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DE3326464A1 - Zielfernrohr - Google Patents

Zielfernrohr

Info

Publication number
DE3326464A1
DE3326464A1 DE19833326464 DE3326464A DE3326464A1 DE 3326464 A1 DE3326464 A1 DE 3326464A1 DE 19833326464 DE19833326464 DE 19833326464 DE 3326464 A DE3326464 A DE 3326464A DE 3326464 A1 DE3326464 A1 DE 3326464A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
telescopic sight
lens
barrel
rifle
telescopic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19833326464
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf 7858 Weil Paciner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19833326464 priority Critical patent/DE3326464A1/de
Publication of DE3326464A1 publication Critical patent/DE3326464A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/38Telescopic sights specially adapted for smallarms or ordnance; Supports or mountings therefor

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Telescopes (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

  • Zielfernrohr Die Erfindung betrifft ein Zielfernrohr, insbesondere Fir Jagdgewehre od. dgl., welches an der Oberseite eines Laufes montierbar ist und an seinem lichteintrittsseitigen Endbereich eine Objektivlinse und am augenseitigen Endbereich eine Okularlinse, eine Feldlinse und dergleichen aufweist, wobei diese Endbereiche zur Aufnahme der Linsen vorzugsweise verdickt sind und wobei ggf. die Vergrößerung des Zielfernrohres verstellbar ist.
  • Derartige Zielfernrohre sind bereits bekannt. Insbesondere bei ungünstigen Lichtverhältnissen, z. B. in der Abend- oder Morgendämmerung, ist es bei der Jagd notwendig, Zielfernrohre mit einer hohen Lichtstärke - bzw. unter Berücksichtigung der Vergrößerung - mit einer hohen Dämmerungszahl zu verwenden.
  • Dies erreicht man durch eine großflächige Ausbildung der lichteintrittsseitigen Objektivlinse, die dann in der Regel z. B. einen Durchmesser von 50 mm oder mehr aufweist.
  • Die Zielfernrohr-Montage erfolgt auf der Oberseite des Laufes bzw. bei mehrläufigen Gewehren auf der Oberseite des oder der oberen Läufe. Dabei ist man bestrebt, den Abstand des Zielfernrohres und damit auch seiner optischen Visierlinie gegenüber der Sxienachse des entsprechenden Kugellaufes so klein wie möglich zu halten. Durch diesen Abstand zwischen der Visierlinie und der Seelenachse des Kugellaufes wird nämlich wesentlich die Schußabweichung beim sogenannten "Verkanten", bei dem die Verbindungsebene der Visierlinie und der Seelenachse von der Vertikalen abweicht, beeinflußt derart, daß bei größerem Abstand sich der Fehler durch Verkanten verstärkt bemerkbar macht. Bei Zielfernrohren mit hoher Lichtstärke bzw. Dämmerungszahl und entsprechendem Querschnitt zumindest der Objektivlinse ist jedoch in nachteiliger Weise der Abstand zwischen der Visierlinie und der Seelenachse des Kugellaufes vergleichsweise groß, so daß die Gefahr von Fehlschüssen durch Verkanten besonders groß ist.
  • Somit wird ein Teil der guten optischen Eigenschaften dieser lichtstarken Zielfernrohre insbesondere durch die geometrischen Montageverhältnisse wieder zunichte gemacht. Bei lichtstarken Zielfernrohren mit variabler Vergrößerung kommt noch hinzu, daß bei kleiner Vergrößerung eine die Lichtstärke des menschlichen Auges übertreffende und somit nutzlose Lichtstärke des Zielfernrohres zur Verfügung steht.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Zielfernrohr der eingangs erwähnten Art zu schaffen, das insbesondere auch bei lichtstarker Ausführung mit der dabei vergleichsweise großflächigen Lichteintrittslinse und dgl. einerseits günstige Montageverhältnisse bietet, durch die die Gefahr von Fehlschüssen durch Verkanten zumindest reduziert ist. Außerdem soll bei Ausführungsformen dieser Zielfernrohre mit variabler Vergrößerung eine Verbesserung der Sicht- bzw. Zielverhältnisse bei jeweils weitgehend optimaler Lichtstärke vorhanden sein. Insgesamt ist somit Aufgabe der Erfindung, die mögliche Zielpräzision durch entsprechende Ausbildung bzw. Anpaßbarkeit des Zielfernrohres und/oder durch Kontrolleinrichtungen zu verbessern.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß einerseits vorgeschlagen, daß zumindest die lichteintrittsseitige Linse(n) mit ihrem Linsengehäuse an ihrer dem Lauf zugewandten Seite eine Abflachung und/oder Ausnehmung od.dgl. aufweist. Dadurch besteht nun die Möglichkeit, daß das Zielfernrohr mit geringerem Abstand bzgl. seiner Visierlinie an dem Kugellauf mit seiner Seelenachse angeordnet werden kann. Dadurch können die nachteiligen Auswirkungen beim Verkanten des Gewehres wesentlich reduziert werden.
  • Da in der Regel der lichteintrittsseitige Endbereich den größten Querschnitt aufweist, genügt es dabei, wenn nur diese Eintrittslinse mit ihrem Linsengehäuse die schon vorerwähnte Abflachung und/oder Ausnehmung aufweist. Andererseits kann jedoch auch das Okularlinsengehäuse entsprechend ausgebildet sein.
  • Bei einem Zielfernrohr, das eine durchgehend gleichmäßige Querschnittsform aufweist, würde dementsprechend auch die Abflachung und/oder die Ausnehmung durchgehend über die ganze Länge des Zielfernrohres vorgesehen sein.
  • Nach einer Ausgestaltung der Erfindung, für die selbständiger Schutz beansprucht wird, ist bei einem Zielfernrohr mit verstellbarer Vergrößerung vorgesehen, daß das Fernrohr eine Abblendvorrichtung zur Reduzierung der Lichtstärke aufweist.
  • Mittels einer solchen Abblendvorrichtung besteht die Möglichkeit der Anpassung der erforderlichen Lichtstärke an die jeweiligen Verhältnisse und insbesondere kann dadurch auch eine "0berschüssige" Lichtstärke zur Erhöhung der Schärfentiefe verwendet und somit die Zielverhältnisse verbessert werden.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung für die ebenfalls selbständiger Schutz beansprucht wird, ist vorgesehen, daß innerhalb des Zielfernrohres eine Kontrolleinrichtung zur visuellen Kontrolle eines Parallaxenfehlers angeordnet ist.
  • Auch dadurch können die Zielverhältnisse durch leichte optische Erkennbarkeit eines Zielfehlers durch die Kontrolleinrichtung und entsprechende Korrektur der Anschlagstellung verbessert werden.
  • Weitere Busoestaltunaen der Erfindung sind in den weiteren Unteransprüchen aufgeführt.
  • Nachstehend ist die Erfindung mit ihren wesentlichen Einzelheiten anhand der Zeichnung noch näher beschrieben.
  • Es zeigt in unterschiedlichen Maßstäben und zum Teil stärker schematisiert: Fig. 1 eine Seitenansicht eines Gewehres mit Zielfernrohr, Fig. 2 eine Vorderansicht eines etwa Fig. 1 entsprechenden, auf einem Lauf montierten Zielfernrohres, Fig. 3 eine Vorderansicht eines etwas abgewandelten, ebenfalls auf einem Lauf montierten Zielfernrohres, Fig. 4 einen Querschnitt eines Gewehres im Vorderschaftbereich mit einem wiederum abgewandelt ausgebildeten Zielfernrohr in Vorderansicht, Fig. 5 eine Teilseitenansicht des in Fig. 4 gezeigten, in Funktionsstellung befindlichen Zielfernrohres, Fig 6 einen Querschnitt einer Bockbüchsflinte mit aufmontiertem, erfindungsgemäßem Zielfernrohr, Fig. 7 eine Seitenansicht eines Zielfernrohres mit Zusatzeinrichtungen, Fig. 8 eine Kontrolleinrichtung bei Parallaxenfreiheit und Fig. 9 eine ontrolleinrichtung bei einem Parallaxenfehler.
  • Ein in Fig. 1 gezeigtes Gewehr 1 ist mit einem auf der Oberseite seines Laufes 2 montierten Zielfernrohr 3 ausgerüstet.
  • Dieses Zielfernrohr 3 weist an seinen Endbereichen Querschnittsverdickungen 4, 4a auf, wobei die Querschnittsverdickung 4 am lichteintrittsseitigen Endbereich 5 das Gehäuse für eine darin eingesetzte Objektivlinse und dgl. und die Querschnittsverdikkung 4a am augenseitigen Endbereich 6 ein Gehäuse für dort eingesetzte Linsen, z.B. für eine Okularlinse, eine Feldlinse und dgl. bilden.
  • Fig. 2 läßt gut den Eintrittsquerschnitt des in Fig. 1 gezeigten Zielfernrohres 3 erkennen. Die lichteintrittsseitige Linse(n) ist dabei etwa rechteckförmig ausgebildet, wobei diese Linse 7 mit ihrem Gehäuse in Funktionsstellung in Querformat, mit ihrer größeren Erstreckung etwa horizontal angeordnet ist.
  • Durch diese Formgebung kann die Eintrittslinse bei vergleichsweise großer Querschnittsfläche eine niedrige Bauhöhe aufweisen, so daß der Abstand a zwischen der Visierlinse ist und der Seelenachse S des entsprechenden Laufes 2 sehr klein gehalten werden kann.
  • Fig. 3 zeigt eine etwas abgewandelte Querschnittsformgebung der Eintrittslinse 7a, die hier eine etwa ovale Form aufweist.
  • Eine besonders kompakte Bauform bzw. Anordnung eines erfindungsgemäßen Zielfernrohres 3 ist durch die in Fig. 4 gezeigte Formgebung der vorderen Linse(n) 7b mit Linsengehäuse ermöglicht.
  • Diese Linse weist einen im wesentlichen kreisförmigen Querschnitt auf, wobei an der dem Lauf zugewandten Seite eine etwa der Umrißform des Laufes 2 angepaßte, etwa rinnenförmige Ausnehmung 8 vorgesehen ist. Insbesondere Fig. 5 läßt in der Seitenansicht erkennen, daß das Zielfernrohr dadurch sehr nahe an dem Kugellauf 2 montiert werden kann, wobei die unteren Seitenkanten der Ausnehmung 8 den Lauf 2 teilweise umfassen.
  • Ggf. besteht auch bei der in Fig. 2 (u.Fig. 3) gezeigten Querschnittsform der Eintrittslinse 7 noch die Möglichkeit, eine etwa der in Fig. 4 und 5 entsprechende Ausnehmung 8, wie in Fig. 2 strichliniert angedeutet, vorzusehen. Dadurch wäre dann eine noch näher an dem Lauf liegende Montage des Zielfernrohres mit der in Fig. 2 oder ggf. auch mit der in Fig. 3 gezeigten Querschnittsform möglich.
  • Fig. 6 zeigt einen Querschnitt einer Bockbüchsflinte mit aufmontiertem, erfindungsgemäßem Zielfernrohr 3. Hier ist der Kugellauf 2a oben-und der Schrotlauf 9 unten angeordnet, wobei das Zielfernrohr 3 auf dem Kugellauf 2a montiert ist. Diese Anordnung der Läufe und die erfindungsgemäße Ausbildung des Zielfernrohres 3 sind besonders vorteilhaft, weil hier auch bei dieser Bockbüchswaffe nur ein sehr geringer Abstand a zwischen der Visierlinie V und der Seelenachse S des Kugellaufes 2a gegeben ist. Somit können auch bei diesen Bockbüchswaffen die gerade dort häufig auftretenden Fehlschüsse durch Verkanten des Gewehres wesentlich reduziert werden.
  • Bei einer Anordnung des Zielfernrohres, bei dem der augenseitige Endbereich 6 mit der dortigen Querschnittsverdickung 4a über den Verschluß 10 des Gewehres 1 (Fig.1) zumindest teilweise nach hinten übersteht, kann der augenseitige Endbereich mit seinen Linsen den üblichen kreisförmigen Querschnitt aufweisen. In der Regel ist es auch so, daß diese augenseitige Querschnittsverdickung 4a geringer ist als die am lichteintrittsseitigen Endbereich, so daß dort zwischen dieser Querschnittsverdickung 4a und der Laufoberseite noch genügend Spielraum zur Verfügung steht.
  • Ein in Fig. 7 gezeigtes Zielfernrohr 3a ist im Bereich des Objektivgehäuses 11 kann z.3. mit einer Ausnehmung 8 versehen sein,etwa vergleichbar mit dem Zielfernrohr gem. Fig. 4 und 5. Das Zielfernrohr 3a weist eine verstellbare Vergrößerung auf, die hier mittels eines Einstellringes 12 den jeweiligen Erfordernissen angepaßt werden kann. Die Vergrößerungsverstellung kann beispielsweise zwischen drei und neunfach liegen. Bei geringer Vergrößerung weist dabei ein solches Zielfernrohr 3a häufig eine Lichtstärke von 200 oder mehr auf.
  • Da die Lichtstärke des menschlichen Auges im Bereich von etwa 50 liegt, ist diese hohe Lichtstärke des Zielfernrohres nutzlos. Erfindungsgemäß ist deshalb vorgesehen, daß das Fernrohr eine im ganzen mit 13 bzw.13a bezeichnete Abblendvorrichtungaufweist.
  • Mittels dieser Abblendvorrichtung 13 besteht die Möglichkeit der Anpassung der Lichtstärke des Zielfernrohres 3 an die maximale Lichtstärke des menschlichen Auges. Dabei erzielt man eine erhebliche Steigerung der Tiefenschärfe, die für das Zielen besonders vorteilhaft und günstig ist. Im Ausführungsbeispiel ist als Abblendvorrichtung eine mittels eines Verstellringes 14 einstellbare Irisblende 15 vorgesehen. Diese kann, wie in Fig. 7 dargestellt, im Bereich der Objektivlinse innerhalb des Objektivgehäuses 11 angeordnet sein. Die Verstellung der Abblendvorrichtung 13 sowie die Verstellung der Vergrößerung mittels des Einstellringes 12 können entweder unabhängig erfolgen oder es besteht andererseits die Möglichkeit, daß die Abblendvorrichtung und die Vergrößerungs-Verstellvorrichtung gekuppelt bzw. kuppelbar sind, wobei die Abblendung bei abnehmender Vergrößerung zunimmt. Durch Verwendung einer Rutschkupplung innerhalb der Obertragungsstrecke könnte auch die der jeweiligen Vergrößerung zuzuordnende Abblendung verstellt werden. Bei einem mit einer Ausnehmung 8 versehenen Fernrohr ist die Abblendvorrichtung 13a bzw.13 zumindest der Verstellring 14 a im daran anschließenden Bereich, wie strichliniert eingezeichnet, vorgesehen.
  • Die Figuren 7 bis 9 lassen noch gut eine weitere Hilfseinrichtung zur Vermeidung von Zielfehlern erkennen. Insbesondere ist dazu eine Kontrolleinrichtung 16 zur visuellen Kontrolle eines Parallaxenfehlers vorgeshen. Diese ist im wesentlichen durch einen vzw. runden Tubus 17 gebildet, dessen Eintrittsrand 18 und dessen Austrittsrand 19 bei Parallaxenfreiheit konzentrische Kreise bzw. Umrisse bilden. Dies ist gut in Fig. 8 erkennbar. In Fig. 9 erkennt man gut einen Parallaxenfehler, wo der Austrittsrand 19 gegenüber dem Eintrittsrand 18 nach links verschoben ist. Mit 20 ist noch ein kornartiges Absehen bezeichnet, das ggf. innerhalb des Tubus 17 angeordnet sein kann.
  • Die Kontrolleinrichtung 16 kann etwa im Mittelbereich des Zielfernrohres 3a, wie dargestellt, angeordnet sein. Der Tubus 17 kann aus einem durchsichtigen Werkstoff vzw. aus Glas bestehen, wobei der Eintrittsrand 18 und der Austrittsrand 19 zur Erhöhung des Kontrastes farbig abgesetzt sind.
  • Insgesamt bietet das erfindungsgemäße Zielfernrohr 3, 3a> insbesondere bei Kombination seiner erfindungswesentlichen Merkmale, die Möglichkeit einer wesentlich präziseren Schußabgabe, da Zielfehler entweder schon konstruktionsbedingt oder aber durch gut erkennbare Kontrollinformationen vermieden werden können.
  • Erwähnt sei noch, daß das erfindungsgemäße Zielfernrohr gegebenenfalls auch auf anderen Waffen, z.B. Faustfeuerwaffen bei entsprechenden geänderten äußeren Abmessungen eingesetzt werden kann.
  • Alle in der Beschreibung, den Ansprüchen und der Zeichnung dargestellten Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination miteinander erfindungswesentlich sein.
  • Zusammenfassung

Claims (12)

  1. Zielfernrohr Patentansprüche Zielfernrohr, insbesondere für Jagdgewehre odO dgl., welches an der Oberseite eines Laufes montierbar ist und an seinem lichteintrittsseitigen Endbereich eine Objektivlinie und am augenseitigen Endbereich eine Okularlinse, eine Feldlinse u. dgl. aufweist, wobei diese Endbereiche zur Aufnahme der Linsen vorzugsweise verdickt sind und wobei ggf. die Verstärkung des Zielfernrohres verstellbar ist, d a d u r c b g e k e n fl z e i c h n e t, da zumindest die li lichteintrittsseitige Linse(r) (7,7a,7b) zenit ihren Linsengehäuse an ihrer dem Laüf (2, 2a) zugewandten Seite eine Abflachung und/oder Ausnehmung (P) od.dgl. aufweist.
  2. 2. Zielfernrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest seine vordere Linse(n) mit Linsengehäuse einen etwa ovalen oder rechteckförmigen Querschnitt mit vorzugsweise gerundeten Außenkanten aufweist, wobei diese Linse (7, 7 a) mit Linsengehäuse in Funktionsstellung im Querformat, mit ihrer größeren Erstreckung etwa horizontal, angeordnet ist.
  3. 3. Zielfernrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest seine vordere Linse(n) (7 b) mit Linsengehäuse einen im wesentlichen kreisförmigen Querschnitt mit einer dem Lauf (2) zugewandten, rinnenförmigen, längsverlaufenden, in Funktionsstellung den Lauf (2) teilweise umgreifenden Ausnehmung (8) aufweist.
  4. 4. Gewehr, insbesondere Bockwaffe mit übereinander liegenden Läufen mit einem Zielfernrohr nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kugellauf (2 a) oben, der Abflachung und/oder Ausnehmung (8) od. dgl. des Zielfernrohres (3) benachbart angeordnet ist.
  5. 5. Gewehr mit Zielfernrohr, bei dem gegebenenfalls der augenseitige Endbereich des Zielfernrohres über den Verschluß des Gewehres zumindest teilweise nach hinten übersteht, nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der augenseitige Endbereich (6) mit seinen Linsen einen kreisförmigen Querschnitt aufweist.
  6. 6. Zielfernrohr mit verstellbarer Vergrößerung, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Fernrohr (3a) eine Abblendvorrichtung zur Reduzierung der Lichtstärke aufweist.
  7. 7. Zielfernrohr nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Abblendvorrichtung (13)eine an sich bekannte, verstellbare, ggf.bei der Objektivlinse od.dgl.bzw.in-dem einen geringeren i)urclniiesser aufweisenuon Halsbereich des Fernrohres angeoranete Irisblende (15) vorgesehen ist.
  8. 8. Zielfernrohr nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Abblendvorrichtung (13) mit der Verstellvorrichtung (12) für die Vergrößerung gekuppelt bzw. kuppelbar ist, wobei die Abblendung bei abnehmender Vergrößerung zunimmt.
  9. 9. Zielfernrohr insbesondere nach einem Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Zielfernrohres (3a) eine Kontrolleinrichtung (16) zur visuellen Kontrolle eines Parallaxenfehlers angeordnet ist.
  10. 10. Zielfernrohr nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontrolleinrichtung (16) im wesentlichen durch einen vzw. runden Tubus (17) gebildet ist, dessen Eintritts- und Austrittsränder (18,19) bei Parallaxenfreiheit konzentrische Umrisse bilden.
  11. 11. Zielfernrohr nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Tubus (17) od.dgl. etwa im Mittelbereich des Zielfernrohres (3a) angeordnet ist und daß vzw. das Absehen innerhalb dieses Tubus (17) angeordnet ist.
  12. 12. Zielfernrohr nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Tubus (17) aus durchsichtigem Werkstoff, vzw. Glas od.dgl. besteht, und daß die Eintritts- und Austrittsränder (19) mit Farbe beschichtet sind Beschreibung
DE19833326464 1983-07-22 1983-07-22 Zielfernrohr Withdrawn DE3326464A1 (de)

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