DE3445403C2 - Vorrichtung zum Separieren unzureichend bewickelter Kopse und leerer Hülsen von ausreichend bewickelten Kopsen - Google Patents
Vorrichtung zum Separieren unzureichend bewickelter Kopse und leerer Hülsen von ausreichend bewickelten KopsenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Separieren
unzureichend bewickelter Kopse und leerer Hülsen von
ausreichend bewickelten Kopsen, ausgerüstet mit einem Kopse und
Hülsen herantragenden Flachförderer.
Wenn an einer Spulmaschine Kopse zu anderen Spulen,
beispielsweise Kreuzspulen, umgewickelt werden, fallen leere
Hülsen an, die entweder mit Hilfe eines Flachrundförderers oder
auf andere Weise zu einer Kopse herstellenden Maschine,
beispielsweise einer Spinnmaschine, zurückgebracht werden.
Mit den leeren Hülsen fallen an der Spulmaschine aber auch
unzureichend bewickelte Kopse und auch ausreichend bewickelte
Kopse an, deren Fadenenden an der Spulmaschine nicht gefunden
wurden.
Während leere Hülsen und unzureichend bewickelte Kopse die
Spulmaschine verlassen dürfen, sollen ausreichend bewickelte
Kopse aussortiert und der Spulmaschine umgehend wieder
zugeführt werden. Beim zweiten Durchgang wird das Fadenende
meist aufgefunden, oder es wird vor der Rückgabe aufgesucht und
bereitgelegt.
Es sind bereits verschiedene Einrichtungen bekannt, die die von
den Spulstellen einer Spulmaschine ausgeschiedenen Hülsen
entsprechend ihrem Bewicklungszustand sortieren.
Die US-PS 30 49 231 beschreibt beispielsweise
eine einer Spulmaschine nachgeschaltete
Hülsentransporteinrichtung mit einer integrierten
Sortiereinrichtung. Die Sortiereinrichtung besteht im
wesentlichen aus einer Tastvorrichtung, die mit einer
beschichteten Tastrolle die zuvor ausgerichteten Hülsen oder
Spulen in Längsrichtung abtastet, dabei bewickelte oder
teilbewickelte Hülsen erkennt und in diesem Fall einen
Blasluftstrom initiiert, der die bewickelten oder
teilbewickelten Hülsen vom Transportband in einen seitlich
angeordneten Transportbehälter befördert. Leerhülsen werden von
der Transporteinrichtung in ein transportbandendseitig
angeordnetes Gefäß übergeben.
Diese bekannte Einrichtung erfüllt zwar ihren Zweck, ist jedoch
aufgrund ihrer beweglichen, mechanisch-elektrisch arbeitenden
Tasteinrichtung verflugungsanfällig und muß daher ständig
kontrolliert und gereinigt werden.
Eine ähnliche Sortiereinrichtung ist auch Gegenstand der
DE-OS 15 60 552. Bei dieser Einrichtung werden die von der
Spulmaschine kommenden, in einem Sammelbehälter
zwischengelagerten Hülsen von einem Schieber über einen
schwenkbaren Tasthebel gedrückt. Der Tasthebel ist mit Nadeln
besetzt, die sich gegebenenfalls in bewickelten oder
teilbewickelten Hülsen festsetzen und über eine vom Tasthebel
betätigte Schalteranordnung eine nachgeschaltete
Sortiereirichtung ansteuern.
Die vorbeschriebene Einrichtung weist unter anderem den
Nachteil auf, daß nur zwischen Leerhülsen oder Wicklung
tragenden Hülsen unterschieden wird. Auch Kopse, die nur noch
unzureichend bewickelt sind, das heißt, Kopse die lediglich
noch eine ganz geringe Restgarnmenge enthalten, betätigen den
nadelbesetzten Tasthebel und werden dann fälschlicherweise als
weiterzubearbeitende Kopse behandelt.
Des weiteren ist durch die CH-PS 432 322 ein
Verfahren beziehungsweise eine Vorrichtung bekannt, bei dem im
Bereich der Spulstellen spezielle Tasthebel angeordnet sind.
Über diese Tasthebel wird bereits beim Auswerfen der Spule oder
Hülse die Ursache für das Auswerfen ermittelt und in
Abhängigkeit davon eine nachgeordnete Sortiereinrichtung
betätigt. Die Sortiereinrichtung weist vorzugsweise drei über
Ablenkklappen anwählbare Aufnahmeschächte für a) Leerhülsen, b)
unzureichend bewickelte Kopse und c) ausreichend bewickelte,
das heißt, nachzubehandelnde Kopse auf.
Die Einrichtung ist insgesamt recht kompliziert und konnte sich
daher in der Praxis nicht durchsetzen.
Ausgehend vom vorbeschriebenen Stand der Technik liegt der
Erfindung die Aufgabe zugrunde, mit einfachen Mitteln eine
Vorrichtung zum Separieren unzureichend bewickelter Kopse und
leerer Kopse von ausreichend bewickelten Kopsen zu
schaffen. Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe durch die
kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte
weitere Ausbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
beschrieben.
Würden die Kopse und Hülsen an der dem Sortierschlitz entge
gengesetzten, das Transportband begrenzenden Wand entlangglei
ten, könnte die Vorrichtung nicht funktionieren. Würden die
Kopse und Hülsen mit ihren Längsseiten an derjenigen begren
zenden Wand des Transportbands entlanggleiten, die den Sor
tierschlitz enthält, müßte es zwangsweise zu Störungen kommen,
weil unzureichend bewickelte Kopse sich in dem Sortierschlitz
verklemmen.
Überraschenderweise werden die Kopse und Hülsen aber immer in
Schräglage hochtransportiert, wobei der in Transportrichtung
vorn befindliche Teil an derjenigen begrenzenden Wand anliegt,
die keinen Sortierschlitz aufweist. Das andere Ende des Kopses
oder der Hülse gleitet am Sortierschlitz vorbei. Das hintere
Ende einer leeren Hülse oder eines unzureichend bewickelten
Kopses gerät in den Sortierschlitz, wobei sich die Hülse be
ziehungsweise der Kops dreht. Eine leere Hülse gerät dann
rasch aus dem Gleichgewicht und fällt durch den Sortier
schlitz. Ein unzureichend bewickelter Kops kann entweder mit
dem Hülsenteil oder mit dem bewickelten Teil voran transpor
tiert werden. Liegt der bewickelte Teil in Transportrichtung
vorn, so gerät zuerst der Hülsenteil in den Sortierschlitz und
erst nach dem Drehen des Kopses der bewickelte Teil. Paßt auch
der bewickelte Teil durch den Sortierschlitz, so gerät auch
der unzureichend bewickelte Kops aus dem Gleichgewicht und
fällt ganz durch den Sortierschlitz. Liegt beim Hochtranspor
tieren der Hülsenteil vorn, so gerät zuerst der bewickelte
Teil in den Sortierschlitz und ein unzureichend bewickelter
Kops gerät noch schneller aus dem Gleichgewicht.
Ausreichend bewickelte Kopse gleiten in allen Fällen mit dem
bewickelten Teil am Sortierschlitz entlang, können aber nicht
durch den Sortierschlitz hindurchgeraten.
Diejenigen Kopse, die noch nicht ganz durch den Sortierschlitz
passen, behalten ihre Schräglage bei und werden entweder an
dem bis zu seinem Ende offenen Sortierschlitz entlang weiter
geschoben oder am Ende des Sortierschlitzes wieder in die
Transportrichtung zurückgezwungen. Sollte das in Ausnahmefäl
len nicht gleich gelingen, kann die Oberkante des Sortier
schlitzes durch eine ausweichbare Klappe gebildet sein, die
in diesem Fall nachgibt und den unzureichend bewickelten Kops
aussondert, obwohl er vielleicht gerade noch zum Abwickeln
seines Fadenwickels brauchbar wäre.
Beim Vorbeigang einer Hülse oder eines Kopses am Sortier
schlitz kann ein gegen die Hülse beziehungsweise den Kops ge
richteter Blasluftstoß das Separieren erleichtern.
Anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbei
spiele soll die Erfindung noch naher erläutert und beschrieben
werden.
Fig. 1 zeigt eine Ansicht von oben auf die Vorrichtung.
Fig. 2 zeigt eine Ansicht von oben auf das Förderband.
Fig. 3 zeigt das Förderband in Seitenansicht.
Fig. 4 zeigt das Förderband in einer Teilansicht von oben.
Fig. 5 zeigt das Förderband und den Sortierschlitz in einer
Seitenansicht.
Fig. 6 zeigt eine andere Ausführungsform des Förderbands in
einer Teilansicht von oben.
Fig. 7 zeigt eine Ansicht von oben auf einen etwas anders aus
gebildeten Flachförderer
Fig. 8 zeigt einen Schnitt längs der in Fig. 7 gezeichneten
Linie VIII-VIII.
Die in Fig. 1 insgesamt mit 1 bezeichnete Vorrichtung zum Se
parieren unzureichend bewickelter Kopse und leerer Hülsen 2,
3 von ausreichend bewickelten Kopsen 4, 5, 6 ist an eine Spul
maschine 7 angeschlossen. Die Spulmaschine 7 ist nur symbo
lisch dargestellt. Sie wird über ein Förderband 8 mit Kopsen
9, 10 beliefert, die zu hier nicht dargestellten Kreuzspulen
umgewickelt werden. Abgewiesene Kopse, leere Hülsen, unzurei
chend bewickelte Kopse und für einen neuen Abspulvorgang noch
ausreichend bewickelte Kopse gelangen von der Spulmaschine 7
aus auf den Flachförderer 11 der Vorrichtung 1.
Der Flachförderer 11 ist als ein schräg hochlaufendes Trans
portband ausgebildet. Am vorderen Ende des Transportbands 11
befindet sich eine Bandrolle 12 und darunter eine Auffangvor
richtung 13. Die Auffangvorrichtung besteht bei diesem Ausfüh
rungsbeispiel aus einem Kasten.
Fig. 3 deutet an, daß das obere Trum des Transportbands 11 auf
einer Platte 14 aufliegt, die unter einem Winkel von etwa 30
Grad in Transportrichtung 15 ansteigt. An der Platte 14 befe
stigte Konsolen 16, 17 tragen eine den Flachförderer 11 seit
lich begrenzende Wand 20. Ebensolche Konsolen 18 und 19 tragen
eine der ersten Wand 20 gegenüberliegende zweite, den Flach
förderer 11 seitlich begrenzende Wand 21.
Das Transportband 11 weist in Abständen in einer schräg zur
Transportrichtung 15 liegenden Reihe angeordnete Mitnehmer 22,
23, 24 beziehungsweise 25, 26, 27 auf. Die Seitenflanken 34,
35 der Mitnehmer bilden parallel zur Transportrichtung 15 aus
gerichtete, zum Transportband 11 senkrechte Flächen.
In der Wand 20 ist ein leere Hülsen 2, 3 und unzureichend be
wickelte Kopse 38 (Fig. 4, Fig. 5) durchlassender Sortier
schlitz 39 angeordnet. Der Sortierschlitz 39 ist gemäß Fig.
3 und Fig. 5 etwas länger als eine Hülse. Die untere Kante des
Schlitzes 39 liegt mit dem oberen Trum des Flachförderers 11
auf gleicher Höhe. Die Oberkante 40 des Sortierschlitzes 39
ist durch eine federnd rückweichbare Klappe 41 gebildet. Die
Klappe 41 ist über zwei Scharniere 42, 43 mit der Wand 20 ver
bunden. Das Scharnier 42 ist mit einer gewundenen Biegefeder
44 versehen, die die Klappe 41 so belastet, daß sich ein mit
der Klappe 41 verbundener Anschlagstift 45 von hinten gegen
die Wand 20 anlegt.
Angefangen mit demjenigen Mitnehmer 22 beziehungsweise 25, der
an der dem Sortierschlitz 39 entgegengesetzten Seite des
Transportbands 11 angeordnet ist, weicht jeder folgende Mit
nehmer gegen den vorhergehenden Mitnehmer, in Transportrich
tung 15 gesehen, zurück. Es weicht beispielsweise der Mitneh
mer 24 gegen den Mitnehmer 23 und dieser wiederum gegen den
Mitnehmer 22 zurück. Bei der nächstfolgenden Mitnehmerreihe
weicht der Mitnehmer 27 gegen den Mitnehmer 26 und dieser ge
gen den Mitnehmer 25 zurück.
Die Seitenflanken 34 beziehungsweise 35 einander benachbarter
Mitnehmer liegen aneinander. Die in Transportrichtung 15 vor
deren Flächen der Mitnehmer bilden eine gemeinsame Fläche. So
bilden beispielsweise die vorderen Flächen 46, 47, 48 der Mit
nehmer 25, 26, 27 eine gemeinsame ebene Fläche.
Der Abstand der den Flachförderer 11 seitlich begrenzenden
Wände 20, 21 ist maximal gleich dem doppelten Kopsdurchmesser
oder dem dritten Teil der Hülsenlänge, je nachdem, welches Maß
größer ist. Durch diese Bemessungsvorschrift wird bewirkt, daß
der Flachförderer nicht zu breit ausfällt.
Insbesondere Fig. 2 läßt erkennen, daß die Grundfläche der
Mitnehmer 22 bis 27 rautenförmig ist. Die Mitnehmer laufen in
bugartige Kanten aus, die über Abflachungen 49 beziehungsweise
50 in die obere Fläche des Mitnehmers, beispielsweise des Mit
nehmers 22, übergehen. Die Fig. 2 und 3 lassen erkennen, daß
die Mitnehmer 22 bis 27 im Schwerpunkt ihrer jeweiligen Grund
fläche jeweils durch eine Schraube mit dem Transportband 11
verbunden sind. So ist zum Beispiel nach Fig. 2 der Mitnehmer
25 im Schwerpunkt 51 seiner Grundfläche durch eine Schraube
52 mit dem Transportband 11 verbunden.
Obwohl das Transportband 11 zu keiner Seite hin geneigt ist
und lediglich in Transportrichtung 15 schräg aufwärts läuft,
werden die Hülsen und Kopse infolge der besonderen Anordnung
der Mitnehmer in Schräglage hochtransportiert. Die in Trans
portrichtung 15 vorn liegenden Teile der Hülse beziehungsweise
des Kopses liegen jeweils an der Wand 21 an. Die anderen Enden
der transportierten Gegenstände liegen dagegen immer an der
Wand 20 an, werden also gewissermaßen nachgeschleppt und gera
ten, falls sie in den Sortierschlitz 39 passen, sofort beim
Erreichen des Sortierschlitzes außerhalb des Transportbands
11, wie es Fig. 4 am Beispiel des unzureichend bewickelten
Kopses 38 zeigt. Der unzureichend bewickelte Kops 38 gleitet
zunächst in die Lage 38′, gerät dann aus dem Gleichgewicht und
nimmt danach die Lage 38′′ in einer außerhalb des Sortier
schlitzes 39 gelegenen Auffangvorrichtung 53 (Fig. 1) ein. Die
Auffangvorrichtung 53 kann in ein Magazin, einen Förderer oder
dergleichen münden, der die aufgefangenen Hülsen und unzurei
chend bewickelten Kopse sofort weiterleitet.
Ausreichend bewickelte Kopse, wie beispielsweise der in den
Fig. 2 und 3 dargestellte Kops 54, gleiten an dem Sortier
schlitz 39 entlang und sofern dabei Partien des Kopses etwas
in den Sortierschlitz 39 hineingeraten, werden diese Partien
am Ende des Sortierschlitzes wieder auf das Transportband 11
zurückgeleitet. Sollte dies aus irgendeinem Grund nicht gelin
gen, würde ein solcher Kops ebenfalls in die Auffangvorrich
tung 53 fallen, weil sich dann unter der Kraft der in Bewegung
befindlichen Mitnehmer die Klappe 41 öffnet, um den Kops
durchzulassen.
Die Fig. 2 und 3 deuten an, daß die Mitnehmer widerstandslos
über die Bandrolle 12 gelangen, wobei die Seitenflanken be
nachbarter Mitnehmer in gegenseitigem Kontakt bleiben. Die
auch an der Umlenkstelle geschlossene Reihe der Mitnehmer be
fördert die ausreichend bewickelten Kopse in die Auffang
vorrichtung 13.
Beim Vergleich des Ausführungsbeispiels nach Fig. 6 mit Fig.
2 fällt auf, daß hier die Mitnehmer 28 bis 33 eine vom ersten
Ausführungsbeispiel abweichende Gestalt haben. Sie sind rei
henweise treppenartig angeordnet und weisen an ihrer in Trans
portrichtung 15 vorderen Seite eine bis über einen benachbar
ten Mitnehmer reichende Nase auf. Beim vorliegenden Ausfüh
rungsbeispiel reicht die Nase jeweils über den etwas zurück
versetzten Mitnehmer.
Gemäß Fig. 6 reicht beispielsweise die Nase 56 des Mitnehmers
31 über den etwas zurückversetzten Mitnehmer 32, dessen Nase
57 wiederum über den etwas zurückversetzten Mitnehmer 33
reicht. Die Nase 58 des Mitnehmers 33 endet kurz vor der Wand
20. Die Seitenflanken einander benachbarter Mitnehmer sind in
diesem Fall voneinander distanziert. Zum Beispiel ist die Sei
tenflanke 59 des Mitnehmers 31 von der benachbarten Seiten
flanke 60 des benachbarten Mitnehmers 32 distanziert.
Da bei diesem zweiten Ausführungsbeispiel sämtliche Mitnehmer
voneinander distanziert angeordnet sind, können sie zwischen
sich in keinem Fall Teile der Kopse oder Fäden einklemmen. Da
durch, daß die Nasen der Mitnehmer den jeweils nachfolgenden
Mitnehmer überdecken, werden die hochtransportierten Kopse und
Hülsen gut in Richtung auf die Wand 20 abgelenkt, damit der
Sortierschlitz 39 seine Funktion gut erfüllen kann. Der in
Fig. 6 abgebildete Kops 55 ist ausreichend bewickelt und wird
an dem Sortierschlitz vorbeigleiten.
Die aus verschiedenen Gründen zu bevorzugende Ausbildung des
Flachförderers nach Fig. 7 und 8 unterscheidet sich von der
Ausbildung nach Fig. 2 insbesondere durch folgendes:
Das Transportband 11′ liegt auf einer Brücke 51 auf, die an
den Wänden 20′, 21′ befestigt ist. Der Sortierschlitz 39′ ist
bis zum vorderen Ende der das Transportband 11′ seitlich be
grenzenden Wand 20′ offen. Die Schwenkachse 62 der ausweichba
ren Klappe 41′ liegt über der der Klappe 41′ gegenüberliegen
den, das als Flachförderer dienende Transportband 11′ seit
lich begrenzenden Wand 21′. In Höhe der Schwenkachse 62 befin
den sich zwei Scharniergelenke 63 und 64, die an Stützen 65,
66 gelagert sind. An den Scharniergelenken enden die Klappe
41′ tragende Halter 67, 68. Die Halter 67, 68 tragen Stell
schrauben 69, 70, die sich gegen mit den Haltern 67, 68 ver
bundene Platten 71, 72 abstützen. Mittels der Stellschrauben
69, 70 kann die Höhe der Unterkante der Klappe 41′ eingestellt
werden.
Gegenüber dem Sortierschlitz 39′ sind zwei beim Vorbeigang
einer Hülse oder eines Kopses 73 Blasluftstöße aussendende
Blasdüsen 74, 75 in der Wand 21′ angeordnet. Durch Leitungen
76, 77 sind die Blasdüsen 74, 75 an ein schaltbares Ventil 78
angeschlossen, das eine Wirkverbindung 79 zu einer Schaltvor
richtung in Gestalt eines Mikroschalters 80 aufweist. Der Mi
kroschalter 80 ist immer nur solange eingeschaltet, wie ein
Mitnehmer 24, 27 an ihm entlanggleitet. Während dieser Zeit
öffnet der Mikroschalter 80 das Ventil 78 und stellt dadurch
eine Verbindung zwischen einer Druckluftquelle 81 und den
Blasdüsen 74, 75 her.
Die Blasdüsen 74, 75 senden Blasluftstöße aus, die den Flach
förderer 11′ überstreichen und gegen den Sortierschlitz 39′
gerichtet sind. Die Blasluft drückt eine Hülse oder einen Kops
gegen den Sortierschlitz 39′ und erleichtert und beschleunigt
so das Separieren.
Claims (12)
1. Vorrichtung zum Separieren unzureichend bewickelter Kopse
und leerer Hülsen von ausreichend bewickelten Kopsen, aus
gerüstet mit einem Kopse und Hülsen herantransportierenden
Flachförderer, dadurch gekennzeichnet, daß
der Flachförderer (11) ihn seitlich begrenzende Wände (20,
21) aufweist, daß in einer den Flachförderer seitlich be
grenzenden Wand (20) ein leere Hülsen (2, 3) und unzurei
chend bewickelte Kopse (38) durchlassender Sortierschlitz
angeordnet ist, daß der Abstand der den Flachförderer (11)
seitlich begrenzenden Wände (20, 21) voneinander maximal
gleich dem doppelten Kopsdurchmesser sowie maximal gleich
dem dritten Teil der Hülsenlänge ist, daß der Flachförderer
als schräg hochlaufendes Transportband (11) ausgebildet
ist, unter dessen Ende sich eine Auffangvorrichtung (13)
für ausreichend bewickelte Kopse (4, 5, 6) befindet, daß
das Transportband (11) in Abständen in einer schräg zur
Transportrichtung (15) liegenden Reihe angeordnete Mitneh
mer (22, 23, 24; 25, 26, 27; 28, 29, 30; 31, 32, 33) auf
weist, und daß, angefangen mit demjenigen Mitnehmer (22,
25, 28, 31), der an der dem Sortierschlitz (39) entgegenge
setzten Seite des Transportbands (11) angeordnet ist, jeder
folgende Mitnehmer (23, 24; 26, 27; 29, 30; 32, 33) gegen
den vorhergehenden Mitnehmer (22, 23; 25, 26; 28, 29; 31,
32), in Transportrichtung (15) gesehen, zurückweicht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Seitenflanken (34, 35; 36, 37) der Mitnehmer (22 bis
33) parallel zur Transportrichtung (15) ausgerichtete, zum
Transportband (11) senkrechte Flächen bilden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitenflanken (34, 35) einander benachbarter Mit
nehmer (22, 23, 24; 25, 26, 27) aneinanderliegen und daß
die in Transportrichtung (15) vorderen Flächen (46, 47, 48)
der Mitnehmer (25, 26, 27) eine gemeinsame Fläche bilden.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Grundfläche der Mitnehmer (22 bis 27)
rautenförmig ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Mitnehmer (22 bis 27) im Schwerpunkt
(51) ihrer Grundfläche mit dem Transportband (11) verbunden
sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mitnehmer (28, 29, 30; 31, 32, 33) treppenartig
angeordnet sind und an ihrer in Transportrichtung (15) vor
deren Seite eine bis über einen benachbarten Mitnehmer (32,
33) reichende Nase (56, 57) aufweisen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Seitenflanken (59, 60) einander benachbarter Mitnehmer
(31, 32) voneinander distanziert sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Oberkante (40) des Sortierschlitzes
(39) durch eine ausweichbare Klappe (41) gebildet ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Sortierschlitz (39′) bis zum vorderen
Ende der den Flachförderer (11′) seitlich begrenzenden Wand
(20′) offen ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeich
net, daß die Schwenkachse (62) der ausweichbaren Klappe
(41′) über der der Klappe (41′) gegenüberliegenden, den
Flachförderer (11′) seitlich begrenzenden Wand (21′) ange
ordnet ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß gegenüber dem Sortierschlitz (39′) min
destens eine beim Vorbeigang einer Hülse oder eines Kopses
(73) einen den Flachförderer (11′) überstreichenden, gegen
den Sortierschlitz (39′) gerichteten Blasluftstoß aussen
dende Blasdüse (74, 75) angeordnet ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
der Blasluftstoß durch die auf eine Schaltvorrichtung (80)
einwirkbaren Mitnehmer (24, 27) des Flachförderers (11′)
auslösbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19843445403 DE3445403C2 (de) | 1984-12-13 | 1984-12-13 | Vorrichtung zum Separieren unzureichend bewickelter Kopse und leerer Hülsen von ausreichend bewickelten Kopsen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843445403 DE3445403C2 (de) | 1984-12-13 | 1984-12-13 | Vorrichtung zum Separieren unzureichend bewickelter Kopse und leerer Hülsen von ausreichend bewickelten Kopsen |
Publications (2)
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