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DE3313019A1 - Umschlagverfahren fuer im schienen- und strassenverkehr zu transportierende gueter und verfahren fuer den kombinierten schienen- und strassenverkehr von personenkraftwagen - Google Patents

Umschlagverfahren fuer im schienen- und strassenverkehr zu transportierende gueter und verfahren fuer den kombinierten schienen- und strassenverkehr von personenkraftwagen

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Publication number
DE3313019A1
DE3313019A1 DE19833313019 DE3313019A DE3313019A1 DE 3313019 A1 DE3313019 A1 DE 3313019A1 DE 19833313019 DE19833313019 DE 19833313019 DE 3313019 A DE3313019 A DE 3313019A DE 3313019 A1 DE3313019 A1 DE 3313019A1
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DE
Germany
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road
transport
profiles
roller tables
loading
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19833313019
Other languages
English (en)
Inventor
Udo 4230 Wesel Salzmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Ceased legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G63/00Transferring or trans-shipping at storage areas, railway yards or harbours or in opening mining cuts; Marshalling yard installations
    • B65G63/02Transferring or trans-shipping at storage areas, railway yards or harbours or in opening mining cuts; Marshalling yard installations with essentially horizontal transit otherwise than by bridge
    • B65G63/022Transferring or trans-shipping at storage areas, railway yards or harbours or in opening mining cuts; Marshalling yard installations with essentially horizontal transit otherwise than by bridge for articles
    • B65G63/025Transferring or trans-shipping at storage areas, railway yards or harbours or in opening mining cuts; Marshalling yard installations with essentially horizontal transit otherwise than by bridge for articles for containers

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  • Loading Or Unloading Of Vehicles (AREA)

Abstract

Die Behälter für die zu transportierenden Güter werden als Aufbaueinheiten für die Straßenfahrzeuge und die Güterwagen ausgebildet und weisen auf der Unterseite der Bodengruppen quer zur Transportrichtung angeordnete Profile auf, die während des Umladens mit den quer zur Transportrichtung bzw. Fahrtrichtung angeordneten Rollgängen der Straßenfahrzeuge und der Güterwagen in Eingriff stehen. Die Güterwagen sind zu rangierfreien Transportgruppen zusammengestellt, auf die der Umschlag über eine Bereitstellungsgruppe und mindestens eine Speichergruppe erfolgt, die ebenfalls Rollgänge aufweisen. Der kombinierte Schienen- und Straßenverkehr von Personenkraftwagen erfolgt ebenfalls nach dem Querladeprinzip. Zu diesem Zweck weisen die Güterwagen quer zur Fahrtrichtung Führungsprofile für die Räder der Personenkraftwagen auf.

Description

  • Umschlagverfahren für im Schienen- und Straßenverkehr
  • zu tranß»ortierende Güter und Verfahren für den kombinierten Schiene und Straßenverkehr von Personenkraftwagen Die Erfindung betrifft ein Umschlagverfahren für im Schienen- und Straßenverkehr zu transportierende Güter, die in Behältern auf Güterwagen und Straßenfahrzeugen transportiert werden und ein Verfahren für den kombinierten Schienen-und Straßenverkehr von Personenkraftwagen, insbesondere von Personenkraftwagen mit elektrischem Antrieb.
  • Unter Gütern sind im Sinne der Erfindung feste, flüssige, gasförmige sowie rieselfähige Güter zu verstehen, die in Containern, Kesseln und dergleichen, die im Folgenden als Behälter bezeichnet werden, transportiert werden.
  • Zum Bewältigen der großen Mengen an zu transportierenden Gütern ist man in den letzten Jahren immer mehr dazu übergegangen, die Güter zu Gebinden zusammenzufassen oder auch auf Paletten zu Transporteinheiten zu gruppieren und in Behältern im Schiene und Straßenverkehr zu transportieren.
  • Im allgemeinen kommen Container zum Einsatz. Für den Umschlag bzw. das Verladen der Container wurden Containerbahnhöfe eingerichtet und spezielle Ladetechniken und Vorrichtungen wie zum Beispiel Containerladebrücken1 entwickelt. Diese Container sind genormt und werden von der Ladefläche der Straßenfahrzeuge auf die Ladefläche der Güterwagen umgeschlagen. Entsprechendes gilt auch für den Umschlag von den Güterwagen auf Straßenfahrzeuge.
  • Die Umschlagtechnik beruht stets auf dem gleichen Prinzip: Verriegeln des Ladegeschirres der Containerladebrücke in den oberen bzw. unteren Eckbeschlägen des Containers, Anheben des Containers, Verfahren des angehobenen Containers, Absetzen des Containers auf der Ladefläche des Güterwagens oder des Straßenfahrzeuges und Lösen des Ladegeschirres.
  • Während des Umschlagens hängt der Container mit seinen oberen vier Eckpunkten am Ladegeschirr, die folglich die Last des Containers und des verstauten Gutes aufnehmen müssen, so daß der Container zur Aufnahme der Kräfte während dieser relativ kurzen Zeit entsprechend konstruktiv ausgelegt sein muß und ein entsprechend höheres Gewicht hat, als dies für den Transport auf der Schiene und der Straße erforderlich ist. Da die Achslasten vorgeschrieben sind, müssen deshalb pro Container schwere Güter stets in geringerer Menge transportiert werden als notwendig wäre.
  • Entsprechendes gilt,wenn der Container während des Umschlags an den unteren Eckpunkhn hängt.
  • Ein weiterer Nachteil der bekannten Umschlagtechniken besteht darin, daß die mit den Behältern beladenen Güterwagen zu Güterzüge im Hinblick auf die Bestimmungsbahnhöfe zusammenzustellen sind.Untersuchungen der Bundesbahn haben gezeigt, daß trotz der modernen Umschlagtechniken über 55 % der Einsatzzeit der-Güterwagen auf den Rangierbetrieb entfallen, etwa 25 % auf den Umschlag, d.h. auf das Be- und Entladen und nur etwa 21 % auf den rollenden Einsatz.
  • Auch bei dem kombinierten Schienen- und Straßenverkehr von Personenkraftfahrzeugen ist ein beachtlicher Zeitaufwand für das Beladen und Entladen der Autoreisezüge mit den Personenkraftwagen erforderlich. Sie sind deshalb nur ab Fernstrecken für den Reisenden interessant, da bei der Bestimmung der mittleren Reisegeschwindigkeit zwischen zwei Orten die Be- und Entladezeiten zu berücksichtigen sind.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Umschlagverfahren für im Schienen- und Straßenverkehr zu transportierende Güter, die in Behältern auf Güterwagen und Strassenfahrzeugen transportiert werden, zu schaffen, das das Rangieren der Güterwagen vermeidet und die Umschlagzeiten verringert.
  • Der Erfindung liegt die weitere Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum kombinierten Schienen- und Straßenverkehr von Personenkraftwagen, insbesondere von Personenkraftwagen mit elektrischem Antrieb, zu schaffen, das eine höhere mittlere Reisegeschwindigkeit erlaubt und auch auf kürzeren Strecken wirtschaftlich ist.
  • Die erste Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Behälter als Aufbaueinheiten für die Güterwagen und die Straßenfahrzeuge ausgebildet werden, die Bodengruppen der Güterwagen und Straßenfahrzeuge quer zu ihrer Laufrichtung bzw. Fahrtrichtung mit Rollgängen und die Bodengruppen der Aufbaueinheiten quer zur Transportrichtung mit Profilen versehen werden, das Umladen (der Umschlag) auf die Güterwagen bzw. auf die Straßenfahrzeuge quer zur Laufrichtung bzw. zur Fahrtrichtung erfolgt und daß während des Umladens (Umschlags) die Rollgänge und die Profile Zwangsführungen für die Aufbaueinheiten bilden. In völliger Abkehr vom bisherigen Stand der Technik erfolgt das Umladen (der Umschlag) der Aufbaueinheiten mit darin befindlichen Gütern quer zur Transportrichtung bzw. Laufrichtung, wobei die Behälter mit ihren auf der Unterseite der Bodengruppen angeordneten Profilen über die Rollgänge gleiten.
  • Während des Umladens bzw. des Umschlags werden die Kräfte großflächig von den Bodengruppen der Aufbaueinheiten auf die Rollgänge übertragen, so daß eine Belastung in der während des rollenden Verkehrs üblichen Weise erfolgt und die Auslegung lediglich in dieser Hinsicht zu erfolgen hat.
  • Im Sinne der Erfindung sind unter Aufbaueinheiten solche Behälter zu verstehen »die nach dem Umschlagen auf der Ladefläche der Güterwagen oder der Straßenfahrzeuge mit ihrer Bodengruppe großflächig aufstehen, wobei die Profile außer Eingriff mit der Ladefläche sind.
  • Eonstruktiv ergeben sich für die Aufbaueinheiten beachtliche Vorteile, da die Seitenwände und die Dächer nur noch im Hinblick auf ihre stabile Schutzfunktion auszulegen sind. Erfindungsgemäß sind die Bodengruppen nach dem Rasterprinzip ausgebildet, d.h. die erfindungsgemäßen Profile auf der Unterseite der Bodengruppen sind in ganzzahligen Vielfachen eines vorgegebenen Abstandes (Rastermaßes) angeordnet, wobei bei Aufbaueinheiten für leichtere Güter der Abstand der Profile ein entsprechendes Vielfaches dieses Rastermaßes beträgt. Im einfachsten Fall weisen die Aufbaueinheiten nur zwei Profile und die Güterwagen und Straßenfahrzeuge nur zwei Rollgänge auf. Das Umladen der mit den Profilen versehenen Aufbaueinheiten erfolgt erfindungsgemäß in der Weise, daß die Straßenfahrzeuge so zu den Güterwagen verfahren werden, daß die zugeordneten Rollgänge der Güterwagen und der Xtraßenfahrzeuge miteinander fluchten, die Rollgänge angehoben werden, so daß die Aufbaueinheiten von der Ladefläche der Güterwagen bzw. der Straßenfahrzeuge freikommen und sich mit den Profilen auf den Rollgängen abstützen. Anschließend werden z.B. mittels hydraulischer Arbeitszylinder oder ilinden die Aufbaueinheiten auf die Rollgänge der Straßenfahrzeuge bzw. der Güterwagen verbracht. Sobald die Aufbaueinheiten ihre Endposition erreicht haben, werden die Rollgänge abgesenkt, so daß die Aufbaueinheiten großflächig abgesetzt werden.
  • Während dieses Umladens bzw. Umschlags bilden die Rollgänge und die Profile Zwangsführungen für die Aufbaueinheiten und sind während des rollenden Einsatzes außer Funktion.
  • In einer noch weiteren Ausgestaltung der Erfindung werden die Güterwagen zu rangierfreien Transportgruppen zusammengestellt und an den Umschlagstellen beladen und entladen, wobei die Aufbaueinheiten nach Laufplänen auf die rangierfreien Trnsportgruppen umgeschlagen werden. Durch diese Maßnahmen entfällt der bisher übliche Rangierbetrieb der Güterwagen. Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen erfolgt die Zuordnung zu den Zielbahnhöfen bzw. zugeordneten Umschlagstellen über die den Aufbaueinheiten zugeordneten Laufpläne, so daß an den Umschlagstellen nach diesen Laufplänen die Aufbaueinheiten von den Straßenfahrzeugen bzw. von den Güterwagen übernommen werden. Prinzipiell könnte dies in der Weise erfolgen, daß zu beiden Längsseiten eines Güterwagens jeweils ein Straßenfahrzeug mit seinen Rollgängen fluchtend zu dessen Rollgängen ausgerichtet wird, das eine Straßenfahrzeug die Aufbaueinheit des Güterwagens übernimmt und das andere Straßenfshrzeug seine Aufbaueinheit an den Güterwagen abgibt. Nachteile können sich hierbei dann ergeben wenn gleichzeitig mehrere Güterwagen hintereinander entladen und beladen werden sollen.
  • Um diesen Nachteilen abzuhelfen werden in einer weiteren Auagestaltung der Erfindung die Aufbaueinheiten auf eine rangierfreie Transportgruppe über eine parallel zur Transportgruppe verfahrbare, quer zur Transportrichtung mit Rollgängen ausgestattete Speichergruppe verladen. Durch diese Maßnahmen wird insbesondere erreicht, daß vor dem Eintreffen des Güterzuges von den einzelnen Straßenfahrzeugen die Aufbaueinheiten bereits in der den zu beladenden bzw. zu entladenden und beladenden Güterwagen entsprechenden Zuordnung übernommen werden. Im Prinzip besteht die Speichergruppe wie die Transportgruppen aus einer vorgegebenen Anzahl zu einer rangierfreien Gruppe zusammenge stellten Güterwagen, die Rollgänge aufweisen. Sie kann zusätzlich Winden und hydraulische Arbeitszylinder und dergleichen zum Verschieben der Aufbaueinheiten auf weisen. Wenn die Ubernshme der Aufbaueinheiten entsprechend den zu entladenden Güterwagen des einfahrenden Güterzuges erfolgt, wird nach dem Einfahren des Güterzuges die Speichergruppe in die Position verfahren, daß gleichzeitig mit der OBergabe der Aufbaueinheiten von dem Güterwagen an die Straßenfahrzeuge die tbernahme der AuSbaueinheiten in einem Takt erfolgt. Die verfahrbare Speichergruppe übernimmt gewissermaßen den Rangierbetrieb während die rangierfreie Transportgruppe im rollenden Einsatz ist.
  • In einer noch weiteren Ausgestaltun,g der Erfindung werden die Aufbaueinheiten auf eine Bereitstellungßgruppe mit Rollgängen und von dieser auf die rangierfreie Transportgruppe verladen. Dies kann so erfolgen, daß parallel zu der Speichergruppe eine nach ihrem Prinzip gebildete Gruppe von Güterwagen mit Rollgängen auf der Seite der zu beladenden rangierfreien Transportgruppen angeordnet ist, und die erfindungsgemäßen Rollgänge aufweist.Die Bereitstellungsgruppe kann in beiden Fällen Winden oder auch hydraulische Arbeitszylinder aufweisen. Die Bereitstellungsgruppe übernimmt von der Speichergruppe die Aufbaueinheiten nach den Laufplänen für die rangierfreie Transportgruppe. Sie dient gleichzeitig auch dazu, um von einer einfahrenden rangierfreien Transportgruppe Aufbaueinheiten für eine nächstfolgende rangierfreie Transportgruppe nach den Laufplänen zu übernehmen, wobei zusätzlich die Speichergruppe zum Umordnen eingesetzt werden kann.
  • Die Speichergruppe und die Bereitstellungsgruppe ermöglichen extrem kurze Umschlagzeiten, da sämtliche Aufbaueinheiten nach den Laufplänen gleichzeitig in einem Takt umgeladen werden können.
  • Dieses erfindungsgemäße Umlade- bzw. Umschlagprinzip dient weiterhin zur Lösung der Aufgabe für Personenkraftwagen, insbesondere für Personenkraftwagen mit elektrischem Antrieb,ein Verfahren zum kombinierten Schienen- und Straßenverkehr zu. schaffen,das erfindungsgemäß darin besteht1 daß die Güterwagen quer zu ihrer Fahrtrichtung mit puhrungsprofilen versehen werden, der mittlere Abstand der Führungsprofile gleich dem Abstand der Vorderräder bzw. der Hinterräder der Personenkraftwagen gewählt wirdJund das Verladen der Personenkraftwagen auf die Güterwagen quer zur Laufrichtung der Güterwagen erfolgt. Die Führungsprofile und die Räder der Personenkraftwagen bilden während des Verladens Zwangsführungen.
  • Das erfindungsgemäße Querladeprinzip erlaubt es, daß in einem Takt die auf den Güterwagen befindlichen Personenkraftwagen zusammen über eine Rampe von den Ladeflächen abfahren, während die zu transportierenden Personenkraftwagen ebenfalls in einem Takt auf die Ladeflächen fahren.
  • Die Führungsprofile sind zusätzlich mit Verriegelungseinrichtungen versehen, die ein Wegrollen der Kraftfahrzeuge während des Transportes verhindern. Um ein zügiges Umladen zu gewährleisten wird von Laufplänen in entsprechender Weise wie bei den Aufbaueinheiten Gebrauch gemacht.
  • Dieses erfindungsgemäße Verfahren hat vor allem Vorteile für Kraftfahrzeuge mit elektrischem Antrieb, da sie im allgemeinen nur im Nahbereich wirtschaftlich einsetzbar sind. Ein besonderer Vorteil ergibt sich generell dadurch, daß eine Auslegung auf hohe Reisegeschwindigkeiten entfällt, die nur für den konventionellen Fernverkehr interessant sind.
  • Die Güterwagen sind in einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung in an sich bekannter Weise zweigeschossig ausgebildet, so daß die Ladekapazität verdoppelt wird.
  • In einer noch weiteren Ausgestaltung der Erfindung werden während des Transportes die Personenkraftwagen mit elektrischer Energie versorgt. Diese Energieversorgung ist insbesondere für Personenkraftwagen mit elektrischem Antrieb vorgeseheng damit während des Transportes auf der Schiene die Akkumulatoren aufgeladen werden können. Der besondere Vorteil dieses kombinierten Schienen- und Straßenverkehrs besteht darin, daß die Fernstrecken auf der Schiene zurückgelegt werden, so daß die Personenkraftwagen nur noch für den Stadtverkehr und Nahverkehr zu konzipieren sind, wo es weniger auf eine hohe Reisegeschwindigkeit, sondern vielmehr auf eine kompakte Bauweise, große Wendigkeit und geringe Betriebskosten ankommt.
  • Erfindungs6emäß weist die Unterseite der Bodengruppe der Aufbaueinheiten die Profile auf. In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist die Anordnung der Profile und die Ausbildung der Ladeflächen der Straßenfahrzeuge und der rangierfreien Transportgruppen so getroffen, daß die Profile mit den Ladeflächen stets außer Eingriff sind.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind die Profile derart ausgebildet, daß sie mit als Antriebselemente ausgebildeten Rollen der Rollgänge in kraftschlüssigen Eingriff bringbar sind und das Umladen der Aufbaueinheiten ohne Winden und dergleichen von den einen Rollgängen auf die anderen erfolgen kann.
  • Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind die Seitenflächen der Profile nach dem Zahnstangenprinzip ausgebildet und stehen während des Umladens zusätzlich mit den seitlichen Rollen der Rollgänge in kraftschlüssigem Eingriff, die in diesem Falle nicht nur die Aufgabe von Führungsrollen, sondern zusätzlich von angetriebenen Transportrollen haben.
  • Erfindungsgemäß sind die Rollgänge pneumatisch oder hydraulisch höhenverstellbare Rahmen mit horizontal gelagerten Rollen und zu diesen senkrecht gelagerten seitlichen Rollen.
  • Zur Uebernahme der Aufbaueinheiten durch die Rollgänge ist erfindungsgemäß mindestens eine seitliche Rolle eines jeden Rollganges als Antriebselement ausgebildet. Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind jeweils die beiden endseitigen Rollenpaare eines jeden Rollgangs als Antriebselemente ausgebildet, wodurch sich eine besonders problemlose Ubernahme der Aufbaueinheiten von den einen Rollgängen durch die anderen Rollgänge ergibt.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung anhand von Ausführungsbeispielen erläutert.
  • Es zeigen: Fig. 1 im Blockdiagramm ein Ausführungsbeispiel des Umschlagverfahrens für im Schienen- und Straßenverkehr zu transportierende Güter, Fig. 2 eine Seitenansicht auf einen offenen Güterwagen mit einer Aufbaueinheit und zwei Rollgängen, Fig. 3 ein Ausführungsbeispiel eines Rollganges in Draufsicht und Fig. 4 im Blockdiagramm ein Ausführungsbeispiel für den kombinierten Schienen- und Straßenverkehr für Personenkraftwagen.
  • In Fig. 1 ist mit 1 die Hauptstrecke bezeichnet, von der über eine Weiche ein Nebengleis mit den Streckenabschnitten 2, 3 und 4 abzweigt und über den Streckenabschnitt 4 mit der Hauptstrecke verbunden ist. Der gerade Streckenabschnitt 3 hat eine Länge, die der maximalen Lange der rangierfreien Transportgruppen entspricht, die schematisch dargestellt und mit 5 bezeichnet ist. Sie besteht aus der Elektrolokomotive 5E und n flachen offenen Güterwagen 51 5nu die jeweils vier Rollgänge 61 bis 64 aufweisen, deren Abstand dem doppelten Rastermaß entspricht.
  • Auf der von der Haupt strecke abgewandten Seite des Strekkenabachnittes 3 befindet sich die Bereitstellungsgruppe, die schematisch mit 7 bezeichnet ist und eine der maximalen rangierfreien Transportgruppe entsprechende Länge aufweist und im Rastermaß angeordnete Rollgänge hat. Auf der von dem Streckenabschnitt abgewandten Seite der Bereitstellungsgruppe befindet sich die Speichergruppe 8, die eine auf dem Gleisabschnitt 9 verfahrbare Gruppe von offenen Güterwagen ist, die ebenfalls Rollgänge im Rastermaß aufweisen.
  • Die Speichergruppe ist in Richtung der Pfeile nach beiden Seiten des Gleisabschnittes verfahrbar. Auf der von der Bereitstellungsgruppe abgewandten Seite der Speichergruppe ist die Lade zone 10, in der die Speichergruppe die Aufbaueinheiten von den Straßenfahrzeugen übernimmt. Auf der zur Hauptstrecke zeigenden Seite der rangierfreien Transportgruppe befindet sich die Ladezone 11, in der die Aufbaueinheiten an die Straßenfahrzeuge abgegeben werden.
  • Die beiden Ladezonen weisen ebenfalls im Rastermaß angeordnete Rollgänge auf, die nur im Bereich der Rollgänge 61 bis 64 dargestellt sind.
  • Während die rangierfreie Transport gruppe noch die Hauptstrecke befährt,wird zum Beispiel die Aufbaueinheit eines Straßenfahrzeuges von der Lade zone 10 übernommen, indem das Straßenfahrzeug so verfahren wird, daß seine Rollgänge mit freien Rollgängen der Ladezone 10 fluchten.
  • Die Rollgänge des Straßenfahrzeuges und diese freien Rollgänge der Ladezone werden angehoben bzw. hochgefahren, die Aufbaueinheit kommt von der Ladefläche des Straßenfahrzeuges frei und wird von diesen freien Rollgängen der Ladezone 10 übernommen. Die Speichergruppe wird verfahren und übergibt in der gleichen Weise die Aufbaueinheit an diejenigen Rollgänge der Bereitstellungsgruppe, die nach dem Einfahren der rangierfreien Transport gruppe nach dem Laufplan einem freien oder frei werdenden Güterwagen zugeordnet sind.
  • Diese Rollgänge der Bereitstellungsgruppe übergeben die Aufbaueinheit an die Rollgänge des Güterwagens, nach deren Absenken die Aufbaueinheit auf der Ladefläche des Güterwagens aufsteht und gegebenenfalls verriegelt wird. Die Ubergsbe von Aufbaueinheiten an die rangierfreie Transportgruppe und die Ubergabe von Aufbaueinheiten von der rangierfreien Transportgruppe an die Lade zone 11 kann jeweils in einem Takt erfolgen, so daß die Haltezeit der rangierfreien Transportgruppe im Streckenabschnitt 3 minimalisiert und die effektive Transportgeschwindigkeit erhöht wird.
  • Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf einen offenen Güterwagen, dessen Ladefläche mit 12 bezeichnet ist und in die mit 13 bezeichnete und schematisch dargestellte Rollgänge heb- und senkbar integriert sind, was durch die Doppelpfeile angezeigt ist. Die Unterseite der Bodengruppe der mit 14 bezeichneten Aufbaueinheit weist zwei Kastenprofile 15 auf, die mit den Rollgängen während des erfindungsgemäßen Quertransports Zwangsführungen bilden.
  • Jeder Rollgang weist Rollen 16 mit horizontaler Achse und seitliche Rollen 17 mit dazu senkrechter Achse auf.
  • Die seitlichen Rollen stehen gegen die Seitenflächen der Kastenprofile an. Die Seitenflächen sind nach dem Zahnstangenprinzip ausgebildet und stehen mit den seitlichen Rollen in Eingriff, von denen einige als Antriebselemente ausgebildet sind. Die Rollen 16 und 17 eines jeden Rollganges sind in einem gemeinsamen Rahmen angeordnet,- der hydraulisch bzw. pneumatisch zur Ladefläche in der Höhe verstellbar ist.
  • Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf die Rollgänge der zig.2.
  • Der Rahmen ist mit 18 bezeichnet, in dem die Rollen 16 und 17 gelagert sind. Die endseitigen Rollen 17A sind als Antriebselemente ausgebildet, durch die die Uebergabe bzw.
  • uebernahme der Aufbaueinheiten erfolgt.
  • Fig. 4 zeigt im Blockdiagramm anhand eines Ausführungsbeispieles den kombinierten Schienen- und Straßentransport von Personenkraftwagen. Die Hauptstrecke ist mit 19 bezeichnet, von der ein Nebengleis mit den Streckenabschnitten 20, 21 und 22 abzweigt und über den Gleisabschnitt 22 mit der Hauptstrecke verbunden ist.
  • Die rangierfreie Transportgruppe ist mit 23 bezeichnet und besteht aus zweistöckigen offenen Güterwagen, deren Ladeflächen Führungsprofile (nicht dargestellt) quer zur Laufrichtung der Güterwagen aufweisen. Die Führungsprofile sind paarweise derart angeordnet, daß sie während des Verladens Zwangsführungen für die Räder der Personenkraftwagen bilden. Während des Transportes sind die Räder mit den Zwangsführungen verriegelt.
  • Den Ladeflächen sind Bereitstellungsebenen 24 und 25 zugeordnet. Mindestens die Bereitstellungsebene 24 weist Zwangsführungen (nicht dargestellt) auf, die während des Verladens der Personenkraftwagen auf die Güterwagen mit aen Führungsprofilen fluchten.
  • Das Verladen für alle bereitgestellten Personenkraftwagen erfolgt in einem Takt, so daß die Haltezeit der rangierfreien Transportgruppe minimalisiert und die effektive ransportgeschwindigkeit erhöht wird.

Claims (16)

  1. Patentansprüche 1. Umschlagverfahren für im Schiene und Straßenverkehr zu transportierende Güter, die in Behältern auf Güterwagen und Straßenfahrzeugen transportiert werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Behälter als Aufbaueinheiten für die Güterwagen und die Straßenfahrzeuge ausgebildet werden, die Bodengruppen der Güterwagen und Straßenfahrzeuge quer zu ihrer Laufrichtung bzw. Fahrtrichtung mit Rollgängen und die Bodengruppen der AuSbaueinheiten quer zur Transportrichtung mit Profilen versehen werden, das Umladen (der Umschlag) auf die Güterwagen bzw.
    die Straßenfahrzeuge quer zur Laufrichtung bzw. Fahrtrichtung erfolgt und daß während des Ümladens (Umschlags) die Rollgänge und die Profile Zwangsführungen für die Aufbaueinheiten bilden.
  2. 2.) Umschlagverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollgänge während des Umladens (Umschlags) in der Höhe verstellt werden.
  3. 3.) Umschlagverfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet. daß die Rollgänge und die Profile in einem ganzzahligen Vielfachen eines vorgegebenen Rastermaßes angeordnet werden.
  4. 4.) Umschlagverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet. daß die Güterwagen in vorgegebener Anzahl zu rangierfreien Transportgruppen zusammengestellt und an den Umschlagstellen beladen und entladen werden und die Aufbaueinheiten nach Laufplänen umgeschlagen werden.
  5. 5.) Umschlagverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufbaueinheiten auf eine rangierfreie Transportgruppe über eine parallel zur Transportgruppe verfahrbare, quer zur Transportrichtung mit Rollgängen ausgestattete Speichergruppe verladen werden.
  6. 6.) Umschlagverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufbaueinheiten auf die Güterwagen über eine Bereitstellungsgruppe mit Rollgängen verladen werden.
  7. 7.) Verfahren für den kombinierten Schiene und StraBenverkehr von Personenkraftwagen, insbesondere von Personenkraftwagen mit elektrischem Antrieb, dadurch gekennzeichnet, daß die Güterwagen quer zu ihrer Fahrtrichtung mit puhrungsprofilen versehen werden, der mittlere Abstand der Führungsprofile gleich dem Abstand der Vorderräder bzw. Hinterräder der Personenkraftwagen gewählt wird und das Verladen der Personenkraftwagen auf die Güterwagen quer zur Laufrichtung der Güterwagen erfolgt.
  8. 8.) Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsprofile in zwei Ebenen angeordnet sind.
  9. 9.) Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß während des Transports auf den Schienen die Personenkraftwagen mit elektrischer Energie versorgt werden.
  10. 10.) Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Personenkraftwagen mit Kommunikationseinrichtungen gekoppelt werden.
  11. 11.) Aufbaueinheit zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch auf der Unterseite der Bodengruppe angeordnete und mit der Ladefläche des traßenfahrzeuges bzw. der rangierfreien Transportgruppe außer Eingriff stehende Profile.
  12. 12.) Aufbaueinheit nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet. daß die Profile derart ausgebildet sind, daß sie mit als Antriebselemente ausgebildeten Rollen der Rollgänge in kraftschlüssigen Eingriff bringbar sind.
  13. 13.) Aufbaueinheit nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenflächen der Profile nach dem Zahnatangenprinzip ausgebildet sind und mit den seitlichen Rollen (17 ) der Rollgänge in Eingriff bringbar sind.
  14. 14.) Rollgang zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch einen höhenverstellbsren Rahmen (18 ) mit horizontal gelagerten Rollen ( 16) und zu ihnen senkrecht gelagerten seitlichen Rollen (17).
  15. 15.) Rollgang nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine seitliche Rolle als Antriebselement ausgebildet ist.
  16. 16.) Rollgang nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet. daß die endseitigen seitlichen Rollen (17A) als Antriebselemente ausgebildet sind.
DE19833313019 1983-04-12 1983-04-12 Umschlagverfahren fuer im schienen- und strassenverkehr zu transportierende gueter und verfahren fuer den kombinierten schienen- und strassenverkehr von personenkraftwagen Ceased DE3313019A1 (de)

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