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DE3411769A1 - Horizontal-stranggiessvorrichtung - Google Patents

Horizontal-stranggiessvorrichtung

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DE3411769A1
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horizontal continuous
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Mannesmann AG
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    • B22D11/147Multi-strand plants

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Continuous Casting (AREA)
  • Casting Support Devices, Ladles, And Melt Control Thereby (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Horizontal-Stranggießvorrichtung für einen oder mehrere Gußstränge aus Metalls insbesondere aus Stahl, mit einem Vorratsgefäß, das abtrennbar und ggf. verschießbar an eine oder mehrere Horizontal-Stranggießkokillen angeschlossen ist, wobei Vorratsgefäßs Horizontalstranggießkokillen und Ausziehmaschinen auf die jeweiligen Strangadern ausgerichtet sind.
Derartige Horizontal-Stranggießworrfchtungen dienen dem Zwecka einen kontinuierlichen Gießbetrieb ohne Störungen zu ermöglichen. Hierbei wird eine größtmögliche Ausnutzung der Vorrichtung bzw. deren Standzeit angestrebt.
Es ist bekannt (DE-OS 23 55 015), zwischen dem das flüssige Metall aufnehmenden Behälter und der Horizontal-Stranggießkokille eine lösbare Verbindung zu schaffen, die einen Wärmeverlust vermeidet und die Möglichkeit bietet-, das Ausfließen des Metalls aus dem Behälter bei Bedarf zu unterbrechen.
Eine Unterbrechung des Gießvorganges ist in der Regel mit einem Gießabbruch in der Gießader verbunden, so daß der Reststrang in der Horizontal-Stranggießkokille nach Erstarren entfernt werden muß. Auf der Seite des Vorratsbehälters wird mit der Unterbrechung des Gießvorganges meist auch ein Vergießen des Restinhaltes im Vorratsbehälter erforderlich. Der Vorratsbehälter kann jedoch nach Trennen von der Horizontal-Stranggießkokille gekippt,, gereinigt
und inspiziert werden (DE-Gebrauchsmusterschrift 82 01 246.6). Der Stand der Technik gibt jedoch keine Lösung an, wie der Vorratsbehälter und die Horizontal-Stranggießkokille nach erfolgter Wartung wieder verbunden werden können und müssen. 30
Bisher wurde nämlich nicht berücksichtigt;, daß Zwischenbehälter, Horizontal stranggießkokille und Ausziehmaschine nach einer gewissen Anzahl von Chargen, oft schon nach dem Aufheizen für den
ersten Abguß nicht mehr ausgerichtet sind. Die von dem Zwischenbehälter gelöste Horizontal-Stranggießkokille weicht daher am Eingang von der Fluchtung am Ausgang des Zwischenbehälters erheblich ab. Je nach dem, ob die Horizontal-Stranggießvorrichtung ein- oder mehrsträngig ist, wächst diese Abweichung stark an und kann Werte von z.B. 10 mm erreichen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die erwähnten Abweichungen bzw. Ausrichtfehler zwischen Vorratsgefäß und Horizontal stranggießkokille durch geeignete Maßnahmen aufzufangen bzw. unschädlich zu machen.
Die gestellte Aufgabe wird bei der eingangs bezeichneten Horizontal-Stranggießvorrichtung erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß für eine leichte und schnelle Auswechselbarkeit einer oder mehrerer Stranggießkokillen zwischen Vorratsgefäß und Stranggießkokille jeweils eine zur Gießachse einstellbare Verbindung vorgesehen ist, wobei das Vorratsgefäß einen Lochstein mit eingesetztem Düsenstein aufweist, und wobei die zur Gießachse einstellbare Verbindung an der Stirnseite des Düsensteins dichtend anliegt. Die Erfindung fängt somit die erwähnten Abweichungen zwischen Vorratsgefäß und Horizontal-Stranggießkokille durch die einstellbare Verbindung auf, wodurch die erwähnten Abweichungen zwischen den Achsen von Vorratsgefäß und Horizontal-Stranggießkokille unschäd lieh gemacht werden. Da die einstellbare Verbindung gleichzeitig eine Dichtwirkung ausübt, können Abweichungen der Achsen von Vorratsgefäß und Horizontal-Stranggießkokille im Inneren der einstellbaren Verbindung derart aufgefangen werden, daß eine geringe Umlenkung des Flüssigmetall Stroms stattfindet, die jedoch keinerlei nachteilige Folgen mit sich bringt.
In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die zur Gießachse einstellbare Verbindung an der der Strangausziehmaschine zugewandten Seite des Vorratsbehältes liegt. Hier erfolgt die leichte und schnelle Auswechslung der Horizontal-Stranggießkokille
und/oder des Vorratsbehälters seitlich oder nach oben bei der Horizontal-Stranggießvonichtung.
Wach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist jedoch vorgesehen, daß die zur Gießachse einstellbare Verbindung an der Unterseite des Vorratsbehälters innerhalb einer winkelförmigen Gießmetall führung vorgesehen ist, die mit der Horizontal Stranggießkokille unmittelbar verbunden ist. Bei dieser Lösung erfolgt daher der Ausbau und Wiedereinbau der Horizontal-Stranggießkokille, z.B. für den Fall, daß der Vorratsbehälter unverändert in seiner Lage bleiben soll, nach unten, und zwar nach einer Seite, nach der Ausbauarbeiten unbeschadet durch die während des Gießvorganges sich über über dem Vorratsbehälter befindliche Gießpfanne stattfinden können.
In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen daß die zur Gießachse einstellbare Verbindung zusätzlich neben der Stirnseite des Düsensteins eine konzentrisch angeordnete Dichtfläche aufweist. Diese konzentrisch vorgesehene Dichtfläche erhöht die Dichtwirkung an der Stirnseite des Düsensteins und ist daher besonders geeignet, dem Erfordernis einer höheren Dichtwirkung bei großen Ächsabweichungen von Vorratsbehälter und Horizontal-Stranggießkokille Genüge zu tun.
Die angestrebte Dichtwirkung in Verbindung mit Abweichungen der Achsen von Vorratsbehälter und Horizontalstranggießkokille wird außerdem dadurch verbessert, daß entweder die Stirnseite des Düsensteins oder ein die konzentrisch angeordnete Dichtfläche ergänzender Einstellkörper an der jeweiligen Sitzfläche räumlich oval, wie z«B. sphärisch geformt, und daß der Einstellkörper gegen den Düsenstein verspannbar ist.
Eine angestrebte größere Beweglichkeit beim Ausbauen der Horizontal-Stranggießkokille, die nicht getrennt von den übrigen Bauteilen gelöst werden muß, wird dadurch erzielt, daß im senkrecht stehenden Schenkel der winkelförmigen Gießmetallführung ein kardanisch gelagerter Eingußtrichter vorgesehen ist, der an den Vorratsbehälter unter Luftabschluß ansetzbar ist. Diese Aufgliederung in unterschiedliche Baugruppen gestattet, die HorizontalStranggießkokille zusammen mit weiteren Bauteilen nach unten bzw. nach hinten an der Horizontal-Stranggießvorrichtung ausbaubau, wie z.B. ausfahrbar, zu gestalten.
Die Weiterbildung der Erfindung nimmt auf die metallurgischen Anforderungen während des Gießbetriebes Rücksicht und weitere Merkmale bestehen deshalb darin, daß der Eingußtrichter in der winkelförmigen Gießmetallführung gegen die äußere Atmosphäre abgedichtet angeordnet ist.
Die weitergebildete Erfindung berücksichtigt außerdem zusätzliche Betriebsaufgaben dadurch, daß die Höhe des senkrecht stehenden Teils der winkelförmigen Gießmetall führung nach dem erforderlichen ferrostatisehen Druck bemessen ist.
Für den Notfall, d.h. für ein Unterbrechen des Abgusses an einzelnen Horizontal-Stranggießkokillen einer mehradrigen Horizontal-Stranggießvorrichtung ist es außerdem vorteilhaft, daß an dem Vorratsbehälter und/oder an der winkelförmigen Gießmetanführung ein mittels eines Verschlußorgans verschließbarer Bodenabstich vorgesehen ist.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben.
Es zeigen:
Fig«, 1 einen Grundriß einer vierstrangigen Horizontalstranggießvomchtung.,
Fig» 2 einen senkrechten Querschnitt gemäß der Schnittangabe II - II gemäß Fig» I9
Fig. 3 einen senkrechten Teil schnitt durch Vorratsgefäß und Horizontal-Stranggießkokille in vergrößertem Maßstab, 10
Fig. 4 einen senkrechten Teil schnitt durch Vorratsgefäß und Horizontal-Stranggießkokille als ein weiteres Äusführungsbeispiel und
Fig. 5 einen senkrechten Teil schnitt durch Vorratsgefäß und Horizontal-Stranggießkokille für ein zusätzliches Äusführungsbeispiel.
Die Horizontal-Stranggießvorrichtung gemäß Fig. 1 ist z.B. für die vier Strangadern 1 und 2 ausgelegt, von denen zwei unter der Symmetrieachse 3 - wie dargestellt - und zwei (nicht gezeichnete) über der Symmetrieachse 3 liegen. Das flüssige Metall, insbesondere der flüssige Stahl, gelangen aus der Gießpfanne 4 in das Vorratsgefäß 5, wobei die Gießpfanne 4 unter Umständen auch als Vorratsgefäß 5 dienen kann, z.B» bei einer Einstrangvorrichtung. An das Vorratsgefäß 5 sind die vier Horizontal-Stranggießkokillen 6 angeschlossen. Das Vorratsgefäß 5 ist auf der Schienenbahn 7 in die Betriebsstellung ein- und aus der Betriebsstellung herausfahrbar. Diese Funktionen können auch von einem Kran übernommen werden. In Stranglaufrichtung befinden sich hinter der Horizontalstranggießkokille 6 jeweils die Ausziehmaschinen 8. Das flüssige Metall strömt aus der Gießpfanne 4 in den Pfanneneinguß 9. Von dem Pfanneneinguß 9 versetzt angeordnet liegt der Bodenabstich 10.
460 - Fl/Schi - 9 - 28. 3.84 341176$
Die Horizontalstranggießkokillen 6 sind beim Bau der Vorrichtung jeweils auf die Gießachsen 11, z.B. mittels einer Laseroptik, ausgerichtet worden. Das Vorratsgefäß 5 wird beim Bau der Vorrichtung ebenfalls mit der Achse 12 des Lochsteins 13 bzw. mit dem eingesetzten Düsenstein 14 auf die Gießachse 11 ausgerichtet. Nach mehreren Chargen bzw. bereits nach dem ersten Aufheizen dehnt und verzieht sich das Vorratsgefäß 5, so daß die erwähnte Abweichung der Achsen 11 von den Achsen 12 eintritt. Die noch näher zu erläuternde einstellbare Verbindung 15 gleicht diese Abweichungen aus und schafft dabei eine Abdichtung an der Stirnseite 14a des Düsensteins 14. Im Bereich des Düsensteins 14 liegt ein Verschlußorgan 16, das im Bedarfsfall den Strom des flüssigen Metalls in die Horizontal-Stranggießkokine 6 stoppt.
Die einstellbare Verbindung 15 ist gemäß Fig. 3 an der der Strangausziehmaschine 8 zugewandten Seite 8a des Vorratsgefäßes 5 angeordnet. Im Gegensatz hierzu befindet sich gemäß Fig. 4 bzw. gemäß Fig. 5 diese einstellbare Verbindung 15 auf der Unterseite 5a des Vorratsgefäßes 5.
Das Flüssigmetall gelangt während des Betriebes aus der Gießpfanne 4 durch einen offenen Schieberverschluß 17 und z.B. durch ein Schattenrohr 18 in das Vorratsgefäß 5, wobei als Regelorgan der Schieberverschluß.17 dient. Nach Beendigung des jeweiligen Abgusses bzw. in einem Notfall kann das Flüssigmetall aus dem Vorratsgefäß 5 durch den Bodenabstich 10 bei offenem Bodenverschluß 10a in die Notpfanne 19 abgestochen werden.
Die zur Gießachse 11 einstellbare Verbindung 15 ist zusätzlich für die Abdichtung an der Stirnseite 14a des Düsensteins 14 mit einer konzentrischen Dichtfläche 20 bzw. 21 versehen. Die Stirnseite 14a wird durch einen besonderen Dichtringkörper 22 aus Feuerfestmaterial gebildet. Ein Einstellkörper 23 ist eingefügt. Die Abdichtung, nämlich die Dichtfläche 21, der Dichtringkörper 22
460 - Fl/Schi - 10 - 28. 3.84 3 ^ *| 1769
und der Einstellkörper 23 werden mittels Spannschrauben 24 zusammengehalten» Die Horizontal-Stranggießkokille wird mittels des Spannrings 25 gegen das Vorratsgefäß 5 bzw. gegen den Düsenstein 14 bzw. gegen die Dichtfläche 21 bzw. gegen die Sitzfläche 26 gespannt und abgedichtet (Fig. 3).
Die Ausführungsformeη der Fig. 4 und 5 bilden eine winkelförmige Gießmetall führung 27 mit einem senkrecht stehenden Schenkel 27a, der von oben nach unten wie folgt aufgebaut ist:
An dem Vorratsgefäß 5 befindet sich eine Bodenschale 28 aus entsprechenden metallischen Werkstoffen, eine kugelig geformte Gegenplatte 29 mit einem höhenverstellbaren Einsatz 30s der in Betriebsstellung zwecks Oxidationsschutzes mit dem Teleskoprohr
31 dichtend zusammenwirkt. Das Teleskoprohr wird von der Abdeckung 32 geführt und bildet gleichzeitig eine Lagerung. Die Abdeckung
32 verschließt einen Zwischenbehälter 33» In dem Teleskoprohr 31 ist der Eingußtrichter 34 kardanisch aufgehängt. In den Gießraum 35 kann erforderlichenfalls Schutzgas eingeführt werden. Für den Anfahrvorgang ist außerdem eine Entlüftung des Gießraums 35 (nicht dargestellt) vorgesehen. Die einstellbare Verbindung 15 ist in den Fig. 4 und 5 wie zu Fig. 3 beschrieben, ausgeführt.
Die Höhe 36 wird allgemein nach dem für das Gießprodukt günstigen ferrostatisehen Druck bemessen.
In Fig. 5 bildet die Gießpfanne 4 unmittelbar das Vorratsgefäß 5, das also selbst nicht vorhanden ist. Am Boden 37 ist das Schattenrohr 18 dichtend angesetzt. Der Badspiegel 38 (Fig. 4 und 5) wird über eine weiter nicht dargestellte automatische Regelung beeinflußt.

Claims (1)

  1. Mannesmann Aktiengesellschaft 28. März 1984
    Mannesmannufer 2 23 460 - Fl/Schi
    Düsseldorf
    Hori zontal-Stranggi eßvorri chtung
    Patentansprüche
    1. Horizontalstranggießvorrichtung für einen oder mehrere Gußstränge aus Metall, insbesondere aus Stahl, mit einem Vorratsgefäß, das abtrennbar und ggf. verschließbar an eine oder mehrere Horizontal-Stranggießkokillen angeschlossen ist, wobei Vorratsgefäß, Horizontal-Stranggießkokillen und Ausziehmaschinen auf die jeweiligen Strangadern ausgerichtet sind, dadurch gekennzeichnet,
    daß für eine leichte und schnelle Auswechselbarkeit einer oder mehrerer StranggießkokiΠ en (6) zwischen Vorratsgefäß (5) und Stranggießkokille (6) jeweils eine zur Gießachse (11) einstellbare Verbindung (15) vorgesehen ist, wobei das Vorratsgefäß (5) einen Lochstein (13) mit eingesetztem Düsenstein (14) aufweist und wobei die zur Gießachse (11) einstellbare Verbindung (15) an der Stirnseite (14a) des Düsensteins (14) dichtend anliegt.
    2- Horizontal stranggießvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    daß die zur Gießachse (11) einstellbare Verbindung (15) an der der Strangausziehmaschine (8) zugewandten Seite (81) des Vorratsbehälters (5) liegt.
    Horizontal Stranggießvorrichtung nach Anspruch I9 dadurch gekennzeichnet,
    daß die zur Gießachse (11) einstellbare Verbindung (15) an der Unterseite (5a) des Vorratsbehälters (5) innerhalb einer winkelförmigen Gießmetal!führung (27) vorgesehen ist, die mit der Horizontal-Stranggießkokille (6) unmittelbar verbunden ist.
    Horizontalstr.anggießvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
    daß die zur Gießachse (11) einstellbare Verbindung (15) zusätzlich neben der Stirnseite (14a) des Düsensteins (14) eine konzentrisch angeordnete Dichtfläche (20 bzw. 21) aufweist.
    5. Horizontal Stranggießvorrichtung nach den Ansprüchen I8 2 und 43 dadurch gekennzeichnet,
    daß entweder die Stirnseite (14a) des Düsensteins (14) oder ein die konzentrisch angeordnete Dichtfläche (20) ergänzender Einstell körper (23) an der jeweiligen Sitzfläche (26) räumlich oval, wie z.B. sphärisch geformt und daß der Einstell körper (23) gegen den Düsenstein (14) verspannbar 1st.
    6. Horizontal Stranggießvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet,
    daß im senkrecht stehenden Schenkel (27a) der winkelförmigen Gießmetall führung (27) ein kardanisch gelagerter Eingußtrichter (34) vorgesehen ist, der an den Vorratsbehälter (5) unter Luftabschluß ansetzbar ist.
    7. Horizontalstranggießvorrichtung nach den Ansprüchen 1, 3 und 6, dadurch gekennzeichnet,
    daß der Eingußtrichter (34) in der winkelförmigen Gießmetall führung (27) gegen die äußere Atmosphäre abgedichtet angeordnet ist.
    8. Horizontalstranggießvorrichtung nach den Ansprüchen 1, 3, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet,
    daß die Höhe (36) des senkrecht stehenden Schenkels (27a) der winkelförmigen Gießmetall führung (27) nach dem erforderlichen ferrostatisehen Druck bemessen ist.
    9. Horizontalstranggießvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8,d dadurch gekennzeichnet,
    daß an dem Vorratsbehälter (5) und/oder an der winkelförmigen Gießmetall führung (27) ein mittels eines Verschlußorgans (16) verschließbarer Bodenabstich (10) vorgesehen ist.
DE3411769A 1984-03-30 1984-03-30 Horizontalstranggießvorrichtung Expired DE3411769C2 (de)

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