[go: up one dir, main page]

DE3438113C2 - Anordnung zur Regelung des Schlupfes beim Abbremsen eines Straßenfahrzeugs - Google Patents

Anordnung zur Regelung des Schlupfes beim Abbremsen eines Straßenfahrzeugs

Info

Publication number
DE3438113C2
DE3438113C2 DE3438113A DE3438113A DE3438113C2 DE 3438113 C2 DE3438113 C2 DE 3438113C2 DE 3438113 A DE3438113 A DE 3438113A DE 3438113 A DE3438113 A DE 3438113A DE 3438113 C2 DE3438113 C2 DE 3438113C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vehicle
braking force
deceleration
wheel
arrangement according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE3438113A
Other languages
English (en)
Other versions
DE3438113A1 (de
Inventor
Hans Wupper
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Continental Teves AG and Co OHG
Original Assignee
ITT Automotive Europe GmbH
Alfred Teves GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ITT Automotive Europe GmbH, Alfred Teves GmbH filed Critical ITT Automotive Europe GmbH
Priority to DE3438113A priority Critical patent/DE3438113C2/de
Priority to GB08524595A priority patent/GB2165904B/en
Priority to FR8515419A priority patent/FR2572039B1/fr
Priority to JP60230049A priority patent/JP2534651B2/ja
Publication of DE3438113A1 publication Critical patent/DE3438113A1/de
Priority to US06/938,335 priority patent/US5066074A/en
Application granted granted Critical
Publication of DE3438113C2 publication Critical patent/DE3438113C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T8/00Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force
    • B60T8/17Using electrical or electronic regulation means to control braking
    • B60T8/1755Brake regulation specially adapted to control the stability of the vehicle, e.g. taking into account yaw rate or transverse acceleration in a curve

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Regulating Braking Force (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Regelung des Schlupfes beim Abbremsen eines Straßenfahrzeugs bei unterschiedlichen Haftwerten an der rechten und linken Fahrzeugseite, mit Sensoren zur Ermittlung des Drehverhaltens der Fahrzeugräder, mit elektronischen Schaltkreisen zur logischen Verknüpfung der Sensor-Signale, zur Ableitung von Meßgrößen und zur Erzeugung von Steuersignalen für den Rädern zugeordnete Bremsdruck-Steuereinrichtungen, mittels derer beim Instabilwerden eines Rades die Bremskraft an dem betreffenden Rad konstantgehalten, verringert und zur gegebenen Zeit wieder erhöht wird, wobei beim Erreichen einer Meßgröße, die einem vorgegebenen, die Gefahr von Fahrstabilitätsbeeinträchtigungen anzeigenden Giermoment-Schwellenwert entspricht, ein weiterer Giermomenten-Anstieg durch Begrenzung der Bremskraft an dem den besseren Straßenkontakt aufweisenden Vorderrad beschränkt wird.
Anordnungen zur Regelung des Bremsschlupfes sind bereits in vielen Varianten bekannt. Mit diesen wird das Drehverhalten einzelner oder zu Gruppen zusammengefaßter Räder während des Bremsvorganges gemessen, und es wird nach Auswertung, d. h. Verarbeitung und logischer Verknüpfung der Meßwerte unter Beachtung bestimmter Randbedingungen, in den Bremsdruckverlauf eingegriffen, wenn durch zu große Bremskraft oder zu hohen Bremsdruck an einem oder an mehreren Rädern Blockiertendenzen festgestellt werden. Auf diese Weise soll auch unter ungünstigen Bedingungen, insbesondere auf glatter Fahrbahn, der Bremsschlupf auf einen für das Abbremsverhalten des Fahrzeugs günstigen Wert geregelt werden, um die mit dem Radblockieren einhergehenden Gefahren, nämlich die Schleudergefahr und den Verlust der Lenkbarkeit des Fahrzeuges, zu vermeiden und dennoch einen kurzen Bremsweg sicherzustellen.
Besondere Schwierigkeiten bereitet dabei die Auslegung der Regelung für Straßenverhältnisse, bei denen die Reibwerte zwischen Reifen und Fahrbahn an der rechten und linken Fahrzeugseite sehr verschieden sind. Solche keineswegs so seltenen Situationen ergeben sich beispielsweise im Winter durch einseitig trockene Fahrbahn und stellenweise Anhäufung von Schnee oder Eis. Auch kann das Fahrzeug, z. B. durch Ausweichen in einer Gefahrensituation, einseitig auf eine unbefestigte Fahrbahn mit sehr schlechtem Haftwert gelangen. Bemißt der Schlupfregler in solchen Situationen den Bremsdruck für beide Räder einer Achse nach der Fahrzeugseite mit dem geringen Haftwert, wird der Bremsdruck zu weit abgesenkt und der Bremsweg dadurch zu lang. Bei individueller Regelung der beiden auf sehr unterschiedlichem Haftwert laufenden Räder einer Achse ergibt sich auf der griffigen Fahrzeugseite, und nur auf dieser, eine starke Bremswirkung, die ein hohes, vom Fahrer durch Lenkkorrekturen oftmals nicht mehr zu kompensierendes Giermoment zur Folge hat. Eine auf kurzen Bremsweg ausgelegte Schlupfregelung gefährdet also in solchen Situationen die Fahrstabilität des Fahrzeugs.
Aus der DE 23 33 127 C2 ist bereits eine Anordnung der eingangs genannten Art bekannt. Es handelt sich dabei um ein Blockierschutzregelsystem mit einer Druckbegrenzungseinrichtung, die die geregelten Bremsdrücke der beiden Räder einer Achse direkt vergleicht und den höheren geregelten Bremsdruck beim Überschreiten einer bestimmten Druckdifferenz beeinflußt. Bei diesem Blockierschutzregelsystem wirkt die Druckdifferenzbegrenzung auch dann bremswegverlängernd, wenn aufgrund der Straßenverhältnisse - z. B. bei relativ hohen, wenn auch unterschiedlichen Reibbeiwerten rechts/links - mit die Fahrstabilität nicht gefährdenden Giermomenten nicht zu rechnen ist.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zur Regelung des Bremsschlupfes zu entwickeln, die in allen in der Praxis vorkommenden Situationen das Entstehen eines für das Fahrzeug gefährlichen Giermomentes verhindert, die gleichzeitig eine immer noch hohe Haftwertausnutzung des auf hohem Reibwert laufenden Rades gewährleistet und dadurch das Erreichen eines kurzen Bremsweges ermöglicht.
Es hat sich nun gezeigt, daß diese Aufgabe mit einer Anordnung der eingangs genannten Art gelöst werden kann, deren Besonderheit darin besteht, daß Schaltkreise vorhanden sind, die das Unterschreiten eines vorgegebenen Schwellenwertes der Fahrzeugverzögerung zum Zeitpunkt der ersten Instabilität (t₁) eines Vorderrades als Kriterium für die Gefahr von die Fahrstabilität des Fahrzeugs beeinträchtigenden Giermomenten bewerten.
Erfindungsgemäß wird also auch bei unterschiedlichem Reibwert rechts/links nur dann begrenzend in die Regelung eingegriffen, wenn ein Kriterium für die Gefahr von Giermomenten, die die Fahrstabilität beeinträchtigen könnten, gegeben ist. Ist dies nicht der Fall, wird auch eine Bremsdruckdifferenz rechts/links infolge der Regelung akzeptiert und dadurch auch in solchen Situationen ein Abbremsen mit möglichst kurzem Bremsweg erreicht.
Nach einer vorteilhaften Ausführungsart der Anordnung nach der Erfindung, bei der an die Hinterräder des Fahrzeugs gleiche Bremskraft angelegt wird, wobei sich die Regelung der Bremskraft nach dem Schlupf des Hinterrades mit dem schlechteren Straßenkontakt richtet, wird die Drehverzögerung des den besseren Straßenkontakt aufweisenden Hinterrades als Maß für die Fahrzeugsverzögerung bewertet.
Weiterhin ist es erfindungsgemäß vorteilhaft, wenn der vorgegebene Schwellenwert der Fahrzeugverzögerung zwischen 0,3 und 0,4 g liegt.
Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Anordnung wird die Differenz zwischen dem aus der Fahrzeugverzögerung zum Zeitpunkt der ersten Instabilität eines Vorderrades abgeleiteten Reibwert und dem aus der Drehverzögerung des den besseren Straßenkontakt aufweisenden Hinterrades abgeleiteten Reibwert als weiteres Kriterium für die Gefahr von die Fahrstabilität des Fahrzeugs beeinträchtigenden Giermomenten bewertet.
Nach einer weiteren Ausführungsart der Erfindung wird beim Instabilwerden eines Vorderrades bei einem niedrigen, unterhalb eines vorgegebenen Schwellenwertes liegenden Verzögerungswertes der Bremskraftanstieg am zweiten Vorderrad, solange des Drehverhalten stabil ist, mit verringertem Gradienten fortgesetzt, bis ein von einem Giermoment-Schwellenwert abhängiger Bremskraft- oder ein Fahrzeugverzögerungs-Schwellenwert erreicht wird. Zweckmäßigerweise wird nach diesem Erreichen des Bremskraft- oder Fahrzeugverzögerungs-Schwellenwertes der Bremskraftanstieg mit einem geringeren Gradienten, der auf die von dem Fahrer durch Lenkkorrektur kompensierbare Gierwinkelgeschwindigkeit abgestimmt ist, fortgesetzt.
In den beigefügten Unteransprüchen sind noch einige weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben.
Die Erfindung beruht also auf der Erkenntnis, daß eine wesentliche Verbesserung der Regelung auf unterschiedlichen Reibwerten rechts/links zu erreichen ist, wenn aus dem Drehverhalten der Räder und der Verzögerung des Fahrzeugs, die sich unter bestimmten Bedingungen sehr einfach durch Beobachtung des stabilsten Rades messen läßt, auf die Gefahr von Giermomenten geschlossen wird. Durch Eingriff in die Regelung wird dann das Giermoment begrenzt, dem Fahrer jedoch eine Information gegeben, daß eine Reaktion notwendig ist. Der weitere Giermomentenanstieg erfolgt nun sehr langsam, d. h. mit einer Geschwindigkeit, die dem Fahrer genügend Zeit läßt zu reagieren. Andererseits läßt das Gegenlenken, also das Mitwirken des Fahrers, zu, daß auf der Seite des hohen Reibwertes die Bremskraft weiter ansteigt, wodurch der Haftwert an dieser Fahrzeugseite mit dem Ziel eines möglichst kurzen Bremsweges weitgehend ausgenutzt wird.
Die Abhängigkeit der Giermomentenbegrenzung von den beschriebenen Kriterien stellt außerdem sicher, daß der Eingriff in den Bremsdruckverlauf bzw. in die Schlupfregelung tatsächlich nur beim Vorliegen einer Gefahr für die Fahrstabilität des Fahrzeugs erfolgt.
Weitere Einzelheiten der Erfindung gehen aus den folgenden Diagrammen und der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der beigefügten Abbildungen hervor.
Es zeigen
Fig. 1 im Diagramm über der Zeit die Radgeschwindigkeiten während des Anbremsvorgangs auf einer Fahrbahn mit sehr unterschiedlichem Reibwert auf der rechten und linken Fahrzeugseite,
Fig. 2 im gleichen Zeitmaßstab den Bremsdruckver­ lauf an den Vorderrädern während des Brems­ vorganges nach Fig. 1,
Fig. 3 ebenfalls im gleichen Zeitmaßstab die Ver­ zögerung des auf hohem Reibwert laufenden Hinterrades während des Anbremsvorganges nach Fig. 1 und 2 und
Fig. 4 im Blockschaltbild eine Ausführungsart einer Schaltungsanordnung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens.
Die in den Fig. 1 bis 3 wiedergegebenen Diagramme ver­ anschaulichen das Raddrehverhalten, den Druckverlauf und die Verzögerung während eines Anbremsvorganges auf unter­ schiedlichem Reibwert rechts/links, bei dem die erfin­ dungsgemäße Giermomentenbeeinflussung zur Wirkung kommt.
Die Geschwindigkeit des auf hohem Reibwert laufenden Hin­ terrades ist mit vHRh bezeichnet. Diese Geschwindigkeit ist praktisch zu dem betrachteten Zeitpunkt mit der Fahr­ zeuggeschwindigkeit identisch, zumal sich, wie in dem hier beschriebenen Fall, aufgrund der bekannten "select-low"- Regelung der Bremsdruck an der Hinterachse nach dem Rad mit dem schlechteren Straßenkontakt richtet. Das sich auf der Seite des hohen Reibwertes befindende Hinterrad wird dadurch mit einem relativ geringen Bremsdruck beauf­ schlagt, so daß sich höchstens ein geringer und annähernd konstanter Schlupf einstellen kann.
Die gestrichelte Kurve in Fig. 1 bezieht sich auf die Ge­ schwindigkeit vVRh des auf hohem Reibwert laufenden die durchgezogene Kurve vVRn auf den Verlauf des auf niedri­ gem Reibwert laufenden Vorderrades. Die Geschwindigkeit des zweiten auf niedrigem Reibwert laufenden Hinterrades ist nicht dargestellt, weil dessen Drehverhalten für die erfindungsgemäße Giermomentenbeeinflussung von untergeord­ neter Bedeutung ist; der Straßenkontakt dieses Hinterrades begrenzt lediglich die Höhe des in die Radbremsen der Hin­ terräder einsteuerbaren Bremsdruckes.
In Fig. 2 ist der Bremsdruckverlauf pVRh des auf hohem Reibwert laufenden Vorderrades ebenfalls gestrichelt, der Druckverlauf pVRn des den niedrigen Reibwert ausgesetz­ ten Rades mit einer durchgezogenen Linie dargestellt.
Fig. 3 zeigt als einziges die Verzögerung HRh des un­ terbremsten Rades, weil diese zur Bestimmung der Fahrzeug­ geschwindigkeit und, daraus abgeleitet, der Fahrzeugverzöge­ rung dient und daher zur Giermomentenbeeinflussung benötigt wird.
Zum Zeitpunkt t₀ beginnt in dem Beispiel, auf das sich die Fig. 1 bis 3 beziehen, der hier betrachtete Brems­ vorgang. Eine erste Instabilität - ermittelt durch zu ho­ he Radverzögerung und/oder zu hohem Schlupf wird zum Zeitpunkt t₁ bemerkt. Die Schlupfregelung setzt ein und führt nach einer kurzen Verzögerung zum Absinken und an­ schließend zum Konstanthalten des Bremsdruckes pVRn.
Da die erste Instabilität bereits bei einer relativ klei­ nen Fahrzeugverzögerung von etwa 0,15 g - vergleiche Fig. 3 - auftrat, die Haftwertbedingungen an diesem Rad also sehr schlecht sind, ist ein Kriterium für die Gefahr von zu hohen Giermomenten erfüllt, weil der Haftwert an dem anderen Vorderrad, über den die Regelung zum Zeitpunkt t₁ noch keine Informationen besitzt, viel höher liegen könnte, theoretisch wäre an dem zweiten Vorderrad eine stabile Abbremsung mit maximal 1,0 g möglich.
Im Anschluß an den Zeitpunkt t₁ wird zunächst der Brems­ druckaufbau an dem zweiten, auf hohem Reibwert laufenden Vorderrad nur geringfügig vermindert fortgesetzt. Dies hat für das Fahrzeug einen Giermomentenanstieg zur Folge, der jedoch die Fahrstabilität noch nicht gefährdet. Der Fahrer erhält hierdurch über die Lenkung und das Fahrzeug­ verhalten eine Information über das anwachsende Giermo­ ment. Er hat genügend Zeit, sich auf diese Situation ein­ zustellen und durch Gegenlenken zu reagieren.
Das trotz weiterhin ansteigendem Bremsdruckes stabil lau­ fende zweite Vorderrad, dessen Kennlinien in Fig. 1 und 2 gestrichelt sind, könnte allerdings gefährliche Giermomen­ te nach sich ziehen, weshalb zum Zeitpunkt t₂, abhängig von der momentanen, der Fahrzeugverzögerung entsprechenden Radverzögerung HRh und der Verzögerung zum Zeitpunkt t₁ der ersten Instabilität bzw. den aus dem Raddrehver­ halten und dem Druck abgeleiteten Reibwert auf der Fahr­ zeugseite des schlechteren Straßenkontaktes, eine weitere Maßnahme zur Giermomentenbeeinflussung einsetzt. Zum Zeit­ punkt t₂ wird nämlich, obwohl das zweite Vorderrad wei­ terhin noch keine Blockiertendenz zeigt, der weitere An­ stieg des Bremsdruckes pVRh unterbrochen und nur noch mit sehr geringem Gradienten fortgesetzt. Das Giermoment wächst im Anschluß an t₂ nur noch so langsam, daß der Fahrer mit zumutbaren Lenkkorrekturen die Fahrstabilität des Fahrzeugs mühelos aufrechterhalten kann.
Zum Zeitpunkt t₃ tritt in dem hier beschriebenen Fall auch an dem auf hohem Reibwert laufenden Vorderrad eine Blockiertendenz auf, weshalb die Schlupfregelung den Bremsdruck pVRh reduziert, auf einem im Vergleich zu dem schlechteren Straßenkontakt aufweisenden Vorderrad hohem Druckniveau konstant hält und zu gegebener Zeit wieder er­ höht. Gefährliche Gierwinkel sind infolge der zwischen­ zeitlich durch den Fahrer eingeleiteten Lenkkorrekturen nicht mehr zu erwarten, so daß der weitere Bremsdruckver­ lauf allein durch das Instabilwerden der einzelnen Räder bestimmt wird.
In Fig. 4 ist ein Ausführungsbeispiel einer elektrischen Schaltungsanordnung wiedergegeben, mit der sich im Rahmen der Schlupfregelung das Entstehen von gefährlichen Giermo­ menten infolge von unterschiedlichen Haftwerten an der rechten und linken Fahrzeugseite verhindern läßt.
Nach dieser Darstellung sind die elektronischen Bauelemen­ te im wesentlichen zu drei elektronischen Funktionsblöcken 1, 2, 3 zusammengefaßt, mit denen aus den elektrischen Si­ gnalen oder Informationen über das Drehverhalten der ein­ zelnen Räder elektrische Signale zur Steuerung von Einlaß­ ventilen 4 bis 6 und Auslaßventilen 7 bis 9 im Druckmit­ telweg einer (nicht gezeigten) hydraulischen oder mit Druckluft betriebenen Bremsanlage abgeleitet werden. Mit solchen Ventilen läßt sich beim Erkennen einer Blockier­ tendenz der Bremsdruck reduzieren oder ein weiterer Brems­ druckanstieg verhindern.
Das Drehverhalten der Vorderräder VL, VR und Hinterräder HR, HL wird hier mit Hilfe von induktiven Meßwertaufneh­ mern 10 bis 13 gemessen, die ein in der Frequenz der Rad­ umdrehung proportionales elektrisches Signal erzeugen. Nach Aufbereiten, Verstärken und Filtern der Sensorsignale in dem jeweiligen Eingangsschaltkreis 14 bzw. 15, 16 oder 17 werden die Ausgangssignale einer elektronischen Ver­ knüpfungslogik und Signalverarbeitungsstufe 31 bzw. 32, 33 zugeführt, an deren Ausgängen A₁, A₂, A₃ Bremsdruck­ steuersignale zur Verfügung stehen. Nach dem Verstärken dieser Signale in den Leistungsverstärkern 18 bis 23 wer­ den mit diesen Signalen die Bremsdrucksteuerventile, das sind die Einlaß- und Auslaßventile 4 bis 9, die als elek­ tromagnetisch betätigbare 2/2-Wegeventile ausgebildet sind, für die errechneten Zeitspannen umgeschaltet. In dem hier beschriebenen Beispiel wird der Bremsdruck an den Vorderrädern VL, VR über die Ventilpaare 4, 7 bzw. 6, 9 individuell geregelt, während für die Bremsen der Hinter­ räder HR, HL ein gemeinsames Ventilpaar 5, 8 vorgesehen ist. Zweckmäßigerweise wird dabei der Bremsdruck in den Hinterrädern nach dem "Select-low"-Auswahlverfahren ermit­ telt, so daß sich der Hinterradbremsdruck stets nach dem Rad mit dem schlechteren Straßenkontakt richtet.
Der Funktionsblock 3 enthält außerdem einen Verknüpfungs­ schaltkreis 24, dem die aufbereiteten Geschwindigkeitsin­ formationen aller Radsensoren 10 bis 13 zugeführt werden und der aus diesen nach einem vorgegebenen Algorithmus eine Bezugsgröße erzeugt, die über die Signalleitung 25 den Schaltkreisen 15, 16 und 17 zugeleitet wird und die in diesen Schaltkreisen mit dem Drehverhalten der einzelnen Räder verglichen wird.
Die erfindungsgemäß zur Verbesserung der Regelung bei un­ terschiedlichen Haftwerten an der rechten und linken Fahr­ zeugseite bzw. zum Verhindern gefährlicher Giermomente er­ forderlichen Schaltkreise sind in dem Funktionsblock 2 zu­ sammengefaßt und bestehen im wesentlichen aus mehreren elektronischen Schaltkreisen 26 bis 28, denen die aufbe­ reiteten Sensorsignale zugeführt werden. Über Signallei­ tungen 29, 30 stehen die Ausgänge der Schaltkreise 26 und 28 mit dem Eingang der Verknüpfungslogik und Signalverar­ beitungsstufe 31 bzw. 33 in Verbindung, deren Ausgangssi­ gnale den Bremsdruckverlauf in den Bremsen der beiden Vor­ derräder VL, VR beeinflussen. Beim Erkennen von Situatio­ nen, die gefährliche Giermomente zur Folge haben können, liegt an den Ausgängen der Schaltkreise 26 oder 28 bzw. auf den Signalleitungen 29 oder 30 ein Signal an, das z. B. den weiteren Bremskraftanstieg an dem den besseren Straßenkontakt aufweisenden Vorderrad verringert und da­ durch das Anwachsen des Giermomentes in dieser Bremsphase auf einen für die Fahrstabilität ungefährlichen, durch Ge­ genlenken kompensierbaren Wert reduziert.
Den beiden Schaltkreisen 26 und 28 der Giermomenten-Beein­ flussungsschaltung, nämlich des Funktionsblockes 2, wird nach Fig. 4 das aufbereitete Signal beider Vorderräder VL, VR zugeleitet. Das Drehverhalten der beiden Hinterräder HR, HL wird dagegen zunächst in dem Schaltkreis 27 bewer­ tet und nur das Signal ausgewählt und zu den dritten Ein­ gängen der Schaltkreise 26, 28 weitergeleitet, das die Ge­ schwindigkeit oder eine abgeleitete Größe des schnelleren, auf höherem Reibwert laufenden Hinterrad HR oder HL reprä­ sentiert. Aus dem Drehverhalten des schnellsten Hinterra­ des läßt sich nämlich, wie bereits erläutert wurde, am ge­ nauesten die Geschwindigkeit und Verzögerung des Fahrzeu­ ges in dieser Anbremsphase ermitteln.
Außerdem sind an die Schaltkreise 26, 28 innerhalb des Funktionsblockes 2, der die Bausteine für die Giermomen­ tenbeeinflussung enthält, Zähler oder Vergleicher 34, 35 oder andere Baustufen angeschlossen, die Schwellwerte für das Ansprechen der Giermomentenbeeinflussung festlegen. In dem anhand der Fig. 1 bis 3 beschriebenen Beispiel wird der Giermoment-Schwellwert zum Zeitpunkt t₁ erreicht und die Giermomenten-Beeinflussung in Funktion gesetzt.
Zur Realisierung des als Blockschaltbild in Fig. 4 dargestell­ ten Ausführungsbeispiels, insbesondere der Funktionsblöcke 2 und 3, sind sowohl festverdrahtete Schaltungen als auch programmierbare Schaltkreise, wie Mikrocomputer, geeignet.

Claims (9)

1. Anordnung zur Regelung des Schlupfes beim Abbremsen eines Straßenfahrzeugs bei unterschiedlichen Haftwerten an der rechten und linken Fahrzeugseite, mit Sensoren zur Ermittlung des Drehverhaltens der Fahrzeugräder, mit elektronischen Schaltkreisen zur logischen Verknüpfung der Sensor-Signale, zur Ableitung von Meßgrößen und zur Erzeugung von Steuersignalen für den Rädern zugeordnete Bremsdruck-Steuereinrichtungen, mittels derer beim Instabilwerden eines Rades die Bremskraft an dem betreffenden Rad konstantgehalten, verringert und zur gegebenen Zeit wieder erhöht wird, wobei beim Erreichen einer Meßgröße, die einem vorgegebenen, die Gefahr von Fahrstabilitätsbeeinträchtigungen anzeigenden Giermoment-Schwellenwert entspricht, ein weiterer Giermomenten-Anstieg durch Begrenzung der Bremskraft an dem den besseren Straßenkontakt aufweisenden Vorderrad beschränkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß Schaltkreise (2, 26, 27, 28, 34, 35) vorhanden sind, die das Unterschreiten eines vorgegebenen Schwellenwertes der Fahrzeugverzögerung zum Zeitpunkt der ersten Instabilität (t₁) eines Vorderrades als Kriterium für die Gefahr von die Fahrstabilität des Fahrzeugs beeinträchtigenden Giermomenten bewerten.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß diese an die Hinterräder (HR, HL) des Fahrzeugs gleiche Bremskraft anlegt, wobei sich die Regelung der Bremskraft nach dem Schlupf des Hinterrades mit dem schlechteren Straßenkontakt richtet, und daß die Drehverzögerung (HRh) des den besseren Straßenkontakt aufweisenden Hinterrades als Maß für die Fahrzeugverzögerung herangezogen wird.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der vorgegebene Schwellenwert der Fahrzeugverzögerung, zwischen 0, 3 bis 0,4 g ("g" bedeutet die Konstante der Erdbeschleunigung von etwa 9,81 m/s²) liegt.
4. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Differenz zwischen dem aus der Fahrzeugverzögerung zum Zeitpunkt der ersten Instabilität (t₁) eines Vorderrades abgeleiteten Reibwert und dem aus der Drehverzögerung (HRh) des den besseren Straßenkontakt aufweisenden Hinterrades abgeleiteten Reibwert als weiteres Kriterium für die Gefahr von die Fahrstabilität des Fahrzeugs beeinträchtigenden Giermomenten bewertet wird.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß diese beim Instabilwerden eines Vorderrades bei einem niedrigen, unterhalb eines vorgegebenen Schwellenwertes liegenden Verzögerungswert (R) den Bremskraftanstieg am zweiten Vorderrad, solange dessen Drehverhalten stabil ist, mit verringertem Gradienten fortsetzt, bis ein von einem Giermoment-Schwellenwert abhängiger Bremskraft- oder ein Fahrzeugverzögerungs-Schwellenwert erreicht wird.
6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß diese nach dem Erreichen (t₂) des von dem Giermoment-Schwellenwert abhängigen Bremskraft- oder Fahrzeugverzögerungs-Schwellenwertes den Bremskraftanstieg mit einem geringeren Gradienten, der auf die von dem Fahrer durch Lenkkorrektur kompensierbare Gierwinkelgeschwindigkeit abgestimmt ist, fortsetzt.
7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltkreise (2, 26, 27, 28, 34, 35), die zur Bewertung der Fahrzeugverzögerung vorgesehen sind, die beim Bremsen durch unterschiedliche Reibwerte auf der rechten und linken Fahrzeugseite entstehenden Giermomente ermitteln und die Schlupfregelung in Abhängigkeit von Kriterien für die Gefahr von die Fahrstabilität des Fahrzeugs beeinträchtigenden Giermomenten beeinflussen.
8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltkreise (2, 26-28, 34, 35) den Bremskraft- oder Bremsdruck-Anstieg (pVR) an den Vorderrädern (VR, VL) in Abhängigkeit von den Giermoment-Kriterien variieren.
9. Anordnung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß diese nur bei einer Fahrzeugverzögerung über etwa 0,3 bis 0,4 g und/oder beim Auftreten einer Radverzögerung unter etwa 0,3 bis 0,4 g in Funktion ist.
DE3438113A 1984-10-18 1984-10-18 Anordnung zur Regelung des Schlupfes beim Abbremsen eines Straßenfahrzeugs Expired - Fee Related DE3438113C2 (de)

Priority Applications (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE3438113A DE3438113C2 (de) 1984-10-18 1984-10-18 Anordnung zur Regelung des Schlupfes beim Abbremsen eines Straßenfahrzeugs
GB08524595A GB2165904B (en) 1984-10-18 1985-10-04 Method and circuit arrangement for controlling slip when braking a road vehicle
FR8515419A FR2572039B1 (fr) 1984-10-18 1985-10-17 Procede de regulation du glissement de freinage d'un vehicule
JP60230049A JP2534651B2 (ja) 1984-10-18 1985-10-17 自動車の制動時スリツプ制御方法及びその制御装置
US06/938,335 US5066074A (en) 1984-10-18 1986-12-04 Process and circuit arrangement for controlling the slip when braking a road vehicle

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE3438113A DE3438113C2 (de) 1984-10-18 1984-10-18 Anordnung zur Regelung des Schlupfes beim Abbremsen eines Straßenfahrzeugs

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3438113A1 DE3438113A1 (de) 1986-04-24
DE3438113C2 true DE3438113C2 (de) 1995-04-27

Family

ID=6248143

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE3438113A Expired - Fee Related DE3438113C2 (de) 1984-10-18 1984-10-18 Anordnung zur Regelung des Schlupfes beim Abbremsen eines Straßenfahrzeugs

Country Status (5)

Country Link
US (1) US5066074A (de)
JP (1) JP2534651B2 (de)
DE (1) DE3438113C2 (de)
FR (1) FR2572039B1 (de)
GB (1) GB2165904B (de)

Families Citing this family (14)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPH076051Y2 (ja) * 1987-05-30 1995-02-15 スズキ株式会社 車両のブレ−キ装置
DE3731756A1 (de) * 1987-09-22 1989-03-30 Bosch Gmbh Robert Verfahren zur regelung der fahrstabilitaet eines fahrzeugs
DE3843520C1 (de) * 1988-12-23 1990-04-19 Daimler-Benz Aktiengesellschaft, 7000 Stuttgart, De
US5063514A (en) * 1990-06-19 1991-11-05 General Motors Corporation Abs yaw control
DE4026626A1 (de) * 1990-08-23 1992-02-27 Bosch Gmbh Robert Verfahren zur regelung der fahrzeugdynamik
DE4114734A1 (de) * 1991-05-06 1992-11-12 Teves Gmbh Alfred Schaltungsanordnung fuer eine bremsanlage mit elektronischer blockierschutzregelung
JPH04358955A (ja) * 1991-06-05 1992-12-11 Hitachi Ltd アンチスキッド制御システムの安全装置
DE4410937C1 (de) * 1994-03-29 1995-08-10 Knorr Bremse Systeme Verfahren zur Optimierung von Bremsweg und Fahrzeugstabilität von Fahrzeugen mit einem Antiblockiersystem auf Fahrbahnen mit stark unterschiedlichen Reibwerten und blockiergeschützter Bremskraftregelkreis zur Durchführung des Verfahrens
GB9418476D0 (en) * 1994-09-14 1994-11-02 Dunlop Ltd Sequential selective operation of aircraft brakes
US5707118A (en) * 1995-09-15 1998-01-13 Alliedsignal, Inc. Velocity based brake control system with directional stability
JP3256428B2 (ja) * 1996-01-29 2002-02-12 トヨタ自動車株式会社 アンチロック制御装置
DE10127828A1 (de) * 2000-06-10 2002-01-31 Bosch Gmbh Robert Verfahren und Vorrichtung zur Einstellung der Bremswirkung bei einem Fahrzeug
EP1716029A1 (de) * 2003-12-23 2006-11-02 Continental Teves AG & Co. oHG Verfahren zum regeln eines bremsdrucks bei inhomogenen fahrbahnreibwerten
JP6984353B2 (ja) * 2017-11-29 2021-12-17 株式会社アドヴィックス 車両の制動制御装置

Family Cites Families (15)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2112669A1 (de) * 1971-03-16 1972-10-12 Bosch Gmbh Robert Blockierschutzvorrichtung
US3894773A (en) * 1972-01-05 1975-07-15 Adaptronics Inc Differential braking system for tractor trailer trucks
DE2231166C2 (de) * 1972-06-26 1985-02-14 Robert Bosch Gmbh, 7000 Stuttgart Antiblockierregelsystem für druckmittelbetätigte Fahrzeugbremsen
JPS5241436B2 (de) * 1972-11-10 1977-10-18
DE2333125A1 (de) * 1973-06-29 1975-01-23 Wabco Westinghouse Gmbh Blockierschutzregelsystem fuer druckmittelbetaetigte fahrzeugbremsen
DE2333127C2 (de) * 1973-06-29 1982-04-15 Wabco Fahrzeugbremsen Gmbh, 3000 Hannover Blockierschutzregelsystem für druckmittelbetätigte Fahrzeugbremsen
JPS566901B2 (de) * 1973-07-23 1981-02-14
DE2812000A1 (de) * 1978-03-18 1979-09-27 Bosch Gmbh Robert Antiblockierregelsystem
DE2830580A1 (de) * 1978-07-12 1980-02-28 Wabco Fahrzeugbremsen Gmbh Verfahren und einrichtung zur regelung des bremsdruckes in blockiergeschuetzten fahrzeugbremsanlagen
DE2830809A1 (de) * 1978-07-13 1980-01-31 Bosch Gmbh Robert Antiblockierregelsystem
DE2851107C2 (de) * 1978-11-25 1990-03-08 Wabco Westinghouse Fahrzeugbremsen GmbH, 3000 Hannover Schaltungsanordnung zur Verbesserung der Fahrstabilität von mit blockiergeschützten Bremsanlagen ausgerüsteten Fahrzeugen
DE2855326A1 (de) * 1978-12-21 1980-07-17 Wabco Fahrzeugbremsen Gmbh Schaltungsanordnung zur verbesserung der fahrstabilitaet im bremsfalle bei fahrzeugen mit blockiergeschuetzten fahrzeugbremsanlagen
HU182704B (en) * 1981-03-19 1984-03-28 Akkumulator Es Szarazelemgyar Accumulator electrode of improved specific output as well as method and apparatus for producing the armour bag of electrode
DE3201047A1 (de) * 1982-01-15 1983-07-28 Daimler-Benz Ag, 7000 Stuttgart "bremskraftregelung fuer wenigstens eine achse eines mit einem antiblockiersystem ausgeruesteten fahrzeuges"
DE3209369A1 (de) * 1982-03-15 1983-09-22 Robert Bosch Gmbh, 7000 Stuttgart Antiblockierregelsystem

Also Published As

Publication number Publication date
JP2534651B2 (ja) 1996-09-18
FR2572039A1 (fr) 1986-04-25
DE3438113A1 (de) 1986-04-24
GB8524595D0 (en) 1985-11-06
US5066074A (en) 1991-11-19
FR2572039B1 (fr) 1989-08-18
GB2165904A (en) 1986-04-23
JPS6198664A (ja) 1986-05-16
GB2165904B (en) 1988-05-25

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0339056B1 (de) Verfahren zur regelung der fahrstabilität eines fahrzeugs
DE4038079B4 (de) Fahrzeug mit einem Antiblockierregler
EP1351843B1 (de) Einrichtung und verfahren zum betrieb eines fahrzeugs
EP0458800B1 (de) Schaltungsanordnung für eine bremsanlage mit blockierschutz- und/oder antriebsschlupfregelung
EP0832017B1 (de) Verfahren zur verbesserung des regelverhaltens eines blockierschutzregelungssystems
DE4123235C1 (de)
DE3438113C2 (de) Anordnung zur Regelung des Schlupfes beim Abbremsen eines Straßenfahrzeugs
DE69033171T2 (de) Bremssteuereinrichtung in einem Blockierschutz-Bremssystem
EP0541577B1 (de) Verfahren zum erhöhen der fahrstabilität eines strassenfahrzeugs
DE3726998C2 (de) Verfahren und Schaltungsanordnung zur Regelung des Radschlupfes mit einer elektronisch steuerbaren Kraftfahrzeug-Bremsanlage
DE3417019A1 (de) Schaltungsanordnung fuer eine schlupfgeregelte fahrzeugbremsanlage
DE19733379A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung einer Bremsanlage
DE19521872B4 (de) Verfahren zur Steuerung der Bremsanlage eines Fahrzeugs
EP0881974A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur steuerung der bremskraftverteilung bei einem fahrzeug
EP0874746B1 (de) Verfahren zur verbesserung des regelverhaltens eines abs in einer off-road-fahrsituation
EP0585227B1 (de) Schaltungsanordnung zur steuerung des bremsdruckaufbaus für eine bremsanlange mit blockierschutzregelung
DE19538545A1 (de) Verfahren zur Verbesserung des Regelverhaltens einer Bremsanlage
DE2009109B2 (de) Blockierfreie Fahrzeugbremsanlage
EP0607404B1 (de) Verfahren und schaltungsanordnung zur verringerung nachteiliger auswirkungen von motorschleppmomenten
DE69808441T2 (de) Blockiergeschütztes bremssystem für kraftfahrzeuge mit elektronischem bremssystem
DE102010039823A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Antriebsschlupfregelung eines Einspurfahrzeugs
DE19530902B4 (de) Verfahren zur Verbesserung des Regelverhaltens eines Antiblockier-Systems
EP1387786B1 (de) Verfahren und system zum regeln der bremskraft bei einem fahrzeug
DE19542295B4 (de) Bremssystem für ein Fahrzeug
DE102004012684B4 (de) Verfahren zur Betätigung einer Feststellbremse

Legal Events

Date Code Title Description
OM8 Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law
8110 Request for examination paragraph 44
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: ITT AUTOMOTIVE EUROPE GMBH, 60488 FRANKFURT, DE

D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: CONTINENTAL TEVES AG & CO. OHG, 60488 FRANKFURT, D

8339 Ceased/non-payment of the annual fee