DE3336119C2 - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description
Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Nachstellvorrichtung
für eine Scheibenbremse gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruches 1.
Eine derartige Nachstellvorrichtung ist aus der
DE-OS 21 43 575 bekannt. Bei dieser bekannten Nachstellvorrichtung
ist die Nachstellmutter außen abgestuft geführt.
An der Stufe ist ein Axiallager angeordnet, welches
von einer Schraubenfeder gegen die Mutter gedrückt
wird; das andere Ende der Schraubenfeder liegt an einem
hülsenförmigen, gehäusefesten Anschlag an. Die Nachstellmutter
liegt mit ihrem dem Bremskolben abgewandten
Ende an einem zweiten Axiallager an, welches sich am Boden
der Zylinderbohrung abstützt. Zwischen einer an der
Nachstellmutter vorgesehenen Kegelfläche und einem Handbremskolben,
welcher Bestandteil der mechanischen Betätigungseinrichtung
ist, verbleibt dabei ein Handbremslüftspiel.
Diese bekannte Nachstellvorrichtung arbeitet zwar im wesentlichen
zufriedenstellend. Sie ist jedoch baulich recht
aufwendig insofern, als zwei Axiallager erforderlich sind.
Durch die Anordnung dieser beiden Lager ist auch der radial
zur Verfügung stehende Raum beengt, so daß die Reibkupplung
nur einen relativ geringen Durchmesser aufweist; dadurch
kann die Sicherheit der Kraftübertragung beeinträchtigt
werden.
Aus der DE-AS 17 25 032 ist eine Nachstellvorrichtung bekannt,
bei der eine Exzentervorrichtung mit ihrem Druckstück
direkt auf eine Spindel einwirkt. Durch die geringe
Anlagefläche des Druckstückes an der Nachstellspindel kann
es bei mechanischer Betätigung nachteilig zu einer Drehbewegung
der Spindel kommen, so daß auch hier die Sicherheit
der Kraftübertragung und somit eine wirkungsvolle Bremsung
beeinträchtigt ist.
Aus der DE-PS 21 16 175 ist eine Nachstellvorrichtung für
eine Schwimmsattelbremse bekannt, bei der zwei Kolben in
einem Gehäuse angeordnet sind. Der eine Kolben wirkt direkt
auf ein erstes Reibkissen und der andere Kolben indirekt
über einen Bremssattel auf ein zweites Reibkissen. Dabei
sind nachteilig mehrere Einzelheiten beweglich gegeneinander
montiert.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine
Nachstellvorrichtung der im Oberbegriff des Anspruches 1
angegebenen Art dahingehend zu verbessern, daß sie baulich
einfacher ist und insbesondere in radialer Richtung
geringere Abmessungen zuläßt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die den Patentanspruch 1
kennzeichnenden Merkmale gelöst. Mit der erfindungsgemäßen
Lösung wird eine Nachstellvorrichtung
geschaffen, bei der lediglich noch ein einziges Wälzlager
benötigt wird. Infolgedessen steht an der Kupplung
relativ viel Raum zur Verfügung, so daß die Kraftübertragungsflächen
der Kupplung einen großen Durchmesser
aufweisen können. Dadurch kann die Sicherheit der Kraftübertragung
beträchtlich erhöht werden.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sehen vor,
daß der innere Lagerring des Wälzlagers von der Nachstellmutter
selbst gebildet und daß der äußere Lagerring
geteilt ist.
Als Federn kommen für eine besonders kompakte Ausführung
zweckmäßig Tellerfedern bzw. ein Tellerfederpaket in
Frage. Es kann jedoch auch eine Schraubenfeder verwendet
werden. Die Tellerfedern können beispielsweise auf einem
zylindrischen Ansatz verringerten Durchmessers der Mutter angeordnet
sein, wodurch der erforderliche Raum in radialer
Richtung für den Federhub gewonnen wird.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung sieht bei einer
Anordnung, bei der der gehäusefeste Anschlag eine zwischen
dem Kolben und der Nachstellmutter angeordnete,
mit dem Gehäuse verbundene Hülse ist, vor, daß in die Hülse
ein radial nach innen vorstehender Sicherungsring eingesetzt
ist, gegen den die Feder anliegt.
Das Befestigungsende der Hülse weist zweckmäßig einen
radial verlaufenden Flansch auf, der in einer Nut des
Gehäuses sitzt und mittels Quetschverbindung mit
dem Gehäuse verbunden ist.
Weitere Ausgestaltungen sehen vor, daß der gehäusefeste
Anschlag zur Spieleinstellung axial verstellbar ist.
Zweckmäßig sind dazu zwei Hülsenteile vorgesehen, die
über ein Gewinde miteinander verbunden sind.
Ausführungsbeispiele der Erfindung und ihre Ausgestaltungen
sind in der Zeichnung dargestellt und im folgenden
beschrieben.
Die einzige Figur der Zeichnung zeigt einen Längsschnitt
durch einen Teil einer Scheibenbremse, wobei jedoch lediglich
eine Seite der Bremse ohne Belag und ohne Scheibe
dargestellt ist. In einem Bremsgehäuse 2 ist eine Zylinderbohrung 4
vorgesehen, die im wesentlichen zweifach
gestuft ist. Im Bohrungsabschnitt 6 mit dem größten
Durchmesser ist ein Bremskolben 8 axial verschiebbar angeordnet.
Der Bremskolben 8 ist topfförmig ausgebildet,
wobei das offene Ende in der Zylinderbohrung 4 angeordnet
ist, während sein geschlossenes Ende aus der Zylinderbohrung 4
herausragt, um gegen eine (nicht dargestellte)
Bremsbacke zu drücken. Zur Abdichtung des
Bremskolbens 8 gegenüber der Zylinderbohrung ist in an
sich bekannter weise eine sogen. Roll-back-Dichtung 10
in einer Ringnut 12 des Bremsgehäuses 2 angeordnet, die
auch die Rückstellung des Bremskolbens 8 bewirkt.
Am Boden des Bremskolbens 8 ist drehfest eine Nachstellspindel 14
angebracht, die sich koaxial durch den vom
Bremskolben gebildeten Hohlraum bis in einen Bohrungsabschnitt 16
verringerten Durchmessers erstreckt. Die
Nachstellspindel 14 weist ein selbsthemmungsfreies
Steilgewinde 18 auf. Ein entsprechendes Gewinde hat eine
auf der Nachstellspindel 14 angeordnete Nachstellmutter 20.
Die Nachstellmutter hat im wesentlichen zylindrische
Gestalt, weist jedoch an ihrem dem Kolben abgewandten
Ende einen radialen Ansatz 22 auf, der eine konische
Reibfläche 24 bildet. In einer speziellen Ausführung,
die hier nicht dargestellt ist, können der zylindrische
Hauptteil und der Ansatz 22 zweiteilig ausgeführt und
miteinander verbunden sein.
Mit der konischen Reibfläche 24 wirkt eine weitere konische
Reibfläche 26 zusammen, die an einem Handbremskolben
28 vorgesehen ist. Der Handbremskolben 28 weist
einen zylindrischen Abschnitt 30 auf, der in einen Bohrungsabschnitt
32 verringerten Durchmessers verschiebbar
angeordnet ist, sowie einen Flanschabschnitt 34, der
sich im wesentlichen radial erstreckt und an dem die
Reibfläche 26 vorgesehen ist. Der Flanschabschnitt 34
des Handbremskolbens 28 umgreift den radialen Ansatz 22
der Nachstellmutter 20 von außen, wobei zwischen den
Reibflächen 24, 26 das Handbremslüftspiel S verbleibt.
Die Reibfläche 24 an der Mutter 20 weist durchgehende
Ausnehmungen 72 auf, die einerseits der Entlüftung dienen
und die andererseits eine Unterbrechung des Schmierfilms
bewirken.
Außer dem Handbremskolben 28 weist die mechanische Betätigungseinrichtung
noch eine Exzentervorrichtung 36 auf,
die über einen Stößel 39 auf den Handbremskolben 28 einwirkt.
Die Exzentervorrichtung 36 weist eine Welle 38
auf, die in einer quer zur Zylinderbohrung 4 verlaufenden
Bohrung 40 drehbar gelagert ist und an der (in nicht
dargestellter Weise) ein Handbremshebel angebracht ist.
In der Welle 38 ist eine Ausnehmung 42 vorgesehen, in
der ein Ende des Stößels 39 angeordnet ist. Das andere
Ende des Stößels ist in einer im Handbremskolben 28 vorgesehenen
Ausnehmung 44 angeordnet. Der Handbremskolben
28 wird mittels einer Verdrehsicherung festgehalten, die
hier aus zumindest einem radialen Ansatz 74 am Handbremskolben
besteht, der sich in eine Ausnehmung 76 im
Gehäuse erstreckt.
Der dem Bremskolben 8 zugewandte Teil der Nachstellmutter
20 trägt ein Vierpunktkugellager 46 oder ein Dreipunktkugellager,
dessen innerer Lagerring hier von der
Nachstellmutter 20 selbst gebildet wird. Der äußere,
entlang einer senkrecht zur Drehachse verlaufenden Ebene
zweigeteilte Lagerring 48 des Kugellagers 46 liegt an
einer Schulter 50 einer Hülse 52 an, die im Bremsgehäuse 2
befestigt ist, und die sich in axialer Richtung zwischen
der Nachstellmutter 20 und der Wandung des Bremskolbens 8
erstreckt. Auf der anderen Seite des äußeren
Lagerringes 48 liegt eine Tellerfeder 54 an, welche Teil
eines Federpakets ist, das sich an einem Ring 56 abstützt,
der in einer Innennut der Hülse 52 sitzt. Die
Tellerfedern 54 sind mit radialem Abstand um einen axialen
Ansatz 58 der Nachstellmutter 20 angeordnet, und
sind an ihrem Außenumfang in der Hülse geführt. Der
axiale Ansatz kann auch weggelassen werden. Anstelle der
Tellerfedern kann auch eine Schraubenfeder verwendet
werden, wobei in diesem Falle das Kugellager axial
zweckmäßig weiter zur Kupplung hin angeordnet ist. Zwischen
dem Außenumgang des Lagers 46 und der Hülse 52 ist
ein freier Spielraum vorgesehen.
Die Hülse 52 weist einen im wesentlichen zylindrischen,
gestuften Abschnitt 60 und einen Flanschabschnitt 62
auf, wobei letzterer zur Befestigung der Hülse 52 im Gehäuse 2
dient und an seinem Außenumfang zumindest einen
Schlitz 78 aufweist. Dazu ist im Gehäuse eine Ringnut 64
vorgesehen, in die ein Teil des Flanschabschnittes 62
hineinragt. Die Befestigung des Flanschabschnittes 62 in
der Nut 64 erfolgt mittels einer Quetsch- oder Stemmverbindung
66. Die Hülse 62 kann einteilig ausgeführt
sein; sie kann jedoch vorteilhaft und zweiteilig ausgeführt
sein, wie dies in der Zeichnung dargestellt ist.
In diesem Falle sind die Hülsenteile zweckmäßig über ein
Gewinde 70 miteinander verbunden, wodurch zum Ausgleich
der Fertigungstoleranzen eine Relativbewegung der Teile
in axialer Richtung ermöglicht wird. Damit kann auf einfache
Weise das Handbremsspiel S eingestellt werden, wobei
die beiden Hülsenteile nach der Einstellung axial
fixiert werden, z. B. durch Verformung oder Verklebung.
Die Funktion des Erfindungsgegenstandes ist wie folgt:
Bei jeder normalen hydraulischen Bremsung, bei der die
im Raum 68 vom Bremskolben 8 und im Bremsgehäuse 2 umschlossenen
Bremsflüssigkeit mit Druck beaufschlagt
wird, bewegt sich der Bremskolben 8 vor und zurück. Dabei
wird die Nachstellspindel 14 zunächst ein Stück aus
der Nachstellmutter 20 heraus- und dann wieder hineingedreht.
Sofern eine Handbremsung vorgenommen werden soll, wird
die Exzenterwelle 38 mittels des (nicht dargestellten)
Handbremshebels entgegen dem Uhrzeigersinn verdreht, wodurch
der Handbremskolben 28 mit seiner Reibfläche 26
nach Überwindung des Spiels S zur Anlage an die gegenüberliegende
Reibfläche 24 der Nachstellmutter 20 gebracht
und dadurch für die Drehbewegung blockiert wird.
Die Nachstellmutter 20 wird jetzt gegen die Kraft der
Federn 54 in Richtung auf die Bremsscheibe zu bewegt.
Nach Beendigung der Handbremsbetätigung wird die Nachstellmutter
20 durch die Federn 54 über das Kugellager
46 wieder in ihre Ausgangslage zurückgedrückt, wobei der
äußere Lagerring 48 des Kugellagers in Anlage an die
Schulter 50 der Hülse 52 gelangt. Das zwischen der Nachstellmutter
20 und dem Handbremskolben 28 vorgesehene
Handbremslüftspiel S wird dabei wieder hergestellt, da
auch der Handbremskolben 28 in seine Ausgangslage zurückbewegt
wird.
Bei einem Bremsbelagwechsel erfolgt die Rückstellung der Nachstellvorrichtung einfach
dadurch, daß der Bremskolben 8 wie bei einem Bremssattel
ohne Handbremse mittels eines Werkzeuges zurückgedrückt
wird. Dabei verdreht sich die Nachstellmutter
20 auf der Nachstellspindel 14 und kommt wieder in ihre
urspüngliche Ausgangslage; der Bremskolben 8 wird dabei
nicht verdreht.
Bezugszeichenliste
2 Bremsgehäuse
4 Zylinderbohrung
6 Bohrungsabschnitt
8 Bremskolben
10 Roll-back-Dichtung
12 Ringnut
14 Nachstellspindel
16 Bohrungsabschnitt
18 Steilgewinde
20 Nachstellmutter
22 Ansatz
24 Reibfläche
26 Reibfläche
28 Handbremskolben
30 zylindrischer Abschnitt
32 Bohrungsabschnitt
34 Flanschabschnitt
36 Exzentervorrichtung
38 Welle
39 Stößel
40 Bohrung
42 Ausnehmung
44 Ausnehmung
46 Kugellager
48 Lagerring
50 Schulter
52 Hülse
54 Tellerfeder
56 Ring
58 axialer Ansatz
60 zylindrischer Abschnitt
62 Flanschabschnitt
64 Ringnut
66 Quetsch- oder Stemmverbindung
68 Raum
70 Gewinde
72 Ausnehmung
74 Ansatz
76 Ausnehmung
78 Entlüftungsschlitz
4 Zylinderbohrung
6 Bohrungsabschnitt
8 Bremskolben
10 Roll-back-Dichtung
12 Ringnut
14 Nachstellspindel
16 Bohrungsabschnitt
18 Steilgewinde
20 Nachstellmutter
22 Ansatz
24 Reibfläche
26 Reibfläche
28 Handbremskolben
30 zylindrischer Abschnitt
32 Bohrungsabschnitt
34 Flanschabschnitt
36 Exzentervorrichtung
38 Welle
39 Stößel
40 Bohrung
42 Ausnehmung
44 Ausnehmung
46 Kugellager
48 Lagerring
50 Schulter
52 Hülse
54 Tellerfeder
56 Ring
58 axialer Ansatz
60 zylindrischer Abschnitt
62 Flanschabschnitt
64 Ringnut
66 Quetsch- oder Stemmverbindung
68 Raum
70 Gewinde
72 Ausnehmung
74 Ansatz
76 Ausnehmung
78 Entlüftungsschlitz
Claims (21)
1. Selbsttätige Nachstellvorrichtung für eine Scheibenbremse,
- - wobei die Scheibenbremse einen Bremskolben aufweist, der zur Betätigung einer Bremsbacke in einem Bremszylinder verschiebbar angeordnet und der mittels einer hydraulischen und einer mechanischen Betätigungseinrichtung betätigbar ist;
- - mit einem zwischen dem Bremskolben und der mechanischen Betätigungseinrichtung angeordneten, zwei über ein selbsthemmungsfreies Gewinde miteinander verbundene Nachstellelemente (Nachstellspindel und Nachstellmutter) aufweisendes, verlängerbares Nachstellglied;
- - mit einer Kupplung zum Festhalten eines der Nachstellelemente bei mechanischer Betätigung; und
- - mit einer Feder, die einerseits an einem gehäusefesten Anschlag und andererseits an einem Wälzlager abgestützt ist, welches auf einem der Nachstellelemente sitzt;
dadurch gekennzeichnet,
- - daß das Wälzlager (46) ein Radial- bzw. Schräglager ist und
- - daß der radial äußere Lagerring (48) des Wälzlagers (46) von der Feder (54) gegen einen gehäusefesten Anschlag (50) gehalten ist.
2. Selbsttätige Nachstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Wälzlager
(46) ein Vierpunktlager ist.
3. Selbsttätige Nachstellvorrichtung nach Anspruch 1 oder
2, dadurch gekennzeichnet, daß der innere
Lagerring des Wälzlagers (46) von der Nachstellmutter
(20) gebildet ist.
4. Sebsttätige Nachstellvorrichtung nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der äußere Lagerring
(48) geteilt ist.
5. Selbsttätige Nachstellvorrichtung nach einem vorhergehenden
Anspruch, dadurch gekennzeichnet,
daß die Feder (54) eine Tellerfeder bzw. ein Tellerfederpaket
ist.
6. Selbsttätige Nachstellvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Feder (54) in einer Hülse (52) geführt ist.
7. Selbsttätige Nachstellvorrichtung nach Anspruch 5 und 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Nachstellmutter
(20) an ihrem dem Kolben (8) zugewandten Ende einen
sich axial erstreckenden zylindrischen Ansatz (58)
aufweist, um den die Tellerfedern (54) angeordnet sind.
8. Selbsttätige Nachstellvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, wobei der gehäusefeste Anschlag eine
zwischen dem Kolben und der Nachstellmutter angeordnete,
mit dem Gehäuse verbundene Hülse aufweist, dadurch
gekennzeichnet, daß in die Hülse (52) ein
radial nach innen vorstehender Ring (56) eingesetzt ist,
gegen den die Feder (54) anliegt.
9. Selbsttätige Nachstellvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß das Befestigungsende
der Hülse (52) einen radial verlaufenden Flansch
(62) aufweist, der in eine Nut (64) des Gehäuses (2)
eingesetzt ist und mittels einer Quetschverbindung (66)
mit dem Gehäuse (2) verbunden ist.
10. Selbsttätige Nachstellvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kupplung (22, 34) eine Reibkupplung ist.
11. Selbsttätige Nachstellvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Reibkupplung
(22, 34) konische Reibflächen (24, 26) aufweist.
12. Selbsttätige Nachstellvorrichtung nach Anspruch 10 oder
11, dadurch gekennzeichnet, daß der
Flanschabschnitt (34) des Handbremskolbens (28) die
Reibfläche (24) der Nachstellmutter (20) von außen
umgreift.
13. Selbsttätige Nachstellvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Umfang der Kupplung (22, 34) und der
Wand des Bremszylinders keine weiteren Bauteile angeordnet
sind.
14. Selbsttätige Nachstellvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der gehäusefeste Anschlag (50) axial verstellbar
ist.
15. Selbsttätige Nachstellvorrichtung nach Anspruch 14, wobei
der gehäusefeste Anschlag eine zwischen dem Kolben
und der Nachstellmutter angeordnete Hülse aufweist, dadurch
gekennzeichnet, daß die Hülse (60, 62)
zweigeteilt ist, wobei zwei Hülsenteile (60, 62) axial
zueinander bewegbar sind.
16. Selbsttätige Nachstellvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch
gekennzeichnet, daß die Hülsenteile
(60, 62) über ein Gewinde (70) miteinander verbunden
sind.
17. Selbsttätige Nachstellvorrichtung nach einem vorhergehenden
Anspruch, dadurch gekennzeichnet,
daß der Handbremskolben (28) mittels einer Drehsicherung
(74) gegen Drehung gesichert ist.
18. Selbsttätige Nachstellvorrichtung nach Anspruch 17, dadurch
gekennzeichnet, daß die Drehsicherung
(74) aus zumindest einem Ansatz (74) am Handbremskolben
(28) besteht, der in zumindest eine Ausnehmung (76) des
Gehäuses (2) eingreift.
19. Selbsttätige Nachstellvorrichtung nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Drehsicherung (74) zumindest einen im Gehäuse (2) fest
angeordneten Stößel (39) aufweist, der in eine
Ausnehmung (44) des Handbremskolbens (28) eingreift.
20. Selbsttätige Nachstellvorrichtung nach einem der Ansprüche
11-19, dadurch gekennzeichnet,
daß an wenigstens einem Kupplungsteil (22, 34) die Reibflächen
(24, 26) durchgehende Ausnehmungen aufweisen.
Priority Applications (9)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833336119 DE3336119A1 (de) | 1983-10-05 | 1983-10-05 | Selbsttaetige nachstellvorrichtung fuer eine scheibenbremse |
| GB08423683A GB2147671B (en) | 1983-10-05 | 1984-09-19 | Automatic adjusting device for a disc brake |
| US06/656,778 US4598800A (en) | 1983-10-05 | 1984-10-01 | Automatic adjusting device for a disc brake |
| SE8404910A SE455123B (sv) | 1983-10-05 | 1984-10-02 | Automatisk instellningsanordning for en skivbroms bestaende av ett forlengningsbart instellningsorgan anordnat mellan bromskolven och den mekaniska paverkningsanordningen |
| ES1984281770U ES281770Y (es) | 1983-10-05 | 1984-10-04 | Un dispositivo de ajuste automatico para un freno de disco |
| IT23010/84A IT1176861B (it) | 1983-10-05 | 1984-10-05 | Dispositivo automatico di regolazione di un freno a disco |
| JP59208420A JPS6098232A (ja) | 1983-10-05 | 1984-10-05 | デイスクブレーキ用自動調整装置 |
| FR8415320A FR2553166B1 (fr) | 1983-10-05 | 1984-10-05 | Dispositif de rattrapage de jeu automatique pour frein a disque |
| BR8405037A BR8405037A (pt) | 1983-10-05 | 1984-10-05 | Dispositivo de regulagem automatica para freio de disco |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833336119 DE3336119A1 (de) | 1983-10-05 | 1983-10-05 | Selbsttaetige nachstellvorrichtung fuer eine scheibenbremse |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3336119A1 DE3336119A1 (de) | 1985-04-18 |
| DE3336119C2 true DE3336119C2 (de) | 1990-07-12 |
Family
ID=6210990
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833336119 Granted DE3336119A1 (de) | 1983-10-05 | 1983-10-05 | Selbsttaetige nachstellvorrichtung fuer eine scheibenbremse |
Country Status (9)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4598800A (de) |
| JP (1) | JPS6098232A (de) |
| BR (1) | BR8405037A (de) |
| DE (1) | DE3336119A1 (de) |
| ES (1) | ES281770Y (de) |
| FR (1) | FR2553166B1 (de) |
| GB (1) | GB2147671B (de) |
| IT (1) | IT1176861B (de) |
| SE (1) | SE455123B (de) |
Families Citing this family (13)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3505411A1 (de) * | 1985-02-16 | 1986-08-21 | Alfred Teves Gmbh, 6000 Frankfurt | Selbsttaetige nachstellvorrichtung fuer eine scheibenbremse |
| DE3505774A1 (de) * | 1985-02-20 | 1986-08-21 | Alfred Teves Gmbh, 6000 Frankfurt | Selbsttaetige nachstellvorrichtung fuer eine scheibenbremse |
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