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DE3327034C2 - - Google Patents

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Publication number
DE3327034C2
DE3327034C2 DE19833327034 DE3327034A DE3327034C2 DE 3327034 C2 DE3327034 C2 DE 3327034C2 DE 19833327034 DE19833327034 DE 19833327034 DE 3327034 A DE3327034 A DE 3327034A DE 3327034 C2 DE3327034 C2 DE 3327034C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
activated sludge
aeration tank
tank
separated
waste water
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19833327034
Other languages
English (en)
Other versions
DE3327034A1 (de
Inventor
Friedhelm 4130 Moers De Sahlmen
Rolf Dipl.-Ing. 4000 Duesseldorf De Brockmann
Helmut Dipl.-Ing. 4060 Viersen De Janz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayer AG filed Critical Bayer AG
Priority to DE19833327034 priority Critical patent/DE3327034A1/de
Publication of DE3327034A1 publication Critical patent/DE3327034A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3327034C2 publication Critical patent/DE3327034C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D19/00Degasification of liquids
    • B01D19/02Foam dispersion or prevention
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F3/00Biological treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F3/02Aerobic processes
    • C02F3/12Activated sludge processes
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F3/00Biological treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F3/02Aerobic processes
    • C02F3/12Activated sludge processes
    • C02F3/24Activated sludge processes using free-fall aeration or spraying
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
    • Y02W10/00Technologies for wastewater treatment
    • Y02W10/10Biological treatment of water, waste water, or sewage

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Microbiology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Activated Sludge Processes (AREA)
  • Aeration Devices For Treatment Of Activated Polluted Sludge (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Zerstörung von sich auf der Oberfläche eines Abwasser-Belebtschlammgemisches in einem Belebungsbecken bildenden Schaum gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Die Schaumbildung im Belebungsbecken ist insbesondere dann sehr ausgeprägt, wenn wasch­ aktive Substanzen im Abwasser enthalten sind. Schaum­ probleme treten aber auch aufgrund von sekundären Reak­ tionen aus dem biologischen Prozeß auf; es bildet sich der sehr stabile Eiweißschaum. Durch die Schaumbildung kommt es zum Flotieren von Belebtschlamm, der dann nicht mehr im System wirksam werden kann. Der Belebt­ schlamm wird mit dem Schaum ausgetragen und behindert die Absetzvorgänge bei der Schlammabtrennung aus dem Abwasser.
Zur Überwindung dieser Schwierigkeiten ist es durch die DE-OS 27 08 026 bekanntgeworden, dem Belebungsbecken einen Teil des Abwasser-Belebtschlammgemisches zu entnehmen und diesen dem Belebungsbecken durch Versprühen oberhalb der Flüssig­ keitsoberfläche wieder zuzuführen.
Dieses bekannte Verfahren hat jedoch den Nachteil, daß zur Schaumzerstörung aufgrund der Umwälzung des Abwasser-Belebtschlammgemisches ein relativ hoher Energieaufwand erforderlich ist. Außerdem muß der abgetrennte Be­ lebtschlamm in einem getrennten Verfahrensschritt mittels eines Förderbandes zurückgeführt werden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Schaumzerstörung im Belebungsbecken unter möglichst wirtschaftlichen Aspekten durchzuführen.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der abgetrennte Belebtschlamm durch Ver­ sprühen oberhalb der Flüssigkeitsoberfläche des Belebungsbeckens zurückgeführt wird.
Aus der DE-OS 25 04 507 ist zwar bereits bekannt, den Rücklaufschlamm über der Oberfläche des Abwasser-Belebtschlammgemisches zu versprühen, was jedoch dort ausschließlich der Sauerstoffanreicherung von Belebtschlamm und Abwasser dient.
Das Versprühen des zurückgeführten Belebtschlamms gemäß der Erfindung erfolgt zumindest auf einem Teil der Oberfläche der Flüssigkeit im Belebungsbecken, und zwar auf dem Teil, wo das Abgas aus dem Gasraum oberhalb der Wasseroberfläche ab­ geführt wird. Vorzugsweise erfolgt das Versprühen über der gesamten Oberfläche des Belebungsbeckens.
Der versprühte Belebtschlamm, der auf dem Schaum auf der Oberfläche des Abwasser-Belebtschlammgemisches im Belebungsbecken auf­ trifft, bewirkt eine wirksame Zerstörung des Schaumes, da die versprühten Belebtschlammteilchen aufgrund ihrer Masse einen größeren Impuls aufweisen als versprühte Flüssigkeitsteilchen. Damit ist das Schaumproblem auf eine energiesparende Weise gelöst. Weitere Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens bestehen darin, daß der zurückgeführte Belebtschlamm aus dem Gasraum oberhalb der Abwasseroberfläche Sauerstoff aufnimmt und demnach zur Sauerstoffversorgung des Abwasser-Belebtschlammgemisches beiträgt. Ferner werden flüch­ tige organische und geruchsintensive Substanzen aus der Abluft absorbiert, so daß die Abluftreinigung entlastet wird.
Erfindungsgemäß werden vorzugsweise mindestens 25% des in der Schlammabtrennvorrichtung, die z. B. als Dortmund- Brunnen ausgeführt sein kann, abgetrennten Belebt­ schlammes in das Belebungsbecken durch Versprühen auf die Oberfläche zurückgeführt. Besonders bevorzugt ist die Rückführung des gesamten abgetrennten Belebt­ schlammes in das Belebungsbecken.
Die vorliegende Erfindung ist nicht auf eine Abwasser­ reinigung in einem einzigen Belebungsbecken mit nach­ folgender Schlammabtrennung beschränkt. Sie kann selbst­ verständlich bei Turmbiologien oder bei mehrstufigen An­ lagen in gleicher Weise vorteilhaft betrieben werden.
Beispiel
Eine biologische Abwasserreinigungsanlage, die im Prin­ zip in der anliegenden Fig. 1 dargestellt ist, besteht aus einem Belebungsbecken 1, einer als Dortmund-Brunnen ausgeführten Schlammabtrennvorrichtung 2 und einer Ab­ gasreinigungsanlage 3. Über die Leitung 4 wird vorge­ klärtes Abwasser zugeführt. Über Leitung 5 und Düsen 6 wird Luft in das Abwasser eingeblasen. Das behandelte Abwasser verläßt über Leitung 7 das Belebungsbecken und wird in die Schlammabtrennvorrichtung 2 überführt. Von Belebtschlamm befreites Abwasser wird über Leitung 8 ausgeschleust. Der Belebtschlamm wird über Leitung 9 aus der Abtrennvorrichtung entnommen. Bei erfindungs­ gemäßer Arbeitsweise wird dieser über das Ventil 13 und Leitung 14 zu den Sprühdüsen 10 im Gasraum über dem Belebungsbecken gefördert und auf die Abwasserober­ fläche aufgesprüht.
Durch Zufuhr von 6000 m³n/h Luft durch die Düsen 6 konnte im Abwasser eine Sauerstoffkonzentration von 2 mg/l aufrechterhalten werden, wobei der Sauerstoff­ eintrag 1030 kg/h betrug. Der Sauerstoffgehalt der bei 11 austretenden Abluft betrug demzufolge 9%. Durch den auf die Flüssigkeitsoberfläche im Belebungsbecken aufgesprühten rückgeführten Belebtschlamm konnte die Schaumbildung wirksam unterdrückt werden.
Vergleichsbeispiel
Die im Beispiel beschriebene Abwasserreinigungsanlage wurde durch Umschalten des Ventils 13 entsprechend dem Stand der Technik betrieben, indem der bei 9 entnommene abgetrennte Belebtschlamm über Leitung 15 am Boden des Belebungsbeckens zurückgeführt wurde. Es wurde sehr starke Schaumbildung beobachtet, wobei der Schaum den gesamten Gasraum über der Wasseroberfläche des Belebungs­ beckens erfüllte. Zur Aufrechterhaltung des Betriebes der Abwasserreinigungsanlage war die Zugabe eines Ent­ schäumers in einer Konzentration von 5 ppm im Bele­ bungsbecken notwendig. Der gelöste Sauerstoff fiel daraufhin von 2 mg/l auf 0 mg/l ab. Es wurde festge­ stellt, daß der Sauerstoffeintrag von 1030 kg/h auf 640 kg/h bei gleicher Luftzufuhr zu den Düsen 6 abge­ fallen war. Zur Aufrechterhaltung eines Sauerstoff­ gehalts von 2 mg/l im Belebungsbecken war eine Erhöhung der Luftzufuhr auf 9600 m3 n /h notwendig. Der Sauerstoff­ gehalt der entsprechend erhöhten Abluftmenge war auf 13,4% angestiegen.

Claims (3)

1. Verfahren zur Zerstörung von sich auf der Oberfläche eines Abwasser-Belebtschlamm­ gemisches in einem Belebungsbecken bildendem Schaum, wobei das Abwasser in dem Belebungsbecken unter Zufuhr sauer­ stoffhaltiger Gase behandelt wird, der sich bilden­ de Belebtschlamm in einer anschließenden Schlamm­ abtrennvorrichtung von dem gereinigten Abwasser abgetrennt wird und der abgetrennte Belebtschlamm zumindest teilweise in das Belebungsbecken zurückge­ führt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der abge­ trennte Belebtschlamm durch Versprühen oberhalb der Flüssigkeitsoberfläche des Belebungsbeckens zurückge­ führt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß mindestens 25%, vorzugsweise 100% des abgetrennten Belebtschlamms zurückgeführt wer­ den.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Versprühen des zurückgeführten Belebtschlammes über zumindest einem Teil der Flüssigkeitsoberfläche im Belebungsbecken erfolgt.
DE19833327034 1983-07-27 1983-07-27 Verfahren zur biologischen abwasserreiniung Granted DE3327034A1 (de)

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DE3327034A1 DE3327034A1 (de) 1985-02-07
DE3327034C2 true DE3327034C2 (de) 1987-08-06

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1932640C3 (de) * 1969-06-27 1980-06-12 Botho Prof. Dr. 5100 Aachen Boehnke Abwasserreinigungsanlage
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Also Published As

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DE3327034A1 (de) 1985-02-07

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