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DE3328469A1 - Verzinktes isolierrohr sowie verfahren zu seiner herstellung - Google Patents

Verzinktes isolierrohr sowie verfahren zu seiner herstellung

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Publication number
DE3328469A1
DE3328469A1 DE19833328469 DE3328469A DE3328469A1 DE 3328469 A1 DE3328469 A1 DE 3328469A1 DE 19833328469 DE19833328469 DE 19833328469 DE 3328469 A DE3328469 A DE 3328469A DE 3328469 A1 DE3328469 A1 DE 3328469A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tube
pipe
jacket
inner tube
insulating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19833328469
Other languages
English (en)
Inventor
Hans 5901 Wilnsdorf Flender
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FLENDER KG RUDOLF
Original Assignee
FLENDER KG RUDOLF
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FLENDER KG RUDOLF filed Critical FLENDER KG RUDOLF
Priority to DE19833328469 priority Critical patent/DE3328469A1/de
Publication of DE3328469A1 publication Critical patent/DE3328469A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L59/00Thermal insulation in general
    • F16L59/14Arrangements for the insulation of pipes or pipe systems
    • F16L59/16Arrangements specially adapted to local requirements at flanges, junctions, valves or the like
    • F16L59/18Arrangements specially adapted to local requirements at flanges, junctions, valves or the like adapted for joints
    • F16L59/184Flanged joints

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Insulation (AREA)
  • Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)

Description

  • Verzinktes Isolierrohr sowie Verfahren zu seiner Herstellung
  • Die Erfindung betriff ein verzinktes Isolierrohr, insbesondere für den Transport und/oder erwärmten Medien dienende Rohrleitungen im Bergbau, bei welchem ein der Medienführung dienendes Innenrohr mindestens über den größten Teil seiner Länge mit radialem Abstand von einem Mantelrohr umgeben ist, das wenigstens an seinen Enden je mit einem Stützring wasserdampfdicht verschweißt wird, der wiederum mit dem Innenrohr in wenigstens wasserdampfdichter Schweißverbindung steht, und bei welchem der zwischen dem Innenrohr, dem Mantelrohr und den Stützringen begrenzte Raum mit geschäumtem Kunststoff ausgefüllt ist.
  • Bei verzinkten Isolierrohren dieser Gattung besteht die Forderung, das der Medienführung dienende Innenrohr zumindest dann, wenn es mit losen Flanschen und glatten Bunden ausgestattet ist, nach DIN 20002, Teil 1 bis Teil 3, auszuführen.
  • Gattungsgemäße Isolierrohre, die dieser Bedingung entsprechen, sind dabei bereits bekannt durch das DE-GM 82 19 397. Durch diese Druckschrift gehören aber auch schon Isolierrohre der gattungsgemäßen Art zum Stand der Technik, die feste Flansche haben und bei denen diese Flansche zugleich auch als Stützringe dienen, die den radialen Abstand des Mantelrohres vom Innenrohr aufrechterhalten.
  • Um das Eindringen von Feuchtigkeit in den die Isolierschicht aus geschäumtem Kunststoff enthaltenden Raum zwischen dem Mantelrohr und dem Innenrohr zu verhindern, ist es bei diesen bekannten Isolierrohren erforderlich, wasserdampfdichte Verschweißungen vorzunehmen, wobei' diese entweder unmittelbar zwischen dem Innenrohr und dem Mantelrohr liegen oder aber unter Vermittlung der zwischengeschalteten Stützringe vorgenommen werden. Dabei ist es notwendig, sämtliche Schweißnähte bereits vor Durchführung der Feuerverzinkung herzustellen, damit auch diese Nahtbereiche durch eine genügend starke Zinkauf lage einen hohen Korrosionsschutz erhalten Das Ein- und Ausfließen des geschmolzenen Zinks in den und aus dem Hohlraum zwischen dem Innenrohr und dem Mantelrohr wird durch besondere Öffnungen im Mantelrohr und/oder in den Stützringen ermöglicht. Diese Öffnungen dienen dabei zugleich auch zum späteren Einbringen des geschäumten Kunststoffs in den Hohlraum. Hiernach werden dann die Öffnungen durch Eindrehen besonderer Verschlußschrauben hermetisch abgedichtet.
  • In der Praxis hat sich der Nachteil gezeigt, daß sich bei der Durchführung der Feuerverzinkungr und zwar als Folge unvermeidbarer Wärmespannungen zwijchen-dem Innenrohr und dem Mantelrohr, beträchtliche Verwerfungen am Mantelrohr einstellen.
  • Als Folge dieser Verwerfungen-stellen sich dann aber gegebenenfalls beträchtliche Abstandsunterschiede zwischen dem Innenumfang des Mantelrohres und dem Außenümfang des Innenrohres ein, die zwangsläufig eine ufl#q#le#-' a-ß#ig #~a:#dstärke des geschäumten Kunststoffes um das Innenrohr ergeben und damit den angestrebten optimalen Isoliereffekt -erheblich beeinträchtigen.
  • Ein wichtiges Kriterium bei den verzinkten Isolierrohren der gattungsgemäßen Art liegt auch darin, daß die Isolierung möglichst dicht an deren Verbindungsflansche und/oder Bunde herangeführt wird, um der Bildung übermäßig großer Wärmebrücken entgegenzuwirken, die sonst nur durch besondere Isolierkappen nach außen abgeschirmt werden können.
  • Abgesehen davon, daß solche Isolierkappen im Bereich der Flanschverbindungen einen zusätzlichen Aufwand erfordern, lassen sie sich in vielen Fällen auch wegen Platzmangels nicht einsetzen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Isolierrohr der gattungsgemäßen Art zu schaffen, bei dem einerseits ein Verwerfen des Mantelrohres als Folge der beim Verzinkungsvorgang unvermeidbaren Wärmespannungen nicht eintritt, und welches andererseits so ausgelegt ist, daß es im Verbindungsbereich nur minimale Wärmebrückenquerschnitte zum Innenrohr hin aufweist.
  • Die Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß nach dem Kennzeichen des Anspruchs 1 dadurch erreicht, daß die Stützringe aus Formteilen bestehen, die einen radialen Wandabschnitt haben, dessen Materialdicke etwa gleich der Wanddicke des Innenrohres ist.
  • Gegenüber den verzinkten Isolierrohren bekannter Art, bei denen die Stützringe im Bereich zwischen dem Innenrohr und dem Mantelrohr beträchtliche Materialquerschnittsmaßierungen aufweisen, hat sich erfindungsgemäß der Vorteil gezeigt, daß die geringen Materialansammlungen im radialen Wandabschnitt nicht nur den unterschiedlichen Wärmedehnungen zwischen dem Innenrohr und dem Mantelrohr beim Verzinkungsvorgang problemlos folgen können, sondern daß zugleich auch der Wärmefluß zwischen dem Innenrohr und dem Mantelrohr minimiert wird.
  • Nach der Erfindung besteht eine besonders einfache Ausgestaltungsmöglichkeit gemäß Anspruch 2 darin, daß die Stützringe mit winkel- und L-förmigem Querschnitt aus Blech geformt sind. Hierbei ist es nach Anspruch 3 wichtig, daß die Blechdicke der Stützringe höchstens gleich der, vorzugsweise aber kleiner als die Wanddicke des Innenrohres bemessen ist.
  • Vorteilhaft werden die Stützringe so ausgelegt, daß ihre Blechdicke kleiner als die Wanddicke des Innenrohres aber größer als die Wanddicke des Mantelrohres bemessen ist.
  • Eine Weiterbildungsmaßnahme des Isolierrohres mit den Merkmalen der Ansprüche 1 bis 3 wird nach Anspruch 4 erfindungsgemäß auch darin gesehen, daß die Stützringe mit Abstand hinter den an den Enden des Innenrohres befestigten Bunden und den daran abgestützten, losen Flanschen mit dem Innenrohr wasserdampfdicht verschweißt sind.
  • Ein Isolierrohr, bei welchem die Stützringe zwischen Innenrohr und Mantelrohr unmittelbar von den auf den Enden des Innenrohres durch Schweißen befestigten massiven Bunden und/oder Flanschen gebildet sind ist andererseits erfindungsgemäß nach Anspruch 5 dadurch gekennzeichnet, daß die Materialdicke der Bunde und/ oder Flansche in dem den radialen Abstand zwischen Innenrohr und Mantelrohr überbrückenden Ringbereich durch eine rückseitige und/oder stirnseitige Einformung, insbesondere Eindrehung, verringert ist.
  • Dabei kann gemäß Anspruch 6 die Einformung, insbesondere Eindrehung, eine Breite haben, welche sich etwa über 2/3 des radialen Abstandes zwischen dem Innenrohr und dem Mantelrohr erstreckt.
  • Eine andere wichtige Ausgestaltungsmaßnahme der Erfindung wird nach Anspruch 7 darin gesehen, daß das Mantelrohr mit seinem Innenumfang bündig an den Außenumfang der Einformung, insbesondere Eindrehung, anschließt, während das Innenrohr mit seinem Außenumfang Abstand vom Innenumfang dieser Einformung, insbesondere Eindrehung, aufweist.
  • Sollen erfindungsgemäße Isolierrohre nicht durch Flanschverbindungen, sondern durch andere Kupplungsarten, bspw. die sogenannte Victaulic-Kupplungsverbindungen zu Rohrleitungen zusammengeschlossen werden, dann erweist es sich nach Anspruch 8 als wichtig, daß der Bund und/oder Flansch einen sich an den Außenumfang der Einformung, insbesondere Eindrehung, koaxial anschließenden, in Längsrichtung wenigstens teilweise konisch oder geschweift difergierenden Halsteil aufweist, dessen freies Ende mit dem Mantelrohr verschweißt ist.
  • Ein Verfahren zur Herstellung von verzinkten Isolierrohren, welche die Merkmale nach einem der Ansprüche 1 und 5 bis 8 aufweisen, und die nach dem Verschweißen von Mantelrohr und Innenrohr mit den Bunden und/oder Flanschen verzinkt werden, während daran anschließend der zwischen dem Innenrohr, dem Mantelrohr sowie den Bunden und/oder Flanschen begrenzte Raum mit geschäumtem Kunststoff ausgefüllt wird, zeichnet sich nach Anspruch 9 besonders dadurch aus, daß die Bunde und/oder Flansche zunächst mit dem Mantelrohr und dann mit dem Innenrohr verschweißt werden und daß dabei das Innenrohr vor dem Verschweißen erwärmt wird.
  • Hierdurch wird erreicht, daß der den Abstand zwischen dem Innenrohr und dem Mantelrohr überbrückende radiale Wandabcchnitt der Stützringe bzw. Bunde und/oder Flansche am fertigen Isolierrohr nicht über die vorgegebene Dichtungsebene hinausragen kann.
  • Die Erfindung wird nachfolgend an in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt Figur 1 im Längsschnitt den Endbereich eines Isolierrohres in bevorzugter Ausführungsform, Figur 2 den in Fig. 1 mit II gekennzeichneten Ausschnitt etwa in natürlicher Größe, Figur 2 eine der Fig. 2 entsprechende Darstellung bei etwas abgewandelter Ausführung, Figur 4 wiederum eine der Fig. 2 entsprechende Darstellung in weiter abgewandelter Ausführung und Figur 5 im Längsschnitt den Endbereich eines Isolierrohres, das für eine Kupplungsverbindung besonderer Art ausgelegt ist.
  • In Fig. 1 der Zeichnung ist ein Isolierrohr 1 gezeigt, wie es bspw. zur Herstellung von Rohrleitungen benutzt werden kann, wie sie im Steinkohlenbergbau für den Transport von gekühlten und/oder erwärmten Medien, insbesondere von Kühlwasser, gebraucht werden.
  • Das Isolierrohr 1 weist dabei ein der eigentlichen Medienführung dienendes Innenrohr 2 auf, welches mit radialem Abstand von einem Mantelrohr 3 umgeben ist.
  • Das Isolierrohr 1 hat an jedem seiner beiden Enden einen Bund 4, gegen dessen Rückseite ein das Mantelrohr 3 umgebender, loser Flansch 5 abgestützt werden kann. Der Bund 4 wird dabei von einem massiven Ringkörper 6 gebildet, der mit seinem Innenumfang das freie Ende des Innenrohres 2 umgreift und über eine Schweißnaht 7 druckdicht mit diesem verbunden ist.
  • An seiner Rückseite ist der Ring 7 mit einer stufenförmigen Eindrehung 8 verse#hen, in die das Ende des Mantelrohres 3 eingreift. Durch eine Schweißnaht 9 ist das Mantelrohr 3 fest und wasserdampfdicht mit der Rückseite des Ringkörpers 6 verbunden.
  • In der Rückseite des Ringkörpers 6 befindet sich eine ringartige Einformung 10, bspw. eine Eindrehung, die eine Breite 11 hat, die so bemessen ist, daß sie etwa 2/3 des Abstandes zwischen dem Außenumfang des Innenrohres 2 und dem Innenumfang des Mantelrohres 3 entspricht. Die Tiefe dieser Einformung 10 ist so gewählt, daß am Ringkörper 6-innerhalb des Bundes 4 ein Stützring 12 stehen bleibt, der einen radialen Wandabschnitt 13 und einen koaxilen Randabschnitt 14 aufweist.
  • Der koaxiale Wandabschnitt 14 umgreift dabei den Außenumfang des Innenrohres 2, während der Innenumfang des Mantelrohres 3 sich koaxial an die äußere Begrenzungsfläche 15 des Einformung 10 anschließt. Die Wanddicke des radialen Wandabschnittes 13 am Stützring 12 ist so gewählt, daß sie etwa der Wanddicke des Innenrohres 2 entspricht.
  • Geht man davon aus, daß nach DIN 20002, Teil 3, ein Innenrohr mit einer Nennweite von 100 mm eine Wanddicke von 3,2 mm aufweist, dann könnte der radiale Wandabschnitt 13 des Stützrings 12 eine Wanddicke bis zu etwa 3,5 mm erhalten, während die Wanddicke des Mantelrohres 3 3 mm betragen sollte.
  • Der durch den radialen Abstand zwischen dem Innenrohr 2 und dem Mantelrohr 3 am Isolierrohr 1 gebildete Hohlraum wird durch geschäumten Kunststoff, insbesondere Polyurethanschaum, ausgefüllt und bildet dadurch eine wirksame Isolierschicht 16 um das Innenrohr 2 des Isolierrohres 1.
  • Das Einführen des geschäumten Kunststoffes erfolgt durch Öffnungen 17 im Mantelrohr, die anschließend durch Eindrehen von Verschlußstopfen 18 wasserdampfdicht abgeschlossen werden.
  • Durch die Öffnungen 17 wird auch sichergestellt, daß bei der Feuerverzinkung geschmolzenes Zink in den Hohlraum zwischen dem Innenrohr 2 und dem Mantelrohr 3 eintreten kann, um dort eine wirksame Korrosionsschutzschicht aufzubauen.
  • Da das Innenrohr 2 und des Mantelrohr 3 vor der Durchführung der Feuerverzinkung schon fest und dicht mit dem Stützring 12 des Ringkörpers 6 verschweißt werden müssen, wenn auch im Schweißnahtbereich ein optimaler Korrosionsschutz erreicht werden soll, sind während des Vorgangs ver Feuerverzinkung Wärmespannungen zwischen dem Innenrohr 2 und dem Mantelrohr 3 unvermeidbar.
  • Da jedoch die Materialdicke im Bereich des radialen Wandabschnittes 13 des Stützrings 12 durch die ringartige Einformung 10, insbesondere eine Eindrehung, gegenüber der Gesamtdicke des Bundes 4 beträchtlich verringert ist, kann der Ringkörper 6 den Wärmespannungen in Längsrichtung des Isolierrohres 1 nachgeben und dadurch Verwerfungen des Mantelrohres 3 gegenüber dem Innenrohr 2 wirksam verhindern. Die verminderte Materialdicke des Ringkörpers 6 im Bereich des radialen Wandabschnittes 13 seines Stützringes 12 hat zugleich den weiteren vorteilhaften Zweck, die#Wärmebrückenbildung zwischen dem Innenrohr 2 und dem Bund 4 des Ringkörpers 6 beträchtlich zu verringern und dadurch den unerwünschten Wärmefluß zwischen dem Innenrohr 2, dem Außenrohr 3 und dem Bund 4 auf ein erträgliches Maß einzudämmen.
  • Der Ringkörper 6 des Isolierrohres 1 nach den Fig. 1 und 2 ist so ausgeführt, daß die freie Stirnfläche seines Bundes 4 und des einstückig damit ausgebildeten Stützringes 12 auf gleicher Ebene liegen.
  • In Fig. 3 der Zeichnung ist hingegen ein Ausführungsbeispiel des Isolierrohres 1 gezeigt, welches sich dadurch auszeichnet, daß sich in der freien Stirnfläche des Ringkörpers 6, und zwar im Bereich des Stützringes 12 eine Vertiefung 19, bspw. eine Eindrehung, befindet. Diese Vertiefung 19 ist so ausgebildet, daß sie sich über den gesamten radialen Wandabschnitt 13 des Stützringes 12 erstreckt und dadurch die Stirnfläche des Stützringes 12 im Bereich seines radialen Wandabschnittes 13 gegenüber der freien Stirnfläche des Bundes 4 zurückversetzt ist.
  • Diese Ausgestaltung des Ringkörpers 6 hat den Vorteil, daß die bei der Durchführung der Feuerverzinkung auftretenden Wärmespannungen zwischen dem Innenrohr 2 und dem Mantelrohr 3 einen Längenausgleich in beiden Richtungen parallel zur Längsachse des Isolierrohres begünstigen.
  • Am Ringkörper 6 dient die freie Stirnfläche im Bereich des Bundes 4 jeweils als Anlagefläche für Dichtungen 20, wie das deutlich aus den Fig. 2 und 3 entnommen werden kann.
  • In Fig. 4 ist ein Isolierrohr 21 gezeigt, bei dem das Innenrohr 22 mit radialem Abstand von einem Mantelrohr 23 umgeben ist. Dabei ragt das freie Ende des Innenrohres 22 um ein gewisses Teilstück aus dem Mantelrohr 23 heraus und ist mit dem Bund 24 fest verschweißt. Mit der Rückseite des Bundes 24 wirkt ein loser Flansch 25 zusammen. Der radiale Abstand des Mantelrohres 23 vom Innenrohr 22 des Isolierrohres 21 wird durch einen Stützring 26 aufrechterhalten, der mit winkelförmigem oder L-förmigem Querschnitt aus Blech geformt ist. Die Blechdicke des Stützrings 26 ist dabei höchstens gleich der, vorzugsweise aber kleiner als die Wanddicke des Innenrohres 22 bemessen.
  • Dabei ist der Stützring 26 mit Abstand hinter dem Bund 24 und dem daran abgestützten, losen Flansch 25 über seinen radialen Wandabschnitt 28 durch eine Schweißnaht 27 wasserdampfdicht und fest mit dem Innenrohr 22 verbunden. Andererseits steht der Stützring 26, ebenfalls über eine Schweißnaht 30 wasserdampfdicht und fest über seinen axialen Wandabschnitt 29 mit dem Mantelrohr 23 in Verbindung.
  • Der Hohlraum zwischen dem Innenrohr 22 und dem Mantelrohr 23 ist mit einer Isolierschicht 31 aus geschäumtem Kunststoff, insbesondere Polyurethanschaum, ausgefüllt. Auch bei dem Isolierrohr 21 nach Fig. 4 erfolgt die Feuerverzinkung nach der Herstellung sämtlicher Schweißnähte, so daß diese einen optimalen Korrosionsschutz erhalten. Das Ein- und Ausfließen des geschmolzenen Zinks in den und aus dem Hohlraum zwischen dem Innenrohr 22 und dem Mantelrohr 23 wird durch Öffnungen 32 ermöglicht, die sich im Stützring 26 befinden. Die bei der Feuerverzinkung auftretende, unterschiedliche Wärmedehnung zwischen dem Innenrohr 22 und dem Mantelrohr 23 wird problemlos von den Stützringen 26 aufgenommen, so daß keine Verwerfungen des Mantelrohres 23 gegenüber dem Innenrohr 22 auftreten.
  • Der verhältnismäßig geringe Materialquerschnitt der Stützringe 29 bildet nur relativ kleine Wärmebrücken zwischen dem Innenrohr 22 und dem# Mantelrohr 23, so daß ein unerwünscht großer Wärmetransport zwischen diesen verhindert wird.
  • In Fig. 5 ist eine Ausbildungsmöglichkeit für ein Isolierrohr 1' gezeigt, die sich von derjenigen nach den Fig. 1 bis 4 im wesentlichen dadurch unterscheidet, daß sie nicht für eine Flanschverbindung benachbarter Rohrabschnitte ausgelegt ist, sondern eine Schnellkupplung bspw. in Form der sogenannten Victaulic-Kupplungsverbindung ermöglicht.
  • Grundsätzlich weist dabei der das Innenrohr 2' mit dem Mantelrohr 3' verbindende Ringkörper 6' die gleiche Ausgestaltung auf, wie der Ringkörper 6 beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und 2. Er hat also einen Stützring 12' mit radialem Wandabschnitt 13' und koaxialem Wandabschnitt 14' sowie einen Bund 4'.
  • Unterschiedlich ist aber, daß der Bund 4' rückseitig einen sich an den Außenumfang der Einformung 10', insbesondere Eindrehung, unmittelbar an deren Außenumfang 15' anschließenden Halsteil 18' hat. Dabei ist dieser Halsteil wenigstens teilweise konisch oder geschweift divergierend ausgebildet und an seinem freien Ende über eine Schweißnaht 19' wasserdampfdicht mit dem Mantelrohr 3' verbunden. Das Innenrohr 2' ist hingegen in gleicher Weise wie das Innenrohr 2 bei den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 1 bis 3 durch eine Schweißnaht 7' mit dem Innenumfang des koaxialen Wandteils 14' am Stützring 12' verbunden.
  • Bei der Herstellung der in den Fig. 1 bis 5 dargestellten Isolierrohre 1, 21, 1' hat es sich besonders bewährt, wenn mit den Ringkörpern 6 bzw. 6' und den Stützringen 26 zunächst das Mantelrohr 3, 3' oder 23 verschweißt wird. Vor dem anschließenden Verschweißen des Innenrohres 2, 2' oder 22 wird dieses dann zunächst so erwärmt, daß es in gewissem Maße eine Längendehnung erfährt. Beim anschließenden Erkalten des Innenrohres wird dann auf die die Verbindung zum Mantelrohr herstellenden Stützringe so eingewirkt, daß auch beim anschließenden Feuerverzinken eine unerwünschte, nachträgliche Längung des Gesamtrohres zwischen den Stirnflächen seiner Bunde nicht mehr auftreten kann.

Claims (9)

  1. Patentansprüche Verzinktes Isolierrohr, insbesondere für den Transport von gekühlten und/oder erwärmten Medien dienenden Rohrleitungen im Bergbau, bei welchem ein der Medienführung dienendes Innenrohr mindestens über den größten Teil seiner Länge mit radialem Abstand von einem Mantelrohr umgeben ist, das wenigstens an seinen Enden je mit einem Stützring wasserdampfdicht verschweißt ist, der wiederum mit dem Innenrohr in wasserdampfdichter Schweißverbindung steht, und bei welchem der zwischen dem Innenrohr, dem Mantelrohr und den Stützringen begrenzte-Raum mit geschäumtem Kunststoff ausgefüllt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützringe (12; 26, 12') aus Formteilen bestehen, die einen radialen Wandabschnitt (13; 28; 13') haben, dessen Materialdicke etwa gleich der Wanddicke des Innenrohres (2; 22; 2') ist.
  2. 2. Isolierrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützringe (26) mit winkel- oder L-förmigem Querschnitt aus Blech geformt sind (Fig. 4).
  3. 3. Isolierrohr nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Blechdicke der Stützringe (26) höchstens gleich der, vorzugsweise aber kleiner als die Wanddicke des Innenrohres (22) bemessen ist (Fig. 4).
  4. 4. Isolierrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Stützringe (26) mit Abstand hinter den an den Enden des Innenrohres (22) befestigten Bunden (24) und den daran abgestützten, losen Flanschen (25) mit dem Innenrohr (22) wasserdampfdicht verschweißt sind (27; Fig. 4).
  5. 5. Isolierrohr nach Anspruch 1, bei welchem die Stützringe zwischen Innenrohr und Mantelrohr unmittelbar von den auf den Enden des Innenrohres durch Schweißen befestigten, massiven Bunden und/oder Flanschen gebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Materialdicke der Bunde und/oder Flansche (6, 6') in dem den radialen Abstand zwischen Innenrohr (2; 2') und Mantelrohr (3; 3') überbrückenden Ringbereich (13; 13') durch eine rückseitige und/oder stirnseitige Einformung (10; 10') und/oder (19), insbesondere Eindrehung, verringert ist (Fig. 1 bis 3 und 5)
  6. 6. Isolierrohr nach einem der Ansprüche 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einformung (1010'), insbesondere Eindrehung, eine Breite (11), die sich etwa über zwei Drittel des radialen Abstandes zwischen dem Innenrohr (2; 2') und dem Mantelrohr (3; 3') erstreckt (Fig. 1 bis 3 und 5).
  7. 7. Isolierrohr nach einem der Ansprüche 1, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Mantelrohr (3) mit seinem Innenumfang bündig an den Außenumfang (15) der Einformung (10), insbesondere Eindrehung Eindrehung, anschließt, während das Innenrohr (2) mit seinem Außenumfang Abstand vom Innenumfang dieser Einformung (10), insbesondere Eindrehung, aufweist Fig. 1 bis 3)
  8. 8. Isolierrohr nach einem der Ansprüche 1 und 5 bis 7, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Bund und/oder Flansch (6') einen sich an den Außenumfang (15') der Einformung (10'), insbesondere Eindrehung, koaxial anschließenden und in Längsrichtung wenig stens teilweise konisch oder geschweift divergierenden Halsteil (18') aufweisen dessen freies Ende mit dem Mantelrohr (3') verschweißt ist (Fig. 5).
  9. 9. Verfahren zur Herstellung eines verzinkten Isolierrohres nach einem der Ansprüche 1 und 5 bis 8, welches nach dem Verschweißen von Mante-lrohr und Innenrohr mit den Bunden und/oder Flanschen versinkt und bei dem daran anschließend der zwischen dem Innenrohr, dem Mantelrohr sowie den Bund und/oder Flanschen#- b#g#enzte Raum mit geschäumtem Kunststoff ausgefüllt wird, d a d u r c h g e#e..n n z e i c h n e t, daß die Bunde und/oder Flansche (6; 6') zunächst mit dem Mantelrohr (3; 3') und dann mit dem Innenrohr (2; 2') verschweißt werden, und daß dabei als Innenrohr (2; 2') vor dem Verschweißen erwärmt wird.
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