DE3442867A1 - Schutzkappe fuer einen oder mehrere rasierapparate und rasierapparatepack - Google Patents
Schutzkappe fuer einen oder mehrere rasierapparate und rasierapparatepackInfo
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Description
Schutzkappe für einen oder mehrere Rasierapparate und Rasierapparatepack
Die Erfindung betrifft eine Schutzkappe für einen T-förmigen
Rasierapparat, dieser bestehend aus einem Rasierkopf mit einer oder mehreren Rasierklingen sowie aus einem am Rasierkopf angeordneten
Handgriff, wobei die Schutzkappe auf den Rasierkopf aufsteckbar ist. Der Rasierapparat ist insbesondere ein Einwegrasierapparat.
Schutzkappen für Einwegrasierapparate sind bekannt. In einer einfachen
Form ist die Schutzkappe muldenförmig ausgebildet und besteht aus dünnem Kunststoffmaterial. Sie läßt sich elastisch auf
den Rasierkopf eines T-förmigen Rasierapparates aufstecken, um deren Schneidkante oder Schneidkanten abzuschirmen. Von gegenüberliegenden
Seiten einer solchen Schutzkappe nach innen weisende Ansätze umgreifen den Rasierkopf und fixieren die Schutzkappe in
ihrer Position, wobei aufgrund der Elastizität der gegenüberliegenden Seiten der Schutzkappe diese in Eingriff mit dem Rasierkopf
gebracht und wieder gelöst werden kann. Derartige Schutzkappen lösen sich jedoch sehr leicht vom Rasierapparat und büßen
somit ihren Zweck ein.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Schutzkappe zu schaffen, die bei Nichtbenutzung der Rasierapparates den Rasier-
kopf und damit die Rasierklinge auf sichere Weise dauerhaft schützt.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird mit der Erfindung vorgeschlagen, daß die Schutzkappe ein im wesentlichen hülsenförmiges Teil
mit einem Schlitz aufweist, wobei der Schlitz sich längs des hüisenförmigen Teils von einem offenen Ende der Schutzkappe aus
bis über die Mittelposition der Schutzkappe hinaus erstreckt, wobei
der Rasierkopf des Rasierapparates in die Schutzkappe hineinschiebbar ist, bis der Handgriff den gleichen Abstand sowohl von
dem offenen Ende als auch von dem dazu gegenüberliegenden Ende der Schutzkappe aufweist.
Durch die hülsenförmige Ausbildung der Schutzkappe ist diese sehr sicher auf dem Rasierkopf des Rasierapparates fixiert, wenn
dieser nicht benutzt wird. Durch die Hülsenform ist der Rasierkopf fast vollständig umschlossen, so daß ein unbeabsichtigtes
Berühren der Schneidkante der Rasierklinge so gut wie ausgeschlossen ist. Zudem läßt sich die Schutzkappe auf einfache Weise auf
dem Rasierkopf befestigen, indem diese lediglich aufgeschoben wird.
Vorteilhafte Weiterbildungen insbesondere für eine Mehrzahl von Rasierapparaten
ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung schlägt weiterhin einen Einwegrasierapparatepack vor, bei dem, ausgehend davon, daß jeder Rasierapparat im wesentlichen
T-förmig ausgebildet ist und einen Rasierkopf und einen dazu senkrechten Handgriff aufweist, jeder Rasierapparat eine aufsteckbare
Schutzkappe besitzt, wobei diese mittels auseinanderbrechbarer Verbindungen zwischen benachbarten Schutzkappen zusammengehalten
sind und jede Schutzkappe einen ersten hülsenförmigen Teil, der auf den Rasierkopf auf der einen Seite des Handgriff
aufgesteckt ist, und einen zweiten umschließenden Teil aufweist, der mit dem ersten Teil einstückig ausgebildet ist und sich auf
dem Rasierkopf von der Seite des Handgriffs vom ersten Teil aus zur gegenüberliegenden Seite des Handgriffs erstreckt, wobei der
umschließende Teil längs des Rasierkopfes sich erstreckende Kanten
besitzt, die einen geeigneten Abstand zueinander aufweisen, daß die Schutzkappe auf den Rasierkopf aufgesteckt und wieder
entfernt werden kann.
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnungen beschrieben. In den Zeichnungen zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Schutzkappe, die auf den Rasierkopf eines Rasierapparates aufgesteckt
werden kann,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der Schutzkappe von
Fig. 1, wie sie von hinten in der Darstellung von Fig. 1 zu sehen ist,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht einer Kombination von
fünf Schutzkappen, wobei jede mit einem Rasierapparat versehen ist und so eine Verkaufspackung für fünf
Rasierapparate bildet,
Fig. 4 eine Draufsicht auf eine Befestigungsplatte zum Anbringen
an einer Wandfläche zur Aufnahme einer Kombination von Schutzkappen, wie sie in Fig. 3 dargestellt
sind,
Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie V - V in Fig;. 4,
wobei zusätzlich eine Rasierapparatpackung dargestellt ist, die in der Befestigungsplatte angebracht
ist,
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht einer Gruppe von versetzt
zueinander angeordneten Schutzkappen,
Fig. 7 eine Seitenansicht zu Fig. 6 und Fig. 8 eine Hinteransicht zu Fig. 6.
Die in den Zeichnungen dargestellte Schutzkappe 10 ist derart ausgebildet, daß sie auf den Rasierkopf 12 eines T-förmigen
Einwegrasierapparates Hl aufgesteckt werden kann, um so die
Schneidkante der innerhalb des Rasierkopfes 12 angeordneten Rasierklinge bzw. Rasierklingen abzuschirmen. Der Rasierapparat
11 besitzt einen Handgriff 13, der bezüglich zum Rasierkopf 12 symmetrisch angeordnet und von diesem senkrecht wegsteht.
Die Schutzkappe 10, die einen im wesentlichen ovalen Querschnitt aufweist und dergestalt ausgebildet ist, daß sie auf den Rasierkopf
12 aufgeschoben werden kann, besitzt einen ersten hülsenförmigen Teil 10a, der einen ersten Teil des Rasierkopfes 12 umschließt,
der sich von dem einen Ende des Rasierkopfes 12 bis zum Handgriff 13 erstreckt, sowie einen zweiten umschließenden Teil
1Ob3 der sich über die restliche Länge de*3 Rasierkopfes 12 bis
hin zum gegenüberliegenden Ende erstreckt. Der umschließende Teil 10b besitzt zwei begrenzende Kanten 10c, 1Od, die parallel zur
Längserstreckung des Rasierkopfes 12 verlaufen und einen hinreichenden Abstand zwischen ihnen aufweisen, daß der Handgriff 13
längs des Schlitzes 1Oe verschoben werden kann, der zwischen den Kanten 10c, 1Od definiert ist, wenn die Schutzkappe 10 auf den
Rasierkopf 12 aufgesteckt oder von ihm entfernt wird.
Die Schutzkappe 10 wird dergestalt auf den Rasierkopf 12 aufgesteckt,
indem sie auf diesen von einem Ende her aufgeschoben wird. Die Schutzkappe 10 wird entfernt, indem sie in die entgegengesetzte
Richtung abgezogen wird. Die Schutzkappe 10 ist dadurch auf dem Rasierkopf 12 in ihrer Lage bestimmt, indem der Handgriff 13 mit
dem inneren Ende des ersten hülsenförmigen Teils 10a in Eingriff steht. Demgemäß kann die Schutzkappe 10 an beiden Enden offen
sein. Als Alternative kann sie am äußeren Ende des hülsenförmigen Teils 10a durch eine Abschlußwand 1Of geschlossen sein.
Die Schutzkappe 10 besteht aus geeignetem Kunststoffmaterial, das vorzugsweise durchsichtig ist. Sie ist so dimensioniert, daß
der hülsenförmige Teil 10a einen Teil des Rasierkopfes 12 eng umpaßt, während der umschließende Teil 10b den Rest ebenfalls eng
urnpaßt. Die Elastizität des umfassenden Teils 10b oder die enge
des
Umpassung hülsenförmigen Teils 10a oder beide dienen zur Verhinderung
einer versehentlichen Entfernung der Schutzkappe 10 vom Rasierkopf 12, jedoch sind sie so, daß eine leichte Verschiebung
der Schutzkappe 10 auf den Rasierkopf 12 oder umgekehrt möglich ist.
Zur Bildung eines Rasierapparatpacks können nebeneinander eine Mehrzahl von Schutzkappen 10 .(beispielsweise 5) miteinander befestigt
oder zusammen ausgebildet sein, wobei sie mittels Verbindungen zwischen benachbarter Schutzkappen 10 untereinander verbunden sind.
Dabei können die Verbindungen auseinanderbrechbar sein. Diese Zwischenverbindungen
können sich längs einer jeden Schutzkappe 10 erstrecken oder können die Schutzkappen 10 an einem oder an beiden
Enden von ihnen zusammen befestigen.
Am äußeren Ende des hülsenförmigen Teils 10a der Schutzkappe 10 kann eine Lippe 10g angeformt sein. Sie dient als Griff für den
Daumennagel des Benutzers und erleichtert das Abziehen der Schutzkappe 10 vom Rasierapparat 11.
Fig. 4 und 5 zeigen eine Befestigungsplatte 14, die an einer Wandfläche,
beispielsweise in einem Badezimmer, durch Kleben oder auf andere Art und Weise befestigt werden kann. Die Befestigungsplatte
14 besitzt im Innern einen Kanal l4a, der an einem Ende offen ist und in den eine mit parallelen Seiten versehende Trägerleiste 15
gleiten kann, die einstückig mit einer Anzahl von fünf oder einer anderen Anzahl von Schutzkappen 10 (wie sie in Figur 3 dargestellt
sind) geformt ist. Vorzugsweise ist die Befestigungsplatte 14 mit ihrem offenen Ende zu oberst aufrecht angeordnet. Wenn jedoch die
Trägerleiste 15 so dimensioniert ist, daß sie innerhalb des Kanals l4a fest eingepaßt ist, ist jede andere Orientierung der Befestigungsplatte 14 möglieh.
Demgemäß kann eine Packung von beispielsweise fünf Rasierapparaten
115 die innerhalb einer Schutzkappenanordnung gehalten ist, in eine
Befestigungsplatte 14 eingefügt und von dieser gehalten werden. Dies ist* in Fig. 5 dargestellt. Die einzelnen Rasierapparate 11 können
dann für den Gebrauch herausgezogen werden und zwar, falls erforderlich,
in einer Richtung senkrecht zur Wand.
Bei der Benutzung der Rasierapparate 11, wenn, wie in Fig. 3 dargestellt
ist, mit dem obersten begonnen wird und man sich danach nach unten durcharbeitet, kann ein Rasierapparat 11 nach dem Gebrauch umgekehrt
in die ihm zugeordnete Schutzkappe 10 zurückgesteckt werden, so daß bei allen benutzten Rasierapparaten 11 die Handgriffe 13 nach
oben und bei allen unbenutzten Rasierapparaten 11 die Handgriffe 13 nach unten weisen.
Die gemeinsame Trägerleiste 15 ist in den Zeichnungen so dargestellt,
daß sie am Ende einer jeden Schutzkappe 10 befestigt ist, so daß die Schutzkappen 10 auskragend an der Befestigungsplatte lh angebracht
sind. Als Alternative könnte jedoch die Trägerleiste 15 zwischen den
Enden der Schutzkappen 10 angeordnet werden, so daß die Handgriffe 13 der Rasierapparate 11 von der Oberfläche abstehen, auf der die
Befestigungsplatte 14 angebracht ist.
Eine Modifikation der Erfindung ist in den Fig. S3J und 8 dargestellt.
Sie zeigt eine Anordnung von beispielsweise fünf Schutzkappe: 10, die versetzt zueinander angeordnet und miteinander verbunden
sind. Bie Schutzkappen 10 können sowohl in Längsrichtung, was am besten in Fig. 8 zu sehen ist, als auch seitlich, was am besten in
Fig.7 zu sehen ist, versetzt zueinander angeordnet sein. Diese Anord
nung liefert eine vorteilhafte und attraktive Verkaufspackung, wenn eine entsprechende Anzahl von Rasierapparaten 11 in die Schutskappen
10 eingefügt worden sind.
| 10 | Schutzkappe |
| 10a | Teil |
| 10b | Teil |
| 10c | Kante |
| 10d | Kante |
| 1Oe | Schlitz |
| 1Of | Abschlußwand |
| 1Og | Lippe |
| 11 | Rasierapparat |
| 12 | Rasierkopf |
| 13 | Handgriff |
| 14 | Befestigungsplatte |
| 14a | Kanal |
| 15 | Trägerleiste |
I An /r-..
Claims (10)
1. Schutzkappe für einen τ-förmigen Rasierapparat, dieser bestehend aus einem Rasierkopf mit einer oder mehreren
Rasierklingen sowie aus einem am Rasierkopf angeordneten Handgriff, wobei die Schutzkappe auf den Rasierkopf aufsteckbar
ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzkappe (10) ein im wesentlichen hülsenförmiges
Teil (10a, 10b) mit einem Schlitz (1Oe) aufweist, wobei der Schlitz (1Oe) sich längs des hülsenförmigen Teils
(10a, 10b) von einem offenen Ende der Schutzkappe (10) aus bis über die Mittelposition der Schutzkappe (10) hinaus
erstreckt, wobei der Rasierkopf (12) des Rasierapparats (11) in die Schutzkappe (10) hineinschiebbar ist, bis der
Handgriff (13) den gleichen Abstand sowohl von dem offenen Ende als auch von dem dazu gegenüberliegenden Ende der
Schutzkappe (lo) aufweist.
2. Schutzkappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß diese ein Teil (10b) mit C-förmigem Querschnitt aufweist,
der sich vom offenen Ende aus bis über die Mittelposition hinaus erstreckt, während der restliche Teil (10a) der
Schutzkappe (10) bis zum gegenüberliegenden Ende einen
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-2- 3442967
ovalen Querschnitt aufweist.
3. Schutzkappe nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Lippe (10g) an der Schutzkappe (10) am gegenüberliegenden
Ende als Griff für einen Pinger des Benutzers zur Erleichterung
beim Entfernen der Schutzkappe (10) vom Rasierapparat (11).
4. Schutzkappe nach Anspruch 3j gekennzeichnet durch eine
Abschlußwand (1Of) am gegenüberliegenden Ende der Schutzkappe (10), wobei die Lippe (10g) eine einstückige Verlängerung
der Abschlußwand (1Of) bildet.
5. Schutzkappe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von Schutzkappen (10) sowie eine Vorrichtung
zum Zusammenhalten der Schutzkappen (10) zur Aufnahme einer Mehrzahl von Rasierapparaten (11) darin, wobei
die Haltevorrichtung zwischen benachbarten Schutzkappen (10) auseinanderbrechbar ist.
6. Schutzkappe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von Schutzkappen (10), die mittels einer
gemeinsamen Trägerleiste (15) zusammengehalten sind, wobei die Trägerleiste (15) einstückig mit dem dem offenen Ende gegenüberliegenden
Ende einer jeden Schutzkappe (10) ausgebildet ist und einen endseitigen Abschluß einer jeden Schutzkappe
(10) bildet.
7. Schutzkappe nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet,daß
jede Schutzkappe (10) bezüglich zur benachbarten Schutzkappe (10) versetzt angeordnet ist.
8. Schutzkappe nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine Befestigungsplatte
(14) zum Anbringen an einer Wandfläche, wobei die Befestigungsplatte (14) einen Kanal (14a) aufweist zur Aufnahme'
der gemeinsamen Trägerleiste (15) und damit zur Lagerung der Mehrzahl von Schutzkappen (10).
9. Schutzkappe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die geraeinsame Trägerleiste (15) an dem einen Ende einer
jeden Schutzkappe (10) angebracht ist und s*ich senkrecht
zur Längserstreckung einer jeden Schutzkappe (10) erstreckt, so daß die Schutzkappen (10) in einer Position angeordnet
sind, in der sie von der Befestigungsplatte (14) auskragen.
10.Einwegrasierapparatepack, wobei jeder Rasierapparat im
wesentlichen T-förmig ausgebildet ist und einen Rasierkopf und einen dazu senkrechten Handgriff aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß jeder Rasierapparat (11) eine aufsteckbare Schutzkappe
(10) besitzt, wobei diese mittels auseinanderbrechbarer Verbindungen zwischen benachbarter Schutzkappen (10) zusammengehalten
sind und jede Schutzkappe (10) einen ersten hülsenförmigen Teil (10a), der auf den Rasierkopf (12) auf der
einen Seite des Handgriffs (13) aufgesteckt ist, und einen zweiten umschließenden Teil (10b) aufweist, der mit dem
ersten Teil (10a) einstückig ausgebildet ist und sich auf dem Rasierkopf (12) von der Seite des Handgriffs (13) vom
ersten Teil (10a) aus zur gegenüberliegenden Seite des Handgriffs (13) erstreckt, wobei der umschließende Teil (10b)
längs des Rasierkopfes (12) sich erstreckende Kanten (10c, 1Od) besitzt, die einen geeigneten Abstand zueinander aufweisen,
daß die Schutzkappe (10) auf den Rasierkopf (12) aufgesteckt und wieder entfernt werden kann.
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