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DE3326576A1 - Verfahren und vorrichtung zur erfassung der konzentration von abgasbestandteilen, insbesondere bei brennkraftmaschinen fuer kraftfahrzeuge - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur erfassung der konzentration von abgasbestandteilen, insbesondere bei brennkraftmaschinen fuer kraftfahrzeuge

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DE3326576A1
DE3326576A1 DE19833326576 DE3326576A DE3326576A1 DE 3326576 A1 DE3326576 A1 DE 3326576A1 DE 19833326576 DE19833326576 DE 19833326576 DE 3326576 A DE3326576 A DE 3326576A DE 3326576 A1 DE3326576 A1 DE 3326576A1
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DE
Germany
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probe
exhaust gas
oxygen
internal resistance
variable
Prior art date
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Application number
DE19833326576
Other languages
English (en)
Inventor
Ferdinand Dipl.-Ing. 7122 Besigheim Grob
Lothar 7148 Remseck Raff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
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Ceased legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N5/00Systems for controlling combustion
    • F23N5/003Systems for controlling combustion using detectors sensitive to combustion gas properties
    • F23N5/006Systems for controlling combustion using detectors sensitive to combustion gas properties the detector being sensitive to oxygen
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N27/00Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means
    • G01N27/26Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating electrochemical variables; by using electrolysis or electrophoresis
    • G01N27/403Cells and electrode assemblies
    • G01N27/406Cells and probes with solid electrolytes
    • G01N27/4065Circuit arrangements specially adapted therefor

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Description

  • v
  • Verfahren und Vorrichtung zur Erfassung der Konzentration von Abgasbestandteilen, insbesondere bei Brennkraftmaschinen für Kraftfahrzeuge Stand der Technik Die Erfindung geht aus von einem Verfahren und einer Vorrichtung zur Erfassung der Konzentration von Gasbestandteilen, insbesondere von Sauerstoffanteilen im Abgas einer Brennkraftmaschine, einer Öl- oder Gasfeuerungsanlage oder dgl. nach der Gattung des Verfahrens-bzw. Sachanspruchs. Derartige Verfahren und Vorrichtungen sind bereits seit langem bekannt und häufig in der Literatur diskutiert und beschrieben worden. Insbesondere hat es sich als notwendig erwiesen, die Temperatur derartiger Sonden zur Erzielung einer optimalen Meßgenauigkeit zu steuern oder zu regeln.
  • So wird beispielsweise in der DE-OS 31 17 790 vorgeschlagen, die Temperatur einer Grenzstromsonde bzw. Sauerstoffsonde mit Hilfe einer der Sonde aufgeprägten Wechselspannung zu messen. Die Höhe des durch die Sonde fliessenden Wechselstromes ist ein Maß für deren Innenwiderstand und somit auch für die Temperatur, da diese beiden Größen in einer eindeutigen Beziehung zueinander stehen.
  • Die von der Zusammensetzung des Gasgemisches abhängige Ausgangsgröße der Sauerstoffsonde, die im Vergleich zu der aufgeprägten Wechselgröße eine nur langsam veränderliche Zeitabhängigkeit aufweist, wird über ein Filter von der Wechselgröße getrennt und entsprechend weiterverarbeitet. Der durch die Sonde fließende Wechselstrom dient als Istwert für eine Temperaturregelung, bei der über einen externen Heizwiderstand die Temperatur der Sauerstoffsonde geregelt wird.
  • Eine mögliche Art der Regelung ist beispielsweise in der EP-OS 67 437 offenbart, bei der der von der Sauerstoffsonde räumlich getrennte Heizwiderstand zusammen mit dieser in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht ist. Als nachteilig erweist es sich hierbei, daß durch den geringen Wärmekontakt eine unnötig hohe Heizleistung zur Verfügung gestellt werden muß. Des weiteren ergeben sich durch diese räumliche Trennung von Heizer und Sonde zeitliche Verzögerungen in der Regelstrecke.
  • Eine andere Methode zur Heizung dieser Sauerstoffsonden wird beispielsweise in der DE-OS 29 28 496 dargestellt.
  • Hierbei ist vorgesehen, den Sauerstoffsensor direkt durch eine auf den Festkörperelektrolyt des Sensors angebrachte Heizwendel zu heizen. Diese Heizwendel werden durch Aufdrucken, Aufkleben oder Aufdampfen auf den Sondenkörper angebracht. Neben den beiden Meßelektroden der Sauerstoffsonde fallen somit mindestens zwei (bei Verwendung von zwei auf jeder Seite der Plättchen-Sauerstoffsonde angebrachten Heizwendel vier) zusätzliche Elektrodenanschlüsse an. Zum einen ist die erstellung derartiger Sauerstorfsonden relativ aufwendig, wie dies schon aus den Explosionsdarstellungen der DE-OS 29 28 496 ersichtlich ist. Zum anderen muß eine sichere elektrische Verbindung zwischen den Sondenelektroden und der angeschlossenen elektronischen Regelung und Auswerteschaltung gewährleistet werden. Insbesondere für den Einsatz derartiger Sonden im rauhen Kraftfahrzeugbetrieb sind aus diesem Grunde sehr aufwendige und kostspielige Maßnahmen zur Herstellung einwandfreier und langlebigersicherer Verbindungen notwendig.
  • Vorteile der Erfindung Das erfindungsgemäße Verfahren sowie die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens mit den Merkmalen des Verfahrensanspruchs bzw. des Sachanspruchs weist gegenüber dem Stand der Technik den Vorteil auf, daß die Erfassung der Konzentration von Gasbestandteilen äußerst sicher, präzise und auf relativ unkomplizierte Art durchgeführt werden kann.
  • Dadurch, daß die elektrische Wechselgröße zur Heizung der. Sauerstoffsonde direkt an die Meßelektroden der.
  • Sonde angelegt und die Sondentemperatur geregelt wird, tritt eine wesentliche Vereinfachung im Aufbau auf. Es werden die.Anschlüsse für die Sondenheizung eingespart und der elektrische Bauteile-Aufwand eingeschränkt, so daß sich eine erhöhte mechanische Stabilität und elektische Betriebssicherheit ergibt. Darüber hinaus wird natürlich auch die häufig aus Platin hergestellte Heizelektrode an sich eingespart, was zu einer erheblichen Kostenverringerung bei der Herstellung der Sonde führt.
  • Weiterhin erweist es sich als besonders vorteilhaft, daß die elektrische Wechselgröße zur Temperaturbeeinflussung der Sauerstoffsonde gleichzeitig zur Erfassung des Innenwiderstandes und damit der Temperatur der Sauerstoffsonde dient. Hierdurch läßt sich mit geringem Aufwand ein regelkreis zur Temperaturregelung der Sonde realisieren.
  • Durch die direkte Beheizung der Sauerstoffsonde über die beiden Meßelektroden ist eine optimale Nutzung der eingebrachten Heizleistung gewährleistet. Aufgrund der direkten Umsetzung der Heizleistung in der Sondenkeramik treten nur sehr geringe Wärmestrahlungsverluste auf und es ist dadurch möglich, den Leistungsteil des Temperaturregelkreises erheblich kleiner zu dimensionieren.
  • Insbesondere durch eine aktive Regelung der Temperatur ergeben sich weitere wesentliche Vorteile. Dadurch, daß die Sondenkeramik einen Widerstand mit negativem Temperaturkoeffizienten aufweist, wäre auch an eine Stabilisierung des durch die Sonde fliessenden Wechselstromes mit Hilfe eines in den Heizkreis geschalteten Vorwiderstandes zu denken. Durch eine derartige Stabilisierung kann die Heizleistung jedoch nur begrenzt, aber nicht abgeschaltet werden. Im Falle einer Temperaturregelung kann der Vorwiderstand entfallen, so daß wesentlich kleiner dimensionierte und damit kostengünstigere Bauelemente für den Heizkreis verwendet werden können.
  • Weitere Vorteile ergeben sich aus den Zeichnungen in Verbindung mit der Beschreibung der Ausführungsbeispiele.
  • Zeichnung Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen Figur 1 ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung, Figur 2a ein zweites Ausführungsbeispiel und Figur 2b ein Zeitdiagramm zur Erläuterung des Ausführungsbeispieles der Figur 2a, Figur 3 eine nähere Beschreibung des Regelkreises der Figur 2a und Figur 4 ein drittes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
  • Beschreibung der Ausführungsbeispiele In Figur 1 ist mit 10 eine Sauerstoffsonde bezeichnet, bei der der vom Ersatzschaltbild hier allein interessierende Innenwiderstand der Sonde die Nummer 11 trägt.
  • Da es sich im vorliegenden Ausführungsbeispiel bei der Sauerstoffsonde 10 um.eine Grenzstromsonde handelt, ist eine Gleichspannungsquelle 12 vorgesehen, die über eine Drossel 13 die Sauerstoffsonde 10 mit einer Vorspannung beaufschlagt. Der über die Sonde fließende Strom wird mittels eines Meßwiderstandes 14, der die eine Sondenelektrode 15a mit Massepotential verbindet, gemessen. Dem Widerstand 14 ist ein Kondensator 15 parallel geschaltet.
  • Die von der Konzentration der Gasbestandteile abhängige Ausgangsgröße der Sauerstoffsonde 10 wird von der Elektrode 15a über einen Tiefpaß bestehend aus einem Widerstand 16 sowie einem Kondensator 17 abgenommen.
  • Der Heiz- und Regelkreis zur Temperaturbeeinflussung der Sauerstoffsonde 10 besteht aus einem Transformator 18, dessen Primärwicklung 19 über einen Schalter 20 an eine Gleichspannungsquelle UB angeschlossen ist. Der Verbindungspunkt 21 der Drossel 13 mit der Sauerstoffsonde 10 wird über einen Kondensator 22 mit der an der Sekundärspule 23 des Transformators 18 anliegenden Wechselgröße beaufschlagt. Über einen Widerstand 24, dem die Serienschaltung aus einer Diode 25 sowie einem Kondensator 26 parallel liegt, ist die Sekundärspule 23 an Massepotential angeschlossen. Durch eine weitere Serienschaltung einer Diode 27 und eines Kondensators 28 ist der Verbindungspunkt 21 mit Massepotential verbunden. Die Signale zwischen der Diode 25 und dem Kondensator 26 sowie zwischen der Diode 27 und dem Kondensator 28 werden an eine Auswerteeinheit 29 weitergeleitet, deren Ausgangsgröße 30 durch eine Vergleichseinrichtung 31 mit einem vorgegebenen Sollwert 32 verglichen wird. Die Regelabweichung zwischen der Ausgangs größe 30 und dem Sollwert 32 wird einem Regler 33 zugeführt, der ausgangsseitig den Schalter 20 in Abhängigkeit von der Regelabweichung betätigt.
  • Die Vorrichtung funktioniert wie folgt: Zwischen den Elektroden der Sauerstoffsonde 10, die im vorliegenden Fall als Grenzstromsonde ausgebildet wird und mit einer Vorspannung der Spannungsquelle 12 beaufschlagt wird, fließt ein mit der an den beiden Elektroden anliegenden Sauerstoffkonzentrationsdifferenz variierender Strom, wie es beispielsweise in der DE-OS 27 11 880 ausführlich beschrieben ist. Dieser Strom ist relativ langsam veränderlich im Vergleich zu der elektrischen Wechselgröße, mit der die Sauerstoffsonde 10 über den Kondensator 22 von der Sekundärspule 23 des Kondensators 18 beaufschlagt wird. Die Frequenz der Wechselgröße liegt im Bereich 10 kHz bis 200 kHz und die Amplitude kann Spannungswerte im Bereich zwischen 10 und 300 Volt annehmen. Der durch die Sauerstoffsonde 10 fließende Strom setzt sich somit aus einem Quasi-Gleichstromanteil und einem Wechselstromanteil zusammen. Der demgemäß an dem Widerstand 14 auftretende Wechselspannungsanteil wird über den Kondensator 15 sowie über den Tiefpaß bestehend aus dem Widerstand 16 und dem Kondensator 17 herausgefiltert, so daß am Verbindungspunkt des Widerstandes 16 und des Kondensators 17 alleine der von der Sauerstoffkonzentration abhängige Quasi-Gleichspannungsanteil der Sauerstoffsonde 10, der zur Gemischregelung verwendet wird, anliegt. Der durch die Sauerstoffsonde 10 fließende Wechselstrom wird über den Widerstand 24 gemessen und von der Diode 25 und dem Kondensator 26 gleichgerichtet und geglättet. Die an der Sonde abfallende Wechselspannung wird am Verbindungspunkt 21 abgegriffen und entsprechend dem Wechselstrom über die Diode 27 und den Kondensator 28 weiterverarbeitet.
  • Die Auswerteeinheit 29, die auf analoger oder digitaler Basis arbeitet, bildet aus diesen beiden Größen den Wert des Innenwiderstandes 11 der Sauerstoffsonde, der seinerseits in der Vergleichseinrichtung 31 mit dem vorgegebenen Sollwert 32 verglichen wird. In Abhängigkeit von der Regelabweichung steuert der Regler 33 den Schalter 20 an. Die Ansteuerung kann entweder mit konstanter Frequenz und variabler Einschaltdauer bzw.
  • mit konstanter Einschaltdauer und variabler Frequenz durchgeführt werden. Es wird somit in Abhängigkeit vom Innenwiderstand bzw. der Temperatur der Sauerstoffsonde 10 über den Schalter 20 der Sauerstoffsonde Heizleistung zugeführt, so daß eine konstante Temperatur der Sondenkeramik gewährleistet ist.
  • Im Ausführungsbeispiel der Figur 2a, das sich von dem Ausführungsbeispiel der Figur 1 durch eine geänderte Istwerterfassung des Innenwiderstandes bzw. der Temperatur der Sauerstoffsonde 10 unterscheidet, sind äquivalente Teile mit gleichen Nummern bezeichnet. Zur Istwerterfassung des Innenwiderstandes der Sauerstoffsonde wird im vorliegenden Ausführungsbeispiel die an der Sekundärspule 23 des Transformators 18 anliegende Wechselgröße verwendet. Im Gegensatz zur Figur 1 ist die Sekundärspule 23 in diesem Fall direkt mit dem Massepotential verbunden. Die an der Sekundärspule anliegende Spannung wird über eine Diode 40 gleichgerichtet und über einen gegen Massepotential geschalteten Kondensator 41 geglättet. Diese Spannung wird mittels einer Vergleichseinrichtung 42 mit einem vorgegebenen Sollwert 43 verglichen und anschließend an einen Regler 44 weitergeleitet, der seinerseits, wie gehabt, den Schalter 20 ansteuert.
  • Die Funktionsweise dieser Anordnung soll mittels des Zeitdiagramms der-Figur 2b verdeutlicht werden. Es sei angenommen, daß der Schalter 20 mit einer Schließdauer T geschlossen und während der restlichen Zeit wie in dem obersten Diagramm angedeutetXgeöffnet sein soll. Demgemäß ergibt sich für den durch die Primärspule des Transformators 18 fließenden Strom iL der im mittleren Diagramm eingezeichnete Verlauf. Während der Schließphase des Schalters 20 steigt der Strom durch die Primärspule 19 linear an, wobei der Maximalwert iL, Max zur Zeitdauer T proportionale Werte annimmt. Nach Öffnen des Schalters 20 fällt der Strom iL entsprechend dem Verlauf einer e-Funktion ab, wobei die Zeitkonstante durch die Induktivität L der Primärspule 19 sowie den an der Sekundärspule anliegenden Lastwiderstand gegeben wird.
  • Im untersten Diagramm ist die Spannung, die an der Sekundärspule 23 des Transformators 18 anliegt aufgetragen.
  • Die Spannungsspitzen UMax sind neben anderen Abhängigkeiten ein Maß für den Innenwiderstand 11 der Sauerstoffsonde 10 und können somit als Istwerterfassung für die Regelung der Sondentemperatur verwendet werden.
  • Eine detailliertere Ausführung des Regelkreises gemäß der Figur 2a ist in Figur 3 dargestellt. Auch hier sind übereinstimmende Bauelemente wieder mit gleichen Nummern gekennzeichnet. Die an der Sekundärspule 23 anliegende Wechselgröße wird wie beschrieben über die Diode 40 sowie der Kondensator 41 gleichgerichtet und geglättet.
  • Diese elektrische Größe wird einer Vergleichseinrichtung 42 zugeführt, die dieses Signal mit dem Ausgangssignal eines als gesteuerten Integrator beschalteten Operationsverstärkers 43 vergleicht. Der Ausgang dieses Operationsverstärkers 43 ist über einen Kondensator 44, dem ein Schalter 45 parallel liegt, mit dem invertierenden Eingang verbunden. Der invertierende Eingang wird über einen Widerstand 46 mit einer im wesentlichen konstanten Spannung Uc beaufschlagt. Der nichtinvertierende Eingang des Operationsverstärkers 23 ist mit Massepotential verbunden. Der Ausgang der Vergleichseinrichtung 42 ist an eine Kippschaltung 47 angeschlossen, die des weiteren von einem Rechteckoszillator 48 angesteuert wird. Der Ausgang der Kippschaltung 47 betätigt den Schalter 20 sowie den Schalter 45. An den Verbindungen der Diode 40 und des Kondensators 41 ist eine Anlaufvorrichtung 60 angeschlossen, die aus einem zwischen Versorgungsspannung und Masse geschalteten Spannung aus den Widerständen 61 und 62 besteht. Vom Mittelabgriff führt eine Diode 63 an den Verbindungspunkt von Diode 40 und Kondensator 41, dem noch ein Widerstand 64 parallel geschaltet ist.
  • Die Regeleinrichtung funktioniert in der Weise, daß eine steigende Flanke des Rechteckoszillators 48 über die Kippschaltung 47 den Schalter 45 öffent sowie den Schalter 20 schließt. Damit fließt ein Strom i, L durch die Primärspule 19 des Transformators 18. Gleichzeitig steigt die Spannung am Ausgang des Operationsverstärkers 43 linear an. Über die Verbindungsleitung von der Sekundär spule 23 und die Diode 40 wird die Spannung UMax auf den einen Eingang der Vergleichseinrichtung 42 gegeben, die diese Spannung UMax mit der Ausgangsspannung des Operationsverstärkers 43 vergleicht.
  • Ist Gleichheit erreicht, so ändert die Vergleichseinrichtung 42 ihre Ausgangs größe und beeinflußt die Kippschaltung 47 in der Weise, daß diese den Schalter 45 schließt sowie den Schalter 20 öffnet. Der ganze Zyklus wird mit einer neuen ansteigenden Flanke des Rechteckoszillators 48 erneut gestartet.
  • In diesem Falle arbeitet der Regelkreis zur Betätigung des Schalters 20 mit einer konstanten Taktfrequenz und veränderlicher Pulsdauer, die ein Maß für die Öffnungsdauer des Schalters 20 ist. Es wäre ebenso denkbar, beispielsweise über einen spannungsgesteuerten Oszillator mit konstanter Pulsdauer aber variabler Taktfrequenz zu arbeiten. Die Anlaufvorrichtung 60 erfüllt die AufgabeJder Vergleichseinrichtung 42 zu Beginn des Einschwingvorganges einen definierten, positiven Schwlnert zuzuführen. Die Wirkungsweise muß nicht näher erläutert werden, da sie sich direkt aus der Schaltungsanordnung ergibt.
  • In Figur 4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem als Sauerstoffsonde eine Lambda-Sonde mit dem charakteristischen Sprungverhalten der Ausgangsgröße bei zu = 1 verwendet wird. In diesem Fall ist der Einsatz einer Spannungsquelle 12 zur Erzeugung einer Vorspannung nicht notwendig. Auch in dieser Zeichnung sind gleiche Komponenten mit gleichen Nummern bezeichnet.
  • Im Gegensatz zu den vorherigen Ausführungsbeispielen dient in diesem Falle die Spannung zwischen den beiden Elektroden der Sauerstoffsonde 10 als die von der Sauerstoffkonzentration an den Elektroden abhängige Ausgangsgröße. Diese Quasi-Gleichspannung wird über einen aus einem Widerstand 50 sowie einem Kondensator 51 bestehenden Tiefpaß von der überlagerten Wechselspannung, mit der die Sauerstoffsonde 10 über die Sekundär spule 23 sowie den Kondensator 22 beaufschlagt wird, befreit. Zur Regelung der Öffnungsdauer des Schalters 20 wird wie im Ausführungsbeispiel der Figur 2a ein Regler 44 verwendet, der sein Eingangssignal von einer Vergleichseinrichtung 42 erhält, die einen von der Temperatur der Sauerstoffsonde abhängigen Istwert 52 mit dem Sollwert 43 vergleicht. Im vorliegenden Beispiel ist offengelassen, wie der Istwert 52 gewonnen wird. Es ist aber klar, daß auch im Fall einer Lambda-Sonde (im Gegensatz zu einer Grenzstromsonde) die gleichen bzw. ähnliche Methoden angewandt werden können, wie sie in den vorherigen Ausführungsbeispielen beschrieben wurden. Dadurch, daß auf eine Stabilisierung (im Gegensatz zur Regelung) der Sondentemperatur verzichtet wird, kann der dazu notwendige Vorwiderstand entfallen und die auftretende, nicht zur Sondenheizung verwendete Verlustleistung minimiert werden.
  • In verschiedenen Anwendungsfällen kann es vorteilhaft sein, eine zusätzliche Heizspirale auf der Sonde oder in der Nähe der Sonde vorzusehen, die als ungeregelte Grundheizung betrieben wird. Diese Grundheizung kann insbesondere während der Startphase der Brennkraft-Ischine, wenn die Abgase also eine nur geringe Temperatur aufweisen, nützlich sein. Des weiteren könnte der Regelbereich der erfindungsgemäßen Regelvorrichtung bei Vorhandensein einer derartigen Grundheizung erheblich eingeengt werden.
  • Insgesamt wird mit dem erfindungsgemäßen Verfahren sowie der erfindungsgemäßen Vorrichtung eine wesentlich erhöhte Zuverlässigkeit der Sauerstoffsonde gewährleistet, die Herstellungskosten enorm reduziert und auch die räumliche Ausdehnung der Sauerstoffsonde wesentlich verringert.

Claims (15)

  1. Ansprüche erfahren zur Erfassung der Konzentration von Gasbestandteilen, insbesondere von Sauerstoffanteilen im Abgas einer .3rennkraftmaschine, einer Öl- oder Gasfeuerungsanlage oder dgl., bei dem a) eine Abgassonde, insbesondere eine Sauerstoffsonde vom Typ der Lambda-Sonde oder der Grenzstromsonde b) über ihre Meßelektroden mit einer elektrischen Wechselgröße beaufschlagt und c) die elektrische1 vom Gasanteil abhängige Ausgangsgröße der Sauerstoffsonde zur Beeinflussung des zu verbrennenden Luft-Kraftstoff-Gemisches verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, daß d) die elektrische Wechselgröße direkt die Temperatur der Sauerstoffsonde (10) beeinflußt und e) die Temperatur der Abgassonde geregelt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperaturregelung über eine Erfassung des Innenwiderstandes (11) der Abgassonde (10) durchgeführt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische Wechselgröße von einer Sekundärwicklung (23) eines Transformators (18) abgenommen wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Wert des Innenwiderstandes (11) direkt aus den gemessenen Größen Heizstrom und an der Sonde anliegende Heizspannung gewonnen wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Wert des Innenwiderstandes (11) indirekt aus der an der Sekundärspule (23) anliegenden elektrischen, vom Innenwiderstand (11) abhängigen Größe gewonnen wird.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Wert des Innenwiderstandes (11) aus der an der Sonde (10) anliegenden elektrischen Wechselgröße gewonnen wird.
  7. 7. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der von Lambda abhängige Anteil der Ausgangsgröße der Sonde (10) durch eine Filterung der Gesamt-Ausgangsgröße gewonnen wird.
  8. 8. Verfahren nach mindestens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische Wechselgröße Amplituden im Bereich 30 bis 300 Volt und Frequenzen im Bereich 20 bis 200 kHz aufweist.
  9. 9. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zur Erfassung der Konzentration von Gasbestandteilen, insbesondere von Sauerstoffanteilen im Abgas einer Brennkraftmaschine, einer Öl- oder Gasfeuerungsanlage oder dgl. nach einem der Ansprüche 1 bis 8 bestehend aus a) einer Abgassonde, insbesondere einer Sauerstoffsonde b) mit einer an den Sondenelektroden angeschlossenen Einheit zur Erzeugung einer elektrischen Wechselgröße und c) einer von der vom Gasanteil abhängigen Ausgangsgröße der Abgas sonde angesteuerten Einheit zur Beeinflussung des Luft-Kraftstoff-Verhältnisses, dadurch gekennzeichnet, daß d) die Amplitude der elektrischen Wechselgröße ein Maß für die Temperaturerhöhung der Sauerstoffsonde ist und daß e) der Innenwiderstand der Abgassonde als Eingangsgröße für eine Temperaturregelung herangezogen wird.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenwiderstand (11) der Abgassonde, insbesondere der Sauerstoffsonde (10) über den durch die Abgassonde (10) fließenden Strom sowie über den an der Abgassonde (10) auftretenden Spannungsabfall mittels einer Auswerteeinheit (29) bestimmt wird.
  11. 11. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische Wechselgröße zur Temperaturbeeinflussung der Abgas sonde (10) über die Sekundärspule (23) eines Transformators (18) eingekoppelt wird.
  12. 12. Vorrichtung. nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenwiderstand (11) der Abgassonde (10) aus der an der Sekundärspule (23) anliegenden elektrischen Größe bestimmt wird.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenwiderstand (11) der Abgassonde (10) aus der an der Abgassonde (10) anliegenden elektrischen Wechselgröße bestimmt wird.
  14. 14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der von Lambda abhängige Anteil der Ausgangsgröße der Sonde mittels eines Filters (14, 15, 16, 17; 50, 51) vom Gesamtsignal abgetrennt wird.
  15. 15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische Wechselgröße Amplituden im Bereich 30 bis 300 Volt sowie Frequenzen im Bereich 20 bis 200 kHz annimmt.
DE19833326576 1983-07-23 1983-07-23 Verfahren und vorrichtung zur erfassung der konzentration von abgasbestandteilen, insbesondere bei brennkraftmaschinen fuer kraftfahrzeuge Ceased DE3326576A1 (de)

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