DE3324580C2 - Vorrichtung zur Primärluftversorgung eines Drehrohrofens - Google Patents
Vorrichtung zur Primärluftversorgung eines DrehrohrofensInfo
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Abstract
Eine Primärluftversorgungseinheit eines Drehofens (11) und ein verbessertes Verfahren zur Reduzierung der Primärluftmenge bedient sich eines Hochdruckgebläses (26) für Primärluft, um die Primärluft durch einen Brenner (23) zusammen mit Brennstoff zu injizieren. Zum Vorwärmen der Primärluft und zum Schützen empfindlicher Abschnitte eines Klinkerkastens (1) zum Kühlen des vom Drehofen kommenden gesinterten Materials sind Heizrohrgruppen (25, 25Δ) vorgesehen, durch die die Primärluft strömt.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf sine Vorrichtung zur Primärluftversorgung eines Drehrohrofens gemäß dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine derartige Vorrichtung ist aus der DE-PS 12 60 085 bekannt. Wenn Primärluft nach dem Vorheizen
auf eine hohe Temperatur und unter hohem Druck zugeführt wird, erfolgt ein weiches und glattes Zünden
und Verbrennen des Brennstoffes. Sekundärluft wird einem Kühlerkasten als Kühlluft zugeführt und gelangt in
Verbindung mit dem Kühlerkasten. Dadurch wird die Kühlluft auf eine Temperatur nahe bei 1000° C angehoben.
Diese hohe Temperatur kann vom Umfang des Brenners her zugeführt werden.
Wenn Primärluft übermäßig vorhanden ist, wird Sekundärluft reduziert. Daraus resultiert, daß letztere
über das genannte Maß hinaus durch den Kühler vorgewärmt wird. Diese heiße Sekundärluft beschädigt dann
den Kühlerkasten und reduziert den Gesamtverbrennungswirkungsgrad.
Aus der DE-PS 2 58 977 ist ein Drehrohrofen bekannt, bei dem Verbrennungsluft durch die in der Kühltrommel
frei werdende Wärme vorgewärmt wird. Hierzu sind in die Kühltrommel ein oder mehrere feststehende
Lufterhitzungsrohre eingebaut.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der die Primärluftmenge auf die richtige
Menge reduziert und eine Beschädigung des Kühlers verhindert werden kann.
Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus den Merkmalen des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1.
Durch die erfindungsgemäße Lösung ergibt sich eine einzige und nützliche Primärluftversorgungseinheit, mit
der der Verbrennungswirkungsgrad dadurch verbessert werden kann, daß die Primärluftmenge reduziert wird.
Eine Beschädigung des Kühlers kann wirksam verhindert werden, indem die Primärluft durch Rohrgruppen
geleitet und vorgewärmt wird, die an den empfindliche,!!
Stellen des Kühlers angebracht sind. Die im Zusammenhang mit der Zeichnungsdarstellung beschriebene zweite
Ausführungsform der Erfindung verbessert den thermischen Wirkungsgrad gegenüber der Basiserfindung
ίο um ungefähr 2%, da die Primärluft bei einer hohen
Temperatur unter einem hohen Druck zugeführt wird und keine Gefahr besteht, daß Staub an den Hügeln des
Primärluftgebläses sich absetzen kann und durch die Gefahr des Auftretens von Vibrationen durch Veränderung
des Schwingungsverhaltens kleingehalten werden können. Die wirksame Staubentfernung erfolgt durch
die Anordnung eines elektrischen Abscheiders in der Primärluftversorgungsleitung. Weiterhin wird das Verbrennen
kritischer Abschnitte im Kühlerkasten dadurch verhindert, daß diese Abschnitte durch dort angebrachte
Heizrohre geschützt werden. Deswegen ist ein kontinuierlicher Betrieb für lange Zeit möglich, was eine Verbesserung
des gesamten thermischen Wirkungsgrades der Aniage zur Folge hat, welche mit einer Primärluft-Versorgungsvorrichtung
entsprechend der Erfindung versehen ist
Die Merkmale des Anspruchs 4 dienen dazu, die Primärluft vorzuwärmen, wobei die so vorgewärmte Primärluft
dem Brenner zuführbar ist.
Die Erfindung wird in der nachfolgenden Beschreibung anhand der in den Zeichnungen rein schematisch
dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert Es • zeigt
F i g. 1 eine erläuternde Darstellung eines Kühlers eines Drehrohrofens für das Sintern von Zement,
F i g. 2 eine erläuternde Darstellung einer herkömmlichen Vorrichtung zur Primärluft-Versorgung eines
Drehrohrofens für das Sintern von Zement,
Fig.3 eine erläuternde Darstellung einer Vorrichtung zur Primärluft-Versorgung, die vom Erfinder der vorliegenden Erfindung zuvor untersucht wurde,
Fig.3 eine erläuternde Darstellung einer Vorrichtung zur Primärluft-Versorgung, die vom Erfinder der vorliegenden Erfindung zuvor untersucht wurde,
F i g. 4 eine erläuternde Darstellung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Primärluft-Versorgung eines
Drehrohrofens für das Sintern von Zement,
F i g. 5 und 6 erläuternde Darstellungen anderer Vorrichtungen zur Primärluft-Versorgung und
F i g. 7 eine erläuternde Darstellung einer Vorrichtung zur Primärluft-Versorgung eines Drehrohrofens
zum Sintern von Zement, gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung.
Die vorliegende Erfindung basiert auf dem nachfolgend beschriebenen Arbeitsprinzip.
Ein Drehrohrofen, wie ein solcher zum Sintern von Zement, erlaubt das Einspritzen von Brennstoff in den
Drehrohrofen durch Vorsehen eines Brenners oder von Brennern, die mit Schweröl; pulverisierter Kohle oder
beiden betrieben werden. Gleichzeitig kann auch unter hohem Druck stehende Primärluft Brennstoff einspritzen,
wenn diese Primärluft zugeführt wurde. Nachdem sie bei hohem Druck auf eine hohe Temperatur vorgewärmt
wurde, erfolgt ein einwandfreies, glattes und sauberes Zünden und Verbrennen. Sekundärluft wird als
Kühlluft in einen Kühlerkasten eingebracht und steht mit dem Klinker des Kühlerkastens in Berührung. Diese
Kühlluft wird auf eine Temperatur von nahezu 1000°C
angehoben. Die auf eine solche Temperatur aufgewärmte Luft kann dann vom Umfang des Brenners her
als Sekundärluft eingeführt werden.
In einem Drehrohrofen gesinterter Zementklinker wird in einen Zylinderkasten eingebracht, welcher am
vorderen Ende des Drehofens angeordnet ist und wird schnell in diesem Zylinderkasten gekühlt Dies erfolgt
durch Einbringen von einer großen Luftmenge in den Zylinderkasten. Wenn der Klinker nicht schnell gekühlt
wird, kehrt der mit Mühe gesinterte Klinker schnell wieder in den Ausgangszustand zurück.
Daher ist der Kühlerkasten 1 durch eine Trennwand 2 in eine Hochtemperaturkammer 3 und eine Niedrigtemperaturkamroer
4 unterteilt Diese Trennwand 2 besteht aus einem feuerfesten Materia! und ist von der Decke
des Zylinderkastens 1 (Fig. 1) herabgehängt Kühlluft wird zuerst vom Boden der Niedrigtemperaturkammer
4 durch ein Gebläse 5 zugeführt Ein Teil dieser Kühlluft wird von der Decke der Niedrigtemperaturkammer 4
durch Abzugrohre 6 (Fig. 1) abgezogen. Die immer
noch auf einer hohen Temperatur von ungefähr 200° C befindliche Luft nachdem aus dieser durch einen elektrischen
Abscheider der Staub entfernt wurde, wird beispielsweise durch ein Versorgungsrohr 8 mit einem Gebläse
für die" Energieerzeugung verwendet Der andere Teil der Luft wird von der Decke der Niedrigtemperaturkammer
4 durch ein Saugrohr 9 abgesaugt welches Rohr das Saugrohr eines Gebläses 10 ist Durch das
Gebläse 10 wird diese Luft vom Boden der Hochtemperaturkammer 3 dieser Kammer zugeführt Ein Teil der
auf eine Temperatur von 800°C bis 1000°C erwärmten Luft wird bei in der Hochtemperaturkammer 3 befindlichen
erwärmten Klinker vom Umfang des Brenners 23 in den Drehofen 11 als Sekundärluft eingeführt Der
andere Teil der überschüssigen Luft wird in einen zusätzlichen Ofen zur Unterstützung der Verbrennung
eingebracht, welches ein dem Drehrohrofen 11 vorausgehender
Prozeß ist. F i g. 2 zeigt eine Ausführungsform einer Hochdruckluftversorgungseinheit die Primärluft
zum Brenner 23 für einen herkömmlichen Drehrohrofen 11 sendet. In Fig.2 ist ein Abzugsrohr 16 im oberen
Raum 15 eines Eingangs 14 des Kühlerkastens angebracht. Ein Zyklon 17 ist für das Abscheiden von Staub
aus dem Abzugsrohr 16 vorgesehen. Auf dem Ausgangsrohr des Zyklons 17 ist ein Regelventil 18 angebracht.
Ein Regelventil 20 ist am Atmosphäreneinlaßrohr 19 angebracht. Mischgas mit einem geeigneten
Verhältnis zwischen einem Hochtemperaturgas vom Abzugsrohr 16 und der Atmosphäre wird durch ein
Saugrohr 21 einem Gebläse 22 für Primärluft zugeführt. Primärluft, die durch das Gebläse 22 für die Primärluft
auf einen Hochdruck gebracht wird, wird dem Brenner 23 zugeführt. Bei der herkömmlichen Primärluftversorgungseinheit
der F i g. 2 beträgt die Temperatur der Pnmärluft ca. 2000C bis 300°C. So kann ein Gebläse für
derartige Primärluft nicht mit einer hohen Geschwindigkeit gedreht werden. Der Druck der Primärluft beträgt
von 200 bis 300 mm Wassersäule. Primä/luft war für 25 bis 30% der gesamten Luftmenge erforderlich,
um vom genannten Brenner 22 injizierten Brennstoff zu verbrennen. Somit erforderte ein herkömmliches Gebläse
22 für Primärluft eine extrem große Kapazität. Weiterhin wird feines Pulver, welches nicht wirksam
durch eine Zykloneinheit 17 getrennt werden kann, mit Primärluft vermischt. Außerdem war es gefährlich,
wenn das Gebläse 22 für Primärluft mit einer hohen Drehzahl arbeiten konnte, weil die Primärluft sich auf
einer hohen Temperatur und auf einem hohen Druck befindet. So konnte das feine Pulver an den Flügeln des
Gebläses haften, so daß eine ernsthafte Abnützung der Flügel und/oder des Gehäuses erfolgte. Dies stellt einen
erheblichen Nachteil dahingehend dar, daß die Lebensdauer derartiger Gebläse kurz war.
F i g. 3 kennzeichnet eine Primärluftversorgungseinheit eines Drehofens. Da in F i g. 3 die vordere Endecke
des Klinkerkastens 1 einer extrem hohen Temperatur ausgesetzt ist und die feuerfeste Konstruktion in diesem
Bereich bei hoher Temperatur mit dem Klinker in Berührung steht woraus eine chemische Reaktion resultiert
ist der Eckbereich 24 am vorderen Ende der Decke
ίο mit Heizrohrgruppen 25,25' abgedeckt um die Primärluft
vorzuwärmen. Die Heizrohrgruppe ist mit einem Saugrohr 27 des Gebläses für Primärluft verbunden. In
diesem Fall war es erforderlich, daß eine erzielbare Lufttemperatur niedriger war als 1000C oder weniger,
und es wurde eine Primärluftmenge erforderlich, die ungefähr 10% der Gesamtverbrennungsluftmenge ausmacht,
sogar wenn ein Primärluftdruck von 100 bis 200 mm Wassersäule angehoben wurde. So betrug eine
Sekundärluftmenge 90% der gesamten Verbrennungsluftmenge.
Die vorliegende Basiserfindung bezieht sich auf eine Primärluftversorgungseinheit, die in der Lage ist im
Vergleich zu der Ausführung in F i g. 3 die Primärluftmenge zu reduzieren und die Gebläsekapazität herabzusetzen.
Außerdem sorgt sie für eine weiche und glatte Brennstoffeinspritzung und -verbrennung sowie für eine
Reduzierung der Brennstoffverbrauchsmenge.
Die erfindungsgemäße Primärluftversorgungseinheit wird nachfolgend in Übereinstimmung mit Fig.4 anhand
eines ersten Ausführungsbeispiels beschrieben. In Fig.4 wird unter Hochdruck stehende Primärluft zusammen
mit Brennstoff vom Brenner 23 eines Drehrohrofens 11 eingespritzt und durch ein Gebläse 26 für
Primärluft unter Druck gesetzt, wobei das Abgasrohr 28 des Gebläses mit Heizrohrgruppen 25,25' zum Vorheizen
der Primärluft verbunden ist, welche Heizrohrgruppen am Eckbereich des feuerfesten Gebildes 24 am vorderen
Ende der Decke des Kühlerkastens 1 angebracht sind. So wird die unter Hochdruck befindliche Primärluft
erwärmt, während sie durch die genannten Heizrohrgruppen 25,25'... strömt und dem Brenner 23 unter
DivCkerhaltung zugeführt und vom Brenner 23 zusammen
mit dem Brennstoff zwangsweise injiziert wird. In diesem Fall beträgt die Temperatur der dem Brenner
23 zugeführten Primärluft ungefähr 500 bis 8000C. Der Druck beträgt ungefähr 1000 bis 2000 mm Wassersäule.
Die Primärluftmenge kann auf 2% einer erforderlichen Gesamtverbrennungsluftmenge reduziert werden. Daher
wird eine Hochtemperatur-Sekundärluftmenge, die
so dem Drehrohrofen 11 über den Klinkerkasten zugeführt wird, 98% der erforderlichen Gesamtverbrennungsluftmenge
annehmen. Brennstoff wird fein mit Primärluft bei Hochdruck und hoher Temperatur verteilt
und weich gezündet und schließlich durch Zuführen von Sekundärluft bei hoher Temperatur verbrannt. Wenn
konsequenterweise die Primärluftversorgungseinheit entsprechend der Erfindung verwendet wird, kann der
Brennstoffverbrauch um ungefähr 2% gegenüber früher reduziert werden. Insbesondere wenn pulverisierte
Kohle als Brennstoff verwendet wird, kann diese weich und sauber verbrannt werden. Ein Gebläse für Primärluft
mit dem Erfordernis eines Hochdruckbetriebes kann eine kleine Kapazität haben. Die Abnützung des
Gebläses wird reduziert, so daß es möglich wird, das Gebläse lange Zeit einzusetzen.
Der Eckbereich 24 des feuerfesten Gebildes am vorderen Ende der Decke des Kühlerkastens 1 wurde weiterhin
durch ernsthaftes Verbrennen üblicherweise be-
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schädigt. Jedoch kann der Beschädigungsgrad aufgrund der Verbrennung erheblich dadurch reduziert werden,
daß dieser Eckbereich mit den Heizrohrgruppen 25, 25' ... zum Vorheizen der Primärluft abgedeckt wird.
Zum Sintern von Zement oder dergleichen wurde zufälligerweise klargestellt, daß die gute Qualität des Zementes
nicht erzielt werden kann, ohne daß der Klinker mit einiger Mühe durch Sintern dadurch erzeugt werden
kann, daß er im Drehofen schnell gekühlt wird. Man hat daher den herkömmlichen Kühlerkasten 1 mit der
Trennwand 2 an einer obenliegenden Stelle zwischen der Hochtemperaturkammer 3 und der Niedrigtemperaturkammer
4 vorgesehen, um den Klinker schnell zu kühlen und um Hochtemperaturluft zuzuführen. Jedoch
wurde die Trennwand 2, die mit der feuerfesten Konstruktion durch Herabhängen von der Decke des Kühlerkastens
1 installiert worden ist, ernsthaft beschädigt, weil sie den extrem hohen Temperaturen und einer gewissen
chemischen Reaktion ausgesetzt wurde, die durch direkte Berührung mit dem Klinker bei hohen
Temperaturen erfolgte.
Die anderen beiden Ausführungsformen dieser Erfindung sind in F i g. 5 und 6 dargestellt. In F i g. 5 wird
unter Hochdruck vom Brenner 23 des Drehrohrofens 11 zusammen mit dem Brennstoff injizierte Primärluft weiterhin
durch das Gebläse 26 unter Druck gesetzt. Heizrohrgruppen 29, 29' ... zum Vorheizen der Primärluft
sind an einer Stelle des Klinkerkastens 1 befestigt, wo üblicherweise die Trennwand 2 (Fig.2) angebracht
worden ist Das Abgaberohr 28 des Gebläses 26 mit Primärluft ist mit diesen Heizrohrgruppen 29, 29' ...
verbunden. So wird die unter Hochdruck stehende Primärluft durch diese Heizrohrgruppen 29, 29' ... erwärmt
Die Primärluft wird dem Brenner 23 zugeführt, während der Druck der Luft aufrechterhalten bleibt.
Sodann wird die Primärluft zwangsweise vom Brenner 23 zusammen mit dem Brennstoff injiziert
In F i g. 6 wird die unter Hochdruck vom Brenner 23 des Drehofens 11 injizierte Primärluft durch das Gebläse
26 für die Primärluft unter Druck gesetzt und dem Brenner 23 zugeführt nachdem eine Erwärmung durch
die Heizrohrgruppen 29, 29'... an einer Stelle erfolgte, wo die Trennwand üblicherweise installiert war. Weiterhin
erfolgte eine Erwärmung dadurch, daß die Prirnärluft
die Heizrohrgruppen 25, 25'... zum Vorheizen der Primärluft durchströmt, die im Eckbereich 24 am vorderen
Ende der Decke des Kühlerkastens 1 angebracht sind, wonach die so erwärmte Primärluft vom Brenner
23 zusammen mit dem Brennstoff zwangsweise injiziert wird.
Diese Primärluftversorgungseinheiten gemäß F i g. 5 und 6 können das Verbrennen der Heizrohrgruppen 29,
29' ... erheblich reduzieren, welche Heizrohrgruppen die herkömmliche Trennwand 2 (F i g. 1 oder 2) ersetzen
und nahezu an derselben Stelle angebracht sind. Dadurch kann die Versorgungsmenge an unter hoher Temperatur
stehender Sekundärluft zum Drehrohrofen 11 adäquat sein, so daß ein Zement guter Qualität erzeugt
werden kann.
Eine zweite Ausfuhrungsform ergibt sich aus F i g. 7.
Wie bereits im Zusammenhang mit F i g. 1 erläutert wurde, wird ein Klinkerkasten t durch eine feuerfeste
Wand 2 in eine Hochtemperaturkammer 3 und eine Niedrigtemperaturkammer 4 aufgeteilt, welche Wand
von der Decke des Klinkerkastens 1 herabhängt Ein Teil der großen Luftmenge, die vom Gebläse 5 zur
Niedrigtemperaturkammer 4 versorgt wird, wird durch das Abzugsrohr 6 und eine Einlaßöffnung abgezogen.
die an der Decke der Niedrigtemperaturkammer 4 angebracht ist. Diese Luft wird einem anderen Verwendungsfeld
zugeführt, was über das Luftversorgungsrohr 8 erfolgt, welches Rohr 8 mit einem Gebläse bestückt ist
Diesem Gebläse ist ein elektrischer Abscheider 7 vorgeschaltet, welcher dazu dient, aus der Luft Staub zu entfernen
bzw. abzuscheiden. Es ist eine Abzweigung für das genannte Luftversorgungsrohr vorgesehen. Ein
Saugrohr 30 des Gebläses 26 für Primärluft steht mit dieser Abzweigung in Verbindung. Daher saugt das Gebläse
26 Luft von ungefähr 2000C an, setzt diese Luft
unter Druck und gibt die Luft ab. Da die vom Gebläse 26 für Primärluft herangebrachte Luft bereits den elektrischen
Abscheider 7 durchströmt hat, enthält diese Luft weniger Staub. Die Luft kann dann vom Arbeitsgebläse
26 mit einer hohen Drehzahl unter Druck gesetzt werden, wobei die Temperatur, wie bereits ausgeführt
wurde, ungefähr 2000C beträgt. Es tritt keine wesentliche
Vibration infolge der Änderung des Schwingungsverhaltens des Gebläses auf, da kein Staub sich an den
Flügeln des Gebläses absetzen kann. Diese zweite Ausführungsform kann weiterhin den thermischen Wirkungsgrad
ein wenig gegenüber der Basiserfindung verbessern.
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55 Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Vorrichtung zur Primärluftversorgung eines Drehrohrofens mit feststehendem Kühler mittels eines
Gebläses, das die Primärluft durch ein Rohrsystem im Schachtteil des Kühlers im erhitzten Zustand
der Brennerdüse des Drehrohrofens zuführt, dadurch gekennzeichnet, daß Heizrohrgruppen
(25, 25'...) zum Vorheizen der Primärluft an empfindlichen Abschnitten des Kühlers (1) angebracht
sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizrohrgruppen (25,25'...) an der
Decke des Kühlers (1) angebracht sind.
3. Vorricktung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß weitere Heizrohrgruppen (29, 29'...) in einer oberen Lage dort angebracht sind, wo herkömmlicherweise
eine Trennwand zwischen einer Hochtemperaturkammer (3) und einer Niedrigtemperaturkammer
(4) angebracht ist
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Abgaberohr (28)
des Gebläses (26) für Primärluft mit den Heizrohrgruppen (25,25'... oder 29,29'...) verbunden sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Saugrohr (30) des
Gebläses (26) für Primärluft von einer Luftversorgung (6) abgezweigt ist, die an der Decke der Niedrigtemperaturkammer
(4) des Kühlers (1) angebracht ist, und daß die abgesaugte Primärluft durch einen elektrischen Staubabscheider (7) geführt ist.
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