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DE3543173A1 - Chirurgisches instrument - Google Patents

Chirurgisches instrument

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Publication number
DE3543173A1
DE3543173A1 DE19853543173 DE3543173A DE3543173A1 DE 3543173 A1 DE3543173 A1 DE 3543173A1 DE 19853543173 DE19853543173 DE 19853543173 DE 3543173 A DE3543173 A DE 3543173A DE 3543173 A1 DE3543173 A1 DE 3543173A1
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DE
Germany
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handle
sleeve
spring element
frame
wire loop
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19853543173
Other languages
English (en)
Inventor
George O. Sun City Ariz. Baumrucker
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE3543173A1 publication Critical patent/DE3543173A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • A61B18/12Surgical instruments, devices or methods for transferring non-mechanical forms of energy to or from the body by heating by passing a current through the tissue to be heated, e.g. high-frequency current
    • A61B18/14Probes or electrodes therefor
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    • A61B18/14Probes or electrodes therefor
    • A61B18/149Probes or electrodes therefor bow shaped or with rotatable body at cantilever end, e.g. for resectoscopes, or coagulating rollers
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
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    • A61B2017/00238Type of minimally invasive operation
    • A61B2017/00274Prostate operation, e.g. prostatectomy, turp, bhp treatment
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    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
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    • A61B2018/00547Prostate
    • AHUMAN NECESSITIES
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Description

  • Chirurgisches Instrument
  • Die Erfindung betrifft ein chirurgisches Instrument zur Durchführung von Prostataresektionen.
  • Die Erfindung betrifft insbesondere ein auf dem Gebiet der Urologie verwendbares Resektoskop mit einer schleifenförmigen Drahtelektrode, die bewegLich in einer Hülse angeordnet ist und deren eines Ende an einem Gleitstück befestigt ist. Das andere Ende der Elektrode ist schleifenförmig ausgebildet und wird bei der Durchführung einer Resektion in die Hülse durch einen Teil der Prostata zurückgezogen.
  • Ferner betrifft die Erfindung ein Resektoskop dieser Art, bei der das Gleitstück in einer normalen wirksamen Lage durch ein gespanntes Federelemente gehalten wird. Das Gleitstück wird aus seiner normalen wirksamen Lage bewegt, um gleichzeitig das Federelement auszudehnen und die Drahtschleife durch einen Teil der Prostata zurückzuziehen, der zwischen der Drahtschleife und dem vorderen Ende der Hülse vorhanden ist.
  • Die Erfindung betrifft ferner ein Resektoskop, das ein Chirurg ergreift, um das Gleitstück mit seinen Fingern zu verschieben, wodurch gleichzeitig das Federelement ausgedehnt wird und die Drahtschleife durch eine Prostata zwischen der Drahtschleife und dem vorderen Ende der Hülse hindurchzuziehen. Ein derartiges Instrument gemäß der Erfindung ermöglicht, daß der Chirurg seine Finger zum Verschieben des Gleitstücks entgegen der durch die gespannte Feder ausgeübten Gegenkraft ermöglicht, so daß Chirurg seinen Tast- und Muskelsinn anwenden kann, um direkt die Bewegung der schneidenden Drahtschleife zu steuern.
  • Ferner ermöglicht ein Instrument gemäß der Erfindung, daß das Federelement nicht während der Benutzung des Instruments zusammengedrückt wird.
  • Die Feder ist derart ausgebildet und dimensioniert, daß das Federelement der Oberflächenkontur des Gleitstücks und anderen Komponenten des Instruments eng folgt, wodurch die Wahrscheinlichkeit minimal gehalten wird, daß das Federelement während der Benutzung des Instruments beschädigt werden kann.
  • Das bekannte Resektoskop von Iglesias, das vor der Einführung einer Blattfeder durch Iglesias als Resektoskop von Nesbit bezeichnet wurde, enthält ein auf dem Rahmen des Resektoskops angeordnetes Gleitstück und eine längliche Elektrode, die in einer länglichen Hülse angeordnet ist Das eine Ende der Elektrode ist an dem Gleitstück befestigt und das andere Ende Elektrode mit einer Drahtschleife zum Schneiden versehen. Das eine Ende der Hülse ist an dem Rahmen befestigt und das vordere Ende der Hülse weist von dem Rahmen des Resektoskops weg. Die Elektrode und die Drahtschleife werden durch Verschiebung des Gleitstücks in axialer Richtung verschoben. Eine Blattfeder verbindet das Gleitstück und den Rahmen, um das Gleitstück in einer stationären, normalen wirksamen Lage zu halten. Wenn das Gleitstück sich in seiner normalen, wirksamen Lage befindet, befindet sich die Drahtschleife der Elektrode innerhalb des vorderen Endes der Hülse. Die Drahtschleife wird aus dem vorderen Ende der Hülse vorgeschoben, wenn der Chirurg manuell das Gleitstück zu dem vorderen Ende der Hülse verschiebt und die Blattfeder zusammendrückt.
  • Nach dem Verschieben des Gleitstücks zum Vorschub der Drahtschleife aus dem vorderen Ende der Hülse, befindet sich das vordere Ende der Hülse angrenzend zu der Prostata, so daß ein Teil davon zwischen der Drahtschleife und dem vorderen Ende der Hülse vorhanden ist. Der Chirurg gibt dann das Gleitstück frei und die zusammengedrückte Blattfeder dehnt sich aus und drückt das Gleitstück weg von dem vorderen Ende der Hülse, wodurch die Drahtschleife durch die Prostata in das vordere Ende der Hülse gezogen wird. Bei der Benutzung des Resektoskops von Iglesias besteht eine Schwierigkeit, weil durch die Blattfeder die Drahtschleife durch die Prostata gedrückt wird, so daß ein Chirurg nicht seinen Tast- und Muskelsinn benutzen kann, um die Bewegung der schneidenden Drahtschleife durch die Prostata zu steuern. Die Blattfeder erstreckt sich ferner im wesentlichen nach außen von dem Resektoskop, so daß eine Beschädigungsgefahr besteht, oder daß eine unerwünschte Berührung mit dem Patienten oder anderen Objekten erfolgen kann, insbesondere eine nachteilige Wechselwirkung bei der Benutzung des Instruments.
  • Deshalb wäre es wünschenswert, ein verbessertes Resektoskop zu schaffen, das dem Chirurg die Benutzung seines Tast- und Muskelsinns ermöglicht, um eine geeignete Führung der Bewegung der Drahtschleife durch die Prostata zu ermöglichen. Ferner wäre es wünschenswert, das Federelement und das Gleitstück zu integrieren, um die Benutzung des Instruments zu vereinfachen und eine Beschädigungsgefahr für das Federelement minimal zu halten.
  • Durch die Erfindung soll deshalb ein verbessertes urologisches Instrument dieser Art gesch.1ffen werden, welches eine längliche Elektrode aufweist, die beweglich in einer ülse getragen wird, detell eines t:lde in einen Gleitstück befestigt ist und deren anderes Ende mit einer Drahtschleife versehen ist, die sich von dem vorderen Ende aus der Hülse erstreckt und wobei während einer Resektion einer Prostata ein Zurückziehen der Drahtschleife in die Hülse durch einen Teil der Prostata erfolgt, der sich zwischen der Drahtschleife und dem vorderen Ende der Hülse befindet.
  • Ferner soll ein Resektoskop der beschriebenen Art derart verbessert werden, daß der Chirurg seinen Tast- und Muskelsinn verwenden kann, um die Drahtschleife kontrolliert durch einen Teil der Prostata zu führen. Ferner soll es möglich sein, das Gleitstück in einer normalen Cperationslage durch ein gespanntes Federelement zu halten, welches derart gestaltet und dimensioniert ist, daß es an die Oberflächenkontur des Gleitstücks und anderer Komponenten des Resektoskops angrenzt und diesen folgt, so daß das Federelement während der Benutzung des Instruments keinen zusammendrückenden Kräften ausgesetzt wird.
  • Anhand der Zeichnung soll die Erfindung beispielsweise näher erläutert werden. Es zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines chirurgischen Instruments gemäß der Erfindung; Fig. 2 eine Teilansicht des Instruments in Fig. 1; Fig. 3 eine Schnittansicht entlang der Linie 3-3 in Fig.2; Fig. 4 eine Teilansicht zur Erläuterung des Federelements, das normalerweise in einer Ausnehmung angreift; Fig. 5 eine Schnittansicht entlang der Linie 5-5 in Fig. 4; Fig. 6 eine Teilansicht des Instruments zur Erläuterung der Arbeitsweise; und Fig. 7 eine Schnittansicht entlang der Linie 7-7 in Fig. 6.
  • Das in dem Ausführungsbeispiel dargestellte Instrument enthält einen Rahmen; eine Hülse, die an dem einen Ende mit dem Rahmen verbunden ist und deren offenes Ende von dem Rahmen in einem Abstand vorgesehen ist, und die eine Längsachse aufweist; ein Beobachtungsrohr, das von dem Rahmen getragen wind und dessen eines Ende sich in die Hülse erstreckt; ein an dem anderen Ende des Beobachtungsrohrs angeordnetes Okular; ein längliches, an dem Rahmen angeordnetes Gleitstück; einen gleitend verschiebbar an dem Gleitstück und dem Beobachtungsrohr angeordneten Griff mit sich nach außen weg von dem Beobachtungsrohr erstreckenden Armen, an den Finger angelegt werden können; einen an dem Rahmen zwischen dem Griff und der Hülse befestigten und sich nach unten erstreckenden Halsteil; eine an dem Rahmen hinter dem Griff und der Hülse angeordnete Daumenauflage; ein längliches elastisches Federelement, das an dem Griff und dem Halsglied angreift und axial in einer Richtung dehnbar ist, die im wesentlichen parallel zu der Längsachse der Hülse verläuft; sowie eine längliche Elektrode, die sich durch die Hülse und den Rahmen erstreckt und deren eines Ende in der Hülse an deren vorderem Ende angeordnet ist und deren anderes Ende mit dem Griff verbunden ist, und an deren vorderem Ende eine zum Schneiden dienende Drahtschleife befestigt ist. Die längliche Elektrode wird in axialer Richtung in der Hülse durch gleitende Verschiebung des Griffs entlang dem Beobachtungsrohr und entlang dem Gleitstück zwischen zwei Operationslagen bewegt. Bei der ersten normalen Operationslage wird der Griff gegen den Rahmen durch das Federelement angedrückt und die Drahtschleife erstreckt sich aus dem vorderen Ende der Hülse. In der zweiten Operationslage ist der Griff aus der ersten Operationslage entlang dem Gleitstück und dem Beobachtungsrohr in eine Richtung weg von dem vorderen Ende der Hülse verschoben, so daß die Drahtschleife zu dem vorderen Ende der Hülse gezogen wird und das Federelement in axialer Richtung ausgedehnt ist. Der Griff wird dadurch aus der ersten in die zweite Lage bewegt, daE der Chirurg den Daumen auf die Daumenauflage legt, während die Finger auf die Arme des Griffs aufgelegt werden und indem die Finger zu der Daumenauflage bewegt werden. Durch das Federelement wird der Griff von der zweiten in die erste-Lage bewegt, wenn der Chirurg den Griff freigibt. Das Instrument kann mit einem Halsglied versehen sein, das einen vorderen Teil aufweist, einen Griff mit zwei gegenüberliegenden Seitenflächen, sowie ein Federelement, das an einer der Flächen des Griffs derart befestigt ist, daß sich das Federelement von den Seitenflächen des Griffs und um den vorderen Bereich des Halsglieds erstrecken. Der vordere Bereich des Halsglieds kann eine daran ausgebildete Ausnehmung aufweisen, in der das um das Halsglied verlaufende Federelement angreift. Die Enden des Federelements können gelenkig an den Seitenflächen des Griffs befestigt werden, so daß bei einer Herausnahme des Federelements aus der Ausnehmung das Federelement um seine Enden verschwenkt wird und weg von dem Halsglied bewegt werden kann.
  • Bei dem in den Fig. 1 bis 7 dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiel eines Instruments gemäß der Erfindung ist eine längliche Hülse 11 vorgesehen, deren eines Ende 12 mit einem Rahmen 13 verbunden ist, und welche Hülse ein im Abstand von dem Rahemn 13 angeordnetes vorderes offenes Ende 14 aufweist. Ein an dem Rahmen 13 befestigtes Beobachtungsrohr 16 erstreckt sich durch einen Griff 21 und den Rahmen 13 und weist ein erstes nicht sichtbares Ende auf, das sich in die Hülse 11 erstreckt. Das zweite Ende 17 des Beobachtungsrohrs 16 ist an einem Okular 18 befestigt.
  • Längliche Gleitstücke 20,22 sind an einem Halsteil 26 bzw. an dem Rahmen 13 befestigt und erstrecken sich durch den Griff 21, der auf diesem und dem Beobachtungsrohr 16 gleitend verschiebbar ist. Der Griff 21 hat Arme 24,25 zum Angreifen durch Finger, welche Arme sich nach außen von den Gleitstücken 20,22 und dem Beobachtungsrohr 16 erstrecken. Das Halsglied 26 ist an dem Rahmen 13 zwischen dem Griff 21 und der Hülse 11 befestigt und ragt von dem Rahmen nach unten vor. Eine Daumenauflage 27 ist an dem Rahmen hinter dem Griff 21 und der Hülse 11 befestigt. Ein längliches Federelement 28 greift an dem Griff 21 und dem Halsglied 26 an. Wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, ist das Federelement axial in einer Bewegungsrichtung dehnbar, die parallel zu der Längsachse der Hülse 11 verläuft.
  • Eine längliche Elektrode 29 erstreckt sich von dem Griff 21 durch den Rahmen 13 und die Hülse 11 und hat ein erstes Ende 31, das im allgemeinen innerhalb der Hülse an deren vorderem Ende 14 angeordnet ist. Das andere Ende 30 der Elektrode ist mit dem Griff 21 verbunden. An dem Ende 31 der Elektrode 29 ist eine zum Schneiden dienende Drahtschleife 33 angeordnet.
  • In Fig. 1 sind der Griff 21, die Elektrode 29, die Drahtschleife 33 und das Federelement 28 in ihrer normalen ersten Lage angeordnet, wobei der Griff 21 gegen den Rahmen 13 gedrückt und die Drahtschleife 33 sich nach außen aus dem offenen Ende 14 der Hülse 11 erstreckt. Die zweite Lage des Griffs 21, der Elektrode 29, der Drahtschleife 33 und der Feder 28 ist in Fig. 6 dargestellt, wobei der Griff 21 entlang dem Beobachtungsrohr 16 und den Gleitstücken 20,22 in Richtung der Pfeile A verschoben wurde. Wenn der Griff 21 in Richtung der Pfeile A gleitend verschoben wird, werden die Elektrode 30 und die Drahtschleife 33 in entsprechender Weise in Richtung der Pfeile A verschoben. Wenn der Griff 21 in die in Fig. 6 dargestellte Lage verschoben ist, ist die Drahtschleife 33 in das vordere Ende 14 der Hülse 11 eingezogen und das Federelement 28 ist in axialer Richtung in Richtung der Pfeile A ausgedehnt. Die Pfeile A verlaufen im wesentlichen parallel zu der Längsachse der Hülse 11 und der länglichen Elektrode 30.
  • Das Halsglied 26 enthält einen vorderen Teil 40 mit einer daran ausgebildeten bogenförmigen Ausnehmung 41. Die Seitenflächen 42,43 des Griffs 21 sind im wesentlichen koplanar den Seitenflächen 44,45 des Halsglieds 26. An den Enden 50,51 der Feder 28 sind Ösen ausgebildet, mit denen die Feder an Stiften 52,53 angelenkt ist, die an der Seitenwand des Handgriffs 21 befestigt sind. Wenn die Feder 28 außer Eingriff mitd er Ausnehmung 41 gebracht wird, wie in Fig. 2 dargestellt ist, verschwenken die Enden 50,51 um die Stifte 52,53, so daß die Feder 28 in der dargestellten Weise frei herabhängt. Die mit Ösen versehenen Enden 50,51 sind derart dimensioniert, daß sie in einfacher Weise von den Stiften 52,53 entfernt werden können, so daß die Feder 28 in einfacher Weise durch eine neue Feder ersetzt werden kann.
  • Wenn sich der Handgriff 21 sich in der ersten in Fig. 1, 4 und 5 dargestellten Lage befindet, berührt und folgt im wesentlichen die Feder der Kontur der Seitenflächen 42 bis 45 des Handgriffs 21 und des Halsglieds 26. Wenn die Feder 28 mit dem Handgriff und dem Halsglied 26 in Berührung steht, besteht praktisch nicht die Gefahr, daß die Feder 28 an irgendeinem Gegenstand hängen bleibt. Die Enden 50,51 der Feder 28 stehen mitdem Handgriff 21 in der Nähe der Rückseite des Griffs 21 in Eingriff, so daß die Feder 28 in einem Abstand von dem Arm 25 frei herabhängen kann, wie in Fig. 2 dargestellt ist. Durch Befestigung der Enden 51,52 der Feder 28 an dem Handgriff 21 an Stellen in einem Abstand von der Vorderseite 61 und in der Nähe der Rückseite 60 des Handgriffs ist eine größere Länge der Feder 28 vorhanden, welche den Abstand zwischen der Stifte 52,52 und der Vorderlfäche 40 des Halsglieds 26 umspannt, wodurch die Lebensdauer der Feder erhöht wird.
  • Bei Benutzung entfernt der Chirurg die Hülse 11 von dem Instrument und benutzt einen Obturator, um die Hülse 11 in die Harnröhre einzusetzen, bis das entfernte vordere Ende 14 an die Prostata angrenzt. Nach der Positionierung der Hülse 11 in der Harnröhre wird die Elektrode 29 wieder indieHülse 11 eingesetzt und die Hülse wird wieder an dem Rahmen 13 des Instruments befestigt. Der Deutlichkeit halber in der Zeichnung nicht dargestellte Anschlüsse an dem Instrument ermöglichen die Zuführung von Wasser durch eilen KanaL in die Hülse 11 in die Harnb#ase und dessen Austritt aus der Harnblase durch die Hülse 11. Die Zufuhr von elektrischer Energie für die Elektrode 29 und die Drahtschleife 33 erfolgt über ein Anschlußelement 70 an dem Handgriff 21. Der Chirurg umgreift das Instrument mit dem Zeigerfinger und dem Mittelfinger, die an dem Arm 24 bzw.
  • an dem Arm 25 angreifen, während der Daumen auf die Daumenauflage 27 aufgesetzt wird. Der Handgriff 21 und die Drahtschleife 33 befinden sich dann in der ersten in den Fig. 1, 4 und 5 dargestellten Lage. Mit Hilfe des Okulars 18 positioniert der Chirurg das vordere Ende 14 derart, daß ein Teil der Prostata sich zwischen der Drahtschleife 33 und dem vorderen Ende 14 der Hülse 11 befindet. Nachdem ein Teil der Prostata zwischen der Drahtschleife 33 und dem vorderen Ende 14 angeordnet ist, zieht der Chirurg seine Finger in Richtung auf die Daumenauflage 27, um den Handgriff in Richtung der Pfeile A in Fig. 6 zu verschieben, wodurch die Drahtschleife 33 durch die Prostata und zu dem vorderen Ende 14 der Hülse 11 gezogen wird. Nachdem Durchschneiden des betrtffenden Teils der Prostata zwischen der Drahtschleife 33 und dem vorderen~ Ende 14 gibt der Chirurg den Handgriff 21 frei, so daß durch die Feder 28 der Handgriff 21 aus der in Fig. 6 dargestellten Lage in die in den Fig.1, 4 und 5 dargestellte Lage zurückgezogen wird.

Claims (4)

  1. Patentansprüche 1. Chirurgisches Instrument zur Durchführung von Prostataresektionen, mit a) einem Rahmen (13), b) einer Hülse (11), deren eines Ende (12) mit dem Rahmen verbunden ist, deren offenes vorderes Ende (14) in einem Abstand von dem Rahmen angeordnet ist und. die eine in Längsrichtung verlaufende Achse aufweist, c) einem von dem Rahmen getragenen Beobachtungsrohr (16), dessen eines Ende sich in die Hülse erstreckt, d) einem an dem anderen Ende des Beobachtungsrohrs befestigten Okular (18), e) einem an dem Rahmen angeordneten länglichen Gleitstück (22), f) einem auf dem Gleitstück und dem Beobachtungsrohr gleitend verschiebbar angeordneten Handgriff (21) mit sich nach außen und weg von dem Beobachtungsrohr erstreckenden Armen (24,25) für einen Fingereingriff, g) einem an dem Rahmen zwischen dem Handgriff und der Hülse an dem Rahmen befestigten Halsglied (26), welches von diesem herabragt, h) einer an dem Rahmen hinter dem Handgriff und der Hülse angeordneten Daumenauflage (27), i) einem länglichen elastischen Federelement (28), das zwischen dem Handgriff und dem Halsglied angreift und axial dehnbar in eine Bewegungsrichtung ist, die im wesentlichen parallel zu der Längsachse der Hülse verläuft, sowie mit j) einer länglichen Elektrode (29), die sich durch die Hülse und den Rahmen erstreckt, deren eines Ende im wesentlichen innerhalb der Hülse an deren vorderem Ende angeordnet ist, und deren anderes Ende (30) mit dem Handgriff verbunden ist, wobei an dem vorderen Ende der Elektrode eine Drahtschleife (33) befestigt ist und die Elektrode (29) in der Hülse in axialer Richtung beweglich ist, wenn der Handgriff entlang dem Beobachtungsrohr und dem Gleitstück zwischen zwei Operationslagen verschoben wird, wobei (I) in der ersten normalen Lage der Handgriff gegen den Rahmen durch das Federelement gedrückt wird und die Drahtschleife sich aus dem vorderen Ende der Hülse in einem Abstand davon erstreckt und (II) in der zweiten Lage der Handgriff aus der ersten Lage entlang dem Gleitstück und dem Beobachtungsrohr in einer Richtung weg von dem vorderen Ende der Hülse verschoben wird, so daß die Drahtschleife (33) durch das vordere Ende der Hülse gezogen und das Federelement axial ausgedehnt wird, wobei der Handgriff aus der ersten Lage in die zweite Lage bewegt wird, während der Daumen einer Hand auf der Daumenauflage aufliegt und die Finger der Hand um die Arme 24,25 an dem Handgriff gelegt sind und die Finger zu der Daumenauflage anziehen, und wobei das Federelement (28) den Handgriff aus der zweiten in die erste Lage verschiebt, wenn die Finger des Chirurgen den Handgriff freigeben.
  2. 2. Chirurgisches Instrument nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -zeichnet, daß das Halteglied (26) einen vorderen Teil (40) aufweist, daß der Handgriff (21) zwei gegenüberliegende Seitenflächen <42,43) aufweist, und daß das Federelement (28)an seinen gegenüberliegenden Enden (50,51) an den Seitenflächen des Handgriffs derart befestigt ist, daß sich das Federelement von den Seitenflächen des Handgriffs und um den vorderen Teil (40) des Halsglieds. (26) erstreckt.
  3. 3. Chirurgisches Instrument nach Anspruch 2, dadurch gekennz e i c h n e t , daß der vordere Teil des Halsglieds eine Ausnehmung (41) aufweist, an der das um das Halsglied angeordnete Federelement angreift.
  4. 4. Chirurgisches Instrument nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Enden (50,51) des Federelements verschwenkbar an den Seitenflächen des Handgriffs angeordnet sind, so daß nach dem Entfernendes Federelements aus der Ausnehmung (41) das Federelement um seine Enden weg von dem Halsglied verschwenkbar ist.
DE19853543173 1984-12-07 1985-12-06 Chirurgisches instrument Withdrawn DE3543173A1 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US5019089A (en) * 1989-12-07 1991-05-28 Interventional Technologies Inc. Atherectomy advancing probe and method of use
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