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DE3418182A1 - Verfahren und vorrichtung zur aufrechterhaltung einer bestimmten temperatur im trommelmantel eines magnetscheiders, insbesondere eines mantelringscheiders - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur aufrechterhaltung einer bestimmten temperatur im trommelmantel eines magnetscheiders, insbesondere eines mantelringscheiders

Info

Publication number
DE3418182A1
DE3418182A1 DE19843418182 DE3418182A DE3418182A1 DE 3418182 A1 DE3418182 A1 DE 3418182A1 DE 19843418182 DE19843418182 DE 19843418182 DE 3418182 A DE3418182 A DE 3418182A DE 3418182 A1 DE3418182 A1 DE 3418182A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum shell
magnetic
separator
drum
magnetic separator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19843418182
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Emil 4320 Hattingen Heil
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kloeckner Humboldt Deutz AG filed Critical Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority to DE19843418182 priority Critical patent/DE3418182A1/de
Publication of DE3418182A1 publication Critical patent/DE3418182A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C1/00Magnetic separation
    • B03C1/02Magnetic separation acting directly on the substance being separated
    • B03C1/10Magnetic separation acting directly on the substance being separated with cylindrical material carriers

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Aufrechterhaltung einer
  • bestimmten Temperatur im Trommelmantel eines Magnetscheiders, insbesondere eines Mantelringscheiders Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Aufrechterhaltung einer bestimmten Temperatur im Trommelmantel eines Magnetscheiders, insbesondere eines Mantelringscheiders, wobei der Magnetscheider mittels eines Kühlmediums, insbesondere Luft, gekühlt wird.
  • Ein derartiger Magnetscheider ist aus dem Firmenprospekt 4-714 der KHD Humboldt Wedag AG, - Starkfeld-Mantelringscheider GTML - bekannt.
  • Mantelringscheider oder Trommelringscheioer werden zur kontinuierlichen, trockenmagnetischen Aufbereitung und zur Abtrennung magnetisierbarer Komponenten beziehungsweise zur Aussonderung magnetisierbarer Verunreinigungen aus körnigen mineralischen Schüttgütern eingesetzt, beispielsweise bei der Verarbeitung von Magnesit, Siliziumkarbid, Korund oder Schamotte.
  • Die Rohstoffe hierzu werden zumeist in ausreichender Menge unter freiem Himmel bevorratet. Durch die Lagerung im Freien enthalten die Schüttgüter, wie zum Beispiel poröser Petrolkoks mit starken hygroskopischen Eigenschaften, sehr viel Feuchtigkeit. Bei der Verarbeitung wie Zerkleinerung, Siebung oder Magnetscheidung neigen oiese Schüttgüter deshalb stark zum Anbacken und Zusetzen der Maschinen. Dieses Problem ließe sich beseitigen, wenn beispielsweise alle mit dem feuchten Material in Berührung kommenden Teile entweder aus Kunststoff gefertigt oder beheizt würden.
  • Bei Mantelringscheidern mit einem hohen Gradienten des konzentrierten Magnetfeldes, welches eine mittlere Feldstärke von etwa 1,5 Tesla besitzt, ergibt sich jedoch der Nachteil, daß sich mit zunehmender Erwärmung der Magnetspulen das Magnetfela abschwächt und sich die Trennwirkung des Magnetscheiders für magnetisierbare und unmagnetisierbare Komponenten verschlechtert.
  • Es ist daher Aufgabe der Erfindung, den bekannten Magnetscheider weiter zu verbessern, und ein Verfahren anzugeben, gemäß aem die Magnetspulen genügend gekühlt und der Trommelmantel auf eine wählbare konstante Betriebstemperatur eingestellt und gehalten werden kann.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Kühlmedienmenge stufenlos regelbar eingestellt wird. Auf diese Weise kann die in den Magnetspulen entstehende Wärme sehr vorteilhaft ausgenutzt und so geregelt weraen, daß einerseits aie gewünschte Erwärmung oes Trommelmantels erreicht und andererseits eine zu hohe unerwünschte Wärmebelastung der Spulen verhindert wird. Durch die Konstanthaltung einer bestimmten Betriebstemperatur durch eine entsprechend regelDare Kühlung beziehungsweise stufenlos einstellbare Kühlmedienmenge kann die spezifische Belastung des Wickelmaterials der Magnetspulen höher angesetzt und damit beim Spulenbau eine erhebliche Einsparung bei der Auslegung der Wicklungen erzielt werden.
  • In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Einstellung der Kühlmedienmenge durch eine stufenlose Drehzahlregelung eines Gebläses und/oder durch eine stufenlose Verstellung eines im Kühlmedienstrom angeordneten Drosselorganes erfolgt. Auf diese Weise kann bei Bedarf sehr einfach aus dem Inneren des Mantelringscheiders die überschüssige beziehungsweise unerwünschte Wärme mittels des Kühl mediums abgeführt werden. Dadurch, daß die Kühimedienmenge stufenlos eingestellt wird, das heißt je nach den erforderlichen Betriebsbedingungen entsprechend variiert wird, ist jederzeit sichergestellt, daß es einerseits zu keiner schädigenoen Uberhitzung der Magnetspulen aurch Wärmestau beziehungsweise Temperaturüberlastung kommen kann und andererseits der Vorteil einer kontrollierten Erwärmung der äußeren rotierenden Umfangsfläche beziehungsweise Oberfläche des Trommelmantels des Mantelringscheiders zur Verhinderung von Materialanbakkungen gegeben ist. So kann sehr vorteilhaft die zur Abführung der überschüssigen Wärme erforderliche Kühimedienmenge auf einfache Weise zum Beispiel in Abhängigkeit von der im Mantelringscheider vorhandenen Temperatur bestimmt beziehungsweise eingestellt werden.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Kühlmedienmenge in Abhängigkeit von der am Trommelmantel gemessenen Temperatur und/oder in Abhängigkeit vom Trennwirkungsgrad und/oder in Abhängigkeit von Materialanbackungen auf dem Trommelmantel des Magnetscheiders geregelt wird.
  • Die für das Verfahren zur Aufrechterhaltung einer bestimmten Temperatur im Mantelringscheider maßgebliche Regelgröße kann einerseits die jeweilige auf oer Oberfläche beziehungsweise Umfangsfläche des Trommelmantels vorherrschenoe Temperatur sein. Durch Messung dieser Temperatur im Trommelmantel beziehungsweise in oder an den Magnetspulen des Mantelringscheiders, zum Beispiel mittels unter den Trommelmantel eingebauten oder in die Magnetspulen miteingewickelten Thermoelementen beziehungsweise wärmefühlern, ist auf einfache Weise sehr vorteilhaft erkennbar, ob die Kühlleistung beziehungsweise die durchgeblasene Kühlmedienmenge vergrößert oder verkleinert werden muß.
  • Andererseits kann die Kühlmedienmenge in Abhängigkeit vom Trennwirkungsgrad, der über einfache Meßvorrichungen ermittelt wird, geregelt werden. Auch ist eine Regelung der Kühlmedienmenge in Abhängigkeit von Materialanbackungen auf dem Trommelmantel mittels einfacher optischer und/oder mechanischer Abtastvorrichtungen für die anhaftende Materialschicht auf dem Trommelmantel möglich.
  • Auf diese Weise sind sehr vorteilhaft verschiedene Meßgröden allein oder in Kombination als Regelgrößen für die Kühlmedienmenge verwendbar.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Temperatur am Trommelmantel über einen Regler eingestellt und mit Hilfe der zugeführten stufenlos regelbaren Kühlmedienmenge konstant gehalten wird. Hierdurch wird sehr vorteilhaft eine vollautomatische Betriebsweise des Mantelringscheiders mit Uberwachung und Konstanthaltung aer Betriebstemperatur im Inneren und an der äußeren Manteloberfläche des Trommelmantels erreicht.
  • In vorrichtungsmäßiger Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Magnetscheider, insbesondere ein Mantelringscheider, aus einem drehbar gelagerten, Magnetspulen umschlieSenden Trommelmantel besteht, in den für die Zufuhr der Kühlmedienmenge ein Rohr mit Gebläse zentral hineinragend angeordnet ist, wobei zur Einstellung der in den Trommelmantel zugeführten Kühimedienmenge ein Regler vorgesehen ist, der mit dem Gebläse und/oder mit einem im Kühlmedienstrom angeordneten verstellbaren Drosselorgan in Verbindung steht. So kann auf einfache Weise sehr vorteilhaft in das Innere der Trommel mit den Magnetspulen und aem äußeren drehbaren Trommelmantel des Magnetscheiders ein Kühlmedium eingeführt und damit überschüssige, unerwünschte Wärme kontrolliert nach außen abgeführt werden.
  • Eingestellt durch den Regler kann mittels aes gasdichten Gebläses und/oder oes verstellbaren Drosselorganes auf sehr einfache und vorteilhafte Weise das Kühlmedium, insbesondere Luft, in veränderbarer Menge in das Innere der Magnetscheidertrommel eingebracht und eine bestimmte Temperatur im Trommelmantel des Magnetscheiders aufrechterhalten werden.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Regler mit innerhalb des Trommelmantels angeordneten Temperaturfühlern verbunden ist. Dadurch, daß die Regelung des Gebläses beziehungsweise des Gebläsemotors und/oder des Drosselorgans im Kühimedienstrom vollautomatisch über einen Regler zum Beispiel in Abhängigkeit von der mittels Temperaturfühlern im Trommelmantel gemessenen Temperatur erfolgt, ist sehr vorteilhaft ein exakt regelbarer Betrieb des Magnetscheiders mit konstanter Feldstärke des Magnetfeldes bei einer frei wählbaren Betriebstemperatur möglich.
  • In weiterer Ausgestaltung aer Erfindung ist vorgesehen, daß der Regler mit einer Meßvorrichtung zur Ermittlung des Trennwirkungsgrades uno/oder mit einer Meßvorrichtung zur Ermittlung von Materialanbackungen auf dem Trommelmantel des Magnetscheders in Verbindung steht Dadurch können sehr vorteilhaft weitere einfach zu ermittelnde Meßgrößen aus dem Betrieb des Magnetscheiders als Regelgröße für den Regler zur Einstelulng der zugeführten Kühlmedienmenge allein oder in Kombination herangezogen werden.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Gebläse einen Ansaugstutzen aufweist, in dem das über einen Antrieb verstellbare Drosselorgan angeordnet ist. Mit der bevorzugten Verwendung des Ansaugstutzens am Gebläse und des verstellbaren Drosselorgans im Kühlmedienstrom ist durch ein einfaches Bauteil sehr vorteilhaft eine einfache Möglichkeit der Veränderung der angesaugten Kühlmedienmenge gegeben. Das Drosselorgan, zum Beispiel eine Drosselklappe oder ein Drosseischieber können auch an jeoer beliebigen Stelle im Kühlmeaienstrom, zum Beispiel auch im Auslaßrohr für das Kühlmedium angeordnet sein.
  • In weiterer Ausoildung der Erfindung ist vorgesehen, aaß der Antrieb des verstellbaren Drosselorgans über den Regler mit den Temperaturfühlern im Trommelmantel und/oder mit den Meßvorrichtungen zur Ermittlung des Trennwirkungsgrades und/oder der Materialanbackungen in Verbindung steht. So kann ein einfacher, kleiner, preisgünstiger Stellmotor, vom Regler, in Abhängigkeit von den gemessenen Regelgrößen geregelt, die stufenweise oder stufenlose Verstellung der Drosselklappe und damit aie Veränoerung der angesaugten Kühlmedienmenge bewirken. Diese erfindungsgemäße Ausbiloung läßt sich sehr einfach bei bereits vorhandenen Mantelringscheidern nachträglich einbauen.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausbildung der Erfindung besteht darin, daß das in den Trommelmantel des Mantelringscheiders hineinragende Rohr Bohrungen aufweist, die mit Kühlmedienleitungen verbunden sind, wobei die Kühlmedienleitungen zwischen den Magnetspulen angeordnet sina. Durch eine Vielzahl von Kühlmedienleitungen zwischen aen Magnetspulen kann sehr vorteilhaft das eingeführte Kühlmeutum auf viele Kanäle verteilt werden, so daß Teilmengen des Kühl mediums gezielt zu den Magnetspulen strömen können und eine Dessere härmeabfuhr erzielt wird. Bei dieser indirekten Kühlung ist das in den Trommelmantel hineinragende Rohr vorzugsweise durchgehend ausgebildet. Mit dieser Ausbildung der Erfindung wird die Möglichkeit der Verwendung von flüssigen Kühlmedien, wie zum Beispiel Wasser, neben der bevorzugten Verwendung von gasförmigen Kühlmedien, wie Stickstoff oder Inertgase, geschaffen. Bezogen auf den Kühlmedienstrom wird dann an die Stelle des Gebläses einfach eine Pumpe für die Förderung beziehungsweise den Transport des flüssigen Kühl mediums gesetzt.
  • Eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert, aus dem weitere vorteilhafte Einzelheiten zu entnehmen sina.
  • Die Zeichnung zeigt einen Teillängsschnitt durch einen erfindungsgemäßen, als Mantelringscheider ausgebildeten Magnetscheider. Der Magnetscheider besteht aus einem Gehäuse 1, einer oberen Schüttgutzuführung 2 und einer unteren mehrfach oeteilten Schüttgutabzugsvorrichtung 3. In oem Gehäuse 1 befindet sich eine verstellbar gelagerte Trommel 4 mit einem drehbar gelagerten Trommelmantel 5. Innerhalb der Trommel 4 sind mehrere Magnetspulen 6 angeordnet, aie ein Magnetfeld hoher Feldstärke von beispielsweise ca. 1,5 Tesla aufbauen und die Trennwirkung auf die magnetisierbaren und unmagnetisierbaren Komponenten des Schüttgutes im Magnetfeld bewirken. Beim Betrieb des Magnetscheiders erzeugen diese Magnetspulen 6 Wärme durch Umwandlung von elektrischer Energie. Durch die Erwärmung des Trommelmantels 5 wird ein Anhaften beziehungsweise Anbacken des feuchten Schüttgutes mit Sicherheit verhindert. Um den Magnetscheider jedoch vor Uberhitzung zu schützen und eine Verschlechterung der Trennwirkung des Magnetscheiders durch temperaturbedingte Abschwächung des Magnetfeldes zu vermeiden, ist in der Mitte der Trommel 4 ein hineinragendes Rohr 7 angeordnet, durch welches ein Kühlmedium zum Kühlen der Magnetspulen 6 und des Trommelmantels 5 eingeführt wird. Das Rohr 7 kann beispielsweise als durchgehende Hohlachse oder als Hohlachsenteilstück der Trommel 4 ausgebildet sein.
  • Vor einem äußeren Ende des Rohres 7 ist ein Gebläse 8 gasdicht angeordnet. Mit diesem Gebläse & wira ein gasförmiges Kühlmedium, vorzugsweise Luft, durch das Rohr 7 in die Trommel 4 geblasen. Die Luft strömt durch ein dem Rohr 7 gegenüberliegendes Rohrstück beziehungsweise Hohlachsenteilstück wieder aus der Trommel 4 aus. Als Kühlmittel sind auch andere gasförmige ooer flüssige Medien, wie zum Beispiel Stickstoff, Inertgase, Wasser oder ähnliche gebräuchliche Kühlmedien verwendbar. Für die Verwendung flüssiger Kühlmedien wird anstelle des Gebläses eine Pumpe gesetzt.
  • Bei Verwendung von gasförmigen Kühlmedien, vorzugsweise Luft, kann die zugeführte Luftmenge stufenlos durch die Drehzahiregelung eines Gebläsemotors 9 und/oder durch eine im Ansaugstutzen 10 des Gebläses 8 angeordnete Drosselklappe 11 erfolgen. Die Drosselklappe 11 wird von einem verstellbaren Antrieb 12 in beliebige Stellungen eingestellt. Die Regelung der Kühlluftmenge erfolgt über einen Regler 14 in Abhängigkeit von der im Trommelmantel 5 gemessenen Temperatur und/oder in Abhängigkeit vom Trennwirkungsgrao und/oder in Abhängigkeit von Materialanbackungen auf dem Trommelmantel des Magnetscheiaers. Dazu ist der Regler 14 einerseits über elektrische Leitungen 15, 16 mit dem Verstellantrieb 12 der Drosselklappe 11 beziehungsweise mit dem Gebläsemotor 9 und andererseits über elektrische Leitungen 17 mit Temperaturfühlern 18, 19 im Trommelmantel 5 beziehungsweise an den Magnetspulen 6 und/oder mit der Meßvorrichtung zur Ermittlung des Trennwirkungsgrades und/oder mit der Meßvorrichtung zur Ermittlung von Materialanbackungen verbunden.
  • Die zeichnerisch nicht dargestellten Meßvorrichtungen zur Ermittlung des Trennwirkungsgrades una zur Ermittlung von Materialanbackungen können auf optischem und/ocier mechanischem Wege zum Beispiel durch Lichtschranken oder Abtastung mittels Fühlern, die erforderlichen Meßwerte als Regelgrößen ermitteln.
  • Die Meßvorrichtung zur Ermittlung des Trennwirkungsgrades kann in der unterteilten Schüttgutabzugsvorrichtung 3 und die Meßvorrichtung zur Ermittlung des Trennwirkungsgrades auf der Rückseite der in der Zeichnung dargestelten Trommel 4 mit geringem Abstana von dem Trommelmantel 5 am Gehäuse 1 befestigt sein.
  • Bei Verwendung von Temperaturfühlern 18, 19, zum Beispiel des Typs Thermoelement PT 100, ergibt sich bei Veränderung der am Trommelmantel 5 vorherrschenden Temperatur gleichfalls eine Veränderung des elektrischen Widerstandes. Diese Widerstanasänderung wird dem Regler 14 eingegeben und verstärkt. Diese Meßgröße stellt einen Istwert X der Temperatur dar. Mit einem Sollwertsteller kann bei dem Regler 14 der gewünschte Sollwert W der Temperatur, beispielsweise 60 OC, eingestellt werden. Der Regler 14 vergleicht aen Sollwert W mit dem Istwert X und bildet die Differenz zwischen Sollwert W und Istwert X, welche die Regelabweichung X minus W ergibt. Überschreitet die Regelabweichung eine bestimmte freiwählbare, vorgegebene Größe, zum Beispiel 3 DC, so schaltet der Regler 14 bei Eingangssignal X größer W ein Relais 20 und bei Eingangssignal X kleiner W ein Relais 21. Die Schaltstellung der jeweiligen Relais wird durch Leuchtdioden angezeigt. Durch aie beizen Relais wird oer Gebläsemotor 9 oder der Verstellantrieb 12 der Drosselklappe 11 gesteuert.
  • Spricht Relais 20 an, so wird die Kühlleistung erhöht, das heißt entweder die Drehzahl des Gebläses 8 wird erhöht, oder der Verstellantrieb 12 öffnet die Drosselklappe 11. Spricht Relais 21 an, so wird die Kühlleistung verringert, das heißt entweder wird die Drehzahl des Gebläses 8 verringert oder der Verstellantrieb 12 schließt die Drosselklappe 11. Hierdurch kann sehr vorteilhaft eine bestimmte Spulen- beziehungsweise Oberflächentemperatur des Mantelringscheiders freiwählbar eingestellt und innerhalb einer Toleranz von z.B. plus minus 3 °C konstant gehalten werden, so daß ohne Leistungsverluste des Magnet feldes Anbackungen von Schüttgut auf der Oberfläche des Trommelmantels 5 mit Sicherheit vermieden werden.
  • Um eine wirksame gezielte Kühlung an bestimmten Stellen im Inneren der Trommel 4 zu erreichen, kann das Rohr 7 beispielsweise als durchgehendes Rohr (wie in der Zeichnung gestrichelt dargestellt ist) ausgebildet und mit mehreren Bohrungen 22 versehen sein, die mit Kühlmedienleitungen 23 verbunden sind, wobei die Kühlmedienleitungen 23 zwischen den Magnetspulen 6 angeordnet sind. Um eine ausreichende Durchströmung der Kühlmedienleitungen 23 mit Kühlmittel zu gewährleisten, kann im Inneren des durchgehenden Rohres 7 zusätzlich eine herausnehmbare Stauscheibe 24 angeordnet sein. Durch Einsetzen verschiedener Stauscheiben kann im Inneren des Rohres 7 ein unterschiedlicher Strömungsquerschnitt eingestellt und erreicht werden, daß mehr oder weniger Kühlmittel das Rohr 7 beziehungsweise die Kühlmedienleitungen 23 durchströmt. Die Strömungsrichtung des Kühl mediums ist auf der Eingangsseite am Gebläse & durch den Pfeil 25 und auf der Ausgangsseite aus dem Rohr 7 beziehungsweise dem der Eingangsseite gegenüberliegenden Hohlachsenteilstück durch den Pfeil 26 gekennzeichnet. Diese vorteilhafte Ausbildung der Erfindung ist besonders für die indirekte Kühlung unter Verwendung von flüssigen Kühlmedien geeignet.
  • Bezugszeichenlegende 1 Gehäuse 2 Schüttgutzuführung 3 Schüttgutabzugsvorrichtung 4 Trommel 5 Trommelmantel 6 Magnetspulen 7 hineinragendes Rohr 8 Gebläse 9 Gebläsemotor 10 Ansaugstutzen 11 Drosselklappe 12 Verstellantrieb 13 14 Regler 15 elektr. Leitungen 16 elektr. Leitungen 17. elektr. Leitungen 18 Temperatur-Fühler 19 Temperatur-Fühler 20 Relais 21 Relais 22 Bohrungen 23 Kühlmedienleitungen 24 StauscheiDe 25 Pfeil (Eingang) 26 Pfeil (Ausgang) - Leerseite -

Claims (10)

  1. Patentansprüche 1. Verfahren zur Aufrechterhaltung einer bestimmten Temperatur im Trommelmantel eines Magnetscheiaers, insbesondere eines Mantelringscneiaers, wobei aer Magnetscheioer mittels eines Kühlmediums, insbesondere Luft, gekühlt wird, aadurch gekennzeichnet, daß die Kühlmedienmenge stufenlos regelbar eingestellt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung der Kühimedienmenge durch eine stufenlose Drehzahlregelung eines Gebläses und/oder durch eine stufenlose Verstellung eines im Kühlmedienstrom angeordneten Drosselorganes erfolgt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlmedienmenge in Abhängigkeit von der am Trommelmantel gemessenen Temperatur und/oder in Abhängigkeit vom Trennwirkungsgrad und/oder in Abhängigkeit von Materialanbackungen auf dem Trommelmantel des Magnetscheiders geregelt wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, oadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur am Trommelmantel über einen Regler eingestellt und mit Hilfe der zugeführten Kühimedienmenge konstant gehalten wird.
  5. 5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 4, bestehend aus einem Magnetscheider, insbesondere Mantelringscheider, mit einem drehbar gelagerten, Magnetspulen umschließenden Trommelmantel, in den für die Zufuhr der Kühlmedienmenge ein Rohr mit Gebläse zentral hineinragend angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einstellung der in den Trommelmantel (5) zugeführten Kühlmedienmenge ein Regler (14) vorgesehen ist, der mit dem Gebläse (8) und/oder mit einem im Kühlmedienstrom angeordneten verstellbaren Drosselorgan (11) in Verbindung steht.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß oer Regler (14) mit innerhalb des Trommelmantels (5) angeordneten Temperaturfühlern (18, 19) verbunden ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, aadurch gekennzeichnet, daß der Regler (14) mit einer Meßvorrichtung zur Ermittlung des Trennwirkungsgrades und/oder mit einer Meßvorrichtung zur Ermittlung von Materialanbackungen auf aem Trommelmantel (5) des Magnetscheiders in Verbindung steht.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Gebläse (8) einen Ansaugstutzen (10) aufweist, in dem das über einen Antrieb (12) verstellbare Drosselorgan (11) angeordnet ist.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 5 nis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (12) des verstellbaren Drosselorgans (11) über den Regler (14) mit den Temperaturfühlern (18, 19) im Trommelmantel (5) und/oder mit den Meßvorrichtungen zur Ermittlung des Trennwirkungsgrades und/oder der Materialanbackungen in Verbindung steht.
  10. 10. Vorrichtung nach einem aer vorheryehenuen Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das in den Trommelmantel (5) hineinragende Rohr (7) Bohrungen (22) aufweist, die mit Kühlmedienleitungen (23) verbunden sind, wobei die Kühlmedienleitungen (23) zwischen den Magnetspulen (6) angeordnet sind.
DE19843418182 1984-05-16 1984-05-16 Verfahren und vorrichtung zur aufrechterhaltung einer bestimmten temperatur im trommelmantel eines magnetscheiders, insbesondere eines mantelringscheiders Withdrawn DE3418182A1 (de)

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WO2008142197A1 (en) * 2007-05-18 2008-11-27 Outotec Oyj Hot magnetic separator process and apparatus
US9352332B2 (en) 2013-06-12 2016-05-31 Toyota Motor Engineering & Manufacturing North America, Inc. Magnetic fluid particulate separator apparatus
CN114924524A (zh) * 2022-05-26 2022-08-19 宁波西磁科技发展股份有限公司 一种电磁除铁器自动控制系统

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Legal Events

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