DE3541998A1 - Steuereinrichtung fuer mehrere mechanisch gekuppelte hydrostatische maschinen mit veraenderlichem volumen in einem antriebssystem mit eingepraegtem druck - Google Patents
Steuereinrichtung fuer mehrere mechanisch gekuppelte hydrostatische maschinen mit veraenderlichem volumen in einem antriebssystem mit eingepraegtem druckInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B49/00—Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00
- F04B49/06—Control using electricity
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Description
Die Erfindung betrifft eine Steuereinrichtung für
mehrere mechanisch gekuppelte hydrostatische Maschinen
mit veränderlichem Volumen in einem Antriebssystem
mit eingeprägtem Druck.
Beim Einsatz von Sekundäreinheiten zum Antrieb von
Maschinen werden häufig mehrere Einheiten mechanisch
gekoppelt. Der Vorteil ist, daß die kleineren Arbeits
maschinen leichter in der Anlage zu installieren
sind, oder die Kräfte, wie bei Radfahrzeugen, leichter
zu übertragen sind.
Immer sind die Motoren mechanisch verbunden. Das kann
form- oder kraftschlüssig erfolgen.
Häufig ändert sich die Belastung der Sekundäreinhei
ten in einem großen Bereich.
Bei geringerer Belastung und deshalb kleinem Schwenk
winkel der Sekundäreinheiten verschlechtert sich die
Regelbarkeit und es kommt zum unruhigen Lauf. Der
Wirkungsgrad verschlechtert sich ebenfalls.
Ein Verringern des Betriebsdruckes ist nicht zweck
mäßig, da dies nur im Verhältnis von ca. 1 : 2 bis 1 : 3
möglich ist. Außerdem werden dabei weitere Verbraucher
beeinflußt.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, die Regel
barkeit zu verbessern und den Wirkungsgrad zu erhöhen,
wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden
Teil des Patentanspruchs angeführten Merkmale gelöst.
Erfindungsgemäß sind somit nur soviele Maschinen akti
viert, wie tatsächlich benötigt werden.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in
den Unteransprüchen angegeben.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachstehend
anhand der Zeichnung näher erläutert, in der eine
Steuereinrichtung für ein Antriebssystem mit zwei
mechanisch gekuppelten Antrieben mit eingeprägtem
Druck schematisch dargestellt ist.
Über eine nicht dargestellte Primäreinheit wird ein
geprägter Druck auf das Leistungssystem 1 gegeben, an
dem ein hydraulischer Speicher 2 und die Sekundärein
heiten 3 und 4 angeschlossen sind.
Die Sekundäreinheiten 3 und 4 sind hydrostatische Ma
schinen, insbesondere Axialkolbenmaschinen mit ver
änderlichem Schluck- bzw. Fördervolumen. Die Einstel
lung des Volumens der Sekundäreinheiten 3 und 4 er
folgt durch Stellzylinder 5 und 6, deren Zylinder
räume über Ansteuergeräte 7 und 8 mit einer Druckmittel
quelle oder mit einem Tank verbindbar sind.
DieAnsteuergeräte 7 und 8 werden vom Ausgangssignal eines
Drehzahlreglers 9 angesteuert, dem der Istwert der
Drehzahl von einer mit der Einheit 3 gekuppelten
Tachometermaschine 18 sowie der entsprechend ein
stellbare Sollwert für die Drehzahl zugeführt werden.
Wie bei 19 angedeutet sind beide Sekundäreinheiten 3
und 4 mechanisch in irgendeiner Weise miteinander
verbunden.
Der Schwenkwinkel der Sekundäreinheiten 3 und 4 stellt
sich entsprechend dem Drehzahlregler 9 und der Bela
stung ein. Die Verstellvorrichtung der Sekundäreinheit
3 betätigt ein Potentiometer 20, dessen Abgriffsspan
nung auf der Leitung 21 einem ersten Schaltverstärker
16 zugeführt wird, in dem der Meßwert für den Schwenk
winkel der Sekundäreinheit 3 mit einem oberen Schalt
punkt verglichen wird, der an einem Potentiometer 17
beispielsweise auf 80% des maximalen Volumens der Se
kundäreinheit 3 einstellbar ist. Ferner wird die Ab
griffsspannung des Potentiometers 20 einem zweiten
Schaltverstärker 10 zugeführt, in dem der Vergleich
mit dem unteren Schaltpunkt durchgeführt wird, der
beispielsweise 20% des maximalen Volumens der Sekun
däreinheit 3 beträgt und an einem Potentiometer 11
einstellbar ist.
Der Ausgang des Schaltverstärkers 16 ist über eine Lei
tung 22 mit dem Rücksetzeingang R des zweiten Schalt
verstärkers 10 verbunden. Mit dem Ausgangssignal des
zweiten Schaltverstärkers 10 wird eine Umschaltein
richtung 12 angesteuert, die in einer vom Drehzahl
regler 9 zum Ansteuergerät 8 der Sekundäreinheit 4
führenden Leitung 24/23 angeordnet ist, während das
Ansteuergerät 7 der Sekundäreinheit 3 über die Lei
tung 24 unmittelbar mit dem Drehzahlregler 9 verbun
den ist.
In der Leitung 24/23 ist ferner zwischen der Umschalt
einrichtung 12 und dem Ansteuergerät 8 ein Rampenbild
ner 15 vorgesehen, der von einem Schalter 14 kurzge
schlossen ist, wenn der Schalter 14 geschlossen ist,
und der bei geöffnetem Schalter 14 aktiviert ist. Der
Schalter 14 wird von einem Schaltverstärker 13 ange
steuert, dessen einer Eingang an die Leitung 24 und
damit an den Ausgang des Drehzahlreglers 9 und dessen
anderer Eingang über eine Leitung 23 an den Ausgang
des Rampenbildners 15 angeschlossen ist.
Die Wirkungsweise ist folgende: Sinkt der Schwenkwinkel
der Sekundäreinheit 3 unter 20% des maximalen Wertes,
so wird dies durch den Schaltverstärker 10 erkannt,
dessen Schaltschwelle am Potentiometer 11 eingestellt
ist. Der Schaltverstärker 10 schaltet die Umschaltein
richtung 12 um und unterbricht dadurch die Verbindung
zwischen dem Drehzahlregler 9 und dem Ansteuergerät 8.
Durch die Umschalteinrichtung wird nun die Leitung 23
und damit das Ansteuergerät 8 über den geschlossenen
Schalter 14 auf einen Sollwert 0 umgeschaltet.
Damit liegt am Schaltverstärker 13 eine Differenz zwi
schen dem Ausgangssignal des Drehzahlreglers 9 auf der
Leitung 24 und dem über des noch kurzgeschlossenen
Rampenbildners 15 auf der Leitung 23 anliegenden Soll
wert für das Volumen der Sekundäreinheit 4 an. Damit
schaltet der Schaltverstärker um und erregt den Schal
ter 14, der geöffnet wird. Dadurch wird der Kurzschluß
des Rampenbildners 15 aufgehoben und der Sollwert wird
rampenförmig reduziert. Es wird also beim Erreichen
des unteren Schaltpunktes von beispielsweise 20% des
maximalen Schwenkwinkels der Sekundäreinheiten 3 und 4
der Schwenkwinkel der Sekundäreinheit 4 über eine
Rampe auf den Nullwert reduziert.
Das Drehmoment, das die Einheit 4 abgegeben hat, wird
von der Einheit 3 übernommen, sodaß deren Schwenkwin
kel auf 40% steigt. Die Verringerung des Drehmoments
der Einheit 4 erfolgt allmählich, um Schläge im Ge
samtsystem zu vermeiden.
Steigt aufgrund der Belastung der Schwenkwinkel der
Einheit 3 und erreicht den oberen Schaltpunkt von bei
spielsweise 80%, so spricht der Schaltverstärker 16 an,
dessen Schaltpunkt am Potentiometer 17 eingestellt ist,
und setzt über die Leitung 22 den Schaltverstärker 10
zurück. Dadurch wird die Umschalteinrichtung 12 zurück
geschaltet, womit das Ausgangssignal des Drehzahl
reglers 9 auf den Rampenbildner 15 gelangt.
Sobald der Ausgang des Rampenbildners 15 mit dem
Signal auf der Leitung 24 übereinstimmt, wird
durch Schaltverstärker 13 der Schalter 14 geschlossen
und damit der Rampenbildner außer Funktion gesetzt,
und der volle Stellwert des Drehzahlreglers 9 auf das
Ansteuergerät 8 weitergegeben. Damit ist die bei Erreichen
des unteren Schaltpunktes auf 0 zurückgeschwenkte
Sekundäreinheit 4 über die Rampenfunktion des Ram
penbildners 15 wieder aktiviert. Damit fällt der
Schwenkwinkel der Einheit 3 auf 40%.
Es wird also der Schwenkwinkel oder der Stellwert für
den Schwenkwinkel gemessen und mit Schaltpunkten in
den Schaltverstärkern 10 und 16 verglichen. Die Messung
kann mittels des Potentiometers 20 aber auch mit einem
Endschalter erfolgen. Andererseits können die Schalt
punkte auch durch den Sollwert für den Schwenkwinkel
der Sekundäreinheiten vorgegeben werden.
Claims (9)
1. Steuereinrichtung für mehrere mechanisch gekuppelte
hydrostatische Maschinen mit veränderlichem Volu
men in einem Antriebssystem mit eingeprägtem Druck,
dadurch gekennzeichnet, daß bei Erreichen eines
unteren, einem vorbestimmten Volumen entsprechenden
Schaltpunktes der Maschinen (3, 4) mindestens eine
Maschine auf Nullvolumen verstellbar ist.
2. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß bei Erreichen eines oberen, einem
vorbestimmten Volumen entsprechenden Schaltpunktes
die auf Nullvolumen reduzierte(n) Maschine(n) auf
Leistung verstellbar ist.
3. Steuereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verstellung von dem dem
unteren Schaltpunkt entsprechenden Volumen auf
das Nullvolumen und von dem Nullvolumen auf das
dem oberen Schaltpunkt entsprechende Volumen über
eine Rampenfunktion erfolgt.
4. Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkwinkel für
die Verstellung der Maschinen gemessen und mit den
Schaltpunkten verglichen wird.
5. Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Stellwert für die
Verstellung der Maschinen mit den Schaltpunkten
verglichen wird.
6. Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß für die Maschinen ein
Drehzahlregler (9) vorgesehen ist, dessen Ausgangs
signal der Verstelleinrichtung (5, 7) mindestens
einer Maschine (3) unmittelbar und der Verstellein
richtung (6, 8) mindestens einer Maschine (4) über
eine Umschalteinrichtung (12) zuführbar ist.
7. Steuereinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß an die Umschalteinrichtung (12) ein
Rampenbildner (15) angeschlossen ist.
8. Steuereinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Rampenbildner (15) über einen
Schalter (14) aktivierbar ist, der von einem Schalt
verstärker (13) angesteuert ist, dessen Eingänge
an den Eingang und den Ausgang der Umschalteinrich
tung (12) angeschlossen sind.
9. Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß der Meßwert bzw. der
Stellwert des Schwenkwinkels über einen ersten
Schaltverstärker (16) zum Vergleich des Wertes mit
dem oberen Schaltpunkt einen zweiten Schaltverstär
ker (10) zum Vergleich des Wertes mit dem unteren
Schaltpunkt ansteuert, dessen Ausgang die Umschalt
einrichtung (12) betätigt.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19853541998 DE3541998A1 (de) | 1985-11-28 | 1985-11-28 | Steuereinrichtung fuer mehrere mechanisch gekuppelte hydrostatische maschinen mit veraenderlichem volumen in einem antriebssystem mit eingepraegtem druck |
| US06/922,197 US4747268A (en) | 1985-11-28 | 1986-10-23 | Control means for a plurality of mechanically coupled hydrostatic machines with variable volume in a drive system with impressed pressure |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853541998 DE3541998A1 (de) | 1985-11-28 | 1985-11-28 | Steuereinrichtung fuer mehrere mechanisch gekuppelte hydrostatische maschinen mit veraenderlichem volumen in einem antriebssystem mit eingepraegtem druck |
Publications (1)
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| DE3541998A1 true DE3541998A1 (de) | 1987-06-04 |
Family
ID=6287031
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853541998 Withdrawn DE3541998A1 (de) | 1985-11-28 | 1985-11-28 | Steuereinrichtung fuer mehrere mechanisch gekuppelte hydrostatische maschinen mit veraenderlichem volumen in einem antriebssystem mit eingepraegtem druck |
Country Status (3)
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1986
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