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DE3400339A1 - Verfahren zur nachpassivierung von phosphatierten metalloberflaechen unter verwendung von nickel- und/oder kupfer-kationen enthaltenden loesungen - Google Patents

Verfahren zur nachpassivierung von phosphatierten metalloberflaechen unter verwendung von nickel- und/oder kupfer-kationen enthaltenden loesungen

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Publication number
DE3400339A1
DE3400339A1 DE19843400339 DE3400339A DE3400339A1 DE 3400339 A1 DE3400339 A1 DE 3400339A1 DE 19843400339 DE19843400339 DE 19843400339 DE 3400339 A DE3400339 A DE 3400339A DE 3400339 A1 DE3400339 A1 DE 3400339A1
Authority
DE
Germany
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phosphated
cations
metal surfaces
treated
copper
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19843400339
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English (en)
Inventor
Kurt 5177 Titz Hosemann
Reinhard 5160 Düren Opitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gerhard Collardin GmbH
Original Assignee
Gerhard Collardin GmbH
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Publication date
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    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C22/00Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive liquid, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals
    • C23C22/82After-treatment
    • C23C22/83Chemical after-treatment

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Treatment Of Metals (AREA)

Description

Patentanmeldung D6930 1 GERHARD COLLARDIN GMBH
Dr.Zt/KK
3. Jan. 1984
Verfahren zur Nachpassivierung von phosphatieren Metalloberflächen unter Verwendung von Nickel- und/oder Kupfer-Kationen enthaltenden Lösungen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Nachpassivierung von phosphatierten Metalloberflächen.
Der Schutz metallischer Oberflächen, insbesondere der Schutz von Eisen- und Stahloberflächen durch phosphathaltige überzüge ist seit langer Zeit bekannt. Dabei werden die sog. "nicht-schichtbildende Phosphatierung", d.h. die Verwendung von Alkali- und/oder Ammoniumorthophosphatlösungen zur Erzeugung von Eisenphosphatschichten, in denen das Eisenion aus der zu überziehenden metallischen Oberfläche stammt, und die sog. "schichtbildende Phosphatierung" unterschieden, bei der auf Metalloberflächen unter Verwendung von Zinkoder Zink-/Calciumphosphat-Lösungen Zinkphosphatschichten bzw. Sink-Calciumphosphat-Schichten gebildet werden.
Derartige Phosphatschichten verbessern nicht nur den Korrosionsschutz der Metalloberflächen, sondern erhöhen auch die Haftung für auf die Oberfläche zu
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Sd230/438539 3 02 83
Patentan.e.dung
.:. --.- : 3^00339
GERHARD COLLARDIN GMBH
applizierende Lacke. Zudem können sie in bestimmten Fällen dazu beitragen, die Eigenschaften von Metallblechen bei der Kaltumformung und bei der Anwendung von Tiefziehverfahren zu verbessern.
In Abhängigkeit von der Zusammensetzung der für die Phosphatierung verwendeten Lösung, dem für das Phosphatierverfahren verwendeten Beschleuniger, dem Verfahren der Aufbringung der Phosphatierlösung auf die Metalloberflächen und/oder auch weiteren Verfahrensparametern ist die Phosphatschicht auf den Metallober-
■■w flächen nicht vollständig geschlossen. Es verbleiben
vielmehr mehr oder weniger große "Poren", die im Zuge einer sog. "Nachpassivierung" geschlossen werden müssen, um korrodierenden Einflüssen auf die Metalloberflächen keinen Angriffspunkt zu lassen.
Es ist seit langer Zeit bekannt, für diese Zwecke Chromsalze enthaltende Lösungen zu verwenden. Insbesondere wird die Korrosionsbeständigkeit der durch Phosphatierung erzeugten überzüge durch eine Nachbehandlung der Oberflächen mit Lösungen, die Chrom(VI) enthalten, erheblich verbessert. Die Verbesserung des Korrosionsschutzes resultiert in erster Linie daraus, daß ein Teil des auf der Metalloberfläche abgeschiedenen Phosph
delt wird.
nen Phosphats in einen Metall -Chrom-Spinell umgewan-
Ein wesentlicher Nachteil der Verwendung von Chromsalze enthaltenden Lösungen besteht darin, daß derartige Lösungen hochtoxisch sind. Außerdem wird verstärkt eine unerwünschte Blasenbildung bei der nachfolgenden Applikation von Lacken oder anderen Uberzugsmaterialien beobachtet.
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Patentanmeldung _ - _ -. _
Uo y JU
Deswegen wurden zahlreiche weitere Möglichkeiten zur Nachpassivierung phosphatierter Metalloberflächen vorgeschlagen, wie z.B. die Verwendung von Zirkoniumsalzen (NL-PS 71 16 498), Cersalzen (DE-OS 23 34 342), polymeren Aluminiumsalzen (DE-OS 23 25 974), Oligo- oder Polyphosphorsaureestern des Inosits in Verbindung mit einem wasserlöslichen Alkali- oder Erdalkalimetallsalz dieser Ester (DE-OS 24 03 022) oder auch Fluoriden verschiedener Metalle (DE-OS 24 28 065).
Abgesehen davon, daß Fluoride in für die Nachpassivierung geeigneten Lösungen nur in Ausnahmefällen verwendet werden, da F -Ionen, wie auch Sulfat-Ionen, nach allgemeiner Auffassung eher korrosionsfördernd wirken, konnten sich derartige Verfahren in der Anwendung nicht durchsetzen. Vielmehr konnten die steigenden Anforderungen an Korrosionsschutz bisher nur durch versiegelnde Nachspülung mit chromathaltigen wässrigen Lösungen erfüllt werden (vgl. W. Rausch, Die Phosphatierung von Metallen, E. Leuze Verlag, Saulgau (1974)).
Aus den o.g. Gründen ist jedoch der Ersatz chromhaltiger Lösungen für die Nachpassivierung phosphatierter Metalloberflächen durch nicht-toxische, keine Blasenbildung hervorrufende Lösungen erwünscht. Die Entwicklung eines allgemein anwendbaren Verfahrens für die effiziente Nachpassivierung phosphatierter Metalloberflächen ist jedoch eine bisher ungelöste Aufgabe.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun ein Verfahren zur Nachpassivierung phosphatierter Metalloberflächen, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man diese Oberflächen mit sauren bis neutralen, Nickel(II)- und/ oder Kupfer(II)-Kationen enthaltenden wässrigen Lösungen im Temperaturbereich von 20 bis 1000C behandelt.
Sd 230- 438539 J 02 B3
-Ji- GERHARD COLLARDIN GMBH Patentanmeldung η Γ Q T fl
Für das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung können Lösungen eingesetzt werden, die nur Nickel-Kationen oder nur Kupfer-Kationen enthalten. Bevorzugt werden jedoch Lösungen eingesetzt, die sowohl Nickel-(II)- als auch Kupfer(II)-Kationen enthalten.
Entsprechend dem vorliegenden Verfahren können Nickel (II) und/oder Kupfer(II) enthaltende Salze eingesetzt werden, die sich im Temperaturbereich des Verfahrens gut in Wasser lösen. Hierfür kommen insbesondere Salze schwacher organischer Säuren in Frage. Beispiele sind Methanate (Formiate), Ethanate (Acetate), Propanate (Propionate) oder Butanate (Butyrate). Insbesondere werden Nickel(II)ethanat und/oder Kupfer(II)-ethanat eingesetzt.
Wässrige Lösungen, die in dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Nachpassivierung phosphatierter Metalloberflächen eingesetzt werden, enthalten die genannten Nickel- und/oder Kupfersalze in Mengen von jeweils 0,01 bis 10 g . 1 Anwendungs lösung. Insbesondere werden Lösungen mit einem Nickelgehalt im Bereich von 0,1 bis 1 g . 1 Anwendungslösung und/oder einem Kupfergehalt von 0,03 bis 1 g . 1 Anwendungs lösung eingesetzt.
Der pH-Wert der Anwendungslösungen liegt im sauren bis neutralen Bereich, d.h. im Bereich von 3,0 bis 7,0. Vorzugsweise werden die Lösungen, beispielsweise unter Verwendung von Ethansäure (Essigsäure) oder Phosphorsäure einerseits oder Natronlauge andererseits so eingestellt, daß sie einen pH-Wert zwischen 4,0 und 5,0 aufweisen.
Sd 230,4:18539 3 U2 B3
Patentanmeldung
-JBT- GERHARD COLLARDIN GMBH
Die gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren angewendeten Nickel- und/oder Kupfer-Ionen enthaltenden Lösungen sind im Temperaturbereich von ungefähr 20 bis ungefähr 1000C verwendbar, jedoch wird bevorzugt im Temperaturbereich von 30 bis 5O0C gearbeitet. Behandlungszeiten von ungefähr 1 Minute sind ausreichend, um selbst bei diesen Temperaturen eine hervorragende Nachpassivierung der phosphatierten Metalloberflächen zu erreichen.
In der Praxis wird das erfindungsgemäße Verfahren so durchgeführt, daß gereinigte phosphatierte Metalloberflächen zuerst mit Wasser gespült und anschließend gemäß dem vorliegenden Verfahren mit einer sauren, Nickel(II)- und/oder Kupfer(II)-Kationen enthaltenden Lösung im Temperaturbereich von bevorzugt 30 bis 5O0C behandelt werden. Dabei sind Spritzverfahren, Tauchverfahren oder andere, dem Fachmann bekannte Verfahren der Auftragung, wie z.B. Spritztauchen oder Fluten, für die Nachpassivierung geeignet. Die Behandlungszeit beträgt im Regelfall 1 Minute. Die derart nachpassivierten Metalloberflächen werden mit vollentsalztem Wasser gespült und anschließend mit Druckluft getrocknet.
Die entsprechend dem erfindungsgemäßen Verfahren nachpassivierten Metalloberflächen sind für eine anschließende Beschichtung mit Anstrichen, Lacken, Firnissen und dergleichen, hervorragend geeignet. Insbesondere bieten die derart nachpassivierten Metalloberflächen einen hervorragend geeigneten Grund für kathodische Elektrotauchlacke. Die phosphatierten und gemäß der Erfindung nachpassivierten Metalloberflächen sind jedoch auch für andere Nachbehandlungsverfahren geeignet.
M 230.438539 3 02 83
-Λ - GERHARD COLLARDIN GMBH
Patentanmeldung η βατ η
Die Erfindung wird durch die nachstehenden Beispiele näher erläutert.
Beispiel 1
Zur Herstellung einer Nachpassivierungslösung wurde Cu(CH3COO)2 . H„O in Wasser zu einer 0,3 g . 1 enthaltenden Lösung gelöst, entsprechend 0,1 g Cu pro Liter Lösung.
Stahlteile wurden mit einer alkalischen Reinigungslösung 2 min im Spritzen bei 500C gereinigt und dann mit Wasser gespült. Anschließend wurden sie mit einer Zinkphosphatlösung 2 min im Spritzen bei 500C phosphatiert und danach mit Wasser gespült.
Die Stahlteile wurden anschließend mit der 0,3 g Kupfer(II)ethanat-Hydrat pro Liter enthaltenden Nachpassivierungslösung bei 350C 1 min im Spritzen nachpassiviert. Es wurde dann mit vollentsalztem Wasser gespült und mit Druckluft getrocknet.
Die getrockneten Teile wurden mit einem kathodischen Elektrotauchlack beschichtet und 20 min bei 185°C getrocknet. Die Trockenfilmdicke des Anstriches betrug 18 lim.
Die Teile wurden mit Einzelschnitten versehen und dem Salzsprühtest (DIN 50 021) für 480 h unterworfen. Die Auswertung nach DIN 53 167 ergab eine Unterwanderung von 0,4 bis 0,6 mm.
Beispiel 2
Zur Herstellung einer Nachpassivierungslösung wurde Ni(CH3COO)2 . 4H9O zu einer 0,7 g . l"1 enthaltenden
- > - GERHARD COLLARDIN GMBH
Patentanmeldung
D6930
Lösung in Wasser gelöst, entsprechend 0,17 g Ni pro Liter Lösung. Stahlteile wurden im Tauchverfahren 10 min bei 800C mit einer alkalischen Reinigungslösung gereinigt und dann mit Wasser gespült. Die Teile wurden anschließend 3 min im Tauchverfahren mit einer Zinkphosphatlösung bei 500C phosphatiert und wiederum gespült.
Zur Nachpassivierung wurde die 0,7 g Nickel (II)ethanat Tetrahydrat pro Liter enthaltende Lösung bei 350C eingesetzt, die Behandlungszeit betrug dabei 1 min im Tauchen. Die nachpassivierten Teile wurden mit vollentsalztem Wasser gespült und mit Druckluft getrocknet.
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Anschließend wurde kathodisch ein Elektrotauchlack aufgetragen, der 20 min durch Erwärmen auf 1850C getrocknet wurde. Die Trockenfilmdicke des Lackes betrug 18μΐη.
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Die lackierten Teile wurden dann mit Einzelschnitten versehen und dem Salzsprühtest (DIN 50 021) für 480 Stunden unterworfen. Die Auswertung nach DIN 53 167 ergab eine Unterwanderung von 0,4 bis 0,6 mm. 25
Beispiel 3
Zur Herstellung einer Nachpassivierungslösung wurden Ni(CH3COO)2 . 4H2O und Cu(CH-COO)2 . H3O in Wasser zu einer Lösung gelöst, die 0,5 g . 1 Nickel(II)ethanat-Tetrahydrat und 0,1 g . 1~ Kupfer(II)ethanat-Hydrat enthielt. Dies entspricht einem Gehalt von 0,12 g Ni und 0,03 g Cu pro Liter Lösung.
Stahlteile wurden im Tauchverfahren 10 min bei 8O0C mit einer alkalischen Reinigungslösung gereinigt und
Sd290'43Sb39 3 OJ 83
- Jg - GERHARD COLLARDIN GMBH
Patentanmeldung
dann mit Wasser gespült. Die Teile wurden daraufhin
3 min im Tauchverfahren mit einer Zinkphosphatlösung bei 500C phosphatiert und wiederum gespült.
Zur Nachpassivierung wurden die Teile mit der wie oben beschrieben hergestellten Nickel- und Kupfer-Ionen enthaltenden Lösung 1 min bei 400C im Tauchen behandelt, anschließend mit vollentsalztem Wasser gespült und mit Druckluft getrocknet.
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Die derart nachpassivierten Teile wurden dann mit
einem kathodischen Elektrotauchlack beschichtet und
20 min durch Erwärmen auf 185°C getrocknet. Die Trokkenfilmdicke des Lackes betrug 18um.
15
Die Teile wurden mit Einzelschnitten versehen und dem Salzsprühtest (DIN 50 021) für 480 h unterworfen. Die Auswertung nach DIN 53 167 ergab eine Unterwanderung von 0,2 bis 0,4mm.
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Claims (8)

Patentansprüche
1. Verfahren zur Nachpassivierung von phosphatierten Metalloberflächen, dadurch gekennzeichnet, daß man phosphatierte Oberflächen aus Eisen, Stahl, verzinktem Stahl oder Aluminium
a) mit Wasser spült,
b) mit sauren bis neutralen, 0,01 bis 10 g . 1
Ni(II)- und/oder 0,01 bis 10 g . l"1 Cu(II)-
Kationen enthaltenden wässrigen Lösungen im
Temperaturbereich von 20 bis 1000C behandelt
und anschließend
c) mit Wasser spült und gegebenenfalls trocknet.
15
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß man phosphatierte Oberflächen mit 0,1 bis
1 g . l"1 Ni(II)
sungen behandelt.
1 g . 1 Ni(II)-Kationen enthaltenden wässrigen Lö-
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß man phosphatierte Oberflächen mit 0,03 bis
1 g . l"1 Cu(II)
sungen behandelt.
1 g . 1 Cu(II)-Kationen enthaltenden wässrigen Lö-
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man phosphatierte Oberflächen mit 0,1 bis
1 g . l"1 Ni (II)-Kationen und 0,03 bis 1 g . l"1 Cu(II)-Kationen enthaltenden wäßrigen Lösungen behandelt.
5. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß man Nickel(II)- und/oder Kupfer(II)-othanat(-acetat) einsetzt.
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Μ230>4.3β539 3 02 SJ
Patentanmeldung
GERHARD COLLARDIN GMBH
6. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß man phosphatierte Metalloberflächen mit Lösungen von Nickel(II)- und/oder Kupfer(II)-Ionen behandelt, die einen pH-Wert von 3 bis 7, bevorzugt von 4 bis 5, aufweisen.
7. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß man die wässrigen Lösungen von Nickel (II) und/oder Kupfer(II)Ionen in einem Temperaturbereich von 30 bis 500C einsetzt.
8. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß man phosphatierte Oberflächen
a) mit Wasser spült
b) mit Ni(II)- und Cu(II)-Ionen enthaltenden Lösungen bei 30 bis 500C im Spritz- oder Tauchverfahren behandelt und anschliessend
c) mit vollentsalztem oder salzarmem Wasser spült
und trocknet.
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DE19843400339 1984-01-07 1984-01-07 Verfahren zur nachpassivierung von phosphatierten metalloberflaechen unter verwendung von nickel- und/oder kupfer-kationen enthaltenden loesungen Withdrawn DE3400339A1 (de)

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