DE3424999C2 - Schlitzwandfräse - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schlitzwandfräse zur Herstel
lung einer Schlitzwand im Boden, gemäß dem Oberbegriff des
Hauptanspruches.
Es sind Schlitzwandfräsen bekannt, bei denen zum Antrieb
der Fräsräder innerhalb der Nabe der Fräsräder ein Hydrau
likmotor und die Getriebeeinheiten angeordnet sind. Die
Ölversorgung erfolgt hierbei über Bohrungen im Halterahmen
für die Fräsräder. Bei diesen Schlitzwandfräsen ist nach
teilig, daß innerhalb der Fräsräder sowohl der Antriebsmo
tor als auch die Getriebeeinheiten untergebracht werden
müssen, so daß sehr wenig Raum zur Verfügung steht, welcher
zur Erzeugung eines hohen Drehmomentes genutzt werden
könnte. Weiterhin ist an diesen Vorrichtungen nachteilig,
daß bei einem Getriebewechsel immer ein gewisser Teil des
Hydrauliköls aus den Leitungen ausläuft und verloren geht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
gattungsgemäße Schlitzwandfräse zu schaffen, bei welcher
bei einer vorgegebenen Leistung des Antriebsmotors an den
Fräsrädern ein besonders großes Drehmoment zur Verfügung
steht und bei welcher gleichzeitig die Fräsräder im Ver
hältnis zur gesamten Schlitzbreite eine sehr hohe wirksame
Fräsbreite aufweisen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß je
der Antriebsmotor jeweils am Fräsenrahmen befestigt ist,
daß jede Getriebeeinrichtung jeweils wenigstens teilweise
in Ausnehmungen des Lagerschildes angeordnet ist, daß die
Fräsradgetriebe als mehrstufige Planetengetriebe ausgebil
det sind, und daß die Getriebeeinrichtung ein Getriebe um
faßt, von welchem das Drehmoment auf eine Sonnenradwelle
zweier Planetengetriebe übertragen wird, und daß die Plane
tengetriebe jeweils innerhalb eines der Fräsräder angeord
net sind.
Durch die erfindungsgemäße Anordnung des Antriebsmotors am
Fräsenrahmen ist es möglich, daß der in den Fräsrädern zur
Verfügung stehende Raum ausschließlich zur Erzeugung eines
sehr hohen Drehmomentes genutzt werden kann. Durch
diese Anordnung ist es auch weiterhin möglich, daß das Gewicht
des Antriebsmotors zur Erzeugung des hohen, erforderlichen
Anpreßdruckes beiträgt, welcher zum Vortrieb der Schlitzwand
fräse in einem harten Boden notwendig ist. Somit kann insbe
sondere bei Beton- oder Felsböden einerseits das hohe Dreh
moment pro Schneidzahn und andererseits ein hohes Gewicht für
den Anpreßdruck erzielt werden. Als Folge davon wiederum kann
eine ausreichende Anzahl von Schneidzähnen vorgesehen werden,
welche erforderlich ist, damit das Fräsgut eine entsprechend
kleine Korngröße aufweist, so daß es für die Absaugung geeig
net ist.
Weiterhin ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß die Getriebe
einrichtung, welche den Antriebsmotor mit den Fräsgetrieben
verbindet wenigstens teilweise in Ausnehmungen des Lager
schildes angeordnet ist. Dadurch ist es möglich, auf äußerst
platzsparende Weise das Drehmoment vom Antriebsmotor auf
die Fräsradgetriebe zu übertragen. Das von der Getriebeein
richtung angelieferte, zunächst noch geringe Drehmoment wird
in den Fräsradgetrieben durch Verringerung der Drehzahl (bis
ca. 20 Umdrehungen pro Minute) und gleichzeitiger Vergrößerung
des wirksamen Hebelarmes in ein sehr hohes Drehmoment umge
wandelt. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß
die Fräsradgetriebe als mehrstufige Planetengetriebe ausge
bildet sind.
Der Antriebsmotor kann als Elektromotor oder als Hydraulik
motor ausgebildet sein, wobei in beiden Fällen die Fräs
trommeln gewechselt werden können, ohne daß Hydraulik
leitungen geöffnet werden müssen.
Die zwischen dem Antriebsmotor und den Fräsgetrieben ange
ordnete Getriebeeinrichtung kann als Kegelradgetriebesatz
mit einer Übertragungswelle ausgebildet sein. Als konstruk
tive Maßnahme ist hierzu lediglich erforderlich, daß in dem
Lagerschild eine Bohrung eingebracht ist, welche zudem
einen kleinen Durchmesser haben kann, da auch die Antriebs
welle relativ klein dimensioniert ist, da das vom Antriebs
motor zu übertragende Eingangsdrehmoment klein ist. Als
Alternative zu dem Kegelradgetriebe ist es möglich, das
Eingangsdrehmoment auch über ein Kettengetriebe mit einer
Kette und zwei Kettenrädern vom Antriebsmotor auf die Fräs
radgetriebe zu übertragen. Sowohl im Falle der Drehmoment
übertragung durch ein Kegelradgetriebe als auch im Fall der
Drehmomentübertragung durch ein Kettengetriebe ist es vor
teilhaft, wenn die Getriebe vertikal zwischen dem Antriebs
motor und der Drehachse der Fräsräder geführt sind, da da
bei einerseits das Gewicht des Motors in vollem Umfang für
den Anpreßdruck genutzt werden kann und andererseits das
Drehmoment auf kürzestem Wege an die Fräsgetriebe abgegeben
wird.
Bei diesen Ausführungsbeispielen der Schlitzwandfräse mit
einem Kegelradgetriebe oder einem Kettengetriebe wird be
sonders deutlich, daß das Lagerschild in seinem vertikal
stehenden, ebenen Abschnitt besonders dünn ausgebildet sein
kann, mit der Folge, daß die wirksame Breite der Fräsräder
im Verhältnis zur gesamten Schlitzbreite sehr groß sein
kann. Das Lagerschild ist weiterhin in vorteilhafter Weise
so ausgebildet, daß seine Unterkante im Abstand über der
Unterkante der Fräsräder endet.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Schlitz
wandfräse sind für jedes Fräsradgetriebe gesondert ein An
triebsmotor sowie eine Getriebeeinrichtung vorgesehen. Darüber
hinaus ist es ohne weiteres möglich, für jedes Fräsradgetriebe
mehrere Antriebsmotoren und mehrere Getriebeeinrichtungen
vorzusehen, so daß die Gesamtleistung der Schlitzwandfräse
entsprechend den Anforderungen erhöht werden kann.
Weiterhin können die über das Lagerschild hinausreichenden
Abschnitte der Getriebeeinrichtungen mit einem Gehäuse ge
kapselt ausgeführt sein, so daß einerseits das Getriebe
gegen Einwirkungen von außen geschützt ist und andererseits
das Bedienungspersonal nicht in rotierende Teile geraten
kann.
Die innerhalb des Lagerschildes angeordneten Getriebeein
richtungen können in vorteilhafter Weise auch so angeordnet
sein, daß sie in der Lagerschildebene im wesentlichen
V-förmig zueinander und senkrecht zur Lagerschildebene im wesentlichen
parallel und im Abstand zueinander verlaufen. Damit kann
auf elegante Weise jedem Fräsgetriebe gesondert das zum
Antrieb erforderliche Drehmoment zugeführt werden. Jedes
Planetengetriebe der beiden parallel zum Lagerschild ange
ordneten Fräsräder wird gesondert angetrieben, es ist jedoch
sowohl im Falle der V-förmigen Anordnung der Getriebeein
richtungen als auch im Falle der vertikalen Anordnung eines
einzelnen Kegelradgetriebes oder Kettengetriebes möglich,
die beiden Fräsräder eines Fräsradsatzes gemeinsam an zu
treiben. Im Falle des vertikal angeordneten Kegelrad- oder
Kettenradgetriebes werden dabei die beiden Fräsräder
eines Fräsradsatzes über eine einzige Welle angetrieben,
wobei sich die Fräsräder gleichsinnig drehen.
Als weitere vorteilhafte Ausgestaltung weist die erfindungs
gemäße Schlitzwandfräse eine Zahnkupplung auf, welche zwischen
dem Antriebsmotor und der Übertragungswelle eines Kegelrad
getriebes angeordnet ist, und ein rasches und problemloses
Wechseln der Fräswalzen ermöglicht.
Durch die erfindungsgemäße Anordnung des Antriebsmotors im
Fräsenrahmen ist es auch möglich, handelsübliche Hydraulik- oder
Elektromotoren entsprechender Größe zu verwenden, da vom
Einbauraum her keine Beschränkungen bestehen.
Nachfolgend sind drei Ausführungsbeispiele der Er
findung anhand der Zeichnung im einzelnen beschrieben.
Dabei zeigen:
Fig. 1 den grundsätzlichen Aufbau einer Schlitzwand
fräse in Vorderansicht,
Fig. 2 schematisch die erfindungsgemäße Anordnung
der Antriebseinheiten für ein Fräsrad mit
Kegelradgetriebe in einer Vorderansicht,
Fig. 3 die erfindungsgemäße Anordnung aus Fig. 2
in der Seitenansicht, wobei beide Fräsräder
eines Fräsradsatzes dargestellt sind,
Fig. 4 schematisch die erfindungsgemäße Anordnung
der Antriebseinheiten mit einem gekapselten
Kettengetriebe und einem Fräsrad in der
Vorderansicht,
Fig. 5 die erfindungsgemäße Anordnung aus Fig. 4 in
der Seitenansicht mit den zwei Fräsrädern
eines Fräsradsatzes,
Fig. 6 schematisch die erfindungsgemäße Anordnung
der Antriebseinheiten mit zwei Kegelradge
trieben und einem Fräsrad in der Vorderan
sicht sowie
Fig. 7 die erfindungsgemäße Anordnung aus Fig. 6 mit
den zwei Fräsrädern eines Fräsradsatzes in
der Seitenansicht.
Gemäß Fig. 1 besteht die Schlitzwandfräse 1 im
wesentlichen aus einem von einem Tragseil 3 gehaltenen
Fräsrahmen 5, an dem eine Absaugvorrichtung mit Pumpe 7
befestigt ist. Gemäß der Erfindung sind die Antriebs
motoren 9 für die Fräsräder 11 am Fräsrahmen 5 be
festigt. Zwei Lagerschilder 13, in welchen die Fräs
räder 11 drehbar aufgenommen sind, sind ebenfalls fest
mit dem Fräsrahmen 5 verbunden. Die Schlitzwandfräse 1
wird bei ihrem Einsatz gemäß dem eingezeichneten Pfeil
15 vorwärts bewegt. Bei der gezeigten Schlitzwandfräse 1
sind in der gezeigten Vorderansicht jeweils nur die
vorderen Fräsräder 11 der beiden hintereinander ange
ordneten Fräsräder der zwei Fräsradsätze 10 zu sehen.
Die jeweils hinteren Fräsräder verlaufen ebenso wie
die gezeichneten vorderen Fräsräder 11 parallel zum
Lagerschild 13.
Im Arbeitseinsatz drehen sich die beiden Fräsradsätze 10,
wie mit den beiden Pfeilen in Fig. 1 angedeutet, gegen
sinnig und führen so das Fräsgut der Absaugvorrichtung
mit Pumpe 7 zu.
In Fig. 2 ist schematisch die erfindungsgemäße Anord
nung der Antriebseinheiten für das Fräsrad 11 darge
stellt. Von dem fest im Fräsrahmen 5 angeordneten An
triebsmotor 9 führt eine Welle 17 eines Kegelradge
triebes 19 vertikal nach unten. Vom Kegelradgetriebe 19
wird das Drehmoment auf eine Sonnenrad
welle 21 von zwei Planetengetrieben übertragen, welche
jeweils innerhalb eines der Fräsräder 11 angeordnet
sind. Mit dem Pfeil 15 ist wiederum die Vorschubrichtung
angedeutet, in welcher die Schlitzwandfräse in ihrem
Arbeitseinsatz vorwärts bewegt wird.
In Fig. 3 ist die erfindungsgemäße Anordnung von Fig. 2
in der Seitenansicht gezeigt. Hierbei ist die symmetrische
Anordnung der beiden Fräsräder 11 bezüglich des Lager
schildes 13 deutlich zu sehen. In vorteilhafter Weise
braucht auf der Sonnenradwelle 21 lediglich ein
Kegelrad 23 angeordnet zu sein, um das Antriebsdreh
moment auf die Sonnenradwelle 21 und somit in die
Planetengetriebe der Fräsräder 11 zu übertragen.
Aus den Fig. 2 und 3 ist ersichtlich, daß zur Durch
führung der Welle 17 durch das Lagerschild 13 lediglich
eine Bohrung vorgesehen sein muß, so daß die Dreh
momentübertragung auf relativ kurzem Wege geschehen
kann und die Welle 17 dabei durch das Lagerschild 13 ge
schützt ist. Weiterhin kann der große Innendurchmesser
der Fräsräder 11 genutzt werden, um ein hohes Drehmoment
zu gewinnen, welches dann an den Zähnen 25 der Fräs
räder 11 zur Verfügung steht.
Die in den Fig. 4 und 5 in der Vorder- und Seiten
ansicht dargestellte erfindungsgemäße Anordnung der
Antriebseinheiten entspricht im Aufbau im wesentlichen
der in den Fig. 2 und 3 gezeigten Anordnung. Im
Unterschied hierzu ist statt des Kegelradgetriebes 19
Drehmomentübertragungseinrichtung zwischen Antriebs
motor 9 und der Sonnenradwelle 21 der Planetengetriebe
ein Kettengetriebe 27 vorgesehen. Das Kettengetriebe 27
besteht im wesentlichen aus einem am Antriebsmotor 9
befestigten Kettenrad 29, einer Kette 31 und einem auf
der Sonnenradwelle angeordneten Kettenrad 33. Die Kette
31 verbindet dabei den Antriebsmotor 9 und die Sonnen
radwelle 21 in vertikaler Richtung und ist einerseits
dadurch geschützt, daß sie in einer Ausnehmung im
Lagerschild 13 verläuftund andererseits dadurch, daß sie
in dem Bereich zwischen Antriebsmotor 9 und Lagerschild
13 gekapselt ausgeführt ist, d. h., sie ist in diesem
Bereich mit einem Gehäuse 35 geschützt. Mit dieser
geraden und direkten Übertragung des Antriebsmomentes
vom Motor 9 auf die Sonnenradwelle 21 und die damit
verbundenen Planetengetriebe der Fräsräder 11 ist es mög
lich, eine schnell laufende Kette 31 mit zunächst
geringem Antriebsmoment zu verwenden, wobei das Dreh
moment in den Planetengetrieben dadurch erhöht wird,
daß die Drehzahl verringert wird und gleichzeitig
durch die in den Fräsrädern 11 zur Verfügung stehenden großen
Hebelarme ein hohes Drehmoment erzeugt wird. Die geo
metrischen Verhältnisse in den Fräsrädern 11 sind hier
wiederum deswegen so günstig, weil der Antriebsmotor
9 nicht im Bereich der Fräsräder 11, sondern im Fräs
rahmen 5 ist.
Der in den Fig. 6 und 7 gezeigte Aufbau der Antriebs
einheiten gemäß der Erfindung entspricht im wesentlichen
dem in den Fig. 2 und 3 dargestellten Aufbau. Im
Unterschied hierzu wird jedes Fräsrad 11, 11′ gesondert
von einem Antriebsmotor 9, 9′ über ein Kegelradgetriebe
37, 37′ und eine Sonnenradwelle 41, 41′ eines Planeten
getriebes angetrieben. Aus Fig. 6 ist ersichtlich, daß
die Antriebswellen 39, 39′ der Kegelradgetriebe 37, 37′
von vorne gesehen V-förmig zwischen den Antriebsmotoren
9, 9′ und den Abtriebsritzeln der Kegelradgetriebe 37, 37′
angeordnet sind. Seitlich gesehen verlaufen die beiden
Wellen 39, 39′ im wesentlichen parallel und im Abstand
zu der Mittenebene des Lagerschildes 13. In Fig. 7 sind
wegen der einfacheren Darstellung der Antriebsmotor 9′
die Welle 39′, das Kegelradgetriebe 37′ und die
Sonnenradwelle 41 in nach innen gedrehter Position ge
zeichnet.
Die in den Fig. 2 und 3 sowie 6 und 7 gezeigten
Wellen der Kegelradgetriebe können in ihrem Abschnitt
zwischen den Antriebsmotoren 9, 9′ und dem Lagerschild 13
gekapselt ausgeführt sein.
Claims (14)
1. Schlitzwandfräse zur Herstellung einer Schlitzwand
im Boden, mit einem Fräsenrahmen (5), an dem ein
Lagerschild (13) befestigt ist, mit beidseitig des
Lagerschildes (13) angeordneten, walzenförmigen Fräs
rädern (11, 11′), die im Lagerschild (13) drehbar ge
lagert sind, mit wenigstens einem Antriebsmotor (9),
mit je Fräsrad (11, 11′) einem innerhalb des jewei
ligen walzenförmigen Fräsrades (11, 11′) angeordneten
Fräsradgetriebe und mit wenigstens einer zwischen dem
Antriebsmotor (9) oder den Antriebsmotoren (9, 9′) und
den Fräsradgetrieben angeordneten Getriebeeinrichtung,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Antriebsmotor (9, 9′) jeweils am Fräsenrah men (5) befestigt ist,
daß jede Getriebeeinrichtung jeweils wenigstens teil weise in Ausnehmungen des Lagerschildes (13) angeord net ist,
daß die Fräsradgetriebe als mehrstufige Planetenge triebe ausgebildet sind und
daß die Getriebeeinrichtung ein Getriebe umfaßt, von welchem das Drehmoment auf eine Sonnenradwelle (21) zweier Planetengetriebe übertragen wird, und daß die Planetengetriebe jeweils innerhalb eines der Fräs räder (11) angeordnet sind.
daß jeder Antriebsmotor (9, 9′) jeweils am Fräsenrah men (5) befestigt ist,
daß jede Getriebeeinrichtung jeweils wenigstens teil weise in Ausnehmungen des Lagerschildes (13) angeord net ist,
daß die Fräsradgetriebe als mehrstufige Planetenge triebe ausgebildet sind und
daß die Getriebeeinrichtung ein Getriebe umfaßt, von welchem das Drehmoment auf eine Sonnenradwelle (21) zweier Planetengetriebe übertragen wird, und daß die Planetengetriebe jeweils innerhalb eines der Fräs räder (11) angeordnet sind.
2. Schlitzwandfräse nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Antriebsmotor (9, 9′) als Elektromotor ausge
bildet ist.
3. Schlitzwandfräse nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Antriebsmotor (9, 9′) als Hydromotor ausge
bildet ist.
4. Schlitzwandfräse nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß jede Getriebeeinrichtung als Kegelradgetriebe (19)
mit einer Übertragungswelle (17) ausgebildet ist.
5. Schlitzwandfräse nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß jede Getriebeeinrichtung als Kettengetriebe (27)
mit einer Übertragungskette (31) und zwei Kettenrädern
(29, 33) ausgebildet ist.
6. Schlitzwandfräse nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß für jedes Fräsradgetriebe gesondert ein Antriebs
motor (9, 9′) und eine Getriebeeinrichtung vorgesehen
sind.
7. Schlitzwandfräse nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß für jedes Fräsradgetriebe mehrere Antriebsmotoren
(9, 9′) und mehrere Getriebeeinrichtungen vorgesehen
sind.
8. Schlitzwandfräse nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß jede Getriebeeinrichtung in einem Gehäuse (35)
gekapselt ausgeführt ist.
9. Schlitzwandfräse nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zwei Getriebeeinrichtungen zweier beidseitig
des Lagerschilds (13) angeordneter Fräsräder (11, 11′)
innerhalb des Lagerschildes (13) liegen und die An
triebswellen (39, 39′) in der Lagerschildebene im we
sentlichen V-förmig zueinander und senkrecht zur
Lagerschildebene im wesentlichen parallel und in Ab
stand zueinander angeordnet sind.
10. Schlitzwandfräse nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei einer einzigen vorgesehenen Getriebeeinrich
tung die Übertragungswelle (17) vertikal zwischen dem
Antriebsmotor (9) und der Drehachse der Fräsräder (11)
geführt ist.
11. Schlitzwandfräse nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei einer einzigen vorgesehenen Getriebeeinrich
tung die Übertragungskette (31) vertikal zwischen dem
Antriebsmotor (9) und der Drehachse der Fräsräder (11)
geführt ist.
12. Schlitzwandfräse nach einem der Ansprüche 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Fräsradgetriebe zweier beidseitig des
Lagerschilds (13) angeordneter Fräsräder (11) durch
eine einzige Welle (21) miteinander gekuppelt sind.
13. Schlitzwandfräse nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Antriebsmotor (9) und der
Übertragungswelle (17) eines Kegelradgetriebes (19)
eine Zahnkupplung vorgesehen ist.
14. Schlitzwandfräse nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Unterkante des Lagerschildes (13) im Abstand
über der Unterkante der Fräsräder (11) endet.
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|---|---|---|---|
| DE3424999A DE3424999C2 (de) | 1984-07-06 | 1984-07-06 | Schlitzwandfräse |
| EP85107854A EP0167090B2 (de) | 1984-07-06 | 1985-06-25 | Schlitzwandfräse |
| AT85107854T ATE36881T1 (de) | 1984-07-06 | 1985-06-25 | Schlitzwandfraese. |
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