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DE3309743C2 - - Google Patents

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DE3309743C2
DE3309743C2 DE3309743A DE3309743A DE3309743C2 DE 3309743 C2 DE3309743 C2 DE 3309743C2 DE 3309743 A DE3309743 A DE 3309743A DE 3309743 A DE3309743 A DE 3309743A DE 3309743 C2 DE3309743 C2 DE 3309743C2
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DE
Germany
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particles
belt
roller
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coarser
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DE3309743A
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Karl Dietikon Ch Meier
Hans Dottikon Ch Knoepfel
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VERSATEC AG DIETIKON CH
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VERSATEC AG DIETIKON CH
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    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B9/00Combinations of apparatus for screening or sifting or for separating solids from solids using gas currents; General arrangement of plant, e.g. flow sheets
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27NMANUFACTURE BY DRY PROCESSES OF ARTICLES, WITH OR WITHOUT ORGANIC BINDING AGENTS, MADE FROM PARTICLES OR FIBRES CONSISTING OF WOOD OR OTHER LIGNOCELLULOSIC OR LIKE ORGANIC MATERIAL
    • B27N3/00Manufacture of substantially flat articles, e.g. boards, from particles or fibres
    • B27N3/08Moulding or pressing
    • B27N3/10Moulding of mats
    • B27N3/14Distributing or orienting the particles or fibres

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Streuen von Schüttgut aus lignozellulosehaltigen, mit Bindemitteln benetzten Teilchen gemäß den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 1. Sie betrifft weiter eine Vorrichtung entsprechend den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 2.
Bekanntlich ist die Streuung des aus gröberen und feineren Teilchen bestehenden Schüttgutes, z.B. von gröberen und feineren Spänen, zur Herstellung von Holzspanplatten, einer der wichtigsten Verfahrensschritte bei der industriellen, serienmäßigen Herstellung von Holzspanplatten. Die Streuung des Schüttgutes auf ein in Streurichtung und unterhalb der Streuvorrichtung befindliches Formband dient der Herstel­ lung der sogenannten Vorformlinge, also eines Schüttkuchens oder Schüttvlieses, deren Qualität für die Endeigenschaften der herzustellenden Platten ausschlaggebend ist. Dabei ist es besonders wichtig, daß der Formling mit größtmöglicher Genauigkeit und Gleichmäßigkeit gestreut wird, da nur so das erforderliche Schüttgut in wirtschaftlich vertretbarer Weise eingesetzt wird. Weiterhin ist die Forderung nach Genauigkeit und Gleichmäßigkeit der Streuung technologisch sehr bedeutsam, damit Platten mit vorbestimmter geforderter Qualität nach Aufbau und Festigkeit hergestellt werden kön­ nen. Die gleichmäßige Verteilung des Schüttgutes über den Querschnitt der Platte ist ferner für die Höhe und Gleichmäßigkeit der Festigkeitseigenschaften der fertigen zementgebundenen Holzspanplatte von entscheidender Bedeutung.
Die bekannten Streuverfahren lassen sich in der Spanplatten­ fabrikation in zwei Kategorien einteilen.
Die erste Gruppe sind Anlagen, bei denen das Schüttgut nach dem sogenannten Windsichtverfahren gestreut wird. Hier­ bei gelangt das aus dem Dosierbunker kommende Spanvlies zu einer Austragwalze, beispielsweise einer Stachelwalze, welche die Späne abwirft und dabei das Spanvlies auflöst. Die abfallenden Späne fallen dann durch einen Luftstrom, der sie auf das Formband verteilt, derart, daß die Feinstspäne die äußeren Schichten und die gröberen Späne in der Mittel­ schicht abgelegt werden. Diese Windsichtstreuung arbeitet bei Spanplatten zufriedenstellend, zeigt aber bei zement­ gebundenen Holzspanplatten einen erheblichen Nachteil. Das bekannte Verfahren ergibt nur dann eine befriedigende Streuung, wenn die zementbenetzten Späne eine gewisse Gesamtfeurigkeit nicht überschreiten. Solche zementbenetzten Späne als Schütt­ gut lassen sich zwar noch in befriedigender Weise streuen, ergeben aber Platten mit relativ niedrigen Festigkeitswerten.
Man hat bereits versucht, diesen Nachteil bei dreischichtigen Platten in der Weise zu beseitigen, daß man die trockenen Deckschichten mit Windsichtung streut, während die Mittel­ schicht der Platte in anderer Weise gestreut wird, um die Feuchtigkeit in der Mittelschicht höher halten zu können. Dennoch sind die Ergebnisse nicht gleichwertig mit den Platten, bei denen alle Schichten mit genügender Feuchtigkeit gefahren werden können. Zudem ist das getrennte Streuen unter­ schiedlich feuchter Deck- und Mittelschichtspäne nur bei größeren Anlagen wirtschaftlich vertretbar, zumal es auch höhere Investitionen erfordert.
Die zweite Gruppe sind solche Anlagen, die mit Wurfstreuung arbeiten. Bei der Wurfstreuung wird z.B. das aus einem Do­ sierbunker ausgetragene oder das von einem Abwurfband auf eine Streuwalze fallende Spangut einer oder mehreren sich drehenden Streuvorrichtungen, beispielsweise einer rotie­ renden Separierwalze oder dgl., zugeführt und von dieser in Richtung des unterhalb der Streuvorrichtung sich bewegenden Formbandes abgeworfen. Hierbei wird infolge der Wurfbe­ wegung der einzelnen Späneteilchen ein Separiereffekt er­ zielt, in dem die schwereren, gröberen Teilchen längere Wurfbahnen und die leichteren, feineren Teilchen kürzere Wurfbahnen durchlaufen. Die Größe der Wurfbahn sowie das Maß der Auflösewirkung des Schüttgutes wird durch die mit Stacheln oder Nocken versehenen Walzen entsprechend ihrer Umlaufgeschwindigkeit bestimmt. Es können damit Spänevliese gestreut werden, bei denen die Späne entsprechend ihrer Größe geschichtet sind, und zwar derart, daß die Feinst­ späne auf der Außenseite und die groben Späne im Inneren des Vlieses liegen (vgl. DE-OS 21 57 386).
Man benützt vielfach ein ganzes System solcher Streuwalzen, um eine zufriedenstellende Auflösung und Separierung der Späne zu erhalten; dennoch haften diesem Verfahren zahl­ reiche Streufehler an, wie beispielsweise ungleiche Sepa­ rierung, zu kurze Streuwinkel, Gewichtsabfall an den Plattenrändern, Ansatzbildung an den Wänden usw. Am nachteiligsten ist, daß sehr oft einzelne grobe Späne in die aus feineren Spänen bestehende Deckschicht gelangen, so daß die einheitliche Struktur der feinen Deckschichten zerstört wird. Ein weiterer Nachteil der bekannten Wurfstreuungen liegt darin, daß infolge der Rotation der Streuvorrichtungen unkontrollierbare Luftströmungen ent­ stehen, die insbesondere die feinen und feinsten Span­ teilchen mitreißen, so daß Streuungenauigkeiten entstehen. Durch die unkontrollierten Luftströme entstehen auch nicht definierbare Strömungsverhältnisse in dem Streuungsraum oberhalb des Formbandes. Alle diese Nachteile wirken sich beim Streuen zementgebundener Holzspanplatten in noch stärkerem Maße aus.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das gattungs­ gemäße Verfahren so weiterzubilden, daß das Schüttgut opti­ mal gleichmäßig nach Grob- und Feingut derart separiert wird, daß die feinen Teilchen aus dem Spänestrom weitgehend abgesondert und nach unten geleitet werden, während die gröberen Teilchen unter Verkürzung ihrer Flugbahn nach unten in die Kernschicht umgelenkt werden.
Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren der im Oberbegriff des Anspruches 1 genannten Art durch die Merkmale des Kennzeichens und bei einer Vorrichtung entsprechend den Merkmalen des Gattungsbegriffes des Anspruches 2 durch die kennzeichnenden Merkmale dieses Anspruches gelöst. Die Unteransprüche enthalten weitere zweckmäßige Ausbildungen der Vorrichtung nach Anspruch 2.
Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren und seiner Vorrichtung lassen sich die vorstehend erwähnten Nachteile vermeiden und es können insbesondere mit Zement umhüllte Späne vor­ teilhaft derart gestreut werden, daß auf einer großen Fläche die feinen und gröberen Späne gleichmäßig und mit feinem Übergang voneinander getrennt werden, so daß das Auftreten innerer Spannungen beim Pressen weitgehend re­ duziert und das Stehvermögen der Platte sowie ihre Festig­ keitseigenschaften erhöht werden. Dadurch, daß aus dem ab­ geworfenen Streugut die feineren Teilchen (Feingut) durch einen rotierenden Zwangsluftstrom mindestens teilweise aus dem Streustrom ausgeschieden und auf einem kürzeren Fall­ wege zum Formband gelenkt werden und daß ferner im Streu­ strom zu weit fliegende gröbere Gutteilchen (Grobgut) an einer hinteren Stelle abgebremst und zum Formband umgelenkt werden, wird erreicht, daß alle feinsten Gutteilchen schon gezielt auf das Formband gelangen, bevor andere, nämlich gröbere Gutteilchen, auf ihm abgelagert werden. Dadurch gelangen maximal viele feinste Spangutteilchen in die äußersten Schichten der Platte, während durch die Ab­ bremsung der gröberen Teilchen und ihre Umlenkung zum Formband hin gewährleistet ist, daß diese Teilchen tat­ sächlich in gewünschter Weise ausschließlich in die Kernschicht der Platte gelangen.
Bei der für die Durchführung dieses Verfahrens geeigneten Vorrichtung mit einem Dosierband, das Schüttgut bestehend aus feineren und gröberen Teilchen aufnimmt und mit einer im Endbereich des Dosierbandes angeordneten, mechanischen Wurfvorrichtung, beispielsweise einer Abwurfwalze oder dgl., und einem darunter liegenden, sich bewegenden Form­ band zur Aufnahme des zu schüttenden Vorformlings, ist unterhalb der Abwurfvorrichtung eine zur Erzeugung einer nach unten zum Formband gerichteten Zwangsluftströmung dienende Vorrichtung, beispielsweise eine rotierende Luftwalze, angeordnet. Als Luftleitwalze kann beispiels­ weise eine Zahnscheibenwalze dienen, welche einen Außen­ durchmesser hat, der mindestens so groß ist, wie der Außendurchmesser der Abwurfwalze. Diese Luftleitwalze ist vorteilhaft in Draufsicht senkrecht unterhalb der Abwurf­ walze angeordnet. In weiterer Ausbildung kann zwischen dem Außenumfang der Luftleitwalze und dem Außenumfang der An­ triebsrolle des Dosierbandes ein kanalartiger, sich ver­ engender Lufteintrittspalt vorgesehen sein. Der hiermit erzielte Zwangsluftstrom scheidet den überwiegenden Teil der feinen und feinsten Teilchen aus dem Streugutstrom aus und führt diese auf verkürztem Wege zum Formband. Infolge der Abbremsung der weiter fliegenden gröberen Gutteilchen an einer Stelle, die hinter dem abgeleiteten Zwangsluft­ strom liegt, lassen sich die gröberen Teilchen in einfacher Weise zum Formband umlenken. Hierzu kann im hinteren Be­ reich des die größeren Gutteilchen mitführenden Streu­ stromes eine diese gröberen Gutteilchen nach unten zum Formband umlenkende Prallwand vorgesehen sein. Zweckmäßig ist dabei der Längsabstand der Prallwand von der Wurfwalze einstellbar.
Infolge dieser Ausbildung werden gröbere Späne an der Prallwand zum Formband umgelenkt, auf welchem ein langer Streukeil gebildet wird. Der Zwangsluftstrom entzieht somit dem eigentlichen Streustrom, der von der Wurfvorrichtung abgeworfen wird und unkontrollierte Luft und mit dieser feine und feinste Teilchen mitführt, einen Teil dieses Luftstromes und der darin enthaltenen feinen und feinsten Teilchen und verhindert so, daß diese feinen und feinsten Teilchen in unerwünschter Weise zu weit transportiert werden, wodurch eine optimale Separierung verhindert wird.
Die Vorrichtung nach Anspruch 3 kann noch dadurch zweck­ mäßig weiter ausgestaltet werden, daß zwischen dem Außen­ umfang der Luftleitwalze und dem Außenumfang der Antriebs­ rolle des Dosierbandes ein kanalartiger, sich verengender Lufteintrittspalt ausgebildet wird. Schließlich kann im Bereich der Luftleitwalze und dem unteren Trum des Dosier­ bandes eine zum Formband gerichtete Luftleitwand angeordnet werden, derart, daß ein in Drehrichtung der Luftleitwalze sich verjüngender Luftzuführungskanal für den Eintritt des Separierluftstromes geschaffen ist.
Bei dem in der Zeichnung schematisch dargestellten Aus­ führungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist mit 1 das Dosierband bezeichnet, das von der Antriebsrolle 16 in Richtung des eingezeichneten Pfeiles 17 angetrieben wird. Das auf dem Dosierband 1 in einer dosierten Schüttgut­ schicht 8 in Richtung des Pfeiles 17 vorgeschobene Schütt­ gut gelangt am vorderen Ende in den Bereich der Abwurf­ walze 2, die in Richtung des eingezeichneten Pfeiles um eine horizontale Achse dreht. Diese mit Stacheln oder Nocken versehene Abwurfwalze rotiert mit solcher Geschwindig­ keit, daß das ankommende Schüttgut 8 aufgelöst und in einem Streustrom nach vorne abgeworfen wird.
Zur gezielten Aussonderung feinster Spanteilchen und zur Erzielung einer kontrollierten Luftumwälzung innerhalb der Streukammer K ist unterhalb der Abwurfwalze 2 eine Vorrichtung zur Erzeugung einer nach unten zum Formband 6 gerichteten Zwangluftströmung 14 vorgesehen. Sie besteht im Ausführungs­ beispiel aus einer sogenannten Luftleitwalze 3, die beispiels­ weise als Zahnscheibenwalze ausgebildet sein kann. Die Rotation dieser Luftleitwalze 3 in Richtung des Pfeiles 18 erzeugt eine Luftströmung in Richtung der Pfeile 14′, die bei der angegebenen Drehrichtung im vorderen Bereich der Luftleitwalze 3 nach unten in Richtung 14 zum Formband 6 hin gerichtet ist und ferner entlang des Teilumfangs der Luftleit­ walze 3 entsprechend den Pfeilen 14′ verläuft.
Dieser Zwangsluftstrom 14 bewirkt, daß feine und feinste Spanteilchen unmittelbar nach Abwurf durch die Abwurfwalze 2 aus der eigentlichen Streuströmung abgesondert und nach unten direkt auf das von der Rolle 6′ angetriebene Formband 6 gebracht werden, bevor andere gröbere Teilchen dorthin ge­ langen. Dadurch ist gewährleistet, daß die feinen und feinsten Teilchen in die äußerste Schicht der fertigen Platte gelangen, wodurch die Oberflächenqualität der Platte ver­ bessert wird.
Zugleich wird der bei bisherigen Ausführungen bestehende Nachteil vermieden, wonach mit dem eigentlichen geworfenen Streustrom zuviel Luft mitgeführt wird, die die Feinteile des Spangutes zuweit nach vorne führt und die erwünschte Separierung in hohem Maße verschlechtert.
Der Luftleitwalze 3, deren Durchmesser mindestens so groß wie der Außendurchmesser der Abwurfwalze 2 ist, und die, vorzugsweise in Draufsicht gesehen, unmittelbar senkrecht unterhalb der Abwurfwalze 2 liegt, ist unterhalb der An­ triebsrolle 16 bzw. des Dosierbandes 1 eine zum Formband nach unten gerichtete und nach hinten bogenförmig ausge­ wölbte Luftleitwand 5 zugeordnet, derart, daß einmal die Streukammer K nach hinten strömungstechnisch abgeschlossen ist und zum anderen im Bereich der Ansaugseite der rotierenden Luftleitwalze 3 ein sich nach oben zur Antriebs­ rolle bzw. -walze 16 des Dosierbandes 1 verjüngender Ein­ trittsspalt für den Zwangsluftstrom gebildet wird, wodurch die Geschwindigkeit des eingeholten Luftstromes an dieser Stelle vergrößert wird.
Da der Streukammerraum nach hinten durch die Luftleitwand 5 praktisch geschlossen ist, ergibt sich insbesondere durch die Anordnung der Luftleitwalze 3, daß in der Streukammer K selbst nach Menge und Richtung gezielte Luftströmungen umlaufen.
Wenn die Streukammer auch in ihrem vorderen Bereich durch die als Prallwand 4 bezeichnete Wand annähernd strömungs­ technisch geschlossen ist, wird innerhalb der Streu­ station 12 ein in sich wenigstens strömungstechnisch ge­ schlossener Raum gebildet, in dem ständig eine begrenzte Luftmenge mit gezielter Strömungsrichtung umgewälzt wird, so daß diese Luft aus dem mit Zement benetzten Späne­ material nur eine begrenzte Feuchtigkeit aufnehmen kann, wodurch eine unerwünschte Trocknung des Schüttgutes weitgehend verhindert wird. Die geschlossene Ausbildung der Streukammer K wird noch dadurch verbessert, daß die Abwurfwalze 2 und die Antriebswalze 16 des Dosier­ bandes 1 den Raum zwischen den Wänden 4 und 5 mindestens annähernd abschließen.
Nach einer weiteren Ausbildung hat die Prallwand 4 einen solchen Verlauf, daß die gröberen Gutteilchen im Streu­ strom beim Aufprallen unten zum Formband 6 hin umgelenkt werden. Die Prallwand 4 ist also so ausgebildet, und geformt, daß sie die Wurfbahnen der gröberen Spangutteilchen, die gegen sie geworfen werden, unterbricht und diese gröberen Teilchen nach unten zum Formband ablenkt. Zu diesem Zweck verläuft die Prallwand 4 bogenförmig, wobei ihre definitive Form selbstverständlich durch entsprechende Versuche festzulegen ist. Zweckmäßig ist die Prallwand 4 nach Art eines konvexen Bogens von der Wurfwalze 2 beginnend bis in die Nähe der Oberfläche des zu streuenden Vorformlings 10 geführt. Die Lage der Prallwand im Verhältnis zur Abwurfwalze bzw. zur Luftleitwalze ist je nach den gegebenen Verhältnissen fest­ zulegen, wobei zur leichten Einstellung des Längsabstandes zwischen Abwurfwalze 2 bzw. Luftleitwalze und Prallwand, diese lageveränderlich und einstellbar angeordnet ist. Nach einem weiteren Merkmal kann die Prallwand 4 wenigstens an­ nähernd parabolisch ausgebildet sein und sich mindestens bis zum hinteren Ende des Schüttkeiles 7 erstrecken; sie kann auch die Form eines Ellipsen-Abschnittes haben.
Das vordosierte Schüttgut wird somit auf dem Dosierband 1 der Abwurfwalze 2 zugeführt und von dieser in einem Streu­ strom in Richtung auf die besonders geformte Prallwand 4 geschleudert. Diese Prallwand 4 ist, wie schon erwähnt, hinsichtlich ihrer Form so zu gestalten, daß auf dem Form­ band 6 ein stets gleichmäßiger, lang gestreckter Schütt­ keil 7 mit sehr guter Auflösung gebildet wird. Der Schütt­ keil 7 stellt die untere Hälfte der zu fertigenden Platte dar, die obere Hälfte entsteht bei kleineren Anlagen durch die Bewegung des Formbandes 6 entgegengesetzt zur Richtung 15 oder durch eine zweite, vorzugsweise spiegelbildlich ange­ ordnete Streuanlage.
Die besondere Lage der Luftleitwalze 3 direkt unterhalb der Abwurfwalze und die besondere Ausbildung dieser Luftleit­ walze, derart, daß ihr Durchmesser größer als der der Abwurf­ walze ist, hat den Vorteil, daß die von der Abwurfwalze 2 etwa senkrecht herunterfallenden Spangutteilchen nicht mehr wie bisher unmittelbar auf das Formband und damit in die äußeren feinen Deckschichten gelangen kann. Etwa in diesem Bereich bereits herunterfallende Spangutteilchen werden von der Luftleitwalze aufgenommen und infolge der Rotation der Luft­ leitwalze von ihr abgeworfen und wieder der Hauptmasse des Streustromes zugeführt, so daß diese in die mittlere Schicht des Formlings gelangen. Dadurch daß nach der Erfindung insgesamt eine annähernd strömungstechnisch geschlossene Streukammer K geschaffen ist, wird innerhalb dieser Kammer immer dieselbe Luft umgewälzt, die dadurch stets genügend Feuchtigkeit hat, wodurch ein unerwünschter Entzug von Feuchte aus dem Spangut vermieden ist. Vorteil­ haft ist ferner, daß durch diese geschlossene Luftum­ wälzung verhältnismäßig wenig Luft in den Raum der Streu­ station 12 und damit in den Fabrikationsraum entweichen kann, so daß auch in die umgebenden Räume weniger Staub gelangen kann.
In der schematischen Darstellung sind die Abwurfbahnen 11 bis 11 d der Spanteilchen von der Abwurfwalze beginnend und die Umlenkbahnen der Einfachheit halber und zur Veranschau­ lichung der Wirkungsweise der Prallwand als Geraden einge­ zeichnet. Man erkennt jedoch, daß durch die erfindungsge­ mäße Ausbildung der Prallwand 4 eine besonders konzentrierte und gezielte Streuung der Späne innerhalb der Streukammer K erreicht wird, wobei in Verbindung mit der gezielten Erzeugung einer Zwangsströmung und der dadurch erreichten Beruhigung der Strömungsverhältnisse in der Streukammer sowie der Vorseparierung feiner und feinster Teilchen ein Streukeil mit optimaler Lagerung der feinsten Teilchen in den Außen­ schichten und der gröberen Teilchen in den Mittelschichten bei bisher nicht erreichter Gleichmäßigkeit und Genauigkeit der Steuerung selbst erzielt wird. Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren und der Vorrichtung ist es möglich, mit Zement umhüllte Späne ohne Schwierigkeiten auch bei höheren Feuchtigkeiten des Schüttgutes einwandfrei zu streuen. Dabei verhindert die Anordnung und Größe der Luftleitwalze 3 das unerwünschte Herabfallen der groben Teilchen von der Ab­ wurfwalze 2 auf das darunter liegende Formband, wobei diese Luftleitwalze 3 auch die Auflösung des Schüttgutes durch die Abwurfwalze unterstützt, so daß insgesamt Formlinge für zementgebundene Spanplatten hoher Qualität in bezug auf das Aussehen, die Festigkeiten und das Stehvermögen gestreut werden können.

Claims (10)

1. Verfahren zum Streuen von Schüttgut aus gröberen und feineren Teilchen aus zementbenetzten Holzspänen zur Herstellung zementgebundener Spanplatten, bei dem das Schüttgut mittels Wurfsichtung in einem Streu­ strom in Richtung der Vorwärtsbewegung eines tiefer liegenden Formbandes auf dieses zu einem Vorformling gestreut und separiert wird, derart, daß die feineren Teilchen auf kürzerem Wege als die gröberen Teilchen auf das Formband gestreut werden, dadurch gekennzeich­ net, daß aus dem abgeworfenen Streugut die feineren Teilchen (Feingut) durch einen rotierenden Zwangsluft­ strom mindestens teilweise aus dem Streustrom ausge­ schieden und auf einem kürzeren Fallwege zum Formband (6) geleitet werden, und daß im Streustrom zu weit fliegende gröbere Gutteilchen (Grobgut) an einer hinteren Stelle abgebremst und zum Formband (6) umgelenkt werden.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einem Dosierband, das Schüttgut bestehend aus feineren und gröberen Teilchen aufnimmt und mit einer im Endbereich des Dosierbandes angeordneten mechanischen Wurfvorrichtung, und einem darunter liegenden, sich bewegenden Formband zur Aufnahme des zu schüttenden Vorformlings, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Ab­ wurfvorrichtung (2) eine zur Erzeugung einer nach unten zum Formband (6) gerichteten Zwangsluftströmung (14) dienende Vorrichtung angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Erzeugung einer nach unten zum Formband (6) gerichteten Zwangsluftströmung (14) dienende Vorrichtung eine rotierende Luftleitwalze (3) ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftleitwalze (3), eine Zahnscheibenwalze ist, einen Außen­ durchmesser hat, der mindestens so groß ist wie der Außendurchmesser der Abwurfwalze (2), und daß die Luft­ leitwalze (3) in Draufsicht senkrecht unterhalb der Abwurfwalze (2) angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Außenumfang der Luftleitwalze (3) und dem Außenumfang der Antriebsrolle (16) des Dosierbandes (1) ein kanalartiger, sich verengender Luft­ eintrittsspalt (9) vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Luftleitwalze (3) und dem unteren Trum (1′) des Dosierbandes (1) eine zum Formband (6) gerichtete Luftleitwand (5) angeordnet ist, derart, daß ein in Drehrichtung der Luftleitwalze (3) sich verjüngender Luftführungskanal (19) für den Eintritt des Separierluftstromes geschaffen ist.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß im hinteren Bereich des die größeren Gutteilchen mitführenden Streustromes eine diese gröberen Gutteilchen nach unten zum Formband (6) umlenkende Prallwand (4) angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Längsabstand der Prall­ wand (4) von der Wurfwalze (2) einstellbar ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Prallwand (4) von der Abwurfwalze (2) bis in die Nähe der Oberfläche des zu streuenden Vorformlings (10) bogenförmig verläuft.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Prallwand (4), die Abwurf­ walze (2), der vordere Abschnitt des Dosierbandes (1) sowie die Luftleitwand (5) einen strömungstechnisch wenig­ stens annähernd geschlossenen Raum bilden, dessen untere Begrenzung das Formband (6) bildet.
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