DE3337813A1 - Streugeraet, insbesondere duengerstreuer - Google Patents
Streugeraet, insbesondere duengerstreuerInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C17/00—Fertilisers or seeders with centrifugal wheels
- A01C17/005—Driving mechanisms for the throwing devices
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Fertilizing (AREA)
Description
: Busse & Busse Patentanwälte
DtpL-ing. Dr. iur. V. Busse
H. Niemeyer Söhne Dipl.-lng. Dietrich Busse
■* Dipl.-lng. Egon Bünemann
GmbH & Co. KG
-T . . , „. _,. .-„ D-4 5 00 Osnabrück
Hemrxch-Niemeyer-Str. 52
* Großhendelsring 6 Postfach 1226
D-4446 HÖrStel Fernsprecher (0541) 5860B1 u 586082
14. Okt. 1983 DB/Ha
Streugerät, insbesondere Düngerstreuer
Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zum Ausstreuen von pulverigem/ körnigem und/oder kleinstückigem Streugut, insbesondere
Kunstdünger, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei bekannten Geräten dieser Art bildet die Rührwerkswelle zugleich auch die Antriebswelle für den Schleuderteller, der
auf der einteiligen, durchgehenden Rührwerkswelle befestigt, z.B. angeschweißt ist. Bei einer derartigen Ausbildung bereitet
das Auswechseln des Schleudertellers aus Instandsetzungsgründen oder aus Gründen des Austauschens gegen einen Schleuderteller
einer anderen Ausbildung erhebliche Umstände, da umfangreiche und Fachkenntnis voraussetzende Zerlegungs- und anschließend
Montagearbeiten auszuführen sind.
Der Erfindung liegt die. Aufgabe zugrunde, ein Gerät der eingangs
genannten Art zu schaffen, das einen schnellen und einfachen Schleudertellerwechsel ermöglicht..
Das Gerät nach der Erfindung löst diese Aufgabe mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1. Hinsichtlich
wesentlicher weiterer Ausgestaltungen wird auf die Ansprüche 2 bis 5 verwiesen.
Das erfindungsgemäße Gerät erlaubt einen Ausbau und einen
Wiedereinbau des Schleudertellers in kürzester Zeit und mit wenigen Handgriffen, für deren Durchführung weder Fachkenntnisse
noch besondere Werkzeuge benötigt werden. Zugleich damit ist,
auch ein Austausch des. Rührwerks auf einfache Art möglich/ das statt dessen auch besonders leicht und einfach zu Wartungszwecken entfernt und nach überprüfung wieder eingesetzt werden
kann. Damit ist es zugleich möglich, das Gerät in der Ausbildung des Schleudertellers bzw. des Rührwerks wechselnden
Anforderungen anzupassen, die aus unterschiedlichen Streugütern resultieren können.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Gegenstands der Erfindung schematisch näher veranschaulicht. In der
Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine schematische Gesamtansicht eines Streugerätes
nach der Erfindung,
Fig. 2 einen abgebrochenen vertikalen Querschnitt durch
Fig. 2 einen abgebrochenen vertikalen Querschnitt durch
das in Fig. 1 linke Winkelgetriebe, die Rührwerkswelle und den darüber befindlichen Bodenbereich
des Vorratsbehälters, und
Fig. 3 eine Schnittdarstellung ähnlich Fig. 2 einer abgewandelten Ausführungsform nach der Erfindung.
Das in der Zeichnung veranschaulichte Gerät bildet einen Düngerstreuer, .der in Doppelausführung gestaltet-Ast» Es umfaßt
ein Rahmengestell 1, das an ein nicht dargestelltes Trägerfahrzeug, z.B. die Dreipunkthydraulik eines landwirtschaftlichen
Schleppers, anbaubar ist und hierzu geeignete Anschlußmittel aufweist. An dem Rahmengestell 1 ist ein
Vorratsbehälter 2 befestigt, der bei dem dargestellten Beispiel einen oberen Öffnungsrandbereich 3 aufweist, an den sich
0 trichterförmig geneigte Seitenwände 4 anschließen. Bei der
dargestellten Doppelausführung bilden die Seitenwände 4 zwei nebeneinander liegende Trichterbereiche, die jeweils unterseitig
durch einen horizontalen Boden 5 mit zumindest einer Auslauföffnung 5'' für das Streugut abgeschlossen sind. Anstelle
einer solchen Doppelausführung kann das Gerät auch einen Vorratsbehälter aufweisen, der einen Trichter mit nur einem
einzigen Boden 5 bildet, wobei die Form des Trichters im
wesentlichen kreiskegel- oder pyramidenstumpfförmig gestaltet
ist.
Bei dem dargestellten Beispiel ist jedem Boden eine vertikale, durch den Boden von unten in den zugehörigen Teil des Vorratsbehälters 2 vorstehende Rührwerkswelle 6 zugeordnet/ die jeweils
ein im unteren zugehörigen Bereich des Vorratsbehälters 2 umlaufendes Rührwerk 7 abstützt und antreibt. Ferner ist
koaxial zu jeder Rührwerkswelle 6 im Abstand unterhalb des Bodens 5 des Vorratsbehälters 2 ein umlaufend angetriebener
Schleuderteller 8 mit Schleuderflügeln 9 an seiner Oberseite angeordnet. Zum Antrieb jeder Rührwerkswelle 6 ist schließlich
je ein Winkelgetriebe 10 vorgesehen, denen bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel mit Doppelausführung des Gerätes ein gemeinsamer, nicht näher veranschaulichter Zapfwellenanschluß
zugeordnet ist. Der Zapfwellenanschluß bildet dabei die Eingangswelle für ein ..Zentralgetriebe 11, von dem aus
zwei diametrale Wellen 12 zu den Winkelgetrieben 10 führen/
welche für diese jeweils die Eingangswelle bilden. Bei Einzelausführung des Gerätes kann die Eingangswelle 12 zum
Winkelgetriebe 10 den Zapfwellenanschluß unmittelbar bilden oder umfassen.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 trägt das dort veranschaulichte Winkelgetriebe 10 ebenso wie das in Fig. 1
rechte Winkelgetriebe 10 auf seiner Eingangswelle 12 zwei unterschiedlich bemessene Kegelantriebsräder 13 und 14,
von denen das kleinere Kegelantriebsrad 13 mit einem verhältnismäßig
großen Kegelabtriebsrad 15 kämmt, das auf dem unteren Ende der Rührwerkswelle 6 befestigt ist. Das größere
Kegelantriebsrad 14 kämmt seinerseits mit einem verhältnismäßig kleinen Kegelabtriebsrad 16, daß auf einer gesonderten
Antriebswelle 17 für den Schleuderteller 8 festgelegt ist. Die Schleudertellerwelle 17 ist dabei als Hohlwelle ausge-
bildet, umgibt die Rührwerkswelle 6 in deren unteren Bereich
koaxial im Abstand und ist im Gehäuse 18 des Winkelgetriebes gesondert bzw. unabhängig drehbar gelagert. Die Kegelrad-
Paarungen 13,15 bzw. 14,16 haben Untersetzungsverhältnisse,
die der Rührwerkswelle 6 eine niedrigere Drehzahl im Vergleich
zur Drehzahl der Schleudertellerwelle 17 vorgeben.
Bei der Ausführung nach Fig. 2 besteht das Rührwerk aus einem Nabengehäuse 19, an dem'diametrale Rührflügel 20,21, die
in der Höhe gegeneinander abgestuft sein können, angebracht sind. Die Ausgestaltung des Rührwerks 7 hängt vom Streugut
ab, und es besteht ohne weiteres die Möglichkeit, das dargestellte Rührwerk 7 durch ein solches einer anderen Ausbildung
zu ersetzen. Hierzu besteht die Möglichkeit, das Rührwerk 7 mitsamt dem oberen Teil 22 der Rührwerkswelle 6 gemeinschaftlich
auszuwechseln. Die Rührwerkswelle 6 ist dabei im Bereich zwischen ihrem Austritt aus dem Gehäuse 18 des Winkelgetriebes
10 und dem Boden 5 des Vorratsbehälters 2 unterteilt, und
das obere Wellenteil 22 und das untere Wellenteil 23 sind durch eine axiale Steckkupplung 24 lösbar miteinander verbunden.
Ein Querstecker 25 durch den oberen Wellenteil 22 kann dabei sicherstellen, daß dieser sich nicht ungewollt aus der Kupplungverbindung
mit dem unteren Wellenteil 23 lösen kann. Statt dessen kann auch ein derartiger Querstecker durch die Steckkupplung
24 hindurchgeführt werden, die in diesem Falle eine entsprechende Querbohrung aufweisen kann.
Bei de^Ausführung nach Fig. 3 bildet im übrigen-in Abweichung
von der Ausführung nach Fig. 2 die Rührwerkswelle 6 zugleich die Antriebswelle für den Schleuderteller 8, und zur Herabsetzung
der Drehzahl des Rührwerks 7 ist.zwischen diesem und
dem in den Vorratsbehälter 2 vorstehenden Ende der Rührwerkswelle 6 ein*Untersetzungsgetriebe 26 vorgesehen. Das Winkelgetriebe
10 besitzt dabei lediglich eine Kegelradpaarung 13',
15', die der Rührwerkswelle 6 eine der gewünschten Drehzahl für den SchleuderteHer 8 entsprechende Drehzahl vorgibt.
Bei der Ausgestaltung nach Fig. 2 ist der Schleuderteller 8 mittels Schnellverschlüssen an der Schleudertellerwelle 17
festgelegt. Hierzu ist die Schleudertellerwelle 17 mit einem mit Axialbohrungen 28 versehenen Radialflansch 29 versehen,
und der Schleuderteller 8 weist an seiner Unterseite Rastzapfen 30 auf, die in die Axialbohrungen 28 des Radialflansches
29 von oben her einsetzbar und mittels eines Rastgliedes 31 festlegbar sind. Die Lage des Radialflansches 29
ist dabei so gewählt, daß der Abstand zum Boden 5 ausreichend ist, um ein seitliches Herausnehmen des Schleudertellers 8
aus dem Bereich zwischen dem Winkelgetriebe und dem Vorratsbehälter
zu ermöglichen.
Zu ihrer Rastfestlegung sind die Rastzapfen 30 in ihrem nach
einem Einsetzen in die Axialbohrungen 28 des Radialflansches 29 nach unten überstehenden Bereich mit einer Ringrille 32 versehen,
wobei als Rastglied ein für sämtliche Rastzapfen 30 gemeinsamer, jeweils bereichsweise in die Ringrillen 32
sämtlicher Rastzapfen 30 eingreifender Rastfederdraht 31 vorgesehen ist.
Für das Entfernen eines Schleudertellers^genügt es, den Querstecker
25 zu lösen, das Rührwerk 7 samt oberem Teil 22 der
Rührwerkswelle 6 anzuheben, das Rastglied zu entfernen und alsdann den Schleuderteller 8 abzunehmen. Danach kann ein
anderer Schleuderteller oder ein gegebenenfalls instandgesetzter Schleuderteller 8 in umgekehrter Reihenfolge wieder in das
Gerät.eingesetzt werden.
Bei der Ausführung nach Fig. 3 ist der Radialflansch 28 am
unteren Teil 23 der zweigeteilten Rührwerkswelle 6 und ebenfalls in einem solcken Abstand zum Boden 5 des Vorratsbehälters 2 angebracht',
daß nach Abnehmen des Rührwerks 7 mitsamt dem oberen 'Wellenteil 22 der Schleuderteller 8 abgehoben und seitlich
herausgenommen werden kann.
Claims (5)
1. Gerät .zum.,,Ausstreuen von pulverigem, körnigem
und/oder _kleinstüc'kigem Streugut, insbesondere Kunstdünger, bestehend"" au's" einem~~än' ein Trägerfahrzeug anbaubaren Rahmengestell,
einem an diesem befestigten Vorratsbehälter für Streu- « gut mit trichterförmig geneigten Seitenwänden und einem ι
horizontalen Boden mit zumindest einer Auslauföffnung für das Streugut, einer vertikalen, durch den Boden von unten in den
Vorratsbehälter vorstehenden Rührwerkswelle, die ein im unteren Bereich des Vorratsbehälters umlaufendes Rührwerk
abstützt und antreibt, einem koaxial zur Rührwerkswelle im Abstand unterhalb des Bodens des Vorratsbehälters angeordneten,
umlaufend angetriebenen Schleuderteller und einem mit einem Zapfwellenanschluß versehenen Winkelgetriebe, von dem der
Antrieb für das Rührwerk und den Schleuderteller abgeleitet ist, dadurch gekennzeichnet t daß die Rührwerkswelle (6) in
einem Bereich zwischen dem Gehäuse (18) des Winkelgetriebes
(10) und dem Boden (5) des Vorratsbehälters (2) unterteilt ist, beide Wellenteile (22,23) der Rührwerkswelle über eine axiale
Steckkupplung (24) lösbar verbunden sind und der Schleuder-0 teller (8) in einem annähernd in Höhe der Unterteilung der
Rührwerkswelle befindlichen Bereich an einer Antriebswelle (17;23) für den Schleuderteller mittels Schnellverschlüssen
(27) festgelegt ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Antriebswelle X17;23) für den Schleuderteller (8) mit
einem mit Axialbohrungen (28) versehenen Radialflansch (29) ^
versehen ist und der Schleuderteller an seiner Unterseite Rastzapfen (30) aufweist, die in die Axialbohrungen des Radialflansches
einsetzbar und mittels eines Rastgliedes (31) festlegbar sind.
5
5
3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet t daß
der untere Wellenteil (23) der zweigeteilten Rührwerkswelle (6)
die Antriebswelle für den Schleuderteller (8) bildet und mit dem Radialflansch (29) versehen ist.
10
4. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet/ daß für den Antrieb des Schleudertellers (8) eine gesonderte
Antriebswelle (17) vorgesehen ist, die als Hohlwelle ausgebildet ist, die Rührwerkswelle (6) in deren unteren Bereich
im Abstand koaxial umgibt, im Gehäuse (18) des Winkelgetriebes (10) gesondert drehbar gelagert sowie gesondert
angetrieben ist und an ihrem oberen Ende etwa in Höhe der ! Steckkupplung (24) für die Verbindung der beiden Wellenteile ι
(22,23) der Rührwerkswelle (6) den'Radialflansch (29) trägt. j
. '
5. Gerät nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rastzapfen (30) in ihrem nach einem Einsetzen in die Axialbohrungen (28) des Radialflansches (29)
nach unten überstehenden Bereich mit einer Ringrille (32) versehen sind und als Rastglied ein für sämtliche Rastzapfen
gemeinsamer, jeweils bereichsweise deren Ringrillen eingreifender Rastfederdraht (31) vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833337813 DE3337813A1 (de) | 1983-10-18 | 1983-10-18 | Streugeraet, insbesondere duengerstreuer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833337813 DE3337813A1 (de) | 1983-10-18 | 1983-10-18 | Streugeraet, insbesondere duengerstreuer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3337813A1 true DE3337813A1 (de) | 1985-05-02 |
Family
ID=6212114
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833337813 Withdrawn DE3337813A1 (de) | 1983-10-18 | 1983-10-18 | Streugeraet, insbesondere duengerstreuer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3337813A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1559305A1 (de) | 2004-01-30 | 2005-08-03 | Rauch Landmaschinenfabrik Gmbh | Zweischeibenstreuer zum Verteilen von Streugut, insbesondere Dünger |
| DE102016119368A1 (de) | 2016-10-12 | 2018-04-12 | Amazonen-Werke H. Dreyer Gmbh & Co. Kg | Streugerät zum Verteilen von Streugut |
-
1983
- 1983-10-18 DE DE19833337813 patent/DE3337813A1/de not_active Withdrawn
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1559305A1 (de) | 2004-01-30 | 2005-08-03 | Rauch Landmaschinenfabrik Gmbh | Zweischeibenstreuer zum Verteilen von Streugut, insbesondere Dünger |
| DE102016119368A1 (de) | 2016-10-12 | 2018-04-12 | Amazonen-Werke H. Dreyer Gmbh & Co. Kg | Streugerät zum Verteilen von Streugut |
| EP3308619A1 (de) | 2016-10-12 | 2018-04-18 | Amazonen-Werke H. Dreyer GmbH & Co. KG | Streugerät zum verteilen von streugut |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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