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DE3328905A1 - Zahnprothese und verfahren fuer ihre herstellung - Google Patents

Zahnprothese und verfahren fuer ihre herstellung

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Publication number
DE3328905A1
DE3328905A1 DE19833328905 DE3328905A DE3328905A1 DE 3328905 A1 DE3328905 A1 DE 3328905A1 DE 19833328905 DE19833328905 DE 19833328905 DE 3328905 A DE3328905 A DE 3328905A DE 3328905 A1 DE3328905 A1 DE 3328905A1
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DE
Germany
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outer layer
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decorative outer
base
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19833328905
Other languages
English (en)
Inventor
Ljudmila V. Dnepropetrovsk Šivkova
Natalia V. Dnepropetrovsk Alekseenko
Anatolij A. Andreev
Albert M. Bojarunas
Vitalij F. Drošin
Igor V. Gavrilko
Anatolij I. Charkow Grabčenko
Anatolij M. Charkow Kotljar
Viktor G. Moskva Lappo
Michail A. Napadov
Valentin G. Charkow Padalka
Vasilij P. Pantschocha
Abram L. Kiev Saposchnikow
Jurij A. Tarasov
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DN MEDICINSKIJ I
KH INSTRUMENTALNYJ Z
KH POLT I IM V I LENINA
UK I USOVERSENSTVOVANIJA VRACE
Original Assignee
DN MEDICINSKIJ I
KH INSTRUMENTALNYJ Z
KH POLT I IM V I LENINA
UK I USOVERSENSTVOVANIJA VRACE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DN MEDICINSKIJ I, KH INSTRUMENTALNYJ Z, KH POLT I IM V I LENINA, UK I USOVERSENSTVOVANIJA VRACE filed Critical DN MEDICINSKIJ I
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Priority to GB8321964A priority patent/GB2145117B/en
Publication of DE3328905A1 publication Critical patent/DE3328905A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same

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  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Prosthetics (AREA)
  • Dental Preparations (AREA)
  • Physical Vapour Deposition (AREA)

Description

.:.:..: * :..::.-* ".."*··ΐθ. August 1983
P 89 774
BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf/Medizin, und insbesondere auf/Zahnprothetik und noch genauer auf eine Zahnprothese und Verfahren für ihre Herstellung. Bekannt sind monolithische Metall-Zahnprothesen, die üblicherweise entweder aus Legierungen der Edelmetalle Gold, Platin, Palladium, oder aus verschiedenen korrosionsbeständigen Stählen oder Legierungen hergestellt werden.
Im ersten Fall weisen Metall-Zahnprothesen ein hohes biologisch neutrales Verhalten und hohe dekorative und kosmetische Eigenschaften auf. Diese Prothesen sind Jedoch infolge einer niedrigen Verschleissfestigkeit von Edelmetall-Legierungen nicht langlebig.
Im zweiten Fall werden Edelmetalle eingespart und die Langlebigkeit von Zahnprothesen wird gewährleistet. Die aus korrosionsbeständigen Stählen beziehungsweise Legierungen hergestellten Zahnprothesen stehen jedoch hinter den ersteren in· ihrem biologisch neutralen Verhalten und in ihren ästhetischen Eigenschaften zurück.
In Abhängigkeit von den zum Einsatz kommenden Konstruktionsmaterialien unterscheidet man folgende Abarten von nichtabnehmbaren Zahnprothesen:
- aus Porzellan und Metallkeramik;
- aus Metallegierungen mit geringem Gehalt an Edelmetallen*
' en
- geschichtete Konstruktion' von Zahnprothesen, wenn ein Edelmetall nur als eine Aussenschicht (überzug) der jeweiligen Zahnprothese verwendet wird.
Die Herstellung metallkeramischer Konstruktionen ist kompliziert, und Porzellankronen besitzen hohe dekorative und ästhetische Eigenschaften und werden hauptsächlich für die Wiederherstellung von Frontalzähnen verwendet. Sie sind aber infolge der Sprödigkeit von Porzellan nicht ausreichend fest.
In Legierungen mit einem niedrigeren Gehalt an
3328305
Edelmetallen gelingt es nicht9 den Gehalt an Edelmetallen unter 40-60% ohne starke Verschlechterung ihres biologisch neutralen Verhaltens au bringen.
Feste Zahnprothesen mit hohen medizinischen und biologischen Kenndaten kann man nur dann herstellen, wenn man den "Verbrauch an Edelmetallen bei ihrer Herstellung wesentlich (um 80-95%) verringert. Gegenwärtig können aber dieese Zahnprothesen keine umfassende Anwendung finden, weil hohe medizinische und biologische Kenndaten sowie dekorative und ästhetische Eigenschaften der Zahnprothesen lediglich für 2-3 Monate ihrer Benutzung
aufrechterhalten werden können. Bekannt ist die Konstruktion einer geschichteten
Zahnprothese (GB-PS 1215485 ), die galvanisch
hergestellt wird, bei der man zunächst eine Schicht aus/ Metall, das mit/üeweben eines Organismus (Gold, Rhodium
oder Chrom) verträglich ist, und dann eine sweite Schicht aus einem korrosionsbeständigen Hichtedelmetall (Nickel)9 das etwas fester als das erste ist, und dann eine dritte Schicht aus einem Metall (Gold, Rhodium beziehungsweise Chrom) abscheidet, das mit Kbrpergeweben verträglich ist«
Bekannt ist eine weitere Konstruktion einer Zahnprothese (SU-PS 212442). Diese Prothese be-
steht aus einer metallischen Grundlage aus einer festen korrosionsbeständigen Metallegierung (Legierung aus Silber und Palladium) und einer dekorativen Aussenschicht. Die Aussenschicht stellt eine Legierung auf der Basis von Gold dar, die eine niedrigere Festigkeit im Vergleich zur Grundlage aufweist«,
Diese Zahnprothesen gestatten es, den Verbrauch an Edelmetallen um 90-95% zu verringern. Da aber die Stärke der Schicht aus Edelmetallen an den Prothesen 10-20 /^m (bei grösseren Stärken geht der Sinn der geschichteten Konstruktion der Zahnprothese infolge eines vergrösserten Verbrauchs an Edelmetallen verloren) nicht übersteigt, so
verschleissen sich die Kauoberflächen der Prothese, die einer intensiven Abreibung ausgesetzt werden, schnell (innerhalb von 2-3 Monaten der Benutzung der Prothese) und es geht der dekorative und kosmetische Effekt der Zahnprothese verloren. Ausserdem tritt bei der Zerstörung der dekorativen Aussenschicht der Zahnprothese eine starke elektrochemische Veränderung der
Differenz der elektrischen Potentiale um 20-60 mV der Konstruktion der Prothlse'^ail3 Entstehung und eine aktive Wirksamkeit von mikrogalvanischen Zellen zu verzeichnen. Das Letztere kann eine lokale und allgemein schädliche Einwirkung auf den menschlichen Organismus ausüben. Gleichzeitig damit wird die Grundlage der jeweiligen Prothese durch die mikrogalvanischen Zellen intensiv zerstört und als Folge dessen wird der Prozess der Zerstörung der dekorativen Aussenschicht beschleunigt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine solche Zahnprothese zu entwickeln, die keine Edelmetalle aufweist, langlebig ist, eine längere Nutzungsdauer gegenüber monolithischen Prothesen aus Edelmetallen unter Beibehaltung hoher medizinischer und biologischer Kenndaten und der dekorativen und kosmetischen Eigenschaften während des ganzen Betriebes / sowie einfach in der Fertigung und nicht kostspielig ist.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass eine solche Zahnprothese vorgeschlagen wird, die sich aus einer Grundlage, die eine feste korrosionsbeständige Metallegierung darstellt, und mindestens einer dekorativen Aussen- schicht zusammensetzt, bei der erfindungsgemäss die dekorative Aussenschicht aus einem festeren Material als die Grundlage ausgeführt wird und nitride, Oxidnitride, Carbooxidnitride, Cyanonitride und/oder Monoxide der Metalle der Uebenuntergruppe der vierten Gruppe des Periodensystems enthält, wobei das Verhältnis der Stärke der dekorativen Aussenschicht sur Stärke der Grundlage 1:10
~ 8 —
bis Is200 beträgt.
Die Grundlage der Prothese wird aus einem festen
wis
korrosionsbeständigen Material^ nichtrostendem Stahl, einer Chrom-Kobalt-, Chrom-Kobalt-Molybdän-Legierung oder beliebig^'andereis konventionellen Metallegierung ausgeführt. Eine solche Grundlage gewährleistet der jeweiligen Zahnprothese eine hohe Festigkeit bei vorzeichenveränderlichen Belastungen9 die beim Kauen von Nahrung entstehen. Dia Grundlage der Zahnprothese kann einheitlieh sein oder eine aus einzelnen Elementen zusammengesetzte
Konstruktion sein, die unbeweglich mittels Schweissung oder Lotung verbunden sind.
Die Nitride, Oxidnitride, Carbooxidnitride, Cyanonitride, und/oder Monoxide der Metalle der Nebenuntergruppe der vierten Gruppe des Periodensystems, aus denen die dekorative Aussenschicht der erfindungsgemässen Zahnprothesen ausgeführt wird, zeichnen sich durch eine hohe chemische Beständigkeit in saueren, alkalischen und neutralen Medien der Mundhöhle, durch üngiftigkeit und eine gute Verträglichkeit mit den Geweben des Organismus aus« Deshalb sind die Zahnprothesen selbst beständig gegenüber den Medien der Mundhöhle und biologisch indifferent.
Als Material für die dekorative Aussenschicht wird empfohlen, Nitride, Oxidnitride/ Carbooxidnitride, Cyanonitride, und/oder Monoxide des Titans und/oder Zirkoniums zu verwenden»
Da die Nitride, Oxidnitride, Carbooxidnitride, Cyanonitride und/oder Monoxide des Titans und/oder Zirkoniums ein© breite Palette goldgelblicher, gold- .
schimmernder, goldroter und silbernschimmernder Farbtöne und Schattierungen (in Abhängigkeit vom Typ der jeweiligen chemischen Verbindung und von den Parametern des Prozesses für ihre Gewinnung) aufweisen, so sichern die genannten Verbindungen beim Auftragen auf metallische Erzeugnisse den erforderlichen dekorativen und kosmeti-
sehen Effekt für diese Erzeugnisse. So weist das Zirkoniumnitrid in Abhängigkeit vom Gehalt an Stickstoff in ihm einen Farbton von silbernschimmernd bis dunkelgoldschimmernd auf, das heisst,es imitiert Platin-oder Goldlegierungen. Titannitrid, Gemische aus Titannitriden und Zirkoniumnitriden, Monoxide des Titans und/oder Zirkoniums und ihre Oxidnitride können goldigstrohfarbene, goldgelbe und goldrote Farbtöne und in einer Vielzahl von Schattierungen aufweisen und das Gold verschiedener Proben imitieren und dadurch die Palette der herzustellenden Schattierungen erweitern.
Die Härte der Materialien, aus denen die dekorative Aussenschicht der erfindungsgemässen Zahnprothesen
ausgeführt ist, beträgt 1O4MPaC2200-2900 kp/mm2), was bedeutend höher als die Härte der bekannten Metallegierungen ist, die in der Stomatologie zum Einsatz kommen. Deshalb zeichnet sich die dekorative Aussenschicht einer derartigen Prothese durch eine sehr hohe Verschleissfestigkeit ( am das 180-22Ofache höher als die Verschleissfestigkeit einer Schicht aus galvanischem Gold) aus und ermöglicht es der Zahnprothese, dem Abrieb erfolgreich zu widerstehen.
Die erhöhte Sprodigkeit der für die dekorative Aussenschicht zu verwendenden Materialien schafft Grenzbedingungen für das Verhältnis der Stärke der Grundlage zur Aussenschicht. Je dünner die dekorative Aussenschicht
Eine sein wird, um so höher ist ihre Plastizität und Formbarkeit .^ übermässige Verdünnung dieser Schicht verringert jedoch die Lebensdauer einer Prothese infolge eines schnellen Abriebs.
Es wurde experimentell festgestellt, dass das Verhältnis der Starke der dekorativen Aussenschicht zur Stärke der Prothesengrundlage 1:10 bis 1:200 betragen soll. Bei Brücken- beziehungsweise Bügelprothesen soll die Berechnung der Stärke der dekorativen Aussenschicht nach dem dünnsten Querschnitt der Konstruktion einer
- ίο -
Prothese erfolgen.
Di© dekorative Aussenschicht der erfindungsgemässen Zahnprothese kann in Abhängigkeit von den gestellten Aufgaben,, ein-, zwei- beziehungsweise mehrschichtig sein. In einer mehrschichtigen Komposition der dekorativen Aussenschicht können die Schichten der obenaufgeführten metallartigen Titan- und Zirkoniumverbindungen abwechselnd auftreten«, Die mehrschichtigen Kompositionen der dekorativen Aussenschicht ermöglichen es, ihre Adhäsionseigenschaften gegenüber einer Unterlage aus verschiedenen Materialien umfassender zu variieren, die Kenndaten der formbarkeit und der Verschleissfestigkeit der dekorativen Aussenschicht zu erhöhen sowie ihre Farbschattierungapalette zu erweitern.
Die erfindungsgemässen Zahnprothesen können folgende Aufzählung von Erzeugnissen bilden: einzelne Stanz- und ßusskronen (Vollgusskronen, Aquatorkronen, Halbkronen, Dreiviertelkronen, Kronen mit Stift), ganzgegossene brückenartige Prothesen, gelötete brückenartige Prothesen mit gegossenen künstlichen Zähnen und Facetten, gegossene Einlagen, Schlösse*" zum Fixieren der Zahnprothesen bei Parodontose sowie Körperstücke und Bogen der Bügelprothesen9 gebogene und gegossene Klammern.
Bei einer unwesentlichen Zerstörung der Integrität der dekorativen Aussenschicht (Vorhandensein von Mikroporen beziehungsweise Mikrorissen, lokaler Abreibung), die die dekorativen und kosmetischen Eigenschaften der Zahnprothese nicht verschlechtert,können infolge der Ausfüllung dieser Defekte mit der Flüssigkeit der Mundhöhle lokale mikrogalvanische Zellen zwischen der Grundlage und der dekorativen Aussenechicht entstehen.
Die Folge der Entstehung / mikrogalvanischen Zellen (ohne Einleitung spezieller Massnahmen) ist das Auftreten und die Entwicklung von Korrosionsherden im bedeutend elektr©negativeren Metall der Zelle, das heisst
ι* A - *
- ii -
der Grundlage der Zahnprothese. Das verursacht die lokale Zerstörung der Grundlage unter dem Überzug, eine beschleunigte Zerstörung der geschwächten (Grundlage fehlt) dekorativen Aussenschicht infolge mechanischer Einwirkungen und letzten Endes den Verlust der dekorativen und kosmetischen Eigenschaften der Zahnprothese.
Zur Erhöhung des Korrosionsschutzes des Materials der Grundlage der erfindungsgemässen Zahnprothese wird empfohlen, zwischen der Prothesengrundlage und der dekorativen Aussenschicht eine Schutzschicht aus einem Metall auszuführen, das elektronegativer als das Material der dekorativen Aussenschicht ist und das die Fähigkeit besitzt, sich in^Plüssigen Medien der Mundhöhle zu passivieren, wobei das Verhältnis der Stärke der Schutzschicht zur Stärke der dekorativen Aussenschicht 0,3:1 bis 1:1 beträgt.
Beim Vorhandensein der genannten Schutzschicht bekommt das flüssige Medium der Mundhöhle im Falle der Zerstörung der Integrität der dekorativen Aussenschicht keinen Zutritt zur Grundlage der Prothese, sondern zum Material der Schutzschicht. Eine mikrogalvanische Zelle entsteht zwischen Metallen der Schutzschicht und der dekorativen Aussenschicht. Die Rolle einer Anode in dieser Zelle erfüllt das elektronegativere . Metall, das heisst das Metall der Schutzschicht. Das Metall der Schutzschicht ist aber so gewählt, dass es sich unter Bedingungen der Anodenpolarisation genügend gut passivieren lässt. Im Bereich des jeweiligen Defektes der dekorativen Aussenschicht ist infolge der Differenz der elektrischen Poten-
stets
tiale der in Berührung kommenden Metalle/eine Anodenpolarisation zu verzeichnen, das heisst, dass die Schutz-
aufti/eist
schicht alle Bedingungen für ihre Passivierung / (Entstehung von passiven Filmen)« Die Schutzschicht, die passive Filme aufweist, erlaubt es nicht, dass sich das Metall dieser Schicht weiter zerstört (auflöst), wodurch das Fortschreiten von Korrosionsprozessen verhindert wird. Dadurch wird die
Korrosionsbeständigkeit der erfindungsgemässen Prothese gewährleistet.
Als Metall für die Schutzschicht wird empfohlen, Titan. Tantal oder Chrom au verwenden. Diese Metalle besitzen die Fähigkeit, sich in^ Medien der Mundhöhle leicht zu passivieren, wodurch die Korrosionszerstörung der Schutzschicht und demzufolge auch der Grundlage der jeweiligen Zahnprothese vorgebeugt wird.
Zur Gewährleistung eines zuverlässigen Schutzes der Metallegierung einer Grundlage der Zahnprothese vor Korrosion soll die·Schutzschicht / föhne durchgehende
sich dec
Poren) sein. Da/mit/vergrösserung der Stärke der Schicht die Wahrscheinlichkeit des Yorhandenseins von durchgehenden Poren verringert9 ist die Schutzschicht
so stark wie möglich auszuführen. MitTvergrösserung der Stärke der Schutzschicht wird jedoch der Arbeitsaufwand für ihre Abscheidung vergrössert. Von diesem Standpunkt aus soll die Schutsschicht so dünn wie möglich ausgeführt v/erden.
Experimentell wurde festgestellt, dass das Verhältnis der Schutzschicht zur Stärke der dekorativen Aussenschicht 0,3*1 bis lsi betragen soll. Geringere Werte werden für Tantal und Titan, grössere für Chrom genommen«
Die physikalisch-mechanischen Kenndaten (thermischer linearer Ausdehnungskoeffizient, Formbarkeit, Mikrohärte und anderes mehr) der Grundlage und der dekorativen Aussenschicht beziehungsweise der Schutzschicht und der dekorativen Aussenschicht unterscheiden sich stark (um ein Mehrfache^.
Beii Änderung der Temperaturführung oder unter Bedingungen einer mechanischen Belastung, beispielsweise während der Nutzung einer Zahnprothese, treten an den Trennstellen der genannten Schichten Konzentrationen mechanischer Spannungen auf. In einer Reihe von Fällen führt das zum Abblättern der dekorativen Aussenschicht.
TJm das in der erfindungsgemassen Zahnprothese zu vermeiden, wird empfohlen, zwischen der Grundlage und der dekorativen Aussenschicht eine Ubergangsschicht auszuführen, die sich aus Titan, Tantal oder Chrom im Gemisch mit einem entsprechenden Metallnitrid zusammensetzt. Die Konzentration der genannten Nitride steigt in der Starke der Ubergangsschicht in Richtung zur dekorativen Aussenschicht in einem Bereich von 0,01 Gew.% bis 90-99,9 Gew.% an,und das Verhältnis der Stärke der Ubergangsschicht zur Stärke der dekorativen Aussenschicht beträgt 0,3:1 bis 1:1.
In der Ubergangsschicht wird durch die genannte Verteilung der Konzentration der Metalle und ihrer Nitride eine schrittweise Veränderung der physikalisch-mechanischen Kenndaten dieser Schicht gewährleistet. Die Y/erte der Kenndaten der Ubergangsschicht verändern sich in ihrer Stärke im Bereich von den Kenndaten der Grundlage bis zu den Kenndaten der dekorativen Aussenschicht.
In der stomat©logischen Praxis werden bei der Herstellung von brückenartigen Zahnprothesen oft gelötete Konstruktionen der Grundlage einer Zahnprothese verwendet. Die Elemente einer solchen Konstruktion (Kronen, Facettenkörper, künstliche Zähne) werden getrennt hergestellt, und dann werden sie im Lötverfahren zu einer einheitlichen Konstruktion ausammengeführt.
Zum Löten der Elemente der Konstruktion der Zahnprothesen aus nichtrostendem Stahl, aus Chrom-Kobalt- und anderen konventionellen korrosionsbeständigen Metallegierungen werden erfolgreich kostengünstige Silberlötmetalle verwendet. Am häufigsten werden Silber-Kadmium-(Zusammensetzung in Masse%: Ag 45, Gu 25» Cd 15 und Mn 15) mit einem Schmelzpunkt von 620 bis 66O°C beziehungsweise Silber-Zink-Lötmetalle (in der UdSSR Zusammensetzung in Massel: Ag 63, Cu 27, Zn 10,und in der BRD Zusammensetzung in Masse%: Ag 37, Cu 38, Zn 15, Cd 0,5, Mn 5,2, Ni 4, Mg 0,3) vom Schmelzpunkt 800-8500C eingesetzt.
An den Lötstellen hat die dekorative Aussensehicht, die üblicherweise bei 4OO-5OO°C und darüber hinaus abgeschieden wird, eine niedrige Adhäsion, die auiV^ferdampfung einzelner Komponenten des L'otmetalls zurückzuführen ist. Das verursacht sehr oft das Abblättern der dekorativen Aussensehicht beziehungsweise die Entstehung von Rissen, Poren und anderen Defekten an den Lötstellen.
Deshalb wird empfohlen, wenn die Grundlage einer Zahnprothese eine Konstruktion aus gelöteten Elementen aus einer festen korrosionsbeständigen Metallegierung darstellt, zwischen der dekorativen Aussensehicht und der Prothesengrundlage beziehungsweise zwischen der Ubergangsschicht und der Prothesengrundlage eine zusätzliche Schicht auszuführen» Im ersten Fall soll sie zweckmässigerweise aus Kobalt, Nickel, Chrom, Molybdän -oder
Zirkonium oder aus Hitriden von Chrom oder Molybdän ausgeführt werden. Im zweiten Fall wird empfohlen, die zusätzliche Schicht aus Kobalt, Nickel, Chrom9 Molybdän oder Zirkonium auszuführen. In beiden Fällen beträgt das Verhältnis der Stärke der zusätzlichen Schicht zur Stärke der dekorativen Aussensehicht O9SsI bis lsi.
Bei einem Verhältnis der Stärke der zusätzlichen Schicht zur Stärke der dekorativen Aussensehicht gleich 0,5:1 bis 1:1 weist die zusätzliche Schicht keine durchgehenden Poren auf„ Die porenfreie zusätzliche Schicht ist eine genügend zuverlässige Barriere nicht nur für eine flüssige, sondern auch für/dampfförmige Phase der verdunsteten Komponenten des jeweiligen Lötmetalls. Eine grössere Stärke der zusätzlichen Schicht ist infolge der Verteuerung der Operation der Herstellung dieser Schicht nicht erforderlich.
Das Vorhandensein einer zusätzlichen Schicht an der gelöteten Konstruktion einer Prothesengrundlage ermöglicht es, die 7 der gelöteten Naht, das Fehlen von sichtbaren Poren an den Lötstellen und als Folge davon eine hohe mechanische Festigkeit solcher Zahnprothesen sowie
G η γ.
eine hohe Qualität ihrer dekorativen Aussenschicht zu gewährleisten, darunter auch im Bereich der gelöteten Naht.
Bei dem Verfahren zur Herstellung einer solchen Zahnprothese, das die Fertigung einer Grundlage durch Lotung der Elemente der Zahnprothese aus einer festen korrosionsbeständigen Metallegierung zu einer einheitlichen Konstruktion und das Auftragen einer dekorativen Aussenschicht nacfif'fakuumtechnologie vorsieht, wird erfindungsgemäss die Zone der gelöteten Verbindung der genannten Konstruktion beziehungsweise die ganze Konstruktion vor dem Auftragen der dekorativen Aussenschicht mit einer Schicht aua Kobalt, Nickel, Chrom, Molybdän oder
Zirkonium oder aus Nitriden des Chroms oder Molybdäns galvanisch oder im Vakuumtechnologieverfahren überzogen, wobei das Verhältnis der atärke der genannten Schicht zur Stärke der dekorativen Aussenschicht 0,5Jl bis 1:1 beträgt.
Wie oben erwähnt, schliesst die zusätzliche Schicht die Entstehung von Defekten in der dekorativen
Aussenschicht an den gelöteten Nähten aus und vergrössert die mechanische Festigkeit der gelöteten Verbindung. Die erfindungsgemässen Zahnprothesen stehen in ihren dekorativen und kosmetischen Eigenschaften, in ihrem biologischneutralen Verhalten, in chemischer und korrosiven Beständigkeit nicht hinter den monolithischen Zahnprothesen zurück, die aus Gold- beziehungsweise aus Platinlegierungen ausgeführt werden, und in ihrer Jteatigkeit und Verschleissfestigkeit übertreffen sie die letaiteren. Dabei weisen die erfindungsgemässen Zahnprothesen gute Bearbeitbarkeit auf und. bind wirtschaftlich vorteilhaft» Sie sind um das 10-15fache billiger als die aus Goldlegierungen, Porzellan und Metallkeramik hergestellten Zahnprothesen.
Die Prothesen mit den erfindungsgemässen dekorati-
einer
ven Aussenschichten sind gegenüber/Einwirkung von Kochsalz und Speichel beständig,, weiterhin gegenüber Kulturen
von Pyozyaneusbakterien, Staphylococcus aureus,
Kolibakterien, mit Trypsin primär behandelten Kulturen der Zellen von· Fibr ob las ten eines Menschenembryos j einer überinpfbaren Linie von HEP-2-Zellen und Zellen des bukkalen Epithelgewebes eines Menschen indifferent.
Die dekorative Aussenschiüht in den erfindungsgemässen Zahnprothesen ruft keine Chromosomenaberrationen hervore
Das Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemässen Zahnprothesen ist einfach in/technologischen Ausführung, beruht auf bekannten technologischen Vorgängen und wird wie folgt durchgeführt»
Zunächst wird gemäss den in der Stomatologie allgemeingiiltigen Methodiken (Präzisionsguss, Stanzen) die Grundlage einer Zahnprothese au® festen korrosionsbeständigen üfichtedelmetallegierungen (nichtrostendem Stahl, Legierungen aus Kobalt und Chrom beziehungsweise aus Kobalt, Chrom und Molybdän) in Form von Formlingen erforderlicher Form hergestellt. Man überprüft die Genauigkeit ihres Sitzes in der Mundhöhle eines Patienten. Nach der Anprobe und Anpassung wird der Zunder von der Oberfläche des Jeweiligen Formlings entfernt und es wird bis auf eine Rauheit der Oberfläche R2, = 0,1-0,4 Atm poliert. Dann wird die Prothesengrundlage der Zahnprothese in üblicher Technologie sorgfältig gewaschen und in einem Ultraschallbad entfettet.
Im bekannten Verfahren der Vakuumtechnologie wird eine dekorative Aussenschicht berechneter Stärke aus einem Material aufgetragen^ das die Adhäsion und Verschleissfestigkeit sowie den erforderlichen Farbton und die Schattierung des Überzuges gewährleistet. Wie oben erwähnt, kann die dekorative Aussenschicht ein-, doppel- oder mehrschichtig sein* Beim Auftragen von zwei und mehreren Schichten wird mit der Zusammensetzung und mit dem Druck des Reaktionsgases, mit der zu verdunstenden
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Substanz und mit den technologischen Parametern des Abscheidungsprozesses der Schichten in Abhängigkeit von den zu lösenden Aufgaben variiert.
Danach wird die dekorative Aussenschicht der jeweiligen Zahnprothese erforderlichenfalls endgültig poliert und dann, wenn notwendig, werden die fehlenden Elemente aus Kunststoff an die Prothese angefügt.
In dem Fall, wenn das Vorhandensein einer Schutzschicht an der Zahnprothese erforderlich ist, wird in einem der bekannten Verfahren (Galvanotechnik, Vakuum- -Plasma-Technologie) auf die Oberfläche der Grundlage einer Zahnprothese vor dem Auftragen der dekorativen Aussenschicht eine Schicht aus Titan, Tantal beziehungsweise Chrom der erforderlichen Starke aufgetragen.
Wie oben erwähnt, wird zur Verringerung der Konzentration der mechanischen Beanspruchungen an der Trennstelle zwischen der Prothesengrundlage und der dekorativen Aussenschicht oder zwischen der dekorativen Aussenschicht und der Schutzschicht eine Ubergangsschicht aus-
·· Π9ΡΠ
geführt. Die Ubergangsschicht wird auch / einem bekannten, beispielsweise Vakuum-Plasma-Verfahren/ unter Erhöhung des Druckes des Stickstoffs in der Kammer bei der Abscheidung der Schicht niedergeschlagen.
Wenn die Grundlage einer Zahnprothese eine gelötete Konstruktion darstellt, wird auf eine solche (gelötete) Zahnprothese vor dem Vakuum-Plasma-Auftragen von Schichten (Schutz-, Übergangs- und der dekorativen Aussenschicht) eine zusätzliche Schicht berechneter Stärke aus Kobalt, Nickel, Chrom, Molybdän, Zirkonium, Chrom- oder Molybdännitriden abgeschieden.
Zur besseren Erläuterung der vorliegenden Erfindung werden folgende Beispiele angeführt. Beispiel 1
Man fertigt eine Zahnprothese in Form einer monolithischen brückenartigen Konstruktion, die eine Grundlage aus einer Chrom-Kobalt-Legierung mit einer dekora-
tiven Aussenschicht aus Titannitrid darstellt.
Die Prothesengrunalage erforderlicher Form wird nach einem Wachsmodell aus der Chrom-Kobalt-Legierung gegossen. Man prüft die Genauigkeit ihres Sitzes in der Mundhöhle eines Patienten und passt sie endgültig an. Die angepasste Grundlage einer Zahnprothese wird mit feindispersen (0,5-1 «m) Schleifmitteln poliert. Nach dem Polieren wird die Prothesengrundlage in einem Ultraschallbad mit Heisswasser (70-800G) sorgfältig gewasehen, das 2-3 Masse% synthetischer Waschmittel enthält. Dann erfolgt das Waschen mit fliessendem Wasser, in einem Bad mit Benzin,und sie wird in Äthylalkohol entfettet.
Hinterher wird die Grundlage einer brückenartigen Zahnprothese in einer Vakuumkammer untergebracht, die mit einer Drehvorrichtung versehen ist, an deren Trommel man die Prothesengrundlage anbringt. Die Kammer ist auch mit drei Titanplasmaquellen versehen, die auf die Trommel der Drehvorrichtung gerichtet sind. Als verdampfte Substanz wird in allen drei Plaamaquellen chemisch reines Titan verwendet.
Die Vakuumkammer wird bis auf einen Druck von 1·10"5 Torr evakuiert9 man schaltet die Drehvorrichtung (Drehgeschwindigkeit 9 U/min) ein9 legt an die Grundlage eine negative Spannung von 1,1 kV an, schaltet eine Plasmaquelle ein und stellt einen Bogenstrom darin von 80 A ein. Während 3 Minuten erfolgt die vollständige Reinigung der Grundlage, indem ihre Oberfläche mit Titanionen bombardiert wird. Dann wird eine negative Spannung von 180 V an die Grundlage angelegt und man schaltet die zweite und die dritte Plasmaquelle ein. Der Bogenstrom beträgt in jeder der drei Quellen 90 A. Unter diesen Bedingungen wird der Kammer Stickstoff zugeführt, indem man seinen Druck in der Kammer in Höhe von 5*10 J Torr einstellt. Dabei wird die dekorative Aussenschicht aus Titannitrid auf der Grundlage abgeschieden. Wenn die Stärke dieser Schicht 8 pm erreicht, werden die Plasmaquellen abgeschaltet, * die Zuführung von Stickstoff beendet,
die Drehvorrichtung eingestellt, die negative Spannung
nach von der Prothese abgenommen,und / 10 Minuten wird die Prothese aus der Kammer herausgenommen.
Die dekorative Aussensonicht weist eine Mikrohärte von 2500-2600 kp/mm , einen Farbton, der der Farbe einer hochwertigen Goldlegierung entspricht, und eine gute Adhäsion mit der Grundlage auf.
Die hergestellte Prothese wird mit Visphat-Zement in der Mundhöhle eines Patienten fixiert. Beobachtungen während vier Jahre haben keine lokalen und allgemeinen negativen Einwirkungen auf den menschlichen Organismus ergeben. Die Ganzheit der Prothese wurde nicht zerstört. Die Farbe der Prothese veränderte sich nicht.
Beispiel 2
Man fertigt eine Zahnprothese in Form einer monolithischen brückenartigen Konstruktion, die eine Grundlage aus einer Chrom-Kobalt-Legierung mit einer dekorativen Aussenschicht aus Titanoxidnitrid darstellt.
Die Grundlage der Zahnprothese wird hergestellt, poliert, gewaschen und in der Vakuumkammer wie in Beispiel 1 untergebracht.
Die Bearbeitung der Prothesengrundlage erfolgt bis zum Moment der Zuführung von Stickst of fclie Vakuumkammer wie in Beispiel 1. Anstelle von Stickstoff wird der Vakuumkammer ein Gemisch aus Stickstoff und Sauerstoff (80 Vol.% Stickstoff + 20 Vol.% Sauerstoff) zugeführt,
indem man einen Druck von 5·10"^ Torr in der Kammer einscheidet
stellt. Dabei/ sich eine Schicht aus Titanpxidnitrid an der Oberfläche der Grundlage (dekorative Aussenschicht) ab. v/enn die Stärke dieser Schicht 10 jum erreicht, werden die Plasmaquellen abgeschaltet, die Zuführung des genannten Gasgemisches beendet, die negative Spannung von der Prothese abgenommen und die Drehvorrichtung eingestellt. Nach 10 Minuten wird die Prothese aus der Kammer herausgeholt.
Die dekorative Aussenschicht hat eine Mikrohärte
von 23OO kp/mm , einen Farbton, der der Farbe einer hochwertigen Goldlegierung entspricht, und eine gute Adhäsion mit der Grundlage.
Die hergestellte Prothese wird mit Visphat-üement in der Mundhöhle eines Patienten fixiert. Beobachtun-, gen während 2 Jahre haben keine lokalen und allgemeinen negativen Einwirkungen auf den Organismus nachgewiesen. Die Farbe der Prothese hat sich nicht geändert.
Beispiel 3
Man fertigt eine Zahnprothese in Form einer monolithischen brückenartigen Konstruktion, die eine Grundlage aus einer Chrom-Kobalt-Legierung mit einer dekorativen Aussenschicht aus Zirkoniumnitrid darstellt.
Die Grundlage der Zahnprothese wird hergestellt, poliert, gewaschen und in einer Vakuumkammer wie in Beispiel 1 untergebracht.
Die Vakuumkammer ist mit drei Plasmaquellen versehen, in denen als verdampfte Substanz; Zirkonium dient. Die Ionenreinigung durch Bombardierung mit Zirkoniumionen und das Auftragen der dekorativen Aussenschicht erfolgen wie in Beispiel 1. Dabei erfolgt die Ausfällung bis zur Herstellung einer Schidht von 20 rum.
Die hergestellte Schicht weist eine Mikrohärte von 25OO kp/mm , einen Farbton, der der Farbe einer hochwertigen Goldlegierung entspricht, und eine gute Adhäsion mit der Grundlage auf.
Die hergestellte Prothese wird mit Visphat-Zement in der Mundhöhle eines Patienten fixiert. Beobachtungen während vier Jahren haben keine lokalen beziehungsweise allgemeinen negativen Einwirkungen auf den Menschenorganismus nachgewiesen.
Beispiel 4
Man fertigt eine Zahnprothese in Form einer monolithischen brückenartigen Konstruktion, die eine Grundlage aus Chrom-Kobalt-Legierung mit einer dekorativen Aussenschicht aus Nitriden von Titan beziehungsweise Zirkonium (70 Gew.% Titannitrid und 30 Gew.% Zirkonium-
nitricp darstellt.
Die Grundlage der Zahnprothese wird hergestellt, poliert, gewaschen und in einer Vakuumkammer wie in Beispiel 1 untergebracht.
Die Vakuumkammer ist mit drei Plasmaquellen versehen, in einer von denen als verdampftes Material Zirkonium dient, und in zwei übrigen Titan dient. Die Ionenreinigung erfolgt wie in Beispiel 1.
Dann wird eine negative Spannung von 200 V an die Grundlage angelegt, die Quellen des Titan- und Zirkoniumplasmas werden eingeschaltet, in den Quellen des Titanplasmas werden Bogenstromwerte von 90 A und in der Quelle des Zirkoniumplasmas von 80 A eingestellt. Danach wird Stickstoff der Vakuumkammer zugeführt und sein Druck in Höhe von 5·10~^ Torr eingestellt. Dabei scheidet sich an?r Oberfläche der Grundlage eine dekorative Aussenschicht aus, die sich aus einem Gemisch der Titan- und Zirkoniumnitride (70 Gew.% Titannitrid und 30 Gew.% Zirkoniumnitrid) zusammensetzt. Wenn die Stärke dieser Schicht 12 pn erreicht, v/erden die Plasmaquellen abgeschaltet, die Zuführung von Stickstoff beendet, die Drehvorrichtung stillgelegt, die Spannung von der Zahnprothese abgenommen und nachlO Minuten wird die Zahnprothese aus der Kammer herausgeholt.
Die dekorative Aussenschicht weist eine Mikrohärte von 2600 kp/mra , einen Farbton, der der Farbe einer hochwertigen Goldlegierung entspricht, sowie eine gute Adhäsion mit der Grundlage auf.
Die hergestellte Prothese wird in der Mundhöhle eines Patienten mit Visphat-Zement fixiert. Beobachtungen während vier Jahren haben keine lokalen beziehungsweise allgemeinen negativen Einwirkungen auf den Menschenorganismus nachgewiesen. Bei der Analyse des Speichels des Patienten wird/Zirkonium oder Titan nachgewiesen. Die Farbe der Prothese hat sichynicht geändert .
Beispiel 5
Man fertigt eine Zahnprothese in Form einer
brückenartigen monolithischen Konstruktion, die eine Grundlage aus Chrom-Kobalt-Legierung mit einer dekorativen Aussenschicht aus Gemisch von ETitriden des Titans und Zirkoniums (O8I Gew.# Zirkoniumnitrid und 99,9 Gew.% Titannitrid) darstellt«,
Die Grundlage der Zahnprothese wird hergestellt, poliert, gewaschen und in einer Vakuumkammer wie in Beispiel 1 untergebracht*
Die Vakuumkammer ist mit drei Plasmaquellen versehen, in denen als verdampftes Material eine Legierung dients die sich aus 9999 Gew.% Titan und 0,1 Gew.% Zirkonium zusammensetzt.
Das Auftragen der dekorativen Aussenschicht erfolgt wie in Beispiel 1 bis zur Herstellung einer Schicht mit einer Stärke von 15 ium. Die hergestellte Schicht weist eine Mikrohärte von 2500 kp/mm , einen Farbton, der der Farbe einer hochwertigen Goldlegierung entspricht, und eine gute Adhäsion mit der Grundlage auf.
Die hergestellte Prothese wird in der Mundhöhle eines Patienten mit Viaphat-Zement fixiert. Beobachtungen während vier Jahren haben keine lokalen beziehungsweise allgemeinen negativen Einwirkungen auf den Menschenorganismus nachgewiesen. Die Farbe der Prothese hat sich nicht geändert.
Beispiel 6
Man fertigt eine Zahnprothese in Form einer monolithischen brückenartigen Konstruktion, die eine Grundlage aus Chrom-Kobalt-Legierung mit einer dekorativen Aussenschicht darstellt, die aus zwei Schichten besteht, von denen eine9die an die Grundlage angrenzt, sich aus einem Gemisch von Carbooxidnitr.iden des Titans und Zirkoniums (67 Gewo'/o Titan- und 33 Gew.% Zirkonium-Gärbooxidnitrid) und die zweite aus Titannitrid zusammensetzen.
Die Grundlage Jier Zahnprothese wird hergestellt, poliert, gewaschen und in einer Vakuumkammer wie in Beispiel 1 untergebracht. Die Vakuumkammer ist mit drei
Plasmaquellen versehen, von denen in einer aLs verdampfbares Material Zirkonium und in den übrigen zwei Titan vorliegt. Die Ionenreinigung der Grundlage erfolgt wie in Beispiel 1„
Dann wird eine negative Spannung von 200 V an die Grundlage angelegt, die Plasmaquellen mit Titan und Zirkonium eingeschaltet und ein Bogenstrom in allen Quellen in Höhe jeweils von 90 A eingestellt. Dann wird der Vakuumkammer ein Gemisch aus Stickstoff, Sauerstoff und Fethan (80 YoI.% stickstoff, 10 Vol.% Sauerstoff und 10 Vol.% Methan) zugeführt, wobei der Druck in der Kammer in Höhe von 1·10 ^Torr eingestellt wird. Dabei wird an der Oberfläche der Grundlage die erste Schicht der dekorativen Aussenschicht niedergeschlagen, die sich aus einem Gemisch der Carbooxidnitride des Titans und Zirkoniums zusammensetzt (67 Gew.% Titan - und 33 Gew.%
Zirkonium-Carbooxidnitrid).
Wenn die Stärke dieser Schicht 6 /um erreicht, schaltet man die Plasmaquelle des Zirkoniums ab, stellt die Zuführung des genannten Gasgemisches ein und führt Stickstoff zu, dessen Druck in der Kammer in Hohe von 5*10 J Torr eingestellt wird. Dabei wird die zweite Schicht der dekorativen Aussenschicht aus Titannitrid niedergeschlagen.
Wenn die Stärke der Schicht aus Titannitrid 3
ab, J erreicht, schaltet man die Plasmaquellen/ beendet die Zuführung von Stickstoff, nimmt man die negative Spannung von der Prothese ab und bringt die Drehvorrichtung zum Stillstand.Nach ίο Minuten wird die Prothese aus der Kammer herausgeholt.
Die hergestellte dekorative Aussenschicht weist eine Mikrohärte von 2600 kp/mm , eine Farbe, die der Farbe der hochwertigen Goldlegierungen entspricht, und eine gute Adhäsion mit der Grundlage auf.
■ Die hergestellte Zahnprothese wird in der Mundhöhle eines Patienten mit Visphat-Zement fixiert. Beobachtungen während zwei Jahren haben keine lokalen beziehungsweise
allgemeinen negativen Einwirkungen auf den Organismus eines Patienten nachgewiesen. Die Farbe der Prothese hat sich nicht geänderte
Beispiel 7
Man fertigt eine Zahnprothese in Form einer monolithischen brückenartigen Konstruktion, die eine Grundlage aus Chrom-Kobalt-Legierung mit einer dekorativen Aussenschicht darstellt9 die sich aus zwei Schichten zusammensetzt5 von denen eine9 die an der Grundlage angrenzt9 aus Titancyanonitrid und die zweite aus Titanoxidnitrid besteht«
Die Prothesengrundlage wird gefertigt, poliert, gewaschen und in eine Vakuumkammer so wie in Beispiel 1 eingebracht.
Die Bearbeitung der Grundlage der Zahnprothese erfolgt bis zum Moment der Zuführung von Stickstoff der Vakuumkammer wie in Beispiel 1. Anstelle von Stickstoff wird ein Gemisch aus Stickstoff und Azetylen (95 VoI.% Stickstoff und 25 VoI,% Azetylen) der Vakuumkammer zugeführt, wobei der Druck in der Kammer in Höhe von 8·10~^ Torr eingestellt wird. Dabei wird an der Oberfläche der Grundlage eine Schicht aus Titancyanonitrid niedergeschlagen«, lach dem liederschlagen dieser Schicht mit einer Stärke von 5 pm wird die Zuführung des genannten Gasgemisches beendet und man führt ein Gasgemisch aus Stickstoff und Sauerstoff (90 Vol.% Stickstoff und 10 Vol.% Sauerstoff) sus indem der Druck in der Kammer in Höhe von 64IO -* Torr eingestellt und die Schicht aus Titanoxidnitrid niedergeschlagen wird* Wenn die Stärke der Schicht aus Titanoxidnitrid 5 rum erreicht, werden die Plasmaquellen abgeschaltet 9 die Zuführung des Gasgemisches beendet, die negative Spannung von der Prothese abgenommen und die Drehvorrichtung zum Stillstand gebracht. Hach 10 Minuten wird die Prothese aus der Kammer herausgeholt.
Die hergestellte dekorative Aussenschicht weist eine Mikrohärte von 2400 kp/mra , eine Farbe, die der Farbe der hochwertigen Goldlegierungen entspricht, und eine gute
Adhäsion mit der Grundlage auf.
Die hergestellte Zahnprothese wird in der Mundhöhle eines Patienten mit Visphat-Zement fixiert. Die Beobachtungen während 2 Jahren haben keine lokalen beziehungsweise allgemeinen negativen Einwirkungen auf den Organismus des Patienten nachgewiesen. Die Farbe der Prothese hat sich nicht geändert.
Beispiel 8
Man fertigt eine Zahnprothese in Form einer monolithischen brückenartigen Konstruktion, die eine Grundlage aus Chrom-Kobalt-Legierung mit einer dekorativen Aussenschicht darstellt, die sich aus zwei Schichten zusammensetzt, von denen eine, die an die Grundlage angrenzt, aus Titanmonoxid und die zweite aus Titannitrid besteht.
Die Grundlage der Zahnprothese wird gefertigt, poliert, gewaschen und in eine Vakuumkammer wie in Beispiel 1 eingebracht.
Die Bearbeitung der Grundlage der Zahnprothese erfolgt bis zum Moment der Zuführung von Stickstoff der Vakuumkammer auch wie in Beispiel 1.
Anstelle von Stickstoff wird der Vakuumkammer Sauerstoff zugeführt, indem man der Druck in Hohe von 5·10~4 Torr einstellt. Dabei wird an der Oberfläche der Grundlage eine Schicht aus Titanmonoxid niedergeschlagen. Wenn die Stärke dieser Schicht 5 pn erreicht, wird die Zuführung des Sauerstoffs beendet und man führt der Kammer Stickstoff zu, indem man den Druck in der Kammer in Höhe von 5*10"·^ Torr einstellt und dabei die zweite Schicht aus Titannitrid abscheidet. Wenn die Stärke der Schicht aus Titannitrid 5 /um erreicht, werden die Plasmaquellen abgeschaltet, die Zuführung des Stickstoffs eingestellt, die negative Spannung von der Prothese abgenommen und die Drehvorrichtung zum Stillstand gebracht. In 10 Minuten wird die Prothese aus der Kammer herausgeholt.
-2G-
Die hergestellte dekorative Aussenschicht weist eine Mikrohärte von 2500 kp/imn , eine Farbe, die der Farbe der hochwertigen Goldlegierungen entspricht, und eine gute Adhäsion mit der Prothesengrundlage auf. Die hergestellte Zahnprothese wird in der Mundhöhle eines Patienten mit Visphat-Zement fixiert. Die Beobachtungen während zwei Jahre haben keine lokalen beziehungsweise allgemeinen negativen Einwirkungen auf den Organismus eines Patienten nachgewiesen.
Beispiel 9
Man fertigt eine Zahnprothese in Form einer monolithischen brückenartigen Konstruktion, die eine Grundlage aus Chrom-Kobalt-Legierung mit einem dekorativen Aussenüberzug aus einem Gemisch der Titan- und Zirkoniumnitriden (33 Gew.* Zirkoniumnitride und 67 Gew.% Titannitride) und mit einer Schutsschicht aus Titan darstellt.
Die Grundlage der Zahnprothese wird gefertigt, poliert, gewaschen und in einer Vakuumkammer wie in Beispiel 1 untergebracht.
Die lonenreinigung der Prothesengrundlage erfolgt durch Bombardierung mit Titanionen wie in Beispiel 1. Dann wird eine negative Spannung von 200 V an die Prothesengrundlage angelegt8 die zweite Plasmaquelle mit Titan eingeschaltet, Bogenstromstärke darin von 80 A eingestellt und einen Schutzsüberzug aus Titan mit einer Stärke von 3 fum niedergeschlagen. Dann wird die dritte Plasmaquelle mit Zirkonium eingeschaltet, die Bogenstromstärke wird in allen drei Plasmaquellen von 90 A eingestellt und der Kammer Stickstoff augeführt, indem man seinen Druck in Höhe von 5φ10~^ Torr einstellt. Metn lässt eine dekorative Ausaenschicht aus einem Gemisch von Titan- und Zirkoniumnitriden abscheiden. Wenn die Stärke dieser Schicht 10 /um erreicht, werden die Plasmaquellen abgeschaltet, die Zuführung von Gas beendet, die negativ« Spannung von der Prothese abgenommen und die Drehvorrichtung zum Stillstand gebracht.
Technische und medizinische Kenndaten der Zahnprothese entsprechen den in Beispiel 4 angeführten Kenndaten«,
Beispiel 10
Man fertigt eine Zahnprothese in Form einer Einzelkrone aus nichtrostendem Stahl mit einer dekorativen Aussenschicht aus Titannitrid und einer Schutzschicht aus Tantal. Ein zylindrischer Hohlkörper aus nichtrostendem Stahl wird auf eine Temperatur von 800-9000C erhitzt und er wird dem Stanzen zwecks Fertigung des Formlinge einer Krone erforderlicher Form ausgesetzt. Dann erfolgt das Hochtemperaturglühen des Formlings, man prüft die Genauigkeit des Sitzes des jeweiligen Formlings am Zahnstumpf und seine Lage wird der Lage der
Zähne beim Zubeissen eines Gegenzahns angepasst.
flinterher wird vom Kronenformling der Zunder mittels seine Tauchens in eine Lösung folgender Zusammensetzung (g/l) entfernt: Schwefelsäure 100, Salpetersäure 150, Fluorwasserstoffsäure 30. In dieser Lösung wird der Formling bis zur vollständigen Entfernung des Zunders gehalten (20-60 s). Danach wird der Kronenformling im fliessenden Wasser gewaschen, getrocknet und mit feindispersen (0,5-1 /um) Schleifmitteln poliert. Die hergestellte Prothesengrundlage wird in einem Ultraschallbad mit heissem Wasser (70-800C), das 3 Gew.% synthetischer Waschmittel enthält, und dann mit Benzin und Äthylalkohol gewaschen. Dann wird die Prothesengrundlage in der Kammer einer Vakuumanlage an der Trommel der Drehvorrichtung untergebracht. Die Vakuumkammer ist mit drei Plasmaquellen versehen, in einer von denen als verdampfbare Substanz Tantal und in beiden anderen Titan dient.
Die Vakuumkammer wird bis auf einen Druck von l*10~-) Torr evakuiert, die Drehvorrichtung eingeschaltet, eine negative Spannung von 800 V an die Prothesengrundlage angelegt und die Tantal-Plasmaquelle eingeschaltet, indem man die Bogenstromstärke darin 200 A einstellt.
Die Ionsnreinigung erfolgt mittels Bombardierung der Prothesengrundlage mit Tantalionen während 2 Minuten. Dann wird eine negative Spannung von 50 V an die Prothesengrundlage angelegt und eine Schutzschicht aus Tantal niedergeschlagen«, Wenn die Stärke der Schutzschicht 3 /um erreicht, werden die zwei Titan-Plasmaquellen eingeschaltets indem man darin Bogenstromstärke jeweils von 90 A einstellt, die Tantal-Plasmaquelle abschaltet, an die Prothesengrundlage eine negative Spannung von 180 V anlegt und der Kammer Stickstoff zuführt, indem man seinen Druck in der Kammer in Höhe
—λ
von 5"10 J Torr einstellt, dabei wird eine dekorative Aussenschicht aus Titannitrid niedergeschlagen. Wenn die Stärke dieser Schicht 9 pm erreicht, werden die Plasmaquellen abgeschaltet, die Zuführung von Stickstoff beendet, die negative Spannung abgenommen und die Drehvorrichtung zum Stillstand gebracht.Nach io Minuten wird die Prothese aus der Kammer herausgeholt.
Die hergestellte Zahnprothese weist eine Mikrohärte von 2500 kp/mm , eine Farbe, die der Farbe der hochwertigen Goldlegierungen entspricht, und eine hohe Verschleissfestigkeit (auf das 190fache höher als bei Goldlegierungen) auf„
Die hergestellte Zahnprothese wurde in der Mundhöhle eines Patienten mit Visphat-Zement fixiert.
Beobachtungen während vier Jahrenhaben keine lokalen beziehungsweise allgemeinen negativen Einwirkungen auf den Organismus eines Patienten nachgewiesen. Die Farbe der Prothese hat sich nicht geändert«,
Beispiel 11
Man fertigt eine Zahnprothese in Form einer gelöteten brückenartigen Konstruktion, die eine Grundlage aus nichtrostendem Chrom-Nickel-Stahl und einem Silber-Kadmium-Lot mit einer Schutzschicht aus Chrom und einer dekorativen Aussenschicht aus einem Gemisch der Titan- und Zirkoniumnitride (0,5 Gev.V/5 Zirkoniumnitrid und 9995 Gew.% Titannitrid) darstellt.
Kronenformlinge der brückenartigen Zahnprothese werden wie in Beispiel 10 hergestellt. Dann wird nach einem Wachsmodell der Zwischenteil der Prothese (Facetten und künstliche Zähne) gegossen und mittels Lötung mit Silber-Kadmium-Lot wird eine einheitliche Grundlagenkonstruktion der brückenartigen Prothese gefertigt. Hinterher wird der Zunder entfernt, sie wird poliert und gewaschen wie in Beispiel 10.
Dann wird die Grundlage in ein galvanisches Bad zum Auftragen der Schutzschicht aus Chrom getaucht.
Als wässriges Elektrolyt für/'ferchromung wird folgende Zusammensetzung (g/l) verwendet: Chromsäureanhydrid 250 und Schwefelsäure 2,5. Die Ausfällung führt man bei einer Temperatur des Elektrolyten von 600G und einer Stromdichte von 50 A/dm durch. Unter den genannten Bedingungen lässt man die Schutzschicht aus Chrom mit einer Stärke von 8 pi sich abscheiden.
Dann wird die Prothesengrundlage mit dem Schutzüberzug aus Chrom mit feindispersen Diamantenpasten poliert, in einem Ultraschallbad mit Ileisswasser, das 3 Massel synthetischer Waschmittel enthält, mit Benzin und Äthylalkohol gewaschen.
Danach wird die Prothesengrundlage in einer Vakuumkammer an der Trommel der Drehvorrichtung untergebracht. Die Vakuumkammer ist mit drei Plasmaquellen versehen, in denen als verdampf bare Substanz eine Legierung aus Titan mit Zirkonium (0,5 Gew.% Zirkonium und 99,5 Gew.% Titan) dient.
Die Ionenreinigung der Prothesengrundlage führt man durch Bombardierung mit Titan- und Zirkoniumionen sowie das Auftragen der dekorativen Aussenschicht aus einem Gemisch der Titan- und Zirkoniumnitride mit einer Stärke von 8 pam wie in Beispiel 1 durch.
Die hergestellte Prothese hat die gleichen technisehen und medizinischen Kenndaten wie die der Prothese in Beispiel 5.
Beispiel 12
Man fertigt eine Zahnprothese in Form einer monolithischen brückenartigen Konstruktion, die eine Grundlage aus einer Chrom-Kobaltlegierung mit einer dekorativen A.ussenschicht aus Titanosdchitrid und mit einer Ubergangsschicht aus einem Gemisch Titan und Titannitrid darstellt» Die Prothesengrundlage wird hergestellt, poliert, gewaschen und in einer Vakuumkammer wie in Beispiel 1 untergebracht.
Die Vakuumkammer ist mit drei Plasmaquellen versehen, die als verdampfbare Substanz Titan enthalten.
Die Ionenreinigung der Prothesengrundlage erfolgt wie in Beispiel 1.
Dann wird eine negative Spannung von 200 V an die Prothesengrundlage angelegt, die beiden anderen Plasmaquellen werden eingeschaltet, die Bogenstromstärke wird in ihnen in Höhe jeweils von 80 A. eingestellt, der Kammer wird Stickstoff zugeführt, indem man seinen Druck schrittweise von 1·10*~^ Torr auf 1·1θ""^ Torr während der ganzen Zeit der Abscheidung der UbergangssGhicht mit einer Stärke von 6 /um bringt. Der Gehalt an Titannitrid in der Ubergangsschicht vergrössert sich über ihre Stärke von 0,01 Gew.% auf 90 Gew.%.
Wenn die Stärke der Ubergangsschicht 6 /um erreicht, wird die Zuführung von Stickstoff beendet und ein Gemisch aus Stickstoff und Sauerstoff (85 Vol.% Stickstoff und 25 Vol.% Sauerstoff) zugeführt, indem man den Druck in Höhe von 5*10 J Torr einstellt. Dabei scheidet man eine dekorative Aussenschicht mit einer Stärke von 25 pm ab.
Die technischen und medizinischen Kenndaten der hergestellten Prothese entsprechen den in Beispiel 2 genannten Kenndaten.
Beispiel 13
Man fertigt eine Zahnprothese in Form einer monolithischen brückenartigen Konstruktion, die eine Grundlage aus einer Chrom-Kobalt-Legierung mit einer dekora-
tiven Aussenscliich.t aus einem Gemisch Titan- und Zirkoniumnitrid (50 Gew.% Titannitrid + 50 Gew.% Zirkoniumnitrid ) und einer Ubergangsschicht aus einem Gemisch Tantal und Tantalnitrid darstellt. Die Prothesengrundlage wird hergestellt, poliert, gewaschen und in einer Vakuumkammer wie in Beispiel 1 untergebracht.
Die Vakuumkammer ist mit drei Plasmaquellen versehen, in einer von denen als verdampfbare Substanz Tantal, in der aweiten Titan und in der dritten Zirkonium vorliegt.
Die Ionenreinigung erfolgt wie in Beispiel 10, Dann wird eine negative Spannung von 100 V an die Prothesengrundlage angelegt und der Kammer Stickstoff zugeführt, indem man seinen Druck schrittweise von 1·10~5 Torr auf 8·10"4 Torr während der ganzen Zeit der Abscheidung der Ubergangsschicht mit einer Stärke von 4/um bringt.
J Der Gehalt der Ubergangsschicht an Tantalnitrid vergrössert sich über ihre Stärke von 0,01 Gew.% auf 95 Gew.%.
Wenn die Stärke der Ubergangsschicht 4 /um erreicht, werden die Plasmaquellen mit Titan und Zirkonium eingeschaltet, der Bogenstrom wird in Höhe jeweils von 90 A eingestellt, die Plasmaquelle mit Tantal abgeschaltet, eine negative Spannung von 250 V an die Prothesengrundlage angelegt. Dann wird der Kammer Stickstoff zugeführt, indem man seinen Druck in Höhe von 4·10 J Torr einstellt, und die dekorative Aussenschicht aus einem Gemisch von Titan- und Zirkoniumnitriden niederschlagen. Wenn die Stärke dieser Schicht 9 pm erreicht, werden die Plasmaquellen abgeschaltet, die Zuführung von Stickstoff wird eingestellt, die negative Spannung von den Prothesen abgenommen und die Drehvorrichtung zum Stillstand gebracht. In 10 Minuten wird die Prothese aus der Kammer herausgeholt.
Die technischen und medizinischen Kenndaten der hergestellten Prothese entsprechen den in Beispiel 6 ge-
nannten Kenndaten.
Beispiel 14
Man fertigt eine Zahnprothese in Form einer gelöteten brückenartigen Konstruktion, die eine Grundlage aus nichtrostendem Chrom-liickel-Stahl und aus Silber- -Zink-Lot mit einer dekorativen Aussenschicht aus Titannitrid und einer Ubergangsschicht aus einem Gemisch von Chrom und Chromnitrid darstellt.
Die Prothesengrundlage wird hergestellt und wie in Beispiel 11 gewaschen. Dann wird die Prothesengrundlage in einer Vakuumkammer an der Trommel der Drehvorrichtung angebracht. Die Vakuumkammer ist mit drei Plasmaquellen versehen, in einer von denen als verdampf bare Substanz Chrom und in beiden anderen Titan dient.
—5 Die Vakuumkammer wird auf einen Druck von 1*10 Torr evakuiert, die Drehvorrichtung eingeschaltet, negative Spannung von 700 V an die Prothesengrundlage angelegt und Ionenreinigung während 4 Minuten durchgeführt.
Dann wird eine negative Spannung von 30 V an die Prothesengrundlage angelegt, in der Plasmaquelle wird ein ßogenstrom von 90 A eingestellt und der Kammer wird Stickstoff zugeführt. Der Druck des Stickstoffs wird schrittweise von 1·10~* Torr auf 3·10~^ Torr während der ganzen Zeit der Abscheidung der Ubergangsschicht mit einer Stärke von 4 /um gebracht. Die Konzentration von Chrom-
J
nitrid steige über die Stärke der Ubergangsschicht von 0,01 Gew.% auf 90 Gew.% an. Die Mikrohärte dieser Schicht vergrössert sich von 400 kp/mm auf 2600 kp/mm . Wenn die Stärke der Ubergangsschicht 4 (um erreicht, werden zwei Titan-Plasmaquellen eingeschaltet, es wird darin ein Dogenstrom jeweils von 90 A eingestellt,eine negative Spannung von 180 V an die Prothesengrundlage angelegt und die Chrom-Plasmaquelle abgeschaltet. Dann wird der Kammer Stickstoff zugeführt, indem man seinen Druck in Höhe von 5«10 J Torr einstellt und die dekorative Aussenschicht aus Titannitrid mit einer Stärke von 10 /um niederge-
schlagen. Wenn diese Schicht eine Stärke von IO pm erreicht, werden die Plasmaquellen abgeschaltet, die Zuführung von Stickstoff wird eingestellt, die Spannung von den Prothesen abgenommen und die Drehvorrichtung zum Stillstand gebracht.
Die hergestellte Prothese hat technische und medizinische Kenndaten, die den in Beispiel 1 genannten Kenndaten entsprechen.
Beispiel 15
Man fertigt eine Zahnprothese in Form einer gelöteten brückenartigen Konstruktion, die eine Grundlage aus nichtrostendem Chrom-Nickel-Stahl und aus Silber-Zink- -Lot mit einer dekorativen Aussenschicht aus Zirkoniumnitrid, einer Ubergangsschicht aus einem Gemisch von Chrom und Chromnitrid und einer Schutzschicht aus Chrom darstellt.
Die Prothesengrundlage wird hergestellt und wie in Beispiel 11 gewaschen.
Dann wird die Prothesengrundlage in einer Vakuumkammer an der Trommel der Drehvorrichtung angebracht.
Die Vakuumkammer ist mit drei Plasmaquellen versehen, in einer von denen als verdampf bare Substanz Chrom und in zwei anderen Zirkonium dient.
Die Ionenreinigung der Prothesengrundlage erfolgt wie in Beispiel 14.
Dann wird eine negative Spannung von 30 V an die Grundlage angelegt, der Bogenstrom in Höhe von 90 A in der Plasmaquelle eingestellt und eine Schutzschicht aus Chrom mit einer Stärke von 4 pm niedergeschlagen. ITach der Erreichung der vorgegebenen Stärke der Schutzschicht550/61 et man die Ubergangsschicht wie in Beispiel 14 ab.
Die Abscheidung der dekorativen Aussenschicht erfolgt wie in Beispiel 14 mit dem Unterschied lediglich, dass als verdampf bare Substanz Zirkonium verwendet wird.
Die hergestellte dekorative Aussenschicht weist eine Mikrohärte von 2500 kp/mm , eine Farbe, die der Farbe einer hochwertigen Goldlegierung entspricht, und eine gute Adhäsion der Schichten miteinander und mit der Prothesengrundlage auf.
Die hergestellte Prothese wird in der Mundhöhle eines Patienten mit Visphat-Zement fixiert. Beobachtungen während vier Jahre"haben keine lokalen beziehungsweise allgemeinen negativen Einwirkungen auf den Organismus eines Patienten nachgewiesen. Beispiel 16
Man fertigt eine Zahnprothese in Form einer monolithischen brückenartigen Konstruktion, die eine Grundlage aus einer Chrom-Kobalt-Legierung mit einer dekorativen Aussenschicht, die sich aus einer Schicht Titankarboxynitrid und einer Schicht Titanoxidnitrid zusammensetzt, mit einer Ubergangsschicht aus einem Gemisch Titan und Titannitrid und einer Schutzschicht aus Titan darstellt.
Die Prothesengrundlage wird hergestellt, poliert und in einer Vakuumkammer wie in Beispiel 1 untergebracht.
Die Vakuumkammer ist mit drei Plasmaquellen versehen, in denen als verdampfbare Substanz Titan dient.
Die Ionenreinigung der Prothesengrundlage erfolgt wie in Beispiel 1.
Dann wird eine negative Spannung von 180 A an die Prothesengrundlage angelegt, die übrigen zwei Plasmaquellen werden eingeschaltet, der Bogenstrom wird darin in Höhe jeweils von 80 A eingestellt und die Schutzschicht mit einer Stärke von 6 »um niedergeschlagen. Dann wird die Übergangsschicht aus einem Gemisch des Titans und Titannitrids wie in Beispiel 12 mit dem Unterschied abgeschieden, dass der Druck des Stickstoffs auf 7*10~4 Torr vergrössert wird. Das vergrössert seinerseits den Gehalt an Titannitrid an der Grenze mit der dekorativen Aussen-
schicht auf 99 Gew.%. Wenn die Stärke der Ubergangsachicht eine Stärke von 6 jum erreicht, wird die Zuführung von Stickstoff beendet, die Bogenstromstärke in den Plasmaquellen auf 90 A gebracht, und man führt ein Gemisch aus Stickstoff, Methan und Sauerstoff (85 Vol./S Stickstoff, 10 Vol.# Sauerstoff und 5 Vol.# Methan) der Kammer zu, der Druck in der Kammer wird in Höhe von 2·10"^ Torr eingestellt und die erste Schicht der dekorativen Aussenschicht aus Titanearbooxidnitrid abgeschieden Wenn die Stärke dieser Schicht 3 /um erreicht, wird die Zuführung des Gasgemisches beendet und man führt ein Gasgemisch aus Stickstoff und Sauerstoff (90% Stickstoff + 10% Sauerstoff) zu, indem der Druck dieses Gemisches in Höhe von 5*10 J Torr eingestellt wird, und dann wird die zweite Schicht der dekorativen Aussenschicht aus Titanoxidnitrid abgeschieden.Wenn die Stärke dieser Schicht eine 3 /um erreicht, werden die Plasmaquellen abgeschaltet, die Zuführung von Gasgemisch wird eingestellt, die negative Spannung von der Prothese abgenommen und die Drehvorrichtung zum Stillstand gebracht. In 10 Minuten wird die Prothese aus der Kammer herausgeholt.
Die hergestellte Prothese hat eine Mikrohärte von 2500 kp/mm , eine gute Adhäsion zwischen den Schichten und mit der Grundlage und die Farbe einer hochwertigen Goldlegierung.
Die hergestellte Prothese wird in der Mundhöhle eines Patienten mit Visphat-Zement fixiert. Beobachtungen während zwei Jahrenhaben keine lokalen beziehungsweise allgemeinen negativen Einwirkungen auf den Organismus eines Patienten nachgewiesen.
Die Farbe der Prothese hat sich nicht geändert.
Beispiel 17
Man fertigt eine Zahnprothese in Form einer gelöteten brückenart'igen Konstruktion, die eine Grundlage aus nichtrostendem Chrom-Nickel-Stahl und Silber-Kadmium-Lot mit einer dekorativen Aussenschicht aus einem Gemisch der Titan- und Zirkoniumnitride (67 Gew.% Titannitrid
und 33 Gew.% Zirkoniumnitrid) und mit einer zusätzlichen Schicht aus Kobalt darstellt.
Die Prothesengrundlage wird hergestellt und wie in Beispiel 11 gewaschen.
Dann wird die Prothesengrundlage in ein galvanisches Bad zum Auftragen der zusätzlichen Schicht aus Kobalt getaucht. Als wässrige Lösung zum Auftragen der Schicht wird folgende Zusammensetzung (g/l) verwendet: xvobaltsulfat 500, Natriumchlorid 17 und Borsäure 45. Die Ausfällung der zusätzlichen Schicht aus Kobalt erfolgt bei einer Stromdichte von 3 A/cm , die Temperatur des Elektrolyts beträgt 45°C, der pH-Wert 4. Die zusätzliche Kobaltschicht wird mit einer Stärke von 8 λιιϊι niedergeschlagen.
Dann wird die hergestellte Prothesengrundlage mit der zusätzlichen Schicht aus Kobalt mit feindispersen Pasten poliert. Danach wird die Prothesengrundlage gewaschen und in der Vakuumkammer wie in Beispiel 1 untergebracht .
Dann wird die dekorative Schutz-Aussenschicht wie in Beispiel 9 niedergeschlagen, das Miederschlagen erfolgt dabei bis zur Erzielung einer von 25 pm starken Schicht. Y/enn die Stärke der dekorativen Aussenschicht 25 (um erreicht, wird der Prozess des Niederschlagens wie in Beispiel 9 beendet.
Technische und medizinische Kenndaten der hergestellten Prothese entsprechen den in Beispiel 4 genannten Kenndaten.
Beispiel 18
- Man fertigt eine Zahnprothese in Form einer gelöteten brückenartigen Konstruktion, die eine Grundlage aus nichtrostendem Chrom-Nickel-Stahl und Silber-Kadmium-Lot mit einer dekorativen Aussenschicht aus Titanoxidnitrid und einer zusätzlichen Schicht aus Molybdän darstellt.
Die Prothesengrundlage wird hergestellt und wie in Beispiel 11 gewaschen.
Dann wird die Grundlage in einer Vakuumkammer an
der Trommel der Drehvorrichtung angebracht.
Die Vakuumkammer ist mit drei Plasmaquellen versehen, in einer von denen als verdampfbare Substanz Molybdän und in zwei anderen Titan dient. Die Vakuumkammer wird bis auf den Druck von
2·10~^ Torr evakuiert, die Drehvorrichtung eingeschaltet, eine negative Spannung von 600 V an die Grundlage angelegt, die Molybdän-Plasmaquelle eingeschaltet, der Bogenstrom von 130 A eingestellt und die Ionenreinigung der Prothesengrundlage während 3 Minuten durchgeführt. Dann wird eine negative Spannung von 25 V an die Grundlage angelegt und die zusätzliche Schicht aus Molybdän abgeschieden.
Danach werden die Titan-Plasmaquellen eingeschaltet, der ßogenstrom darin in Höhe von 90 A eingestellt, die TViolybdän-Plasmaquelle wird abgeschaltet und eine negative Spannung von 200 V an die Grundlage mit der zusätzlichen Schicht aus Molybdän angelegt. Dann wird ein Gasgemisch aus Stickstoff und Sauerstoff (80 Vol.% Stickstoff und 20 Vol.% Sauerstoff) der Kammer zugeführt, indem der Druck darin in Höhe von 5· 10"·* Torr eingestellt wird, und die dekorative Aussenschicht aus Titanoxidnitrid mit einer Stärke von 15 ]um niedergeschlagen.
Technische und medizinische Kenndaten der Prothese entsprechen den in Beispiel 2 genannten Kenndaten. Beispiel 19
Man fertigt eine Zahnprothese in Form einer gelöteten brückenartigen Konstruktion, die eine Prothesengrundlage aus nichtrostendem Chrom-Nickel-Stahl und Silber-Kadmium-Lot mit einer dekorativen Aussenschicht aus einem Gemisch Titan- und Zirkoniumnitrid (30 Gew.% Titannitrid + 70 Gew.% Zirkoniumnitrid) und einer zusätzlichen Schicht aus Zirkonium darstellt.
Die Prothesengrundlage wird hergestellt, poliert und wie in Beispiel 11 gewaschen.
Dann wird die Grundlage in der Vakuumkammer an der Trommel der Drehvorrichtung angebracht.
Die Vakuumkammer ist mit drei Plasmaquellen versehen, in einer von denen als verdampfbare Substanz Titan und in zwei anderen Zirkonium dient.
Die Vakuumkammer wird bis auf den Druck von 1·10~^ Torr evakuiert, die Drehvorrichtung eingeschaltet, eine negative Spannung von 900 V an die Grundlage angelegt, die Zirkonium-Plasmaquelle eingeschaltet, indem der Bogenstrom in Höhe von 80 A eingestellt wird. Während 3 Minuten erfolgt die Ionenreinigung der Prothesengrundlage j indem sie mit Zirkoniumionen bombardiert wird. Dann wird eine negative Spannung von 50 V an die Grundlage angelegt, die zweite Plasmaquelle mit Zirkonium eingeschaltet, indem der Bogenstrom darin in Höhe von 80 A eingestellt wird, und die zusätzliche Schicht aus Zirkonium mit einer Stärke von 3 /um niedergeschlagen. Dann wird die dekorative Aussenschicht aus dem Gemisch der Titan- und Zirkoniumnitride niedergeschlagen. Technische und medizinische Kenndaten der Prothese entsprechen den in Beispiel 6 genannten Kenndaten. Beispiel 20
Man fertig eine Zahnprothese in Form einer gelöteten brückenartigen Konstruktion, die eine Grundlage aus nichtrostendem Chrom-Ηicke1-Stahl und Silber-Kadmium-Lot mit einer dekorativen Aussenschicht aus Zirkoniumnitrid und einer zusätzlichen Schicht aus f.iolybdännitrid darstellt.
Die Prothesengrundlage wird hergestellt, poliert und wie in 3eispiel 11 gewaschen.
Dann wird eine Grundlage in einer Vakuumkammer an der Trommel der Drehvorrichtung angebracht.
Die Vakuumkammer ist mit drei Plasmaquellen versehen, in einer von denen als verdampf bare Substanz Molybdän und in zwei anderen Zirkonium dient.
Dann wird die Vakuumkammer bis auf einen Druck
von 2•10""-' Torr evakuiert, die Drehvorrichtung eingeschaltet, eine negative Spannung von 600 V an die Grundlage angelegt, die Molybdän-Plasmaquelle eingeschaltet, indem man den Bogenstrom darin in Höhe von I30 A einstellt. Während 3 Minuten führt man eine Ionenreinigung der Grundlage^ rüAfdem sie mit ^olybdänionen bombardiert wird.
Dann wird eine negative Spannung von 25 V an die Grundlage angelegt, Stickstoff der Kammer zugeführt, indem sein Druck in Höhe von 8·10"^ Torr eingestellt wird, und die zusätzliche Schicht aus Molybdännitrid mit einer Stärke von 5 (um niedergeschlagen. Wenn die zusätzliche Schicht eine Stärke von 5 /um erreicht, v/erden die Zirkonium-Plasmaquellen eingeschaltet, indem der Bogenstrom darin in Höhe jeweils von 90 A eingestellt wird, die Tlolybdän-Plasmaquelle wird abgeschaltet, eine negative Spannung von 200 V an die Grundlage angelegt und Stickstoff der kammer zugeführt, indem sein Druck in Höhe von 4· 10*"^ Torr eingestellt wird. Dabei wird eine dekorative Schicht aus Zirkoniumnitrid mit einer Stärke von 15 [um niedergeschlagen.
Die hergestellte dekorative Aussenschicht hat eine
Mikrohärte von 2500 kp/mm , die Farbe der hochwertigen Goldlegierungen und eine gute Adhäsion.
Die hergestellte Prothese wird in der Mundhöhle eines Patienten mit Visphat-Zement fixiert. Beobachtungen während drei Jahrenhaben keine lokalen und allgemeinen negativen Einwirkungen auf den Organismus des Patienten nachgewiesen. Die Prothese hat seine Farbe nicht geändert. Während des genannten Zeitraumes wurde
kein AbtiLättern an den Lötstellen und keine Schwärzung an den Lötstellen beobachtet.
Beispiel 21
Man fertigt eine Zahnprothese in Form einer geIbteten brückenartigen Konstruktion, die eine Grundlage aus nichtrostendem Chrom-Uickel-Stahl und Silber-Zirkoniura-Lot
mit einer dekorativen Aussenschioht aus Titannitrid, einer Ubergangsschicht aus dem Gemisch aus Chrom und Chromnitrid und einer zusätzlichen Schicht aus Nickel darstellt.
Die Prothesengrundlage wird hergestellt, poliert und wie in Beispiel 11 gewaschen.
Dann wird die Prothesengrundlage in ein galvanisches Bad zum Auftragen der zusätzlichen Schicht aus Nickel getaucht. Als wässrige Lösung zum Auftragen dieser Schicht wird folgende Zusammensetzung· (g/l) verwendet: Nickelsulfat - 300, Magnesiumsulfat 50, Natriumchlorid 10 und Borsäure 30. Das Auftragen der Schicht erfolgt bei einer Temperatur des Elektrolyts von 400C, einer Stromdichte von 3 A/dm und einem pH-Wert von 4>0.
Nach dem Auftragen der zusätzlichen Schicht mit einer Stärke von 4 /um wird die Prothese mit fliessendem Wasser gewaschen und poliert.
Dann wird die Prothesengrundlage in einer Vakuumkammer an der Trommel der Drehvorrichtung angebracht.
Die Vakuumkammer ist mit drei Plasraaquellen versehen, in einer von denen als verdampf bare Substanz Chrom und in zwei anderen Titan dient. Dann wird die Ubergangsschicht aus einemGemisch aus Chrom und Chromnitrid mit einer Stärke von 5 rum wie in Beispiel 14 niedergeschlagen.
Dann wird die dekorative Aussenschicht aus Titannitrid mit einer Stärke von 8 pn niedergeschlagen. Das Niederschlagen wird wie in Beispiel 1 beendet. In 10 Minuten wird die Prothese aus der Kammer herausgeholt.
Die hergestellte Prothese weist die gleichen technischen und medizinischen Kenndaten wie die in Beispiel 1 beschriebene Prothese auf.
Beispiel 22
Man fertigt eine Zahnprothese in Form einer gelöteten brückenartigen Konstruktion, die eine Grundlage aus nichtrostendem Chrom-Nickel-Stahl und Silber-Kadmium-Lot
mit einer dekorativen Aussenschicht darstellt, die sich aus zwei Schichten zusammensetzt, eine von denen, die an der Prothesengrundlage anliegt, aus einem Gemisch der Cyanonitride des Titans und Zirkoniums (67 Gew.% Titancyanonitrid und 33 Gew.% Zirkoniumcyanonitrid) und die zweite Schicht aus einem Gemisch der Nitride des Titans und Zirkoniums (67 Gew.% Titannitrid und 33 Gew.% Zirkoniumnitrid) besteht, und mit einer zusätzlichen Schicht aus Chrom darstellt.
Die Prothesengrundlage wird hergestellt, und wie in Beispiel 11 gewaschen.
Dann wird die Grundlage in ein galvanisches Bad getaucht und die zusätzliche Schicht aus Chrom mit einer Stärke von 5 jum wie in Beispiel 11 niedergeschlagen, Dann wird die Prothesengrundlage mit der aufgetragenen zusätzlichen Schicht poliert, gewaschen und in einer Vakuumkammer wie in Beispiel 11 untergebracht., Die Vakuumkammer ist mit drei Plasmaquellen versehen, in einer von denen als verdampfbare Substanz Zirkonium und in zwei anderen Titan dient.
Die Ionenreinigung der Grundlage mit der zusätzlichen Schicht aus Chrom erfolgt durch Bombardierung mit Zirkoniumionen wie in Beispiel 6.
Dann wird die Ubergangsschicht aus einem Gemisch Titan und Titannitrid wie in Beispiel 12 niedergeschlagen.
Dann wird eine negative Spannung von 220 V an die Grundlage angelegt, werden die Titan-Plasmaquellen eingeschaltet und es wird in allen drei Plasmaquellen der Bogenstrom in Höhe jeweils von 90 A eingestellt. Dann wird ein Gasgemisch aus Stickstoff und Azetylen (90 Vol.% Stickstoff und 10 Vol.% Azetylen) der Vakuumkammer zugeführt, der Druck in der Kammer in Höhe von 1*10 -^Torr eingestellt und die erste Schicht der dekorativen Aussenschicht mit einer Stärke von 9 fum niedergeschlagen. Nach der Erreichung der vorgegebenen Stärke wird die Zuführung des Gasgemisches beendet, der Kammer
wird Stickstoff zugeführt, indem man seinen Druck in
_3
der Kammer in Höhe von 5*10 Torr einstellt, und die zweite Schicht der dekorativen Aussenschicht aus dem Gemisch der Nitride des Titans und Zirkoniums mit einer Stärke von 4 fum niedergeschlagen.
Technische und medizinische Kenndaten der hergestellten Prothese entsprechen den Kenndaten der in Beispiel 7 genannten Prothese.
Beispiel 23
Man fertigt eine Zahnprothese in 131OIm einer gelöteten brückenartigen Konstruktion, die eine Grundlage aus nichtrostendem Chrom-Nickel-Stahl und Silber-Kadmium-Lot mit einer dekorativen Aussenschicht, die sich aus zwei Schichten zusammensetzt, eine von denen, die an der Grundlage anliegt, aus dem Gemisch der Monoxide des Titans und Zirkoniums (33 Gew.% Titanoxide und 67 Gew.% Zirkoniumoxide) und die zweite aus einem Gemisch der Oxidnitride des Titans und Zirkoniums (33 Gew.% Titanoxidnitrid und 67 Gew.% Zirkoniumoxidnitrid) besteht, und mit einer zusätzlichen Schicht aus Chromnitrid darstellt.
Die Prothesengrundlage wird hergestellt und wie in Beispiel 11 gewaschen.
Die Grundlage wird dann in einer Vakuumkammer an der Trommel der Drehvorrichtung angebracht.
Die Vakuumkammer ist mit vier Pla^maquellen versehen, in einer von denen als verdampfbare Substanz Chrom, in der zweiten Titan und in der dritten und vierten Zirkonium dient. Die Vakuumkammer wird bis auf einen
—5
Druck von 2*10 J Torr evakuiert, eine Drehvorrichtung eingeschaltet, eine negative Spannung von 700 V an die Grundlage angelegt, die Chrom-Plasmaquelle eingeschaltet und darin der Bogenstrom von 80 A eingestellt. Während 4 Minuten erfolgt die Ionenreinigung der Grundlage durch Bombardierung derselben mit Chromionen.
Danach wird eine negative Spannung von 30 V an die Grundlage angelegt, Stickstoff der Kammer zugeführt, in-
dem man seinen Druck in Höhe von 5*1O"4 Torr einstellt, und die zusätzliche Schicht aus Chromnitrid mit einer
Stärke von 4 fum niedergeschlagen. Wenn die zusätzliche Schicht die vorgegebene Stärke erreicht, werden die
zwei Zirkoniurn-Plasmaquellen und die Tifcanquelle eingeschaltet, indem man darin Bogenstrom jeweils von 90 A
einstellt, die Chromplasmaquelle wird abgeschaltet und eine negative Spannung von 200 V an die Grundlage mit
dem zusätzlichen überzug aus Chrornnitrid angelegt.
Dann wird die Zuführung von Stickstoff der Kammer beendet, indem man Sauerstoff bei einem Druck von
3*10""* Torr zuführt9 und die erste Schicht der dekorativen Aussetischicht aus dem Gemisch des Titan- und Zirkoniummonoxids (33 Gew.% Titanmonoxid und 67 Gew.% Zirkoniummonoxid) mit einer Stärke von 4 ium niedergeschlagen. Danach wird die Zuführung des Sauerstoffs
beendet und ein Gasgemisch aus Stickstoff und Sauerstoff (8 2 Vol.56 Stickstoff und 18 Vol.96 Sauerstoff) zugeführt, indem man den Druck in der Kammer in Höhe von
5*10"^ Torr einstellt, und die zweite Schicht der dekorativen Aussenschicht aus dem Gemisch der Oxidnitride
des Titans und Zirkoniums mit einer Stärke von 6 pn
niedergeschlagen.
Die hergestellte dekorative Aussenschicht hat
eine mikrohärte von 2200 kp/mm", eine gute Adhäsion mit der Ubergangsschicht und eine Farbe, die der Farbe einer hochwertigen Goldlegierung entspricht.
Die hergestellte Prothese wird in der Mundhöhle
eines Patienten mit Visphat~Zement fixiert. Beobachtungen während zwei Jahren haben keine lokalen oder allgemeinen negativen Einwirkungen auf den Organismus des
Patienten nachgewiesen. Die Ganzheit der Schicht an der Prothese war nicht zerstört, die Farbe der Prothese hat sich nicht geändert.
Beispiel 24
Man fertigt eine Zahnprothese in Form einer monolithischen brückenartigen Konstruktion, die eine Grund-
lage aus einer Chrom-Kobalt-Legierung mit einer dekorativen Aussenschicht, die sich aus drei Schichten zusammensetzt, von denen eine, die an der Grundlage anliegt, aus Titaneyanonitr id, die zweite aus Titanoxidnitrid und die dritte aus Titannitrid besteht.
Die Prothesengrundlage wird hergestellt, poliert, gewaschen und in einer Vakuumkammer wie in Beispiel 1 untergebracht. Die Vakuumkammer ist mit drei Plasmaquellen versehen, die als verdunstbare Substanz Titan enthalten.
Die Ionenreinigung der Grundlage erfolgt durch Bombardierung mit Titanionen wie in Beispiel 1.
Dann wird eine negative Spannung von 220 V an die Grundlage angelegt, man schaltet die Plasmaquellen ein, · indem der Strom darin in Höhe jeweils von 90 A eingestellt wird. Danach wird ein Gasgemisch aus Stickstoff und Azetylen (90 Vol.% Stickstoff und 10 Vol.% Azetylen) der Kammer zugeführt, der Druck des Gemisches wird in Höhe von 5*10 Torr eingestellt und die erste Schicht der dekorativen Aussenschicht aus Titancyanonitrid mit einer Stärke von 4 pm niedergeschlagen.
Dann wird die Zuführung des Gasgemisches beendet und man führt ein Gasgemisch aus Stickstoff und Sauerstoff (82 Vol.% Stickstoff und 18 Vol.% Sauerstoff) der Kammer zu, indem der Druck in der Kammer in Höhe von
— 3
1*10 Torr eingestellt wird und die zweite Schicht der dekorativen Aussenschicht aus Titanoxidnitrid mj.t einer Stärke von 4 /um niedergeschlagen wird.
Danach wird die Zuführung des genannten Gasgemisches beendet und man führt Stickstoff zu, indem sein Druck in Höhe von 5·10 ^ Torr eingestellt wird, und die dritte Schicht der dekorativen Aussenschicht aus Titannitrid mit einer Stärke von 5 pm niedergeschlagen wird.
Die hergestellte dekorative Aussenschicht hat ο
eine Mikrohärte von 2500 kp/mm , eine hohe Adhäsion mit der Grundlage und eine Farbe, die der Tarbe einer hochwertigen Goldlegierung entspricht.
3328305
Die hergestellte Prothese wird in der Liundhöhle eines Patienten fixiert» Die Beobachtungen wahrend zwei Jahre haben keine lokalen beziehungsweise allgemeinen negativen Sinwirkungen auf den Organismus des Patienten nachgewiesen. Die Farbe der Prothese hat sich nicht geändert. Bs wurde keine Zerstörung der Ganzheit der Schicht beobachtet.
Bei der überwiegenden Mehrheit der erfindungsgernässen Varianten der Konstruktion der Zahnprothesen *»urden ausreichend umfassende und gründliche medizinisch- -biologische Untersuchungen durchgeführt, die über die Grenzen der klinischen Untersuchungen hinausgehen»
Die Untersuchungen wurden hauptsächlich in folgenden Htuptrichtungen geführt»
1. Hygienisch-chemische Untersuchung durch Prüfung der Migration der Metalle einer Zahnprothese in äiodellmedien,
2. Untersuchung der Einwirkung des Stoffes der Schichten und ihrer Zusammensetzung in der Prothese auf
PO Mikroorganismen, Mikroflora der Mundhöhle und die Entwicklung der Kulturen eines lebenden Gewebes.
3. Histologische und hvstochemische Untersuchung der Reaktionen des Gewebes eines Organismus rings um das Implantat mit dem zu untersuchenden Überzug (Material).
4. Untersuchung des funktionellen Zustandes des Organismus von Tieren mit einem Implantaten·
- Kenndaten des Zustandes der allgemeinen Reaktionsfähigkeit;
- Dynamik der Masse eines Körpers;
- Hystaminmenge im Blut;
- Gehalt an Vitamin C im Blut;
- Beständigkeit gegenüber funktioneilen Belastungen;
- Zustand des zentralen Hervensystems;
- Leber- und I1Ti er enf unk tion.
5. Histologische und hi^tochemische Untersuchung von Imienorganen (Leber, liieren, Milz, Herz, Nebennieren) .
6. Klinische Untersuchungen der erfindungsgemässen Konstruktionen der Zahnprothesen.
Bei den meisten Konstruktionen der erfiiidungsgemässen Zahnprothesen wurde das aufgeführte Programm der Forschungen in vollem Umfang und mit positiven Ergebnissen erfüllt. Bei den anderen Typen der Konstruktionen befindet sich das Programm in der Stufe les Abschlusses mit positiven Aussichten.

Claims (9)

Patentanwälte : ; : - : :: :*: :. *. ZELLENTlN- ZWEIBRÜCKENSTR. 15 8OOO MÜNCHEN 2 3328905
1. Dnepropetrowskij inedizinskij Institut 10. August 1983 Dnepropetrovsk / Sowjetunion
2. Ukrainskij Institut usowerschenstwowanija AS/Os wratschej
3. Charkowskij politechnitscheskij institut P 89 774 imeni W.I. Lenina
4. Charkowskij instrumental^ j sawod
Charkow / Sowjetunion
ZAHNPROTHESE UND VERFAHREN PUR IHRE HERSOiELLUNG
PATENTANSPRÜCHE.
( 1/ Zahnprothese, bestehend aus:
- einer Grundlage, die eine feste korrosionsbeständige Metalllegierung darstellt;
- mindestens einer dekorativen Aussensenicht, dadurch gekennzeichnet, dass
- die dekorative Aussenschicht aus einem festeren
Material als die Grundlage ausgeführt ist und aus Nitriden, Oxidnitriden, Carbooxidnitriden, Cyanonitriden und/oder Honoxiden der Metalle der IV. Nebengruppe des Periodensystems besteht, und
- das Verhältnis der Stärke der dekorativen Aus- senschicht zur Stärke der Grundlage l?10 bis 1-200 beträgt.
2, Zahnprothese nach Anspruch 1, dadurch gekennzeic hnet, dass sie als Material für die dekorative Aussenschicht Nitride, Oxidnitride, Carbooxidnitride, Cyanonitride und/oder Monoxide des Titans und/oder Zirkoniums enthält.
3. Zahnprothese nach Anspruch loder 2, dadurch gekennzeic hnet, dass zwischen der
3328305
Prothesengrundlage und der dekorativen Aussenschicht
angeordnet eine Schutzschicht aus einem Metall / ist, das elektronegativer als das Material der dekorativen Aussenschicht ist, und das die Fähigkeit besitzt, im flüssigen
Medium der Mundhöhle passiviertfwerden, wobei das Verhältnis der Stärke der Schutzschicht zur Stärke der dekorativen Aussenschicht 0,3:1 bis IrI beträgt.
4· Zahnprothese nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Metall der Schutzschicht Titan, Tantal oder Chrom enthält.
5. Zahnprothese nach Anspruch leder 2, dadurch gekennzeichnet, dass
- zwischen der dekorativen Aussenschicht und der Prothesengrundlage eine Ubergangsschicht vorhanden ist, die sich aus Titan, Tantal oder Chrom im Gemisch mit einem entsprechenden Nitrid unter Veränderung
die **
der Konzentration des Nitrids über j Stärke der Ubergangsschicht im Bereich von 0,01 bis 90-99,9 Gew.% zusammensetzt, und
- das Verhältnis der Stärke der Ubergangsschicht zur Stärke der dekorativen Aussenschicht 0,3:1 bis 1·1 beträgt.
6. Zahnprothese nach Anspruch 3 oder 4, d a, d u r c h gekennzeichnet, dass
- zwischen der dekorativen Aussenschicht und der Schutzschicht eine Ubergangsschicht vorhanden ist, die sich aus Titan, Tantal oder Chrom im Gemisch mit einem entsprechenden Nitrid unter Veränderung der Konzentration des Nitrids über ^eStärke der Ubergangsschicht im Bereich von 0,01 bis 90-99,9 Gew.% zusammensetzt, und
- das Verhältnis der Stärke der Ubergangsschicht zur Stärke der dekorativen Aussenschicht 0,3?1 bis 1*1 beträgt.
7. Zahnprothese nach Anspruch loder 2, dadurch gekennzeic hnet, dass
- sie dann, . wenn die Prothesengrundlage eine Konstruktion aus gelöteten Elementen einer festen korrosionsbeständigen Metallegierung darstellt,
zwischen der dekorativen Aussenschicht und der Prothesengrundlage eine zusätzliche Schicht aus Kobalt, Nickel, Chrom, Molybdän oder Zirkonium oder aus Chrom- oder Molybdännitriden enthält, und
- das Verhältnis der Stärke der zusätzlichen Schicht zur Stärke der dekorativen Aussenschicht 0,5:1 bis 1:1 beträgt.
8. Zahnprothese nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass
- sie dann, wenn die Prothesengrundlage eine Konstruktion aus gelöteten Elementen einer festen korrosionsbeständigen Metallegierung darstellt, zwischen der Ubergangsschicht und der Prothesengrundlage eine zusätzliche Schicht aus Kobalt, nickel, Chrom, Molybdän oder Zirkonium enthält, und
- das Verhältnis der Stärke der zusätzlichen
Schicht zur Stärke der dekorativen Aussenschicht 0,5:1 bis 1*1 beträgt.
9. Verfahren zur Herstellung einer Zahnprothese nach einem der Ansprüche 1 bis 8, daß die
- Herstellung einer Grundlage durch Zusammenlötung von Elementen der Zahnprothese aus einer festen korrosionsbeständigen Metallegierung zu einer einheitlichen Konstruktion sowie das
- Auftrageneiner dekorativen Aussenschicht im Vakuumtechnologieverfahren umfaßt, dadurch gekennzeichnet, dass
- die Zone der Lötverbindung der genannten Konstruktion oder die ganze Konstruktion vor dem Auftragen der dekorativen Aussenschicht mit einer zusätzlichen Schicht aus Kobalt, Nickel, Chrom, Molybdän, oder Zirkonium oder aus Chrom- oder
Molybdännitriden galvanisch oder im Vakuumtechno-1ogieverfahren überzogen wird, und
- das Verhältnis der Stärke der zusätzlichen Schicht zur Stärke der dekorativen Aussenschicht 0,5:1 bis 1;1 beträgt.
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