Co Kg, 22525 Hamburg | Schreibgerät mit integrierter Funksignaleinrichtung |
| DE10300664B3 (de) * | 2003-01-02 | 2004-06-03 | Hilmar Nicolay | Schreibgerät |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |