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DE3333292A1 - Gleichlaufvorrichtung fuer hebeboecke - Google Patents

Gleichlaufvorrichtung fuer hebeboecke

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Publication number
DE3333292A1
DE3333292A1 DE3333292A DE3333292A DE3333292A1 DE 3333292 A1 DE3333292 A1 DE 3333292A1 DE 3333292 A DE3333292 A DE 3333292A DE 3333292 A DE3333292 A DE 3333292A DE 3333292 A1 DE3333292 A1 DE 3333292A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
lifting
switch
area
jack
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE3333292A
Other languages
English (en)
Other versions
DE3333292C2 (de
Inventor
Walter 7290 Freudenstadt Finkbeiner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE3333292A priority Critical patent/DE3333292A1/de
Priority to GB08422958A priority patent/GB2146798B/en
Priority to FR8414043A priority patent/FR2552064A1/fr
Priority to US06/651,518 priority patent/US4661749A/en
Publication of DE3333292A1 publication Critical patent/DE3333292A1/de
Priority to US06/887,997 priority patent/US4771221A/en
Application granted granted Critical
Publication of DE3333292C2 publication Critical patent/DE3333292C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F3/00Devices, e.g. jacks, adapted for uninterrupted lifting of loads
    • B66F3/46Combinations of several jacks with means for interrelating lifting or lowering movements
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G11/00Forms, shutterings, or falsework for making walls, floors, ceilings, or roofs
    • E04G11/06Forms, shutterings, or falsework for making walls, floors, ceilings, or roofs for walls, e.g. curved end panels for wall shutterings; filler elements for wall shutterings; shutterings for vertical ducts
    • E04G11/20Movable forms; Movable forms for moulding cylindrical, conical or hyperbolical structures; Templates serving as forms for positioning blocks or the like
    • E04G11/22Sliding forms raised continuously or step-by-step and being in contact with the poured concrete during raising and which are not anchored in the hardened concrete; Arrangements of lifting means therefor
    • E04G11/24Construction of lifting jacks or climbing rods for sliding forms
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G23/00Working measures on existing buildings
    • E04G23/06Separating, lifting, removing of buildings; Making a new sub-structure

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  • Earth Drilling (AREA)
  • Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)
  • Accommodation For Nursing Or Treatment Tables (AREA)

Description

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Dementsprechend ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine andere Möglichkeit zur weitgehenden Vermeidung von Störungen im Signalverlauf bei Veränderung der übertragungsfunktion einer Übertragungsanordnung während des Betriebes anzugeben.
Diese Aufgabe wird gelöst durch die Übertragungsanordnung mit den Merkmalen des Patentanspruches 1. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen angegeben. Die Erfindung kann also dadurch realisiert werden, daß dem Übertragungsglied über Umschaltmittel nacheinander Koeffizientensätze zugeordnet werden, die abwechselnd aus zwei Speichern mit wahlfreiem Zugriff kommen und als Zwischenkoeffizientensätze (gebildet durch Interpolationswerte zwischen einem Anfangs- und einem Endkoeffizientensatz) dafür sorgen,· daß die Übertragungsfunktion des Übertragungsgliedes sich in kleinen Schritten von einer Anfangs- bis zu einer Endübertragungsfunktion verändert, ohne dabei Störungen hervorzurufen.
Damit ergeben sich folgende Vorteile:
1. Die Übertragungsanordnung benötigt während des Umschaltvorganges einen relativ geringen Mehraufwand an Hardware- bzw. Rechenaufwand gegenüber dem umschaltfreien Betrieb.
2. Die Umschaltdauer ist bei den am häufigsten vorkommenden Umschaltfällen wesentlich kürzer als bei der anfangs beschriebenen, vorgeschlagenen Übertragungsanordnung zur anderweitigen Lösung der Aufgabe. Die Umschaltdauer ist nämlich abhängig von der Differenz zwischen dem Koeffizientensatz c (geordnete Anordnung aller Koeffizienten, sogenannter Koeffizientenvektor) vor der Koeffizientenumschaltung und dem Koef fizientensatz 'c_ nach Beendigung des Umschaltvorganges, also abhängig vom Koeffizienten-Differenzvektor Δ c_ = c_„ - c . Aufgrund dieser ohne zusätzlichen Aufwand auftretenden Abhängig-
COPY
3333275 - ι - βκ 83/119
keit ist die Umschaltdauer in den meisten Fällen kürzer al bei dem anderen Vorschlag.
3. Die Umschaltung erfolgt bei der Übertragungsanordnung nach der Erfindung allmählich, da in kleinsten Schritten, also verteilt über die gesamte Umschaltdauer. Dadurch werden Einschwingvorgänge bei nachfolgenden Systemen eher vermieden und bei Anwendung in der Tontechnik wird der Zuhörer auf die nicht abrupt geschaltete, neue Übertragungsfunktion der Übertragungsanordnung besser eingestimmt.
Anhand der Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert (Fig. 1) und ein Ausführungsbeispiel (Fig. 2) beschrieben.
Bei der schematisch dargestellten Übertragungsanordnung nach Figur 1 ist zwischen einem Eingang E für das digitale Eingangssignal u(kT) und dem Ausgang A der Übertragungsanordnung (mit dem digitalen Ausgangssignal y(kT)) ein Übertragungsglied 1 vorgesehen. Diesem können über Umschaltmittel S11 nacheinander unterschiedliche Koeffizientensätze zugeordnet werden, beginnend mit einem Anfangskoeffizientensatz c über einen beliebigen (η-ten) Zwischenkoeffizientensatz £ bis zu einem Endkoeffizientensatz c_w. Die Umschaltung des Übertragungsgliedes 1 vom Anfangskoeffizientensatz auf den Endkoeffizientensatz erfolgt über N-1 Zwischenstufen, mittels derer Zwischenkoeffizientensätze c eingeschaltet werden. Dabei werden diese Zwischen-—η
koeffizientensätze durch bevorzugt lineare Interpolation zwischen dem Anfangs- und dem Endkoeffizientensatz ermittelt. Dies geschieht für einen beliebigen, nämlich den η-ten Zwischenkoeffizientensatz nach der Gleichung: Cn = C0 + U(Cn-C0)/N = C0 + η Δ £/Ν (1)
mit η = 1, ..., N - 1, N.
Darüberhinaus ist es möglich, jeden Koeffizientensatz mehrmals, nämlich M mal zu verwenden. Folglich wird für den
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3333275 "- β - "' " βκ 83/119
Umschaltvorgang insgesamt die Umschaltdauer tu = N M T ' (2)
benötigt, wobei T = 1/fA die Abtastperiode, f. die Abtastfrequenz und N die Zwischenstufenzahl ist.
Für die Festlegung der Parameter M und N gilt folgendes:
Haltedauer M T : Werden die Zwischenkoeffizientensätze gemäß Gleichung (1) berechnet, so können mit ihnen im Verlauf des Umschaltvorganges Übertragungsfunktionen auftreten, die weitab von denen liegen, die mit dem Anfangs- bzw. mit dem Endkoeffizientensatz auftreten, selbst wenn der Koeffizientendifferenzvektor Δ c_ nicht sehr groß ist. Manche Zwischenkoeffizientensätze können sogar durchaus systemtheoretisch instabile Filter representieren. Aus diesem Grunde sollte die ein ganzzahliges Vielfaches der Abtastperiode T beanspruchende Haltedauer M T möglichst klein, bevorzugt M=I sein, damit während des Umschaltvorganges nicht möglicherweise ungünstige Einschwingvorgänge bei der laufend neu mit unterschiedlichen Zwischenkoeffizientensätzen gebildeten Übertragungsanordnung angeregt werden.
Zwischenstufenzahl N : Der übergang vom Anfangskoeffizientensatz zum Endkoeffizientensatz erfolgt um so fließender, störungsärmer (bzw. -frei) und unabhängiger vom jeweiligen Umschaltzeitpunkt t , je größer die Zwischenstufenzahl N ist. Diese Stufenzahl ist nach oben aber aus zwei Gründen begrenzt:
a) Für die Umschaltdauer t wird im allgemeinen ein maximalwert t vorgeschrieben, womit aus Gleichung (2)
Ll ΓΏ3.Χ
folgt:
max "M-T v^;
b) Der Anfangs- und der Endkoeffizientensatz liegen in quantisierter Form mit begrenzter Koeffizientenwortlänge vor. Die kleinste darstellbare Einheit sei die Quanti-
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3333275 "^ " BK 83/119
sierungsstufe Q. Mit dem Anfangs- und dem Endkoeffizientensatz sind auch der Koeffizientensatz-Differenzvektor Δ c_ und somit der Korrekturvektor Δ c/n in ihrer darstellbaren Genauigkeit begrenzt. Dabei ist Festkommaarithmetik angenommen; bei Gleitkommaarithmetik gelten diese Überlegungen in modifizierter Form. Ist nun die betragsmäßig kleinste, von Null abweichende Komponente von Δ c^ gegeben durch L · Q (mit L=I, 2, ...), so darf die Zahl N maximal N=L sein, falls der Quotient (Korrekturvektor) δ c/N einem Betragsschneiden unterzogen wird; wird δ c/N gerundet, so gilt U ^ 2L. Dadurch nämlich, daß in den Fällen Betragsschneiden für den Korrekturvektor: N <_ L (4a) Runden für den Korrekturvektor: N < 2L (Ub)
bleibt, wird keine der Komponenten des Korrekturvektors
&c_/N identisch zu Null. Das Mull-Werden wäre nämlich unzulässig, da dann genau diese Korrekturkomponente mit ihrem Wert aufgrund der endlichen Darstellungsgenauigkeit keinen Beitrag zur Koeffizientensatz-Interpolation liefern würde. Am Ende des stufenweisen Umschaltvorganges müßte daher diese Komponente vom Anfangs- abrupt auf den Endkoeffizientensatz gesetzt werden, was u.U. Anlaß zu Störungen geben könnte.
Während also die Haltedauer MT möglichst klein, vorzugsweise M = 1 gewählt werden sollte, ist die Stufenzahl N möglichst groß zu wählen, allerdings begrenzt durch N (will-
in ei χ
kürlich vorgebbar) oder durch die kleinste Komponente des Koeffizientensatz-Differenzvektors Δ£ und die Quantisierungsstufe Q gemäß Gleichung 4; dabei wird aber N bei der Wahl
Π13Χ
der Stufenzahl N- nur dann entscheidend, wenn der Wert von N gemäß Gleichung (4) größer als N ist.
ΓΠ3.Χ
Eine realisierungsgünstige Wahl von N ist gegeben, wenn N eine Potenz von 2 ist, also N = 21 (i gleich ganze Zahl). Dann lassen sich die Multiplikationen zur Berechnung der Komponenten des Korrekturvektors Δ c/N = Δ c * 2 durch die entsprechende Anzahl von Schiebeoperationen ersetzen.
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Fig. 5 eine tatsächlich ausgeführte und zur Zufriedenheit arbeitende
Schaltung.
In Fig. 1 wird ein strichpunktiert dargestelltes Fahrzeug 11 angehoben, und zwar durch drei Paare von Hebeböcken. Am Hauptbock A ist ein Schalter Sl für "Heben" und ein Schalter S 2 für "Senken" vorgesehen .Die Stromversorgung ist zu allen Hebeböcken durchgeschleift. Die Stromversorgungsleitung ist durchgehend gezeichnet. Ferner ist noch eine Steuerleitung vom Hauptbock A ausgehend vorgesehen, die gestrichelt dargestellt ist und die ebenfalls durch alle Hebeböcke geschleift ist. Wie Fig. 1 zeigt, endet die Steuerleitung im Gegensatz zur Stromversorgungs leitung nicht beim Nebenbock A , sondern ist vom Nebenbock A weiterhin zum Hauptbock A geführt. Man hat also eine geschlossene Schleife.
Der Hebebock gemäß Fig. 2 wird für alle Hebeböcke in der Anordnung von Fig. 1 verwendet. Wie aus Fig. 5 hervorgeht, hat jeder Hebebock für sich einen Schalter Sl zum Heben und S 2 zum Senken. Diese werden verwendet, wenn die Hebeböcke einzeln betätigt werden. Werden die Hebeböcke jedoch im Verbund gefahren, dann sind gemäß Fig. 5 die links oben dargestellten Schalter SI Heben und S2 Senken zusätzlich vorgesehen, die in der Steuerleitung liegen.
Der Hebebock nach Fig. 2 hat in üblicher Weise einen Fuß 12, auf dem eine Säule steht, die senkrecht angeordnet ist . An ihr fährt ein Schlitten 14 auf und ab, der über Rollen 16 an der Säule 13 gelagert ist. Am Schlitten 14 ist das Traggeschirr 17 befestigt. Parallel zur Säule 13 und an dieser befestigt ist eine Zahnstange 18 vorgesehen,
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die in Fig 2 nach links weisende Sägezähne 19 aufweisen. Die Sägezähne sind 5cm lang und haben eine horizontale Stufe 21 und eine linear nach links oben ansteigende Flanke 22„ Die Zahnstange 18 dient ansich als Gegenstück für ein Sicherheits-Klinkenwerk, bei dem Klinken in die Sägezähne 19 einrasten , damit der Schlitten nicht ungewollt nach unten fallen kann.
Gemäß Fig. 2 links oben auf dem Schlitten 14 sitzt ein Schalter S8, der ein Schaltgehäuse 23, einen Schwenkhebel 24 und eine Rolle 26 aufweist. Der Schwenkhebel ist federbelastet und gemäß Fig. 2 im Uhrzeigersinn vorgespannt.
Statt solcher elektromechanischer Schalter S8 können auch andere Schalter verwendet werden wie z.B. berührungslose Näherungsschalter, mit Licht arbeitende Schalter od. dgl.
Beim Ausführungsbeispiel hat der Hebebock gemäß Fig. 2 einen elektrohydraulischen Antrieb, dessen Prinzip in Fig. 3 gezeigt ist.
Gemäß Fig„ 3 wird eine Pumpe P durch einen nicht dargestellten Elektromotor angetrieben. Als Senke ist symbolisch ein Tank T vorgesehen. Von der Pumpe zum Tank führt zunächst ein Sicherheitsventil 27, das bei zu hohem Druck aufmacht.
Oberhalb der Pumpe ist in der Schaltung ein Rückschlagventil 28 vorgesehen. Wie in Fig. 3 gezeichnet, sind dann noch zwei weitere die Arbeitsweise bestimmende Ventile 29, 31 vorgesehen„ Das kleine, mit einer Diagonale versehene Kästchen
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zeigt an, daß sie durch ein Relais angetrieben werden, und die Zick-Zack-Linie am Ende de1 Ventile 29, 31 (wie auch am Sicherheitsventil 27) zeigt an, daß die Rückstellung durch Federkraft erfolgt. So wie dies d)ie Schaltung von Fig. 3 zeigt, ist auch ein entsperrbares Rückschlagventil 32 vorgesehen. Es ist nicht notwendig, die genaue Lage der Ventile und den Verlauf der Schaltung wörtlich zu beschreiben, da dies die Fig. 3 für den Fachmann deutlich zeigt. Oben in Fig. 3 ist ein Zylinder 33 dargestellt, in dem ein Kolbe 34 auf - und abbeweglich ist, dereine Kolbenstange 36 antreibt. Die Kolbenstange 36 wird ausgetrieben, wenn der Raum 37 Druck erhält, was dem Heben entspricht. Die Kolbenstange 36 wird abgesenkt, wenn der Raum 38 Druck erhält, was dem Senken entspricht.
Beim Heben zieht das Relais des Ventils 29 an, dieses bewegt sich nach oben und unterbricht die im Ruhezustand vorhandene Durchgangsbedingung. Die Ventile 31, 32 verbleiben in der gezeichneten Lage. Soll gesenkt werden, dann ziehen die Relais der Ventile 29, 31, 32 an, und es ist einleuchtend, daß dann die Kolbenstange 36 und damit auch der Schlitten 14 abgesenkt wird.
Infolge unterschiedlicher Bedingungen kann es sein, daß die in Fig. 1 dargestellten Hebeböcke unterschiedlich schnell laufen. Fig. 4 zeigt diesen Fall für die aus der Figur ersichtlichen Hebeböcke. Am schnellsten war der Nebenbock B 1. Dessen Rolle 26 war über die Stufe 21 abgefallen, so wie dies im Augenblick für die Rolle 26 des Nebenbocks B festgehalten ist,und von dieser abgefallenen Stellung ist die Rolle des Nebenbocks Bl bis zur Wartelinie weitergelaufen, obwohl sein Schalter S8 im AUS war, und zwar läuft er eine Sekunde weiter wegen einer später noch zu besprechenden Verzögerung . An der Wartelinie wartet der Nebenbock Bl. Diese erreichtals
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nächster wahrscheinlich der Nebenbock B, dann der Hauptbock A und schließlich der Nebenbock A. Ist auch der Nebenbock A an der Wartelinie angekommen/ dann laufen alle Hebeböcke wieder gemeinsam los.
Härten die Rollen 26 untereinander keinen größeren Abstand als die Verzögerungszeit von einer Sekunde gehabt, d. h. wäre das Feld dichter beieinander gewesen als Fig. 4 dies zeigt, dann hätte der Nebenbock Bl nicht an der Wartelinie gewartet, sondern er wäre weitergelaufen, ebenso wie alle anderen Böcke. Zum Stillstand kommt es also nur, wenn einer der Böcke zeitlich mehr als die Verzögerungszeit nachhinkt, die im Ausführungsbeispiel zu einer Sekunde gewählt ist und auch kürzer sein körrtte. Es kann auch sein, daß das Feld unterhalb der Wartelinie von Fig. 4 noch weniger als die Verzögerungszeit auseinander liegt, die Verzögerungszeit aber beim nächsten oder übernächsten darüber liegenden Zahn überschritten wird. Es wird dann dort wieder auf den letzten Hebebock gewartet,,
Da die gewählte Geschwindigkeit Icm/Sekunde ist, entspricht auch die Geschwindigkeitsskala der Längenskala.
Das Warten erfolgt nur innerhalb des Rapports eines Sägezahns. Zum einen ist es nicht notwendig, den Gleichlauf über mehr als einen Rapport hinaus zu sichern, weil ja ohnehin stets innerhalb eines Rapports gewartet wird, bis der letzte Hebebock die Wartelinie erreicht hat. Zum andern wäre es auch unerwünscht, über einen Rapport hinaus den Gleichlauf zu erzwingen, denn dies würde bedingen, daß die Traggeschirre 17 immer auf gleicher Höhe laufen, ganz unabhängig von der Ausgangslage. Es gibt
-AIfjedoch Fälle, bei denen die Traggeschirre 17 der unterschiedlichen HeBeböcke
zwar gleich, aber nicht auf gleicher Höhe laufen sollen.
Es wird nun die Schaltung gemäß Fig. 5 erläutert . Auch hier werden nicht alle einzelnen Leitungen erwähnt. Es wird ausdrucklich auf die Schaltung verwiesen. In Fig. 5 erkennt man zunächst aus den Überschriften die zum Hauptbock A, die zum Nebenbock A, zum Nebenbock B und zum Nebenbock Bl gehörende Schaltung. Man sieht, daß die Schaltung für alle Böcke gleich ist, so daß sie auch einzeln verwendet werden können und man keine besonderen Zuordnungsvorschriften beachten muß. Lediglich am Hauptbock A wird links oben die Stromversorgung eingeführt, und dort sind auch die Schalter Sl für das gemeinsame Heben und der Schalter S2 für das gemeinsame Senken vorgesehen. Rechts unten in jedem strichpunktierten Kasten sieht man ebenfalls Schalter Sl und S 2. Diese laufen exakt gleich wie die in Fig. 5 links oben gezeichneten Schalter Sl und S2O Ein Transformator 39 transformiert die Netzspannung von 380 V auf 220 V herunter. Die linken oberen Schalter Sl und S2 sind an einen gemeinsamen Punkt 41 gelegt. Dieser ist in Fig.5 nach rechts als Leitung ausgezogen. Drückt man zum Heben den linken oberen Schalter Sl , dann schließen sich auch alle anderen Schalter Sl der einzelnen Hebeböcke JEs wird die Leitung 12 mit Spannung versoigt und der nicht dargestellte Elektromotor der Pumpe P läuft. Auch die Leitung 7 erhält Spannung, weil alle in ihr liegenden Schließer der einzelnen Böcke geschlossen sind. Aus der Leitung 7 gelangt die Spannung über die Leitung 42 zur Leitung 8. Die Leitung 6 bleibt zunächst wegen der geöffneten Öffner spannungslos. Vom Punkt 43 gelangt die Spannung über die Schließer K2A und K3A zum Relais K2A gleichlauferfüllt. Dieses zieht an. Damit bewegen sich die über diesem
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Relais gezeichneten Κ2Α-Kontakte nach rechts. Ehe der linke Schließer öffnet, hat der rechte Öffner geschlossen, und damit halt sich das Relais K2A am gemeinsamen Punkt 41 selbst. Oberhalb des Relais K3A Gleichlauftakt und des Relais K4T Gleichlaufstopp befinden sich noch zwei Öffnerkontakte K2A. Diese bewegen sich mit dem Anziehen des Relais K2A ebenfalls nach rechts und schließen. Damit zieht auch das Relais K4T Gleichlaufstopp an . Dieses K4T-Relais ist beim Anziehen nicht zeitverzögert. Gemäß dem eingezeichneten schwarzen Kästchen ist es aber beim Abfallen verzögert, und zwar um die oben erwähnte eine Sekunde. Durch das Anziehen von K4T schließt sich auch der Öffnerkontakt K4T rechts vom Relais K4T, und da links unten - vom Öffner-kontakt K4T aus gesehen - der Schalter Sl ja schon geschlossen worden ist, gelangt die Spannung vom gemeinsamen Punkt 41 zum Verbraucherventil "Heben" « Gemäß Fig. 3 bedeutet dies, daß das Ventil 29 anzieht. Die Kolbenstange 36 läuft damit nach oben. Dies bedeutet, daß der Schalter S8 sich schließt. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, daß die SS-Schalter in Fig. 5 nicht diejenige Stellung haben, die in Fig. 4 gezeichnet worden ist. Vielmehr befinden sich allesamt in der Stellung AUS , da Fig„ 5 den Ruhezustand darstellt.
Schließt in Fig. 5 der Schalter S8 , dann erhält auch das Relais K3A Gleichlauftakt vom gemeinsamen Punkt 41 Spannung, weil ja der vor ihm liegende Öffnung. K2A geschlossen hatte. Wenn das Relais K3A anzieht, dann bewegen sich alle K3A-Kontakte im" ihre andere Lage, d.h. die K3A-Schließer öffnen und die K3A-Öffner schließen. Normgemäß bedeutet die gestrichelte Linie zwischen zwei Kontakten, daß diese sich synchron bewegen. Es bewegen sich nun alle Schlitten 14 der Hebeböcke nach oben. Wenn die Leitung 8 Spannung hat, dann zieht auch das Relais KTT Taktüberwachung 2 an, das eine Abfallzeit von 8 Sekunden hat. Wird dieses Relais K7T
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nicht mindestens alle 8 Sekunden aufgezogen, dann öffnet es seine in der Fig. 5 nicht dargestellten Kontakte, die im Zuge der Stromversorgung liegen. KTT überwacht - weil es von der Spannung auf der Leitung 7 abhängig ist - ob einer der Schalter S8 langer als acht Takte dauernd geschlossen ist. Tritt dies ein, sowird die Anlage abgeschaltet.
Den konjugierten Fall überwacht das Relais K6T Taktüberwachung 1. Es hat ebenfalls eine Abfallverzögerung von 8 Sekunden und schaltet die Stromversorgung ab, wenn irgendeiner der Schalter S8 acht Takte lang nicht schließt. Wenn die Schlitten gleichlaufen, d. h. wenn innerhalb der Verzögerungszeit von einer Sekunde des Relais K4T alle Taktschalter S8 öffnen, dann laufen alle Schlitten 14 ohne zu steppen weiter. Das Gleichlaufstopprelais K4T hat ja dann keine Gelegenheit, seinen Öffner
K4T - der ja geschlossen ist - zu öffnen.
Es ist ersichtlich, daß durch die Verzögerung des Relais K4T §1 ei chi aufstopp bei einer Stellung der Rolle 26, wie sie Fig. 4 für den Nebenbock B zeigt, dieser Hebebock nicht sofort abgeschaltet wird, sondern eineSskunde weiterläuft, was lern gleichwertig ist, und dann in eine Stellung gelangt, wie sie Fig. 4 für die Rolle 26 des Nebenbocks Bl zeigt.
Sobald ein Schalter S8 öffnet, fällt das zugehörige Gleichlauftaktrelais K3A ab und die Gleichlaufleitung 7 wird für diezu diesem Bock gehörige Strecke wieder geschlossen, die Gleichlaufüberwachungsschleife 6 wird geöffnet, und dadurch K4T abgeschaltet. Es sei nun angenommen, daß der Nebenbock Bl dem Hauptbock A
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nachhinke, und zwar um 1 1/2 Sekunden. Wenn die Rolle 26 des Hauptbocks A über die Flanke 21 gelaufen ist, dann läuft der Schlitten 14 noch um eine Skunde weiter, obwohl sein Relais K3A wegen des Öffnens von S8 abgefallen ist und damit auch die Leitung 7 und die Leitung 42 spannungslos sind.
Beim Gleichlaufstopprelais K4T des Nebenbocks Bl fängt die Zeitverzögerung von einer Sekunde jedoch um eine halbe Sekunde später an zu zählen als beim Hauptbock A,und um diese halbe Sekunde läuft der Nebenbock Bl länger als der Hauptbock A. Dies bedeutet, daß er ihn eingeholt hat, es sind nun alle Schließerkontakte in der Leitung 7 wieder geschlossen, der Punkt 43 erhält wieder Spannung und ein neuer Arbeitstakt kann beginnen.
Analog sind die Verhältnisse beim Senken.
Maßgebend ist, daß ein neuer Takt nach einem Nachlaufen erst dann wieder beginnen kann, wenn der Punkt 43 Spannung hat, und dies hat zur Voraussetzung, dfaß alle Schließer in der Leitung 7 geschlossen sind, was wiederum zur Voraussetzung hat, daß alle Gleichlauftaktrelais K3A abgefallen sind.

Claims (1)

  1. PATENTANWALT D IP L .-;. LN OV.LM. R I C H K'N KELIN .Sindelfingen -Auf dem Goldberg- Weimarer Str. 32/34 -Telefon 07031/86501
    Telex 7265509 rose d
    13. September 1983
    12 326 Patentansprüche:
    1. Vorrichtung zum Erzwirgen des Gleichlaufs an mindestens zwei Hebeböcken,
    mit einem auf- und abbewegbaren Schlitten am Hebebock, mit einer Säule,
    mit einer längs der Säule sich erstreckenden Hobvorrichtung, mit einer die Hubvorrichtung in Richtung "Heben" steuernden ersten Steuervorrichtung, ;· -, ■· :':/■
    mit einer die Hubvorrichtung in Richtung "Senken" steuernden zweiten Steuervorrichtung,
    mit einem Hubschalter am Haupthebebock,
    mit einem Senkschalter am Haupthebebock,
    mit je einer auf die Hubvorrichtung wirkenden Motorvorrichtung pro Hebebock, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
    a) Längs jeder Säule ist eine gleichperiodische Markierung vorgesehen, deren Periode der maximal zulässigen Hubdifferenz zwischen den Hebeböcken entspricht.
    b) Jede Markierungseinheit hat einen "EIN"-Bereich und einen "AUS"-Bereich.
    c) An jedem Schlitten ist ein die Markierungseinheiten abtastender Taster starr befestigt.
    COPY
    d) Jeder Taster unterbindet in einer elektrischen Schaltvorrichtung die Motorvorrichtung dann, wenn der Taster im "AUS"-Bereich ist, und zwar solange, bis auch der Taster des am meisten nacheilenden Schlittens Im AUS-Bereich ist.
    e) Nach d) schaltet die Schaltvorrichtung alle Motorvorrichtungen wieder ein
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die periodische Markierung die Longe der maximal zulässigen Hubdifferenz der Schlitten hat.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge 5 cm ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Markierung Vorsprünge umfaßt, die starr mit der Säule verbunden sind.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge die Notrastvorsprünge sind.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge Sägezahnform haben.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Sägezahnform eine senkrecht zur Säule sich erstreckende, abfallende Flanke und eine linear mit dieser ansteigenden Flanke hat.
    326 :-■-■ β/
    .3- ■ ■ ■ ■ ·
    8. Vorrichtung nach Anspruch I7 dadurch gekennzeichnet, daß in Aufwärtsrichtung gesehen jede Markierungseinheit zunächst den AUS-Bereich und daran anschließend den EIN-Bereich hat=
    9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnfet, daß der AUS-Bereich wesentlich länger als der EIN-Bereich ist.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 3 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß der AUS-Bereich 3 cm lang ist.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Taster ein Schaltgehäuse umfaßt, an dem über einen schwenkbaren Bügel eine Rolle angelenkt ist, die die Markierung abtastet.
    12ο Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Motorvorrichtung einen Elektromotor umfaßt, der eine Hydraulikpumpe antreibt und daß die elektrische Schaltvorrichtung Ventile schaltet, die im Weg zwischen der Hydraulikpumpe und dem einen oder dem anderen Kolbenraum eines zur Hubvorrichtung gehörenden Hydraulikzylinders liegen.
    13. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hubschalter und der Senkschalter den Elektromotor-Leerlauf betätigen.
    14. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvor-
    326 -:
    richtung jedes Hebebocks eine Gleichlauf-Erfüllt, eine Gleichlauf-Takt und eine Gleichlauf-Stopp-Schaltung aufweisen und daß die Gleichlauf-Stopp-Schaltung die Wirkglieder der Motorvorrichtungen steuert.
    15. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hubschalter und der Senkschalter einen gemeinsamen Punkt haben, von dem aus eine erste Taktüberwachungsleitung abgeht, die durch alle Hebeböcke geschleift ist und in der bei jedem Hebebock je ein Schließerkontakt liegt, der im Ruhezustand geschlossen ist, j
    daß von der Taktüberwachungsieiturg eine Leitzung zu zwei hintereinander geschalteten Schließerkontakten geht, nach denen ein verzögerungsloses Gleichlauf-Erfüllt-Relais (GER) geschaltet ist, daß der erste der beiden Schließerkontakte vom GER angesteuert wird, daß mit dem gemeinsamen Punkt ein Öffnerkontakt verbunden ist, der zu einem Punkt zwischen den beiden Schließerrelais führt, wobei auch der Öffnerkontakt vom GER angesteuert wird,
    daß am gemeinsamen Punkt die Hintereinanderschaltung der Gleichlauftaktrelais (GTR) , des Taster-Schalters und der Parallelschaltung zweier Öffnerkontakte liegen, von denen der eine durch das GTR und der andere durch das GTA betätigt wird,
    daß am gemeinsamen Punkt die Hintereinanderschaltung des zeitverzögerten Gleichlauf-Stopp-Relais (RSR) und die Parallelschaltung zweier Öffnerkontakte liegt, von denen der eine vom GER und der andere vom GTA angesteuert wird,
    ^ 3333232
    wobei das GSR eine Zeitverzögerung hat, die wesentlich kleiner als diejenige Zeit ist, die zum überfahren einer Markierungseinheit benötigt wird, und daß am'gemeinsamen Punkt die Hintereinanderschaltung eines Öffnerkontakts und der Parallelschaltung der ersten und zweiten Steuervorrichtung liegt.
    ο Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß von der Takh-Überwachungsleitung ein Dauernd-Geschlossen-Relais (DGR) abgeht, das eine wesentlich größere Zeitverzögerung aus das GSR hfet und dessen Schließerkontakte in einer Energiezufuhrleitung liegen.
    17. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß vom gemeinsamen Punkt eine zweite Taktüberwachungsleitung abgeht, die ebenfalls durch alle Hebeböcke geschleift ist und in der bei jedem Hebebock je ein Öffnerkontakt liegt und die zu einem NICHT-Geschlossen-Relais (NGR) führt, das eine wesentlich größere Zeitverzögerung als das GSR hat und dessen Schließerkontakte ebenfalls in der Energiezuführleitung liegen.
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