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DE3308152A1 - Verfahren zum verankern von wandbekleidungsplatten an und vor tragenden bauwerkswaenden und danach hergestellte verankerung - Google Patents

Verfahren zum verankern von wandbekleidungsplatten an und vor tragenden bauwerkswaenden und danach hergestellte verankerung

Info

Publication number
DE3308152A1
DE3308152A1 DE19833308152 DE3308152A DE3308152A1 DE 3308152 A1 DE3308152 A1 DE 3308152A1 DE 19833308152 DE19833308152 DE 19833308152 DE 3308152 A DE3308152 A DE 3308152A DE 3308152 A1 DE3308152 A1 DE 3308152A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
support
anchor
panel
wall cladding
front edge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19833308152
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Dipl.-Ing. 6980 Wertheim Kettner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LUTZ FA KARL
Original Assignee
LUTZ FA KARL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LUTZ FA KARL filed Critical LUTZ FA KARL
Priority to DE19833308152 priority Critical patent/DE3308152A1/de
Publication of DE3308152A1 publication Critical patent/DE3308152A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/07Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
    • E04F13/08Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
    • E04F13/0801Separate fastening elements
    • E04F13/0832Separate fastening elements without load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements
    • E04F13/0833Separate fastening elements without load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements not adjustable
    • E04F13/0846Separate fastening elements without load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements not adjustable the fastening elements engaging holes or grooves in the side faces of the covering elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

  • Verfahren zum Verankern von Wandbekleidungsplatten
  • an und vor tragenden Bauwerkswänden und danach hergestellte Verankerung Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Verankern von Wandverkleidungsplatten an und vor tragenden Bauwerkswänden, bei dem die Wandverkleidungsplatten mit sich im Bereich der seitlichen Plattenstirnkanten seitlich forterstreckenden Ankerdornen versehen und mittels dieser an Konsolträgern, die an der Bauwerkswand lagerichtig versetzt sind und in die Fugen zwischen benachbarten Wandverkleidungsplatten hineinragen, befestigt werden, ferner auf eine nach diesem Verfahren hergestellte Verankerung.
  • Beim Verankern von Wandverkleidungsplatten ist es bekannt, in den einander gegenüberliegenden, in der Montage vertikal verlaufenden Stirnkanten der Platten Ankerdorne mit seitlich über die Stirnkanten vorstehenden Abschnitten zu verankern und letztere in mit entsprechenden Aufnahmen versehene Konsolträger, die an der zu verkleidenden Bauwerkswand lagerichtig versetzt sind und in die vertikalen Fugen zwischen benachbarten Platten hineinragen, einzuhängen. Dabei dienen jeweils zwei an voneinander entfernten Stirnkanten der Platten angeordnete Ankerdorne, die auf Auflagern der entsprechenden Konsolträger ruhen, als Traganker, hingegen zwei in vertikalen Abständen von diesen Tragankern angeordnete Ankerdorne, die mit vertikalem Spiel, jedoch im wesentlichen spielfrei in einer Richtung senkrecht zur Plattenerstreckung, in Aufnahmen der entsprechenden Konsolträger gehalten sind, als Halteanker.
  • Das genaue Verankern derartiger Wandverkleidungsplatten an und vor tragenden Bauwerkswänden ist außerordnetlich schwierig, weil beim Versetzen der Tragkonsolen an der Bauwerkswand unvermeidbar Maßabweichungen vorkommen, desgleichen aber auch beim Versetzen der Ankerdorne an den Platten. Wenn sich im Bereich einer Plattenstirnkante die an den Tragkonsolen und den in die Platten eingelassenen Ankerdornen zu beobachtenden Maßabweichungen addieren, führt dies zu nicht parallel verlaufenden Stirnkanten benachbarter Platten und mithin insbesondere dann zu äußerst störenden Fugenbildern, wenn die Breite der Fugen zwischen benachbarten Platten gering ist.
  • Zwar ist es möglich, jede Platte nach dem Versetzen auszurichten und in der ausgerichteten Lage zu sichern, aber dafür bedarf es erheblicher Zusatzarbeiten, weil die durch Maßungenauigkeiten der Konsolträger und/oder Ankerdorne -bedingten Versetzungenauigkeiten nur dadurch ausgeglichen werden können, daß eine Nachbearbeitung der versetzten Konsolträger bzw. der Konsolträgeraufnahmen für die Ankerdorne vorgenommen wird.
  • Demgemäß besteht die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe in der Schaffung eines verbesserten Verfahrens zum Verankern von Wandverkleidungsplatten an und vor tragenden Bauwerkswänden, mit dem es gelingt, Wandverkleidungsplatten mit im Bereich der Plattenstirnkanten angeordneten Ankerdornen unabhängig von etwaigen Versetzungenauigkeiten der an der Bauwerkswand befestigten Konsolträger und/oder etwaig vormontierter Ankerdorne präzise zu versetzen.
  • Diese Aufgabe ist bei einem Verfahren nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 dadurch gelöst, daß jede Wandverkleidungsplatte zunächst auf einer Seite mittels eines in einem Auflager eines der entsprechenden Plattenstirnkante zugeordneten Konsolträgers aufgenommenen ersten Ankerdorns an diesem Konsolträger befestigt und dann ausgerichtet wird, und daß danach im Bereich der von dem genannten ersten Ankerdorn entfernten Plattenstirnkante ein zweiter Ankerdorn lagerichtig zu einem Auflager eines dieser anderen Plattenstirnkante zugeordnenten Konsolträgers an der Wandverkleidungsplatte befestigt wird.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren stützt sich auf die Erkenntnis, daß zwischen benachbarten Platten Fugen gleichbleibender Breite nur verwirklichbar sind, wenn eine Plattenkante lagerichtig ausgerichtet wird und daß die insoweit erforderliche Ausrichtlage einer Platte durch die die Lastaufnahme vermittelnden Traganker bildenden Ankerdorne bestimmt ist. Demgemäß wird erfindungsgemäß der an einer der seitlichen Kanten einer zu versetzenden Platte vorgesehene Tragankerdorn an dem zugeordneten Konsolträger befestigt, beispielsweise in ein Auflager dieses Konsolträgers eingehängt, und danach die Wandverkleidungsplatte durch Kippen um den so verwirklichten Anlenkpunkt in eine einen gleichmäßigen Fugenverlauf gewährleistende Lage ausgerichtet, worauf der den zweiten Traganker bildende Ankerdorn an der anderen Plattenstirnkante lagerichtig in bezug auf das Auflager des dieser Plattenstirnkante zugeordneten Konsolträgers an der Plattenstirnkante befestigt wird.
  • Eine besonders zweckmäßige Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, daß nach dem Ausrichten der bereits im Bereich einer seitlichen Plattenstirnkante an einem Konsolträger befestigten Wandverkleidungsplatte im Bereich der anderen seitlichen Plattenstirnkante ein Aufnahmeloch für den zweiten Ankerdorn lage richtig zum Auflager des dieser Plattenstirnkante zugeordneten Konsolträgers in die Platte eingebohrt und dann in dieses Aufnahmeloch der Ankerdorn so eingebracht wird, daß ein seitlich von der Wandverkleidungsplatte fortstehender Dornabschnitt auf dem Auflager des Konsolträgers ruht und mithin ein Absenken der genannten Plattenstirnkante ausschließt. Wenn nach einem weiteren Ausgestaltungsmerkmal das Aufnahme loch für den zweiten Ankerdorn mit dem Auflager des entsprechenden Konsolträgers als Bohrlehre gebohrt wird, ist ein äußerst präzises Versetzen dieses Ankerdorns und damit der Fassadenplatte gewährleistet. Dies insbesondere dann, wenn zur Bildung eines Auflagers für den zweiten Ankerdorn ein Auflagerabschnitt des entsprechenden Konsolträgers durchbohrt wird und die so gewonnene Bohrung dann als Bohrlehre beim Einbohren des für den zweiten Ankerdorn bestimmten Aufnahmelochs in die Wandverkleidungsplatte dient.
  • Angesichts des erfindungsgemäß verwirklichten präzisen Versetzens des erst an der Baustelle lagerichtig an der einen Plattenstirnkante anzubringenden zweiten Ankerdorns entfällt naturgemäß jede Nachbearbeitung zwecks nachträglichen Ausrichtens einer versetzten Wandverkleidungsplatte.
  • Eine andere vorteilhafte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens sieht vor, daß zum Befestigen der Wandverkleidungsplatte auf zunächst einer Seite an einem zugeordneten Konsolträger der erste Ankerdorn in ein im Bereich der entsprechenden Plattenstirnkante vorgesehenes Aufnahmeloch eingeführt wird urddanach mit seinem von der Wandverkleidungsplatte fortstehenden Abschnitt auf dem Auflager des genannten Konsolträgers ruht. Selbstverständliche Voraussetzung ist dabei natürlich, daß beim Einführen des ersten Ankerdorns in das vorgefertigte Aufnahmeloch letzteres und das Auflager des zugeordneten Konsolträgers entsprechend miteinander fluchten.
  • Im Rahmen des erfindungsgemäßen Verfahrens können in herkömmlicher Weise den Plattenstirnkanten in vertikalem Abstand von den als Traganker dienenden Ankerdornenzugeordnete Ankerdorne, die als Halteanker dienen, in entsprechend versetzte Tragkonsolen mit vertikalem Spiel, jedoch senkrecht zur Plattenebene im wesentlichen spielfrei, eingehängt werden.
  • ach einer weiteren Verfahrensvariante ist es jedoch zweckmäßig, wenn nachdem Setzen des ersten und/oder zweiten -als Traganker dienenden- Ankerdorns wenigstens ein als Halteanker dienender weiterer Ankerdorn in eine in vertikalem Abstand von einem der Traganker im Bereich einer Plattenstirnkante vorgesehenes Aufnahmeloch eingeführt und mit einem sich von der Plattenstirnkante seitlich forterstreckenden Abschnitt in einer Halterung eines in entsprechender Lage an der Bauwerkswand befestigten Konsolträgers mit vertikalem Spiel, senkrecht zur Plattenebene jedoch im wesentlichen spielfrei, aufgenommen wird. Eine derartige Ausgestaltung ermöglicht es, nach oben geschlossene Aufnahmen an den entsprechenden Konsolträgern vorzusehen, weil angesichts vorgefertigter Aufnahmelöcher für die als Halte anker bestimmten Ankerdorne letztere zumindest auf einer Seite der Wandverkleidungsplatte von der Stirnseite aus durch eine beispielsweise als vertikales Langloch ausgebildete Aufnahme des Konsolträgers hindurch in ihre Verankerungsposition eingeschoben werden können.
  • Eine nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte Verankerung kann dadurch gekennzeichnet sein, daß wenigstens die im Bereich einer Plattenstirnkante einer jeden Wandverkleidungsplatte verankerten Abschnitte der Ankerdorne in Gleithülsen, etwa Kunststoffhülsen, aufgenommen sind.
  • Ein anderes wichtiges Ausgestaltungsmerkmal einer derartigen Verankerung besteht darin, daß der durch Bohren eines Aufnahmelochs nach dem lagerichtigen Ausrichten der Wandverkleidungsplatte zu setzende Ankerdorn in einem seinerseits in einer Ausnehmung der Wandverkleidungsplatte verankerten Dübel, der aus leicht spanend bearbeitbarem Material, wie Kunststoff, besteht und gegenüber dem Aufnahmeloch für den Ankerdorn Übermaß besitzt, aufgenommen ist.
  • Bei dieser Ausgestaltung handelt es sich mithin darum, daß im Bereich des durch Verbohren an der Baustelle zu setzenden Ankerdorns, der als Traganker dienen soll, in der Wandverkleidungsplatte ein Dübel vorgesehen ist, der das Einbohren des Aufnahmelochs für den betreffenden Ankerdorn in einfacher Weise ermöglicht. Da dieser Dübel Übermaß gegenüber dem an der Baustelle zu bohrenden Aufnahmeloch für den Ankerdorn aufweist, gelingt auch nach einem entsprechenden Ausrichten der an der entfernten Plattenstirnkante bereits befestigten Verkleidungsplatte in einfacher Weise das Setzen des zweiten Ankerdorns, indem das entsprechende Aufnahmeloch außermittig in den Dübel eingebohrt wird. Selbst wenn dabei Versetzfehler vorkommen sollten, können diese schnell und einfach dadurch beseitigt werden, daß ein versehentlich abweichend von der gewünschten Lage gebohrtes Ankerloch durch einen weiteren Dübel entsprechender Größe und tunlichst aus dem gleichen Dübelmaterial verschlossen und danach das erforderliche Aufnahmeloch durch eine erneute Bohrung lagerichtig eingebracht wird.
  • Der im Interesse eines einfachen und schnellen Einbohrens des Aufnahmelochs für den Ankerdorn vorgesehene Dübel kann in der entsprechenden Ausnehmung der Wandverkleidungsplatte eingepreßt oder auch durch Klebung in dieser Ausnehmung verankert sein. Zweckmäßigerweise ist die Ausnehmung i-n der Wandverkleidungsplatte ein Bohrloch und der Dübel besitzt dementsprechend Kreisquerschnitt. Je nach dem Werkstoff der zu verankernden Wandverkleidungsplatten kann das den Dübel aufnehmende Bohrloch auch mit Gewinde versehen und der Dübel in letzteres eingeschraubt sein.
  • Verschiedene Möglichkeiten der Erfindung sollen nachstehend anhand der beigefügten Zeichnung erläutert werden. In schematischen Ansichten zeigen: Fig. 1 in einer perspektivischen Ansicht mit teilweiser Explosivdarstellung den Aufbau einer Wandverkleidung aus an und vor einer tragenden Bauwerkswand zu befestigenden Wandverkleidungsplatten, Fig. 2 einen Vertikalschnitt gemäß der Schnittlinie II-II in Fig. 1 durch eine zwischen benachbarten Wandverkleidungsplatten im Bereich einer an der Bauwerkswand befestigten Tragkonsole und der damit zusammenwirkenden Ankerdorne, die als Halteanker dienen, Fig. 3 eine Ansicht wie in Fig. 2, jedoch mit benachbarten Fassadenplatten zugeordneten Ankerdornen, die als Traganker dienen, Fig. 4 in einer Msicht wie in Fig. 3 eine alternative Ausbildung mit einem Auflager des Konsolträgers für den der einen Wandverkleidungsplatte zugeordneten, als Traganker dienenden Ankerdorn in Form eines Bohrlochs, Fig. 5 eine perspektivische Detailansicht einer ausgerichteten Wandverkleidungsplatte unmittelbar vor dem Bohren eines Aufnahmelochs für einen als Traganker dienenden Ankerdorn, wobei das Auflager des zugeordneten Konsolträgers als Bohrlehre dient, Fig. 6 in einer perspektivischen Ansicht einen Ausschnitt aus einer Wandverkleidungsplatte mit einem im Bereich einer Plattenstirnkante plattenrückseitig angeordneten Lagerauge und Fig. 7 eine Ansicht auf eine Plattenstirnkante mit einem gebohrten Aufnahmeloch für einen Ankerdorn.
  • Bei der aus Fig. 1 schematisch ersichtlichen Wandverkleidung 10 handelt es sich um eine Vorhangfassade mit schweren Wandverkleidungsplatten 11, aus Naturstein, Beton od. dgl., die beispielsweise ein durchlaufendes Band zwischen übereinanderliegenden Bauwerksgeschossen zugeordneten Fenstern bilden können.
  • An der bei 12 nur schematisch angedeuteten Bauwerkswand sind in einem von der Breite der Wandverkleidungsplatten 11 bestimmten Abstand voneinander Konsolträger 13, 14 in Form hochkant stehender Flachstähle versetzt, die sich bei der fertig montierten Wandverkleidung 10 in die Fugen 15 zwischen jeweils benachbarten Wandverkleidungsplatten 11 hineinerstrecken, und zwar ragen im Bereich der Vertikalerstreckung einer jeden Wandverkleidungsplatte zwei in vertikalem Abstande voneinander angeordnete Konsolträger in die Fugen zwischen benachbarten Platten 11 hinein. An den von der Bauwerkswand entfernten Enden sind die Konsolträger 13, 14 mit jeweils zwei übereinanderliegenden Aufnahmen 16, 17 versehen. Die jeweils doere Aufnahme 17 eines Konsolträgers ist als nach oben offenes Langloch ausgebildet, hingegen die jeweils untere Aufnahme als Langloch einer vorbestimmten Vertikalerstreckung mit einem oberseitigen, nach der vorderen Stirnkante des Konsolträgers offenen Einführschlitz 18. In die Plattenstirnkanten 20, 21 sind Ankerdorne 22, 23 bzw. 24, 25 eingelassen, deren seitlich über diese Stirnkanten vorstehende Abschnitte in den Aufnahmen 16, 17 der Konsolträger aufgenommen sind. Die von den Plattenstirnkanten entfernten Enden der Konsolträger sind mit Köpfen 26 versehen, die gegenüber den als Langlöcher ausgebildeten Aufnahmen der Konsolträger 13, 14 Übermaß aufweisen.
  • Die in vertikalem Abstande voneinander in die seitlichen Plattenstirnkanten eingelassenen Ankerdorne 22, 23 einerseits und 24, 25 andererseits sind so angeordnet, daß die der in Fig. 1 jeweils rechten Plattenstirnkante 20 zugeordneten Ankerdorne 22, 24 in die jeweils unteren Aufnahmen 16 der Konsolträger 13, 14 eingreifen, hingegen die der jeweils linken Plattenstirnkante 21 der Wandverkleidungsplatten 11 zugeordneten Ankerdorne 23, 25 in die oberen Aufnahmen 17 der Konsolträger. Die jeweils oberen Ankerdorne 24, 25 benachbarter Wandverkleidungsplatten sind in den Aufnahmen der oberen Konsolträger 14 mit vertikalem Spiel, senkrecht zur Plattenebene jedoch im wesentlichen spielfrei aufgenommen. Diese Ankerdorne bilden Halteanker, die keinerlei Tragfunktion haben, sondern lediglich ein Kippen der Wandverkleidungsplatten 11 aus der Fassadenebene heraus verhindern. Die jeweils unteren Ankerdorne 22, 23 benachbarter Wandverkleidungsplatten ruhen hingegen auf dem Grund der aus Langlöchern bestehenden Aufnahmen der unterenKonsolträger 13, also auf Auflagern, stellen mithin die die auftretenden Lasten aufnehmenden Traganker dar. Dies zeigen die Fig. 2 und 3, in denen die beiden jeweils benachbarten Wandverkleidungsplatten zugeordneten Ankerdorne geschnitten, die sich zwischen den Plattenstirnkanten 20, 21 in die Fugen 15 hineinerstreckenden Konsolträger 13, 14 hingegen in einer seitlichen Ansicht gezeigt sind.
  • Bei bekannten Wandverkleidungen dieser Art sind die Wandverkleidungsplatten mit lagerichtig versetzten oberen und unteren Ankerdornen im Bereich ihrer seitlichen Plattenstirnkanten ausgerüstet.
  • Nach dem lagerichtigen Versetzen der Konsolträger werden die mit Ankerdornen bestückten Wandverkleidungsplatten mittels eines Kran oder in sonstiger Weise so an die Bauwerkswand heran-und zwischen die sich von letzterer forterstreckenden Konsolträger eingeführt, daß die dir in Fig. 1 rechten Plattenstirnkante 20 zugeordneten Ankerdorne 22, 24 in die horizontal verlaufenden Einführschlitze 18 eingreifen und die der jeweils linken Plattenstirnkante 21 zugeordneten Ankerdorne 23, 25 über den aus Langlächern bestehenden Aufnahmen stehen. Durch Absenken der Wandverkleidungsplatten werden dann die über die Plattenstirnkanten vorstehenden Abschnitte der Ankerdorne in die Aufnahmen der Konsolträger eingehängt.
  • Erfindungsgemäß kommen demgegenüber Wandverkleidungsplatten zur Montage, bei denen mindestens einer der unteren Ankerdorne 22, 23, die als Traganker dienen, nicht vormontiert ist. Dies veranschaulicht die in Fig. 1 in einer Explosivansicht gezeigte Wandverkleidungsplatte, bei der beide seitlichen Plattenstirnkanten mit den doeren, als Halteanker dienenden Ankerdornen 24, 25 ausgerüstet sind, jedoch lediglich die in der Fig. rechte Plattenstirnkante 20 mit einem unteren Traganker 22, der nach der Montage einen Traganker bildet. Eine so mit drei Ankerdornen ausgerüstete Wandverkleidungsplatte wird in der oben erläuterten Weise mit den über die Plattenstirnkanten hinausragenden Dornabschnitten in die Aufnahmen der entsprechenden Konsolträger eingehängt. Nach dieser Teilmontage wird die Wandverkleidungsplatte durch Verschwenken gemäß Doppelpfeil 28 von den in einer Aufnahme des zugeordneten Konsolträgers ruhenden Ankerdorn 22 lagerichtig so ausgerichtet, daß über die gesamte Längenerstreckung der Plattenstirnkanten Fugen 15 gleichbleibender Breite gegenüber angrenzenden Wandverkleidungsplatten auftreten. Nachdem die Wandverkleidungsplatte in dieser Ausrichtlage gesichert ist, wird der noch fehlende untere Ankerdorn 23 im Bereich der linken Plattenstirnkante 21 lagerichtig in bezug auf das Auflager des entsprechenden Konsolträgers 13 versetzt, indem mit dem Auflager als Bohrlehre von der Plattenstirnseite aus ein Aufnahmeloch für den Ankerdorn in die Wandverkleidungsplatte eingebohrt und dann der Ankerdorn 23 in dieses Aufnahmeloch eingeführt wird, so daß der danach aus der Plattenstirnkante herausragende Dornabschnitt auf dem Auflager ruht.Danach kann die die Ausrichtlage sichernde Plattenfestlegung entfernt werden und die Wandverkleidungsplatte ist angesichts des präzisen Versetzens des zweiten Ankerdorns durch letzteren in der Ausrichtlage gesichert.
  • Das Bohren des Aufnahmelochs für den an der Baustelle zu versetzenden Ankerdorn 23 veranschaulicht insbesondere Fig. 5. Zum Führen des Bohrers 30 dient dabei als Bohrlehre die untere Begrenzung des Langloches des Konsolträgers 13, also das spätere Auflager für den zu versetzenden Ankerdorn.
  • Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist in dem Bereich der Plattenstirnkante 21, in den das Aufnahmeloch für den an der Baustelle zu versetzenden Ankerdorn 23 gebohrt werden muß, ein Dübel 32 aus Kunststoff oder einem anderen Material eingelassen, das in einfacher Weise spanend zu bearbeiten, also auch zu verbohren ist. In Fig. 5 handelt es sich um einen Kunststoffdübel, der in einem von der fraglichen Plattenstirnkante aus in die Wandverkleidungsplatte eingebrachten-Bohrloch 33 aufgenomr.ien und ebenso wie die übrigen Ankerdorne beispielsweise.im Herstellerwerk der Wandverkleidungsplatten vormontiert ist. Dieser Kunststoffdübel 32 besitzt merkliches Übermaß gegenüber dem an der Baustelle einzubohrenden Aufnahmeloch für den Ankerdorn. Insoweit können innerhalb vorbestimmter Grenzen unvermeidbar auftretende Versetzungenauigkeiten beispielsweise der Konsolträger ausgeglichen werden, indem nach dem Ausrichten der bereits an einer Seite von einem als Traganker wirkenden Ankerdorn gehaltenen Wandverkleidungsplatte das dann zu bohrende Aufnahmeloch 34 für den Ankerdorn in der aus Fig. 7 ersichtlichen Weise außermittig in den Kunststoffdübel 32 eingebracht wird. Selbst wenn beim Verbohren dieses Aufnahmelochs Ungenauigkeiten auftreten sollten, können diese in einfacher Weise durch nachträgliches Verschließen des gesetzten Bohrlochs mittels eines weiteren Dübels entsprechender Stärke und erneutes lagerichtiges Bohren dieses Aufnahmelochs korrigiert werden.
  • Bei der in Fig. 6 gezeigten Wandverkleidungsplatte 11' erstreckt sich im Bereich einer Plattenstirnkante 21' ein mit einem Gewindeloch 33 versehenes Auge 35 nach hinten fort, das zum Einschrauben eines Dübels bestimmt ist, der seinerseits dann zum Verbohren einer Aufnahme für den an der Baustelle zu setzenden Ankerdorn dient.
  • Eine besonders präzise Verankerung gelingt, wenn gemäß Fig. 4 das Auflager für den an der Baustelle zu setzenden Ankerdorn 23 nicht vorgefertigt ist, sondern nach dem lagerichtigen Ausrichten der Wandverkleidungsplatten gebohrt wird, um dann in Gestalt eines Bohrlochs 17' eine präzise Bohrlehre für das nachträgliche Einbohren des Aufnahmelochs für den an der Baustelle zu versetzenden Ankerdorn zu bilden.
  • Im Rahmen der Erfindung können auch selbstverständlich Wandverkleidungsplatten versetzt werden, bei denen anstelle vormontierter Ankerdorne lediglich Aufnahmelöcher für diese Ankerdorne vorgesehen und letztere unmittelbar vor der Montage in die vorbereiteten Aufnahmelöcher eingeschoben werden.
  • Auch können diese Aufnahmelöcher mit Gleitröhrchen 36 beispielsweise aus Kunststoff ausgerüstet sein, wie in Fig. 1 angedeutet ist. Desgleichen ist auch die Verwendung von Wandverkleidungsplatten möglich, bei denen die Aufnahmelöcher insgesamt an der Baustelle zu bohren sind.

Claims (12)

  1. Patentansprüche Verfahren zum Verankern von Wandverkleidungsplatten an und vor tragenden Bauwerkswänden, bei dem die Wandverkleidungsplatten mit sich im Bereich der seitlichen Plattenstirnkanten seitlich forterstreckenden Ankerdornen versehen und mittels dieser an Konsolträgern, die an der Bauwerkswand lagerichtig versetzt sind und in die Fugen zwischen benachbarten Wandverkleidungsplatten hineinragen, befestigt werden, dadurch gekennzeichnet, daß jede Wandverkleidungsplatte (11) zunächst auf einer Seite mittels eines in einem Auflager eines der entsprechenden Plattenstirnkante (20) zugeordneten Konsolträgers (13) aufgenommenen ersten Ankerdorns (22) an diesem Konsolträger befestigt und dann ausgerichtet wird, und daß danach im Bereich der von dem genannten ersten Ankerdorn entfernten Plattenstirnkante (21) ein zweiter Ankerdorn (23) lagerichtig zu einem Auflager eines dieser anderen Plattenstirnkante zugeordneten Konsolträgers (13) an der Wandverkleidungsplatte befestigt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Ausrichten der bereits im Bereich einer seitlichen Plattenstirnkante an einem Konsolträger (13) befestigten Wandverkleidungsplatte (11) im Bereich der anderen seitlichen Plattenstirnkante (21) ein Aufnahmeloch (34) für den zweiten Ankerdorn (23) lagerichtig zum Auflager des dieser Plattenstirnkante zugeordneten Konsolträgers (13) eingebohrt und dann in dieses Aufnahmeloch der Ankerdorn so eingebracht wird, daß ein seitlich von der Wandverkleidungsplatte fortstehender Dornabschnitt auf dem Auflager des Konsolträgers ruht.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahmeloch (34) für den zweiten Ankerdorn (23) mit dem Auflager des entsprechenden Konsolträgers (13) als Bohrlehre gebohrt wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung eines Auf lagers für den zweiten Ankerdorn ein Auflagerabschnitt des entsprechenden Konsolträgers durchbohrt wird und daß diese Bohrung (17') dann als Bohrlehre beim Einbohren des für den zweiten Ankerdorn (23) bestimmten Aufnahmelochs (34) in die Wandverkleidungsplatte (11) dient.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Befestigen der Wandverkleidungsplatte (11) auf zunächst einer Seite an einem zugeordneten Konsolträger (13) der erste Ankerdorn (22) in ein im Bereich der entsprechenden Plattenstirnkante vorgesehenes Aufnahmeloch eingeführt wird und danach mit seinem von der Wandverkleidungsplatte fortstehenden Abschnitt auf -dem Auflager des betreffenden Konsolträgers ruht.
  6. 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Setzen des ersten und/oder zweiten -als Traganker dienenden Ankerdorns (22) wenigstens ein als Halteanker dienender weiterer Ankerdorn (24) bzw (25) in eine in vertikalem Abstand von einem der Traganker im Bereich einer Plattenstirnkante (20, 21) vorgesehenes Aufnahmeloch eingeführt und mit einem sich von der Plattenstirnkante seitlich forterstreckenden Abschnitt in einer Halterung eines in entsprechende Lage an der Bauwerkswand befestigten Konsolträgers (14) mit vertikalem Spiel, senkrecht zur Plattenebene jedoch im wesentlichen spielfrei, aufgenommen wird.
  7. 7. Nach einem der in den Ansprüchen 1 bis 6 angegebenen Verfahren hergestellte Verankerung, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens die im Bereich einer Plattenstirnkante (20, 21) einer jeden Wandverkleidungsplatte (11) verankerten Abschnitte der Ankerdorne (22', 24, 25) in Gleithülsen (36), etwa Kunststoffhülsen, aufgenommen sind.
  8. 8. Nach einem der in den Ansprüchen 1 bis 6 angegebenen Verfahren hergestellte Verankerung, dadurch gekennzeichnet, daß der durch Bohren eines Aufnahmelochs (34) nach dem lagerichtigen Ausrichten der Wandverkleidungsplatten (11) zu setzende Ankerdorn (23) in einem seinerseits in einer Ausnehmung (33) der Wandverkleidungsplatte verankerten Dübel (32), der aus leicht spanend bearbeitbarem Material, wie Kunststoff, besteht und gegenüber den Aufnahmeloch Übermaß besitzt, aufgenommen ist.
  9. 9. Verankerung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Dübel (32) in die Ausnehmung (33) der Wandverkleidungsplatte (11) eingepreßt ist.
  10. 10. Verankerung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Dübel (32) in der Ausnehmung (33) der Wandverkleidungsplatte (11) infolge Klebung verankert ist.
  11. 11. Verankerung nach einem der Ansprüche 8 bis 10.
    dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung in der Wandverkleidungsplatte (11) ein Bohrloch (33) ist und daß der Dübel (32) Kreisquerschnitt aufweist.
  12. 12. Verankerung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das den Dübel aufnehmende Bohrloch mit Gewinde versehen und der Dübel in letzteres eingeschraubt ist.
DE19833308152 1983-03-08 1983-03-08 Verfahren zum verankern von wandbekleidungsplatten an und vor tragenden bauwerkswaenden und danach hergestellte verankerung Withdrawn DE3308152A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2008127209A3 (en) * 2007-04-11 2008-12-31 Mehmet Ozkan Building outer facade covering means

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